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EP 0 971 792 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.11.2002 Patentblatt 2002/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.03.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B05B 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/778 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9804/3743 (08.10.1998 Gazette 1998/40) |
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DÜSE, VERWENDUNG EINER DÜSE UND VERFAHREN ZUR EINDÜSUNG EINES ERSTEN FLUIDS IN EIN
ZWEITES FLUID
NOZZLE, APPLICATION FOR A NOZZLE AND METHOD FOR INJECTING A FIRST FLUID INTO A SECOND
FLUID
AJUTAGE, UTILISATION D'UN AJUTAGE ET PROCEDE POUR INJECTER UN PREMIER FLUIDE DANS
UN DEUXIEME FLUIDE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
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Priorität: |
01.04.1997 DE 19713377
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2000 Patentblatt 2000/03 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- TIEMANN, Carsten
D-33739 Bielefeld (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 729 792 DE-U- 7 112 090 GB-A- 858 948 US-A- 2 110 409
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DE-A- 19 608 349 FR-A- 808 111 GB-A- 2 001 262 US-A- 2 428 748
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Düse zur Eindüsung eines ersten Fluids in ein zweites
Fluid, eine Verwendung einer solchen Düse und ein Verfahren zur Eindüsung eines ersten
Fluids in ein zweites Fluid.
[0002] In der DE 32 35 080 A1 ist eine Rücklaufeinspritzdüse beschrieben, bei der zwei einander
entgegengesetzte Flüssigkeitszuführungen tangential in einen kreiszylindrischen Drallraum
münden. Mit dem Drallraum ist einerseits ein Einspritzkanal und entgegengesetzt dazu
andererseits eine Rücklaufbohrung verbunden. Die Rücklaufeinspritzdüse ist insbesondere
für die Zerstäubung von flüssigem Brennstoff in Gasturbinenbrennkammern geeignet.
Eine Zerstäubung wird dadurch erreicht, daß tangential in die Drallkammer Brennstoff
einströmt und zu einem Hauptstrom vereinigt wird, wobei durch eine kreisförmige Führung
in der Drallkammer dem Hauptstrom ein Drall erteilt wird, der im Einspritzkanal erhalten
bleibt, so daß der Brennstoffstrahl beim Austritt des Brennstoffs aus dem Einspritzkanal
kegelförmig auffächert. Andererseits wird Brennstoff über die Rücklaufbohrung zurückgeführt.
Unter Beibehaltung eines konstanten Brennstoffzustromes zur Rücklaufeinspritzdüse
wird die Menge von eingespritztem Brennstoff dadurch gesteuert, daß die Menge an zurückgeführtem
Brennstoff eingestellt wird. Ein Zerstäuber mit Rücklaufregelung geht ebenfalls hervor
aus der DD 22 076.
[0003] In der DE 196 08 349 A1 ist eine Druckzerstäuberdüse, insbesondere für einen Gasturbinenbrenner,
beschrieben. Diese Düse weist eine separate Turbulenz- oder Drallkammer auf. Die Drallkammer
steht über eine Düsenbohrung mit einem Außenraum in Verbindung, in welchen die zu
zerstäubende Flüssigkeit ausströmt. Über einen ersten Zufuhrkanal ist die zu zerstäubende
Flüssigkeit der Drallkammer zuführbar. Der erste Zufuhrkanal ist durch eine enge Bohrung
realisiert, die turbulenzerzeugend wirkt. Mithin wird der erste Zufuhrkanal auch als
Turbulenzzerstäuberstufe bezeichnet. Über einen zweiten Zufuhrkanal ist ebenfalls
zu zerstäubende Flüssigkeit unter Druck und mit Drall der Drallkammer zuführbar. Durch
eine Anpassung der durch den ersten bzw. durch den zweiten Kanal strömende Flüssigkeitsmassenströme
ist die Düse an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassbar. Insbesondere ist beim
Einsatz in einem Gasturbinenbrenner ein auf die Nennlastbedingungen angepaßter Düsenvordruck
erzeugbar. Je nach Last ist der Spraykegelwinkel und damit der Grad der Zerstäubung
anpassbar.
[0004] Die DE 44 40 681 C2 zeigt eine Sprühdüse, insbesondere zum Versprühen von Wasser
in Brandschutzanlagen. Ähnlich wie in der DE 196 08 349 A1 ist auch in dieser Schrift
eine Wirbelkammer vorgesehen, in der sich das zu versprühende Wasser vor dem Austritt
sammelt.
