[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtung zum Betreiben von Fräsbädern,
bei dem ein zu fräsendes metallisches Werkstück in ein ein Fräsmedium enthaltendes
Fräsbad eingetaucht wird, durch eine chemische Reaktion zwischen Metall und Fräsmedium
das Metall oxidiert und in einen löslichen Komplex übergeführt wird, das entstandene
Gemisch einer Trennung unterzogen wird, durch die überschüssiges Fräsmedium vom Komplex
abgetrennt wird, das rückgewonnene Fräsmedium wieder zum Betreiben von Fräsbädern
eingesetzt wird, und der Komplex einem Aufbereitungsprozeß unterworfen wird.
[0002] Ein derartiges Verfahren ist aus der EP-A-0 465 822 bekannt.
[0003] Das dort beschriebene Fräsbad ist ein alkalisches Fräsbad in dem Werkstücke aus Aluminium
mittels Natronlauge nach der folgenden Gleichung aufgelöst wird:

[0004] Das Aluminium wurde somit oxidiert und in einen wasserlöslichen Aluminatkomplex AL(OH)
4 übergeführt.
[0005] Bei dem in der EP-A-0 465 822 beschriebenen Verfahren zur Wiedergewinnung von Natriumhydroxid
und zur Gewinnung von Aluminiumhydroxid wird das an Metallionkomplex hochkonzentrierte
Fräsbadgemisch derart behandelt, daß zunächst ein Dialyseschritt durchgeführt wird.
In diesem Dialyseschritt wird ein großer Teil des Natriumhydroxids vom Aluminatkomplex
getrennt. Die beim Dialyseschritt erhaltene Natronlauge ist noch ausreichend konzentriert,
um wieder einem Fräsbad zurückgeführt werden zu können. Die Aluminatlösung ist allerdings
durch den Dialyseschritt erheblich verdünnt worden. Die Konzentration wurde etwa halbiert.
[0006] Der Aufbereitungsprozeß des Komplexes besteht nun darin, den Aluminatkomplex durch
Zugabe von Wasser in unlösliches Aluminiumhydroxid und Natronlauge aufzuspalten, was
nach folgender Gleichgewichtsreaktion erfolgt:

[0007] Das ausgefällte Aluminiumhydroxid stellt einen wertvollen Stoff dar, der beispielsweise
der Aluminiumindustrie zugeführt wird, er entspricht in etwa dem Stoff, der nach dem
üblichen Bayer-Verfahren entsteht.
[0008] Nachteilig an dem eingangs genannten Verfahren ist, daß bei dem Dialyseschritt, also
bei der sogenannten diffusionsdialytischen Entfernung der Natronlauge große Wassermengen
benötigt werden, um das Konzentrationsgefälle zum Betrieb der Dialyse aufrecht zu
erhalten. Die Dialysegeschwindigkeiten sind äußerst niedrig und es wird eine sehr
hohe Membranfläche benötigt, um entsprechende Mengen umsetzen zu können.
[0009] Um überhaupt eine technisch sinnvolle Aufbereitung des Komplexes durchführen zu können,
müssen ausgänglich im Fräsbad sehr hohe Aluminatkonzentrationen erzielt werden, denn
sonst ist die Lösung durch die Verdünnung während des Dialyseschrittes so wenig konzentriert,
daß eine sinnvolle Aufarbeitung nicht mehr möglich ist.
[0010] Es wurde aber festgestellt, daß es für das Fräsergebnis ungünstig ist, wenn im Fräsbad
nach und nach sehr hohe Konzentrationen an Metallkomplex vorhanden sind, da dadurch
die Fräsgeschwindigkeit stark verringert wird. Geht man beim Betrieb nahe an die Sättigungsgrenze
des Metallkomplexes in dem Fräsbad heran, besteht die Gefahr, daß bei Fehlsteuerungen
schon im Fräsbad Fällvorgänge stattfinden, was keinesfalls erwünscht ist, da die zu
behandelnden Werkstücke dann kontaminiert werden und aufwendige Reinigungsschritte
nachgeschaltet werden müssen.
[0011] Aus der US-A-5 141 610 ist bekannt geworden, bei der Aufarbeitung von sauren oder
alkalischen Fräsbädern die Abtrennung des Fräsmediums durch eine Elektrodialyse durchzuführen.
Bei der Elektrodialyse wird über die Membran ein elektrisches Feld angelegt, bei der
die Dialysemembran auf der einen Seite beispielsweise Natronlauge aufnimmt, auf der
anderen Seite wieder abgibt. An den Elektroden finden Elektrolysevorgänge statt.
