| (19) |
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(11) |
EP 0 970 327 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9800/112 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9843/019 (01.10.1998 Gazette 1998/39) |
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| (54) |
MIT EINEM BRENNER AUSGERÜSTETER HEIZKESSEL
A BOILER FITTED WITH A BURNER
CHAUDIERE DE CHAUFFAGE EQUIPEE D'UN BRULEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB GR IE IT LI LU SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV RO SI |
| (30) |
Priorität: |
24.03.1997 CH 71897 24.03.1997 CH 71997 24.03.1997 CH 72097
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.01.2000 Patentblatt 2000/02 |
| (73) |
Patentinhaber: VTH Verfahrentechnik für Heizung AG |
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9490 Vaduz (LI) |
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Erfinder: |
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- FÜLLEMANN, Jörg
CH-7302 Mastrils (CH)
- BONER, Heinrich
CH-7208 Malans (CH)
- ALLEMANN, Andreas
CH-7204 Untervaz (CH)
- ALLEMANN, Marco
CH-7204 Untervaz (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hasler, Erich, Dr. et al |
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c/o Riederer Hasler & Partner,
Patentanwälte AG,
Elestastrasse 8
Postfach 7310 Bad Ragaz 7310 Bad Ragaz (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 410 135 DE-A- 3 212 066 DE-U- 9 101 375 FR-A- 1 375 306 GB-A- 792 747
|
WO-A-94/16272 DE-C- 3 738 623 DE-U- 29 602 990 GB-A- 385 644 US-A- 4 357 910
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen mit einem Brenner ausgerüsteten Heizkessel
oder Durchlauferhitzer, mit einem einen Kesselraum umhüllenden Gehäuse, einem mantelförmigen
Wärmetauscher, welcher den Kesselraum in eine Brennkammer und eine Abgaskammer aufteilt
und über die Mantelfläche verteilt Durchlässe für heisse Verbrennungsgase aufweist,
und einem in der Brennkammer angeordneten Brennerkopf, gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Stand der Technik
[0002] In der französischen Patentschrift Nr. 93 00498 sind eine Reihe von Anordnungen von
Heizkesseln aufgezeichnet, welche einige der oben angeführten Merkmale aufweisen.
Diese Heizkessel sind jedoch auf Gasbrenner ausgerichtet, welche einen stirnseitig
verschlossenen, zylindrischen Mantel aufweisen, auf dessen Mantelfläche verteilt eine
Vielzahl von Flammöffnungen angeordnet sind. Ein solcher Gas-Heizkessel oder Durchlauferhitzer
ist sehr platzsparend und benötigt keinen separaten Heizungsraum.
[0003] Schon lange besteht ein Bedürfnis nach einer derart platzsparenden Heizanlage, welche
mit dem Brennstoff Öl betrieben werden kann. Denn ein Nachteil des Brennstoffs Gas
ist, dass seine Vorrathaltung bedeutend aufwendiger ist, als die Vorrathaltung von
Öl. So ist eine Gasfeuerung entweder auf einen teuren Drucktank oder einen Anschluss
an ein Verteilnetz für Gas angewiesen, wogegen Öl bereits in Tausenden von installierten
Tanks problemlos und in genügender Menge vor Ort gelagert wird. Auch die Versorgung
bzw. das Auffüllen des Öltanks mit Öl ist wesentlich einfacher und weniger gefährlich
als beim Gas.
[0004] GB-A-792 747 offenbart einen Heizkessel mit einem Kesselraum, welcher durch einen
Wärmetauscher aus einem spezielle gewundenen Rohr in eine vom Wärmetauscher umwundene
Feuerkammer und eine den Wärmetauscher umgebende Abgaskammer aufteilt. Gegenüber einem
stirnseitig angeordneten, Schamotte-Flammtopf, in welchem für die Inbetriebnahme des
Heizkessels ein nicht dargestellter Brennerkopf anzuordnen ist, ist eine Kopfanordnung
ausgebildet, an welcher die heissen Gase umgelenkt und verwirbelt werden. Durch die
Verwirbelung geraten unverbrannte Gase von der Peripherie zurück in die zentrale Flamme.
Der Zustrom des frisch entzündeten Luft/Brennstoffgemisches in die Brennkammer erzeugt
einen Überdruck, mit welchem die Abgase Öffnungen zwischen den Wicklungen des Wärmetauscherrohres
hindurch in einen Ringkanal ausserhalb des Wärmetauschers gedrängt werden. Die Abgase
können dabei in der Nähe der Kopfanordnung in einen ersten Ringkanal gelangen, in
diesem zur Brennerseite strömen und in einem zweiten äusseren Ringkanal wieder zurück.
In einem einfacheren Ausführungsbeispiel gelangen sie innerhalb der Brennkammer zur
Brennerseite, und treten dort durch die Öffnungen in den Ringkanal. In diesem Ringkanal
strömt das Abgas wieder in die andere Richtung einem Kamin zu. Ein Brennerkopf ist
innerhalb des Flammtopfes anzuordnen, welcher den Wärmetauscher vor der Strahlungswärme
der Flamme und des Brennerkopfes schützt. Eine Rezirkulation des Abgases in die Flamme
ist lediglich im Kesselraum ausserhalb des Flammtopfes vorgesehen. Mit einem solchen
Kessel lassen sich deshalb Brennstoffe lediglich mit hohen Abgasemissionswerten verbrennen.
[0005] Aus der DE-A-32 12 006 ist ein Heizkessel gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 bekannt. Der Kessel ist mit einem senkrecht stehenden Wendelrohr als Wärmetauscher
versehen. Oberseitig des Kessels ist ein Brennerkopf eines Sturzbrenners angeordnet.
Gegenüber der Feueröffnung des Flammbechers des Sturzbrenners ist eine konkave Schamottplatte
angeordnet. Um die Schamottplatte und die zwischen Feueröffnung und Schamottplatte
sich erstreckende Umkehrbrennkammer ist der Wärmetauscher angeordnet, welcher einen
um den Wärmetauscher herum angeordneten, ringförmigen Heizgaszug von der Brennkammer
trennt. Durch die Schamottplatte werden die heissen Gase zurück zum Brennerkopf umgelenkt.
Die Windungen des Wendelrohres sind in einem mittleren Bereich eng anliegend. Durch
zunehmende Öffnungen zwischen den Endwindungen des Wendelrohrs gelangt das Gas in
den äusseren Heizgaszug, wo es wieder nach unten und nochmals durch den Wärmetauscher
hindurch in ein Abgasrohr geleitet wird
[0006] Nachteilig an diesem Heizkessel ist, dass die Temperatur des Heizgases im äusseren
Heizgaszug noch derart hoch ist, dass Strahlungswärme von einem den Heizgaszug umschliesenden
und durch die Heizgase bestrichenen Schamotterohr auf den Wärmetauscher übertragen
werden kann.
Aufgabe der Erfindung
[0007] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Feuerungsanlage zu schaffen, welche mit
einem Ölbrenner betrieben werden kann, ohne dass sie deswegen grösser als eine Gasfeuerungsanlagen
ist. Zudem soll die Heizanlage mit einem Öl- oder Gasbrenner betrieben werden können.
Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, eine Feuerungsanlage zu schaffen, die sich durch
sehr niedrige Abgaswerte und kleine Wärmeverluste und auch einen niedrigen Geräuschpegel
auszeichnet.
Beschreibung der Erfindung
[0008] Erfindungsgemäss wird dies durch die Kennzeichenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht.
