| (19) |
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(11) |
EP 0 971 606 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.05.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9802/706 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9851/178 (19.11.1998 Gazette 1998/46) |
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| (54) |
SCHUHINNENSOHLE
INNER SOLE FOR A SHOE
SEMELLE INTERIEURE DE CHAUSSURE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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LT LV SI |
| (30) |
Priorität: |
14.05.1997 DE 19720142 30.07.1997 DE 19732786 16.01.1998 DE 19801301
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2000 Patentblatt 2000/03 |
| (73) |
Patentinhaber: Seiter, Hans |
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70182 Stuttgart (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Seiter, Hans
70182 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fuhlendorf, Jörn, Dipl.-Ing. |
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Patentanwälte
Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker,
Postfach 10 37 62 70032 Stuttgart 70032 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 316 289 DE-A- 3 306 425 DE-U- 9 013 727 US-A- 4 633 877
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WO-A-94/23603 DE-A- 19 603 755 GB-A- 2 289 650 US-A- 4 694 831
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine als Fußbett ausgebildete Schuhinnensohle
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. dem des Anspruchs 4.
[0002] Durchschnittlich jeder fünfte der Altersgruppe zwischen 20 und 70 Jahren ist wegen
eines Venenleidens behandlungsbedürftig und gar jeder dritte hat pathologische Venenveränderungen,
die zwar noch nicht invasiv behandlungsbedürftig sind, aber dennoch Beschwerden verursachen
und behandlungsbedürftig werden können. Dies rührt im Allgemeinen von einer oft erblich
bedingten Bindegewebsschwäche her, was zu einer Erschlaffung der Venenwände und damit
zu einer mangelnden Schließfähigkeit der Venenklappen führt. Dadurch kommt es zu einer
Reduktion des venösen Rückstroms aus den Beinen in den Körper.
[0003] Unterstützende Maßnahmen sind durch sogenannte Kompressionsstrümpfe bekannt, vorbeugende
Maßnahmen insbesondere bei solchen Personen, die beruflich überwiegend eine sitzende
oder stehende Tätigkeit ausüben, dagegen nicht. Hier wird nur empfohlen, soviel wie
möglich die Beine zu bewegen, um den venösen Rückstrom aus den Beinen körperwärts
dadurch zu erhöhen, dass die sogenannte Fuß- und Wadenmuskelpumpe gefördert wird.
Dies wird durch häufiges Barfußlaufen weitgehend unterstützt, jedoch beim heute üblichen
Schuhwerk eher nachteilig beeinflusst.
[0004] Bekannt sind Laufschuhe, bei denen im Fersenbereich elastische Schichten in Form
von Einlagen verwendet werden. Diese bekannten elastischen Schichten sollen jedoch
lediglich die beim Laufen auftretende spezifische Überbelastung kompensieren oder
zumindest teilweise vermeiden helfen (DE 39 02 872 A1).
[0005] Bei einer aus dem DE 87 00 681 U1 bekannten orthopädischen Schuhinnensohle sind die
kissenartigen Schichten auch als über die Sohlendeckschicht stehende erhaben gewölbte
Wulste ausgebildet und zur Abstützung und Druckverteilung in bestimmten Bereichen
des Fußes einteilig großflächig vorgesehen. Desweiteren ist aus der DE 35 08 582 C2
und der US 4,694,831 A eine Schuhinnensohle bekannt geworden, die im Bereich der Reflexzonen
des Fußes nachgiebige Kissen aufweist. Diese Kissen besitzen eine symmetrisch oder
asymmetrisch konkav gewölbte bzw. gebauchte Form und sind in Draufsicht im wesentlichen
kreisrund und dienen somit zur Stimulation der Nerven in diesen Fußreflexzonen. Die
fußreflexzonen haben ausschließlich Auswirkungen auf das Nervensystem, das unter anderem
die arterielle Blutversorgung bestimmter Organe beeinflußt. Abhilfe für die eingangs
genannten Probleme des venösen Blutabflusses insbesondere des Unterschenkelbereichs
kann dadurch nicht erfolgen.
[0006] Aus der US 4,633,877 A ist eine Schuhinnensohle bekannt geworden, bei der eine Zwischensohle
ganzflächig aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt ist, von denen ein im Vorfußgelenkbereich
angeordnetes Segment in einzelne in Querrichtung der Sohlenfläche aneinander angrenzend
liegende Untersegmente unterteilt ist. Die einzelnen Segmente und Untersegmente sind
jeweils eben und gleich dick. Diese bekannte Schuhinnensohle dient durch unterschiedlich
elastische Ausbildung der differenzierten Abstützung des Fußes, wobei die Lage der
Segmente der Lage der entsprechenden Fußknochen berücksichtigt.
[0007] Eine ähnliche Zielrichtung ist nach der EP 0 316 289 A vorgegeben, bei der die Schuhinnensohle
mit über die Sohlenfläche verteilt angeordneten Hohlräumen versehen ist, die entsprechend
einer Fußform mit elastischem Material ausgefüllt werden können. Eine derartige Schuhinnensohle
dient der orthopädischen Korrektur.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, eine Schuhinnensohle der eingangs
genannten Art zu schaffen, die durch synergistische Unterstützung der Muskelkontraktion
bei der Bewegung der Fuß- und Sprunggelenke eine erhebliche Verbesserung des venösen
Rückstromes am Fuß beginnend durch die Beine in den Körper ermöglicht.