[0005] Die US-PS 5,035,364 zeigt eine Einrichtung zur Verhinderung einer Konglomeratbildung
von in einem Fluidstrom strömenden Festkörperteilchen. Dazu wird dem Fluidstrom durch
seitlich einmündende Injektionskanäle Fluid so beigemischt, daß sich eine Wirbelbildung
im Hauptstrom ergibt.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Düse zur Eindüsung eines ersten Fluids in ein
zweites Fluid anzugeben. Weitere Aufgaben sind es, eine Verwendung einer solchen Düse
sowie ein Verfahren zur Eindüsung eines ersten Fluids in ein zweites Fluid anzugeben.
[0007] Erfindungsgemäß wird die auf eine Düse zur Eindüsung eines ersten Fluids in ein zweites
Fluid gerichtete Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Unter einer Mittellinie eines Kanals ist die Linie zu verstehen, die sich aus der
Gesamtheit der Schwerpunkte jeder Querschnittsfläche des Kanals ergibt.
[0009] Eine an der Mündung liegende Tangente an die zweite Mittellinie ist die Tangente
an die zweite Mittellinie in jenem Punkt, in dem die zweite Mittellinie von der Mündungsfläche
geschnitten wird. Die Mündungsfläche ist die Fläche, die durch den Rand der an der
Mündung endenden Wand des zweiten Kanals eingeschlossen ist.
[0010] Der Ausdruck "strömungstechnisch parallel geschaltet" ist in Analogie zu einer elektrischen
Schaltung zu sehen. Der erste Kanal entspricht einer elektrischen Leitung, der eine
zweite elektrische Leitung, die dem zweiten Kanal entspricht, bis zu einer Zusammenschaltung
der beiden Leitungen parallel geschaltet ist. Der erste und der zweite Kanal dienen
vor der Mündung der Führung voneinander getrennter Teilströme des ersten Fluids, die
an der Mündung vereinigt werden. Diese Teilströme entsprechen elektrischen Strömen
durch die beiden Leitungen vor ihrer Zusammenschaltung.
[0011] Dadurch, daß die an der Mündung liegende Tangente der zweiten Mittellinie von der
ersten Mittellinie beabstandet ist, ergibt sich eine exzentrische Einmündung des zweiten
Kanals in den ersten Kanal. Mit einer solchen Düse wird einem im ersten Kanal strömenden
Fluidstrom durch die zum ersten Kanal exzentrische Einmündung eines im zweiten Kanal
strömenden Fluidstroms ein Drall aufgeprägt. Dem im ersten Kanal strömenden Fluidstrom
wird also zusätzlich zu seinem in Strömungsrichtung gerichteten Impuls ein Drehimpuls
erteilt. Bei einem Austritt des so drallbehafteten Fluidstroms aus der Düse fächert
der Fluidstrom kegelförmig auf. Dabei wird die aus dem Impuls in Hauptströmungsrichtung
resultierende Wurfweite des Strahls im wesentlichen beibehalten. Die Wurfweite ist
jene Länge, die der Strahl maximal in seiner beim Austritt aus der Düse weisenden
Hauptströmungsrichtung vom Düsenaustritt zurücklegt. Durch die im wesentlichen beibehaltene
Wurfweite und durch die gleichzeitige Strahlauffächerung durch den Drall ist es insbesondere
möglich, eine gute Durchmischung des ersten Fluids mit dem zweiten Fluid über die
gesamte Wurfweite zu erhalten. Dies ist insbesondere bei einer Eindüsung von Brennstoff
als erstem Fluid in Verbrennungsluft als zweitem Fluid von Bedeutung. Eine solche
Eindüsung wird beispielsweise bei einem Brenner einer Gasturbine benutzt. Eine feine
Verteilung von Brennstoff und Verbrennungsluft ergibt eine gleichmäßige Verbrennungstemperatur
und damit geringe Stickoxidbildung.
[0012] Bevorzugt ist der Düsenkörper entlang einer Düsenachse gerichtet, wobei der erste
Kanal entlang der Düsenachse führt. Insbesondere fällt die Mittellinie des ersten
Kanals mit der Düsenachse zusammen. Damit ist ein im ersten Kanal strömender Fluidstrom
ein gerade gerichteter Strom mit einem hohen Impuls in Strömungsrichtung.
[0013] Weiter bevorzugt weist der erste Kanal eine Hauptquerschnittsfläche und der zweite
Kanal eine Nebenquerschnittsfläche auf, die kleiner als die Hauptquerschnittsfläche
ist. Dadurch fließt im zweiten Kanal ein geringerer Massenstrom des ersten Fluids
als im ersten Kanal. Damit wird der Impuls des im ersten Kanal fließenden Teilstroms
des ersten Fluids auch bei einer Einmündung eines im zweiten Kanal strömenden Teilstroms
des ersten Fluids im wesentlichen beibehalten, wodurch die erzielbare Wurfweite im
wesentlichen erhalten wird.