[0009] Ein Vorteil des erfindungsgemässen Heizkessels liegt darin, dass er mit Brennern
beheizt werden kann, welche eine lanzenförmige Flamme aufweisen. Eine solche Flamme
benötigt normalerweise einen in Flammenrichtung langgezogenen Feuerraum. Ein erfindungsgemäss
angeordnetes Flammenumlenkteil ermöglicht jedoch, die Länge des Feuerraumes wesentlich
zu verkürzen. Das Umlenkteil lenkt die Flamme zurück zu ihrem Ausgangspunkt und verkürzt
den Kesselraum damit auf etwa halbe Länge. Dadurch ist die Brennkammer mit einer Flamme
fast ausgefüllt, welche aus einem Flammrohr hinaus in die eine Richtung und am Umlenkteil
umgelenkt in die entgegengesetzte Richtung brennt. Hierbei bildet der hintere Teil
der Flamme eine axiale Kernströmung und der vordere Teil der Flamme eine um die Kernströmung
herum angeordnete gegenläufige Mantelströmung. Die Rückführung der Flamme zu ihrer
Wurzel hat weiter den Vorteil, dass sofort nach Entfachen der Flamme um das Flammrohr
herum heisse Gase vorliegen, welche für die Verbesserung des Kaltstartverhaltens genutzt
werden können. Von Vorteil ist weiter, dass durch das Wenden der Flamme der Feuerungsraum
besser ausgenutzt ist und kompakter gestaltet werden kann, als bei langer, dünner
Flammenform. Insbesondere ist die ganze Länge des Feuerraumes praktisch gleichmässig
zur Wärmeübertragung auf ein Wärmetauschermedium geeignet, weil der Brennkopf von
der Flamme ummantelt ist.
[0010] Vorteilhaft weist der Wärmetauscher bei oder nahe wenigstens einem Ende ein Abschlussorgan
auf, welches die Brennkammer in der Längsrichtung begrenzt. Dadurch ist zusätzlich
zur Abgaskammer um den Wärmetauscher herum auch noch eine weitere Kammer gebildet,
in welche Abgas aus der Abgaskammer fliesst. Dieses Abgas ist nun durch den Wärmetauscher
bereits gekühlt und kann zur Kühlung der Flamme teils in das Flammrohr rezirkuliert
und teils durch ein Kamin abgelassen werden. Vorteilhaft teilt ein Abschlussorgan
auf seiner der Brennkammer abgewandten Seite vom Kesselraum eine mit einem Kamin verbindbare
Ausströmkammer ab. Eine solche Ausströmkammer liegt axial im Kessel. Dadurch nimmt
sie das Rauchgas aus der Peripherie gleichmässig auf. Einseitige Belastungen des Wärmetauschers
können damit vermieden werden. Vorteilhaft teilt ein Abschlussorgan vom Kesselraum
eine Rezirkulationskammer ab. Durch diese Rezirkulationskammer kann gekühltes Abgas
zur Kühlung der Flamme ins Flammrohr rezirkuliert werden. Die Rezirkulationskammer
kann gleichzeitig auch die Ausströmkammer sein. Vorteilhaft ist die durch ein Abschlussorgan
abgeteilte Abgasausströmkammer oder/und die Rezirkulationskammer vom Wärmetauscher
ummantelt. Dadurch wird das in diese Kammern einströmende Abgas zusätzlich gekühlt,
bevor es den Heizraum verlässt, bzw. seine kühlende Aufgabe wahrnimmt. Das Abgas wird
durch den zweimaligen Kontakt mit dem Wärmetauscher bis auf etwa 80 Grad abgekühlt,
und dies selbst im Dauerbetrieb unter Volleistung. Dadurch kann das Rauchgas nach
dem Kessel direkt in ein Kunststoffkamin abgelassen werden.
[0011] Vorteilhaft weist das Abschlussorgan zwischen Brennkammer und Abgasausströmkammer
eine Ausbuchtung zur Abgasausströmkammer hin auf, damit die Brennkammer verlängert
werden kann und die Ausströmkammer nicht unnötig viel Platz beansprucht. Zweckmässigerweise
wird durch eine solche Ausbuchtung die Wärmetauscherfläche um die Abgasausströmkammer
herum im Verhältnis zu deren Volumen gross gehalten.
[0012] Vorteilhaft bildet das Flammenumlenkteil ein Abschlussorgan, damit die Anzahl der
benötigten Teile reduziert werden kann. Zudem hat die Anordnung des Umlenkteils mit
Abstand zur Gehäusewand auch akustische Vorteile. Zweckmässigerweise ist dieses Abschlussorgan
oder Flammenumlenkteil zur Ausströmkammer hin ausgebuchtet. In der Ausbuchtung geschieht
zweckmässigerweise die Umlenkung der Flamme, ohne dass dabei Wärmetauscherelemente
beteiligt sind, und die gesamte Wärmetauscherfläche kann genutzt werden, weil das
Umlenkteil keine Durchlässe für heisses Rauchgas verdeckt. Zweckmässigerweise weist
das Flammenumlenkteil einen auf der Flammenachse angeordneten, der Flamme entgegenstehenden
Flammenteiler und um diesen herum eine ringförmige Umlenkrinne auf. Der Flammenteiler
teilt die Flamme auseinander und die Umlenkrinne führt die Flammenteile so, dass deren
Strömungsrichtung um 180° gewendet wird. Die Umlenkrinne ist vorteilhaft umlaufend
gleichmässig ausgestaltet, so dass die Flamme auch nach der Umlenkung eine gleichmässige
Form aufweist.
[0013] Vorteilhaft besteht der Mantel des Wärmetauschers aus mit Zwischenraum nebeneinander
aufgereihten Rohren, welche die Brennkammer umfangend angeordnet und an eine Zu- und
eine Ableitung angeschlossen sind. Zweckmässigerweise sind die Wärmetauscherrohre
schraubenförmig gewickelt. Ein solcher wärmetauschermantel ist einfach in der Herstellung,
weist eine grosse Oberfläche und Durchlässe zwischen den Rohren auf. Rohre können
zusätzlich, im Vergleich zu Gussteilen, eine geringere Wandstärke und damit eine dynamischere
Wärmeübertragung aufweisen, was sich durch eine höhere Leistung bei geringem Platzbedarf
bemerkbar macht. Vorteilhaft ist der Mantel des Wärmetauschers aus einer Mehrzahl
von Wärmetauschereinheiten zusammengefügt. Die einzelnen Wärmetauschereinheiten weisen
dadurch gegenüber einem Wärmetauscher mit einem einzigen, dafür umso längeren Rohr,
eine kleinere Rohrleitungslänge auf, wodurch die Durchflussgeschwindigkeit erhöht
werden kann.
[0014] Zweckmässigerweise sind die Wärmetauschereinheiten deshalb parallel an die Zu- und
Ableitung angeschlossen. Mit Vorteil werden Wärmetauschereinheiten gemäss den im französischen
Patent Nr. 93 00498 beschriebenen Wärmetauscherelementen angewendet. Diese zeichnen
sich unter anderem durch einen flachgedrückten Rohrquerschnitt aus, wodurch die Austauschoberfläche
gegenüber runden Querschnitten zusätzlich vergrössert wird. Unter anderem besteht
ein wesentlicher Vorteil bei'der Verwendung dieser Wärmetauschereinheiten auch darin,
dass ihre Produktion bereits für Gas-Durchlauferhitzer läuft und sie deshalb in ausgezeichneter
Qualität auf dem Markt käuflich vorliegen.
[0015] Vorteilhaft ist der Brenner für Abgasrezirkulation ausgerüstet, um die heute vorgeschriebenen
Abgaswerte, insbesondere auch bei häufigem Kaltstart, zu unterschreiten. Wenn auch
Gasbrenner im erfindungsgemässen Kessel Verwendung finden können, so ist der Brenner
doch vorteilhaft ein Ölbrenner, weil Öl in einfachen Tanks bevorratet werden kann
und diese einfach nachgefüllt werden können. Die Abhängigkeit von einem Leitungsnetz
kann so vermieden werden. Die Handhabung von Öl ist zudem wesentlich weniger gefährlich
als die Handhabung von Gas, welches, so es nicht durch ein Netz verteilt wird, unter
Druck in entsprechende Drucktanks abgefüllt werden muss.
