[0001] Vorliegende Erfindung betrifft eine Verschlussmembrane für Behälter.
[0002] Es ist bekannt, Stoffe, beispielsweise Nahrungsmittel, in Behälter abzufüllen und
becherartige Behälter mit einem Deckel, wie einer Verschlussmembrane, oder Beutel
durch falten und siegeln zu verschliessen. Verschlussmembranen können beispielsweise
Papiere oder Folien aus Metallen oder Kunststoffen oder Verbundfolien aus mehreren
gleichen oder verschiedenen Materialien der Reihe der Metalle, Kunststoffe und Papiere
sein. Aufgabe der Verschlussmembrane ist es, den Behälters dicht zu verschliessen,
um zu Verhindern, dass Inhaltsstoffe austreten oder Stoffe von Aussen in den Behälter
gelangen können. Es gibt Fälle, in denen ein vollständig dichtender Verschluss des
Behälters mit dem Anbringen der Verschlussmembran nicht erwünscht ist und zumindest
ein Druckausgleich zwischen Behälterinnenraum und der den Behälter umgebenden Atmosphäre
möglich sein muss. Dies betrifft insbesondere Fälle in denen das Füllgut in den Behälter
abgefüllt, der Behälter bedeckelt und anschliessend der befüllte und bedeckelte Behälter
einer Wärmebehandlung, wie beispielsweise Pasteurisieren, Sterilisieren oder Uperisieren,
ausgesetzt wird. Es ist zu vermeiden, dass dabei im Behälterinnern ein Überdruck entsteht,
der die Verschlussmembrane reissen oder aufplatzen lässt. Dies lässt sich dadurch
vermeiden, dass die Verschlussmembrane nach dem Befüllen des Behälters nur teilweise
aufgesiegelt wird und entweichende Stoffe zwischen Behälterrand und Verschlussmembrane
im ungesiegelten Bereich entweichen können. Anschlisessend wird in einem weiteren
Arbeitsgang die Verschlussmembrane vollständig dichtend aufgesiegelt.
[0003] In einer anderen Ausführungsform, beschrieben in der EP-B 0 156 404, wird an einem
Behälter eine Druckausgleichsöffnung angebracht, die nach der Wärmebehandlung mittels
einer durch Wärme schmelzbaren Polymerverbindung hermetisch verschlossen wird. Dieser
Ausführungsform haftet jedoch der Nachteil an, dass die schmelzbare Polymerverbindung
gegen Abrasion ungeschützt an exponierter Stelle angeordnet ist und die Druckausgleichsöffnung
eine unmittelbare Verbindung von Behälterinnenraum und Umgebung schafft.
[0004] Die EP-A-0 547 941 offenbart eine metallische Konservendose, deren Deckel mit einem
mit diesem verbundenen gewölbten Plättchen einen Raum zur Aufnahme einer schmelzbaren
Masse begrenzt. Dieser Raum ist mit dem Innern des Behälters und mit der Aussenatmosphäre
über je eine Öffnung verbunden. Bei einer Wärmeeinwirkung werden die Öffnungen durch
die schmelzende Masse verschlossen.
[0005] Aufgabe vorliegender Erfindung ist es, eine Verschlussmembrane für Behälter oder
Beutel vorzuschlagen, welche es ermöglicht, mit einem Siegel- oder anderweitigen Verschliessvorgang
einen Behälter oder Beutel zu verschliessen und ohne wesentliche Druckbelastung des
bedeckelten Behälters oder Beutels eine Wärmebehandlung durchzuführen, wobei die Teile,
welche die Ventilwirkung erzeugen vor mechanischen Einflüssen geschützt angeordnet
sind.
[0006] Erfindungsgemäss wird das mit einer Verschlussmembrane mit den Merkmalen von Anspruch
1 erreicht.
[0007] Die Aussenfolie kann eine Monofolie oder ein Folienverbund sein, wobei an einer Verschlussmembran
die Aussenfolie gegen die Aussenseite weist. Die Innenfolie kann eine Monofolie oder
ein Folienverbund sein, wobei an einer Verschlussmembrane die Innenfolie gegen das
Innere des Behälters weist.
[0008] Für die Innen- als auch die Aussenfolie können verschiedene Materialien zur Anwendung
gelangen. Beispielsweise können Monofolien oder Folienverbunde oder Verbundfolien
enthaltend thermoplastischen Kunststoffen, beispielsweise der Reihe der Polyolefine,
wie Polyethylene oder Polypropylene, der Polyester, wie Polyalkylenterephthalate und
insbesondere Polyethylenterephtalat, Polyvinylchlorid, Polycarbonate oder Polyamide.