[0012] Diese Methode benötigt zwar weniger Membranfläche, erfordert jedoch einen hohen Energieaufwand
und die für eine Elektrolyse notwendigen Elektroden werden von dem stark ätzenden
Badmedium angegriffen. Dieses Verfahren ist nicht dafür geeignet, große Mengen von
Fräsbadflüssigkeit im Bereich von mehreren Hundert Kubikmetern wirtschaftlich sinnvoll
aufzuarbeiten.
[0013] Gerade eine großtechnische wirtschaftliche Aufarbeitung ist aber ein wichtiger Aspekt
der vorliegenden Erfindung.
[0014] In der WO 85/01 670 A1 wird ein Verfahren zur Behandlung von wäßrigen, metallionenhaltigen
Abfaillösungen beschrieben. Die Separation der Verfahrensprodukte und ihre Abtrennung
vom Lösungsmittel Wasser erfolgt durch eine Kombination von Umkehrosmose und einem
"wasserspaltenden" Prozeß, beispielsweise der Elektrodialyse. Mittels der ionenselektiven
Elektrodialyse werden die Verfahrensprodukte voneinander separiert und mittels der
Umkehrosmose wird das Wasser von den Verfahrensprodukten abgetrennt, wobei die Reihenfolge
beliebig ist. Die verschiedenen Prozeßströme werden zumindest teilweise recycled.
[0015] Die Umkehrosmose ist nicht ionenselektiv und kann daher nur in Kombination mit einem
anderen Verfahren wie beispielsweise der Elektrodialyse für die Separation von Verfahrensprodukten
eingesetzt werden. Die Kombination zweier Verfahren bedingt einen erhöhten verfahrenstechnischen
Aufwand. Auf die Problematik der Elektrodialyse wurde bereits hingewiesen.
[0016] In der WO-A-9527681 werden ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Reinigung verschmutzter
Laugen und Wiedergewinnung von Hydroxid aus Produktionsanlagen der Lebensmittel-,
Biotechnologie- oder pharmazeutischen Industrie beschrieben. Dabei wird die verschmutzte
Lösung unter Überdruck über eine Nanofiltration-Membran geführt. Die Membran hält
niedermolekulare organische Moleküle mit einem Molekulargewicht von mindestens 150
zurück.
[0017] In der US-A-5587083 wird ein Verfahren zur Nanofiltration konzentrierter wässriger
Salz-Lösungen beschrieben. Dabei wird eine Salz-Lösung unter Überdruck über eine Nanofiltration-Membran
geführt, wobei monovalente und multivalente lonen separiert werden.
[0018] Im Sinne der vorliegenden Erfindung wird unter dem Begriff Fräsen nicht nur ein geringes
oberflächliches Anätzen oder Beizen eines Metallstückes verstanden, sondern auch ein
ganz definierter erheblicher Materialabtrag, wie er ansonsten nur durch spanabhebende
Bearbeitung erfolgt.
[0019] In der Flugzeugindustrie werden große Bauteile aus Aluminium eingesetzt, beispielsweise
sind Flugkörper im wesentlichen aus einer Aluminiumhaut aufgebaut. Aufgrund von Fertigungstoleranzen
bei den Umformungsprozessen beispielsweise zur Bildung von Flugzeughautverkleidungen
ist es notwendig, die bereits vorgeformten Teile einem chemischen Ätzen oder Fräsen
zu unterziehen, um ganz definiert, oftmals auch nur in bestimmten Bereichen erhebliche
Mengen an Material, also Aluminium, abzutragen. In der Flugzeugindustrie spielt das
Gewicht der Bauteile eine erhebliche Rolle, so daß es üblich ist, geformte Bauteile,
die aufgrund von Fertigungstoleranzen zu schwer sind, auf ein bestimmtes Gewicht chemisch
zu fräsen.
[0020] Dementsprechend sind die Fräsbäder sehr groß, Inhalte von 60 m
3 sind möglich, um solch große Bauteile behandeln zu können. Demzufolge fallen sehr
hohe Mengen an aufzuarbeitenden Fräsbädern an.
[0021] Hier setzt nun die Erfindung an und es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein alkalisches
Aluminium-Fräsbad derart zu betreiben, daß jeweils günstige und einfach zu steuernde
Fräsbadbedingungen vorliegen, dennoch eine apparativ einfache und energetisch wenig
aufwendige Aufbereitung des Fräsbades möglich ist.
