| (19) |
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(11) |
EP 0 968 519 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.2003 Patentblatt 2003/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.03.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H01J 47/02 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/818 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9804/3116 (01.10.1998 Gazette 1998/39) |
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| (54) |
IONISATIONSKAMMER FÜR RADIOMETRISCHE MESSEINRICHTUNGEN
IONIZATION CHAMBER FOR RADIOMETRIC MEASURING INSTRUMENTS
CHAMBRE D'IONISATION POUR INSTRUMENTS DE MESURE RADIOMETRIQUES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FI FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
21.03.1997 DE 19712032 23.07.1997 DE 19731608
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.01.2000 Patentblatt 2000/01 |
| (73) |
Patentinhaber: Vacutec Messtechnik GmbH |
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01277 Dresden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- LAUBE, Siegfried
D-01324 Dresden (DE)
- URBAN, Franz-Josef
D-55270 Ober-Olm (DE)
- HILDEBRANDT, Steffen
D-01219 Dresden (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pfeiffer, Eva |
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Brucknerstrasse 9 B 01309 Dresden 01309 Dresden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 19 545 340 FR-A- 2 105 649
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DE-B- 1 040 707
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 011, no. 271 (E-536), 3. September 1987 & JP 62 073548
A (HAMAMATSU PHOTONICS KK), 4. April 1987
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ionisationskammer für radiometrische Meßeinrichtungen,
insbesondere für traversierende Flächenmassemeßsysteme, bestehend aus einem Gehäuse,
in dem sich Füllgas befindet, mit wenigstens einem Strahlungseintrittsfenster und
einer Anzahl von Sammelelektroden im Gehäuse mit isoliert nach außen geführten elektrischen
Anschlüssen, wobei zwischen dem Gehäuse und den Sammelelektroden eine elektrische
Potentialdifferenz (Spannung) besteht.
[0002] In industriellen Anlagen zur radiometrischen Vermessung von Materialbahnen werden
bei deren Produktion oder Bearbeitung üblicherweise Ionisationskammern als Detektoren
eingesetzt. Die Ionisationskammern bestehen aus einem Gehäuse, einer Sammelelektrode
und einem Füllgas. Die durch ein Strahlungseintrittsfenster eintretende Strahlung
erzeugt im Füllgas freie Ladungsträger (Ionen und Elektronen). Eine zwischen Elektrode
und Gehäuse angelegte Spannung erzeugt in der Kammer ein elektrisches Feld, dem die
Ladungsträger folgen. Der so entstehende Strom zwischen Elektrode und Gehäuse (im
µA - bis pA - Bereich) wird gemessen und beispielsweise in Spannungssignale umgewandelt.
Das Meßsignal wird hochisoliert gegen das Gehäuse aus dem Inneren der Kammer über
eine gasdichte Durchführung mit einem Anschluß an eine Signalleitung nach außen geführt.
Um den Anschluß ist in die Isolationsschicht der Durchführung eine Ringelektrode eingebracht,
die als Schutzring wirkt. Dieser Schutzring verhindert, daß die Spannung zwischen
dem Gehäuse und der Elektrode direkt über eine durchgehende Isolationsstrecke abfällt,
wie in Fig. 1 als Stand der Technik bei einer axialsymmetrischen Ionisationskammer
dargestellt ist. Eine, diesen Stand der Technik charakterisierende Lösung ist ebenfalls
aus JP 62073548 A (PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol.011, no.271 v. 03.09.87) ersichtlich:
Zur Vermeidung von Induktionen ist hier jede der isolierten Signalleitungen im Bereich
der Isolator-Durchführung einzeln von einem eigenen Schutzring umgeben. Der Schutzring
verhindert somit das Auftreten störender Restströme, so daß der Grundstrom einer Ionisationskammer
ohne Strahlung bei ihrer Arbeitsspannung (meist einige hundert Volt) minimal, d.h.
typischerweise kleiner als 0,1 pA ist.
[0003] Das radiometrische Meßsystem in einer Produktions- oder Bearbeitungsanlage besteht
aus einer Quelle ionisierender Strahlung, dem Detektor, d.h. der lonisationskammer
und dem Meßgut. Der Wechselwirkungsgrad zwischen der Strahlung und dem Meßgut (z.B.
Absorption, Rückstreuung, Fluoreszenz) ist ein Maß für die Menge des zu bestimmenden
Materials, meist angegeben als Flächenmasse oder Dicke. Das System aus Strahlenquelle
und Detektor kann in den meisten Fällen quer zur Materialbahn bewegt werden.