Weitere Materialien in Folienform, für die Innen- als auch die Aussenfolie, sind Zellglas,
Metallfolien, wie Aluminium- oder Stahlfolien oder Papiere, wie beschichtete oder
imprägnierte Papiere. Es können auch Folienverbunde oder Verbundfolien aus verschiedenen
Materialien, wie Metallfolien und Kunstofffolien, Kunstofffolien und Papier oder Papier,
Kunsstofffolien und Metallfolien angewendet werden. Für die Aussenfolie und insbesondere
für die Innenfolie, bieten sich aus der Reihe der thermoplastischen Kunststoffe auch
coextrudierte Polyethylene oder gegossenes Polypropylen an. Diese Kunststofffolien
sind siegelbar. Die siegelbaren Kunststofffolien können auch mit weiteren Materialien
einen Verbund oder eine Verbundfolie bilden. Beispielsweise können das coextrudierte
Polyethylen oder das gegossene Polypropylen auf einer Trägerfolie angeordnet sein.
Als Trägerfolien können Monofolien oder Verbundfolien aus der Reihe der genannten
thermoplastischen Kunststoffen angewendet werden. Es ist auch möglich die Siegelfähigkeit
der Verschlussmembran dadurch zu erreichen, dass als an der Oberfläche liegende Schicht
auf der Innenfolie ein Siegellack oder eine siegelbare thermoplastische Kunststofffolie
angeordnet ist. Um die Siegelfähigkeit von Aluminiumfolien, Papier oder Zellglas zu
erreichen, kann beispielsweise auch eine coextrudierte Kunststofffolie auflaminiert
werden.
[0009] Bevorzugte Beispiele von Aussenfolien sind Folien und Folienverbunde enthaltend oder
bestehend aus Polyestern, Polyolefinen, wie Polypropylenen oder Polyethylenen, Polyamiden,
Zellglas (Cellophan), Aluminiumfolien und Papieren.
[0010] Bevorzugte Beispiele von Innenfolien sind Folien und Folienverbunde enthaltend oder
bestehend aus Polyestern, Polyolefinen, wie Polypropylenen oder Polyethylenen, Polyamiden,
Zellglas (Cellophan), Aluminiumfolien und Papiere. Weitere Beispiele sind siegelbare
Folien resp. Filme aus gegossenem (cast) Polypropylen oder coextrudierten Polyethylenen.
[0011] Insbesondere die Aussenfolie kann mit einem Aufdruck, einem Druckbild, einer graphischen
Gestaltung, einer Prägung usw. ausgestaltet sein. Ein Druck kann ein auf der Aussenseite
aufgebrachter Druck sein oder es kann -- bei aussenliegenden transparenten oder durchscheinenden
Folien oder Verbundfolien -- ein Konterdruck oder eine Kombination von Druck und Konterdruck
sein.
[0012] Bevorzugte Siegelschichten sind Folien resp. Filme aus gegossenem (cast) Polypropylen
oder coextrudierten Polyethylenen, die auf die Innenfolie laminiert sind oder es sind
Folien oder Filme coextrudierte Kunststoffe auf Aluminium, Papier oder Zellglas oder
es sind Siegellacke.
[0013] Die Aussen- und/oder die Innenfolie können fallweise eine Sperrschicht gegen den
Durchtritt von Gasen und Dämpfen, wie Feuchtigkeit, Wirk- und Aromastoffe, Luft, Sauerstoff
usw. enthalten. Sperrschichten können beispielsweise Folien aus EVOH, Acrylnitrilcopolymerhaltige
Folien oder aus im Vakuum abgeschiedenen dünnen, d.h. 5 bis 500 Nanometer dikken,
keramischen Schichten, beispielsweise enthaltend Silicium- und/oder Aluminiumoxide
("chemical" oder "physical vapor deposition") usw. sein.
[0014] Zwischen der Innen- und Aussenfolie ist eine Verbindungsschicht angeordnet. Die Verbindungssschicht
ist vorteilhaft ein Klebstoff auf der Basis von wasserbasierenden Klebstoffen, von
lösemittelhaltigen Klebstoffen, von lösemittelfreien Klebstoffen oder ein Ein- oder
Zweikomponentenklebstoffen oder sind ein Kaschierkleber oder ein Haftvermittler.
[0015] Die Klebstoffe können z.B. Stärke, Eiweiss, Caseinleime, Celluloseäther und Celluloseester,
wie Methylcellulose oder Nitrocellulose, Naturkautschuk, Synthesekautschuk, Polyäthylen,
Äthylen-Vinylacetat-Copolymerisate, Polypropylen, Polyvinylester, wie Polyvinylacetate,
Polyvinylchlorid-Homopolymerisate oder Copolymerisate, wie Vinylchlorid und Vinlyacetat
oder Vinylchlorid und Methacrylsäureester-Polymerisate, Polyvinyläther, Polyvinylpyrrolidon,
Polystyrol, Polyamide, Polyester, Polyurethane, Polyisocyanate, Epoxidharze, Phenol-5
harze, Resorcinharze, wie Resorcin-Formaldehydharze und Resorcin-Phenol-Formaldehydharze,
Harnstoffharze, Melamin-Formaldehydharze und nichtreaktive Harze, wie Kolophoniumharze,
Tallharze, Kohlenwasserstoffharze, Carbamidsäureester-Harze oder Cyclohexanonharze
sein oder von diesen Stoffen enthalten.