[0014] Bevorzugt die Mündung einen größten Mündungsdurchmesser aufweist, wobei sich der
erste Kanal stromab der Mündung über mindestens eine solche Länge erstreckt, daß sich
ein Teilstrom des ersten Fluids im ersten Kanal mit einem Teilstrom des ersten Fluids
aus dem zweiten Kanal zu einem einzigen, sich beim Austritt aus der Düse nicht aufspaltenden,
Hauptstrom vereinigt, höchstens aber über eine Länge, über die ein Drall des Hauptstromes
noch erhalten bleibt, insbesondere über eine Länge von dem drei- bis vierfachen des
größten Mündungsdurchmessers.
[0015] Es wird so einerseits erreicht, daß sich bei Austritt des ersten Fluids aus der Düse
nur ein einziger, kegelförmig auffächender Strahl ergibt, daß also keine Aufspaltung
in zwei getrennte Teilstrahlen erfolgt. Andererseits bleibt der an der Mündung dem
Hauptstrom erteilte Drall erhalten, daß heißt der Drall wird nicht durch eine Führung
in einem zu langen Kanal abgebaut.
[0016] Bevorzugtermaßen schließt der mit dem zweiten Kanal parallel geschaltete erste Kanal
an der Mündung mit dem zweiten Kanal einen Winkel zwischen 5° und 90°, insbesondere
zwischen 35° und 55°, ein. Durch einen solchen Einströmwinkel wird besonders gut einerseits
ein Drall auf einen im ersten Kanal strömenden Teilstrom des ersten Fluids erteilt.
Andererseits wird gleichzeitig ein in Strömungsrichtung des im zweiten Kanal strömenden
zweiten Teilstroms des ersten Fluids gerichteter Impuls übertragen, so daß sich an
der Mündung nur ein geringer zusätzlicher, aus der Vereinigung der Teilströme resultierender
Strömungswiderstand ergibt.
[0017] Weiter bevorzugt weist der erste Kanal einen ungefähr kreisförmigen Querschnitt auf,
wobei der zweite Kanal im wesentlichen tangential in den ersten Kanal mündet. Tangential
bedeutet, daß es in einer die Mündung teilenden, senkrecht zur ersten Mittellinie
gerichteten Ebene eine gemeinsame Tangente an die Oberfläche des ersten und zweiten
Kanals gibt. Eine solche tangentiale Einmündung verursacht eine besonders große Drallübertragung
auf einen im ersten Kanal strömenden Teilstrom des ersten Fluids.
[0018] Bevorzugtermaßen mündet ein dritter Kanal in den ersten Kanal an einer Zusatzmündung,
wobei die Zusatzmündung bezüglich der Mittellinie des ersten Kanals der Mündung gegenüberliegt.
Insbesondere ist die Strömungsrichtung eines im dritten Kanal strömenden Teilstromes
des ersten Fluids der Strömungsrichtung eines im zweiten Kanal strömenden Teilstromes
des ersten Fluids ungefähr entgegengesetzt. Ein so angeordneter weiterer Kanal erhöht
den Drallübertrag auf einen im ersten Kanal strömenden Fluidstrom und führt zu einer
gleichmäßigeren Verteilung des ersten Fluids über den Umfang des sich beim Austritt
des ersten Fluids aus der Düse ausbildenden Spritzkegels.
[0019] Weiter bevorzugt ist jeder Kanal als kreissymmetrische Bohrung ausgeführt. Bevorzugt
weist der Düsenkörper eine Außenfläche auf, die zumindest teilweise als ein Gewinde
ausgebildet ist. Ein so gestalteter Düsenkörper ermöglicht einen einfachen Einbau
der Düse z.B. in einen Brenner durch einfaches Einschrauben des Düsenkörpers.
[0020] Bevorzugtermaßen wird die Düse zur Eindüsung von Brennstoff in Verbrennungsluft in
einem Brenner, insbesondere in einem Vormischbrenner einer Gasturbine, eingesetzt.
Dabei ist das erste Fluid Brennstoff und das zweite Fluid Verbrennungsluft. Ein Vormischbrenner
zeichnet sich insbesondere dadurch aus, daß Brennstoff und Verbrennungsluft zunächst
gemischt und erst dann einer Verbrennung zugeführt werden. Das Prinzip eines Vormischbrenners
ist beschrieben in dem Artikel "Progress in Nox and CO Emission Reduction of Gas Turbines",
H. Maghon, P. Berenbrink, H. Termühlen und G. Gartner, ASME/IEEE Power Generations
Conference, Boston 1990, worauf hiermit explizit Bezug genommen wird.
[0021] Die auf ein Verfahren gerichtete Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
gemäß den Merkmalen des Anspruchs 11.