[0009] Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei einer Schuhinnensohle der genannten Art die im
Anspruch 1 bzw. die im Anspruch 4 angegebenen Merkmale vorgesehen.
[0010] Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen, nach denen die kissenartigen Schichten nicht
solitär erhaben sondern plateauförmig in bestimmte Fußbereiche gelegt und in voneinander
getrennte Felder gezielt unterteilt sind, ergeben sich geeignete Widerlagerbereiche,
die eine Kontraktion der Muskulatur im Fuß positiv beeinflußt. Diese diskreten Widerlagerpunkte
sind so angeordnet, dass bei normaler Bewegung des Fußes, aber auch zu einem guten
Teil im Stehen, die Muskelkontraktion angeregt bzw. stimuliert und dadurch verbessert
wird. Dadurch ergibt sich eine synergistische Unterstützung bei der Bewegungsabfolge
der einzelnen Gelenke, was als fortgesetzte homogene Bewegungswelle einen positiven
Einfluß auf das venöse und lymphatische Gefäßsystem besitzt. Mit anderen Worten, es
erfolgt ein homogenes mechanisches Auspressen des venösen und lymphatichen Gefäßsystems,
was zu einer Erhöhung des venösen Rückstroms aus den Beinen körperwärts führt. Diese
charakteristische Unterstützungsbewegung fördert die Tätigkeit der sogenannten Fuß-
und Wadenmuskelpumpe, zumal die Unterteilung der kissenartigen Schichten in die einzelnen
Bereiche ähnlich der Muskelanordnung am Fuß ist.
[0011] Gemäß weiteren Ausgestaltungen nach den Merkmalen des Anspruchs 2 und/oder 3 bzw.
5 und/oder 6 sind in weiteren wesentlichen Bereichen der Muskelanordnung kissenartige
Schichten vorgesehen.
[0012] Alternative Ausgestaltungen ergeben sich durch die Merkmale des Anspruchs 7 bzw.
des Anspruchs 8. Dabei ist es zweckmäßig, die Merkmale nach Anspruch 9 oder 10 vorzusehen.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen eines oder mehrerer
der Ansprüche 11 bis 15.
[0014] Gemäß den Merkmalen des Anspruchs 16 oder 17 ist die Schuhinnensohle entweder als
Einlegesohle individuell verwendbar oder als unmittelbar in einen Schuh integrierte
Sohle vorgesehen.
[0015] Weitere Einzelheiten der Erfindung sind der folgenden Beschreibung zu entnehmen,
in der die Erfindung anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele
näher beschrieben und erläutert ist. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf eine Schuhinnensohle gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung,
- Figur 2
- in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs der Linie II-II der Figur 2,
- Figur 3
- in vergrößerter Darstellung einen Schnitt längs der Linie III-III der Figur 1 und
- Figuren 4 und 5
- jeweils einen Schnitt ähnlich dem der Figur 3, jedoch gemäß zweier Varianten des ersten
Ausführungsbeispiels,
- Figur 6
- eine Draufsicht auf eine Schuhinnensohle gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel vorliegender
Erfindung,
- Figur 7
- einen Längsschnitt ähnlich dem der Figur 3, jedoch durch das zweite Ausführungsbeispiel,
- Figur 8
- eine Innenansicht in Längsrichtung des zweiten Ausführungsbeispieles,
- Figur 9
- eine Draufsicht auf eine Fertigungsvorstufe der Schuhinnensohle gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel vorliegender Erfindung,
- Figur 10
- eine längsgeschnittene Darstellung ähnlich der der Figur 7, jedoch in Längsrichtung
der Figur 9,
- Figur 11
- eine Draufsicht auf eine Schuhinnensohle gemäß einer Variante des zweiten Ausführungsbeispiels
der Erfindung und
- Figur 12
- einen Längsschnitt ähnlich dem der Figur 7, jedoch durch die Variante des zweiten
Ausführungsbeispiels.
[0016] Die in der Zeichnung dargestellte und bspw. als Fußbett ausgebildete Schuhinnensohle
11 bzw. 111 bzw. 111' gemäß zweier Ausführungsbeispiele und einer Variante des zweiten
Ausführungsbeispiels vorliegender Erfindung dient der synergistischen Unterstützung
der Muskulatur bei der Bewegung der Fuß- und Sprunggelenke zur Verbesserung des Flüssigkeitstransports
im venösen und lymphatischen Gefäßsystem durch die Beine und kann als Einlegesohle
oder als in einen Schuh integrierte Sohle ausgebildet sein.
[0017] Wie aus den Figuren 1 und 6 ersichtlich ist, besitzt die Innensohle 11 bzw. 111 mehrere
über die Sohlenfläche 17 bzw. 117 vorgesehene kissenartige Schichten 12 bis 16 bzw.
112 bis 116, von denen die kissenartigen Schichten 12, 112, 13, 113 und 14, 114 in
voneinander getrennte einzelne, plateauartige Felder 18 bis 22, 118 bis 122, bzw.