[0004] Mit dein Übergang von einem Einzeldetektor hin zu einem Detektor mit mehreren unabhängigen
Meßstellen eröffnen sich der Flächenmasse-Meßtechnik neue Möglichkeiten zur Lösung
bisher unbewältigter Meßaufgaben. Die so entstehenden zusätzlichen Informationen bieten
eine Basis für eine effektivere und genauere Kontrolle von Produktionsprozessen.
[0005] Auf der einen Seite kann die Querprofil-Ortsauflösung verfeinert werden.
[0006] Die Ortsauflösung einer Querprofil-Messung mit den gängigen axialsymmetrischen Ionisationskammern
ist naturgemäß durch den Kammerdurchmesser begrenzt. So wird in der Fachliteratur
die auflösbare Struktur mit der zweifachen Detektorausdehnung angegeben. Eine feinere
Ortsauflösung muß mit Detektoren geringerer Ausdehnung in Querrichtung zur Materialbahn
erzielt werden. Diese können so angeordnet werden, daß ein Querprofil-Ausschnitt mit
einer höheren Auflösung als bei einem entsprechenden Einzeldetektor gemessen werden
kann.
Bekannt ist die Verwendung eines Arrays aus Halbleiterdetektoren (Silizium-pin-Dioden),
die im Strom-Modus betrieben werden. Hierbei zeigt sich jedoch die starke Anfälligkeit
der Halbleiterdetektoren gegen Temperaturänderungen, wie sie in industriellen Produktionsanlagen
ständig auftreten. Dadurch werden die Meßsignale verfälscht.
[0007] Auf der anderen Seite kann das Energiespektrum als Folge der Wechselwirkung von Röntgenstrahlung
mit dem Meßgut genutzt werden.
[0008] Bei bestimmten Beschichtungsverfahren unterscheidet sich die Ordnungszahl des Substrats
nur geringfügig von der Ordnungszahl der aufzubringenden Schicht (z.B. Zink auf Stahl).
In diesem Fall ist das bekannte Beta-Rückstreuverfahren ungeeignet. Eine etwaige Röntgenfluoreszenzstrahlung
des zweikomponentigen Systems gibt aber Aufschluß über die Dicke der aufgebrachten
Schicht. Die Energie der Fluoreszenzstrahlung ist elementspezifisch; ihre Intensität
ist von der untersuchten Materialmenge und damit von der Schichtdicke abhängig. Selektive
Filter absorbieren durch den K-Kanten-Effekt z.B. stark die von der Schicht ausgehende
Röntgenstrahlung und transmittieren weitgehend die vom Substrat ausgehende Strahlung.
Zwei Detektorabschnitte mit verschiedenen Filtern können dann über Kalibrierungen
zur Messung einer Komponente des zweikomponentigen Systems benutzt werden.
[0009] Die Detektorabschnitte können in einer Mehrfachkammer wie beschrieben angeordnet
sein. Prinzipiell können über das zweikomponentige System hinaus in bestimmten Fällen
n-1 Komponenten eines n-Komponenten-Systems mit einer Kammer mit n Meßabschnitten
bestimmt werden.
[0010] Dieser Stand der Technik ist im Wesentlichen mit US-Patent 3,514,602 veröffentlicht
. Hïer ist eine Kammer in zwei Abschnitte unterteilt, deren Signale analog voneinander
subtrahiert werden, um ein Ausgangssignal als Maß für die gewünschte Meßgröße zu erhalten,
was dem damaligen Stand der Technik entsprach. Dem heutigen Stand der Technik entspricht
ein umgewandeltes (niederohmiges) Kammerabschnitts-Ausgangssignal, das einer entsprechenden
Weiterverarbeitung auf Rechner- und Prozessorbasis zugeführt werden kann.
[0011] Mit DE 195 45 340 A1, wurde bereits eine Ionisationskammer für radiometrische Meßeinrichtungen,
insbesondere für traversierende Flächenmassemeßsysteme vorgeschlagen, die als gattungsbildend
für die nachfolgend beschriebene Erfindung zu bezeichnen ist. Die Ionisationskammer
gem. DE 195 45 340 besteht aus einen Gehäuse, in dem sich ein Püllgas und eine Anzahl
von Sammelelektroden befinden und das mit wenigstens einem Strahlungseintrittsfenster
versehen ist. Die Sammelelektroden sind mit isoliert nach außen geführten elektrischen
Anschlüssen versehen. Der Innenraum der Ionisationskammer ist in eine Mehrzahl benachbarter
Meßabschnitte unterteilt, in denen jeweils eine Sammelelektrode angeordnet ist, wobei
zwischen dem Gehäuse und den Sammelelektroden eine elektrische Potentialdifferenz
besteht. DE 195 45 340 A1 wurde am 12.06.97 und damit nach dem Prioritätsdatum (21.03.97)
der vorliegenden Internationalen Anmeldung veröffentlicht.
