[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Wirbelsäulentherapie in Form einer Liege
gemäß Oberbegriff Patentanspruch 1.
[0002] Bekannt ist ein Gerät zur Wirbelsäulentherapie (EP 0 267 546 A) mit einer an einem
Gestell oder Rahmen federnd gelagerten Liegefläche mit einem Schwingungserzeuger zur
Erzeugung einer dreidimensionalen Schwingung für die Liegefläche, mit einer Fußauflage,
die motorisch höhenverstellbar ist sowie mit einem Kopfelement, welches eine Kopfstütze
bildet, die in Längsrichtung des Gerätes verschiebbar ist und mit einer Kraft beaufschlagbar
ist, so daß während der Behandlung eines auf der Liege angeordneten Patienten während
der Vibrationsbewegung zugleich auch eine Zugkraft auf den auf der Kopfstütze aufliegenden
Kopf des Patienten ausgeübt wird.
[0003] Bekannt ist weiterhin eine Vorrichtung zum Trainieren und/oder Behandeln eines menschlichen
Körpers (DE 33 29 931 A), wobei diese Vorrichtung im wesentlichen aus einer Liege
besteht, die an einem Ende mit Rollen versehen ist und am anderen Ende an einer vertikalen
Führung gehalten ist. Letztere ist an einer Gebäudewand befestigt, so daß die Liege
zwischen einer im wesentlichen vertikalen Lage in eine horizontale Lage bewegbar ist.
[0004] Bekannt ist weiterhin eine Vorrichtung zur Vibrationsbehandlung (DE 42 29 156), die
im wesentlichen aus einer Liege mit einem elektromotorisch angetriebenen Schwingteil
und einem Rahmen besteht, das Kopfteil ist hierbei von dem Schwingteil mechanisch
entkoppelt, und zwar dadurch, daß zwischen dem Kopfteil und der Liege elastische Mittel
vorgesehen sind.
[0005] Bekannt ist schließlich ein Therapiegerät in Form einer Liege (US 5 020 520) mit
einer beheizbaren Liegefläche und einer höhenverstellbaren Fußauflage.
[0006] Die Erfindung zielt darauf ab, ein Gerät zur Wirbelsäulentherapie zu vereinfachen
und eine optimale therapeutische Wirkung zu erreichen. Zur Lösung dieser Aufgabe ist
ein Gerät entsprechen dem Patentanspruch 1 ausgebildet.
[0007] Bei der Erfindung ist an der Liegefläche eine Fußauflage vorgesehen, die bevorzugt
zumindet in ihrer Höhe verstellbar ist und mit der Vibrationsbewegung der Liegefläche
mitbewegt wird. Diese Ausführung hat insbesondere Vorteile bei einer Behandlung zur
Dehnung der Wirbelsäule für eine Korrektur von Gelenkfehlstellen. Bei dieser Behandlung
wird der Patient mit dem Rücken auf der Liegefläche liegend positioniert, wobei die
unteren Extremitäten bzw. Beine des Patienten auf der Fußauflage aufliegen, die für
das Dehnen der Wirbelsäule angehoben wird. Da die Fußauflage an der Liegefläche vorgesehen
ist und mit der Vibrationsbewegung der Liegefläche mitbewegt wird, wird bei diesem
Dehnen auch bei einem Abheben des Körpers von der Auflage über die Beine die Übertragung
der Vibrationsbewegung auf den Körper aufrechterhalten, so daß das Dehnen der Wirbelsäule
unter Vibration erfolgt und so die gewünschte Korrektur von Gelenkfehlstellen in optimaler
Weise erreichbar ist.
[0008] Das erfindungsgemäße Gerät zeichnet sich u.a. durch eine besonders kompakte Bauform,
einfache Bedienung und insbesondere auch eine optimale therapeutische Wirkung aus.
[0009] Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0010] Die Erfindung wird im folgenden im Zusammenhang mit den Figuren an einem Ausführungsbeispiel
näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Gerät in Seitenansicht;
Fig. 2 eine rückseitige Ansicht des Gerätes der Figur 1 ;
Fig. 3 eine Teilansicht des Gerätes in Seitendarstellung, zusammen mit einem Fußteil;
Fig. 4 die Lagerung der Liegefläche in vergrößerter Darstellung;
Fig. 5 und 6 das Kopfteil der Liege zusammen mit einer Kopfstütze, und zwar in Seitendarstellung
und in Unteransicht;
Fig. 7 in vergrößerter Teildarstellung die Kopfstütze in Draufsicht;
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Kopfteil der Figuren 5 und 6;
Fig. 9 eine Seitenansicht des Kopfteiles bzw. Kopfelementes;
Fig. 10 und 11 das Führungsstück des Fußteils in Seitenansicht sowie in einer um 90°
gedrehten Ansicht;
Fig. 12 das obere, höhenverstellbare Element des Fußteils;
Fig. 13 ein an der Unterseite der Liege vorgesehener Schwingungsantrieb mit Exzenter.
