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(11) |
EP 0 965 282 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.10.2003 Patentblatt 2003/41 |
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Anmeldetag: 17.06.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A44B 11/25 |
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Gurtschloss
Safety belt buckle
Boucle de ceinture de sécurité
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
18.06.1998 DE 29810954 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1999 Patentblatt 1999/51 |
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Patentinhaber: TRW Occupant Restraint Systems GmbH & Co. KG |
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73551 Alfdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Hoika, Christian
74541 Vellberg-Lorenzenzimmern (DE)
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Vertreter: Degwert, Hartmut, Dipl.-Phys. |
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Prinz & Partner
Manzingerweg 7 81241 München 81241 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 131 255 DE-U- 9 003 442 US-A- 4 703 542
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EP-A- 0 318 031 GB-A- 2 211 242 US-A- 5 123 147
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gurtschloß für Fahrzeug-Sicherheitsgurte.
[0002] Derartige Gurtschlösser sind in zahlreichen Bauformen bekannt. Sie enthalten einen
lasttragenden Rahmen, der mittels eines Befestigungsbeschlags beispielsweise am Fahrzeugboden
befestigt ist, einen am Rahmen angeordneten Verriegelungsmechanismus und ein den Rahmen
umgebendes Gehäuse, das eine Einführöffnung für eine mit dem Verriegelungsmechanismus
zusammenwirkende Steckzunge aufweist. Diese Einführöffnung muß freiliegen, um beim
Anlegen des Sicherheitsgurtes die Einführung der Steckzunge in das Gurtschloß nicht
zu behindern. Durch die freiliegende Einführöffnung können aber auch Verunreinigungen
und Fremdkörper in das Innere des Gurtschlosses eindringen. Beispiele für solche Verunreinigungen
und Fremdkörper sind Flüssigkeiten (Getränke), Glassplitter (Unfall, Einbruch), Obstkerne,
Reiskörner, Fasern, grober Staub, Splittsteinchen und dergleichen. Besonders harte
Fremdkörper, aber auch klebrige Flüssigkeiten, können die Funktion des Verriegelungsmechanismus
beeinträchtigen oder gar verhindern. Wenn die Verriegelung nicht zustandekommt, hat
der Sicherheitsgurt keine Schutzfunktion. Eine unvollständige Verriegelung, die auch
als Scheinverriegelung bezeichnet wird, ist besonders gefährlich, weil sie vom Insassen
nicht festgestellt werden kann.
[0003] Aus der US-A-5 123 147 ist ein Gurtschloß bekannt, das einen Rahmen und ein den Rahmen
umgebendes Gehäuseteil aufweist, die eine Einführöffnung für eine Steckzunge bilden.
Die Steckzunge wirkt mit einem Verriegelungsmechanismus zusammen. An dem Gurtschloß
sind zwei Öffnungen zum Betätigen eines Hebels zum Lösen des Verriegelungsmechanismus
und zum Herausführen eines Gurtbands vorgesehen.
[0004] In der EP-A-0 131 255 ist ein Gurtschloß mit einer Verriegelungseinrichtung gezeigt,
bei dem eine in dem Gehäuse des Gurtschlosses ausgebildete Einführöffnung für eine
Steckzunge seitlich geschlossen ist, um ein Eindringen von Fremdkörpern in das Innere
des Gurtschlosses zu verhindern.
[0005] Durch die Erfindung wird dieser allen bekannten Gurtschlössern anhaftende Sicherheitsmangel
beseitigt.
[0006] Gemäß der Erfindung ist von der Einführöffnung für die Steckzunge wenigstens ein
Kanal durch das Gehäuse des Gurtschlosses und aus diesem heraus in solcher Weise geführt,
daß durch die Einführöffnung eingedrungene Fremdkörper schwerkraftunterstützt entlang
dem Kanal und aus dem Gehäuse heraus geleitet werden. Während bei herkömmlichen Konstruktionen
von Gurtschlössern angestrebt wurde, die Einführöffnung durch den Steckzungen-Auswerfer
möglichst vollständig zu verschließen, zeigt die Erfindung den entgegengesetzten Weg:
In der Erkenntnis, daß es in der Praxis nicht möglich ist, das Eindringen von Verunreinigungen
und Fremdkörpern durch die Einführöffnung für die Steckzunge zu verhindern, wird gemäß
der Erfindung das Eindringen solcher Verunreinigungen und Fremdkörper durch den im
Inneren des Gurtschlosses gebildeten Kanal sogar begünstigt, damit diese auf direktem
Weg durch den Kanal aus dem Gehäuse des Gurtschlosses herausbefördert werden. Es sind
nämlich gerade Ansammlungen von Verunreinigungen und Fremdkörpern im Bereich der Einführöffnung
für die Steckzunge, die beim Eindrücken des Steckzungen-Auswerfers oder der Auslösetaste
ihren Weg ins Innere des Gurtschloßgehäuses finden.