[0016] Die Klebstoffe können auch Weichmacher enthalten. Die Klebstoffe können lösungsmittelfrei
sein oder können Lösungsmittel, beispielsweise Benzin, Toluol, Xylol, Methylenchlorid,
Trichloräthylen, Trichloräthan, Essigester, Aceton Methyläthylketon, Methylisobutylketon
oder Cyclohexanon enthalten. Es ist auch möglich, wasserhaltige oder wasserlösliche
Klebstoffe zu verwenden. Die Klebstoffe können ferner Füllstoffe enthalten, wie Kieselsäuren,
Kreiden, Leicht- und Schwerspat oder faserige Materialien.
[0017] Es können verschiedene Klebstoffsysteme zur Anwendung gelangen. Beispielsweise ohne
chemische Reaktion abbindende Klebstoffe oder lösungsmittelfreie Klebstoffsysteme,
in Form von Schmelzklebstoffen oder Klebeplastisolen. Es ist auch möglich, Klebstofflösungen,
deren Lösungsmittel vor der Klebung entweichen, Kontaktklebstoffe oder Haftklebstoffe
zu verwenden. Es ist auch möglich, Klebstofflösungen, deren Lösungsmittel während
der Klebung verdunsten, einzusetzten oder wässrige Stärke- und Dextrinleime oder sonstige
wässrige Klebstofflösungen. Dann sind wässrige Dispersionen von polymeren Verbindungen,
wie Dispersionsklebstoffe, zu nennen. Auch zur Anwendung gelangen können Reaktionsklebstoffe,
wie Polymerisationsklebstoffe, zu denen die zweikomponentigen Polymerisationsklebstoffe
und die einkomponentigen Polymerisationsklebstoffe gehören. Ferner können Polyadditionsklebstoffe,
wie reaktive Polyurethan-Klebstoffe, und schliesslich Polykondensationsklebstoffe,
wie Polymethylol-Verbindungen, Silicon-Klebstoffe oder Polyimide und Polybezimidazole
genannt werden. Weitere Klebstoffe sind Stärke- und Dextrinkklebstoffe, Polyvinylacetat-Dispersionsklebstoffe,
modifizierte Stärkeklebstoffe oder mit Casein stabilisierte Copoylmerdispersionen
oder Kautschuklatices oder Polyacrylesterlösungen oder Polyurethan-Klebstoffe. Bei
der Klebstoffschicht kann sich auch um eine Extrusionsschicht aus Polymeren, wie aus
Polyolefinen, Polyamiden oder Polyestern handeln.
[0018] Geeignete Haftvermittler sind beispielsweise Vinylchlorid-Copolymerisate, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymerisate,
polymerisierbare Polyester, Vinylpyridin-Polymerisate, Vinylpyridin-Polymerisate in
Kombination mit Epoxidharzen, Butadien-Acrylnitril-Methacrylsäure-Copolymerisate,
Phenolharze, Kautschukderivate, Acrylharze, Acrylharze mit Phenol bzw. Epoxidharzen,
oder siliciumorganische Verbindungen, wie Organosilane. Bevorzugt werden die Organosilane.
Beispiele dafür sind Trialkoxysilane mit Aminofunktionsgruppe, Trialkoxysilane mit
Epoxyfunktionsgruppe, Trialkoxysilane mit Esterfunktionsgruppe, Trialkoxysilane mit
aliphatischer Funktionsgruppe, Trialkoxysilane mit Glycid-oxyfunktionsgruppe, Trialkoxysilane
mit Methacryloxyfunktionsgruppe, sowie Gemische derselben. Beispiele solcher Organosilane
sind -Aminoprophyltriethoxysilan und N-b-(Aminoithyl)-g-aminopropyltrimethoxysilan,
g-(3,4-Epoxycyclohexy)-ethyltrimethoxysilan, g-Glycidoxypropyltrimethoxysilan, und
g-Methacryloxypropyltrimethoxysilan.
[0019] Als Verbindungsschicht wird der Klebstoff oder Haftvermittler bevorzugt in einer
Menge von 1,4 bis 12 g/m2 angewendet. Besonders bevorzugt beträgt die Menge an Klebstoff
oder Haftvermittler von 4 bis 7 g/m2.
[0020] Das bei Wärme erweichende Material kann beispielsweise ein Lack, wie ein wärmeerweichender
Lack, sein. Weitere Beispiele sind Hotmelts, Wachse und Paraffine. Der Erweichungs-
und Schmelzpunkt der Materialien richtet sich nach der vorgesehenen Wärmebehandlung
des Behälters und kann beispielsweise bei einer Temperatur im Bereich von 60°C bis
130°C liegen. Bei diesen Temperaturen soll das bei Wärme erweichende Material in einem
plastischen oder zähfliessenden bis schmelzflüssigen Zustand sich befinden. Z.B. Sterilisierverfahren
werden in der Regel bei 121°C durchgeführt, so dass ein Erweichen oder Schmelzen des
Materials einige Grade, z.B. 0,1 bis 5°C oder unmittelbar vor oder bei dieser Temperatur
eintreten muss.
