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EP 0 965 447 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.12.2002 Patentblatt 2002/51 |
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Anmeldetag: 12.06.1999 |
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Farbkasten mit automatischer Farbversorgung
Ink fountain with an automatic ink supply
Bac à encre avec une amenée de l'encre automatique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
16.06.1998 DE 19826818
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.12.1999 Patentblatt 1999/51 |
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Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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Erfinder: |
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- Becker, Uwe Dipl.-Ing.
01445 Radebeul (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 459 755 DE-A- 2 816 881 DE-A- 19 640 775
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WO-A-98/14330 DE-A- 4 339 939 US-A- 5 170 710
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Farbkasten mit einer automatischen Farbversorgung für
Druckmaschinen. Bei Bogenoffsetdruckmaschinen befindet sich der pastöse Farbvorrat
der einzelnen Drucktürme in einem längs eines Duktors anliegenden Keilfarbkasten mit
zonenweise einstellbaren Farbdosierelementen. Die Dosierelemente bilden zum Duktor
einen Einlaufspalt, durch den die Farbaufgabe reguliert wird. Bei Vorbereitung zum
Druck wird der Farbkasten der Maschine mit einem Farbvorrat befüllt.
[0002] Es ist bekannt (EP 04 59 755) das Farbniveau mittels eines Sensors zu überwachen
und bei zu niedrigem Farbniveau dem Keilfarbkasten Farbe zuzuführen.
Nachteilig ist dabei der große Aufwand, der hohe Farbverbrauch und die Nichteignung
für pastöse Farben.
[0003] Aus der US 5170 710 ist es bekannt, eine Zuführeinrichtung zur Farbversorgung der
Druckmaschine vorzusehen. Um einen gleichmäßigen Farbfluß zu gewährleisten, wird ein
Drucksensor in der Zuleitung zur Druckmaschine angeordnet. Dieser ist mit der Drehzahlregelung
einer Pumpe zum Fördern der Farbe verbunden.
[0004] Es sind auch Farbzuführeinrichtungen bekannt (DE 43 39 939 C2), bei denen der keilförmige
Farbvorratsraum verkleinert und in geschlossener Bauart ausgeführt worden ist.
Die Farbzufuhr zu dem verkleinerten und geschlossenen Farbvorratsraum erfolgt mittels
Farbkartuschen.
Nachteilig ist bei dieser Einrichtung, daß eine unzureichende bzw. nicht bedarfsgerechte
Einfärbung erfolgt und der Automatisierungsgrad niedrig ist.
[0005] Bei einer aus der DE 28 16 881 A1 bekannten Lösung wird auf einen Farbkasten ganz
verzichtet und eine sich entlang der Farbkastenwalze erstreckende Farbschiene angeordnet.
Die Farbe wird über in der Farbschiene angeordnete Farbleitkanäle auf die Oberfläche
der Farbkastenwalze gebracht und dort auf einzelne Abschnitte verteilt, die eigene
Pumpen aufweisen. Zur Farbversorgung sind die Zuführkanäle über Leitungen mit einer
zentralen Verteilerkammer verbunden.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer automatischen Farbversorgung einschließlich
einer bedarfsgerechten Einfärbung.
[0007] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Patentansprüche gelöst.
[0008] Nachfolgend wir die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Die Zeichnung
zeigt einen Farbkasten mit automatischer Farbversorgung.
[0009] Einer Duktorwalze 1 ist ein Unterteil 2 eines bekannten Keilfarbkastens zugeordnet,
wobei am Unterteil 2 Farbdosierelemente 3 zur Einstellung eines Spaltes gegenüber
der Duktorwalze 1 angeordnet sind. Auf das Unterteil 2 ist ein Farbkasteneinsatz 4
aufgesetzt und zwischen dem Unterteil 2 und der Unterseite 7 des Farbkasteneinsatzes
4 ist zur Abdichtung eine Flachdichtung 5 angeordnet. Die Unterseite 7 des Farbkasteneinsatzes
4 ist über mindestens eine Befestigungsschraube 6 lösbar mit dem Unterteil 2 verbunden.