[0022] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß dem alkalischen Fräsbad ein
Gemisch aus gelöstem komplexierten Aluminium-Ionen und Fräsmedium bei einer Konzentration
an gelöstem komplexierten Aluminium-Ionen entnommen wird, die weit unter dessen Sättigungsgrenze
liegt, daß die Trennung eine Nanofiltration ist, bei der das Fräsmedium unter Anwendung
des Prinzips der umgekehrten Osmose vom Gemisch abgetrennt wird, wobei gleichzeitig
eine Aufkonzentration des Rückstandes an komplexiertem Aluminium-Ionen stattfindet.
[0023] Es wird somit entsprechend einem ersten wichtigen Aspekt der Erfindung das Gemisch
aus gelöstem komplexiertem Aluminium-Ionen und Fräsmedium schon bei einer relativ
geringen Konzentration an komplexierten Aluminium-Ionen entnommen. Wie bereits erwähnt,
wurde festgestellt, daß gut steuerbare und definierte Ätz bzw. Fräsbedingungen bei
relativ geringen Konzentrationen an gelöstem Aluminatkomplex erzielt werden können,
die bei zunehmender Konzentration immer ungünstiger werden und steuerungstechnisch
schwierig zu erfassen sind.
[0024] Der zweite wichtige Aspekt der Erfindung eröffnet nun die Möglichkeit einer nachgeschalteten
wirtschaftlich sinnvollen Aufbereitung deswegen, da durch die Trennung über eine Nanofiltration
gleichzeitig eine Aufkonzentration des Rückstandes am komplexierten Aluminium-Ionen
stattfindet.
[0025] Bei der Nanofiltration wird das zu filtrierende Medium mit einem Druck beaufschlagt
und es erfolgt eine ionenselektive Membrantrennung. Für den Begriff Nanofiltration
existieren auch die Synonyme Hyperfiltration und Niederdruckumkehrosmose. Kleine Moleküle
wie beispielsweise Natriumhydroxid oder Wasser können die Membran leicht passieren,
größere Moleküle, wie beispielsweise der Aluminatkomplex, können die Membran nur erschwert
passieren. Dadurch kann sowohl Wasser als auch das Fräsmedium, beispielsweise Natronlauge,
aus dem Fräsbadgemisch abgetrennt werden, wodurch dann die Konzentration an Aluminatkomplex
in der verbleibenden Lösung erhöht wird.
[0026] Es wird bei der erfindungsgemäßen Betreibung des Fräsbades nicht abgewartet, bis
in dem Fräsbad eine solche hohe Konzentration an Aluminatkomplex entstanden ist, die
eine spätere wirtschaftlich sinnvolle Aufbereitung ermöglicht, sondern es wird aus
dem Fräsbad bereits bei sehr geringen Konzentrationen entnommen. Bei der nachgeschalteten
Nanofiltration wird das Fräsmedium und Wasser abgetrennt und somit gleichzeitig der
Aluminatkomplex so aufkonzentriert, daß eine wirtschaftlich sinnvolle Aufbereitung
des Komplexes durchführbar ist.
[0027] Somit wird die Aufgabe vollkommen gelöst.
[0028] Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung nach dem Anspruch 9 zur Durchführung
des Verfahrens.
[0029] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, bei der bei dem Aufbereiten des Aluminatkomplex
wieder Fräsmedium freigesetzt wird, wird die dabei resultierende Lösung ebenfalls
der Nanofiltration zugeführt.
[0030] Greift man wieder auf das Beispiel der Aufarbeitung eines Natriumaluminatkomplexes
zurück, so entsteht dabei wieder Natronlauge. Das heißt, im wässrigen Filtrat sind
Natronlauge und auch noch Restmengen an Natriumaluminatkomplex enthalten. Durch die
Zuspeisung dieser Lösung zu der Lösung, die der Nanofiltration zugeführt wird, kann
das Natriumhydroxid, das bei der vorangegangenen Nanofiltration noch im Aluminatkomplex
gebunden war, nun ebenfalls abgetrennt werden, und dem Fräsbad zurückgeführt werden.
Dadurch ist es dann möglich, etwa die gesamte notwendige Natronlauge im Kreislauf
zu führen, was bei großtechnischen Anlagen ein erheblicher ökonomischer und auch ökologischer
Effekt bedeutet.
[0031] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung, bei der die Aufbereitung des Komplexes
durch Verdünnen mit Wasser und Fällen und Abtrennen des Aluminiums als Hydroxid erfolgt,
wird die Wasserzugabe so gesteuert, daß das bei der Abtrennung resultierende Filtrat
den Verdampfungsverlust des Fräsbades ausgleicht.