23 bis 25, 123 bis 125 bzw. 26, 27, 126, 127 unterteilt sind.
[0018] Die erste kissenartige Schicht 12, 112 ist im Vorfußgelenkbereich, d.h. im Bereich
der Fußzehen vorgesehen. Diese erste kissenartige Schicht 12, 112 ist in die fünf
voneinander getrennten und in Querrichtung der Innensohle 11, 111 nebeneinanderliegend
angeordnete Felder 18 bis 22, 118 bis 122 unterteilt. Die einzelnen Felder 18 bis
22, 118 bis 122 sind unterschiedlich breit und lang, entsprechend etwa der Grundfläche
der Teilbereiche der jeweiligen einzelnen Zehen. Entsprechendes gilt für die Form
der vorderen und hinteren Grenzlinie 28, 128 bzw. 29, 129 dieser ersten kissenartigen
Schicht 12, 112. Die zweite kissenartige Schicht 13, 113 ist im Übergangsbereich von
Mittelfuß und Fußwurzel und in einem Bereich, der dem Fußgewölbe abgewandt ist, vorgesehen.
Diese zweite kissenartige Schicht 13, 113 ist in die drei Felder 23 bis 25, 123 bis
125 unterteilt, die entsprechend diesem Teilbereich von Mittelfuß/Fußwurzel geformt
und in Querrichtung der Innensohle 11, 111 nebeneinander liegend unterteilt angeordnet
sind. Entsprechendes gilt für die Form der Umfangsgrenzlinie 31, 131 dieser zweiten
kissenartigen Schicht 13, 113. Die dritte kissenartige Schicht 14, 114 ist in einem
Übergangsbereich von Mittelfuß und Ferse vorgesehen und in die beiden Felder 26, 126
und 27, 127 unterteilt, die in Querrichtung der Innensohle 11, 111 gesehen nebeneinander
liegen und seitlich außen vorgesehen sind. Auch hier entspricht die Umfangsgrenzlinie
32, 132 etwa dem Übergangsbereich von Mittelfuß zur Ferse.
[0019] Die vierte kissenartige Schicht 15 bzw. 115 ist im Bereich der Ferse angeordnet und
plateauartig als einheitliche nicht unterteilte, in Quer- bzw. Längsrichtung der Innensohle
11, 111 etwa ovaläre Schicht ausgebildet. Ebenso ist die fünfte kissenartige Schicht
16, 116 als einheitliche nicht unterteilte Schicht ausgebildet, jedoch im Bereich
des Fußgewölbes etwa sichelförmig vorgesehen.
[0020] Die kissenartigen Schichten 12 bis 16, 112 bis 116 sind aus einem elastischen (Schaumstoff-)Material,
bspw. einem Silikon hergestellt. Sie besitzen eine ebene obere Fläche und sind im
Querschnitt etwa rechteckförmig, vorteilhaft leicht trapezförmig ausgebildet.
[0021] Beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 1 bis 3 besitzt die Innensohle
11 einen hier dreischichtigen Sohlengrundkörper 36, der die Grundform der Innensohle
11 bildet und gemäß Figur 1 entsprechend einem Fuß, hier dem rechten Fuß ausgebildet
ist. Es versteht sich, dass die entsprechend andere, d.h. linke Innensohle 11 spiegelsymmetrisch
ausgebildet ist. Der Sohlengrundkörper 36 besteht bspw. aus drei Korkschichten 33,
34, 35. Auf dem Sohlengrundkörper 36 ist eine Sohlendeckschicht 37 vorgesehen, die
bspw. aus Leder ist. Zwischen dem Sohlengrundkörper 36 und der Sohlendeckschicht 37
sind die kissenartigen Schichten 12 bis 16 in in den Sohlengrundkörper 36 eingelassener
Weise angeordnet. Dazu ist der Sohlengrundkörper 36 in seiner oberen und mittleren
Schicht 33, 34 mit entsprechenden Vertiefungen 38 versehen, die entsprechend den Feldern
18 bis 27 der kissenartigen Schichten 12 bis 14 und entsprechend den kissenartigen
Schichten 15, 16 eine unterschiedliche Grundfläche besitzen. Die Vertiefungen 38 sind
in den Sohlengrundkörper 36 derart tief eingearbeitet, dass die ebene Oberseite der
plateauartigen kissenartigen Schichten 12 bis 15 jeweils in etwa einer Ebene, d.h.
coplanar mit der Oberfläche des Sohlengrundkörpers 36 liegt. Eine Ausnahme bildet
die kissenartige Schicht 16. Bei diesem Ausführungsbeispiel reichen die Vertiefungen
38 bis zur Oberseite der unteren Schicht 35. Die kissenartigen Schichten 12 bis 15
besitzen jeweils untereinander etwa gleiche Höhe und liegen in einem Bereich zwischen
2 bis 5 mm, vorzugsweise in einem Bereich bei 3 mm. Das Obermaterial bzw. die Sohlendeckschicht
37 überdeckt die kissenartigen Schichten 12 bis 16 derart, dass diese bzw. deren Felder
18 bis 27 randseitig vertieft umgeben und mit der mittleren Schicht 34 des Sohlengrundkörpers
36 fest verbunden, vorzugsweise verklebt sind, so dass sich außer den Grenzlinien
28, 29 und 31, 32 etwa senkrecht zur Querrichtung der Innensohle 11 verlaufende Zwischengrenzlinien
41 bis 47 ergeben. Mit anderen Worten, die Vertiefungen 38 sind entsprechend der Gesamtgrundfläche
der kissenartigen Schichten 12 bis 15 ausgebildet.
