[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein elektronisches Vorschaltgerät zum Betreiben
mindestens einer Gasentladungslampe gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Ein derartiges Vorschaltgerät ist nach EP-A1-0 490 329 der Anmelderin bekannt.
[0003] Wie bei anderen Lampen auch, tritt bei Gasentladungslampen aufgrund von Abnutzungserscheinungen
der Heizwendeln am Lebensdauerende der Gasentladungslampe der Effekt auf, daß sich
die Lampenelektroden mit der Zeit ungleichmäßig abnutzen, d.h. die Abtragung der Emissionsschichten
auf den Lampenelektroden unterschiedlich ist. Aufgrund der unterschiedlichen Abnutzung
der Lampenelektroden entstehen Unterschiede im Emissionsvermögen der beiden Lampenelektroden.
[0004] Fig. 5 zeigt die Auswirkungen dieses Effekts anhand des der Gasentladungslampe zugeführten
Stromes i
L. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß in die eine Richtung ein höherer Strom fließt als
in die andere, so daß der zeitliche Verlauf i
L(t) eine Überhöhung einer Halbwelle (in Fig. 5 der positiven Halbwelle) aufweist.
Durch die unterschiedliche Abtragung der beiden Lampenelektroden entstehen somit Asymmetrien,
die nicht nur stärkeres Lichtflimmern am Lebensdauerende der Gasentladungslampe entstehen
lassen, sondern sogar im Extremfall einen Betrieb der Gasentladungslampe nur während
einer Halbwelle (in Fig. 5 während der positiven Halbwelle) zulassen. In diesem Fall
wirkt die Gasentladunglampe wie ein Gleichrichter, so daß der zuvor beschriebene Effekt
als "Gleichrichteffekt" bezeichnet wird.
[0005] An derjenigen Elektrode, die sich im Laufe der Zeit stärker abgenutzt hat, ist die
Austrittsarbeit für die Elektronen höher als an der anderen Elektrode, die sich weniger
stark abgenutzt hat. Als Austrittsarbeit wird allgemein die Minimalenergie bezeichnet,
die erforderlich ist, um ein Elektron aus einem Metall, im vorliegenden Fall aus der
Lampenelektrode, herauszuziehen. Die Dipolschicht an der Oberfläche des Metalls, d.h.
der Lampenelektrode, ist dabei ein wichtiger Faktor für die Bestimmung der Austrittsarbeit.
Die stärker abgenutzte Elektrode, die eine höhere Austrittsarbeit für die Elektronen
aufweist als die weniger stark abgenutzte Elektrode, erhitzt sich folglich bei Inbetriebnahme
der Gasentladungslampe stärker als die gegenüberliegende Elektrode. Die Erhitzung
der Elektrode kann insbesondere bei Lampen mit geringem Durchmesser so stark werden,
daß Teile des Lampenglasskolbens schmelzen können. Um die aus der Erhitzung des Lampenglasskolbens
resultierende Unfallgefahr zu vermeiden, muß folglich der Gleichrichteffekt erkannt
und ggf. die Gasentladungslampe abgeschaltet oder deren Leistungsaufnahme verringert
werden, wobei für die Überwachung der zuvor beschriebenen ungleichmäßigen Emission
der Lampenelektroden bereits Normvorschriften existieren.
[0006] Wie bereits oben beschrieben worden ist, äußert sich der Gleichrichteffekt in einer
Unsymmetrie des über die Gasentladungsstrecke der Lampe fließenden Lampenstromes i
L. Eine Möglichkeit zur Erkennung des Gleichrichteffekts ist daher die Überwachung
des über die Gasentladungsstrecke der Lampe fließenden Lampenstroms, wobei mit dieser
Methode zwar Emissionsunterschiede der Lampenelektroden direkt erkannt werden können,
jedoch die Auswertung dieser Emissionsunterschiede sowie die Umsetzung dieses Erkennungsverfahrens
in eine als integrierte Schaltung, insbesondere als applikationsspezifische Schaltung
(ASIC) ausgestaltete Überwachungsschaltung problematisch ist. Alternativ dazu kann
der Gleichrichteffekt auch durch Überwachung der Lampenspannung erkannt werden, da
die in dem Lampenstrom auftretenden Unsymmetrien auf die Lampenspannung übertragen
werden. Überschreitet beispielsweise die überwachte Lampenspannung in Folge der aymmetrischen
Emission der Lampenelektroden in einer Richtung einen bestimmten Grenzwert, wird die
Gasentladungslampe abgeschaltet. Bei diesem Erkennungsverfahren ist jedoch nachteilig,
daß die Sensibilität dieses Verfahrens beschränkt ist, da im Fehlerfall, d.h. bei
Auftreten des Gleichrichteffekts, der Scheitelwert der erfaßten Lampenspannung lediglich
60% höher ist als im normalen Betriebsfall. Zudem ändert sich auch beim Dimmen der
Gasentladungslampe die Lampenspannung, so daß aufgrund des Dimmens der Gasentladungslampe
und der entsprechend dadurch ansteigenden Lampenspannung ggf. irrtümlicherweise auf
das Vorliegen des Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe geschlossen wird. Des
weiteren wäre wünschenswert, für die Erfassung des Gleichrichteffekts den sich verändernden
arithmetischen Mittelwert der überwachten Schaltungsgröße zu verwenden. Diese Möglichkeit
ist jedoch bei Überwachung der Lampenspannung nicht gegeben, da sich - wie bereits
beschrieben - im Fehlerfall der Scheitelwert der Lampenspannung lediglich um 60% erhöht,
so daß die Erhöhung im Mittelwert der Lampenspannung für eine ausreichend genaue Erfassung
des Gleichrichteffekts nicht ausreichend ist. Insgesamt ist somit die Erfassung des
Gleichrichteffekts mithilfe der Überwachung der Lampenspannung problematisch.