[0032] Fräsbäder werden oftmals bei hohen Temperaturen, etwa im Bereich von 75 - 80°C geführt,
so daß eine erhebliche Menge des Wassers des Fräsbades nach und nach verdampft. Durch
Zugabe eines entsprechend verdünnten Filtrates aus dem Aufbereitungsprozeß des Aluminatkomplexes
können der Nanofiltration entsprechende Wassermengen zugeführt werden, die zusammen
mit der Natronlauge durch die Membran der Nanofiltration hindurchtreten und somit
für eine ausreichende Nachführung an Wasser zum Fräsbad sorgen.
[0033] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird dem Fräsbad das Gemisch aus gelöstem
komplexierten Aluminium-Ionen und Fräsmedium entweder laufend oder batchweise entnommen.
Je nach Größe der Anlage und den steuerungstechnischen Gegebenheiten kann das Gemisch
entsprechend entnommen werden.
[0034] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird das Gemisch aus Lauge und Aluminatkomplex
bei Aluminium-Badkonzentrationen im Bereich von 5 - 20 g/l Aluminium entnommen. Diese
Maßnahme hat nun den Vorteil, daß das Bad bei äußerst günstigen Konzentrationen an
Aluminium betrieben wird. Bei äußerst geringen Aluminiumkonzentrationen im Bad liegt
praktisch reine Natronlauge vor, die so konzentriert und aggresiv ist, daß beispielsweise
beim Eintauchen von sehr großen Teilen kein gleichmäßiges Ätz- bzw. Fräsergebnis erzielt
werden kann, da die zuerst eingetauchten Bereiche länger und damit stärker gefräst
werden als die später eingetauchten Bereiche. Bei sehr hohen Konzentrationen an Aluminium
im Fräsbad nimmt die Fräsgeschwindigkeit stark ab und es besteht die Gefahr an Überkonzentrationsstellen,
so daß Ausfällungen stattfinden.
[0035] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung liegt die Konzentration an Lauge im
Fräsbad im Bereich von 110 - 150 g/l Natriumhydroxid. Es wird das bei der Nanofiltration
entstandene Natriumhydroxid laufend so zurückgeführt, daß in diesen günstigen Bereichen
die Konzentration gehalten wird, so daß ein optimales und definiertes, somit einfach
steuerbares Fräsergebnis erzielt werden kann.
[0036] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird die Nanofiltration so durchgeführt,
daß eine Aufkonzentration des Aluminiums bis zu 100 g/l erfolgt.
[0037] Durch Aufkonzentrationen in diese Größenordnungsbereiche entsteht eine übersättigte
Lösung an Aluminatkomplex, die einer wirtschaftlichen Aufbereitung zugänglich ist.
In dieser Lösung finden bereits spontan Auskristallisationsvorgänge statt.
[0038] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in den angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen
oder in Alleinstellung einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung
zu verlassen. Die Erfindung wird nachfolgend an Hand einiger Ausführungsbeispiele
im Zusammenhang mit den beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben und erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine Anlage mit der das erfindungsgemäße Verfahren betrieben wird, und
- Fig. 2
- ein Diagramm, bei dem die Konzentration an Fräsmedium gegenüber der Konzentration
an gelöstem Aluminatkomplex aufgetragen ist, zur Erläuterung der Verfahrensführung.
[0040] In Fig. 1 ist ein Fräsbad 10 ersichtlich, in dem als Fräsmedium eine wässrige Lösung
von Natriumhydroxid enthalten ist. Das Fräsbad hat ein Volumen von etwa 60 m
3 und wird bei einer Temperatur von 75 - 80°C betrieben, so daß bereits erhebliche
Wasserdampfmengen 12 entweichen.
[0041] In das Fräsbad 10 werden metallische Werkstücke aus Aluminium eingetaucht, beispielsweise
großflächig gebogene Flugzeugverkleidungselemente mit einem Ausmaß von mehreren Metern.
[0042] Das Aluminium des Werkstückes reagiert mit der Natronlauge unter Bildung von Wasserstoff
und einem löslichen Natriumaluminatkomplex, NaAl(OH)
4.
[0043] Im eingefahrenen Zustand der Anlage wird bereits bei einer Badkonzentration von etwa
10 g Aluminium pro Liter Badflüssigkeit diese entnommen und einem Nanofilter 14 zugeführt,
in dem eine Nanofiltration durchgeführt wird.
[0044] Der Nanofilter 14 ist so aufgebaut, daß ein inneres Rohr eine rohrförmige Stützstruktur
aufweist, in der eine Membran aufgelegt ist. Dieses Rohr ist von einem weiteren Rohr
umgeben.
[0045] Solche Nanofilter werden als Moduleinheiten eingesetzt, wie sie beispielsweise unter
der Bezeichnung SelRO Tubula Modul TM 1228 von der Firma Membrane Products Kiryat
Weizmann Ltd., Rehovot/Israel angeboten wird. Die eingesetzte Membran hat die Spezifizierung
MPT-34.