[0016] Vorteilhaft ist der Brenner umstell- oder umschaltbar auf Gasbetrieb. Wenn der Brennerkopf
sowohl für Öl wie für Gas geeignet ist, können diese beiden Medien alternativ, mit
geringem zusätzlichem Installationsaufwand, in der gleichen Anlage genutzt werden.
Dies hat die Vorteile, dass z.B. auf Preisentwicklungen reagiert werden kann, dass
eine höhere Sicherheit gegenüber Lieferengpässen vorliegt oder durch Installation
eines provisorischen Öltanks auf eine projektierte Erstellung einer Gaszuleitung gewartet
werden kann, usw.
[0017] Vorteilhaft sprüht bei Ölbetrieb des Brenners eine Öldüse das Öl zum Verdampfen in
in das Flammrohr rezirkuliertes Abgas und sind die Einlassöffnungen in das Flammrohr
für die Luft bzw. das Abgas derart ausgebildet, dass sich die Luft und das Abgas in
einer hohlzylindrischen oder hohlkegelstumpfförmigen Wirbelzone vermischen. Das mit
dem Abgas vermischte Öl ist dadurch vollständig verdampft, bevor es mit der Luft vermischt
wird. Dadurch ergeben sich sehr vorteilhafte Abgaswerte und ein ausgezeichnetes Startverhalten
des Brenners.
[0018] Zweckmässigerweise ist bei Gasbetrieb des Brenners ein Zuluftkanal als Mischrohr
für die Beimischung von gasförmigem Brennstoff ausgebildet. Vorteilhaft sind die Einlassöffnungen
in das Flammrohr für das Brennstoff/Luft-Gemisch bzw, das rezirkulierte Abgas derart
ausgebildet, dass sich das Brennstoff/Luft-Gemisch und das Abgas in einer hohlzylindrischen
oder hohlkegelstumpfförmigen Wirbelzone vermischen. Durch diese ähnlichen Methoden
bedingt, kann das gleiche Flammrohr sowohl für Öl wie für Gas Verwendung finden. Es
können sogar die Öldüse bei Gasbetrieb, beziehungsweise die gaszuführenden Mittel
bei Ölbetrieb in der Anlage verbleiben, so dass eine Zweimedien-Feuerunganlage mit
einem einzigen Brenner vorliegt. Zusätzlich werden mit diesen Brennern Abgaswerte
von unter 60 mg NO
x pro kW für Öl und unter 20 mg NO
x bei Gas erreicht. Auch die CO-Werte liegen mit 16 mg/kW auf einem tiefen Niveau.
Abgesehen davon wird mit diesem Brenner ein ausgezeichnetes Kaltstartverhalten erzielt.
[0019] Vorteilhaft ist in der Brennkammer zwischen Brennrohr, bzw. umgelenkter Flamme und
Wärmetauscher ein zylindrischer Flammraummantel angeordnet, welcher Durchlässe für
heisse Rauchgase aufweist. Dieser Flammraummantel gewährleistet eine gleichmässige
Verteilung der heissen Rauchgase auf den Wärmetauscher und bildet einen Aschenfänger.
Er schützt den Wärmetauscher vor direktem Kontakt mit der Flamme. Dadurch kann der
Abstand zwischen Flamme und Wärmetauscher sehr klein gehalten werden. Zusätzlich wirkt
sich dieser Flammraummantel positiv auf die Lärmdämmung aus. Vorteilhaft sind die
Durchlässe so angeordnet, dass die Rauchgase etwa tangential aus dem Flammraummantel
ausströmen, weil sie so in einer gemeinsamen Drehrichtung geordnet den Wärmetauschermantel
etwa tangential durchströmen. Dadurch ist die Wärmeübertragung gegenüber der Wärmeübertragung
bei radialer Durchströmungsrichtung verbessert.
[0020] Vorteilhaft weist das Gehäuse den Einbau in ein Wandheizgerät oder Kücheneinschubgerät
ermöglichende Abmessungen auf. Das Gehäuse mit Luftzuleitung und Abgaskanal kann dazu
eine Länge von bis zu ca. 50 cm aufweisen. Eine kurze Ausführungsform kommt mit gut
30 cm Kessellänge aus. Damit kann auf einen eigenen Raum für diese Heizung verzichtet
werden. Sie kann in einem Schrank untergebracht werden. Vorteilhaft ist eine Zuluftleitung
im Gegenstrom um das Rauchgasrohr angeordnet, damit die Luft durch die Abwärme im
Rauchgas vorgeheizt wird. Zweckmässigerweise ist das Gebläse neben dem Gehäuse angeordnet
und ein Zuluftkanal vom Gebläse auf eine Stirnseite des Gehäuses und an den Brennkopf
geführt, um die Länge oder Tiefe der Anlage möglichst klein zu halten.
[0021] Vorteilhaft sind an den Stirnseiten der Brennkammer feuerfeste Platten mit labyrinthischer
innerer Struktur angeordnet. Diese schützen die dahinterliegenden Metallteile, isolieren
das Gehäuse gegenüber der Hitze der Flamme und dämmen die Schallemissionen des Brenners.
Zweckmässigerweise ist eine Stirnseite des Gehäuses durch einen entfernbaren Deckel
verschlossen. Vorteilhaft ist der Brenner am Deckel befestigt. Dadurch ist der Kesselraum
und der Brenner leicht zugänglich.
[0022] Zweckmässigerweise sind wesentliche Gehäuseteile und/oder der Wärmetauscher aus austenitischem
Edelstahl gefertigt, welcher resistent ist gegen die aggressiven Abgase und Kondensate.
Kurze Beschreibung der Figuren
[0023] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren
beschrieben. Es zeigt:
- Fig. 1
- vier schematische Anordnungen von Heizkesseln,
- Fig. 2
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Heizkessels, im Längsschnitt,
- Fig. 3
- ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Heizkessels mit Flammraummantel,
im Längsschnitt,
- Fig. 4
- ein Ausführungsbeispiel gemäss Figur 3, im Querschnitt,
- Fig. 5
- den Öl-Brennerkopf im Längsschnitt,
- Fig. 6
- schematisch das Verbrennungsverfahren bei flüssigem Brennstoff,
- Fig. 7
- Aufsicht auf einen Blendeneinsatz mit ausgeschnittenen, jedoch noch nicht verdrehten
Führungsflächen,
- Fig. 8
- Schnitt durch den Blendeneinsatz nach Fig. 7, wobei die Führungsflächen zur Drallerzeugung
verdreht sind,
- Fig. 9
- den Gas-Brennerkopf im Längsschnitt und schematisch das Verbrennungsverfahren bei
Verwendung von gasförmigem Brennstoff.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung anhand der Ausführungsbeispiele
[0024] Figur 1.1 zeigt eine schematisch vereinfachte Darstellung einer Ausführungsform eines
erfindungsgemässen Heizkessels 11'. Ein Gehäuse 13 wird von einem Wärmetauscher 15
in eine Brennkammer 17 und eine Abgaskammer 19 aufgeteilt. Ein Flammrohr 23 ist auf
einer Stirnseite der Brennkammer 17 angeordnet und aus dem Flammrohr 23 schlägt axial
die Flamme 25. Zuluft strömt durch ein Mischrohr 21 in das Flammrohr 23, verbrennt
in der Flamme 25 und strömt als heisses Verbrennungsgas oder Rauchgas durch Durchlässe
im Wärmetauscher 15 in die Abgaskammer 19 (Pfeile). Von dort verlässt das Rauchgas
den Abgasraum 19 durch eine in Fig. 1 nicht dargestellte Öffnung im Gehäuse 13. Figur
1.2 zeigt eine Variante dazu, bei der in einem Heizkessel 11" ein Abschlussorgan 27
die Brennkammer 17 in der Länge begrenzt.