[0012] Diese beispielhaft angeführten Meßprobleme führten daher zu der Aufgabe, eine Ionisationskammer
für radiometrische Meßeinrichtungen, insbesondere für traversierende Flächenmassemeßsysteme
zu entwickeln, die eine hinreichende Empfindlichkeit besitzt und dabei die bei Ionisationskammern
üblichen guten Werte hinsichtlich Vakuumdichtigkeit, Grundstrom und Temperaturabhängigkeit
liefert.
[0013] Diese der Erfindung zugrundeliegende Aufgabenstellung wird bei einer Ionisationskammer
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß der Innenraum des Gehäuses in eine
Mehrzahl benachbarter und gegenseitig abgegrenzter Meßabschnitte mit den jeweiligen
Sammelelektroden unterteilt ist, daß die Sammelelektroden mit elektrischen Anschlüssen
verbunden sind, die durch den Isolator einer gasdichten Mehrfach-Durchführung hindurch
nach außen geführt sind und daß der Isolator mit einem die elektrischen Anschlüsse
gemeinsam umgebenden elektrisch leitfähigen Bereich versehen ist, der sowohl gegenüber
dem Gehäuse, als auch den Anschlüssen elektrisch isoliert angeordnet ist, jedoch im
stromlosen Zustand auf Elektrodenpotential liegt.
[0014] Durch diese erfindungsgemäße Lösung wird eine Flächenmassemessung ermöglicht, die
gegenüber der Verwendung konventioneller Ionisationskammern beispielsweise eine feinere
Ortsauflösung oder auch eine Energieselektion der vom Meßort ausgehenden Strahlung
erreicht.
[0015] Weitere Fortbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0016] Bevorzugt ist dabei der die Anschlüsse umgebende Bereich als Schutzring in Form eines
Metallringes ausgebildet, der gleichzeitig mehrere Sammelektroden-Anschlüsse umgibt.
Der zwischen dem Gehäuse und dem Schutzring befindliche Isolator kann Teil eines Isolierrohres
sein, dessen einer Metallkontakt mit dem Gehäuse gasdicht verbunden ist. Mit dem gegenüberliegenden
Metallkontakt des Isolierrohres kann eine Mehrfach-Durchführung gasdicht verbunden
werden.
[0017] In einer Variante der Erfindung kann der Schutzring auch als Flächenelektrode ausgebildet
werden, die auf wenigstens einer Seite des Isolators die Anschlüsse umgibt. Bevorzugt
ist die Flächenelektrode jedoch sowohl auf der Gehäuseinnenseite, als auch auf der
Gehäuseaußenseite angeordnet. Beide Flächenelektroden sind elektrisch miteinander
und gemeinsam mit einem Kontaktstift verbunden und befinden sich somit auf Schutzringpotential.
[0018] In Fortführung der Erfindung werden die Meßabschnitte durch Trennwände voneinander
abgegrenzt, die bis unmittelbar an das zum entsprechenden Abschnitt gehörende Strahlungseintrittsfenster
reichen, um eine gegenseitige Beeinflussung der Meßabschnitte, etwa durch Drift von
Ladungsträgern, auszuschließen.
[0019] Die Sammelelektroden können nicht, wie meist in herkömmlichen Einzelkammern, mechanisch
von den Signalleitungen selbst gehalten werden. Sie werden stattdessen isoliert auf
einem Träger innerhalb der Kammer aufgebracht und fixiert, der auf Schutzringpotential
liegt und wiederum isoliert gegenüber dem Kammergehäuse angeordnet ist, was zur Wahrung
des Schutzringprinzips führt.
[0020] Die Elektroden können je nach Anforderung unterschiedlich geformt sein. So können
die Elektroden aus einer gespannten Folie oder Foliestreifen bestehen, oder aus mehreren
gespannten Drähten bestehen.
[0021] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Ionisationskammer einen rechteckigen
oder quadratischen Querschnitt auf, wobei die Meßabschnitte nebeneinander oder zweioder
mehrreihig bündig oder versetzt zueinander angeordnet sind.
