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(11) |
EP 0 973 183 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.12.2006 Patentblatt 2006/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.07.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Antriebseinrichtung zur Betätigung eines Trennschalters
Drive device for an isolating switch
Dispositif d'entraînement pour un sectionneur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE |
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Priorität: |
15.07.1998 DE 29812474 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.01.2000 Patentblatt 2000/03 |
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Patentinhaber: CONTEC GmbH Transportation Systems |
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56244 Ötzingen-Sainerholz (DE) |
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Erfinder: |
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- Pütz, Siegfried
56244 Ötzingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Stenger, Watzke & Ring |
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Kaiser-Friedrich-Ring 70 40547 Düsseldorf 40547 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 710 376
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US-A- 5 534 858
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine im nachfolgende auch als Trennschalter bezeichnete Antriebseinrichtung
zur Betätigung des Trennschalters mit einem Gehäuse, in welchem wenigstens ein Stellglied,
eine Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit zur Bewegung des Stellgliedes und eine
Steuereinheit angeordnet sind, wobei die Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit
elektrohydraulisch ausgelegt ist und einen elektrischen Antriebsmotor, eine Hydraulikpumpe
und einen Hydraulikzylinder, der mit dem Stellglied mechanisch gekoppelt ist, umfaßt.
[0002] Trennschalter werden insbesondere im Fahrleitungsbereich spurgeführter Verkehrsmittel
eingesetzt und dienen dort vor allem der Betätigung von Spannungsabschaltern. Solche
Abschalter sind in erster Linie Sicherheitsschalter und die Schaltung erfolgt signalgesteuert
über größere Entfernungen. Die Trennschalter müssen also sehr zuverlässig, schnell
und auch nach längerer Standzeit und nach längerem Stillstand arbeiten, um über das
Stellglied Spannungsabschalter betätigen zu können.
[0003] Trennschalter sind der Witterung ausgesetzt und weisen ein zumindest spritzwasserdichtes
Gehäuse auf, welches von dem Stellglied, meist eine Schaltstange mit Gabelkopf, durchragt
wird. Im Gehäuse sind bei herkömmlichen Trennschaltern ein Elektromotor und ein Zahnradgetriebe
angeordnet, welches mit der Schaltstange im Eingriff ist. Über mehradrige Zuleitungen
werden einerseits der Betriebsstrom, andererseits Steuersignale zugeführt, die von
einer Steuerung umgesetzt werden, um den Elektromotor für das Verfahren der Schaltstange
anzusteuern.
[0004] Die herkömmlichen Trennschalter bringen eine Reihe von Nachteilen mit sich. Durch
die Verwendung von Zahnradgetrieben sind die Herstellung, vor allem aber die Montage
und Einstellung der Teile relativ zueinander aufwendig. Bei Störungen ist daher häufig
der gesamte Trennschalter auszutauschen. Schaltpositionen und Schaltweg sind nicht
sehr exakt einstellbar. Vor allem bei Kälte aber auch mit zunehmender Standzeit wird
das Getriebe äußerst schwergängig. Es kommt zum sogenannten "springen" des Getriebes.
Da auch die Spannungsabschalter der Witterung ausgesetzt sind, werden sehr große Schaltkräfte
benötigt. Dies erfordert starke Elektromotoren, welche eine hohe Stromaufnahme haben.
Dadurch wird die Stellentfernung stark beschränkt und liegt meist bei maximal zwei
Kilometern, da darüber hinaus die erforderliche elektrische Energie nicht mehr mit
herkömmlichen Leitungen angeliefert werden kann. Anderenfalls würde jedoch die Installation
verteuert. Die Getriebeanordnung bewirkt eine große Geräuschentwicklung, was häufig
unerwünscht ist, beispielsweise beim Einsatz im städtischen Straßenbahnbereich. Für
den Störungsfall weisen herkömmliche Trennschalter Kurbelgetriebe auf. Für einen Stellweg
von beispielsweise 200 mm werden jedoch 60 bis 80 Umdrehungen benötigt, so daß die
Abschaltung zeitaufwendig wird.