[0022] Bei den beiden Varianten hierzu gemäß den Figuren 4 und 5 ist die oberflächige Anordnung
der kissenartigen Schichten 12 bis 15 der Schuhinnensohle 11 einschließlich der Anordnung
der Felder 18 bis 27 genauso wie in Figur 1 gegeben. Der wesentliche Unterschied bei
den Varianten der Figur 4 und 5 gegenüber dem Ausführungsbeispiel der Figuren 2 und
3 besteht darin, dass zwischen dem Sohlengrundkörper 36' bzw. 36'' und der Sohlendeckschicht
37' bzw. 37'' eine kissenartige elastische Zwischenschicht 51'bzw. 51'' ganzflächig
über den Sohlengrundkörper 36' vorgesehen ist. Dabei ist die Zwischenschicht 51 aus
dem selben elastischen Material wie die kissenartigen Schichten 12 bis 16 hergestellt
und mit der gesamten Oberfläche einer der keine Vertiefungen aufweisenden Schichten
34' (Figur 4) bzw. 35'' (Figur 5) des Sohlengrundkörpers 36' fest verbunden, vorzugsweise
verklebt.
[0023] Gemäß Figur 5 besitzt die kissenartige Zwischenschicht 51'' eine über die gesamte
Grundfläche etwa einheitliche Dicke im Bereich von 2 bis 3 mm, so dass sich ein durchgezogenes
ebenes Kissen ergibt, das erheblich elastischer ist als die Schichten des Sohlengrundkörpers
36'. Bei dieser Variante ist ausgehend von Figur 3 lediglich zwischen die untere Schicht
35' und die mittlere Schicht 34'' die Zwischenschicht 51'' ganzflächig gelegt.
[0024] Gemäß Figur 4 liegt die Zwischenschicht 51' zwischen der mittleren Schicht 34' und
der oberen Schicht 33' und besitzt unterschiedliche Dicke. Somit sind hier die obere
Schicht 33' mit Vertiefungen 38' und die kissenartige Zwischenschicht 51' mit den
Vertiefungen 38 entsprechenden Vertiefungen 52 zur Aufnahme der kissenartigen Schichten
12 bis 16 versehen, über die wiederum das Obermaterial bzw. die Sohlendeckschicht
37' sich in der selben Weise wie die Sohlendeckschicht 37 nach den Figuren 2 und 3
erstreckt.
[0025] Beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß den Figuren 6 bis 10 besitzt die Innensohle
111 einen zweischichtigen Sohlengrundkörper 136, der die Grundform der Innensohle
111 bildet und gemäß Figur 6 bzw. 9 entsprechend einem Fuß, hier dem linken Fuß, ausgebildet
ist. Es versteht sich auch hier, dass die entsprechend andere, d.h. die rechte Innensohle
spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Der Sohlengrundkörper 136 ist aus bspw. zwei Korkschichten
aufgebaut. Auf dem Sohlengrundkörper 136 ist eine Sohlendeckschicht 137 vorgesehen,
die bspw. aus Leder ist.
[0026] Zwischen dem Sohlengrundkörper 136 und der Sohlendeckschicht 137 sind die kissenartigen
Schichten 112 bis 115 in in den Sohlengrundkörper 136 eingelassener Weise angeordnet.
Dazu ist der Sohlengrundkörper 136 mit entsprechenden Vertiefungen 138 versehen, die
entsprechend den Feldern 118 bis 127 der kissenartigen Schichten 112 bis 114 und entsprechend
der kissenartigen Schicht 115 eine unterschiedliche Grundfläche besitzen. Die Figuren
9 und 10 zeigen in Draufsicht bzw. im Schnitt die entsprechenden Vertiefungen 138.
So besitzt der Sohlengrundkörper 136 eine maximale Dicke im Bereich von 3,5 bis 4
mm, vorzugsweise von 3,7 mm und eine minimale Dicke im Bereich seiner Vertiefungen
138 zwischen etwa 1 mm und 1,5 mm, vorzugsweise von 1,3 mm. In Figur 9 ist außerdem
angedeutet, dass der bspw. mehrschichtige Sohlengrundkörper 153 an seiner Oberseite
136 ganzflächig von einer feinen Textilauflage 139 überzogen ist. In nicht dargestellter
Weise kann statt dessen oder zusätzlich die Unterseite 154 des Sohlengrundkörpers
136 mit einer derartigen feinen Textilauflage 139 ganzflächig überzogen sein. Der
Sohlengrundkörper 136 bzw. dessen Schichten sind aus mit einem Bindemittel gepresstem
Korkschrott hergestellt.