[0007] Bei dem aus der EP-A1-0 490 329 der Anmelderin bekannten elektronischen Vorschaltgerät
ist mit der Primärwicklung des Heiztransformators ein erster Widerstand in Serie geschaltet.
Der durch die Primärwicklung und den ersten Widerstand fließende Strom erzeugt an
dem Widerstand eine Spannung, die dem Strom durch die Heizwendeln der Lampe proportional
ist. Der Spannungsabfall über dem ersten Widerstand wird von einer Steuer- und Regelschaltung
ausgewertet, um Über- oder Unterspannung zu detektieren. Eine Gleichrichteffekterkennung
ist jedoch in dieser Druckschrift nicht beschrieben.
[0008] Eine Gleichrichteffekterkennung ist aber in der US-A-5,023,516 beschrieben. Dazu
ist eine Überwachungsschaltung vorgesehen, die eine Serienschaltung aus zwei Widerständen
und einer Induktivität umfaßt, wobei die Serienschaltung parallel zu einer zu überwachenden
Gasentladungslampe angeschlossen ist. An den Verbindungspunkt zwischen dem einen Widerstand
und der Induktivität greift ein mit dem Wechselrichter des Vorschaltgeräts gekoppelter
Thyristor an und wertet somit die an dem einen Widerstand abfallende Spannung zur
Gleichrichteffekterkennung aus. Sobald die an dem einen Widerstand abfallende Spannung,
welche zu dem über den einen Widerstand fließenden Strom proportional ist, einen bestimmten
Grenzwert in irgendeiner der beiden Polaritätsrichtungen erreicht hat, wird der Thyristor
aktiviert und demzufolge der Wechselrichter abgeschaltet. Die bekannte Überwachungsschaltung
detektiert das Vorliegen eines Gleichrichteffekts auf diese Weise in beiden Polaritätsrichtungen
der an dem Widerstand abfallenden Spannung.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das bekannte elektronische Vorschaltgerät
mit einer Überwachungsschaltung zu versehen, mit der der Gleichrichteffekt ebenfalls
in positiver und negativer Richtung erfaßt werden kann, selbst wenn die Überwachungsschaltung
keine negative Eingangsspannungen verarbeiten kann. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch ein elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 gelöst.
[0010] Die erfindungsgemäße Lösung gewährleistet also eine Detektierung des Gleichrichteffekts
in beiden Polarisationsrichtungen der an dem ersten Widerstand abfallenden Spannung
und ist damit von hoher Sensibilität.
[0011] Die Schaltung gemäß der vorliegenden Erfindung kann auf einfache Weise derart erweitert
werden, daß zwei- oder mehrflammige Geräte bezüglich des Auftretens eines Gleichrichteffekts
in einer der Gasentladungslampen zuverlässig uberwacht werden können.
[0012] Die Überwachung des Heizstroms bzw. der zu dem über die Primärwicklung des Heiztransformators
fließenden Heizstrom proportionalen Größe erfolgt insbesondere mithilfe einer derartigen
Überwachungsschaltung, die nach Erkennen des Gleichrichteffekts den die Gasentladungslampe
mit einer Wechselspannung versorgenden Wechselrichter ansteuert, um die Frequenz und/oder
das Tastverhältnis der von dem Wechselrichter gelieferten Wechselspannung zu verändern
und somit die von der Gasentladungslampe aufgenommene Leistung zu verringern. Auf
diese Weise wird ein Schmelzen des Glaskolbens der Gasentladungslampe nach Auftreten
des Gleichrichteffekts zuverlässig verhindert.
[0013] Die Unteransprüche geben weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung
an.
[0014] Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme
auf die beigefügte Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigt:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektronischen Vorschaltgeräts
zum Betreiben einer Gasentladungslampe,
- Fig. 2
- Spannungs- und Stromverläufe bei einem in positiver Richtung zunehmenden Heizstrom
in der in Figur 1 gezeigten Schaltung,
- Fig. 3
- Spannungs- und Stromverläufe bei einem in negativer Richtung zunehmenden Heizstrom
in der in Figur 1 gezeigten Schaltung,
- Fig. 4
- ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektronischen Vorschaltgeräts,
und
- Fig. 5
- den Verlauf des Lampenstroms über die Gasentladungsstrecke einer Gasentladungslampe
bei Auftreten des Gleichrichteffekts.
[0015] Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektronischen
Vorschaltgeräts zum Betreiben einer Gasentladungslampe, wobei die überwachte und der
Gasentladungslampe parallelgeschaltete Induktivität durch die Primärwicklung eines
Heiztransformators gebildet wird. Die erfindungsgemäße Lösung besteht allgemein darin,
den über eine parallel zu der Gasentladungslampe angeschlossene Induktivität fließenden
Strom oder eine dazu proportionalen Größe auszuwerten, da die im Falle eines Gleichrichteffekts
im Lampenzweig auftretenden Unsymmetrien auf den über diese Induktivität fließenden
Strom übertragen werden.
[0016] Das in Figur 1 gezeigte elektronische Vorschaltgerät weist im wesentlichen eine Gleichrichterschaltung
1, einen Wechselrichter 2, eine Überwachungsschaltung 3 sowie einen mit dem Wechselrichter
2 verbundenen Lastkreis auf, der unter anderem eine zu betreibende und bezüglich des
Auftretens des Gleichrichteffekts zu überwachende Gasentladungslampe 10 enthält. Der
Gleichrichter 1 ist an eine Netzspannungsquelle angeschlossen und wandelt die Netzspannung
in eine gleichgerichtete Zwischenspannung um, die den Wechselrichter 2 zugeführt wird.