[0022] In einer weiteren Variante weist die Ionisationskammer einen runden Querschnitt auf.
In diesem Fall ist es zweckmäßig, wenn die Meßabschnitte in der Ionisationskammer
radial nebeneinander angeordnet werden, wobei es prinzipiell auch möglich ist, die
Meßabschnitte in der Ionisationskammer konzentrisch zueinander anzuordnen.
[0023] Weiterhin ist es möglich, oberhalb des Strahlungseintrittsfensters Filter für Röntgenstrahlung
anzuordnen, wobei zweckmäßigerweise jedem Meßabschnitt der Ionisationskammer ein Filter
zugeordnet ist.
[0024] Weisen die Filter aufeinander abgestimmte unterschiedliche Filtereigenschaften auf,
so werden die einzelnen Meßabschnitte unterschiedlich gefilterter Strahlung ausgesetzt.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Strahlungseintrittsfenster
bei mehrreihig versetzt zueinander angeordneten Meßabschnitten teilweise derart abgedeckt,
daß die nahtlose unzweideutige Messung eines Querprofilausschnittes ermöglicht wird.
[0026] Die Erfindung soll nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden.
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
- Fig. 2
- den Aufbau einer erfindungsgemäßen Ionisationskammer mit Elektroden in Form gespannter
Drähte;
- Fig. 2a
- eine zweireihige versetzte Anordnung von Meßabschnitten;
- Fig. 3
- eine Elektrode in Antennenform;
- Fig. 4
- eine Vorderansicht einer Elektrode nach Fig. 1;
- Fig. 5
- eine Mehrfachdurchführung für die Anschlüsse der Elektroden mit einem auf einem Isolierrohr
angeordneten Isolator und einem Metallring;
- Fig. 6 a, b
- eine Mehrfachdurchführung mit einer Flächenelektrode als Schutzring;
- Fig. 7
- eine Ionisationskammer zum Nachweis von Röntgenstrahlung und mehreren Filtern; und
- Fig. 8
- eine Ionisationskammer mit einem verstärkten Strahlungseintrittsfenster.
[0027] Bild 2 zeigt den Aufbau einer Ionisationskammer 1 mit Meßabschnitten 2 im Innern
des Gehäuses 3, die jeweils unabhängige meßtechnische Einheiten bilden. Jeder Abschnitt
2 ist dabei durch Trennwände 4 von seinen Nachbarabschnitten getrennt. Die Trennwände
4 sorgen für eine Minimierung von Schrägeinstrahlungen durch das Kammervolumen in
den Nachbarabschnitt, die dadurch erreicht wird, daß sich die Trennwände 4 unmittelbar
bis an das Strahlungseintrittsfenster 5 erstrecken, welches den oberen Abschluß des
Gehäuses 3 bildet.
[0028] Die Ionisationskammer 1 kann beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt aufweisen,
wobei die Meßabschnitte 2 auch zweioder mehrreihig versetzt zueinander angeordnet
sein können (Fig. 2a).
[0029] Innerhalb jedes Meßabschnittes 2 ist eine Elektrode 6 angeordnet, die der Bauform
des Meßabschnittes 2 angepaßt ist. Ihre Gestalt trägt der Forderung nach einer möglichst
geringen Gasverdrängung, einem möglichst raumgreifenden elektrischen Feld, der Vermeidung
von Gasverstärkungen und einer möglichst geringen Mikrophonie Rechnung. Daher wird
die Dicke und die Masse der Elektrodenbauteile klein gehalten, jedoch werden Mindestradien
nicht unterschritten.
[0030] Die Elektrode 6 besteht entweder aus einem Haltekörper 7, an dem gespannte Drähte
8 angeordnet sind, wobei der Haltekörper 7 über einen Isolierkörper 21 auf einem Träger
9 freistehend angeordnet ist (Fig. 2, 4). Wie in Fig. 3 dargestellt, kann die Elektrode
6 auch die Form einer Drahtelektrode 10 aus mehreren aneinandergefügten Drähten aufweisen.
Der Träger 9 liegt auf Schutzringpotential.
[0031] Bei kleinen Kammerabschnitten werden bevorzugt Füllgase mit hoher Dichte (z.B. Xenon)
verwendet, um eine möglichst hohe Strahlungsabsorption nahe dem Strahlungseintrittsfenster
5 der Ionisationskammer 1 zu erreichen.
