(19)
(11) EP 0 970 914 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
18.03.2009  Patentblatt  2009/12

(21) Anmeldenummer: 99250223.7

(22) Anmeldetag:  05.07.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66C 23/70(2006.01)

(54)

Fahrbarer Kran mit einem Teleskopausleger

Mobile crane with telescopic jib

Grue mobile avec flèche télescopique


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB LI NL

(30) Priorität: 07.07.1998 DE 9831431 U
02.07.1999 DE 19932009

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.01.2000  Patentblatt  2000/02

(73) Patentinhaber: Terex Demag GmbH
66482 Zweibrücken (DE)

(72) Erfinder:
  • Reifenscheid, Christian
    66482 Zweibrücken (DE)
  • Stowasser, Walter
    66482 Zweibrücken (DE)

(74) Vertreter: Meissner, Peter E. et al
Meissner & Meissner Patentanwaltsbüro Hohenzollerndamm 89
14199 Berlin
14199 Berlin (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 1 965 118
DE-A- 2 258 807
FR-A- 2 409 225
US-A- 5 743 149
DE-A- 2 208 625
DE-A- 2 950 884
GB-A- 2 046 214
US-A- 5 769 251
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Kran mit einem Teleskopausleger gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Zur Erhöhung der Rollenhöhe ist es bekannt, am Kopf des Hauptauslegers eines fahrbaren Kranes starr eine Gittermastverlängerung anzubolzen (siehe hierzu Auszüge aus dem Prospekt Mannesmann Demag Fördertechnik, Demag AC 1600, Seite 5,17; 24. April 1996). Zur Vergrößerung des Arbeitsbereiches von gleich schweren zu hebenden Lasten wird die Anordnung eines wippbaren Hilfsauslegers gewählt (siehe Demag AC 1600, Seite 23,24,27,28). Nachteilig dabei ist, daß der Hilfsausleger zusätzlich transportiert und dieser an den Hauptausleger an- und abmontiert werden muß.

    [0003] In der DE 39 34 783 A1 ist ein Kran offenbart, der einen Auslegerarm hat, der seinerseits aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten besteht. Der vorgeschlagene Kran soll als Vielzweckkran eingesetzt werden, der als Stadtkran nicht nur zum Anheben von Gegenständen wie z. B. von Stahlträgern, sondern gleichzeitig zur Unterstützung der Bauarbeiten verwendet wird. Die wesentlichen Elemente dieses Kranes sind ein Grundgestell, ein Antriebsteil zum Antreiben und Steuern des Kranes, der auf dem Grundgestell in einer waagerechten Ebene drehbar ist, einem am Antriebsteil angebrachten gegliederten Arm, der in einer senkrechten Ebene zusammengefaltet und ausgestreckt werden kann, eine Greifvorrichtung zum Ergreifen von Konstruktionselementen, wobei die Greifvorrichtung kippbar und abnehmbar mit dem vorderen Ende des Armes verbunden ist. Nachteilig bei dieser Konstruktion ist, daß die Auslegerlänge nicht unmittelbar kontinuierlich veränderbar ist, sondern nur durch gezieltes Anwinkeln der einzelnen Glieder des Armes. Außerdem ist diese Konstruktion nicht für Straßentransporte geeignet, da der gegliederte Arm teilweise demontiert werden muß. Die Gliederung des Armes läßt auch nur eine begrenzt hebbare Traglast zu.

    [0004] Ein gattungsbildender Kran ist in der DE 29 50 884 A1 offenbart. Dieser weist einen Teleskopausleger auf, der aus einem Grundkasten und mehreren mittels einer Teleskopiereinrichtung ein- und ausfahrbaren Teleskopschüssen besteht. Die Teleskopschüsse sind in Richtung des Auslegers verschwenkbar mit dem Grundkasten verbunden. Im Kopfbereich des Grundkastens ist ein Winkeleinsatz angeordnet, dessen Neigung über eine Kolbenzylindereinheit kontinuierlich verstellbar ist. Die Kolbenzylindereinheit ist auf der Unterseite des Auslegers angeordnet, und zwar so, daß der Zylinder auf der Unterseite des Grundkastens angelenkt und die Kolbenstange an einem Eckpunkt des Winkeleinsatzes befestigt ist. Der zweite Eckpunkt des Winkeleinsatzes ist mit dem nach der Abknickstelle liegenden Teleskopschuß verbunden, während das Scharnier des Winkeleinsatzes am Kopf des Grundkastens angeordnet ist.