[0025] Der Kesselraum ist dadurch in drei Zonen gegliedert: die Brennkammer 17, die Abgaskammer
19 und eine Abgasausströmkammer 29. Die Abgase strömen nun aus der Abgaskammer 19
zuerst durch den Wärmetauscher 15 hindurch in die Abgasausströmkammer 29 und von dort
durch eine Öffnung 31 in ein Kamin. Figur 1.3 zeigt eine vereinfachte Variante der
Figur 1.2, bei der der Wärmetauscher 15 die Abgaskammer 19 nicht von der Ausströmkammer
29 trennt, sondern nur die Brennkammer 17 umhüllt. In Figur 1.2 und Figur 1.3 ist
durch Pfeile angegeben, wie Abgas in das Flammrohr 23 rezirkuliert wird. In Figur
1.4 ist ein Kessel 11"" gezeigt, in dessen Kesselraum zusätzlich zum Abschlussorgan
27 ein Abschlussorgan 27' angeordnet ist, welches eine Rezirkulationskammer 33 abteilt,
so dass rezirkulierendes Abgas von der Brennkammer 17 durch den Wärmetauscher 15 in
die Abgaskammer 19 und wieder durch den Wärmetauscher 15 hindurch in die Rezirkulationskammer
33 gelangt und von dort durch Rezirkulationsöffnungen im Flammrohr 23 hindurch in
dieses hineingesaugt wird.
[0026] Figur 2 zeigt in einem Schnitt durch ein Ausführungsbeispiel eines Kessels 11 wiederum
den Wärmetauscher 15, die Brennkammer 17 und die Abgaskammer 19. In der Brennkammer
17 ist das Flammrohr 23 angeordnet, welches Rezirkulationsöffnungen 35 und eine Flammöffnung
37 aufweist. Der Wärmetauscher 15 ist aus Rohren 40 mit flachem Querschnitt gebildet,
welche schraubenförmig gewickelt sind. Die Rohre 40 sind mit Abstand zueinander angeordnet,
so dass im Zwischenraum 41 zwischen den Rohren 40 das Abgas den Wärmetauscher 15 durchströmen
kann. Der Wärmetauscher 15 besteht aus einzelnen Elementen 43, welche parallel und/oder
in Serie an eine Zu- bzw. Ableitung angeschlossen sind. Der Flammöffnung 37 gegenüber
ist ein Umlenkteil 39 angeordnet. Dieses Umlenkteil 39 bildet ein Abschlussorgan 27
oder ist mit einem Abschlussorgan 27 verbunden. Das Abschlussorgan 27 sitzt zwischen
zwei Rohren 40 bzw. zwischen zwei Elementen 43, so dass das heisse Abgas durch die
Zwischenräume 41 von der Brennkammer 17 in die Abgaskammer 19 und von dort wieder
zwischen den Rohren 40 hindurch in die Ausströmkammer 29 strömen muss. Von der Ausströmkammer
29 kann das Abgas dann durch die Öffnung 31 hindurch in ein Kamin oder eine Abgasleitung
hinübertreten.
[0027] Das Umlenkteil 39 bildet auf der Achse 45 des Flammrohres 23 bzw. des Kessels 11
eine Erhöhung 47, welche der Flamme entgegensteht und sie symmetrisch teilt. Die Flamme
wird durch die Umlenkrinne 49 in eine der ursprünglichen Flammenrichtung entgegengesetzte
Richtung umgelenkt und schlägt zwischen dem Flammrohr 23 und den Wärmetauscherrohren
40 gegen die Flammenwurzel zurück. Dadurch entsteht ein etwa zylindrischer Flammenkörper
von etwa doppeltem Flammrohrdurchmesser und die heissen Abgase werden über die ganze
Länge der Brennkammer 17 durch die Zwischenräume 41 zwischen den Rohren 40 hindurchgefördert,
wo ein Energieaustausch mit dem in den Rohren 40 fliessenden Wärmeträgermedium stattfindet.
[0028] Das Umlenkteil 39 ist beckenförmig ausgebildet und sitzt mit seinem Boden 49 nahe
der dem Flammrohr gegenüberliegenden Stirnseite des Gehäuses 13. Der äussere Beckenrand
51 schliesst nahezu bündig mit dem äusseren Rinnenrand 53 der Umlenkrinne 49 zwischen
den Wärmetauscherrohren 40 an diese an und die Beckenwand 55 läuft vom Rand 51 schräg
von den Wärmetauscherrohren 40 weg, so dass keines der Rohre 40 durch die vom Umlenkteil
39 beanspruchte Tiefe abgedeckt wird. Der vom beckenförmigen Umlenkteil 39 beanspruchte
Platz geht auf Kosten der Ausströmkammer 29, welche dadurch auf ein notwendiges Minimalmass
reduziert wird. Die Brennkammer 17 wird hingegen durch diese Form des Abschlussorgans
27 gegen die Ausströmkammer 29 hin verlängert. Damit kann die Länge des Kesselraumes
minimalisiert werden.
[0029] Auf der brennerkopfseitigen Stirnseite des Kessels 11 ist ein Deckel 57 angeordnet,
welcher mit dem Gehäuse 13 verschraubt ist. Der Deckel 57 weist eine Öffnung 59 auf,
auf deren Innenseite eine Stauscheibe oder Blende 61 sitzt, an welche das Flammrohr
23 befestigt ist. Um das Flammrohr 23 herum und mit Abstand dazu ist eine ringförmige
Scheibe 63 angeordnet, welche aus einem feuerfesten, porösen oder filzartigen Material
besteht und dadurch eine isolierende Wirkung hat sowohl für Wärme wie für Schall.
Die gleiche Struktur und damit den gleichen Effekt hat das Umlenkteil 39.
[0030] Nahe der Stauscheibe 61 weist das Flammrohr 23 Rezirkulationsöffnungen 35 auf, durch
welche Abgas aus dem Raum 65 zwischen Wärmetauscher 15 und Flammrohr 23 in das Flammrohr
rezirkuliert werden. Das Abgas ummantelt im Flammrohr 23 einen zentral eingelassenen
Luftstrom. Dadurch ist das Flammrohr sofort nach der Zündung einer Flamme von heissem
Abgas eingehüllt und wird sofort selber heiss. Für flüssigen Brennstoff ist eine Öldüse
67 vorgesehen, welche den Brennstoff durch den zentralen Luftstrom hindurch in den
Abgasmantel sprüht. Im Abgasmantel verdampft der Brennstoff. Der verdampfte Brennstoff
wird nun zusammen mit dem Abgas mit der Luft verwirbelt. Die Flamme brennt blau, weil
der gesamte Brennstoff vor der Flammenbildung vergast wird.
[0031] Für den Betrieb mit Gas kann der selbe Brennerkopf verwendet werden. Nur wird der
gasförmige Brennstoff, vorzugsweise auf der Unterdruckseite im Gebläse der Luft beigemengt.
Ein Abgasmantel, rezirkuliert durch die Rezirkulationsöffnungen 35 in Flammrohr 23,
ummantelt den zentral eingelassenen Luft/Brennstoff-Strom, vermischt sich mit diesem
in der Wirbelzone zwischen Mantel- und Kernströmung und die Flamme brennt in der Folge
sehr ähnlich wie bei der mit vergastem flüssigen Brennstoff gespeisten Flamme. Bei
beiden Betriebsarten wird das Flammrohr 23 heiss und überträgt eine gewisse Menge
von Energie auf den Wärmetauscher 15 durch Strahlung. Dieser Effekt ist erwünscht,
insbesondere weil blau brennende Flammen sonst wenig Strahlungsenergie abgeben. Bei
beiden Betriebsarten liegen die Abgaswerte sehr tief: Die NO
X-Emissionen liegen bei Ölbrand unter 60 mg/kW und bei Gasbrand unter 20 mg/kW. Die
CO-Werte liegen unter 16 mg/kW.