[0027] Gemäß Figur 7 ist die Oberseite 153 des Sohlengrundkörpers 136 außerdem mit einer
elastischen bzw. kissenartigen Zwischenschicht 151 ganzflächig überzogen. Die Zwischenschicht
151 überzieht somit die gesamte Oberfläche einschließlich der Vertiefungen 138 des
Sohlengrundkörpers 136, so dass den Vertiefungen 138 entsprechende Vertiefungen 152
in der Zwischenschicht 151 erhalten bleiben. Die Zwischenschicht 151 hat eine durchgehende
Dicke von bspw. etwa 3 mm. Die Zwischenschicht 151 ist vorzugsweise wie die kissenartigen
Schichten 112 bis 116 aus einem Schaumstoff, bspw. geschäumten Naturlatex.
[0028] In die Vertiefungen 152 der Zwischenschicht 151 sind die kissenartigen Schichten
112 bis 115 eingelegt, die bspw. aus dem genannten geschäumten Naturlatex sind und
die bspw. eine Dicke im Bereich zwischen 4 und 5 mm, vorzugsweise von 4,5 mm besitzen.
Demgegenüber ist die kissenartige Schicht 116 für das Fußgewölbe nicht in einer Vertiefung
sondern unmittelbar auf der in diesem Bereich ebenen, d.h. ohne Vertiefung versehenen
Zwischenschicht 151 angeordnet. Diese kissenartige Schicht 116 ist an ihrer dicksten
Stelle ebenfalls etwa 4 bis 5 mm, vorzugsweise 4,5 mm dick, wobei sie zur Innenseite
der Sohle 111 hin stetig in ihrer Dicke abnimmt. Die ebenen Oberseiten 156 der plateauartigen
kissenartigen Schichten 112 bis 115 sind somit gegenüber der Oberseite 157 der Zwischenschicht
151 um 1,5 bis 2,5 mm, vorzugsweise um etwa 2 mm erhaben. Das Obermaterial bzw. die
Sohlendeckschicht 137 überdeckt die kissenartige Schicht 116 und ferner die kissenartigen
Schichten 112 bis 115 derart, dass die letzteren bzw. deren Felder 118 bis 127 randseitig
vertieft umgeben und mit der Zwischenschicht 151 fest verbunden, vorzugsweise verklebt
sind, so dass sich außer den Grenzlinien 128, 129 und 131, 132 etwa senkrecht zur
Querrichtung der Innensohle 111 verlaufende Zwischengrenzlinien bzw. -bereiche 141
bis 147 ergeben.
[0029] Die in den Figuren 11 und 12 dargestellte Variante unterscheidet sich vom zweiten
Ausführungsbeispiel ausschließlich in der Ausgestaltung der zweiten kissenartigen
Schicht 113'. Die Figuren 11 und 12 für diese Variante tragen dieselben Bezugsziffern
wie die Figuren 6 bis 10, wobei lediglich ein Strich hinzugefügt ist.
[0030] Gemäß den Figuren 11 und 12 ist die zweite kissenartige Schicht 113' mit dem äußeren
Feld 125', dem mittleren Feld 124' und dem inneren Feld 123' versehen, wobei die beiden
ersteren entsprechend den Darstellungen der Figuren 6 und 7 ausgebildet sind. Das
innere Feld 123' der zweiten kissenartigen Schicht 113' ist gegenüber dem Feld 123
nach Figur 6 zur ersten kissenartigen Schicht 112' hin bogenförmig vorgezogen. Dieser
bogenförmig vorgezogene Bereich 123' verlängert und verbreitert die vordere Fläche
des Feldes 123'. Wie der Figur 12 zu entnehmen ist, ist dieser bogenförmig vorgezogene
Bereich 123' nicht eben wie die übrigen Flächenbereiche der kissenartigen Schicht
113', sondern nach oben gewölbt, d.h. gegenüber der erhabenen Oberseite der Sohlendeckschicht
137' nochmals erhaben. Diese Wölbung hebt das Niveau des bogenförmig vorgezogenen
Bereichs 123' gegenüber dem übrigen Bereich des Feldes 123' und der Felder 124' und
125' um etwa 2 mm.
1. Schuhinnensohle (11), mit einem Sohlengrundkörper (36), mit einer Sohlendeckschicht
(37) und mit mehreren über die Sohlenfläche verteilt vorgesehenen kissenartigen Schichten
(12, 13, 14, 15 16), dadurch gekennzeichnet, dass eine erste kissenartige Schicht (12) im Vorfußgelenkbereich, eine zweite kissenartige
Schicht (13) im Mittelfuß/Fußwurzel-Übergangsbereich und eine dritte kissenartige
Schicht (14) im Mittelfuß/Fersen-Übergangsbereich vorgesehen sind, dass diese der
Unterstützung des venösen Blutabflusses dienenden kissenartigen Schichten (12, 13,
14) je für sich in einzelne in Querrichtung der Sohlenfläche (17) nebeneinander liegende
und voneinander getrennte, plateauartige Felder (18 bis 27) unterteilt sind und dass
die Oberseite der ebenfalls von der Sohlendeckschicht (37) überzogenen kissenartigen
Schichten (12, 13, 14) etwa eine Ebene mit der Oberseite des Sohlengrundkörpers (36)
bilden.
2. Schuhinnensohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ferse eine vierte kissenartige Schicht (15) vorgesehen ist, die plateauartig,
vorzugsweise in Sohlenquerrichtung ovalär homogen ist und etwa eine Ebene mit dem
Sohlengrundkörper (36) bildet.
3. Schuhinnensohle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Fußgewölbes eine fünfte kissenartige Schicht (16) sichelartig vorgesehen
ist.
4. Schuhinnensohle (111), mit einem Sohlengrundkörper (136), mit einer Sohlendeckschicht
(137) und mit mehreren über die Sohlenfläche verteilt vorgesehenen kissenartigen Schichten
(112, 113, 114, 115, 116), dadurch gekennzeichnet, dass eine erste kissenartige Schicht (112) im Vorfußgelenkbereich, eine zweite kissenartige
Schicht (113) im Mittelfuß/Fußwurzel-Übergangsbereich und eine dritte kissenartige
Schicht (114) im Mittelfuß/Fersen-Übergangsbereich vorgesehen sind, dass diese der
Unterstützung des venösen Blutabflusses dienenden kissenartigen Schichten (112, 113,
114) je für sich in einzelne in Querrichtung der Sohlenfläche (117) nebeneinander
liegende und voneinander getrennte, plateauartige Felder (118 bis 127) unterteilt
sind und dass die Oberseite der ebenfalls von der Sohlendeckschicht (137) überzogenen
kissenartigen Schichten (112, 113, 114) gegenüber der Ebene der Oberseite des Sohlengrundkörpers
(136) erhaben ist.
5. Schuhinnensohle nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Ferse eine vierte kissenartige Schicht (115) vorgesehen ist, die plateauartig,
vorzugsweise in Sohlenquerrichtung ovalär homogen ist und gegenüber der Ebene des
Sohlengrundkörpers (136) erhaben ist.
6. Schuhinnensohle nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Fußgewölbes eine fünfte kissenartige Schicht (116) vorgesehen ist,
die gegenüber der Ebene des Sohlengrundkörpers (136) erhaben ist.
7. Schuhinnensohle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die kissenartigen Schichten (12 bis 16; 112 bis 116) in den Sohlengrundkörper (36,
136) eingelassen sind.
8. Schuhinnensohle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sohlengrundkörper (36', 136) und der Sohlendeckschicht (37', 137) bzw.
den kissenartigen Schichten (12 bis 16; 112 bis 116) eine Zwischenschicht (51', 51'',
151) vorgesehen ist, die eine vollflächige zusätzliche kissenartige Schicht bildet.
9. Schuhinnensohle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenschicht (51'', 151) eine etwa gleichmäßige Dicke von vorzugsweise etwa
2 bis 4 mm, vorzugsweise 3 mm aufweist.
10. Schuhinnensohle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste bis fünfte kissenartige Schicht (12 bis 16) in Vertiefungen (52') der Zwischenschicht
(51') eingelassen sind.
11. Schuhinnensohle nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die erste bis fünfte kissenartige Schicht (112 bis 115) auf der Zwischenschicht (151)
angeordnet sind.
12. Schuhinnensohle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sohlengrundkörper (36, 136) vorzugweise lagenweise aus mit einem Bindemittel
gepresstem Korkgranulat besteht.
13. Schuhinnensohle nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Sohlengrundkörper (136) an seinen dicksten Bereichen etwa 3,5 bis 4 mm und an
seinen dünnsten Bereichen etwa 1 bis 1,5 mm beträgt.
14. Schuhinnensohle nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite kissenartige Schicht (113') mit einem inneren Feld (123') versehen ist,
das mit einem zur ersten kissenartigen Schicht (112') hin bogenförmig vorgezogenen
Bereich (123") versehen ist.
15. Schuhinnensohle nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der bogenförmig vorgezogene Bereich (123") des inneren Feldes (123') der zweiten
kissenartigen Schicht (113') gegenüber der erhabenen Oberseite der Sohlendeckschicht
(137') der übrigen Bereiche bzw. Felder der zweiten kissenartigen Schicht (113') vorstehend
gewölbt ist.
16. Schuhinnensohle nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung des bogenförmig vorgezogenen Bereichs (123") das Niveau um etwa 2 mm
anhebt.
17. Schuhinnensohle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sohlengrundkörper (136) von einer Textilauflage ganzflächig ober- und/oder unterseitig
überzogen ist.
18. Schuhinnensohle nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die kissenartigen Schichten (13 bis 16; 113 bis 116) und/oder die Zwischenschicht
(51, 151) durch einen weichen Schaumstoff gebildet sind.
19. Schuhinnensohle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie als auswechselbare Einlegesohle ausgebildet ist.
20. Schuhinnensohle nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sie als eine in einen Schuh integrierte Sohle ausgebildet ist.