[0005] Ein die vorbeschriebenen Nachteile zumindest teilweise überwindender, gattungsgemäßer
Trennschalter ist aus der DE 37 10 376 A1 bekannt. Der hier beschriebene Trennschalter
verfügt anstelle eines von einem elektrischen Antriebsmotor angetriebenen Zahnradgetriebes
über eine Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit zur Bewegung des Stellgliedes,
wobei die Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit elektrohydraulisch ausgelegt ist
und einen elektrischen Antriebsmotor, eine Hydraulikpumpe und einen Hydraulikzylinder
umfaßt. Zur Übertragung einer Stellkraft von der Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit
auf das Stellglied ist der Hydraulikzylinder der Krafterzeugungs- und -übertragungseinheit
mit dem Stellglied mechanisch gekoppelt. Diese mechanische Koppelung ist durch ein
Zahnradgetriebe realisiert, indem der Hydraulikzylinder eine Außenverzahnung trägt,
in die ein hierzu korrespondierend ausgebildetes Zahnrad eingreift, welches wiederum
seinerseits mit dem Stellglied verbunden ist.
[0006] Dieser mittels eines Zahnradgetriebes ausgestalteten mechanischen Koppelung von Hydraulikzylinder
einerseits und Stellglied andererseits haften die schon vorbeschriebenen Nachteile
in gleicher Weise an.
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen Trennschalter der gattungsgemäßen Art dahingehend zu verbessern, daß
dieser wirtschaftlich herstellbar, einfach zu montieren und zu warten und unter Vermeidung
der oben genannten Nachteile auch nach längerer Stillstandszeit äußerst betriebssicher
ist.
[0008] Zur technischen Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Hydraulikzylinder
über einen Mitnehmer mit dem Stellglied mechanisch gekoppelt ist.
[0009] Die Herstellung, vor allem aber die Montage und Einstellung der Teile relativ zueinander
werden erheblich vereinfacht. Modultechnik ermöglicht den Austausch von Einzelelementen.
Schaltpositionen und Schaltweg sind sehr exakt einstellbar.
[0010] Auch bei Kälte aber auch nach längerem Stillstand bleibt das Getriebe leichtgängig.
Die Anordnung bewirkt eine sehr geringe Geräuschentwicklung. Neben der Erzeugung hoher
Stellkräfte werden somit auch exakte Stellpositionen erzielt.
[0011] Der erfindungsgemäße Trennschalter umfaßt einen elektrischen Antriebsmotor, ein Hydraulikaggregat
mit Hydraulikpumpe und einen mit dem Stellglied verbindbaren Hydraulikzylinder. Er
ist somit modular aufgebaut, so daß sowohl die Montage als auch die Wartung sehr vereinfacht
sind. Der Elektromotor kann sehr viel schwächer ausgelegt werden, als dies im Stand
der Technik erforderlich ist, obwohl der erfindungsgemäße Trennschalter höhere Schaltkräfte
erzeugt. Dadurch wird nicht zuletzt die Stellentfernung erheblich vergrößert, bis
zu acht Kilometer bei Verwendung von Stromleitungen mit 2,5 mm
2 . Die Erfindung macht es jedoch auch möglich, daß der Elektroantrieb mit Solarstrom
auskommt. Dadurch kann eine völlig neue Stelltechnik im einschlägigen Anwendungsbereich
eingeführt werden, indem die Trennschalter ortsflexibler werden. Auch können zusätzlich
die Steuersignale auf alternativen Wegen zugeleitet werden, z.B. über Lichtwellenleiter,
Funk, Digitalnetze und dergleichen.
[0012] Die Hydraulikpumpe ist vorzugsweise eine Reversiersteuerung und der Hydraulikzylinder
ein Differentialstellzylinder. Die Genauigkeit wird verbessert und die erzeugbaren
Kräfte erhöht.
[0013] In vorteilhafter Weise weist der erfindungsgemäße Trennschalter eine hydraulische
Handpumpe auf. Mit nur drei bis vier Hüben kann der gesamte Stellweg gefahren werden.