[0032] Nach der soeben beschriebenen Weise gebaute und funktionierende Brenner sind in den
beiden gleichentags eingereichten Europäischen Anmeldungen "Verfahren und Vorrichtung
zur Verbrennung von flüssigem Brennstoff" und "Verfahren und Vorrichtung zur Verbrennung
von gasförmigem Brennstoff" ausführlich beschrieben, welche auf den Schweizerischen
Prioritätsanmeldungen Nr. 1997 0718/97 bzw. 0719/97 basieren.
[0033] Die Figuren 3 und 4 zeigen eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemässen
Kessels. Figur 3 ist ein Längsschnitt, Figur 4 ein Querschnitt desselben Kessels.
In diesem Kessel 11" ist das Abschlussorgan 27 beispielsweise als vereinfachtes Umlenkteil
ohne eine spezifische Form ausgestaltet. Weiter ist als Hauptunterschied zum Kessel
11 der Figur 2 ein Flammraummantel 69 brennkammerseitig des Wärmetauschers 15 in der
Brennkammer 17 angeordnet. Der Flammraummantel 69 weist auf seinem zylindrischen Mantel
Schlitze 71 und Leitbleche 73 auf, welche die heissen Rauchgase aus dem inneren Bereich
der Brennkammer 17 entlassen und in einer um die Achse 45 rotierenden Strömung durch
die Zwischenräume 41 zwischen den Rohren 40 des Wärmetauschers 15 leiten (Pfeile in
Fig. 4). Die Flamme schlägt nun zwischen dem Flammrohr 23 und dem Flammraummantel
69 zurück zur flammrohrseitigen Stirnseite des Gehäuses 13. Der Flammraummantel lenkt
die Abgase in eine spiralige Bewegung um.
[0034] Im Bodenbereich 75 des Flammraummantels ist eine Zone vorgesehen ohne Schlitze 71.
Durch diese Massnahme kann allfällig vorhandene Asche am Flammraummantel 69 hängen
bleiben und sich im Bodenbereich 75 sammeln. Von dort ist die Asche leicht entfernbar.
Der Flammraummantel 69 ist ein Schutz für den Wärmetauscher 15. Er schützt den Wärmetauscher
15 weitgehend vor direktem Flammenkontakt. Deshalb ist der Flammraummantel an seinem
vorderen Ende, nahe dem Abschlussorgan 27 oder dem Umlenkteil 39 geschlossen und weist
keine Schlitze 71 auf, durch welche die nicht total umgelenkte Flamme zu den Rohren
40 des Wärmetauschers 15 gelangen könnte.
[0035] Die Schraubenwindungen 77 des Wärmetauschers 15 sind mit einem geraden Anschlussteil
79 (Fig. 4) beidseitig an eine Zuleitung 81 bzw. eine Ableitung 83 angeschlossen.
Die einzelnen Wärmetauscherelemente 43 bestehen aus vier Windungen eines Rohres 40
mit flachem Querschnitt und sind parallel an die Zuleitung 81 und die Ableitung 83
angeschlossen. Ausbuchtungen in der Rohrwandung (nicht eingezeichnet) halten einen
Abstand zwischen den Rohren 40 der Windungen 77.
[0036] Die Figur 5 zeigt einen Brennerkopf 111 für flüssige Brennstoffe, mit einer Stauscheibe
113, welche in eine nicht dargestellte Wandung eines Brennraums 112 montierbar ist.
An der Stauscheibe 113 ist in Strömungsrichtung, welche durch den Pfeil 114 angezeigt
ist, ein Flammrohr 115 mit einem Verhältnis von Durchmesser zu Länge von ca. 1 zu
2 angeordnet. Weiter ist zentral auf der Flammrohrachse 117 eine Lanze oder Düse 119
angeordnet. Die Befestigungsmittel für die Düse 119 und die Stauscheibe 113 bilden
zusammen z.B. eine Blendeneinheit, wie sie beispielsweise in der EPA 0 650 014 beschrieben
ist. Der Düsenkopf 123 sitzt zentrisch in einem Blendeneinsatz 125. Die Sprühöffnung
121 der Düse 119 liegt in der Ebene der Stauscheibe 113 bzw. des Blendeneinsatzes
125. Der Blendeneinsatz 125 ist auf der Stauscheibe 113 befestigt und deckt bis auf
eine ringförmige Luftöffnung 129 um den Düsenkopf 123 herum die Öffnung 127 in der
Stauscheibe 113 ab. Die ringförmige Luftöffnung 129 nimmt eine Fläche von ca. 8% der
Querschnittfläche des Flammrohrs 115 ein.
[0037] Die Luftöffnung 129 ist ausserdem mit drallerzeugenden Leitflächen 131 ausgestattet.
Diese Leitflächen 131 sind radial ausgerichtet und sind gegenüber der Flammrohrachse
117 und Strömungsrichtung 114 geneigt, so dass durch die Luftöffnung 129 strömende
Luft in Rotation um die Achse 117 versetzt wird. Die Lamellen oder Leitflächen 131
sind aus einem Stück mit dem Blendeneinsatz 125 gefertigt (Fig. 7 und 8). Bei ihrer
Herstellung und Ausrichtung werden sie bis auf eine etwa der gut doppelten Materialstärke
entsprechenden Verbindung 132 aus dem Blendeneinsatzblech 134 herausgeschnitten oder
gestanzt und danach gegenüber der Blendeneinsatzebene um 60 bis 88 Grad verdreht.
Dabei sind an den durch die Verdrehung am meisten zu verformenden Stellen der Verbindungen
die Längen der sich verformenden Blechkanten durch runde Ausschnitte (136 in Fig.
7) vergrössert, um einer Rissbildung vorzubeugen.
[0038] Das Flammrohr 115 ist mit Verbindungsgliedern 133 an der Stauscheibe 113 befestigt.
Die Verbindungsglieder 133 sind einstückig mit der Wandung 139 des Flammrohres 115
gebildet, ragen über das stauscheibenseitige Ende des Flammrohres 115 hinaus und sind
durch Schlitze in der Stauscheibe 113 hindurchgesteckt. Stromaufwärts der Stauscheibe
113 werden die Verbindungsglieder 133 nach dem Zusammenstecken verdreht, so dass eine
feste Verbindung zwischen Stauscheibe 113 und Flammrohr 115 entsteht.
[0039] Die Verbindungsglieder 133 weisen eine abgetreppte, sich verjüngende Silhouette auf.
Die Absätze 137 in der Abtreppung stehen flammrohrseitig an der Stauscheibe 113 an
und definieren so die Öffnungsweite des Rezirkulationsschlitzes 135. Durch diesen
Rezirkulationsschlitz 135 wird Abgas entlang der Stauscheibe 113 und dem Blendeneinsatz
125 in das Flammrohr 115 gesaugt, um einer Verrussung dieses Bereiches vorzubeugen.
Eine günstige Öffnungsweite liegt um ca. 1 mm.
[0040] In Stauscheibennähe weist das Flammrohr 115 Rezirkulationsöffnungen 139 auf, durch
die das Abgas durch den Unterdruck, der stromabwärts der Stauscheibe 113 aufgrund
der Luftströmung entsteht, angesaugt wird. Im gezeigten Fall sind es deren 18 kreisrunde
Rezirkulationsöffnungen 139 mit einem jeweiligen Durchmesser von ca. 6 mm. Die Öffnungen
139 können aber auch in anderer Anzahl und/oder anderer Form vorliegen.