[0021] Die Verschlussmembrane weist sowohl in der Aussenfolie als auch in der Innenfolie
je wenigstens eine Öffnung auf. Diese Öffnung kann an sich beliebigen Querschnittes,
d.h. rund, oval, polygonal usw. sein. Die Öffnungen können auch Einschnitte, Einstiche
oder Perforationen sein. Die Grösse einer Öffnung in der Aussenfolie kann beispielsweise
bis zu 0,2 mm, bevorzugt von 0,02 bis 0,2 mm und insbesondere 0,1 bis 0,2 mm, Durchmesser
oder Diagonalenlänge aufweisen. Die Grösse einer Öffnung in der Innenfolie kann beispielsweise
bis zu 0,5 mm, bevorzugt von 0,05 bis 0,5 mm und insbesondere 0,20 bis 0,5 mm, Durchmesser
oder Diagonalenlänge aufweisen.Bevorzugt sind runde Öffnungen mit den genannten Durchmessern.
Es können auch zwei oder mehrere, wie drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neun
usw. Öffnungen jeweils in der Aussenfolie und/oder Innenfolie angeordnet sein. Bei
einer Mehrzahl von Öffnungen kann entsprechend deren Durchmesser kleiner gewählt werden.
Vorteilhaft ist die Gesamtfläche der Öffnungen in der Aussenfolie von 0,0013 mm
2 bis 0,13 mm
2. Vorteilhaft ist die Gesamtfläche der Öffnungen in der Innenfolie von 0,008 mm
2 bis 0,8 mm
2.
[0022] Insbesondere liegen die Öffnungen in der Aussenfolie und der Innenfolie, bezüglich
einer Draufsicht auf die erfindungsgemässe Verschlussmembrane, nicht übereinander,
sondern sind horizontal gegeneinander versetzt, angeordnet.
[0023] Die vorliegende Verschlussmembrane kann als Endlosmaterial oder Rollenware hergestellt
werden. Das Endlosmaterial oder die Rollenware kann zu Beuteln verarbeitet werden.
Dabei liegt zweckmässig auf einem Folienabschnitt für einen Beutel zumindest ein verbindungsschichtfreier
Zwischenraum mit dem bei Wärme erweichenden Material und die Siegelnahtzone kann durch
die Siegelnähte des Beutels oder durch Siegelnähte am Beutel gebildet sein. Das Endlosmaterial
oder die Rollenware kann auch zur Bedeckelung von z.B. becher- oder schalenförmigen
Behältern in einem Produktionsprozess fortlaufend auf die zu bedeckelnden Behälter
aufgesiegelt werden und über Trennnähte können die Behälter vereinzelt werden. Die
vorliegende Verschlussmembrane kann auch als Endlosmaterial oder Rollenware hergestellt
und die Verschlussmembranen, beispielsweise durch Ausstanzen und dergl. vereinzelt
werden. Die vereinzelten Verschlussmembranen können auf die Behälter aufgesiegelt
werden. Es ist auch möglich, die Verschlussmembranen einzeln zu fertigen und einzeln
auf Behälter aufzusiegeln.
[0024] Die bevorzugte Endlos- oder Rollenware ist herstellbar durch Anbringen der Öffnungen,
an der Aussenfolie und der Innenfolie, beispielsweise durch Walzen, Stempel oder Matrizen,
die Nadeln, Schneidwerkzeuge oder Perforierwerkzeuge tragen, durch Stanzwerkzeuge,
durch energiereiche Strahlung, wie Laserstrahlen oder Elektronenstrahlen, Wärme- oder
Hochfrequenzheizung, oder auf chemischem Wege durch selektives Auflösen mittels eines
Lösemittel oder durch ein Ätzverfahren. Die Aussenfolien und die Innenfolien werden
über die Verbindungsschicht gegeneinander laminiert. Dabei bleiben im Bereich der
angebrachten Öffnungen ein Zwischenraum frei von den Werkstoffen, wie den Klebstoffen
der Verbindungsschicht. In diesen verbindungsschichtfreien Zwischenraum wird das bei
Wärme erweichende Material eingebracht. Die Abfolge des Auftrages der Verbindungsschicht
und des bei Wärme erweichenden Materials kann auch vertauscht werden. Die Verbindungsschicht
kann beispielsweise durch Aufstreichen, Aufsprühen, Aufwalzen, Rakeln oder Aufdrucken
des Klebstoffes oder Haftvermittlers mittels eines Druckverfahrens, wie Hochdruck,
Flexodruck, Flachdruck, Offsetdruck, Tiefdruck, Durchdruck, Siebdruck usw. erfolgen.