Der Wechselrichter 2 umfaßt in der Regel zwei (nicht dargestellte) steuerbare Schalter,
beispielsweise MOS-Feldeffekttransistoren, die mittels einer entsprechenden Steuerschaltung
alternierend angesteuert werden, so daß jeweils einer der Schalter ein- und der andere
ausgeschaltet ist. Die beiden Wechselrichterschalter sind in Serienschaltung zwischen
einer Versorgungsspannung und Masse angeschlossen, wobei am gemeinsamen Knotenpunkt
zwischen den beiden Wechselrichterschaltern der die Gasentladungslampe 10 enthaltende
Lastkreis angeschlossen ist. Der Lastkreis umfaßt neben der Gasentladungslampe 10
einen Serienresonanzkreis mit einer Resonanzkreisspule 4 und einem Resonanzkreiskondensator
5, der mit Masse verbunden ist. An dem Verbindungspunkt zwischen dem Resonanzkreiskondensator
5 und der Resonanzkreisspule 4 ist ein Koppelkondensator 6 angeschlossen, der mit
einer der Lampenwendeln der Gasentladungslampe 10 verbunden ist. Aufgrund der alternierend
angesteuerten Schalter des Wechselrichters 2 wird die gleichgerichtete Zwischenspannung
in eine "zerhackte" hochfrequente Wechselspannung umgewandelt. Diese hochfrequente
Wechselspannung wird über den Serienresonanzkreis der Gasentladungslampe 10 zugeführt.
[0017] Vor dem Anlegen der Zündspannung an die Gasentladungslampe 10 werden die Lampenelektroden
der Gasentladungslampe 10 vorgeheizt, um die Lebensdauer der Gasentladungslampe zu
verlängern. Zum Vorheizen der Gasentladungslampe 10 ist ein Heiztransformator mit
einer Primärwicklung 7A und zwei Sekundärwicklungen 7B und 7C vorgesehen. Die Primärwicklung
ist mit dem Serienresonanzkreis verbunden, während die Sekundärwicklungen jeweils
parallel zu einer der Lampenwendeln geschaltet sind. Auf diese Weise ist es möglich,
auch im gezündeten Betrieb die Lampenwendeln mit Energie zu versorgen. Im Vorheizbetrieb
wird die Frequenz der von dem Wechselrichter 2 gelieferten Wechselspannung gegenüber
der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises derart verändert, daß die über dem
Resonanzkreiskondensator 5 und damit über der Gasentladungslampe 10 liegende Spannung
keine Zündung der Gasentladungslampe 10 verursacht. In diesem Fall fließt durch die
als Wendeln ausgeführten Lampenelektroden der Gasentladungslampe 10 ein im wesentlichen
konstanter Strom, wodurch die Lampenwendeln vorgeheizt werden. Nach Ablauf der Vorheizphase
wird die Frequenz der von dem Wechselrichter 2 gelieferten Wechselspannung in die
Nähe der Resonanzfrequenz des Serienresonanzkreises verschoben, wodurch sich die an
dem Resonanzkreiskondensator 5 und der Gasentladungslampe 10 anliegende Spannung erhöht,
so daß die Gasentladungslampe 10 gezündet wird.
[0018] Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den über die Primärwicklung 7A des Heiztransformators
fließenden Primärstrom i
1 zu überwachen. Zu diesem Zweck wird in Serie mit der Primärwicklung 7A ein Widerstand
9 geschaltet, der mit Masse verbunden ist. Von dem Verbindungspunkt zwischen der Primärwicklung
7A und dem Widerstand 9 führt ein weiterer Widerstand 8 zu der Überwachungsschaltung
3, die ihrerseits an Masse anliegt. Die Funktion des in Figur 1 gezeigten erfindungsgemäßen
elektronischen Vorschaltgerätes wird nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 2 und
Figur 3 näher beschrieben.
[0019] Wie in Figur 5 gezeigt, kommt es beim Auftreten des eingangs beschriebenen Gleichrichteffekts
zu Unsymmetrien in dem über die Gasentladungsstrecke der Gasentladungslampe 10 fließenden
Lampenstroms i
L. Sobald im Lampenzweig dieser asymmetrische Strom i
L auftritt, werden die Unsymmetrien auf den über die Primärwicklung 7A des Heiztransformators
fließenden Primärstrom i
1 übertragen. Um die in dem Primärstrom i
1 auftretenden Unsymmetrien erfassen und auswerten zu können, wird der Primärstrom
i
1 über den Widerstand 9 der Überwachungsschaltung 3 zugeführt. Dabei ist zwischen zwei
verschiedenen Fällen zu unterscheiden, je nachdem ob die in Figur 5 gezeigten Halbwellen
des Lampenstroms i
L die positiven oder negativen Halbwellen betreffen. Das heißt, es wird erfindungsgemäß
zwischen dem in der einen Richtung der Gasentladungslampe 10 auftretenden Gleichrichteffekt
und dem in der entgegensetzten Richtung auftretenden Gleichrichteffekt unterschieden.