[0046] Das Membranrohr eines Rohrmoduls weist etwa einen Durchmesser von 10 mm auf, der
Stützkörper besteht aus einem perforierten, porösen rohrförmigen Stützkörper, auf
dem die Membranfolie MPT-34 aufgelegt ist.
[0047] Ein solches Modul wird im Querstromprinzip geführt, d.h. die Fräsbadlösung wird,
über eine hier nicht dargestellte Pumpe mit einem Druck von 1 - 6 MPa beaufschlagt
und in einer Richtung durch das innere Rohr mit einer Geschwindigkeit von 1 - 2 m/s
geführt. Unter diesen Bedingungen treten Natriumhydroxid und Wassermoleküle durch
die Membran in radialer Richtung hindurch und werde in das sogenannte NaOH-Permeat
übergeführt, das dem Fräsbad 10 rückgeführt wird. Die an Wasser und Natriumhydroxid
verarmte Fräsbadlösung ist nach Verlassen des Nanofilters 14 an Aluminatkomplex aufkonzentriert.
Die Bedingungen sind so gewählt, daß eine Aufkonzentrierung in den Bereich von etwa
50 - 100 g/l Aluminium erfolgt.
[0048] Diese als Al-Konzentrat bezeichnete Flüssigkeit kann nunmehr einem Aufbereitungsprozeß
zugeführt werden, der entweder vor Ort oder bei einem Unternehmen, das Aluminium herstellt,
durchgeführt werden kann.
[0049] Das Al-Konzentrat wird nach dem bekannten Bayer-Verfahren mit Wasser verdünnt, und
gegebenenfalls unter Hinzugabe von entsprechenden Keimen wird das entstandene Aluminiumhydroxid
Al(OH)
3 ausgefällt und abzentrifugiert und als Al-Produkt beispielsweise der Aluminiumherstellung
zugeführt.
[0050] Das bei der Abtrennung des ausgefällten Al(OH)
3 durch Filtrieren oder Zentrifugieren verbleibende Filtrat enthält die bei der Aufspaltung
des Natriumaluminatkomplexes entstandene Natronlauge und gegebenenfalls noch gelösten
nicht gespaitenen Natriumaluminatkomplex. Dieses Filtrat kann erneut dem Nanofilter
14 zugespeist werden, dort in das NaOH-Permeat überführt werden und dem Fräsbad 10
rückgeführt werden.
[0051] Somit ist es möglich, bei großtechnischen Anlagen vor Ort das Natriumhydroxid (NaOH)
in einem geschlossenen Kreislauf zu führen. Bedenkt man, daß bei einem Flugzeughersteller
etwa 1.200 t Natriumhydroxid pro Jahr in Fräsbädern verwendet werden, wird die wirtschaftliche
Dimension der Rückgewinnung und Rückführung von Natronlauge deutlich.
[0052] An Hand des Diagramms von Fig. 2 ist die vorteilhafte Verfahrensführung noch deutlicher
ersichtlich. Das Fräsbad 10 von Fig. 1 wird so betrieben, daß die Konzentration an
Natronlauge bei etwa 120 g/l liegt, die Konzentration an gelöstem Aluminium etwa im
Bereich von 10 g/l liegt. Durch die Nanofiltration und die ständige Rückführung an
entstandenem NaOH-Permeat können diese Badbedingungen andauernd aufrecht erhalten
werden. In diesem Bereich sind optimale Ätz- bzw. Fräsergebnisse zu erzielen, d.h.
die Fräsgeschwindigkeit ist nicht so hoch, daß große Teile während des Eintauchvorganges
unterschiedlich gefräst werden, die Fräsgeschwindigkeit ist aber noch ausreichend
und wünschenswert hoch.
[0053] Bei der Nanofiltration wird die Konzentration an Aluminium erhöht, wie das durch
den horizontalen Pfeil nach rechts angedeutet ist. Man landet in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel bei einer Aluminiumkonzentration von etwa 75 g/l. In diesem Zustand
ist bereits etwa 70 - 80 % der im Fräsbad enthaltenen Natronlauge entnommen worden
und in das NaOH-Permeat übergeführt worden.
[0054] Es wird zunächst ein Verdünnungsschritt mit Wasser durchgeführt, so daß diese Lösung
entsprechend relativ an Natrium und Aluminium (in Form des gelösten Aluminatkomplexes)
verarmt.
[0055] Anschließend wird durch Hinzugabe von Keimen das Aluminiumhydroxid ausgefällt und
das ausgefällte Aluminiumhydroxid abfiltriert oder beispielsweise abzentrifugiert.