Das Auftragen des bei Wärme erweichenden Materials kann wie beschrieben, bevorzugt
ebenfalls mittels eines der genannten Druckverfahren, erfolgen. Vorteilhaft erfolgt
der Druckvorgang im Rapportdruck, d.h. der Vorschub des zu bedruckenden Materials
wird z.B. durch eine Fotozelle oder dergl. gesteuert, die gewährleistet, dass die
Stellung der Druckbilder zueinander immer gleich ist.
[0025] Beispielsweise kann die Aussenfolie in einer Druckmaschine bedruckt und/oder konterbe-5
druckt und beliebige Druckmuster, wie Reklameaufdrucke, Produkteinformatione, Illustrationen,
Schriften, Muster, graphischen Gestaltungen usw. aufgebracht. Z.B. mittels einer Nadelwalze
oder -matrize, die in der Druckmaschine angeordnet sein kann, werden die Öffnungen
in Form von Nadeleinstichen an der Aussenfolie angebracht Anschliessend werden in
der Druckmaschine die Verbindungssschicht und das bei Wärme erweichende Material,
wie eine Druckfarbe, als Druckmuster, auf die Aussenfolie aufgetragen. Die Innenfolie,
allenfalls mit auf der später zum Behälter weisenden Seite mit einer Siegelschicht
versehen, wird ebenfalls mit den Öffnungen versehen. Dies kann ebenfalls über eine
Nadelwalze oder -matrize erfolgen. Die Aussenfolie und die Innenfolie werden anschliessend
gegeneinander kaschiert. Alle Arbeitsgänge können in einer Vorrichtung simultan durchgeführt
werden. Das Verfahren wird insbesondere kontinuierlich geführt und es entsteht daher
eine Verbundfolie als Rollen- oder Endlosware.
[0026] Zum Bedeckeln von Behältern werden die befüllten Behälter beispielsweise kontinuierlich
mit der Verbundfolie bedeckt und über den Behälterrand wird die Verbundfolie im Rapport
an den Behälter angesiegelt. Damit wird gewährleistet, dass jeder Deckel -- innerhalb
der Siegelnaht -- Öffnungen in der Aussen- und Innenfolie und einen Zwischenraum mit
bei Wärme erweichendem Material aufweist. Bei Beuteln kann die Verschlussmembrane
einen Teil einer Wand oder wenigstens eine oder alle Beutelwände bilden.
[0027] Als Behälter können beispielsweise Becher, Flaschen, Töpfe, Schalen usw.mit Einfüll-
resp. Entnahmeöffnungen nahezu beliebiger Grösse eingesetzt werden. Die erfindungsgemässen
Verschlussmembranen können beispielsweise für das Verschliessen und die Bedeckelung
von Behältern, wie Bechern, Flaschen, Töpfen, Gobelets, Schalen aus Kunststoff, Glas,
Keramik Metall usw., Gläsern, oder zum Formen oder zum Verschliessen von Beuteln,
Weichfolienbeuteln, Standbeuteln usw. aus Kunststofffolien oder Folienverbunden z.B.
aus Kunststoffen oder aus Kunststoffen und Metallfolien und/oder Papier verwendet
werden. Die Behälter können mit flüssigen bis festen Nahrungs-, Genuss- oder Futtermitteln
usw, wie Getränken, Milchprodukten, Fertigmenues, Tierfutter usw., befüllt, verwendet
werden.
[0028] Es ist beispielsweise auch möglich gärenden Inhalt in einen Behälter abzufüllen und
den Behälter mit der erfindungsgemässen Verschlussmembrane zu bedeckeln. Die während
der Gärung entstehenden Gase können -- fallweise bezüglich des Innendruckes gesteuert
durch die Ausbildung der Öffnungen in der Verschlussmembrane -- aus dem Behälter austreten.
Mit einer Wärmebehandlung kann die Gärung unterbrochen und die Verschlussmembrane
verschlossen werden. Danach können keine Keime, wie beispielsweise Hefekulturen, in
den Behälter gelangen.
[0029] Die Figuren 1 bis 4 verdeutlichen beispielhaft an einem Becher vorliegende Erfindung.
[0030] Die Figur 1 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemässen Behälter beim Bedeckeln.
[0031] Die Figur 2 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemässen Behälter während der
Wärmebehandlung.
[0032] Die Figur 3 zeigt einen Schnitt durch einen erfindungsgemässen Behälter während des
Abkühlens.
[0033] Die Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen Behälter entlang der
Schnittlinie B -B in Figur 1.