[0020] Für den Fall, daß aufgrund des in der Gasentladungslampe 10 auftretenden Gleichrichteffekts
über den Widerstand 9 ein sich in positiver Richtung verändernder Strom i
3 fließt, wird erfindungsgemäß der Gleichrichteffekt durch Überwachen der an dem Widerstand
9 abfallenden Spannung u
3 erfaßt. Figur 2a zeigt den zeitlichen Verlauf der in diesem Fall an dem Widerstand
9 abfallenden Spannung u
3. Aufgrund der durch die Alterung der Lampenelektroden auftretenden unterschiedlichen
Abnutzung der Lampenelektroden kommt es im Laufe der Zeit, wie bereits eingangs beschrieben,
zu einer Überhöhung der positiven Halbwellen gegenüber den negativen Halbwellen in
der über den Widerstand 9 abfallenden Spannung u
3 bzw. in den über dem Widerstand 9 fließenden Strom i
3. Im Extremfall verschwinden mit zunehmender Zeit die negativen Halbwellen im Spannungs-
und Stromverlauf von u
3 bzw. i
3 vollständig, so daß die Gasentladungslampe 10 als Gleichrichter wirkt. Über den Widerstandswert
des Widerstands 9 ist ein Schwellenwert U
S definierbar, bei dessen Überschreiten das Vorliegen des Gleichrichteffekts erkannt
wird. Zur Überwachung der an dem Widerstand 9 abfallenden Spannung u
3 ist auch die Überwachungsschaltung 3 an Masse gelegt, so daß der Überwachungspunkt
A der Überwachungsschaltung 3 kein negativeres Potential als das Massepotential annehmen
kann. Figur 2b zeigt den Verlauf des an dem Überwachungspunkt A auftretenden Potentials
u
4. Da das Potential u
4 keinen negativeren Wert als das Massepotential annehmen kann, weist der Spannungsverlauf
von u
4 nur positive Halbwellen auf, die den positiven Halbwellen von u
3 entsprechen. Überschreitet eine dieser Halbwellen den vordefinierten Schwellenwert
U
S, so legt dies die Überwachungsschaltung 3 als Auftreten des Gleichrichteffekts in
der Gasentladungslampe 10 aus. Figur 2c zeigt ergänzend den Stromverlauf des über
den weiteren Widerstand 8 fließenden Strom i
2. Aus Figur 2c ist ersichtlich, daß der Strom i
2 nur dann auftritt, wenn die an dem Überwachungspunkt A anliegende Spannung u
4 Null ist.
[0021] Figur 3 zeigt die entsprechenden Spannungs- und Stromverläufe für den Fall, daß in
der Gasentladungslampe 10 der zuvor beschriebene Gleichrichteffekt in entgegengesetzter
Richtung zu dem bezüglich Figur 2 beschriebenen Fall auftritt. In diesem Fall nimmt
der über den Widerstand 9 fließende Strom i
3 bzw. die über den Widerstand 9 abfallende Spannung u
3 in negativer Richtung steigende Werte an, so daß in dem Spannungs- bzw. Stromverlauf
von u
3 bzw. i
3 die negativen Halbwellen gegenüber den positiven Halbwellen überhöht sind. Im Extremfall
verschwinden im Laufe der Zeit die positiven Halbwellen vollständig, so daß die Gasentladungslampe
10 in bezüglich der anhand Figur 2 beschriebenen Richtung entgegengesetzter Richtung
als Gleichrichter wirkt. Wie Figur 2b zeigt auch Figur 3b, daß das an dem Überwachungspunkt
A auftretende Potential u
4 aufgrund der Verbindung der Überwachungsschaltung 3 mit Masse nur positive Werte
annehmen kann, so daß mit der Zeit die Spannung u
4 mit dem Verschwinden der positiven Halbwellen der an dem Widerstand 9 abfallenden
Spannung u
3 den Wert Null annimmt. Um in diesem Fall trotzdem das Vorliegen des Gleichrichteffekts
in der Gasentladungslampe 10 erkennen zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen,
in diesem Fall den über den Widerstand 8 fließenden Strom i
2 auszuwerten. Der Strom i
2 kann nur dann über den Widerstand 8 fließen, wenn die an dem Überwachungspunkt A
auftretende Spannung u
4 den Wert Null annimmt. Aus diesem Grunde kann ab dem Zeitpunkt, zu dem die Spannung
u
4 vollständig verschwindet, der Strom i
2 kontinuierlich von der Überwachungsschaltung 3 überwacht werden. Der Verlauf des
Stroms i
2 verändert sich dabei in Übereinstimmung mit den in negativer Richtung ansteigenden
Halbwellen der Spannung u
3.
[0022] Aus diesem Grund kann der in die andere Richtung der Gasentladungslampe 10 wirkende
Gleichrichteffekt durch Überwachen des über den Widerstand 8 fließenden Stroms i
2 erkannt werden, wenn dieser Strom i
2 einen vorgegebenen Grenzwert I
S überschreitet. Dieser Grenzwert I
S ist insbesondere über den Wert des Widerstands 8 variierbar. Aufgrund der in Figur
3c dargestellten negativen Stromwerte des Stroms i
2 ist im Zusammenhang mit Figur 1 ersichtlich, daß tatsächlich von der Überwachungsschaltung
3 der von der Überwachungsschaltung 3 über den Überwachungspunkt A herausfließende
Strom i
2 erfaßt wird. Durch gleichzeitiges Überwachen von u
3 sowie i
2 kann somit die Überwachungsschaltung 3 - unabhängig von der Richtung, in welcher
der Gleichrichteffekt in der Gasentladungslampe 10 auftritt - den Gleichrichteffekt
zuverlässig erkennen.
[0023] Die Überwachung von i
2 und u
3 hinsichtlich des Überschreitens des Grenzwertes I
S bzw. U
S erfolgt vorteilhafterweise durch übliche Strom- bzw. Spannungskomparatoren.