[0041] Das Flammrohr 115 weist einen inneren Durchmesser von etwa 80 mm und eine Länge von
etwa 160 mm auf. Am dem Brennraum 112 zugewandten Ende des Flammrohres 15 ist dieses
eingeschnürt. Die Einschnürung 141 verengt die Flammenaustrittöffnung 143 gegenüber
dem Flammrohrquerschnitt. Der Randbereich 145 des Flammrohres 115 ist zur Bildung
der Einschnürung 141 rund nach innen gewendet.
[0042] Die Zündelektroden 147 sind nahe der Peripherie des Flammrohres 115 mit keramischen
Isolationsstücken 149 durch die Stauscheibe 13 hindurchgeführt und ragen mit ihren
Enden 151 in das Flammrohr 115 hinein. Die Zündstelle 153 liegt in einem Abstand von
der Stauscheibe 113 von etwa 2/5 der Länge des Flammrohres 115.
[0043] In Figur 6 sind die verschiedenen Zonen während der Verbrennung schematisch dargestellt.
Dadurch dass die Luft durch die Luftöffnung 129 geblasen wird entsteht stromabwärts
der Stauscheibe 113 ein Unterdruck im Bereich 161. Durch diesen Unterdruck wird Abgas
angesaugt, dargestellt durch die Pfeile 163 und 165. Dieses Abgas bildet einen Mantel
167 um die Kernströmung 169. Das entlang Pfeil 165 einströmende Abgas streicht der
Oberfläche der Stauscheibe entlang und schützt sie vor Russablagerung. Zwischen der
Kernströmung 169 und dem Mantel 167 entstehen Wirbel 171, in denen die beiden Medien
Luft und Abgas vermischt werden.
[0044] Der Brennstoff wird auf kürzestem Wege durch die Luftströmung hindurchgespritzt,
dargestellt mit unterbrochenen Linien 172. Der Kegelmantel des versprühten Brennstoffes
weist einen Winkel zwischen 60 und 90 Grad auf. Die Düse hat vorzugsweise eine Kegelmantelcharakteristik
mit 80 Grad. In einem Bereich 173 des Abgasmantels 167 vergast der Brennstoff und
wird durch Wirbel 175 im Abgasmantel 167 mit dem Abgas vermengt. Da stromaufwärts
der Vergasungszone 173 kein vergaster Brennstoff vorliegt, der brennen könnte, und
auf dem kurzen Durchdringungsweg, den der Brennstoff durch den Luftstrom 169 hindurch
zurücklegen muss, der Brennstoff nicht zu brennen beginnt, wird praktisch sämtlicher
Brennstoff im Gasmantel 167 vergast und gelangt erst in vergaster Form mit der Luft
in einen eine Reaktion auslösenden Kontakt.
[0045] Vergaster Brennstoff wird also in den Wirbeln 171 mit dem Abgas zusammen mit der
Luft verwirbelt und verbrennt erst im Bereich dieser Wirbel 171 kühl und schadstoffarm.
[0046] Die Flamme beginnt in ihrem Wurzelbereich 177 am Ende des ersten Drittels des Flammrohrs
115. Die Flammenwurzel ist ringförmig zwischen Abgasmantel 167 und Luftstrom 169 eingebettet.
Im letzten Drittel des Flammrohrs endet der zentrale Luftstrom 169 im Zentrum der
Flamme und kühlt diese. Die Stärke des Mantels 167 ist stromabwärts abnehmend, weil
das Abgas/ Brennstoffdampf-Gemisch sich auf dieser Strecke mit der Luft vermischt.
Der Brennstoffdampf wird über etwa zwei Drittel der Flammrohrlänge der Flamme zugeführt.
Die Flamme hat somit einen ringförmigen und langgezogenen Wurzelbereich und wird aus
dem Mantelbereich 167 heraus genährt.
[0047] Durch die Einschnürung 141 wird die Mantelzone 167 stromabwärts begrenzt. Das Gas
im Mantelbereich 167 wird beim Ausströmen aus dem Flammrohr 115 behindert. Eine Verwirbelung
der beiden Medien wird dadurch begünstigt. Die austretende Flamme hält stabil am Flammrohr.
[0048] In Figur 9 ist der Brennerkopf 111' für Gas und sind die verschiedenen Zonen während
der Verbrennung von gasförmigem Brennstoff schematisch dargestellt. Der Brennerkopf
111' entspricht im Wesentlichen dem Brennerkopf 111 für flüssigen Brennstoff. In Strömungsrichtung
vor der Stauscheibe 113 ist jedoch mit Abstand zur Stauscheibe 113 ein Lochblech 157
angeordnet. Das Lochblech 157 weist eine Öffnung 158 auf, durch welche der Verdrängungskörper
oder die Öldüse 119 hindurchstösst. Darum herum sind die Löcher angeordnet, welche
ein Druckgefälle verursachen, um ein Zurückschlagen der Flamme in den Zufuhrkanal
155 zu verhindern. Am Zufuhrkanal 155 ist eine Brennstoff Zuführung und ein Gebläse
angeordnet (beides nicht dargestellt).
[0049] Dadurch dass das Luft/Brennstoff-Gemisch durch den Durchlass 129 geblasen wird entsteht
stromabwärts der Stauscheibe 113 ein Unterdruck im Bereich 161. Durch diesen Unterdruck
wird Abgas angesaugt, dargestellt durch die Pfeile 163 und 165. Dieses Abgas bildet
einen Mantel 167 um die Kernströmung 169. Das entlang Pfeil 165 einströmende Abgas
streicht der Oberfläche der Stauscheibe entlang und schützt sie vor Russablagerung.
Zwischen der Kernströmung 169 und dem Mantel 167 entstehen Wirbel 171, in denen die
beiden Medien Luft/Brennstoff und Abgas vermischt werden. Gasförmiger Brennstoff wird
also in den Wirbeln 171 mit der Luft zusammen mit dem Abgas verwirbelt und verbrennt
erst im Bereich dieser Wirbel 171 kühl und schadstoffarm.
[0050] Die Flamme beginnt in ihrem Wurzelbereich 177 im ersten Drittel des Flammrohrs 115.
Die Flammenwurzel ist ringförmig zwischen Abgasmantel 167 und Luft/Brennstoff-Strom
169 eingebettet. Der zentrale Strom 169 endet im Zentrum der Flamme und kühlt diese.
Die Stärke des Mantels 167 ist stromabwärts abnehmend, weil das Abgas sich auf dieser
Strecke mit dem Luft/Brennstoff-Gemisch vermischt. Der Brennstoff brennt ruhig und
schadstoffarm.
[0051] Der Gasbrenner funktioniert praktisch unabhängig von der Form des Feuerungsraumes.
Er ist insbesondere geeignet für kompakte Feuerunganlagen mit kurzen Feuerungsräumen.
Der Brenner eignet sich nicht nur für die Verbrennung von Gas. Durch Ersetzen des
Verdrängungskörpers 119 durch eine Brennstoffdüse für flüssigen Brennstoff mit einer
Kegelmantelcharakteristik ist er insbesondere zur Verbrennung von Heizöl extraleicht,
Ökoöl oder Kerosen geeignet. Der Brenner erreicht mit flüssigen Brennstoffen Abgaswerte
für NO
x unter 60 mg/kW.
1. Mit einem Brenner ausgerüsteter Heizkessel, mit einem einen Kesselraum umhüllenden
Gehäuse, einem mantelförmigen Wärmetauscher, welcher den Kesselraum in eine Brennkammer
(17,112) und eine Abgaskammer (19) aufteilt und über die Mantelfläche verteilt Durchlässe
(41) für heisse Verbrennungsgase aufweist, einem in der Brennkammer angeordneten Brennerkopf
(111,111'), welcher ein Flammrohr (23,115) mit einer axialen Flammöffnung (37,143)
aufweist, und in Abstand von der Flammöffnung (37,143) einem Flammenumlenkteil (39),
dadurch gekennzeichnet, dass das Flammenumlenkteil (39) derart ausgebildet ist, dass die Flamme (25) in den Raum
(65) zwischen Flammrohr (23,115) und Wärmetauscher (15) umgelenkt wird, und dass die
Durchlässe (41) für heisse Verbrennungsgase auf die ganze Länge der Brennkammer (17)
verteilt angeordnet sind.
2. Heizkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (15) bei oder nahe wenigstens einem Ende ein Abschlussorgan (27)
aufweist, und dass das Abschlussorgan (27) auf seiner von der Brennkammer (17,112)
abgewandten Seite vom Kesselraum eine mit einem Kamin verbindbare Rauchgasausströmkammer
(29) abteilt.
3. Heizkessel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (15) bei oder nahe wenigstens einem Ende ein Abschlussorgan (27')
aufweist, und dass das Abschlussorgan (27') vom Kesselraum eine Rezirkulationskammer
(33) abteilt.
4. Heizkessel nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch ein Abschlussorgan (27,27') abgeteilte Kammer (29, 33) vom Wärmetauscher
(15) ummantelt ist.
5. Heizkessel nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlussorgan (27) eine Ausbuchtung zur Ausströmkammer (29) hin aufweist.
6. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammenumlenkteil (39) einen auf der Flammenachse (45, 117) angeordneten, der
Flamme (25) entgegenstehenden Flammenteiler (47) und um diesen herum eine ringförmige
Umlenkrinne (49) aufweist.
7. Heizkessel nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Flammenumlenkteil (39) ein Abschlussorgan (27) bildet.
8. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Wärmetauscher (15) aus mit Zwischenraum (41) nebeneinander aufgereihten Rohren
(40) besteht, welche die Brennkammer (17,112) umfangend angeordnet und an eine Zuleitung
(81) und eine Ableitung (83) angeschlossen sind.
9. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauscherrohre (40) schraubenförmig gewickelt sind.
10. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mantel des Wärmetauschers (15) aus einer Mehrzahl von die Wärmetauschereinheiten
(43) zusammengefügt ist.
11. Heizkessel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmetauschereinheiten (43) parallel an die Zuleitung (81) und Ableitung (83)
angeschlossen sind.
12. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Brenner zur Verbrennung von Öl und/oder Gas und für Abgasrezirkulation ausgerüstet
ist, und dass der Brenner gegebenenfalls auf den Betrieb mit Öl oder Gas umstell-
oder umschaltbar ist.
13. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Brennerkopf mit einer zentral angeordneten Brennstoffdüse mit Kegelmantelcharakteristik,
einer Stauscheibe mit Luftöffnung und in Strömungsrichtung an die Stauscheibe anschliessend
einem Flammrohr, welches in Stauscheibennähe Öffnungen zum Einlass von Abgas in ein
Unterdruckgebiet in Strömungsrichtung hinter der Stauscheibe aufweist, ausgerüstet
ist, und dass die Sprühöffnung (121) der Brennstoffdüse (67,123) etwa in der Ebene
der Unterdruck erzeugenden Stauscheibe (61,113) liegt und die Stauscheibe (61,113)
lediglich eine Öffnung aufweist, welche einen ringförmig konzentrisch um die Brennstoffdüse
(67,123) herum angeordneten Lufteinlass (129) bildet.
14. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, mit einem Gebläse und einer Brennstoffzuführung
für gasförmigen Brennstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennstoffzuführung für gasförmigen Brennstoff in einem solchen Abstand zur Stauscheibe
(61,113) im Zufuhrkanal (155) angeordnet ist, dass vor der Stauscheibe (61,113) eine
praktisch homogene Durchmischung von Brennstoff und Luft gewährleistet ist, und dass
die Stauscheibe (61,113) bis auf einen zentralen Durchlass (129) den Zufuhrkanal (155)
abschliesst.
15. Heizkessel nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftöffnung (129) der Stauscheibe (61,113) mit drallerzeugenden Leitflächen (131)
versehen ist.
16. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass in der Brennkammer (17) zwischen Flammrohr (23,115), bzw. umgelenkter Flamme (25)
und Wärmetauscher (15) ein zylindrischer Flammraummantel (69) angeordnet ist, welcher
Durchlässe (71) für heisse Rauchgase aufweist.
17. Heizkessel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässe (71) so ausgebildet sind, dass die Rauchgase etwa tangential vom Flammraummantel
(69) wegströmen, wobei allenfalls der Flammraummantel (69) nahe des Abschlussorgans
(27) oder des Flammenumlenkteils (39) geschlossen ist.
18. Heizkessel nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Flammraummantel (69) in einem Bodenbereich (75) geschlossen ist.
19. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebläse neben dem Gehäuse (13) angeordnet ist und ein Zuluftkanal (155) vom Gebläse
auf eine Stirnseite des Gehäuses (13) und an das Flammrohr (23,115) geführt ist.
20. Heizkessel nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stirnseite des Gehäuses (13) mit einem Deckel (57) verschliessbar ist, an welchem
der Brennerkopf (111,111') befestigt ist.
1. Boiler comprising a burner and a housing surrounding the boiler compartment, a jacket
like heat exchanger dividing the boiler compartment into a combustion chamber (17,
112) and an exhaust chamber (19), whereby said heat exchanger comprises passages (41)
distributed across its surface for hot exhaust gases, and a burner head (111, 111')
positioned in the combustion chamber, the burner head comprising a fire tube (23,
115) with an axial flame opening (37, 143), and a flame deflector piece (39) positioned
at a distance from the flame opening (37, 143), characterised in that the flame deflector piece (39) is shaped in such a manner that the flame (25) is
deflected to the area in between the fire tube (23, 115) and the heat exchanger (15),
and that the passages (41) for hot exhaust gases are distributed across the whole
length of the combustion chamber (17).
2. Boiler of claim 1, characterised in that the heat exchanger (15) comprises a blocking plate (27) located at or near at least
one end of the heat exchanger, and wherein the blocking plate (27) at its side facing
away from the boiler compartment separates an exhaust discharge chamber (29) from
the boiler compartment, the exhaust discharge chamber can be connected to a flue.
3. Boiler of claim 1 or 2, characterised in that the heat exchanger (15) comprises a blocking plate (27) located at or near at least
one end of the heat exchanger, the blocking plate (27) separating a recirculation
chamber (33) from the boiler compartment.
4. Boiler of one of the claims 2 or 3, characterised in that one of the chambers (29, 33) separated by a blocking plate (27, 27') is jacketed
by the heat exchanger (15).
5. Boiler of one of the claims 2 through 4, characterised in that the blocking plate (27) comprises a domed surface pointing towards the exhaust discharge
chamber (29).
6. Boiler of one of the claims 1 through 5, characterised in that the flame deflection piece (39) comprises a flame separator (47), which is positioned
along the flame centerline (45, 117) and facing the flame (25), and a ring-shaped
deflector dish (49), which surrounds the flame separator.
7. Boiler of one of the claims 2 through 6, characterised in that the flame deflector piece (39) forms a blocking plate (27).
8. Boiler of one of the claims 1 through 7, characterised in that the heat exchanger (15) consists of pipes (40) positioned adjacent to one another
with clearance (41) between the pipes; whereby said pipes are positioned to enxlose
the combustion chamber (17, 112) and are connected to a supply line (81) and a return
line (83).
9. Boiler of one of the claims 1 through 8, characterised in that the heat exchanger pipes (40) are helically wound.
10. Boiler of one of the claims 1 through 9, characterised in that the outer shell of the heat exchanger (15) is assembled from a plurality of heat
exchanger units (43)
11. Boiler of claim 10, characterised in that the heat exchanger units (43) are connected in parallel to the supply line (81) and
the return line (83).
12. Boiler of one of the claims 1 through 11, characterised in that the burner is equipped to burn oil and/ or gas, and for exhaust gas recirculation;
whereby the burner can be switched to burn either gas or oil, if needed.