Weiterhin ist vorgesehen, daß der Trennschalter eine hydraulische Sperreinrichtung
umfaßt, um ein Verstellen auszuschließen. Auch wird vorgeschlagen, daß der erfindungsgemäße
Trennschalter verstellbare elektrische Endlagenschalter umfaßt. Diese sind auf die
jeweilige Schaltsituation einstellbar und der Trennschalter flexibel einsetzbar.
[0014] Der Trennschalter weist eine Steuereinheit auf, welche in Abhängigkeit von eingehenden
Steuersignalen den Elektromotor für die Hydraulikpumpe ansteuert. Vorzugsweise ist
die Steuereinheit für eine drahtlosen Signalempfang ausgelegt.
[0015] Der erfindungsgemäße Trennschalter ist in einem wasserdicht verschließbaren Gehäuse
angeordnet. Vorzugsweise ist an einem Gehäusedeckel ein Sicherheitsschalter angeordnet.
Bei einer Öffnung des Gehäusedeckels bzw. der Gehäusetür erfolgt somit aus Sicherheitsgründen
eine Freischaltung der Steuereinheit.
[0016] Der erfindungsgemäße Trennschalter ist wirtschaftlich herstellbar, einfach montierbar
und gut zu warten. Darüber hinaus ist er flexibel einsetzbar. Weitere Vorteile und
Merkmale ergeben sich aus der folgenden Beschreibung anhand der Figur. Dabei zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispieles für einen erfindungsgemäßen
Trennschalter.
[0017] Im Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 ist ein Trennschalter mit einem Gehäuse 2, vorzugsweise
einem Kunststoffgehäuse, versehen. Dieses ist mit einer nicht gezeigten Tür verschließbar,
und zwar über die Deckelabdichtung 10 wasserdicht.
[0018] Durch die Hydraulikpumpeneinheit 8, im Ausführungsbeispiel eine elektrohydraulische
Reversiersteuerung, wird ein Differentialstellzylinder 3 betätigt, der mechanisch
über einen Mitnehmer 12 mit der Stellstange 1 gekoppelt ist, die die Stellkraft direkt
über den Gabelkopf 9 auf ein nicht gezeigtes Schalterelement überträgt. Die Stellstange
1 ist mittels Stangenführungen 11 und 15 geführt, wobei die obere auch eine wasserdichte
Abdichtung umfaßt.
[0019] Die Stellbewegung wird gleichgängig in beiden Bewegungsrichtungen ausgeführt. Die
Stellkraft ist dabei ebenfalls identisch, jedoch variabel einstellbar. Allerdings
sind auch unterschiedliche Kraftverläufe mit einfachen Mitteln realisierbar.
[0020] Ein selbständiges Absenken der Stellstange 1, beispielsweise durch Eigengewicht,
wird durch ein hydraulisches Sperrelement 14 verhindert.
[0021] Eine Betätigung der ferngesteuerten Stelleinheit für Trennschalter ist nur durch
eine Ansteuerung des Elektromotors 7, alternativ durch elektro- oder handhydraulische
Verstellung möglich. Die Handverstellung erfolgt mittels Pumpbewegung an der Handpumpe
6 mit einem nicht gezeigten und vorzugsweise in der Gehäusetür untergebrachten Stellknauf.
[0022] Bei Öffnung der nicht gezeigten Gehäusetür erfolgt eine Freischaltung der Schaltersteuerung
5, so daß eine Gefährdung des Bedienpersonals ausgeschlossen ist. Das Gehäuse ist
gegen unzulässigen Zugriff gesichert. Die Abschaltung einer Stellbewegung erfolgt
durch die Steuereinheit 13, die je einen der Endlagenschalter4 betätigt.