[0032] Um die Signale aller Elektroden 6 parallel nach außen zu führen, wird eine Mehrfach-Durchführung
mit Schutzring verwendet. Diese Mehrfach-Durchführung besteht aus einem Isolierrohr
11, auf dem über einen Metallring 12, der als Schutzring dient, ein Isolator 13 befestigt
ist (Fig. 5). Durch den Isolator 13 sind Anschlüsse 14 in Form von Metallpins geführt,
die über Signalleitungen 15 mit den Elektroden 6 verbunden sind. Auf diese Weise entsteht
eine Mehrfach-Durchführung mit einem allen Signalleitungen 15 bzw. Anschlüssen 14
gemeinsamen Schutzring, wobei die Kosten pro herausgeführtem Signal gegenüber herkömmlichen
dreifach konzentrischen Durchführungen deutlich reduziert sind. Die Signale werden
nicht dargestellten Strom-Spannungs-Wandlern zugeführt, deren Ausgangssignal vom jeweiligen
Meßsystem weiterverarbeitet wird.
[0033] Begrenzt man das Schutzringprinzip nur auf Oberflächenströme, so kann eine noch einfachere
Konfiguration als oben beschrieben, realisiert werden.
[0034] Fig. 6 zeigt eine solche Mehrfach-Durchführung mit mehreren Anschlüssen 14 in einem
Isolator 17 aus einem hochisolierenden Material. Auf der Oberfläche des Isolators
17 werden beidseitig Ringe in Form von Flächenelektroden 18 um die Anschlüsse 14 aufgebracht,
deren Potential als Schutzring wirkt. Über einen der Anschlüsse 14 wird das Schutzringpotential
nach innen geführt. Mit dieser Anordnung werden ausschließlich Oberflächenströme auf
dem Isolationsmaterial zwischen dem Gehäuse und den Sammelelektroden verhindert.
[0035] Eine Ionisationskammer 1 mit mehreren Abschnitten 2 wie vorstehend beschrieben, kann
auch insbesondere zum Nachweis von Röntgenstrahlung derart genutzt werden, daß einzelne
Meßabschnitte 2 unterschiedlich gefilterter Strahlung ausgesetzt werden. Das erfolgt
dadurch, daß zwischen dem Meßgut 19 und den einzelnen Meßabschnitten 2 Filter 20 angeordnet
werden. Die von einer Strahlungsquelle 22 ausgehende Strahlung erhält ihr charakteristisches
Energiespektrum vor dem Filter 20 durch das Absorptions- oder das Fluoreszenzverhalten
des Meßgutes 19. Durch geeignete Auswahl entsprechender unterschiedlicher Filter 20
kann ein aus mehreren Bestandteilen zusammengesetztes Material (z.B. Papier mit Füllstoffen,
Metallegierungen) vermessen werden.
[0036] Fig. 8 zeigt schließlich noch eine Ionisationskammer mit einem verstärkten Strahlungseintrittsfenster
5, auf dessen Außenseite ein Draht 16 erstreckt, der beispielsweise durch eine Schweißverbindung
befestigt ist.
Ionisationskammer für radiometrische Meßeinrichtungen
Bezugszeichenliste
[0037]
- 1
- Ionisationskammer
- 2
- Meßabschnitt
- 3
- Gehäuse
- 4
- Trennwand
- 5
- Strahlungseintrittsfenster
- 6
- Sammelelektrode
- 7
- Haltekörper
- 8
- Draht
- 9
- Träger
- 10
- Drahtelektrode
- 11
- Isolierrohr
- 12
- Metallring
- 13
- Isolator
- 14
- Anschluß
- 15
- Signalleitung
- 16
- Draht
- 17
- Isolator
- 18
- Flächenelektrode
- 19
- Meßgut
- 20
- Filter
- 21
- Isolierkörper
- 22
- Strahlungsquelle
1. Ionisationskammer für radiometrische Meßeinrichtungen, insbesondere für traversierende
Flächenmassemeßsysteme, bestehend aus einem Gehäuse (3), in dem sich ein ionisierbares
Füllgas befindet, mit wenigstens einem Strahlungseintrittsfenster (5) und einer Anzahl
von gegenüber dem Gehäuse (3) eine elektrische Potentialdifferenz aufweisenden Sammelelektroden
(6) mit isoliert nach außen geführten Anschlüssen (14), wobei der Innenraum des Gehäuses
(3) in eine Mehrzahl benachbarter und gegenseitig abgegrenzter Meßabschnitte (2),
die jeweils eine Sammelelektrode (6) enthalten, unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelelektroden (6) mit elektrischen Anschlüssen (14) verbunden sind, die durch
den Isolator (13; 17) einer gasdichten Mehrfach-Durchführung hindurch nach außen geführt
sind und daß der Isolator (13; 17) mit einem die elektrischen Anschlüsse (14) gemeinsam
umgebenden elektrisch leitfähigen Bereich versehen ist, der zur Ausbildung eines Schutzrings
sowohl gegenüber dem Gehäuse (3), als auch den Anschlüssen (14) elektrisch isoliert
angeordnet ist, jedoch im stromlosen Zustand auf dem Potential der Sammelelektroden
(6) liegt.