[0022] Eine solche Zusammenführung zweier Teilströme resultiert in einem drallbehafteten
Hauptstrom. Ein solcher Drall bewirkt, wie oben bereits näher erläutert, eine Auffächerung
des aus der Düse austretenden Hauptstroms. Diese Auffächerung führt wiederum zu einer
guten Durchmischung des ersten Fluids mit dem zweiten Fluid.
[0023] Bevorzugtermaßen werden der erste Teilstrom und der zweite Teilstrom unter einem
Winkel zwischen 5° und 90° , insbesondere zwischen 35° und 55°, zusammengeführt.
[0024] Eine solche Vereinigung zweier Teilströme bewirkt, daß ein großer Impuls in Strömungsrichtung
der zusammengeführten Teilströme beibehalten wird.
[0025] Bevorzugt ist das erste Fluid Brennstoff und das zweite Fluid Verbrennungsluft, wobei
der Brennstoff in einer Düse eines Brenners, insbesondere eines Vormischbrenners einer
Gasturbine, geführt und in die Verbrennungsluft eingedüst wird.
[0026] Die Düse und das Verfahren werden anhand der Zeichnung beispielhaft näher erläutert.
Es zeigen:
- FIG 1
- eine Seitenansicht einer Düse im Luftkanal eines Vormischbrenners,
- FIG 2
- einen Querschnitt durch die Düse aus Figur 1 und
- FIG 3
- eine Seitenansicht einer weiteren Ausgestaltung einer Düse.
[0027] Gleiche Bezugszeichen haben in den verschiedenen Figuren die gleiche Bedeutung. In
Figur 1 ist eine Seitenansicht einer in einem Luftkanal 12 eines nicht weiter dargestellten
Vormischbrenners eingebauten Düse 1 abgebildet. Der Luftkanal 12 ist nicht maßstäblich
abgebildet. Ein Düsenkörper 2 ist entlang einer Achse 2a gerichtet und besteht aus
einem zylindrischen Kopfteil 2b mit einer Stirnseite 2e und einem ebenfalls zylindrischen,
etwa gleich langen Schraubenteil 2c mit einem Außengewinde 7, mit dem die Düse 1 in
eine Wand 12b des Luftkanals 12 eingeschraubt ist und einer Stirnseite 2d. Das Schraubenteil
2c weist ungefähr 2/3 des Durchmessers des Kopfteils 2b auf. Das Schraubenteil 2c
schließt sich an einer Fußfläche 2f des Kopfteils 2b an das Kopfteil 2b an. Das Gewinde
7 weist einander bezüglich der Achse 2a gegenüberliegende Schlitze 7a, 7b auf. Die
Schlitze 7a, 7b erstrecken sich jeweils parallel zur Achse 2a von der Stirnseite 2d
des Schraubenteils 2c bis über ca. 4/5 der Länge des Schraubenteils 2c. Das Kopfteil
2b weist eine im Querschnitt sechsekkige, im folgenden als Innensechskant 6 bezeichnete
Vertiefung entlang der Achse 2a mit etwa dem halben Durchmesser des Durchmessers des
Kopfteils 2b auf. Der Innensechskant 6 erstreckt sich in seiner Tiefe etwa über 2/3
der Länge des Kopfteils 2b und dient dem Eingriff eines Werkzeugs zum Einschrauben
der Düse 1 in die Wand 12b des Luftkanals 12. An den Innensechskant 6 schließt sich
ein im Querschnitt kreisförmiger erster Kanal 3 entlang der Achse 2a mit einem Durchmesser
3b von ungefähr 1/8 des Durchmessers des Kopfteils 2b an. Der erste Kanal 3 erstreckt
sich mit diesem Durchmesser 3b bis in das Schraubenteil 2c hinein und verjüngt sich
anschließend auf einer kurzen Strecke um ungefähr 2/3 auf einen Durchmesser 3c. Der
erste Kanal 3 führt durch das Schraubenteil 2c entlang der Achse 2a bis zur Stirnseite
2d des Schraubenteiles 2c. Der erste Kanal 3 weist eine erste Mittellinie 3a auf,
die mit der Achse 2a zusammenfällt. Ein zweiter, im Querschnitt kreisförmiger Kanal
4 erstreckt sich unter einem Winkel α (s. Fig. 3) zur Achse 2a durch das Schraubenteil
2c von dem Schlitz 7a bei etwa der Hälfte der Länge des Schraubenteils 2c bis zur
Fußseite 2f des Kopfteiles 2b. Hier mündet er an einer Mündung 5 in den ersten Kanal
3, der dort den Durchmesser 3b aufweist. Der zweite Kanal 4 ist entlang einer zweiten
Mittellinie 4a gerichtet. Die zweite Mittellinie 4a weist an der Mündung eine Tangente
4b auf, die mit der zweiten Mittellinie 4a zusammenfällt, da die zweite Mittellinie
4a eine Gerade ist. Die Tangente 4b ist von der ersten Mittellinie 3a mit dem Abstand
a (s. Fig. 2) beabstandet. Ein dritter, im Querschnitt kreisförmiger Kanal 4' erstreckt
sich vom Schlitz 7b entlang einer dritten Mittellinie 4a', und mündet an einer Zusatzmündung
5' in den ersten Kanal 3. Der dritte Kanal 4' ist bezüglich der Achse 2a symmetrisch
zum zweiten Kanal 4 angeordnet. Die dritte Mittellinie 4a' weist an der Zusatzmündung
5' eine Tangente 4b' auf, die mit der dritten Mittelinie 4a' zusammenfällt und zur
ersten Mittellinie 3a mit dem Abstand a (s. Fig. 2) beabstandet ist. Die Düse 1 mündet
in einen senkrecht zur Achse 2a gerichteten Luftkanal 12 mit einer Luftkanalbreite
12a.