    [0005] Nachteilig bei dieser Anordnung ist, daß damit nur geringe Störkantenhöhen überbrückbar sind, da dies im wesentlichen durch die Länge des Grundkastens bestimmt wird.

    [0006] Eine etwas andere Konstruktion zeigt die DE-AS 19 65 118. Bei diesem bekannten Teleskopausleger ist im innersten Teleskopschuß ein verschiebbares Verlängerungsstück angeordnet, das in seiner voll ausgefahrenen Längsstellung um das Verbindungsglied aus der zur Längsrichtung des innersten Teleskopschusses ausgerichteten Stellung anschwenkbar und gegenüber diesem in vorbestimmten Schwenkstellungen mittels eines Riegels feststellbar ist. In der ausgerichteten Stellung des Verlängerungsstückes bildet der Riegel einen Anschlag. Zur Anordnung des Verlängerungsstückes ist im Kopfteil des innersten Teleskopschusses eine Durchbrechung und im Fußteil des Verlängerungsstückes mehrere auf einem Kreisbogen um das Verbindungsglied angeordnete Ausnehmungen vorgesehen. In diese Ausnehmungen greift der Riegel in Schwenkstellung des Verlängerungsstückes ein.

    [0007] Nachteilig bei dieser Anordnung ist die notwendige Durchbrechung des Kopfteiles des innersten Teleskopschusses, so daß die Rollenkopfausgestaltung und die Seilführung erschwert wird. Von weiterem Nachteil ist, daß die Längserstreckung des Verlängerungsstückes begrenzt ist und die Abwinkelung nur in diskreten Winkelgraden möglich ist.

    [0008] Aufgabe der Erfindung ist es, einen gattungsmäßigen fahrbaren Kran mit einem Teleskopausleger anzugeben, mit dem in einfacher Weise bei ausreichender Horizontalerstreckung eine große Störkantenhöhe überbrückbar ist.

    [0009] Diese Aufgabe wird ausgehend vom Oberbegriff in Verbindung mit den im kennzeichnenden Teil angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind jeweils Gegenstand von Unteransprüchen.

    [0010] Kern der Erfindung ist, daß mindestens der innerste Teleskopschuß verschwenkbar ist und rückwärtig sich dann wenigstens ein nicht abgeknickter Teleskopschuß anschließt und das Scharnier der Abknickstelle auf der Unterseite und der Verstellmechanismus auf der Oberseite des Auslegers angeordnet sind. Die Abknickung liegt, bezogen auf den eingeschlossenen Winkel vorzugsweise in einem Bereich von 90° bis 180°. Um die Einsatzmöglichkeit möglichst breit zu gestalten, sind vorzugsweise zwei ineinander teleskopierbare Teleskopschüsse sowohl vor als auch nach der Abknickstelle angeordnet. Der Verstellmechanismus kann verschiedenartig sein, beispielsweise eine Seilkonstruktion, eine Zahnstange, eine Spindel, zwei miteinander kämmende Zahnräder oder eine Kolbenzylindereinheit. Das letztgenannte Mittel hat sich als vorteilhaft herausgestellt, obwohl es teuer ist und ein relativ hohes Gewicht aufweist. Aus Sicherheitsgründen ist vorgesehen die Abknickstelle in der Schließposition mittels eines an einer Kolbenzylindereinheit befestigten Bolzens zu sichern, wobei dieser quer zur Längsachse des Auslegers angeordnet ist.

    [0011] Der Vorteil der vorgeschlagenen Anordnung ist darin zu sehen, daß damit eine Teleskopierbarkeit im wesentlichen in die Vertikale und überlagernd eine Teleskopierbarkeit im wesentlichen in die Horizontale gegeben ist.

    [0012] Die Abknickstelle kann innerhalb der Auslegerlänge an verschiedene Stellen gelegt werden, wobei es sich als günstig erwiesen hat, wenn die vor der Abknickstelle liegende Auslegerlänge doppelt so lang ist wie die nach der Abknickstelle liegende Auslegerlänge.