[0011] Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung zur Wirbelsäulentherapie ist als Liege
1 ausgeführt und besteht im wesentlichen aus einem Rahmen oder Gestell 2, an welchem
an der Oberseite eine Liegefläche 3 für den Schulter-, Rumpf- und Beinbereich des
zu behandelnden Patienten vorgesehen ist, und zwar in allen drei Raumachsen elastisch
bzw. federnd gelagert, und zwar mit Hilfe von Gummipuffern oder Gummifüßen 4, von
denen einer in der Figur 4 im Detail wiedergegeben ist. Die Gummifüße 4 sind jeweils
einerseits an dem Gestell bzw. Gehäuse 2 oder an einem dortigen Rahmen 2' und andererseits
oberhalb des Rahmens 2' an der Liegefläche 3 bzw. an einer die Unterlage dieser Liegefläche
bildenden Schwingplatte 3' befestigt.
[0012] Die Schwingplatte 3' ist an der Oberseite bei 3" gepolstert. An der Unterseite der
Schwingplatte 3' ist auch der Schwingantrieb 5 befestigt, der von einem Elektromotor
6 und einer exzentrisch an der Motorwelle befestigten Masse 7 besteht, die bei eingeschaltetem
Motor 6 um die einen Winkel mit der Ebene der Schwingplatte 3' einschließende Motorachse
umläuft und dadurch die Schwingplatte 3' in eine Schwingungsbewegung versetzt, die
Bewegungskomponenten in allen drei Raumachsen besitzt, und zwar in den beiden, die
Ebene der Schwingungsplatte 3' bestimmenden Raumachse und in der hierzu senkrecht
verlaufenden Raumachse.
[0013] Am Rahmen 2' Gehäuse 2 ist weiterhin an dem kopfseitigen Ende der Liege 1 ein Kopfelement
8 vorgesehen, und zwar vorzugsweise abnehmbar. Zwischen der Liegefläche 3 und dem
Kopfelement 8 besteht ein Spalt, so daß Vibrationsbewegungen von der Liegefläche 3
auf das Kopfelement 8 nicht übertragen werden.
[0014] Am Kopfelement 8 ist eine Kopfstütze 9, die gepolstert ist und zur Auflage des Kopfes
des Patienten dient, in Längsrichtung L der Liege 1 verschiebbar vorgesehen. Die Kopfstütze
9 ist hierfür an dem oberen Ende eines Tragstabes 10 befestigt, der durch einen sich
in Richtung der Längsachse L erstreckenden Schlitz 11 des Kopfelemente 8 hindurch
an die Unterseite dieses Kopfelementes reicht und dort vorzugsweise höhenverstellbar
an einem flachen, blattfederartigen Tragelement 12 befestigt, welches mit seiner Längserstreckung
senkrecht zur Längsachse L liegt und beidendig an jeweils einer Kugelführung 13 befestigt,
die sich ebenfalls in Richtung der Längsachse L erstreckt und eine Führung in dieser
Längsachse ermöglicht.
[0015] Durch die Kraft einer Feder oder eines Gewichtes, die (Kraft) in der Figur 5 mit
dem Pfeil 14 angedeutet ist, ist die Kopfstütze 9 in Längsrichtung L von der Liegefläche
3 weg vorgespannt, so daß zur Erzielung der gewünschten therapeutischen Wirkung auf
die mit ihrem Körper in Rückenlage auf der Liegefläche 3 und mit dem Kopf auf der
Kopfstütze 9 aufliegenden Person bei Vibration der Liegefläche 3 (durch den Antrieb
5) zugleich eine gewisse Zugkraft auf den Kopf des Patienten ausgeübt wird.