[0028] Bei einer Verwendung der Düse 1 in einem nicht dargestellten Brenner, z.B. in einem
Vormischbrenner einer Gasturbine, durchströmt Brennstoff 10 von der Stirnseite 2d
des Schraubenteils 2c den ersten Kanal 3 bis zur Stirnseite 2e des Kopfteils 2b. Dort
tritt der Brennstoff 10 als Brennstoffstrahl 10d in den Luftkanal 12 ein, in dem Verbrennungsluft
11 ungefähr senkrecht zur Richtung des Brennstoffstrahles strömt. Teilströme 10b des
Brennstoffes 10 werden über die Schlitze 7a und 7b dem zweiten Kanal 4 bzw. dem dritten
Kanal 4' zugeführt. An der Mündung 5 bzw. an der Zusatzmündung 5' tritt dieser Teilstrom
10b in den ersten Kanal 3, in dem ein Teilstrom 10a des Brennstoffes 10 fließt, exzentrisch
ein. Die Teilströme 10b und 10a werden zu einem Hauptstrom 10c vereinigt. Durch die
exzentrische Einströmung wird dem Hauptstrom 10c ein Drall aufgeprägt. Der drallbehaftete,
vereinigte Hauptstrom 10c tritt als Brennstoffstrahl 10d aus der Düse 1 aus und fächert
dabei durch den Drall auf, hat aber noch einen so großen Impuls in Hauptströmungsrichtung,
daß sich der Brennstoffstrahl 10d über nahezu die ganze Breite 12a des Luftkanals
12 erstreckt. Damit ergibt sich eine gute Durchmischung von Brennstoff 10 und Verbrennungsluft
11 über nahezu die ganze Luftkanalbreite 12a. Der Schraubenteil 2c ist gegenüber dem
Luftkanal 12 an der Fußseite 2f des Kopfteils 2b abgedichtet.
[0029] In Figur 2 ist ein Querschnitt durch die Düse 1 aus Figur 1 im doppelt so großen
Maßstab dargestellt. Zur besseren Veranschaulichung sind die Kanäle 4, 4' in die Querschnittsebene
geschwenkt. In den ersten Kanal 3 münden tangential der zweite Kanal 4 und der dritte
Kanal 4'. Die zweite Mittellinie 4a des zweiten Kanals 4 weist an der Mündung 5 eine
Tangente 4b und die dritte Mittellinie 4a' des dritten Kanals 4' an der Mündung 5'
eine Tangente 4b' auf, die jeweils mit den Mittellinien 4a und 4a' zusammenfallen,
da diese Geraden sind. Die Tangenten 4b bzw. 4b' sind mit einem Abstand a von der
Mittellinie 3a des Kanals 3 beabstandet. Durch diese exzentrische Mündung der Kanäle
4 und 4' in den ersten Kanal 3 wird dem im ersten Kanal 3 strömenden Teilstrom 10a
des Brennstoffs 10 durch die jeweils vom zweiten Kanal 4 und vom dritten Kanal 4'
zuströmende Teilströme 10b des Brennstoffes 10 ein Drall erteilt. Dabei wird der Impuls
des Teilstromes 10a des Brennstoffes 10 im ersten Kanal 3 entlang der Mittellinie
3a im wesentlichen beibehalten. Der vereinigte Hauptstrom 10c wird noch über eine
Länge 5b des ersten Kanals 3 geführt, um eine Aufspaltung in zwei Teilstrahlen bei
Austritt des Brennstoffes 10 aus dem ersten Kanal 3 zu vermeiden. Damit tritt der
in Kanal 3 vereinigte Hauptstrom 10c als Brennstoffstrahl 10d weit in die Verbrennungsluft
11 aus, so daß sich der Brennstoffstrahl 10d über nahezu die ganze Breite 12a des
Luftkanals erstreckt. Somit kann über eine große Strecke Verbrennungsluft 11 mit Brennstoff
10 vermischt werden. Der dem Hauptstrom 10c erteilte Drall führt dabei zu einer kegelförmigen
Auffächerung des aus der Düse 1 austretenden Brennstoffstrahls 10d und damit zu einer
Feinverteilung von Brennstoff 10.