[0023] Das Ausführungsbeispiel dient der Erläuterung und ist nicht beschränkend.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Stellstange
- 2
- Gehäuse
- 3
- Zylinder
- 4
- Endlagenschalter
- 5
- Schaltersteuerung
- 6
- Handpumpe
- 7
- Elektromotor
- 8
- Hydraulikpumpeneinheit
- 9
- Gabelknopf
- 10
- Deckeldichtung
- 11
- Stangendichtung und Stangenführung oben
- 12
- Mitnehmer
- 13
- Steuereinheit
- 14
- Sperrventil
- 15
- Stangenführung unten
1. Antriebseinrichtung zur Betätigung eines Trennschalters mit einem Gehäuse (2), in
welchem ein Stellglied (1), eine Krafterzeugungs- und
- übertragungseinheit zur Bewegung des Stellgliedes (1) und eine Steuereinheit (13)
angeordnet sind, wobei die Krafterzeugungs- und
- übertragungseinheit elektrohydraulisch ausgelegt ist und einen elektrischen Antriebsmotor
(7), eine Hydraulikpumpe (8) und einen Hydraulikzylinder (3), der mit dem Stellglied
(1) mechanisch gekoppelt ist, umfaßt,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Hydraulikzylinder (3) über einen Mitnehmer (12) mit dem Stellglied (1) mechanisch
gekoppelt ist.
2. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hydraulikzylinder (3) ein Differentialstellzylinder ist.
3. Antriebseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine hydraulische Handpumpe (6).
4. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine hydraulische Sperreinrichtung (14).
5. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch verstellbare elektrische Endlagenschalter (4).
6. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinheit (13) für einen drahtlosen Signalempfang ausgelegt ist.
7. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese die für einen Betrieb des elektrischen Antriebsmotors (7) erforderliche elektrische
Energie wenigstens teilweise von einer Solarstromeinheit bezieht.
8. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse wasserdicht verschließbar ist.
9. Antriebseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Gehäusedeckel ein Sicherheitsschalter angeordnet ist.
1. A drive device for actuating an isolating switch including a housing (2) in which
an actuating element (1), a force generation and transmission unit for moving the
actuating element (1) and a control unit (13) are arranged, wherein the force generation
and transmission unit is of electro-hydraulic type and includes an electric drive
motor (7), a hydraulic pump (8) and a hydraulic cylinder (3), which is mechanically
coupled to the actuating element (1), characterised in that the hydraulic cylinder (3) is mechanically coupled to the actuating element (1) by
means of a carrier (12).
2. A drive device is claimed in Claim 1, characterised in that the hydraulic cylinder (3) is a differential positioning cylinder.
3. A drive device is claimed in Claim 1 or 2 characterised by a hydraulic hand pump (6).
4. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised by a hydraulic blocking device (14).
5. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised by adjustable electric limit switches (40).
6. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised in that the control unit (13) is designed for wireless signal reception.
7. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised in that it draws the electrical energy necessary for operation of the electrical drive motor
(7) at least partially from a solar power unit.
8. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised in that the housing may be sealed in a watertight manner.
9. A drive device is claimed in one of the preceding claims, characterised in that a safety switch is arranged on a housing cover.
1. Dispositif d'entraînement pour un sectionneur comprenant un boîtier (2) dans lequel
sont disposés un actionneur (1), une unité de génération et de transmission de force
motrice pour mouvoir l'actionneur (1) et une unité de commande (13),l'unité de génération
et de transmission de force motrice étant électrohydraulique et comprenant un moteur
d'entraînement (7) électrique, une pompe hydraulique (8) et un vérin hydraulique (3)
qui est couplé mécaniquement à l'actionneur (1),
caractérisé en ce que
le vérin hydraulique (3) est couplé mécaniquement par l'intermédiaire d'un entraîneur
(12) à l'actionneur (1).
2. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le vérin hydraulique (3) est un vérin de commande différentiel.
3. Dispositif d'entraînement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé par une pompe hydraulique manuelle.
4. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un moyen de blocage (14) hydraulique.
5. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un interrupteur de position de fin de course (4) électrique réglable.
6. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de commande (13) est conçue pour une réception de signal sans fil.
7. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que cette énergie électrique nécessaire pour un fonctionnement du moteur d'entraînement
(7) électrique provient au moins partiellement d'un générateur hélioélectrique.
8. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le boîtier peut être fermé de façon étanche à l'eau.
9. Dispositif d'entraînement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un interrupteur de sécurité est disposé sur un couvercle de boîtier.