[0016] Um ein unerwünschtes Verschieben oder Wegbewegen der Kopfstütze 9 durch die Gewichts-
oder Federkraft 14 bei kurzzeitigem Heben des Kopfes zu vermeiden, d.h. bei nicht
belasteter Kopfstütze 9 die Wirkung der Kraft 14 zu kompensieren, ist bei der dargestellten
Ausführungsform eine Brems oder Blockiervorrichtung 15 vorgesehen, die bei entlasteter
Kopfstütze 9 wirksam wird, d.h die Kopfstütze 9 in derjenigen Stellung blockiert,
die diese Kopfstütze beim Wegfall der Belastung gerade einnimmt.
[0017] Die Brems- oder Blockiervorrichtung 15 ist bei der dargestellten Ausführungsform
im wesentlichen von einer Schiene 16 gebildet, die sich an der Unterseite des Kopfelementes
8 parallel zu dem Schlitz 11 an einer Seite des Schlitzes erstreckt, und zwar zwischen
der Unterseite des Kopfelementes 8 und dem Tragelement 12.
[0018] An der der Schiene 16 zugewandten Seite ist an dem Tragelement 12 ein Bremsklotz
17 vorgesehen, der bei nichtbelasteter Kopfstütze 9 gegen die Schiene 16 angedrückt
anliegt und dadurch die Kopfstütze 9 gegen die Wirkung der Feder- oder Gewichtskraft
14 blockiert. Bei Belastung der Kopfstütze 9 gibt das Tragelement 12 in der Mitte
etwas nach, wodurch der Bremsklotz 12 außer Eingriff mit der Schiene 16 kommt und
dadurch die Feder- oder Gewichtskraft 14 voll auf die Kopfstütze 9 wirken kann. Im
montierten Zustand ist das Kopfelement 8 mit vier elastischen Füßen 18 am Rahmen 2'
des Gehäuses 2 gehalten.
[0019] Wie die Figuren zeigen, besitzt die Liege 1 eine sehr flache Bauweise, um trotz der
flachen Bauweise Funktionselemente in dem Gehäuse 2 unterzubringen, die größere Abmessungen
aufweisen, nämlich den Schwingantrieb 5 und die Tragstange 10 der Kopfstütze 9 ist
die Unterseite des Gehäuses 2 bei 2" konvex gekrümmt, und zwar um eine gedachte Achse
parallel zur Längsachse L.
[0020] Eine Besonderheit der Liege 1 besteht weiterhin darin, daß das Gehäuse bzw. Gestell
2 an dem das Kopfelement 8 aufweisenden Ende mit Hilfe eines Trägers 19 an einem Lager
20 schwenkbar vorgesehen ist, und zwar mit Hilfe von Gelenkbolzen 21 um eine horizontale
Achse senkrecht zur Längsachse L. Das Lager 20 ist an einer Gebäudewand 22 gehalten.
[0021] An dem den Lager 20 abgewandten Ende ist an dem Gestell 2 an beiden Längsseiten jeweils
ein Fuß 23 um eine horizontale, senkrecht zur Längserstreckung L verlaufende Achse
mit seinem oberen Ende schwenkbar vorgesehen, der an seinem unteren Ende eine Rolle
24 aufweist. Zwischen den Füßen 23 und dem Lager 20 ist eine Stange 25 vorgesehen,
die an einem Ende schwenkbar am Lager 20 und am anderen Ende schwenkbar an den Füßen
23 befestigt ist, und zwar jeweils um eine horizontale, senkrecht zur Längserstreckung
L verlaufende Achse.
[0022] Das Lager 20 ist bei der dargestellten Ausführungsform mit Hilfe einer Führungsschiene
26 höhenverstellbar an der Gebäudewand 22 befestigt, so daß durch Änderung der Höhenlage
des Lagers 20 eine unterschiedliche Schrägstellung der Liege 1 möglich ist. Durch
den Lenker oder die Stange 25 ist erreicht, daß in jeder Schräglage der Liege die
Füße 23 vertikal oder zumindest annähernd vertikal angeordnet sind.
[0023] An dem dem Kopfteil 8 entferntliegenden Ende der Liegefläche 3 ist an dieser eine
sich in Längsrichtung erstreckende und an der Oberseite der Liegefläche 3 zugängliche
Halte- oder Verstellschiene 27 vorgesehen, an der für eine Stufenlagerung eines Patienten
ein würfelartiger Fußteil 28 in Richtung der Längsachse L verstellbar befestigt werden
kann. Das Fußteil 28 besteht aus einem inneren Element 29 und einem äußeren Element
30, welches an dem inneren Element 29 höhenverstellbar geführt ist. Bei der dargestellten
Ausführungsform besitzen das innere Element 29 und das äußere Element 30 jeweils einen
im wesentlichen quadratischen Außenquerschnitt bzw. Innenquerschnitt. Das äußere Element
30 bildet die Auflage für die Füße des Patienten und ist dementsprechend an der Außenfläche
als gepolstertes Kissen ausgeführt. Durch einen motorischen, vorzugsweise elektrischen
Antrieb 31 ist eine motorische Höhenverstellung des äußeren Teiles 30 gegenüber dem
inneren Teil 29 und damit gegenüber der Liegefläche 3 möglich.