1. An inner sole (11) of a shoe, with a sole base body (36), with a sole cover layer
(37) and with several pillow-like layers (12, 13, 14, 15, 16) arranged on the surface
of the sole characterized in that a first pillow- like layer (12) is provided in the forefoot joint area, a second
pillow-like layer (13) in the metatarsus/tarsus transition area, and a third pillow-like
layer (14) in the metatarsus/heel transition area, that each of these pillow-like
layers (12, 13, 14), which are provided for aiding into individual plateau-like fields
(18 to 27), which are positioned next to each other in the transverse direction of
the sole surface (17) and are separated from each other, and that the surface of the
pillow-like layers (12, 13, 14), which is also covered by the sole cover layer (37),
approximately forms a plane with the surface of the sole base body (36).
2. The inner sole of a shoe in accordance with claim 1, characterized in that a fourth pillow-like layer (15) is provided in the area of the heel, which is plateau-shaped,
preferably ovally homogeneous in the transverse direction of the sole and approximately
forms a plane with the surface of the sole base body (36).
3. The inner sole of a shoe in accordance with claim 1 or 2, characterized in that a fifth pillow-like layer (16) in the shape of a sickle is provided in the area of
the plantar arch.
4. An inner sole (111) of a shoe, with a sole base body (136), with a sole cover layer
(137) and with several pillow-like layers (112, 113, 114, 115, 116) distributedly
arranged on the surface of the sole, characterized in that a first pillow-like layer (112) is provided in the forefoot joint area, a second
pillow-like layer (113) in the metatarsus/tarsus transition area, and a third pillow-like
layer (114) in the metatarsus/heel transition area, that each of these pillow-like
layers (112, 113, 114), which are provided for aiding the venous outflow of the blood,
is itself divided into individual plateau-like fields (118 to 127), which are positioned
next to each other in the transverse direction of the sole surface (117) and are separated
from each other, and that the surface of the pillow-like layers (112, 113, 114), which
is also covered by the sole cover layer (137) is raised in respect to the plane of
the surface of the sole base body (136).
5. The inner sole of a shoe in accordance with claim 4, characterized in that a fourth pillow-like layer (115) is provided in the area of the heel, which is plateau-shaped,
preferably ovally homogeneous in the transverse direction of the sole and is raised
in relation to the plane of the sole base body (136).
6. The inner sole of a shoe in accordance with claim 4 or 5, characterized in that a fifth pillow-like layer (116), which is raised in relation to the plane of the
sole base body (136), is provided in the area of the plantar arch.
7. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of claims 1 to 6, characterized in that the pillow-like layers (12 to 16, 112 to 116) have been recessed in the sole base
body (36, 136).
8. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of claims 1 to 7, characterized in that an intermediate layer (51', 51'', 151) is provided between the sole base body (36',
136) and the sole cover layer (37', 137), or respectively the pillow-like layers (12
to 16, 112 to 116), which constitutes a full surfaced, additional, pillow-like layer.
9. The inner sole of a shoe in accordance with claim 8, characterized in that the intermediate layer (51'', 151) has an approximately even thickness of preferably
approximately 2 to 4 mm, preferably 3 mm.
10. The inner sole of a shoe in accordance with claim 8, characterized in that the first to fifth pillow-like layers (12 to 16) are recessed in depressions (52')
of the intermediate layer (51').
11. The inner sole of a shoe in accordance with claim 8, characterized in that the first to fifth pillow-like layers (112 to 115) are arranged on the intermediate
layer (151).
12. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that the sole base body (36, 136), preferably in layers, consists of a cork granulate
compacted by means of binding agent.
13. The inner sole of a shoe in accordance with claim 12, characterized in that the sole base body (136) has a thickness of approximately 3.5 to 4 mm in its thickest
areas, and approximately 1 to 1.5 mm in its thinnest areas.
14. The inner sole of a shoe in accordance with one of the preceding claims, characterized in that the second pillow-like layer (113') is provided with an inner field (123'), which
is provided with an area (123"), which is pulled forward in a bow shape toward the
first pillow-like layer (112').
15. The inner sole of a shoe in accordance with claim 14, characterized in that the bow-shaped, pulled-forward area (123") of the inner field (123') of the second
pillow-like layer (113') is arched upward in respect to the remaining raised surface
of the sole cover layer (137') of the remaining areas, or respectively fields of the
second pillow-like layer (113').
16. The inner sole of a shoe in accordance with claim 15, characterized in that the arching of the bow-shaped, pulled- forward area (123") raises the level by approximately
2 mm.
17. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that the sole base body (136) is covered over its entire upper and/or lower side by a
textile cover.
18. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of the preceding claims,
characterized in that the pillow-like layers (13 to 16, 113 to 116) and/or the intermediate layer (51,
151) are constituted by a soft foam material.
19. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of claims 1 to 18, characterized in that it is designed as an exchangeable insole.
20. The inner sole of a shoe in accordance with at least one of claims 1 to 18, characterized in that it is designed as a sole which is integrated into a shoe.