[0007] Bei der bevorzugten Ausführungsform des Gurtschlosses hat der Steckzungen-Auswerfer
gegenüber bekannten Konstruktionen, bei denen seine Breite mit der des vorderen Endes
der Steckzunge übereinstimmt, um bei entriegelter Steckzunge die Einführöffnung möglichst
vollständig zu verschließen, eine reduzierte Breite, so daß beiderseits des Auswerfers
Raum für einen Kanal zur Ableitung von Verunreinigung und Fremdkörpern verbleibt.
Der Auswerfer ist ferner an seinem äußeren Ende mit Leitflächen versehen, die das
Eintreten von Fremdkörpern in die beiden Kanäle begünstigen.
[0008] Andere besondere Ausführungen gemäß der Enfindung sind in den Ansprüchen 2-10 hingewiesen.
[0009] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung
mehrerer Ausführungsformen und aus den beigefügten Zeichnungen, auf die Bezug genommen
wird. In den Zeichnungen zeigen:
- Figur 1 einen schematischen Teilschnitt eines Gurtschlosses entlang Linie I-I in Figur
2;
- Figur 2 eine schematische Ansicht auf eine Schmalseite des Gurtschlosses;
- Figur 3 eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform entlang Linie III-III in
Figur 4;
- Figur 4 eine schematische Seitenansicht der in Figur 3 gezeigten Ausführung des Gurtschlosses;
und
- Figur 5 eine Schnittansicht entlang Linie V-V in Figur 3.
[0010] Das in der Figur 1 gezeigte Gurtschloß 10 dient zum Verriegeln einer Steckzunge 12
eines nicht dargestellten Sicherheitsgurtes. Hierzu wird die Steckzunge 12 aus der
in der Figur 1 gezeigten Stellung in das Gurtschloß 10 eingeschoben, und dort durch
einen konventionellen, nicht dargestellten Verriegelungsmechanismus verriegelt. Zum
Lösen des Verriegelungsmechanismus dient eine ebenfalls konventionelle und nicht dargestellte
Auslösetaste. Das Gurtschloß 10 weist einen Rahmen 14 auf, der über einen Befestigungsbeschlag
16 mit einer Fahrzeugstruktur oder einem Fahrzeugsitz verbunden ist.
[0011] In der Schnittansicht der Figur 1 ist weiterhin eine Gehäusehälfte 18 zu erkennen,
die den Rahmen 14 teilweise umgibt. Wie bei konventionellen Gurtschlössern besteht
das den Rahmen 14 umgebende Gehäuse aus zwei Hälften, von denen in den Figuren lediglich
eine, nämlich die Gehäusehälfte 18, dargestellt ist. Zentral in dem Rahmen 14 des
Gurtschlosses 10 angeordnet ist ein Steckzungen-Auswerfer 20, der über eine Druckfeder
22 entgegen der Einschubrichtung der Steckzunge 12 vorgespannt ist. Beim Einschieben
der Steckzunge 12 in das Gurtschloß 10 wird der Steckzungen-Auswerfer 20 nach unten
bewegt, und die Druckfeder 22 wird zusammengedrückt. Wird der Verriegelungsmechanismus
des Gurtschlosses 10 durch Betätigen der Auslösetaste entriegelt, drückt der Steckzungen-Auswerfer
20 die Steckzunge 12 aus dem Gurtschloß 10 heraus, so daß der zugehörige Sicherheitsgurt
freigegeben ist.