[0030] Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Düse 1 in einer Seitenansicht.
Die Düse 1 ist bis auf eine andere Brennstoffzuführung zu den Kanälen 4 und 4' baugleich
zu der Düse 1 aus Figur 1. Zwei zum ersten Kanal 3 parallele Sacklochbohrungen 9 bzw.
9' im Schraubenteil 2c erstrecken sich jeweils von der Stirnfläche 2d des Schraubenteiles
2c über nahezu die ganze Länge des Schraubenteils 2c, wobei die Sacklochbohrung 9
den zweiten Kanal 4 und die Sacklochbohrung 9' den dritten Kanal 4' schneidet. Den
Kanälen 4 bzw. 4' wird Brennstoff 10 über die Sacklochbohrung 9 bzw. 9' zugeführt.
1. Düse (1) zur Eindüsung eines ersten Fluids (10) in ein zweites Fluid (11), mit einem
Düsenkörper (2), in dem das erste Fluid (10) führbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in dem Düsenkörper (2) ein entlang einer ersten Mittellinie (3a) gerichteter erster
Kanal (3) vorgesehen ist, in den ein entlang einer zweiten Mittellinie (4a) gerichteter
zweiter Kanal (4) an einer Mündung (5) mündet, wobei
- der erste Kanal (3) und der zweite Kanal (4) vor der Mündung (5) strömungstechnisch
parallel geschaltet sind;
- die zweite Mittellinie (4a) an der Mündung (5) eine Tangente (4b) aufweist, die
von der ersten Mittellinie (3a) beabstandet ist;
- der erste Kanal (3) so ausgebildet ist, daß ein entlang der ersten Mittellinie (3a)
gerichteter Impuls des im ersten Kanal (3) führbaren ersten Fluides (10) bis zu einem
Austritt aus dem Düsenkörper (2) im wesentlichen erhalten bleibt.
2. Düse (1) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) entlang einer Düsenachse (2a) gerichtet ist, wobei der erste
Kanal (3) entlang der Düsenachse (2a) führt.
3. Düse (1) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kanal (3) an der Mündung (5) eine Hauptquerschnittsfläche und der zweite
Kanal (4) an der Mündung (5) eine Nebenquerschnittsfläche aufweist, die kleiner als
die Hauptquerschnittsfläche ist.
4. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (5) einen größten Mündungsdurchmesser (5a) aufweist, wobei sich der erste
Kanal (3) stromab der Mündung (5) über mindestens eine solche Länge (5b) erstreckt,
daß sich ein Teilstrom (10a) des ersten Fluids (10) im ersten Kanal (3) mit einem
Teilstrom (10b) des ersten Fluids (10) aus dem zweiten Kanal (4) zu einem einzigen,
sich beim Austritt aus der Düse nicht aufspaltenden, Hauptstrom (10c) vereinigt, höchstens
aber über eine Länge (5b), über die ein Drall des Hauptstromes (10c) noch erhalten
bleibt, insbesondere über eine Länge (5b) von dem drei- bis vierfachen des größten
Mündungsdurchmessers (5a).
5. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem zweiten Kanal (4) parallel geschaltete erste Kanal (3) an der Mündung
(5) einen Winkel (α) zwischen 5 und 90°, insbesondere zwischen 35° und 55°, mit dem
zweiten Kanal (4) einschließt.
6. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Kanal (3) einen ungefähr kreisförmigen Querschnitt aufweist, wobei der
zweite Kanal (4) im wesentlichen tangential in den ersten Kanal (3) mündet.
7. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Kanal (4') in den ersten Kanal (3) an einer Zusatzmündung (5') mündet,
wobei die Zusatzmündung (5') bezüglich der Mittellinie (3a) des ersten Kanals (3)
der Mündung (5) gegenüberliegt.
8. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kanal (3, 4, 4') als kreissymmetrische Bohrung ausgeführt ist.
9. Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) eine Außenfläche aufweist, die zumindest teilweise als ein Gewinde
(7) ausgebildet ist.