[0024] Sobald die Überwachungsschaltung 3 erkannt hat, daß die an dem Überwachungspunkt
A anliegende Spannung u
4 den vorgegebenen Grenzwert U
S bzw. über den Überwachungspunkt A fließende Strom i
2 den vorgegebenen Grenzwert I
S überschritten hat, schließt die Überwachungsschaltung 3 auf das Vorhandensein des
Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe 10 und gibt eine entsprechende Warnung
aus. Vorteilhafterweise ist die Überwachungsschaltung 3 mit dem Wechselrichter 2 verbunden
und steuert das Betriebsverhalten des Wechselrichters 2 nach Erkennen eines Gleichrichteffekts
in der Gasentladungslampe 10 derart, daß sich die von der Gasentladungslampe 10 aufgenommene
Leistung verringert. Insbesondere steuert die Überwachungsschaltung 3 das Schaltverhalten
der alternierend schaltenden Schalter des Wechselrichters 2 derart, daß beispielsweise
die Frequenz f der von dem Wechselrichter 2 gelieferten getakteten Wechselspannung
erhöht und/oder das Tastverhältnis d (d.h. das Verhältnis zwischen den Einschaltzeiten
der beiden angesteuerten Schalter des Wechselrichters 2) der getakteten Wechselspannung
verringert wird, so daß sich der der Gasentladungslampe 10 zugeführte Lampenstrom
i
L reduziert. Auf diese Weise wird zuverlässig eine übermäßige Erhitzung bwz. ein Schmelzen
von Teilen des Lampenglaskolbens verhindert. Gegebenenfalls kann die Überwachungsschaltung
3 auch ein Abschalten des Wechselrichters 2 bewirken.
[0025] Figur 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen elektronischen
Vorschaltgerätes, wobei in Figur 4 ein Zweilampen-Lastkreis dargestellt ist. Der zweite
Lampenkreis ist analog zu dem ersten Lampenkreis verschaltet. Der zweite Lampenkreis
umfaßt ebenfalls einen Heiztransformator, dessen Primärwicklung 11A mit dem Serienresonanzkreis
und dessen beiden Sekundärwicklungen 11B und 11C mit den Lampenwendeln einer zweiten
Gasentladungslampe 15 verbunden sind. In Serie mit der Primärwicklung 11A des zweiten
Heiztransformators ist ein Widerstand 13 geschaltet, der zudem an Masse angeschlossen
ist. Von dem Verbindungspunkt zwischen der Primärwicklung 11A des zweiten Heiztransformators
und dem Widerstand 13 führt eine Verbindung über einen Widerstand 12 zu der Überwachungsschaltung
3. Die Überwachungsschaltung 3 weist eine ODER-Schaltung 14 auf, deren Eingänge mit
den Überwachungspunkten A und B sowie den Widerständen 8 und 12 verbunden sind. Jeder
der Überwachungspunkte A und B wird, wie anhand Figur 2 und 3 erläutert, bezüglich
des Auftretens eines Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe 10 bwz. 15 überwacht.
Die ODER-Schaltung 14 meldet das Vorhandensein eines Gleichrichteffekts sobald der
Gleichrichteffekt in einer der beiden Gasentladungslampen 10 und 15 durch Überwachung
der Überwachungspunkte A und B erkannt werden konnte. Wie bei dem in Figur 1 gezeigten
Ausführungsbeispiel wird auch gemäß Figur 4 nach Erkennen eines Gleichrichteffekts
der Wechselrichter 2 entsprechend angesteuert, um die Leistungsaufnahme der an den
Wechselrichter 2 angeschlossenen Gasentladungslampen 10 und 15 zu verringern.
[0026] Die Überwachungsschaltung 3 ist vorteilhafterweise als ASIC (Application Specific
Integrated Ciruit), d.h. als applikationsspezifische Schaltung, ausgebildet.
[0027] Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Überwachung des über die Primärwicklungen
7A bzw. 11A der entsprechenden Heiztransformatoren fließenden Heizstromes, dessen
Verlauf sich bei Vorliegen eines Gleichrichteffekts in der entsprechenden Gasentladungslampe
10 bzw. 15 stark verändert, kann der Gleichrichteffekt in der Gasentladungslampe 10
bzw. 15 mit großer Genauigkeit und zuverlässig erkannt werden. Die erfindungsgemäß
vorgeschlagene Schaltung läßt sich durch einfache schaltungstechnische Maßnahmen leicht
für die Überwachung von zwei oder mehr Gasentladungslampen erweitern.
1. Elektronisches Vorschaltgerät zum Betreiben mindestens einer Gasentladungslampe (10,
15),
mit einem Wechselrichter (2),
mit einem an den Wechselrichter (2) angeschlossenen Lastkreis (4, 5, 6), an den die
Gasentladungslampe (10) anschließbar ist,
mit einem Heiztransformator (7A-C) zum Vorheizen der Lampenwendeln der Gasentladungslampe
(10), dessen Primärwicklung (7A) in Serie mit einem ersten Widerstand (9) parallel
zu der Gasentladungslampe (10, 15) geschaltet ist, und
mit einer Überwachungsschaltung (3) zum Überwachen des über die Primärwicklung (7A)
des Heiztransformators (7A-C) fließenden Stroms (i1) oder einer von diesem Strom proportional abhängigen Größe (i2, u3),
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungspunkt zwischen der Primärwicklung (7A)des Heiztransformators (7A-C)
und dem ersten Widerstand (9) über einen zweiten Widerstand (8) mit der Überwachungsschaltung
(3) verbunden ist, so daß der Überwachungsschaltung (3) als Überwachungsgrößen die
an dem ersten Widerstand (9) abfallenden Spannung (u3) und der über den zweiten Widerstand (8) fließende Strom (i2) zugeführt werden,
und daß die Überwachungsschaltung (3) das Vorliegen des Gleichrichteffekts in der
Gasentladungslampe (10) bei einer sich in positiver Richtung vergrößernden, an dem
ersten Widerstand (9) abfallenden Spannung (u3) bzw. einem sich in positiver Richtung vergrößernden, über den ersten Widerstand
(9) fließenden Strom (i3) abhängig von der an dem ersten Widerstand (9) abfallenden Spannung (u3) als Überwachungsgröße beurteilt,
und daß die Überwachungsschaltung (3) das Vorliegen des Gleichrichteffekts in der
Gasentladungslampe (10) bei einer sich in negativer Richtung vergrößernden, an dem
ersten Widerstand (9) abfallenden Spannung (u3) bzw. bei einem sich in negativer Richtung vergrößernden, über den ersten Widerstand
(9) fließenden Strom (i3) abhängig von dem über den zweiten Widerstand (8) fließenden Strom (i2) als Überwachungsgröße beurteilt,
und daß die Überwachungsschaltung (3) derart ausgestaltet ist, daß sie auf das Vorliegen
des Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe (10) schließt, falls die Überwachungsgröße
einen vorgegebenen Grenzwert (IS, US) überschreitet.
2. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grenzwert (US) für die Erfassung des Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe (10) aufgrund
der an dem ersten Widerstand (9) abfallenden Spannung (u3) durch den Widerstandswert des ersten Widerstands (9) bestimmt und veränderbar ist.
3. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grenzwert (IS) für die Erfassung des Gleichrichteffekts in der Gasentladungslampe (10) aufgrund
des über den zweiten Widerstand (8) fließenden Stromes (i2) durch den Widerstandswert des zweiten Widerstands (8) bestimmt und veränderbar ist.
4. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1-3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überwachungsschaltung (3) und der erste Widerstand (9) mit Masse verbunden
sind.
5. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Heiztransformator (7A-C) zwei Sekundärwicklungen (7B, 7C) aufweist, die jeweils
mit einer der Lampenwendeln der Gasentladungslampe (10) verbunden sind.
6. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1-4,
gekennzeichnet durch
mindestens einen weiteren Heiztransformator (11A-C), wobei eine Serienschaltung aus
der Primärwicklung (11A) des mindestens einen weiteren Heiztransformators (11A-C)
und einem weiteren ersten Widerstand (13) parallel zu der Serienschaltung aus der
Primärwicklung (7A) des Heiztransformators (7A-C) und dem ersten Widerstand (9) geschaltet
ist,
mit mindestens einer weiteren Gasentladungslampe (15), wobei zwei Sekundärwicklungen
(11B, 11C) des mindestens einen weiteren Heiztransformators (11A-C) jeweils mit einer
der Lampenwendeln der mindestens einen weiteren Gasentladungslampe (15) derart verbunden
sind, daß die aus den Sekundärwicklungen (11B, 11C) des mindestens einen weiteren
Heiztransformators (11A-C) und den Lampenwendeln der mindestens einen weiteren Gasentladungslampe
(15) bestehende Schaltung parallel zu der aus den Sekundärwicklungen (7B, 7C) des
Heiztransformators (7A-C) und den Lampenwendeln der Gasentladungslampe (10) bestehenden
Schaltung geschaltet ist, und
mindestens einen weiteren zweiten Widerstand (12), der zwischen die Überwachungsschaltung
(3) und dem Verbindungspunkt zwischen der Primärwicklung (11A) des mindestens einen
weiteren Heiztransformators (11A-C) und dem mindestens einen weiteren ersten Widerstand
(13) geschaltet ist.
7. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überwachungsschaltung (3) eine ODER-Schaltung (14) beinhaltet, deren Eingangsanschlüsse
mit den zweiten Widerständen (8, 12) verbunden ist, so daß die Überwachungsschaltung
(3) auf das Vorliegen des Gleichrichteffekts in einer der Gasentladungslampen (10,
15) schließt, falls mindestens eine der der Überwachungsschaltung (3) über die zweiten
Widerstände (8, 12) zugeführten Größen (i2, u3) einen vorgegebenen Grenzwert (Is, Us) überschreitet.
8. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1-7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Wechselrichter (2) zwei in Serie liegende und von einer Gleichspannungsquelle
(1) mit einer Gleichspannung versorgte alternierend angesteuerte Schalter aufweist,
daß der an den Wechselrichter (2) angeschlossene Lastkreis einen Serienresonanzkreis
(4, 5) enthält, an den die mindestens eine Gasentladungslampe (10, 15) angeschlossen
ist, und
daß die Überwachungsschaltung (3) nach Erkennen des Gleichrichteffekts in der mindestens
einen Gasentladungslampe (10, 15) die Frequenz (f) und/oder das Tastverhältnis (d)
der von dem Wechselrichter (2) gelieferten Wechselspannung derart verändert, daß sich
die von der mindestens einen Gasentladungslampe (10, 15) aufgenommene Leistung verringert.
9. Elektronisches Vorschaltgerät nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überwachungsschaltung (3) nach Erkennen des Gleichrichteffekts in der mindestens
einen Gasentladungslampe (10, 15) die Frequenz (f) der von dem Wechselrichter (2)
gelieferten Wechselspannung erhöht und/oder deren Tastverhältnis (d) verringert.
10. Elektronisches Vorschaltgerät nach einem der Ansprüche 1-9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Überwachungsschaltung (3) als ASIC ausgebildet ist.