    [0013] In der Zeichnung wird anhand eines Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäß ausgebildete fahrbare Kran mit Teleskopausleger näher erläutert. Es zeigen:
    Figur 1
    in einer Längsansicht einen erfindungsgemäß ausgebildeten fahrbaren Kran mit Teleskopausleger
    Figur 2, 3
    die wesentlichen Möglichkeiten des Auslegersystems
    Figur 4
    in einer Vergrößerung die Abknickstelle
    Figur 5
    wie Figur 4, jedoch im abgeknickten Zustand
    Figur 6
    eine Draufsicht der Abknickstelle
    Figur 7
    einen Schnitt A-A in Figur 6
    Figur 8
    einen Schnitt B-B in Figur 6


    [0014] In Figur 1 ist in einer Längsansicht ein erfindungsgemäß ausgebildeter fahrbarer Kran 1 mit Teleskopausleger dargestellt. Die Bauhauptgruppen sind ein Unterwagen 2 mit insgesamt fünf Achsen 3 - 7 und einem darauf drehbar angeordneten Oberwagen 8. Am vorderen Ende in Fahrtrichtung gesehen ist am Unterwagen 2 eine Fahrerkabine 9 angeordnet. Auf dem Oberwagen 8 befindet sich eine Krankabine 10 und ein an einem Rahmen 11 angelenkter Hauptausleger 12. Dieser Hauptausleger 12 besteht aus einem Grundkasten 13 und fünf darin einteleskopierbaren Teleskopschüssen 14 - 18, wovon drei 14 - 16 vor einer Abknickstelle 19 und zwei 17, 18 nach der Abknickstelle 19 angeordnet sind. Am vorderen Ende des innersten Teleskopschusses 19 ist ein Rollenkopf 20 angeordnet. Unmittelbar an der Abknickstelle 19 ist ein Adapter 21 zur Aufnahme der beiden inneren Teleskopschüsse 17,18 vorgesehen.

    [0015] Figur 2 und 3 zeigen die wesentlichen Möglichkeiten, die mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Auslegersystem realisierbar sind. Schritt zeigt das Austeleskopieren des unmittelbar nach der Abknickstelle 19 angeordneten Teleskopschusses 17 bei einteleskopiertem Teleskopschuß 18 und das Abknicken, um eine Last 22 aufnehmen zu können. Im Schritt 2 ist dargestellt, daß nach Anheben des Grundauslegers 13 die nach der Abknickstelle 19 angeordneten Teleskopschüsse 17, 18 stufenlos, hier in die Horizontale teleskopiert werden können. Im Schritt 3 ist dargestellt, daß die Teleskopschüsse 14 - 16 vor der Abknickstelle 19 stufenlos teleskopiert werden können. Der Winkel in der Abknickstelle 19 kann unabhängig davon stufenlos angepaßt werden. Der letzte Schritt 4 zeigt das Bewegen der Last 22 bei geradem Ausleger bei gesicherter Abknickstelle 19.

    [0016] In den Figuren 4-8 sind die Einzelheiten der Ausbildung der Abknickstelle 19 dargestellt, wobei Figur 4 die Abknickstelle 19 im geschlossenen Zustand und Figur 5 die Abknickstelle 19 im geöffneten, d. h. im abgeknickten Zustand zeigt. Zur Bildung eines Gelenkes 26 weist der äußere Endbereich des vor der Abknickstelle 19 liegenden Teleskopschusses 16 ein kragenartiges Rahmenteil 27 und das nach der Abknickstelle 19 liegende Adapterstück 21 ebenfalls ein kragenartig ausgebildetes Rahmenteil 28 auf. An dem letztgenannten Rahmenteil 28 ist zum einen eine Kolbenzylindereinheit 29 und eine das Lastseil 30 führende Seilrolle 31 befestigt.

    [0017] Gemäß der Darstellung in Fig. 8 sind am Rahmenteil 28 zwei einander gegenüberliegende Verriegelungseinheiten 46, 47 angeordnet, um den vor der Abknickstelle 19 liegenden Teleskopschuß 17 mit dem Rahmenteil 28 verbolzen zu können.