[0010] Mit der Unterseite 7 des Farbkasteneinsatzes 4 ist ein Farbverteilelement 8 fest
verbunden. Das Farbverteilelement 8 weist eine in Wirkverbindung mit der Duktorwalze
1 stehende Stirnseite 9 auf. Dabei berührt die Stirnseite 9 nicht die Duktorwalze
1, d.h. es besteht ein geringer Spalt.
[0011] Die Stirnseite 9 und die Farbdosierelemente 3 schließen in Verbindung mit der Unterseite
7 des Farbkasteneinsatzes 4 einen Farbvorratsraum 10 ein. An dem Farbverteilelement
8 ist ein Anschluß 11 für die Farbzufuhr zu dem Farbvorratsraum 10 angeordnet. Die
Farbzufuhr von Anschluß 11 zu dem Farbvorratsraum 10 erfolgt über mindestens einen
Farbverteilkanal 12, wobei über die Breite des Farbkastens weitere Farbverteilkanäle
12 angeordnet sein können. In dem Farbverteilkanal 12 ist ein Drucksensor 13 angeordnet.
[0012] Der Anschluß 11 ist mit über ein Zumeßventil 14 mit einer Farbversorgungsanlage 15
verbunden.
[0013] Der Drucksensor 13 ist über einen Druckschalter 16 mit dem Zumeßventil 14 verbunden.
[0014] Sinkt bei zu wenig Farbe der Druck im Farbvorratsraum 10 wird über den Drucksensor
13 und den Druckschalter 16 - Drucksensor 13 und Druckschalter 16 können auch in einer
Baueinheit vereinigt sein - ein Signal dem Zumeßventil 14 zugeleitet und dem Farbvorratsraum
10 wird wieder Farbe zugeführt.
[0015] Bei einem Farbwechsel wird der Anschluß 11 des Farbverteilelementes 8 von der Farbversorgungsanlage
getrennt, die Befestigungsschraube gelöst und der Farbkasteneinsatz 4 aus dem Keilfarbkasten
herausgenommen. Nunmehr ist die herausgenommene Einheit außerhalb der Druckmaschine
reinigbar, wobei auch der Farbvorratsraum leicht zugänglich ist.
[0016] Nach dem Entfernen des Farbkasteneinsatzes kann ein neuer Farbkasteneinsatz eingesetzt
und angeschlossen werden. Es ist aber auch möglich, den Keilfarbkasten ohne Farbkasteneinsatz
zu verwenden. Eine Nachrüstung von Keilfarbkasten mit Farbkasteneinsätzen der beschriebenen
Bauart ist problemlos möglich.
Bezugszeichenaufstellung
[0017]
- 1
- Duktorwalze
- 2
- Unterteil
- 3
- Farbdosierelement
- 4
- Farbkasteneinsatz
- 5
- Flachdichtung
- 6
- Befestigungsschraube
- 7
- Unterseite
- 8
- Farbverteilelement
- 9
- Stirnseite
- 10
- Farbvorratsraum
- 11
- Anschluß
- 12
- Farbverteilkanal
- 13
- Drucksensor
- 14
- Zumeßventil
- 15
- Farbversorgungsanlage
- 16
- Druckschalter
1. Farbkasten mit automatischer Farbversorgung für pastöse Druckfarben mit einem Unterteil
(2) einschließlich Farbdosierelementen (3) zur Einstellung eines Spaltes gegenüber
einer Duktorwalze (1) und mit einem Anschluss (11) versehenen, mindestens einen Farbverteilkanal
(12) aufweisendem Farbverteilelement (8), welches mit seiner im geringen Abstand der
Duktorwalze (1) zugeordneten Stirnseite (9) und den Farbdosierelementen (3) in Verbindung
mit einer Unterseite (7) des Farbkastens einen Farbvorratsraum (10) ausbildet,
dadurch gekennzeichnet, dass
dem Anschluss (11) und/oder mindestens einem Farbverteilkanal (12) ein mit einem Druckschalter
(16) verbundener Drucksensor (13) zugeordnet und dem Anschluss (11) über ein mit dem
Druckschalter (16) verbundenes Zumessventil (14) eine Farbversorgungsanlage (15) vorgeordnet
ist.
2. Farbkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Farbverteilelement (8) einem mit der Unterseite (7) des Farbkastens lösbar verbundenen
und entfernbaren Farbkasteneinsatz (4) zugeordnet ist und der Farbvorratsraum (10)
durch die Stimseite (9) des Farbverteilelementes (8) und den Farbdosierelementen (3)
in Verbindung mit der Unterseite des Farbkasteneinsatzes (4) begrenzt wird.
3. Farbkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Farbversorgungsanlage (15) eine zentrale, mehreren Druckmaschinen zugeordnete
Farbpumpstation ist.
4. Farbkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckschalter (16) in den Drucksensor (13) integriert ist.
1. Ink fountain with automatic ink supply for pasty printing inks with a lower part (2)
inclusive of ink metering elements (3) for setting a gap relative to a doctor roller
(1) and with an ink distributor element (8) which is provided with a connection (11)
and has at least one ink distributing channel (12) and which forms an ink storage
space (10) by its end face (9), which is associated with the doctor roller (1) at
a small spacing, and the ink metering elements (3) in conjunction with a lower side
(7) of the ink fountain, characterised in that the connection (11) and/or at least one ink distributing channel (12) is or are associated
with a pressure sensor (13) connected with a pressure switch (16) and a ink supply
installation (15) is arranged upstream of the connection (11) by way of an admetering
valve (14) connected with the pressure switch (16).
2. Ink fountain according to claim 1, characterised in that the ink distributor element is associated with a removable ink fountain insert (4)
detachably connected with the lower side (7) of the ink fountain and the ink storage
space (1) is bounded by the end face (9) of the ink distributor element (8) and the
ink metering elements (3) in conjunction with the lower side of the ink fountain insert
(4).
3. Ink fountain according to claim 1 and 2, characterised in that the ink supply installation (15) is a central ink pumping station associated with
several printing machines.
4. Ink fountain according to claim 1 and 2, characterised in that the pressure switch (16) is integrated in the pressure sensor (13).
1. Encrier muni d'une alimentation automatique en encre d'impression pâteuse, comprenant
une partie inférieure (2) avec des éléments de dosage d'encre (3) pour régler un intervalle
par rapport à un cylindre ducteur (1) et un branchement (11), un élément répartiteur
d'encre (8) ayant au moins un canal de distribution d'encre (12) qui forme une chambre
de réserve d'encre (10) avec sa face frontale (9) installée à faible distance du cylindre
ducteur (1) et des éléments de dosage d'encre (3) en combinaison avec la face inférieure
(7) de l'encrier,
caractérisé en ce que
le branchement (11) et/ou au moins un canal de répartition d'encre (12) comporte un
capteur de pression (13) relié à un commutateur de pression (16) et le branchement
(11) est précédé d'une installation d'alimentation en encre (15) reliée par une soupape
de dosage (14) liée au commutateur de pression (16).
2. Encrier selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de répartition d'encre (8) comporte un insert d'encrier (4) relié de façon
amovible à la face inférieure (7) de l'encrier et qui peut en être détaché et délimite
la chambre formant réserve d'encre (10) dans la face frontale (9) de l'élément de
répartition d'encre (8) et les éléments de dosage d'encre (3) en liaison avec la face
inférieure de l'insert d'encrier (4).
3. Encrier selon l'une quelconque des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
l'installation d'alimentation en encre (15) comporte une station de pompage d'encre
centrale associée à plusieurs machines à imprimer.
4. Encrier selon l'une quelconque des revendications 1 et 2,
caractérisé en ce que
le commutateur de pression (16) est intégré dans le capteur de pression (13).