1. Electronic ballast for operating at least one gas discharge lamp (10, 15), having
an inverter (2), having a load circuit (4, 5, 6) which is connected to the inverter
(2) and to which the gas discharge lamp (10) can be connected, having a filament-heating
transformer (7A-C) for preheating the lamp filaments of the gas discharge lamp (10),
the primary winding (7A) of which is connected in series with a first resistor (9)
in parallel with the gas discharge lamp (10, 15), and having a monitoring circuit
arrangement (3) for monitoring the current (i1) flowing by way of the primary winding (7A) of the filament-heating transformer (7A-C)
or a variable (i2, u3) that is proportionally dependent upon this current, characterised in that the interconnection
point between the primary winding (7A) of the filament-heating transformer (7A-C)
and the first resistor (9) is connected to the monitoring circuit arrangement (3)
by way of a second resistor (8) so that the voltage (u3) dropping across the first resistor (9) and the current (i2) flowing by way of the second resistor (8) are fed as monitoring variables to the
monitoring circuit arrangement (3), and in that the monitoring circuit arrangement
(3) assesses the presence of the rectification effect in the gas discharge lamp (10)
in the case of a voltage (u3) dropping across the first resistor (9) and increasing in a positive direction or
a current (i3) flowing by way of the first resistor (9) and increasing in a positive direction
as a function of the voltage (u3) dropping across the first resistor (9) as a monitoring variable, and in that the
monitoring circuit arrangement (3) assesses the presence of the rectification effect
in the gas discharge lamp (10) in the case of a voltage (u3) dropping across the first resistor (9) and increasing in a negative direction or
a current (i3) flowing by way of the first resistor (9) and increasing in a negative direction
as a function of the current (i2) flowing by way of the second resistor (8) as a monitoring variable, and in that
the monitoring circuit arrangement (3) is designed in such a way that it concludes
that the rectification effect is present in the gas discharge lamp (10) if the monitoring
variable exceeds a predetermined limiting value (Is, US),
2. Electronic ballast according to claim 1, characterised in that the limiting value
(US) for the detection of the rectification effect in the gas discharge lamp (10) on
the basis of the voltage (u3) dropping across the first resistor (9) is determined by the resistance value of
the first resistor (9) and can be changed.
3. Electronic ballast according to claim 1 or 2, characterised in that the limiting value
(IS) for the detection of the rectification effect in the gas discharge lamp (10) on
the basis of the current (i2) flowing by way of the second resistor (8) is determined by the resistance value
of the second resistor (8) and can be changed.
4. Electronic ballast according to one of claims 1-3, characterised in that the monitoring
circuit arrangement (3) and the first resistor (9) are connected to earth.
5. Electronic ballast according to one of claims 1-4, characterised in that the filament-heating
transformer (7A-C) has two secondary windings (7B, 7C) which are, in each case, connected
to one of the lamp filaments of the gas discharge lamp (10).
6. Electronic ballast according to one of claims 1-4, characterised by at least one further
filament-heating transformer (11A-C), in which case a series circuit arrangement consisting
of the primary winding (11A) of the at least one further filament-heating transformer
(11A-C) and a further first resistor (13) is connected in parallel with the series
circuit arrangement consisting of the primary winding (7A) of the filament-heating
transformer (7A-C) and the first resistor (9), having at least one further gas discharge
lamp (15), in which case two secondary windings (11B, 11C) of the at least one further
filament-heating transformer (11A-C) are, in each case, connected to one of the lamp
filaments of the at least one further gas discharge lamp (15) in such a way that the
circuit arrangement consisting of the secondary windings (11B, 11C) of the at least
one further filament-heating transformer (11A-C) and the lamp filaments of the at
least one further gas discharge lamp (15) is connected in parallel with the circuit
arrangement consisting of the secondary windings (7B, 7C) of the filament-heating
transformer (7A-C) and the lamp filaments of the gas discharge lamp (10), and at least
one further second resistor (12) which is connected between the monitoring circuit
arrangement (3) and the interconnection point between the primary winding (11A) of
the at least one further filament-heating transformer (11A-C) and the at least one
further first resistor (13).
7. Electronic ballast according to claim 6, characterised in that the monitoring circuit
arrangement (3) contains an OR-circuit arrangement (14), the input terminals of which
are connected to the second resistors (8, 12) so that the monitoring circuit arrangement
(3) concludes that the rectification effect is present in one of the gas discharge
lamps (10, 15) if at least one of the variables (i2, u3) fed to the monitoring circuit arrangement (3) by way of the second resistors (8,
12) exceeds a predetermined limiting value (IS, US).
8. Electronic ballast according to one of claims 1-7, characterised in that the inverter
(2) has two alternately activated switches which are connected in series and are supplied
with a direct voltage from a direct-voltage source (1), in that the load circuit connected
to the inverter (2) contains a series-resonant circuit (4, 5) to which the at least
one gas discharge lamp (10, 15) is connected, and in that the monitoring circuit arrangement
(3) after identification of the rectification effect in the at least one gas discharge
lamp (10, 15) changes the frequency (f) and/or the pulse duty factor (d) of the alternating
voltage delivered by the inverter (2) in such a way that the power consumed by the
at least one gas discharge lamp (10, 15) is reduced.
9. Electronic ballast according to claim 8, characterised in that after identification
of the rectification effect in the at least one gas discharge lamp (10, 15) the monitoring
circuit arrangement (3) increases the frequency (f) of the alternating voltage delivered
by the inverter (2) and/or reduces the pulse duty factor (d) thereof.
10. Electronic ballast according to one of claims 1-9, characterised in that the monitoring
circuit arrangement (3) is designed as an ASIC.