    [0018] In Figur 5, d. h. im abgeknickten Zustand, geht deutlich hervor, daß die Kolbenstange 32 der Kolbenzylindereinheit 29 mit einem Auge 33 am kopfseitigen Ende des Rahmenteiles 27 gelenkig angeordnet ist.

    [0019] Figur 6 zeigt eine Draufsicht der Abknickstelle 19 und Figur 7,8 jeweils einen Schnitt in Figur 6. Zur Aufnahme des Auges 33 der Kolbenstange 32 ist am Rahmenteil 27 ein Lagerbock 34, 34' vorgesehen, durch den ein Bolzen 35 steckbar ist. Damit das Lastseil 30 in der geschlossenen Stellung (Figur 4) ohne Störungen über den Bereich der Kolbenzylindereinheit 29 geführt werden kann, ist im oberen Endbereich des Rahmenteiles 28 ein Aufsatz 36 befestigt, auf dem drehbar eine Rolle 37 angeordnet ist. Zur Absicherung der Schließposition der Abknickstelle 19 ist am Adapter 21 eine Kolbenzylindereinheit 45 angeordnet, an der ein Bolzen 48 befestigt ist (Fig. 8). In der Offen-Position wird der Kolben mitsamt dem Bolzen 48 nach rechts bewegt und auf diese Weise die Abknickstelle 19 freigegeben.

    [0020] Im Schnitt A-A gemäß Figur 7 ist zu erkennen, daß der obere Bereich des Rahmenteiles 27 mittels einer Schweißnaht 38 mit dem vor der Abknickstelle 19 liegenden Teleskopschuß 16 befestigt ist. Im unteren Bereich des Rahmenteiles 27 sind zwei Böcke 39,39',40,40' angeordnet, um das Gelenk 26 zu bilden. Die Bolzen 39,39',40,40' wirken zusammen mit Stegen 41,42 des Rahmenteiles 28 und durch die Böcke 39,39',40,40' und die Stege 41,42 sich erstreckende Bolzen 43,44.

    Bezugszeichenliste



    [0021] 
    1 Fahrbarer Kran
    2 Unterwagen
    3-7 Achse
    8 Oberwagen
    9 Fahrerkabine
    10 Krankabine
    11 Rahmen
    12 Hauptausleger
    13 Grundkasten
    14-18 Teleskopschuß
    19 Abknickstelle
    20 Rollenkopf
    21 Adapter
    22 Last
    26 Gelenk
    27 Rahmenteil
    28 Rahmenteil
    29 Kolbenzylindereinheit
    30 Lastseil
    31 Seilrolle
    32 Kolbenstange
    33 Auge
    34,34' Lagerbock
    35 Bolzen
    36 Aufsatz
    37 Rolle
    38 Schweißnaht
    39,39' Bolzen
    40,40' Bolzen
    41,42 Steg
    43,44 Bolzen
    45 Kolbenzylindereinheit
    46,47 Verriegelungseinheit
    48 Bolzen



    Ansprüche

    1. Fahrbarer Kran mit einem Teleskopausleger, bestehend aus einem Grundkasten und mehreren mittels einer Teleskopiereinrichtung aus- und einfahrbaren Teleskopschüssen, wobei mindestens ein Teleskopschuß in Richtung des neigbaren Auslegers durch eine schließ- und öffnenbare mit einem Scharnier und einem Verstellmechanismus versehene Abknickstelle verschwenkbar ist, wobei mindestens der innerste Schuß (18) verschwenkbar ist und rückwärtig daran sich wenigstens ein nicht abgeknickter Teleskopschuß (14) anschließt und das Scharnier der Abknickstelle (19) auf der Unterseite und der Verstellmechanismus auf der Oberseite des Auslegers angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Abknickstelle (19) einen kastenförmig ausgebildeten Adapter (21) aufweist, durch den der nach der Abknickstelle (19) liegende Teleskopschuß (17) teleskopierbar ist und der über ein Gelenk (26) mit dem ersten vor der Abknickstelle (19) liegenden Teleskopschuß (16) verbunden ist.
     
    2. Fahrbarer Kran nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass vor und nach der Abknickstelle (19) mindestens zwei ineinander verschiebbare Teleskopschüsse (14,15,17,18) angeordnet sind.
     