Das entstandene Filtrat enthält neben Restmengen des noch ungespaltenen Natriumaluminatkomplexes
Natronlauge, die bei der Spaltung des Komplexes entstanden ist, das heißt, es wird
wieder zuvor gebundene Natronlauge frei.
[0056] Dieses Filtrat wird wieder der Nanofiltration zugeführt, es wird dabei so gesteuert,
daß das Natriumhydroxid-Permeat so weit verdünnt wird, daß die Verdampfungsverluste
des Fräsbades ausgeglichen werden.
[0057] Der beschriebene Verdünnungsschritt wird deswegen zunächst ausgeführt, da ein direktes
Aufspalten der hochkonzentrierten Aluminatlösung zu einer Natriumhydroxidkonzentration
im Filtrat führen würde, die wesentlich höher ist als die im Bad gewünschte Lösung.
[0058] Durch die Rückführung des Filtrats nach der Fällung des Aluminiumhydroxides können
die restlichen 20 - 30 % der im Fräsbad enthaltenen Natronlauge rückgewonnen und dem
Kreislauf zurückgeführt werden, so daß letztendlich keine Natronlauge verbraucht wird.
[0059] Es ist einleuchtend, daß dieses Verfahren steuerungstechnisch sehr einfach zu erfassen
ist, es braucht lediglich die Aluminiumkonzentration gemessen werden und dann entweder
laufend oder batchweise das Gemisch aus dem Fräsbad abgeführt werden.
[0060] In Fig. 2 ist mit der gestrichelten Sägezahnkurve eine konventionelle Badführung
dargestellt.
[0061] Beginnt man am linken oberen Ende der Sägezahnkurve, so ist ersichtlich, daß bei
Badkonzentrationen mit etwa 150 g Natriumhydroxid pro Liter Lösung ausgegangen wird.
Durch Reaktion mit dem Aluminiumwerkstück nimmt die Konzentration an Natronlauge ab
und die Konzentration an gelöstem Aluminium zu, bis beispielsweise auf einen Wert
im Bereich von 20 g/l Aluminium. Durch äußere Hinzugabe von Natriumhydroxid zum Fräsbad
steigt dessen Konzentration wieder sprunghaft an und es geht der Fräsprozeß weiter,
wobei wieder Natronlauge verbraucht wird und laufend die Konzentration an Aluminium
im Fräsbad ansteigt. Bei Erreichen einer Konzentration von 30g Aluminium pro Liter
Fräsbad wird erneut Natronlauge hinzugegeben, in diesem Zustand wird ein solches Bad
bereits als ein schlechtes Bad bezeichnet Es kann dann bis an die Sättigungskurve
herangefahren werden und dadurch bei diesen Bedingungen etwa maximal eine Konzentration
von knapp 50 g/l Aluminium erreicht werden. Hier besteht aber schon die Gefahr, daß
Ausfällungen stattfinden, da schon sehr nahe im Grenzbereich der Sättigung gearbeitet
wird. Es ist ersichtlich, daß die Steuerung über die Sägezahnkurve erhebliche meßtechnische
Apparaturen notwendig macht, die wesentlich aufwendiger sind als bei der Erfassung
entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren.
[0062] Mit der beschriebenen Badführung kann durch Arbeiten bei jeweils optimalen Fräsbedingungen
eine Verdoppelung der Abtragsleistung von etwa 1 mm pro Stunde auf etwa 2 mm pro Stunde
Materialstärke erzielt werden.
[0063] Ferner wird eine erhebliche Verminderung der Ausfallzeiten zur Baderneuerung festgestellt,
bei dem Betrieb entsprechend der Sägezahnkurve bestehen etwa 30 % Ausfallzeiten, um
nämlich das komplette Bad auszutauschen und durch ein frisches zu ersetzen, den Bodenkörper
aus bereits angefallenem Al(OH)
3 zu entfernen und um zyklisch Natronlauge zuzugeben.
[0064] Aufgrund der exakten Betriebsweise bei idealen Bedingungen ist es möglich, sehr nahe
an die optimale Frästiefe steuerungstechnisch heranzugeraten, vorher waren allenfalls
90 % der optimalen Frästiefe zu erreichen, wobei iterative Meßverfahren durchgeführt
werden mußten.
1. Verfahren zum Betreiben von Aluminium-Fräsbädern,
a) bei dem ein zu fräsendes Aluminium-Werkstück in ein ein alkalisches Fräsmedium
enthaltendes Fräsbad eingetaucht wird,
b) durch eine chemische Reaktion zwischen Aluminium und Fräsmedium das Aluminium oxidiert
und in einen löslichen Aluminat-Komplex übergeführt wird,
c) das entstandene Gemisch einer Trennung unterzogen wird, durch die überschüssiges
Fräsmedium vom Aluminat-Komplex abgetrennt wird,
d) das rückgewonnene Fräsmedium wieder zum Betreiben von Fräsbädern eingesetzt wird,
und
e) der Aluminat-Komplex einem Aufbereitungsprozeß unterworfen wird,
dadurch gekennzeichnet,
f) daß dem Fräsbad ein Gemisch aus gelöstem komplexierten Aluminium-ionen und Fräsmedium
bei einer Konzentration an gelöstem komplexiertem Aluminium-ionen entnommen wird,
die weit unter dessen Sättigungsgrenze liegt,
g) daß die Trennung eine Nanofiltration ist, bei der das Fräsmedium unter Anwendung des
Prinzips der umgekehrten Osmose vom Gemisch abgetrennt wird,
h) wobei gleichzeitig eine Aufkonzentration des Rückstandes an komplexiertem Aluminium-ionen
stattfindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
bei dem beim Aufbereiten des Aluminat-Komplexes wieder Fräsmedium freigesetzt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die resultierende Lösung ebenfalls der Nanofiltration zugeführt wird
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitung des Aluminat-Komplexes durch Verdünnen mit Wasser und Fällen sowie
Abtrennen des Aluminiums als Hydroxid erfolgt, und die Wasserzugabe so gesteuert wird,
daß das bei der Abtrennung resultierende Filtrat Verdampfungsverluste des Fräsbades
ausgleicht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß dem Fräsbad das Gemisch aus gelöstem komplexierten Aluminiumion und Fräsmedium laufend
oder batchweise entnommen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß alkalischen Fräsbädern zum Auflösen das Gemisch aus Lauge und Aluminatkomplex bei
Al-Badkonzentrationen im Bereich von 5 - 20 g/l entnommen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Konzentration von Lauge im Bereich von 110 - 150 g/l gehalten wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nanofiltration so durchgeführt wird, daß eine Aufkonzentration von Aluminium
bis zu 100 g/l, erfolgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 - 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nanofiltration bei Drücken im Bereich von 1 - 6 MPa durchgeführt wird.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 - 8,
a) mit einem Fräsbad (10),
b) mit einer Vorrichtung zum Entnehmen und Trennen des im Fräsbad (10) entstandenen
Gemisches,
c) mit einer Vorrichtung zur Rückführung des abgetrennten Fräsmediums in das Fräsbad,
d) mit einer Vorrichtung zur Aufbereitung des abgetrennten Gemischrestes,
e) wobei die Vorrichtung zum Trennen ein Nanofilter (14) ist, in dem das Fräsmedium
unter Anwendung des Prinzips der umgekehrten Osmose vom Gemisch abtrennbar ist
dadurch gekennzeichnet,
f) daß der Nanofilter derart gestaltet ist, daß er Aluminat-Komplexe zurückhält, die
bei der Reaktion von einem Aluminium-Werkstück mit einem alkalischen Fräsmedium entstehen.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9
dadurch gekennzeichnet,
m) daß der Nanofilter als Membranrohr gestaltet ist, welches von einem zweiten Rohr
zur Rückführung des Permeats umgeben ist.
1. Method for operating aluminium milling baths,
a) in which an aluminium workpiece which is to be milled is immersed in a milling
bath containing an alkaline milling medium,
b) a chemical reaction between aluminium and milling medium oxidizes the aluminium
and converts it into a soluble aluminate complex,
c) the mixture formed is subjected to a separation step, by means of which excess
milling medium is separated from the aluminate complex,
d) the milling medium which has been recovered is reused for operating milling baths,
and
e) the aluminate complex is subjected to a treatment process,
characterized
f) in that a mixture of dissolved complexed aluminium ions and milling medium is removed
from the milling bath at a concentration of dissolved complexed aluminium ions which
is well below its saturation limit,
g) in that the separation step is a nanofiltration step in which the milling medium
is separated from the mixture using the reverse osmosis principle,
h) with the residue of complexed aluminium ions being concentrated at the same time.
2. Method according to Claim 1, in which during the treatment of the aluminate complex
milling medium is released again, characterized in that the resulting solution is likewise fed to the nanofiltration step.
3. Method according to Claim 2, characterized in that the treatment of the aluminate complex involves diluting with water and precipitating
and separating off the aluminium as a hydroxide, and the addition of water is controlled
in such a way that the filtrate which results during the separation compensates for
evaporation losses from the milling bath.