1. Semelle intérieure de chaussure (11) comprenant un corps de base de semelle (36),
une couche de recouvrement de semelle (37) et plusieurs couches en forme de coussins
(12, 13, 14, 15, 16) réparties sur la surface de la semelle, caractérisée en ce qu'une première couche en forme de coussin (12) est prévue dans la zone de l'articulation
de l'avant-pied, une deuxième couche en forme de coussin (13) dans la zone de transition
entre le métatarse et le tarse et une troisième couche en forme de coussin (14) dans
la zone de transition entre le métatarse et le talon, en ce que ces couches en forme de coussins (12, 13, 14) dont la fonction consiste à stimuler
la circulation du sang dans les veines sont chacune séparées en plusieurs champs (18
à 27) en forme de plateaux juxtaposés dans le sens transversal par rapport à l'axe
de la semelle et séparés les uns des autres et en ce que la partie supérieure des couches en forme de coussins (12, 13, 14) également revêtues
de la couche de recouvrement de semelle (37) se trouve sensiblement dans le même plan
que la face supérieure du corps de base de la semelle (36).
2. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une quatrième couche en forme de coussin (15) est prévue dans la zone du talon, cette
couche, en forme de plateau, étant de préférence un ovale homogène orienté dans le
sens transversal par rapport à l'axe de la semelle et se trouvant sensiblement dans
le même plan que le corps de base de semelle (36).
3. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'une cinquième couche en forme de coussin (16) et à profil de croissant est disposée
dans la zone de la voûte plantaire.
4. Semelle intérieure de chaussure (111) comprenant un corps de base de semelle (136),
une couche de recouvrement de semelle (137) et plusieurs couches en forme de coussins
(112, 113, 114, 115, 116) réparties sur la surface de la semelle, caractérisée en ce qu'une première couche en forme de coussin (112) est prévue dans la zone de l'articulation
de l'avant-pied, une deuxième couche en forme de coussin (113) dans la zone de transition
entre le métatarse et le tarse et une troisième couche en forme de coussin (114) dans
la zone de transition entre le métatarse et le talon, en ce que ces couches en forme de coussins (112, 113, 114) dont la fonction consiste à stimuler
la circulation du sang dans les veines sont chacune séparées en plusieurs champs (118
à 127) en forme de plateaux juxtaposés dans le sens transversal par rapport à l'axe
de la semelle et séparés les uns des autres et en ce que la partie supérieure des couches en forme de coussins (112, 113, 114) également revêtues
de la couche de recouvrement de semelle (137) forme une bosse par rapport à la face
supérieure du corps de base de semelle (136).
5. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'une quatrième couche en forme de coussin (115) est prévue dans la zone du talon, cette
couche, en forme de plateau, étant de préférence un ovale homogène orienté dans le
sens transversal par rapport à l'axe de la semelle et formant une bosse par rapport
au corps de base de semelle (136).
6. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce qu'une cinquième couche en forme de coussin (116) est disposée dans la zone de la voûte
plantaire, ladite couche formant une bosse par rapport au corps de base de semelle
(136).
7. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que les couches en forme de coussins (12 à 16 ; 112 à 116) sont intégrées dans le corps
de base de semelle (36, 136).
8. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'une couche intermédiaire (51', 51", 151) est prévue entre le corps de base de semelle
(36', 136) et la couche de recouvrement de semelle (37', 137) et/ou les couches en
forme de coussins (12 à 16 ; 112 à 116), cette couche intermédiaire constituant une
couche en forme de coussin supplémentaire sur toute la surface.
9. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 8, caractérisée en ce que la couche intermédiaire (51", 151) présente une épaisseur sensiblement régulière,
de préférence d'environ 2 à 4 mm, de préférence de 3 mm.
10. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 8, caractérisée en ce que les première à cinquième couches en forme de coussins (12 à 16) sont intégrées dans
des creux (52') de la couche intermédiaire (51').
11. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 8, caractérisée en ce que les première à cinquième couches en forme de coussins (112 à 115) sont disposées
sur la couche intermédiaire (151).
12. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le corps de base de semelle (36, 136) est constitué d'un granulé de liège comprimé
avec un liant, de préférence en plusieurs couches.
13. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 12, caractérisée en ce que l'épaisseur du corps de base de semelle (136) est d'environ 3,5 à 4 mm dans les zones
les plus épaisses et d'environ 1 à 1,5 mm dans les zones les plus minces.
14. Semelle intérieure de chaussure selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la deuxième couche en forme de coussin (113') comprend un champ intérieur (123')
comprenant une zone (123") courbée qui s'avance en direction de la première couche
en forme de coussin (112').
15. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 14, caractérisée en ce que la zone courbée avancée (123") du champ intérieur (123') de la deuxième couche en
forme de coussin (113') est bombée et forme une saillie par rapport à la partie supérieure
en bosse de la couche de recouvrement de semelle (137') des autres zones et/ou champs
de la deuxième couche en forme de coussin (113').
16. Semelle intérieure de chaussure selon la revendication 15, caractérisée en ce que le bombement de la zone courbée avancée (123") soulève le niveau d'environ 2 mm.
17. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le corps de base de semelle (136) est revêtu d'une couche textile sur toute la surface
supérieure et/ou inférieure.
18. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les couches en forme de coussins (13 à 16 ; 113 à 116) et/ou la couche intermédiaire
(51, 151) sont formées par une mousse souple.
19. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la forme d'une semelle intérieure amovible.
20. Semelle intérieure de chaussure selon au moins l'une des revendications 1 à 18, caractérisée en ce qu'elle est réalisée sous la forme d'une semelle intégrée dans une chaussure.