1. Ballast électronique pour alimenter au moins une lampe à décharge gazeuse (10, 15),
comprenant
un onduleur de courant (2),
un circuit de charge (4, 5, 6) connecté à l'onduleur (2), auquel la lampe à décharge
gazeuse (10) peut être connectée,
un transformateur de chauffage (7A-C) pour préchauffer les filaments de la lampe à
décharge gazeuse (10), dont l'enroulement primaire (7A) branché en série avec une
première résistance (9) est connecté en parallèle avec la lampe à décharge gazeuse
(10), et un circuit de surveillance (3), pour surveiller le courant (i1) qui traverse l'enroulement primaire (7A) du transformateur de chauffage (7A-7C)
ou une grandeur (i2, u3) proportionnelle audit courant,
caractérisé
en ce que le point de connexion entre l'enroulement primaire (7A) du transformateur
de chauffage (7A-C) et la première résistance (9) est relié au circuit de surveillance
(3) par l'intermédiaire d'une deuxième résistance (8), de sorte que le circuit de
surveillance (3) reçoit, comme grandeurs de surveillance, la tension (u3) délivrée par la première résistance (9) et le courant (i2) traversant la seconde résistance (8),
en ce que le circuit de surveillance (3) détermine la présence de l'effet redresseur
dans la lampe à décharge gazeuse (10) pour une tension (u3) délivrée par la première résistance (9) qui augmente dans le sens positif ou pour
un courant (i3) traversant la première résistance (9) qui augmente dans le sens positif, en fonction
de la tension (u3) délivrée par la première résistance (9) comme grandeur de surveillance,
en ce que le circuit de surveillance (3) détermine la présence de l'effet redresseur
dans la lampe à décharge gazeuse (10) pour une tension (u3) aux bornes de la première résistance (9) qui augmente dans le sens positif ou pour
un courant (i3) traversant la première résistance (9) qui augmente dans le sens positif, en fonction
de la tension (u3) délivrée par la première résistance (9) comme grandeur de surveillance,
et en ce que le circuit de surveillance (3) est agencé de manière telle qu'il conclut
à la présence de l'effet redresseur dans la lampe à décharge gazeuse (10), lorsque
lagrandeur de surveillance dépasse une valeur seuil (IS, US) prédéterminée.
2. Ballast électronique selon la revendication 1, caractérisé en ce que la valeur seuil
(US) pour la détection de l'effet redresseur dans la lampe à décharge gazeuse (10) sur
la base de la tension (u3) délivrée par la première résistance (9) est déterminée et peut être modifiée par
la valeur ohmique de ladite première résistance (9).
3. Ballast électronique selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la valeur
seuil (IS) pour la détection de l'effet redresseur dans la lampe à décharge gazeuse (10) sur
la base du courant (i2) traversant la deuxième résistance (8) est déterminée et peut être modifiée par la
valeur de ladite deuxième résistance (8).
4. Ballast électronique selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le
circuit de surveillance (3) et la première résistance (9) sont reliés à la masse.
5. Ballast électronique selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le
transformateur de chauffage (7A-C) comporte deux enroulements secondaires (7B-7C)
qui sont reliés chacun à un filament de la lampe à incandescence (10).
6. Ballast électronique selon une des revendications 1 à 4, caractérisé par au moins
un transformateur de chauffage (11A-C) supplémentaire,un circuit série formé de l'enroulement
primaire (11A) du transformateur de chauffage (11A-C) supplémentaire, au nombre d'au
moins un,et d'une première résistance (13) supplémentaire étant connecté en parallèlle
avec le circuit série formé de l'enroulement primaire (7A) du transformateur de chauffage
(7A-C) et de la première résistance (9),
au moins une lampe à décharge gazeuse (15) supplémentaire,deux enroulements secondaires
(11B, 11C) du transformateur de chauffage (11A-C) supplémentaire, au nombre d'au moins
un, étant connectés chacun à l'un des filaments de lampe de la lampe à décharge gazeuse
(15) supplémentaire au nombre d'au moins une de manière telle, que le circuit formé
des'enroulements secondaires (11B, 11C) du transformateur de chauffage (11A-C) supplémentaire,
au nombre d'au moins un,et des filaments de lampe de la lampe à décharge gazeuse (15)
supplémentaire, au nombre d'au moins une, soit connecté en parallèle avec le circuit
formé des enroulements secondaires (7B-7C) du transformateur de chauffage (7A-C) et
des filaments de lampe de la lampe à décharge gazeuse (10) et au moins une deuxième
résistance (12) supplémentaire qui est insérée entre le circuit de surveillance (3)
et le point de connexion entre l'enroulement primaire (11A) du transformateur de chauffage
(11A-C) supplémentaire, au nombre d'au moins un, et la première résistance supplémentaire
(13), au nombre d'au moins une.
7. Ballast électronique selon la revendication 6, caractérisé en ce que le circuit de
surveillance (3) comprend un circuit logique OU (14) dont les bornes d'entrée sont
connectées aux deuxièmes résistances (8, 12), de sorte que le circuit de surveillance
(3) conclut à la présence de l'effet redresseur dans l'une des lampes à décharge gazeuse
(10, 15), lorsqu'au moins une des grandeurs (i2, u3) transmises au circuit de surveillance (3) à travers les deuxièmes résistances (8,
12) dépasse une valeur seuil (IS, US) prédéterminée.
8. Ballast électronique selon une des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que l'onduleur (2) comprend deux commutateurs montés en série et alimentés avec
une tension continue à partir d'une source de tension continue, qui sont commandés
en alternance,
en ce que le circuit de charge connecté à l'onduleur (2) comprend un circuit résonnant
série (4, 5) auquel est connectée la lampe à décharge gazeuse (10,15), au nombre d'au
moins une, et
en ce que le circuit de surveillance (3) après avoir détecté l'effet redresseur dans
la lampe à décharge gazeuse (10, 15), au nombre d'au moins une, modifie la fréquence
(f) et/ou le rapport cyclique (d) de la tension alternative délivrée par l'onduleur
de telle sorte que la puissance absorbée par la lampe à décharge gazeuse (10, 15),
au nombre d'au moins une, diminue.
9. Ballast électronique selon la revendication 8, caractérisé en ce que le circuit de
surveillance (3) après avoir détecté l'effet redresseur dans la lampe à décharge gazeuse
(10, 15), au nombre d'au moins une, élève la fréquence (f) de la tension alternative
délivrée par l'onduleur (2) et/ou abaisse le rapport cyclique (d).
10. Ballast électronique selon une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
circuit de surveillance (3) est un circuit ASIC.