[0034] In Figur 1 ist der Behälter 10 mit der vorgesehenen Siegelbereich 13 -- der Schulter
des Behälters 10 -- und die Verschlussmembrane 11 gezeigt. Die Verschlussmembrane
11 weist eine gegen den Behälter gerichtete Siegelschicht 14 auf. Die Verschlussmembrane
11 weist die Innenfolie 15 und die Aussenfolie 16 auf. Die beiden Folien 15 und 16
werden durch die Verbindungsschicht 17, z.B. eine Klebstoffschicht, trennfest miteinander
verbunden. Die Verbindungsschicht 17 umgibt einem mittleren Bereich, den verbindungsschichtfreien
Zwischenraum 21, vollständig. Anliegend an, resp. aufgedruckt auf, die Aussenschicht
16 ist das bei Wärme erweichende Material 18. Gegen die Innenfolie 15 weist das bei
Wärme erweichende Material 18 einen Spalt auf, resp. ist nichthaftend an der Innenfolie
15. An der Innenfolie 15 ist eine Öffnung 19 angebracht. An der Aussenfolie 16 ist
eine Öffnung 20 angebracht. Vorteilhaft sind die Öffnungen 19 und 20 versetzt gegeneinander
angeordnet. Die Figur 1 stellt einen Schnitt durch die Verschlussmembrane 11 entlang
einer Linie A-A in Figur 4 dar.
[0035] Die Figur 2 zeigt den bedeckelten Behälter 10,11 befüllt mit dem Inhalt 12. Der Inhalt
kann beispielsweise eine Nahrungs- oder Futtermittelzubereitung sein. Im Siegelbereich
13 über die Siegelschicht 14 ist die Verschlussmembrane 11 dicht mit dem Behälter
10 verbunden. Dann wird der bedeckelte Behälter 10,11 z.B. einer Wärmebehandlung,
wie einer Pasteurisation, einer Sterilisation oder einer Uperisation ausgesetzt. Das
über dem Inhalt 12 befindliche Fluid, wie das unter der Wärmeeinwirkung sich ausdehnende
Gas 23 und allfällige aus dem Inhalt 12 entweichende gasförmigen Bestandteile und
auch Dampf, kann durch die Öffnung 19 in der Innenfolie in Pfeilrichtung durchtreten
und kann sich durch das bei Wärme erweichende Material 18 oder an diesem vorbei, einen
Weg bahnen und durch die Öffnung 20 in 5 der Aussenfolie in die Umgebungsatmosphäre
austreten. Es findet kein Druckaufbau im bedeckelten Behälter 10,11 statt.
[0036] Die Figur 3 zeigt die Situation beim anschliessenden Abkühlen des Behälters. Tendenziell
wird Umgebungsluft in den bedeckelten Behälter 10,11 und insbesondere in den Raum
in dem sich das Gas 23 befindet, zurückgesogen. Das bei Wärme erweichende Material
18, welches sich durch die Wärmeeinwirkung in flüssigem bis pastösem Zustande befindet,
dringt dabei durch die Öffnung 19 an der Innenfolie 15 ein und erhärtet durch das
Abkühlen gleichzeitig. Dabei schliesst das bei Wärme erweichende Material 18 die Öffnung
19 zuverlässig. Zudem verklebt das bei Wärme erweichende und anschliessend beim Abkühlen
wieder erhärtende Material 18 die Öffnung 20 in der Aussenfolie und kann die Innen-
und Aussenfolie 15,16 gegenseitig verkleben. Die erfindungsgemässe Verschlussmembrane
hat demnach Ventilwirkung dadurch, dass während einer Wärmebehandlung gasförmige Anteile
aus dem Behälter austreten, beim Abkühlen aber ein Rückstrom von z.B. Gasen unterbunden
ist. Damit können z.B. auch keine Keime in den Behälter mehr gelangen.
[0037] Die Figur 4 zeigt eine Draufsicht auf eine Verschlussmembrane 11 entlang einer Schnittlinie
B-B in Figur 1. Die Verschlussmembrane weist etwa den Umriss des darunter liegenden
Behälters auf und ist mit einer Haltelasche 22 zum späteren leichten Entfernen der
Verschlussmembrane 11 vom Behälter 10 versehen. Die Draufsicht zeigt die Verbindungsschicht
17, z.B. einen Klebstoff, der die Innen- und Aussenfolie trennfest und delaminationsfest
miteinander verbindet. Die Verbindungsschicht 17 umgibt einen verbindungsschichtfreien
Zwischenraum 21, der seinerseits mit dem bei Wärme erweichenden Material 18, wie einem
Lack, Hot-Melt, Paraffin, Wachs etc., befüllt ist. Die Öffnung 19 in der Innenfolie
und die Öffnung 20 in der Aussenfolie liegen vorzugsweise nicht übereinander, sondern
sind in horizontaler Ebene gegeneinander versetzt. In vorliegendem Beispiel sind die
Öffnungen 19,20 vom bei Wärme erweichenden Material 18 nicht bedeckt sondern lediglich
umgeben. Die Figuren 1, 2 und 3 zeigen den Behälter 10 und Verschlussmembrane 11 entlang
der Schnittlinie A-A.