4. Method according to one of Claims 1-3, characterized in that the mixture of dissolved complexed aluminium ion and milling medium is removed continuously
or batchwise from the milling bath.
5. Method according to one of Claims 1-4, characterized in that the mixture of lye and aluminate complex is removed from alkaline milling baths for
dissolution purposes at Al bath concentrations in the range from 5-20 g/l.
6. Method according to Claim 5, characterized in that the concentration of lye is kept in the range from 110-150 g/l.
7. Method according to one of Claims 1-6, characterized in that the nanofiltration step is carried out in such a way that aluminium is concentrated
up to 100 g/l.
8. Method according to one of Claims 1-7, characterized in that the nanofiltration step is carried out at pressures in the range from 1-6 MPa.
9. Device for carrying out the method according to one of Claims 1-8,
a) having a milling bath (10),
b) having a device for removing and separating the mixture formed in the milling bath
(10),
c) having a device for returning the milling medium which has been separated off into
the milling bath,
d) having a device for treating the mixture residue which has been separated off,
e) the separation device being a nanofilter (14), in which the milling medium can
be separated from the mixture using the reverse osmosis principle,
characterized
f) in that the nanofilter is configured in such a manner that it retains aluminate
complexes which are formed when an aluminium workpiece reacts with an alkaline milling
medium.
10. Device according to Claim 9, characterized
m) in that the nanofilter is configured as a membrane tube which is surrounded by
a second tube for returning the permeate.
1. Procédé d'exploitation de bains de fraisage d'aluminium,
a) dans lequel une pièce en aluminium à fraiser est plongée dans un bain de fraisage
qui contient un fluide de fraisage alcalin,
b) l'aluminium est oxydé par une réaction chimique entre l'aluminium et le bain de
fraisage et est transformé en un complexe d'aluminate soluble,
c) le mélange ainsi obtenu subit une séparation par laquelle le fluide de fraisage
en excès est séparé du complexe d'aluminate,
d) le fluide de fraisage récupéré est réutilisé pour exploiter des bains de fraisage
et
e) le complexe d'aluminate subit une opération de préparation,
caractérisé en ce que
f) on enlève du bain de fraisage un mélange d'ions d'aluminium complexés en solution
et de fluide de fraisage à une concentration en ions d'aluminium complexés en solution
qui est située largement en dessous de sa limite de saturation,
g) la séparation est une nanofiltration dans laquelle le fluide de fraisage est séparé
du mélange par recours au principe de l'osmose inverse et
h) une reconcentration du résidu en ions d'aluminium complexés a lieu en même temps.
2. Procédé selon la revendication 1, dans lequel lors de la préparation du complexe d'aluminate,
on relibère du fluide de fraisage, caractérisé en ce que la solution ainsi obtenue subit également la nanofiltration.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la préparation du complexe d'aluminate s'effectue par dilution à l'eau et précipitation
ainsi que séparation de l'aluminium sous forme d'hydroxyde, l'appoint d'eau étant
contrôlé de telle sorte que le filtrat qui résulte de la séparation compense les pertes
par évaporation du bain de fraisage.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le mélange d'ions d'aluminium complexés en solution et de fluide de fraisage est
enlevé du bain de fraisage en continu ou de manière discontinue.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que pour la dissolution, on enlève des bains de fraisage alcalins le mélange de lessive
et de complexe d'aluminate à des concentrations de bain en Al comprises dans la plage
de 5 à 20 g/l.
6. Procédé selon la revendication 5, caractérisé en ce que la concentration de lessive est maintenue dans la plage de 110 à 150 g/l.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la nanofiltration est conduite de manière à obtenir une reconcentration en aluminium
qui peut atteindre 100 g/l.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la nanofiltration est conduite à des pressions comprises dans la plage de 1 à 6 MPa.
9. Dispositif en vue de la mise en oeuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 8,
a) avec un bain de fraisage (10),
b) avec un dispositif de soutirage et de séparation du mélange obtenu dans le bain
de fraisage (10),
c) avec un dispositif de renvoi dans le bain de fraisage du fluide de fraisage séparé,
d) avec un dispositif de préparation du résidu séparé du mélange,
e) le dispositif de séparation étant un nanofiltre (14) par lequel le fluide de fraisage
peut être séparé du mélange par recours au principe de l'osmose inverse,
caractérisé en ce que
f) le nanofiltre est configuré de manière à retenir les complexes d'aluminate qui
sont produits lors de la réaction d'une pièce en aluminium et d'un fluide de fraisage
alcalin.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que
m) le nanofiltre est configuré sous la forme d'un tube à membrane qui est entouré
par un deuxième tube destiné à renvoyer le perméat.