[0012] Wie in der Figur 2 zu erkennen ist, weist das Gurtschloß 10 eine Einführöffnung 24
zum Einführen und Auswerfen der Steckzunge 12 auf. Der Rahmen 14 des Gurtschlosses
10 ist aus zwei parallelen Platten 26 und 28 gebildet, zwischen denen der Steckzungen-Auswerfer
20 verschiebbar gelagert ist. Die Platten 26 und 28 sind dabei in einem Abstand voneinander
angeordnet, der im wesentlichen der Dicke der Steckzunge 12 entspricht, so daß diese
zwischen den Platten 26 und 28 sicher geführt ist. Bei nicht eingesteckter Steckzunge
12, d.h. der in den Figuren dargestellte Zustand, liegt die Einführöffnung 24 frei
und Verunreinigungen oder Fremdkörper können in die Einführöffnung 24 eindringen.
[0013] Solche Fremdkörper 30 sind in der Figur 1 dargestellt. Die Fremdkörper 30 gelangen
über die Einführöffnung 24 in das Innere des Gurtschlosses 10. Von der Einführöffnung
24 aus sind Kanäle 32 durch das Gurtschloß 10 geführt, und die eindringenden Fremdkörper
30 werden durch diese Kanäle 32 in Richtung des in der Figur 2 angedeuteten Pfeiles
durch das Gurtschloß 10 geleitet. Indem die Fremdkörper 30 durch das Gurtschloß 10
und wieder aus diesem heraus geleitet werden, kann es nicht zu einem Verklemmen des
Verriegelungsmechanismus kommen, so daß Fehlfunktionen des Gurtschlosses 10, insbesondere
Scheinverriegelungen, verhindert werden.
[0014] Wie wiederum in der Figur 1 dargestellt ist, bewegen sich durch die Einführöffnung
24 eingedrungene Fremdkörper 30, unterstützt durch ihre Schwerkraft und durch Vibrationen
des Fahrzeugs, entlang dem Kanal 32 und werden durch den Kanal 32 und eine der Einführöffnung
24 im wesentlichen gegenüberliegende Öffnung 34 des Gehäuses wieder aus dem Gurtschloß
10, bzw. dem Gehäuse des Gurtschlosses 10 heraus geleitet. Die Kanäle 32 sind zwischen
den parallelen Platten 26 und 28 des Rahmens 14 und beiderseits des Steckzungen-Auswerfers
20 ausgebildet. Hierzu ist der Steckzungen-Auswerfer 20 in Bezug auf die Breite der
Einführöffnung 24, die im wesentlichen der Breite der Steckzunge 12 entspricht, relativ
schmal ausgebildet. An seinem der Steckzunge 12 bzw. der Einführöffnung 24 zugewandten
Ende ist der Steckzungen-Auswerfer 20 abgerundet und damit mit Leitflächen 36 versehen,
die in die Kanäle 32 münden. Eindringende Fremdkörper 30 werden durch diese Leitflächen
36 seitlich in die Kanäle 32 geleitet. In den parallelen Platten 26 und 28 des Rahmens
sind beiderseits des Steckzungen-Auswerfers 20 Einprägungen 38 vorgesehen. Durch die
Einprägungen 38 werden zwischen den Platten 26 und 28 Leitflächen 40 gebildet, so
daß die Kanäle 32 im Bereich des Steckzungen-Auswerfers 20 durch dessen seitliche
Flächen 42, die einander zugewandten Innenflächen der Platten 26 und 28 sowie die
durch die Einprägungen 38 gebildeten Leitflächen 40 begrenzt sind. Die Einprägungen
38 erstrecken sich dabei über den Bereich des Steckzungen-Auswerfers 20 hinaus durch
das Gurtschloß 10 und begrenzen dadurch die Kanäle 32 auch in deren weiteren Verlauf.
Im unteren Bereich des Gurtschlosses 10 sind die Kanäle 32 dann durch die seitlichen
Flächen 44 des Befestigungsbeschlags 16 und an die Platten 26 und 28 angeformte Leitflächen
46 begrenzt. Die Fremdkörper 30 treten damit, nachdem sie, wie in der Figur 1 dargestellt
ist, in dem Kanal 32 das Gurtschloß 10 durchquert haben, neben dem Befestigungsbeschlag
16 aus dem Gehäuse des Gurtschlosses 10 aus. Um sicherzustellen, daß auch größere
Fremdkörper, beispielsweise Apfelkerne oder Glassplitter, durch die Kanäle 32 wieder
aus dem Gurtschloß 10 austreten können, weisen die Kanäle 32 einen Querschnitt von
etwa 4 mm
2 bis 10 mm
2 auf.