2. Ionisationskammer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring mit einem der Anschlüsse (14) elektrisch verbunden ist.
3. Ionisationskammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring als Metallring (12) ausgebildet ist, der den Isolator (13) umgibt
und die Anschlüsse (14) einschließt.
4. Ionisationskammer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolator (13) mit dem Metallring (12) auf einem Isolierrohr (11) angeordnet ist,
das mit dem Gehäuse (3) gasdicht verbunden ist.
5. Ionisationskammer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzring als Flächenelektrode (18) ausgebildet ist, die auf wenigstens einer
Seite des Isolators (17) die Anschlüsse (14) umgibt.
6. Ionisationskammer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf der Gehäuseinnenseite, als auch auf der Gehäuseaußenseite eine Flächenelektrode
(18) angeordnet ist, die elektrisch miteinander verbunden sind.
7. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßabschnitte (2) durch Trennwände (4) voneinander abgegrenzt sind, die bis unmittelbar
an das zugehörige Strahlungseintrittsfenster (5) reichen.
8. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Gehäuses (3) gegenüber dem Strahlungseintrittsfenster (5) ein sich
über alle Abschnitte erstreckender Träger (9) angeordnet ist, der gegenüber dem Gehäuse
(3) elektrisch isoliert ageordnet ist.
9. Ionisationskammer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (9) das gleiche Potential aufweist, wie der Schutzring.
10. Ionisationskammer nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6) an Haltekörpern (7) angeordnet sind, die über Isolierkörper (21)
auf dem Träger (9) befestigt sind.
11. Ionisationskammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6) wenigstens einen gespannten Draht (8) aufweisen, der am Haltekörper
(7) befestigt ist.
12. Ionisationskammer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Drähte (8) parallel zueinander und senkrecht zur Strahlungseintrittsrichtung
angeordnet sind.
13. Ionisationskammer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden (6) aus einer gespannten Folie oder Foliestreifen bestehen.
14. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ionisationskammer (1) einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweist
und daß die Meßabschnitte (2) nebeneinander oder mehrreihig versetzt zueinander angeordnet
sind.
15. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Ionisationskammer (1) einen runden Querschnitt aufweist.
16. Ionisationskammer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßabschnitte (2) in der Ionisationskammer (1) radial nebeneinander angeordnet
sind.
17. Ionisationskammer nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßabschnitte (2) in der Ionisationskammer (1) konzentrisch zueinander angeordnet
sind.
18. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Strahlungseintrittsfensters (5) Filter (20) für Röntgenstrahlung angeordnet
sind.
19. Ionisationskammer nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Meßabschnitt (2) der Ionisationskammer (1) ein Filter (20) zugeordnet ist.
20. Ionisationskammer nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Filter (20) unterschiedliche, aufeinander abgestimmte Filtereigenschaften aufweisen.
21. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß sich über die Außenseite des Strahlungseintrittsfensters (5) mindestens ein auf dieser
befestigter Draht (16) oder eine Rippe erstreckt.
22. Ionisationskammer nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungseintrittsfenster (5) bei mehrreihig versetzt zueinander angeordneten
Meßabschnitten (2) teilweise derart abgedeckt sind, daß die Messung eines Querprofilausschnittes
nahtlos und unzweideutig erfolgt.
1. Ionization chamber for radiometric measuring equipment, especially for traversing
measuring systems for the weight per unit area, consisting of the casing (3) filled
with ionizable gas, with at least one radiation inlet window (5) and a number of collector
electrodes (6) with an electrical potential different from that of the casing (3)
and with insulated external terminals (14), with the inside of the casing (3) being
subdivided into a majority of adjacent measuring sections (2) that are separated/isolated
from each other and contain one collector electrode (6) each, characterized by the fact that the collector electrodes (6) are connected with electrical terminals
(14) that run through the gas-tight multiple insulator (13; 17) and extend to the
outside and that the insulator (13; 17) is housed together with the electrical terminals
(14) in an electrically conductive medium, which is electrically insulated so that
a guard ring can form both against the casing (3) and against the terminals (14),
while it is connected with the potential of the collector electrodes (6) under no-load
conditions.