10. Verwendung einer Düse (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Eindüsung von
Brennstoff (10) in Verbrennungsluft (11) in einem Brenner, insbesondere in einem Vormischbrenner
einer Gasturbine.
11. Verfahren zur Eindüsung eines ersten Fluids (10) in ein zweites Fluid (11),
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Fluid (10) in einem ersten Teilstrom (10a) entlang einer ersten Mittellinie
(3a) und in einem zweiten Teilstrom (10b) entlang einer zweiten Mittellinie (4a) geführt
wird, wobei der zweite Teilstrom (10b) mit dem ersten Teilstrom (10a) zu einem Hauptstrom
(10c) so vereinigt wird, daß dem ersten Teilstrom (10a) durch die Vereinigung ein
Drall aufgeprägt wird und wobei ein Impuls des ersten Teilstroms (10a) entlang der
ersten Mittellinie bis zur Eindüsung in das zweite Fluid (11) im wesentlichen beibehalten
wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Teilstrom (10b) und der erste Teilstrom (10a) unter einem Winkel (α) zwischen
5° und 90°, insbesondere zwischen 35° und 55°, zusammengeführt werden.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Fluid (10) Brennstoff (10) und das zweite Fluid (11) Verbrennungsluft (11)
ist, wobei der Brennstoff (10) in einer Düse (1) eines Brenners, insbesondere eines
Vormischbrenners einer Gasturbine, geführt und in die Verbrennungsluft (11) eingedüst
wird.
1. Nozzle (1) for injecting a first fluid (10) into a second fluid (11), comprising a
nozzle body (2) in which the first fluid (10) can be conducted,
characterized in that in the nozzle body (2) a first duct (3) is provided which is directed along a first
centre line (3a) and into which a second duct (4) directed along a second centre line
(4a) leads at an inlet (5),
- the first duct (3) and the second duct (4) being connected, upstream of the inlet
(5), in parallel in terms of flow;
- the second centre line (4a) having at the inlet (5) a tangent (4b) which is at a
distance from the first centre line (3a); and
- the first channel (3) being designed such that an impulse, which is directed along
the first centre line (3a), of the first fluid (10) which can be conducted in the
first channel (3) is essentially maintained until it emerges from the nozzle body
(2).
2. Nozzle (1) according to Claim 1, characterized in that the nozzle body (2) is directed along a nozzle axis (2a), the first duct (3) extending
along the nozzle axis (2a).
3. Nozzle (1) according to Claim 2, characterized in that the first duct (3) has at the inlet (5) a main cross-sectional area and the second
duct (4) has at the inlet (5) a subsidiary cross-sectional area which is smaller than
the main cross-sectional area.
4. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the inlet (5) has a maximum inlet diameter (5a), the first duct (3) extending, downstream
of the inlet (5), over at least a length (5b) such that a partial flow (10a) of the
first fluid (10) in the first duct (3) is united with a partial flow (10b) of the
first fluid (10) from the second duct (4) to form a single main flow (10c) which does
not split up on passing out of the nozzle, but at most over a length (5b) over which
a swirl of the main flow (10c) is still maintained, in particular over a length (5b)
equal to from three to four times the maximum inlet diameter (5a).
5. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the first duct (3) connected in parallel with the second duct (4) encloses at the
inlet (5) an angle (α) of between 5° and 90°, particularly between 35° and 55°, with
the second duct (4).
6. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the first duct (3) has an approximately circular cross-section, the second duct (4)
leading substantially tangentially into the first duct (3).
7. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that a third duct (4') leads into the first duct (3) at an additional inlet (5'), the
additional inlet (5') lying opposite the inlet (5) in relation to the centre line
(3a) of the first duct (3).
8. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that each duct (3, 4, 4') is in the form of a circularly symmetrical bore.
9. Nozzle (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle body (2) has an outer surface which is at least partly formed as a screw
thread (7).
10. The use of a nozzle (1) according to one of the preceding claims, for injecting fuel
(10) into air for combustion (11) in a burner, particularly in a premixing burner
of a gas turbine.
11. Method of injecting a first fluid (10) into a second fluid (11), characterized in that the first fluid (10) is conducted in a first partial flow (10a) along a first centre
line (3a) and in a second partial flow (10b) along a second centre line (4a), the
second partial flow (10b) being united with the first partial flow (10a) to form a
main flow (10c) in such a manner that a spin is applied to the first partial flow
(10a) by the unification process, and in which case an impulse of the first partial
flow (10a) is essentially maintained along the first centre line until it is injected
into the second fluid (11).
12. Method according to Claim 11, characterized in that the second partial flow (10b) and the first partial flow (10a) are brought together
at an angle (α) of between 5° and 90°, particularly between 35° and 55°.