[0015] Eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gurtschlosses, mit ähnlichem Aufbau
wie das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Gurtschloß, ist in den Figuren 3 bis 5
dargestellt. Auch hier weist das Gurtschloß 50 einen Rahmen aus zwei parallelen Platten
52 und 54 auf, die über einen Befestigungsbeschlag 56 mit einer Fahrzeugstruktur verbunden
sind. Das Gurtschloß 50 weist ein aus zwei Gehäusehälften bestehendes Kunststoffgehäuse
auf, wobei lediglich eine Gehäusehälfte 58 in den Figuren dargestellt ist. Beiderseits
des zwischen den Platten 52 und 54 verschiebbar gelagerten Steckzungen-Auswerfers
60 ist jeweils ein Kanal 62 ausgebildet, durch den in das Gurtschloß 50 eindringende
Fremdkörper 64 schwerkraftunterstützt wieder aus dem Gurtschloß 50 und dessen Gehäuse
heraus geleitet werden. Im Bereich des Steckzungen-Auswerfers 60 weisen die Platten
52 und 54 Einprägungen 66 auf, die den Kanal 62 seitlich begrenzen, so daß der Kanal
62 die Breite b aufweist. Die Breite b des Kanals 62 bleibt auch im weiteren Verlauf
des Kanals 62 durch das Gurtschloß 50 im wesentlichen konstant, da sich an die Einprägung
66 eine an die Platte 52 angeformte und abgewinkelte Blechlasche 68 anschließt, die
eine weitere Leitfläche zur Begrenzung des Kanals 62 bildet.
[0016] Im unteren Bereich des Gurtschlosses 50 ist der Kanal 62 in seiner Längsrichtung
durch eine an der Gehäusehälfte 58 angeformte Rampe 70 begrenzt, die sich von der
Gehäusehälfte 58 aus durch die Platte 52, den Kanal 62 und bis zu der Platte 54 erstreckt.
Wie in der Figur 4 gut zu erkennen ist, steht die Rampe 70 dabei in einem Winkel zur
Längsrichtung des Kanals 62, so daß Fremdkörper 64, die sich den Kanal 62 entlang
bewegen, aus der Längsrichtung des Kanals 62 abgelenkt und entlang der in der Figur
4 durch einen Pfeil angedeuteten Richtung durch eine in der Gehäusehälfte 58 vorgesehene
Öffnung 72 wieder aus dem Gehäuse des Gurtschlosses 50 heraus geleitet werden.
1. Gurtschloß für Fahrzeug-Sicherheitsgurte, mit einem lasttragenden Rahmen (14), an
dem ein Verriegelungsmechanismus angeordnet ist, und einem den Rahmen (14) umgebenden
Gehäuse, das eine Einführöffnung (24) für eine mit dem Verriegelungsmechanismus zusammenwirkende
Steckzunge (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß von der Einführöffnung (24) wenigstens ein Kanal (32; 62) durch das Gehäuse und aus
diesem heraus in solcher Weise geführt ist, daß durch die Einführöffnung (24) eingedrungene
Fremdkörper schwerkraftunterstützt entlang dem Kanal (32; 62) und aus dem Gehäuse
heraus geleitet werden.
2. Gurtschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (32; 62) zwischen zwei parallelen Platten (26, 28; 52, 54) des Rahmens
(14) gebildet ist.
3. Gurtschloß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (32; 62) durch Prägungen (38; 66) und/oder angeformte Leitflächen (46;
68) der Platten (26, 28; 52, 54) des Rahmens (14) gebildet ist.
4. Gurtschloß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (32, 62) neben einem Steckzungen-Auswerfer (20, 60) angeordnet ist.
5. Gurtschloß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits eines Steckzungen-Auswerfers (20; 60) je ein Kanal (32; 62) angeordnet
ist.
6. Gurtschloß nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckzungen-Auswerfer (20; 60) an seinem der Steckzunge (12) zugewandten Ende
mit in den Kanal (32; 62) mündenden Leitflächen (36) versehen ist.
7. Gurtschloß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (32) neben einem am Rahmen (14) angeschlossenen Befestigungsbeschlag (16)
aus dem Gehäuse austritt.
8. Gurtschloß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kanal (62) in eine die Wandung des Gehäuses durchquerende Öffnung (72) nahe einem
am Rahmen angeschlossenen Befestigungsbeschlag (56) mündet.