2. Ionization chamber according to claim 1, characterized b y the fact that the guard ring is electrically connected with one of the terminals
(14).
3. Ionization chamber according to claim 1 or 2, characterized by the fact that the guard ring (12) is made of metal, with the insulator (13) being
encased by and the terminals (14) being included in the said metal ring.
4. Ionization chamber according to claim 3, characterized by the fact that the insulator (13) with the metal ring is mounted on an insulating
tubular shaft that is connected with the casing (3) in a gas-tight fashion.
5. Ionization chamber according to claim 1, characterized by the fact that the guard ring Is designed as a surface electrode (18), with the terminals
(14) being enclosed by the surface electrode (18) at least on one side of the insulator
(17).
6. Ionization chamber according to claim 5, characterized by the fact that one surface electrode each (18) is attached to both the inside and
the outside of the casing, which are electrically connected with each other.
7. Ionization chamber according to claims 1 - 6, characterized by the fact that the measuring sections (2) are separated from each other by partitioning
walls (4) that extend right up to the relevant radiation inlet window (5).
8. Ionization chamber according to claims 1 - 7, characterized b y the fact that a carrier (9) is located opposite the radiation inlet window (5)
inside the casing (3), which is electrically insulated against the latter (3) and
extends across all (measuring) sections.
9. Ionization chamber according to claim 8, characterized by the fact that the carrier (9) has the same potential as the guard ring.
10. Ionization chamber according to claim 8 or 9, characterized by the fact that the electrodes (6) are attached to retaining elements (7) which are
fixed to the carrier (9) with the help of insulating bodies (21).
11. lonization chamber according to claim 10, characterized by the fact that the electrodes (6) are equipped with at least one guy wire (8) that
is attached to the retaining element (7).
12. Ionization chamber according to claim 11, characterized by the fact that several wires (8) have been installed parallel to each other and vertically
to the radiation inlet direction.
13. Ionization chamber according to claim 10, characterized by the fact that the electrodes (6) are made of a pre-stressed foil or strips of foil.
14. Ionization chamber according to any of claims 1 - 13, characterized by the fact that the ionization chamber (1) has a rectangular or squared cross-section
and that the measuring sections (2) are located next to each other or staggered in
several rows.
15. Ionization chamber according to any of claims 1 - 13, characterized by the fact that the ionization chamber (1) has a circular cross-section.
16. Ionization chamber according to claim 15, characterized by the fact that the measuring sections (2) are arranged radially next to each other
in the ionization chamber (2).
17. Ionization chamber according to claim 15, characterized by the fact that the measuring sections (2) in the ionization chamber (1) are arranged
concentrically towards each other.
18. Ionization chamber according to any of claims 1 - 17, characterized by the fact that filters (20) for the X-rays are installed above the radiation inlet
window (5).
19. Ionization chamber according to claim 18, characterized by the fact that one filter (20) each is allocated to every measuring section (2) of
the ionization chamber (1).
20. Ionization chamber according to claim 19, characterized by the fact that the filters (20) have different filtering properties, which are adapted
to each other.
21. Ionization chamber according to any of claims 1 - 20, characterized by the fact that at least one wire (16) or a rib extends over the outside of the radiation
inlet window and is attached to the latter.
22. Ionization chamber according to any of claims 1 - 21, characterized by the fact that the radiation inlet windows (5) are partly covered in such way that
the measurement in one cross-sectionally profiled segment can be made continuously
and unambiguously, if the measuring sections are staggered in several rows.
1. Chambre d'ionisation pour dispositifs de mesure radiométriques, en particulier pour
un système de mesure de masse surfacique transversal, composée d'un boîtier (3) dans
lequel se trouve un gaz de remplissage ionisable, comportant au moins une fenêtre
d'entrée de rayonnement (5) et un nombre d'électrodes de captage (6) présentant en
regard du boîtier (3) une différence de potentiel électrique avec des branchements
(14) conduits vers l'éxtérieur de manière isolée, l'intérieur du boîtier (3) étant
subdivisé en une pluralité de sections de mesure (2) adjacentes et limitées réciproquement
qui comprennent respectivement une électrode de captage (6), caractérisée en ce que les électrodes de captage (6) sont reliées à des branchements électriques (14) qui
sont conduits vers l'extérieur à travers l'isolateur (13; 17) d'un passage multiple
étanche au gaz et en ce que l'isolateur (13; 17) est pourvu d'une zone électriquement conductible entourant conjointement
les branchements électriques (14), zone qui est disposée d'une manière électriquement
isolée pour former un anneau de protection aussi bien vis-à-vis du boîtier (3) que
des branchements (14) tout en reposant cependant, à l'état sans courant, sur le potentiel
des électrodes de captage (6).