13. Method according to Claim 11 or 12, characterized in that the first fluid (10) is fuel (10) and the second fluid (11) is air for combustion
(11), the fuel (10) being conducted in a nozzle (1) of a burner, particularly of a
premixing burner of a gas turbine, and being injected into the air for combustion
(11).
1. Buse (1) pour injecter un premier fluide (10) dans un deuxième fluide (11), comportant
un corps (2) de buse dans lequel le premier fluide (10) peut être contact,
caractérisée en ce qu'un premier canal (3) orienté le long d'une première ligne (3a) médiane est prévu dans
le corps (2) de buse, canal dans lequel débouche, à une embouchure (5), un deuxième
canal (4) orienté le long d'une deuxième ligne médiane (4a),
- le premier canal (3) et le deuxième canal (4) étant montés fluidiquement en parallèle
avant l'embouchure (5) ;
- la deuxième ligne médiane (4a) possédant à l'embouchure (5) une tangente (4b) qui
est distante de la première ligne (3a) médiane ;
- le premier canal (3) étant conçu de telle sorte qu'une impulsion, orientée le long
de la première ligne (3a) médiane, du premier fluide (10) pouvant être contact dans
le premier canal (3) est essentiellement conservée jusqu'à une sortie du corps (2)
de buse.
2. Buse (1) suivant la revendication 1, caractérisée en ce que le corps (2) de buse est orienté le long d'un axe (2a) de buse, le premier canal
(3) s'étendant le long de l'axe (2a) de buse.
3. Buse (1) suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le premier canal (3) possède à l'embouchure (5) une superficie de section principale
et le deuxième canal (4) possède à l'embouchure (5) une superficie de section secondaire
qui est inférieure à la superficie de section principale.
4. Buse (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'embouchure (5) possède un diamètre (5a) maximal d'embouchure, le premier canal
(3) s'étendant en aval de l'embouchure (5) sur au moins une longueur (5b) telle qu'un
flux (10a) partiel du premier fluide (10) dans le premier canal (3) se réunit avec
un flux (10b) partiel du premier fluide (10) provenant du deuxième canal (4) en un
flux (10c) principal unique ne se divisant pas à la sortie de la buse, mais au plus
sur une longueur (5b) sur laquelle le tourbillonnement du flux (10c) principal est
conservé, notamment sur une longueur (5b) égale à trois à quatre fois le diamètre
(5a) maximal d'embouchure.
5. Buse (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier canal (3) monté en parallèle avec le deuxième canal (4) forme à l'embouchure
(5) avec le deuxième canal (4) un angle (á) compris entre 5° et 90°, notamment entre
35° et 55°.
6. Buse (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le premier canal (3) possède une section approximativement circulaire, le deuxième
canal (4) débouchant essentiellement tangentiellement dans le premier canal (3).
7. Buse (1 ) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un troisième canal (4') débouche dans le premier canal (3) à une embouchure (5') supplémentaire,
l'embouchure (5') supplémentaire faisant face à l'embouchure (5) par rapport à la
ligne (3a) médiane du premier canal (3).
8. Buse (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que chaque canal (3, 4, 4') est réalisé sous forme de perçage à symétrie circulaire.
9. Buse (1) suivant l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le corps (2) de buse comporte une face extérieure qui est réalisée au moins partiellement
sous forme de filetage (7).
10. Utilisation d'une buse (1) suivant l'une des revendications précédentes pour injecter
du combustible (10) dans de l'air (11) de combustion dans un brûleur, notamment dans
un brûleur à prémélange d'une turbine à gaz.
11. Procédé pour injecter un premier fluide (10) dans un deuxième fluide (11), caractérisé en ce que le premier fluide (10) est conduit en un premier flux (10a) partiel le long d'une
première ligne (3a) médiane et en un deuxième flux (10b) partiel le long d'une deuxième
ligne médiane (4a), le deuxième flux (10b) partiel étant réuni au premier flux (10a)
partiel en un flux (10c) principal de telle sorte que le premier flux (10a) partiel
est mis en tourbillonnement par la réunion, et une impulsion du premier flux (10a)
partiel le long de la première ligne médiane étant essentiellement conservée jusqu'à
l'injection dans le deuxième fluide (11).
12. Procédé suivant la revendication 11, caractérisé en ce que le deuxième flux (10b) partiel et le premier flux (10a) partiel sont réunis sous
un angle (á) compris entre 5° et 90°, notamment entre 35° et 55°.
13. Procédé suivant la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que le premier fluide (10) est du combustible (10) et le deuxième fluide (11) de l'air
(11) de combustion, le combustible (10) étant dirigé dans une buse (1) d'un brûleur,
notamment d'un brûleur à prémélange d'une turbine à gaz, et injecté dans l'air (11)
de combustion.