9. Gurtschloß nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß innenseitig am Gehäuse Leitflächen (70) angeformt sind, die einen Übergang zwischen
dem Kanal (62) und der die Wandung des Gehäuses durchquerenden Öffnung (72) bilden.
10. Gurtschloß nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsfläche des Kanals (32; 62) etwa 4 bis 10 mm2 beträgt.
1. A belt buckle for vehicle safety belts, comprising a load bearing frame (14) at which
a locking mechanism is arranged, and a housing surrounding the frame (14) and having
an insertion opening (24) for an insert tongue (12) cooperating with the locking mechanism,
characterized in that at least one channel (32; 62) leads from the insertion opening (24) through the housing
and out of it in such a way that any foreign bodies which may have entered through
the insertion opening (24) are guided along the channel (32; 62) and out of the housing
as assisted by gravity.
2. The belt buckle according to claim 1, characterized in that the channel (32; 62) is formed between two parallel plates (26, 28; 52, 54) of the
frame (14).
3. The belt buckle according to claim 2, characterized in that the channel (32; 62) is formed by embossments (38; 66) and/or integrally formed guide
surfaces (46; 68) of the plates (26, 28; 52, 54) of the frame (14).
4. The belt buckle according to any of the preceding claims, characterized in that the channel (32, 62) is disposed adjacent to an insert tongue ejector (20, 60).
5. The belt buckle according to any of the preceding claims, characterized in that a channel (32; 62) each is disposed on either side of an insert tongue ejector (20;
60).
6. The belt buckle according to claim 4 or 5, characterized in that at its end facing the insert tongue (12), the insert tongue ejector (20; 60) is provided
with guide surfaces (36) leading into the channel (32; 62).
7. The belt buckle according to any of the preceding claims, characterized in that the channel (32) has its outlet from the housing adjacent to an attachment fitting
(16) connected to the frame (14).
8. The belt buckle according to any of the preceding claims, characterized in that the channel (62) leads into an opening (72) passing through the wall of the housing,
near an attachment fitting (56) connected to the frame.
9. The belt buckle according to claim 8, characterized in that guide surfaces (70) are integrally formed on the inside of the housing, which constitute
a transition between the channel (62) and the opening (72) passing through the wall
of the housing.
10. The belt buckle according to any of the preceding claims, characterized in that the cross-sectional area of the channel (32; 62) is approximately 4 to 10 mm2.
1. Serrure de ceinture pour des ceintures de sécurité pour véhicules, comportant un cadre
(14) porteur de charge sur lequel est agencé un mécanisme de verrouillage et un boîtier
entourant le cadre (14), lequel présente une ouverture d'introduction (24) pour une
languette d'insertion (12) coopérant avec le mécanisme de verrouillage, caractérisée en ce que depuis l'ouverture d'introduction (24), au moins un canal (32 ; 62) est guidé à travers
le boîtier et hors de celui-ci de telle sorte que les corps étrangers qui sont entrés
à travers l'ouverture d'introduction (24) sont conduits par gravicélération le long
du canal (32 ; 62) et hors du boîtier.
2. Serrure de ceinture selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal (32 ; 62) est formé entre deux plaques (26, 28 ; 52, 54) parallèles du cadre
(14).
3. Serrure de ceinture selon la revendication 2, caractérisée en ce que le canal (32 ; 62) est formé par des estampages (38 ; 66) et/ou des surfaces conductrices
(46 ; 48) moulées des plaques (26, 28 ; 52, 54) du cadre (14).
4. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal ( 32, 62) est agencé à côté d'un éjecteur de languette d'insertion (20,
60).
5. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un canal (32 ; 62) respectif est formé des deux côtés d'un éjecteur de languette d'insertion
(20 ; 60).
6. Serrure de ceinture selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que l'éjecteur de languette d'insertion (20 ; 60) est pourvu de surfaces conductrices
(36) débouchant dans le canal (32 ; 62).
7. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal (32) sort du boîtier à côté d'une ferrure de fixation (16) raccordée au
cadre (14).
8. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le canal (62) débouche dans une ouverture (72) traversant la paroi du boîtier à proximité
d'une ferrure de fixation (56) raccordée au cadre.
9. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que sur la face intérieure du boîtier sont formées des surfaces conductrices (70) qui
forment une transition entre le canal (62) et l'ouverture (72) traversant la paroi
du boîtier.
10. Serrure de ceinture selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la superficie de section du canal (32 ; 62) est entre 4 10 mm2.