1. Verschlussmembrane (11) mit einer Siegelnahtzone zum Siegeln gegen einen Siegelrand
(13) eines Behälters (10), wobei die Verschlussmembrane durch ein aus einer Aussenfolie
(16), einer Innenfolie (15) und einer zwischen den beiden Folien (15,16) angeordneten
Verbindungsschicht (17), bestehendes Laminat gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Siegelnahtzone zwischen Innenfolie (15) und Aussenfolie (16) wenigstens
ein verbindungsschichtfreier Zwischenraum (21) angeordnet ist, die Innenfolie (15)
und die Aussenfolie (16) im Bereich des verbindungsschichtfreien Zwischenraums (21)
je wenigstens eine Öffnung (19,20) aufweisen, die Öffnungen (19) der Innenfolie (15)
mit den Öffnungen (20) der Aussenfolie (16) für den Durchtritt eines Fluids (23) in
Verbindung stehen und im verbindungsschichtfreien Zwischenraum (21) ein unter Wärmeeinfluss
erweichenden Material (18) so angeordnet ist, dass die Öffnungen (19,20) bei einer
Wärmeeinwirkung auf die Verschlussmembrane (11) mit dem Material (18) verschliessbar
sind.
2. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse einer Öffnung (20) in der Aussenfolie (16) bis zu 0,2 mm, bevorzugt von
0,02 bis 0,2 mm und insbesondere 0,1 bis 0,2 mm, Durchmesser oder Diagonalenlänge
aufweist.
3. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse einer Öffnung (19) in der Innenfolie (15) bis zu 0,5 mm, bevorzugt von
0,05 bis 0,5 mm und insbesondere 0,20 bis 0,5 mm, Durchmesser oder Diagonalenlänge
aufweist.
4. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (19,20) rund, oval oder polygonal sind.
5. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere Öffnungen (19,20) jeweils in der Aussenfolie (16) und/oder Innenfolie
(15) angeordnet sind.
6. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtfläche der Öffnungen in der Aussenfolie (20) von 0,0013 mm2 bis 0,13 mm2 ist.
7. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gesamtfläche der Öffnungen in der Innenfolie (19) von 0,008 mm2 bis 0,8 mm2 ist.
8. Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in der Aussenfolie (20) und die Öffnungen in der Innenfolie (19) gegeneinander
versetzt angeordnet sind.
9. Verfahren zur Herstellung der Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1, durch Behandlung
einer Aussenfolie (16) in einer Druckmaschine, zweckmässig dem Bedrucken und/oder
Konterbedrucken der Aussenfolie (16) mit einem Druckmuster, und durch anschliessendes
Zuführen einer Innenfolie (15) und Kaschieren der Aussenfolie (16) und der Innenfolie
(15) mittels einer Verbindungsschicht (17),
dadurch gekennzeichnet, dass
in der Druckmaschine, mittels einer Nadelwalze oder -matrize, an der Aussenfolie (16)
Öffnungen (20), in Form von Nadeleinstichen, angebracht und in der Druckmaschine die
Verbindungssschicht (17) und ein bei Wärme erweichende Material (18), als Druckmuster,
auf die Aussenfolie (16) aufgetragen werden und an der Innenfolie (15) Öffnungen (19)
mittels einer Nadelwalze oder -matrize angebracht werden und anschliessend die Aussenfolie
(16) und die Innenfolie (15) gegeneinander kaschiert oder geklebt werden.
10. Verwendung der Verschlussmembrane (11) nach Anspruch 1 zur Bedeckelung von Behältern
aus der Reihe der Becher, Flaschen, Töpfe, Gobelets, Schalen aus Kunststoff, Glas,
Keramik, Metall, von Gläsern, oder zum Formen oder zum Verschliessen von Beuteln,
Weichfolienbeuteln oder Standbeuteln.
1. Closing membrane (11) comprising a sealed-seam zone for sealing relative to a sealed
edge (13) of a container (10), the closing membrane being formed by a laminate consisting
of an outer film (16), an inner film (15) and a joining layer (17) arranged between
the two films (15, 16), characterised in that at least one joining layer-free intermediate space (21) is arranged between the inner
film (15) and the outer film (16) within the sealed-seam zone, the inner film (15)
and the outer film (16) each have at least one opening (19, 20) in the region of the
joining layer-free intermediate space (21), the openings (19) in the inner film (15)
are connected to the openings (20) in the outer film (16) for the passage of a fluid
(23) and a material (18) that softens under the influence of heat is arranged in the
joining layer-free intermediate layer (21) in such a manner that the openings (19, 20) can be closed by the material (18) when heat is applied to
the closing membrane (11).
2. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the diameter or diagonal length of an opening (20) in the outer film (16) is up to
0.2 mm, preferably from 0.02 to 0.2 mm and, in particular, 0.1 to 0.2 mm.
3. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the diameter or diagonal length of an opening (19) in the inner film (15) is up to
0.5 mm, preferably from 0.05 to 0.5 mm and, in particular, 0.20 to 0.5 mm.
4. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the openings (19, 20) are round, oval or polygonal.
5. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that two or more respective openings (19, 20) are arranged in the outer film (16) and/or
in the inner film (15).
6. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the total surface area of the openings (20) in the outer film is from 0.0013 mm2 to 0.13 mm2.
7. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the total surface area of the openings (19) in the inner film is from 0.008 mm2 to 0.8 mm2.
8. Closing membrane (11) according to claim 1, characterised in that the openings (20) in the outer film and the openings (19) in the inner film are arranged
in such a manner that they are offset relative to one another.
9. Process for the production of the closing membrane (11) according to claim 1, by treating
an outer film (16) in a printing machine, advantageously printing and/or reverse printing
a printing pattern on to the outer film (16), then supplying an inner film (15) and
laminating the outer film (16) and the inner film (15) by means of a joining layer
(17), characterised in that openings (20) in the form of pinholes are provided in the outer film (16) in the
printing machine by means of a needle roll or die, the joining layer (17) and a material
(18) that softens under the influence of heat are applied to the outer film (16) in the printing
machine as a printing pattern, openings (19) are provided in the inner film (15) by
means of a needle roll or die and then the outer film (16) and the inner film (15)
are laminated or bonded together.
10. Use of the closing membrane (11) according to claim 1 for covering containers from
the group consisting of cups, bottles, pots, goblets or trays made of plastic, glass,
ceramics or metal, or glasses, or for forming or closing bags, flexible-film bags
or flat-ended bags.
1. Membrane de fermeture (11) avec une zone de joint de scellement à sceller contre un
bord de scellement (13) d'un récipient (10), la membrane de fermeture étant formée
par un stratifié constitué d'un film extérieur (16), d'un film intérieur (15) et d'une
couche de liaison (17) disposée entre les deux films (15, 16), caractérisée en ce qu'au moins un espace intermédiaire (21) dépourvu de couche de liaison est disposé entre
le film intérieur (15) et le film extérieur (16) à l'intérieur de la zone de joint
de scellement, le film intérieur (15) et le film extérieur (16) présentent chacun
au moins une ouverture (19, 20) dans la région de l'espace intermédiaire (21) dépourvu
de couche de liaison, les ouvertures (19) du film intérieur (15) communiquent avec
les ouvertures (20) du film extérieur (16) pour le passage d'un fluide (23), et un
matériau (18) ramollissant sous l'effet de la chaleur est disposé dans l'espace intermédiaire
(21) dépourvu de couche de liaison de telle sorte que les ouvertures (19, 20) peuvent
être fermées par le matériau (18) en appliquant de la chaleur sur la membrane de fermeture
(11).
2. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la taille d'une ouverture (20) dans le film extérieur (16) présente un diamètre ou
une longueur diagonale allant jusqu'à 0, 2 mm, de préférence de 0,02 à 0,2 mm et notamment
de 0,1 à 0,2 mm.
3. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la taille d'une ouverture (19) dans le film intérieur (15) présente un diamètre ou
une longueur diagonale allant jusqu'à 0, 5 mm, de préférence de 0,05 à 0,5 mm et notamment
de 0,20 à 0,5 mm.
4. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les ouvertures (19, 20) sont rondes, ovales ou polygonales.
5. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux ou plus de deux ouvertures (19, 20) sont respectivement disposées dans le film
extérieur (16) et/ou dans le film intérieur (15).
6. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la superficie totale des ouvertures (20) dans le film extérieur est comprise entre
0,0013 mm2 et 0,13 mm2.
7. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la superficie totale des ouvertures (19) dans le film intérieur est comprise entre
0,008 mm2 et 0,8 mm2.
8. Membrane de fermeture (11) selon la revendication 1, caractérisée en ce que les ouvertures (20) dans le film extérieur et les ouvertures (19) dans le film intérieur
sont disposées en étant mutuellement décalées.
9. Procédé de fabrication de la membrane de fermeture (11) selon la revendication 1,
par traitement d'un film extérieur (16) dans une machine d'impression, opportunément
par impression et/ou contre-impression du film extérieur (16) avec un modèle d'impression,
puis par apport d'un film intérieur (15) et contrecollage du film extérieur (16) et
du film intérieur (15) au moyen d'une couche de liaison (17),
caractérisé en ce que des ouvertures (20) sont pratiquées sur le film extérieur (16) sous la forme de trous
d'épingle au moyen d'un rouleau ou d'une matrice à aiguilles, un matériau (18) ramollissant
à la chaleur est appliqué comme modèle d'impression sur le film extérieur (16), des
ouvertures (19) sont pratiquées sur le film intérieur (15) au moyen d'un rouleau ou
d'une matrice à aiguilles, et enfin le film extérieur (16) et le film intérieur (15)
sont collés ou contrecollés l'un à l'autre.
10. Utilisation de la membrane de fermeture (11) selon la revendication 1 comme couvercle
pour des récipients sous la forme de timbales, bouteilles, pots, gobelets, coupes
en matière plastique, verre, céramique ou métal, ou pour des verres, ou pour former
ou fermer des sachets, des sachets en feuille souple ou des sachets à fond plat.