[0024] Zur Versorgung und Steuerung des Antriebes 31 sind in der Führungsschiene 27 elektrischen
Kontakte untergebracht, zu denen die elektrische Verbindung über die hierfür speziell
ausgeführten Halte- oder Verankerungselemente 32 hergestellt wird, mit denen das Unterteil
des inneren Elements 29 mechanisch in der Führungsschiene 27 verankerbar ist. Der
Verstellantrieb 31 ist bei der dargestellten Ausführungsform als Niedervolt-Antrieb
(z.B. 24 Volt) ausgeführt. Die Liegefläche 3 bzw. deren Polsterung 3" ist vorzugsweise
beheizbar, und zwar durch eine in die Polsterung 3" eingebaute elektrische Heizung
33.
[0025] Anstelle des vorbeschriebenen Antriebs 5 können auch andere Antriebe vorgesehen sein,
und zwar beispielsweise solche, die mehrere Motoren 6 mit jeweils einer Exzentermasse
7 aufweisen, wobei die Motoren 6 dann mit den Achsen ihrer Wellen in unterschiedlichen
Raumachsen angeordnet sind, und zwar z.B. in drei senkrecht zueinander verlaufenden
Raumachsen von denen dann z.B. zwei die Ebene der Schwingplatte 3 definieren und eine
senkrecht zu dieser Ebene liegt. Die Verwendung von drei unabhängigen Motoren oder
Antrieben 6 ermöglicht es auch, durch unterschiedliche Ansteuerung diese Antriebe
die unterschiedlichsten Muster für die Vibrationsbewegung zu erzeugen, um so beispielsweise
für den jeweiligen Anwendungsfall eine optimale Bewegung der Liegefläche 3 zu erzielen.
Bezugszeichenliste
[0026]
- 1
- Liege
- 2
- Gestell
- 2'
- Rahmen
- 2"
- Gestellunterseite
- 3
- Liegefläche
- 3'
- Schwingplatte
- 3"
- Polsterung
- 4
- Gummifuß
- 5
- Schwingungsantrieb
- 6
- Motor
- 7
- Exzenter
- 8
- Kopfelement
- 9
- Kopfstütze
- 10
- Tragstange
- 11
- Schlitz
- 12
- Blattfederartiges Tragelement
- 13
- Kugelführung
- 14
- Kraftpfeil
- 15
- Brems- oder Blockiereinrichung
- 16
- Schiene
- 17
- Bremsklotz
- 18
- Elastischer Fuß
- 19
- Träger
- 20
- Wandlager
- 21
- Gelenkbolzen
- 22
- Gebäudewand
- 23
- Fuß
- 24
- Rollen
- 25
- Verbindungsstange
- 26
- Führungsschiene
- 27
- Halteschiene
- 28
- Fußteil
- 29
- Inneres Teil
- 30
- Äußeres Teil
- 31
- Verstelleinrichtung
- 32
- Befestigungsbolzen
1. Gerät zur Wirbelsäulentherapie in Form einer Liege (1),
mit einer an einem Gestell oder Rahmen (2) federnd gelagerten Liegefläche (3) mit
wenigstens einem Schwingungserzeuger (5) zur Erzeugung einer dreidimensionalen Schwingung
für die Liegefläche in allen drei senkrecht zueinander verlaufenden Raumachsen,
mit einer Fußauflage (28) zur Stufenlagerung des Patienten, und
mit einem am Gestell (2) vorgesehenen Kopfelement (8) mit einer Kopfstütze (9), die
in Längsrichtung (L) des Gerätes (1) verschiebbar gelagert ist und mit ein Kraft (14)
beaufschlagbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußauflage (28) an der Liegefläche befestigt ist, so daß sich die Fußauflage
mit der Liegefläche mitbewegt, und
daß Mittel vorgesehen sind, um die Kopfstütze (9) beim Abschalten des Schwingungsantriebes
und/oder bei Entlastung der Kopfstütze (9) zu arretieren.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußauflage höhenverstellbar und/oder in Längsrichtung der Liegefläche verstellbar
ist.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur die Befestigung der Fußauflage (28) an der Liegefläche wenigstens eine sich in
Längsrichtung (L) der Liegefläche erstreckende Befestigungsschiene (27) vorgesehen
ist
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Führungsschiene (27) Kontakte für einen elektrischen Antrieb (31) für die
Höhenverstellung der Fußauflage (28) vorgesehen sind.
5. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Arretieren die Kopfstütze (9) in ihrer Lage bei einer Entlastung der
Kopfstütze automatisch arretieren.
6. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegefläche (3) beheizbar ist.
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (2) der Liege (1) an einem Ende an einem höhenverstellbaren Lager (20)
gelenkig befestigt ist.
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für die Liegefläche (3) wenigstens zwei unabhängig steuerbare Antriebe (2) vorgesehen
sind.
1. Device for spinal therapy in the form of a couch (1),
with a couch surface (3) which is borne in a sprung manner on a frame (2) and which
has at least one vibration generator (5) for producing a three-dimensional vibration
for the couch surface in all three spatial axes running perpendicular to one another,
with a footrest (28) for staged positioning of the patient, and
with a head element (8) provided on the frame (2), with a headrest (9) which is borne
such that it can be moved in the longitudinal direction (L) of the device (1) and
can be subjected to a force (14),
characterised in that
the footrest (28) is fastened to the couch surface, so that the footrest moves with
the couch surface, and
that means are provided for arresting the headrest (9) when the vibration drive is
switched off and/or when the headrest (9) is relieved of pressure.
2. Device in accordance with claim 1, characterised in that the footrest is height-adjustable and/or can be adjusted in the longitudinal direction
of the couch surface.
3. Device in accordance with claim 1 or 2, characterised in that for fastening the footrest (28) to the couch surface, at least one fastening rail
(27) is provided, which extends in the longitudinal direction (L) of the couch surface.
4. Device in accordance with claim 3, characterised in that provided in the guide rail (27) are contacts for an electrical drive (31) for the
height adjustment of the footrest (28).
5. Device in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the means for arresting the headrest (9) in its position automatically arrest it
when the headrest is relieved of pressure.
6. Device in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the couch surface (3) can be heated.
7. Device in accordance with one of the preceding claims, characterised in that the frame (2) of the couch (1) is fastened in an articulated manner at one end of
a height-adjustable bearing (20).
8. Device in accordance with one of the preceding claims, characterised in that for the couch surface (3), at least two independently controllable drives (2)[sic] are provided.
1. Appareil de thérapie du rachis sous la forme d'une couche (1), comprenant
une surface de couche (3) montée de manière élastique sur un cadre ou un châssis
(2) avec au moins un générateur d'oscillations (5) pour générer une oscillation tridimensionnelle
pour la surface de la couche dans la totalité des trois axes spatiaux s'étendant perpendiculairement
l'un à l'autre,
un cale-pieds (28) pour l'orientation progressive du patient, et
un élément de tête (8) prévu sur le cadre (2) et pourvu d'un appui-tête (9), qui
est monté à coulissement dans la direction longitudinale (L) de l'appareil (1) et
peut être soumis à une force (14), caractérisé en ce que
le cale-pieds (28) est fixé à la surface de la couche de sorte que le cale-pieds
se déplace conjointement avec la surface de la couche, et
des moyens sont prévus pour bloquer l'appuie-tête (9) lors de la déconnexion du
mouvement oscillant et/ou du dégagement de l'appuie-tête (9).
2. Appareil selon la revendication 1, caractérisé en ce que le cale-pieds est réglable en hauteur et/ou réglable dans la direction longitudinale
de la surface de la couche.
3. Appareil selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, pour fixer le cale-pieds (28) sur la surface de la couche, il est prévu au moins
un rail de fixation (27) s'étendant dans la direction longitudinale (L) de la surface
de la couche.
4. Appareil selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le rail de guidage (27) des contacts pour un entraînement électrique
(13) afin de déplacer en hauteur le cale-pieds (28).
5. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens permettant de bloquer l'appuie-tête (9) dans sa position lors d'un dégagement
de l'appuie-tête se bloquent automatiquement.
6. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la surface (3) de la couche peut être chauffée.
7. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre (2) de la couche (1) est fixé par articulation, à une extrémité, à un palier
réglable en hauteur (20).
8. Appareil selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu, pour la surface (3) de la couche, au moins deux entraînements (2) qui
peuvent être commandés indépendamment.