2. Chambre d'ionisation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'anneau de protection est relié électriquement à un des branchements.
3. Chambre d'ionisation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'anneau de protection est conçu sous forme d'anneau métallique (12) qui entoure
l'isolateur (13) et inclut les branchements (14).
4. Chambre d'ionisation selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'isolateur (13) est disposé avec l'anneau métallique (12) sur un tube isolant (11)
qui est relié d'une manière étanche au gaz avec le boîtier (3).
5. Chambre d'ionisation selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'anneau de protection est conçu sous forme d'électrode surfacique (18) qui entoure
les branchements (14) sur au moins un côté de l'isolateur (17).
6. Chambre d'ionisation selon la revendication 5, caractérisée en ce qu'une électrode surfacique (18) est disposée aussi bien sur le côté interne du boîtier
que sur le côté externe du boîtier et que celles-ci sont reliées électriquement entre
elles.
7. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les sections de mesure (2) sont limitées les unes par rapport aux autres par des
cloisons (4) qui s'étendent jusque directement la fenêtre d'entrée de rayonnement
(5) correspondante.
8. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'un support (9) agencé d'une manière électriquement isolée vis-à-vis du boîtier (3)
et s'étendant sur toutes les sections est disposé à l'intérieur du boîtier (3) vis-à-vis
de la fenêtre d'entrée de rayonnement.
9. Chambre d'ionisation selon la revendication 8, caractérisée en ce que le support (9) présente le même potentiel que l'anneau de protection.
10. Chambre d'ionisation selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que les électrodes (6) sont disposées sur des corps de maintien qui sont fixés par l'intermédiaire
de corps isolants (21) sur le support (9).
11. Chambre d'ionisation selon la revendication 10, caractérisée en ce que les électrodes (6) présentent au moins un fil tendu (8) qui est fixé sur le corps
de maintien (7).
12. Chambre d'ionisation selon la revendication 11, caractérisée en ce que plusieurs fils (8) sont disposés parallèlement les uns aux autres et verticalement
par rapport au sens d'entrée de rayonnement.
13. Chambre d'ionisation selon la revendication 10, caractérisée en ce que les électrodes (6) se composent d'une pellicule ou de bandes de pellicules tendues.
14. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que la chambre d'ionisation (1) présente une section rectangulaire ou carrée et en ce que les sections de mesure (2) sont disposées les unes à côté des autres ou sur plusieurs
rangées décalées les unes par rapport aux autres.
15. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la chambre d'ionisation (1) présente une section ronde.
16. Chambre d'ionisation selon la revendication 15, caractérisée en ce que les sections de mesure (2) sont disposées radialement les unes à côté des autres
dans la chambre d'ionisation (1).
17. Chambre d'ionisation selon la revendication 15, caractérisée en ce que les sections de mesure (2) sont disposées concentriquement les unes par rapport aux
autres dans la chambre d'ionisation (1).
18. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 17, caractérisée en ce que des filtres (20) pour rayonnement X sont disposés au-dessus de la fenêtre d'entrée
de rayonnement (5).
19. Chambre d'ionisation selon la revendication 18, caractérisée en ce qu'un filtre (20) est affecté à chaque section de mesure (2) de la chambre d'isolation
(1).
20. Chambre d'ionisation selon la revendication 19, caractérisée en ce que les filtres (20) présentent des propriétés de filtration différentes synchronisées
entre elles.
21. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 20, caractérisée en ce qu'au moins un fil (16) fixé sur la fenêtre d'entrée de rayonnement (5) ou une nervure
s'étend sur le côté extérieur de la fenêtre d'entrée de rayonnement (5),
22. Chambre d'ionisation selon une des revendications 1 à 21, caractérisée en ce que les fenêtres d'entrée de rayonnement (5), pour des sections de mesure (2) disposées
sur plusieurs rangées décalées les unes par rapport aux autres, sont partiellement
si cachées que la mesure d'une coupe transversale a lieu d'une manière continue et
univoque.