13. Boiler of one of the claims 1 through 12, characterised in that the burner head is equipped with a centrally mounted fuel injector, capable of producing
a conical shroud spray pattern, a baffle plate with an air vent, a fire tube positioned
adjacent and downstream of the baffle plate, which fire tube comprises openings near
the baffle plate to allow exhaust gas to enter a sub-atmospheric pressure region behind
and downstream of the baffle plate; and that the spray opening (121) of the fuel injector
(67, 123) is positioned approximately in the plane of the baffle plate (61, 113),
which generates the sub-atmospheric pressure; whereby the baffle plate (61, 113) comprises
one single opening, forming an air inlet vent (129), which is annularly and concentrically
located, with respect to the fuel injector (67, 123),.
14. Boiler of one of the claims 1 through 13 with a blower and a fuel supply for gaseous
fuel, characterised in that the fuel supply for gaseous fuel is positioned in the supply passage (155) at such
a distance from the baffle plate (61, 113), that a practically homogenous mixing of
fuel and air is ensured in front of the baffle plate (61, 113), and that the baffle
plate (61, 113) closes off the supply passage (155) with the exception of a central
vent (129).
15. Boiler of one of the claims 12 through 14, characterised in that the air vent (129) of the baffle plate (61, 113) comprises spin-generating guide
plates (131).
16. Boiler of one of the claims 1 through 15, characterised in that a cylindrical combustion chamber jacket (69) with passages (71) for hot exhaust gas
is located in the combustion chamber (17) in between the fire tube (23, 115) and deflected
flame (25), respectively, and the heat exchanger (15).
17. Boiler of claim 16, characterised in that the passages (71) are shaped such that the exhaust gases exit the combustion chamber
jacket (69) about tangentially; whereby the combustion chamber jacket (69) may be
closed off near the blocking plate (27) or the flame deflector piece (39), respectively.
18. Boiler of one of the claims 16 or 17, characterised in that the cylindrical combustion chamber jacket is closed off in a bottom area (75).
19. Boiler of one of the claims 1 through 18, characterised in that the blower is positioned adjacent to the housing (13) and a supply passage (155)
is provided from the blower to the end face of the housing (13) and onto the fire
pipe (23, 115).
20. Boiler of one of the claims 1 through 19, characterised in that one end face of the housing (13) is closed off with a cover (57) onto which the burner
head (111, 111') is mounted.
1. Chaudière équipée d'un brûleur, comprenant un carter entourant un foyer, un échangeur
thermique en forme d'enveloppe qui sépare le foyer en chambre de combustion (17, 112)
et une chambre d'échappement (19) et présente, répartis sur la surface d'enveloppe,
des passages (41) pour des gaz de combustion chauds, une tête de brûleur (111, 111')
disposée dans la chambre de combustion et présentant un tube à flamme (23, 115) pourvu
d'une ouverture de flamme axiale (37, 143), et à distance de l'ouverture de flamme
(37, 143) un élément de renvoi de flamme (39), caractérisée en ce que l'élément de renvoi de flamme (39) est configuré pour renvoyer la flamme (25) dans
l'espace (65) entre le tube à flamme (23, 115) et l'échangeur thermique (15), et que
les passages (41) des gaz brûlés chauds sont répartis sur toute la longueur de la
chambre de combustion (17).
2. Chaudière selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'échangeur thermique (15) présente à ou à proximité d'au moins une extrémité un
organe de fermeture (27), et que l'organe de fermeture (27) sépare du foyer, sur son
côté opposé à la chambre de combustion (17, 112), une chambre d'écoulement (29) des
gaz brûlés pouvant être reliée à une cheminée.
3. Chaudière selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'échangeur thermique (15) prèsente à ou à proximité d'au moins une extrémité un
organe de fermeture (27'), et que l'organe de fermeture (27') sépare du foyer une
chambre de recirculation (33).
4. Chaudière selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce qu'une chambre (29, 33) séparée par un organe de fermeture (27, 27') est enveloppée par
l'échangeur thermique (15).
5. Chaudière selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que l'organe de fermeture (27) présente une courbure en direction de la chambre d'écoulement
(29).
6. Chaudiére selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de renvoi de flamme (39) présente, disposé sur l'axe de flamme (45, 117)
et vis-à-vis de la flamme (25), un diviseur de flamme (47) et, autour de ce dernier,
un canal de renvoi annulaire (49).
7. Chaudière selon l'une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que l'élément de renvoi de flamme (39) constitue un organe de fermeture (27).
8. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'échangeur thermique (15) est constitué par des tubes (40) juxtaposés avec un espace
(41) entre eux entourant la chambre de combustion (17, 112) et étant raccordés à un
conduit d'amenée (81) et un conduit d'évacuation (83).
9. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que les tubes échangeurs thermiques (40) sont hélicoïdaux.
10. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'enveloppe de l'échangeur thermique (15) est assemblée à partir d'une multitude
d'unités échangeurs thermiques (43).
11. Chaudière selon la revendication 10, caractérisée en ce que les unités échangeurs thermiques (43) sont raccordées parallèlement aux conduits
d'amenée (81) et d'évacuation (83).
12. Chaudiére selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que le brûleur est équipé pour la combustion de fuel et/ou de gaz et pour la recirculation
de gaz brûlés, et que le cas échéant le brûleur peut être commuté pour le fonctionnement
à fuel ou à gaz.
13. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le tête de brûleur est équipée d'une buse à combustible centrale présentant une caractéristique
d'aire latérale de cône, d'une chicane avec ouverture d'air, et en direction de flux
et prolongeant la chicane, d'un tube à flamme qui à proximité de la chicane présente
des ouvertures d'entrée de gaz brûlés dans une zone de dépression en direction de
flux en aval de la chicane, et que l'ouverture de pulvérisation (121) de la buse à
combustible (67, 123) se situe à peu près au niveau de la chicane (61, 113) générant
la dépression, et que la chicane (61, 113) ne présente qu'une ouverture constituant
une entrée d'air (129) annulaire disposée concentriquement autour de la buse à combustible
(67, 123).
14. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 13 comprenant une soufflante et un conduit
d'amenée de combustible gazeux, caractérisée en ce que le conduit d'amenée de combustible gazeux est disposé dans le canal d'amenée (155)
à une telle distance par rapport à la chicane (61, 113) qu'en amont de la chicane
(61, 113) un mélange pratiquement homogène de combustible et d'air est assuré, et
que la chicane (61, 113) referme le canal d'amenée sauf un passage central (129).
15. Chaudière selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisée en ce que l'ouverture d'air (129) de la chicane (61, 113) est pourvue de surfaces de guidage
(131) générant des rotations.
16. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 15. caractérisée en ce que dans la chambre de combustion (17), entre le tube à flamme (23, 115) ou entre la
flamme renvoyée (25) et l'échangeur thermique (15) une enveloppe de foyer cylindrique
(69) est disposée qui présente des passages (71) pour des gaz de fumée chauds.
17. Chaudière selon la revendication 16, caractérisée en ce que les passages (71) sont configurés afin que les gaz de fumée sortent à peu près tangentiellement
de l'enveloppe de foyer (69), l'enveloppe de foyer (69) étant éventuellement fermée
à proximité de l'organe de fermeture (27) ou de l'élément de renvoi de flamme (39).
18. Chaudière selon la revendication 16 ou 17, caractérisée en ce que l'enveloppe de foyer (69) est fermée dans une zone de fond (75).
19. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce que la soufflante est disposée à côté du carter (13), et qu'un canal d'amenée d'air (155)
s'étend depuis la soufflante jusqu'à une face frontale du carter (13) et au tube à
flamme (23, 115).
20. Chaudière selon l'une des revendications 1 à 19, caractérisée en ce qu'une face frontale du carter (13) peut être fermée par un couvercle (57) auquel est
fixée la tête de brûleur (111 , 111').