    3. Fahrbarer Kran nach Ansprüche 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der bzw. die verschwenkbaren Teleskopschüsse (17,18) kontinuierlich von 180° bis zu einem eingeschlossenen Winkel von 90° verschwenkbar sind.
     
    4. Fahrbarer Kran nach einem der Ansprüche 1 - 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Verstellmechanismus eine Kolbenzylindereinheit (29) und ein Sicherungselement für die Schließposition aufweist.
     
    5. Fahrbarer Kran nach Anspruch 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass das Sicherungselement eine Kolbenzylindereinheit (45) und einen daran befestigten Bolzen (48) aufweist, wobei die Kolbenzylindereinheit (45) quer zur Längsachse des Auslegers angeordnet ist.
     
    6. Fahrbarer Kran nach einem der Ansprüche 1 - 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass nach der Abknickstelle (19) in den Teleskopschüssen (17,18) eine separate Teleskopiereinrichtung (23) angeordnet ist.
     
    7. Fahrbarer Kran nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass am Adapter (21) ein kragenartiges Rahmenteil (28) angeordnet ist, an das die die Abknickung bewirkende Kolbenzylindereinheit (29) befestigt ist und die Kolbenstange (32) dieser Kolbenzylindereinheit (29) an einem kragenartigen Rahmenteil (27) angelenkt ist, das am ersten vor der Abknickstelle (19) liegenden Teleskopschuß (16) angeordnet ist.
     
    8. Fahrbarer Kran nach Anspruch 1 und 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass am Adapter (21) eine das Lastseil (30) führende Seilrolle (31) angeordnet ist.
     
    9. Fahrbarer Kran nach Anspruch 7
    dadurch gekennzeichnet,
    dass am mit dem Adapter (21) verbundenen Rahmenteil (28) mindestens eine Verriegelungseinheit (46, 47) angeordnet ist zur Verbolzung des Rahmenteiles (28) mit dem im Adapter (21) geführten Teleskopschuß (17).
     
    10. Fahrbarer Kran nach einem der Ansprüche 1 - 9,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass im voll ausgefahrenen Zustand die vor der Abknickstelle (19) liegende Auslegerlänge doppelt so lang ist wie die nach der Abknickstelle (19) liegende Auslegerlänge
     


    Claims

    1. A mobile crane having a telescopic jib consisting of a base housing and a plurality of telescopic sections extendable and retractable by means of a telescoping device, at least one telescopic section being pivotable in the direction of the inclinable jib by means of a closable and openable bend site provided with a hinge and with an adjusting mechanism, at least the innermost section (18) being pivotable and at least one unbent telescopic section (14) adjoining the rear thereof and the hinge of the bend site (19) being arranged on the underside of the jib and the adjusting mechanism on the upper side of the jib, characterised in that the bend site (19) has a box-shaped adapter (21) through which the telescopic section (17) located after the bend site (19) can be telescoped and which is connected via an articulation (26) to the first telescopic section (16) located before the bend site (19).
     
    2. A mobile crane according to claim 1, characterised in that at least two telescopic sections (14, 15, 17, 18) displaceable into one another are arranged before and after the bend site (19).
     
    3. A mobile crane according to claims 1 and 2, characterised in that the pivotable telescopic section(s) (17, 18) is/are continuously pivotable from 180° to an included angle of 90°.
     
    4. A mobile crane according to any one of claims 1 - 3, characterised in that the adjusting mechanism has a piston-cylinder unit (29) and a securing member for the closed position.
     
    5. A mobile crane according to claim 4, characterised in that the securing member has a piston-cylinder unit (45) and a bolt (48) secured thereto, the piston-cylinder unit (45) being arranged transversely to the longitudinal axis of the jib.
     
    6. A mobile crane according to any one of claims 1 - 5, characterised in that a separate telescoping device (23) is arranged in the telescopic sections (17, 18), after the bend site (19).
     
    7. A mobile crane according to claim 1, characterised in that a collar-like frame part (28) is arranged on the adapter (21), to which frame part there is secured the piston-cylinder unit (29) effecting bending, and the piston rod (32) of this piston-cylinder unit (29) is articulated on a collar-like frame part (27) arranged on the first telescopic section (16) located before the bend site (19).
     
    8. A mobile crane according to claims 1 and 7, characterised in that a cable pulley (31) guiding the load rope (3) is arranged on the adapter (21).
     
    9. A mobile crane according to claim 7, characterised in that for the purpose of bolting the frame part (28) to the telescopic section (17) guided in the adapter (21), at least one locking unit (46, 47) is arranged on the frame part (28) connected to the adapter (21).
     
    10. A mobile crane according to any one of claims 1 - 9, characterised in that in the fully extended state, the jib length located before the bend site (19) is twice as long as the jib length located after the bend site (19).
     


    Revendications

    1. Grue mobile- avec flèche télescopique, composée d'un caisson de base et de plusieurs tronçons télescopiques pouvant être déployés et rentrés au moyen d'un dispositif de télescopage, au moins un tronçon télescopique pouvant être pivoté en direction de la flèche inclinable par un point de pliage pouvant être ouvert et fermé et étant pourvu d'une charnière et d'un mécanisme de réglage, au moins le tronçon le plus intérieur (18) pouvant être pivoté, au moins un tronçon télescopique (14) non plié étant raccordé à l'arrière de celui-ci et la charnière du point de pliage (19) étant agencée sur le dessous et le mécanisme de réglage sur le dessus de la flèche,
    caractérisée en ce que le point de pliage (19) présente un adaptateur (21) réalisé en forme de caisson, à travers lequel le tronçon télescopique (17) situé après le point de pliage (19) peut être télescopé et lequel est relié par le biais d'une articulation (26) au premier tronçon télescopique (16) situé avant le point de pliage (19).
     
    2. Grue mobile selon la revendication 1,
    caractérisée en ce que, avant et après le point de pliage (19), il est agencé au moins deux tronçons télescopiques (14, 15, 17, 18) pouvant être coulissés les uns dans les autres.
     
    3. Grue mobile selon les revendications 1 et 2,
    caractérisée en ce que le ou les tronçons télescopiques pivotables (17, 18) peuvent être pivotés en continu de 180° jusqu'à un angle inclus de 90°.
     
    4. Grue mobile selon l'une des revendications 1 à 3,
    caractérisée en ce que le mécanisme de réglage présente une unité à piston et cylindre (29) et un élément de blocage pour la position de fermeture.
     
    5. Grue mobile selon la revendication 4,
    caractérisée en ce que l'élément de blocage présente une unité à piston et cylindre (45) et un boulon (48) fixé à celle-ci, l'unité à piston et cylindre (45) étant agencée transversalement à l'axe longitudinal de la flèche.
     
    6. Grue-mobile selon l'une des revendications 1 à 5,
    caractérisée en ce qu'après le point de pliage (19) il est agencé dans les tronçons télescopiques (17, 18) un dispositif de télescopage séparé (23).
     
    7. Grue mobile selon la revendication 1,
    caractérisée en ce qu'il est agencé sur l'adaptateur (21) un élément de cadre (28) en forme de collerette sur lequel est fixée l'unité à piston et cylindre (29) actionnant le pliage et en ce que la tige de piston (32) de cette unité à piston et cylindre (29) est articulée sur un élément de cadre (27) en forme de collerette, lequel est agencé sur le premier tronçon télescopique (16) situé avant le point de pliage (19).
     
    8. Grue mobile selon les revendications 1 et 7,
    caractérisée en ce qu'une poulie (31) guidant le câble de charge (30) est agencée sur l'adaptateur (21).
     
    9. Grue mobile selon la revendication 7,
    caractérisée en ce qu'il est agencé sur l'élément de cadre (28) relié à l'adaptateur (21) au moins une unité de verrouillage (46, 47) pour le boulonnage de l'élément de cadre (28) avec le tronçon télescopique (17) guidé dans l'adaptateur (21).
     
    10. Grue mobile selon l'une des revendications 1 à 9,
    caractérisée en ce que, à l'état complètement déployé, la longueur de flèche située avant le point de pliage (19) est deux fois plus longue que la longueur de flèche située après le point de pliage (19).
     




    Zeichnung





























    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



    Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.

    In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente




    In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur