| (19) |
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(11) |
EP 0 973 647 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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30.10.2002 Patentblatt 2002/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.02.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9900/736 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9903/9913 (12.08.1999 Gazette 1999/32) |
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| (54) |
THERMODRUCKER MIT AUSTAUSCHBARER DRUCKEINHEIT
THERMOPRINTER WITH A REPLACEABLE PRINTING UNIT
IMPRIMANTE THERMIQUE A UNITE D'IMPRESSION REMPLACABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
06.02.1998 DE 19804808
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.2000 Patentblatt 2000/04 |
| (73) |
Patentinhaber: AVERY DENNISON CORPORATION |
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Pasadena
California 91103 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HASENÖHRL, Karl
D-85399 Hallbergmoos (DE)
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| (74) |
Vertreter: Fritsche, Rainer, Dipl.-Wirtsch.-Ing. |
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Eisenführ, Speiser & Partner
Patentanwälte
Arnulfstrasse 25 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 392 213
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EP-A- 0 765 761
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 098, no. 004, 31. März 1998 (1998-03-31) & JP 09 314948
A (SATO:KK), 9. Dezember 1997 (1997-12-09)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 097, no. 010, 31. Oktober 1997 (1997-10-31) & JP 09
141949 A (C B M KK), 3. Juni 1997 (1997-06-03) & US 5 725 317 A (GONMORI YOSHIKAZU
ET AL) 10. März 1998 (1998-03-10)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Thermodrucker gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die in der Praxis bekannten Thermodrucker werden zum Bedrucken von Papier, Karton
usw. mittels einer Thermofolie verwendet, wie dies beispielsweise bei dem Bedrucken
von Etiketten der Fall ist. Sie weisen in der Regel einen oder mehrere Thermodruckköpfe
auf, der bzw. die jeweils mit einer Druckwalze zusammenwirken, um das Druckmaterial
mit der Thermofolie zu bedrucken. Bei einer Störung an dem Thermodruckkopf und/oder
einer Beschädigung der Druckwalze müssen diese Bauteile ausgestauscht werden. Hierzu
muß das Gehäuse des Thermodrukkers geöffnet, das oder die beschädigten Bauteile demontiert
und die neuen Bauteile montiert werden. Neben dem hierfür notwendigen Fachpersonal
ist dieser Vorgang zeitaufwendig, wodurch der Thermodrucker unerwünscht lange stillsteht.
[0003] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Thermodrucker der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die Stillstandszeit infolge eines notwendigen Austausches
des Thermodruckkopfes und/oder der Druckwalze sehr kurz ist.
[0004] Die vorstehende Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die
Zusammenfassung des Thermodruckkopfes und der Druckwalze mittels der Lagereinrichtung
zu einer Druckeinheit läßt sich im Schadensfalle die Druckeinheit schnell komplett
austauschen. Es müssen lediglich die elektrischen Verbindungen zwischen der Steuereinrichtung
des Thermodruckers und dem Thermodruckkopf sowie eine ggf. vorhandene Verriegelung
gelöst werden. Anschließend kann die Druckeinheit aus dem Thermodrucker entfernt und
gegen eine neue, unbeschädigte ausgetauscht und die elektrischen Verbindungen wieder
hergestellt sowie die ggf. vorhandene Verriegelung wieder verriegelt werden. Hierdurch
verkürzen sich die Stillstandszeiten des erfindungsgemäßen Thermodruckers gegenüber
den im Stand der Technik bekannten Thermodruckern beträchtlich.
[0005] Die Lagereinrichtung kann im Rahmen ihrer Funktion der Zusammenfassung des Thermodruckkopfes
und der Druckwalze zu einer Druckeinheit beliebig gestaltet sein. Es hat sich als
vorteilhaft erwiesen, wenn die Lagereinrichtung durch zwei zueinander beabstandete
und zumindest annähernd parallel zueinander angeordnete Lagerplatten gebildet ist,
die zwischen ihren beiden zueinander weisenden Seiten den Thermodruckkopf und die
Druckwalze aufnehmen. Die Druckwalze kann dabei unmittelbar in den beiden Lagerplatten
drehbar gelagert sein. Der Thermodruckkopf kann ebenfalls unmittelbar oder unter Zwischenschaltung
einer weiteren Halteeinrichtung an den Lagerplatten gehalten sein. Weiterhin kann
vorgesehen sein, daß wenigstens eine der Lagerplatten eine Führung für die elektrischen
Verbindungskabel zwischen dem Thermodruckkopf und der Steuereinrichtung des Thermodrukkers
aufweist. Hierbei ist zu bemerken, daß die elektrische Verbindung zwischen dem Thermodruckkopf
und der Steuereinrichtung des Thermodruckers auf einfache Weise durch eine entsprechend
dimensionierte Steckverbindung realisiert werden kann, wobei ein einziger Stecker
vorgesehen sein kann, der alle Kabelverbindungen herstellt.
[0006] Um die Herstellkosten eines erfindungsgemäßen Thermodruckers klein zu halten, kann
weiterhin vorgesehen sein, daß die beiden Lagerplatten die gleiche Außenkontur aufweisen.
Es hat sich hierbei weiterhin als vorteilhaft erwiesen, wenn die Lagerplatten eine
solche Außenkontur besitzen, daß sie sowohl für Druckeinheiten, die oberhalb eines
zu bedruckenden Druckmaterials angeordnet sind, als auch bei Druckeinheiten, die unterhalb
dieses Materials angeordnet sind, verwendet werden können.
[0007] Die Form der Lagerplatten kann im Rahmen ihner Funktion beliebig gestaltet sein.
[0008] Es hat sich insbesondere im Hinblick auf die widerstreitenden Forderungen - Funktionalität
und Gewichtsersparnis - als vorteilhaft erwiesen, wenn die Lagerplatten jeweils die
Form einer Sichel mit wenigstens einem von ihrer konvexen Seite aus abstehenden Lagerplattenarm
aufweisen. Hierbei kann zwischen den Lagerplattenarmen der beiden Lagerplatten der
Thermodruckkopf angeordnet sein und an dem freien Ende der Lagerplattenarme die Druckwalze
drehbar gelagert sein.
[0009] Je nach Ausgestaltung des Thermodruckkopfes und/oder der Druckwalze bzw. der Lagerplatten
kann es genügen, lediglich die Druckwalze und/oder den Thermodruckkopf dazu zu benutzen,
die beiden Lagerplatten so miteinander zu verbinden, daß eine Druckeinheit entsteht.
Ebenso ist es möglich, daß die beiden Lagerplatten über mindestens eine Verbindungs-
und Aussteifungsachse miteinander verbunden sind. Die Verbindungs- und Aussteifungsachsen
können hierbei mittels Zylinderschrauben an den Lagerplatten gehalten sein. Die Zahl
der Verbindungs- und Aussteifungsachsen kann beliebig gewählt werden. Die Verwendung
von drei Verbindungs- und Aussteifungsachsen hat sich als vorteilhaft erwiesen, wobei
diese vorzugsweise jeweils im Bereich der Sichelspitzen der Lagerplatten und des freien
Endes des abstehenden Lagerplattenarmes angeordnet sind.
[0010] Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, daß die Führung der Thermofolie unabhängig
von der Druckeinheit erfolgt. Eine besonders kompakte Gestaltung des Thermodruckers
läßt sich dadurch erreichen, daß das wenigstens eine vorhandene Führungselement für
die Thermofolie ebenfalls Bestandteil der durch die Lagereinrichtung zusammengefaßten
Druckeinheit ist. Hierbei kann das wenigstens eine vorzugsweise durch eine Führungsachse
gebildete Führungselement zwischen den beiden sichelförmigen Lagerplatten angeordnet
und im Bereich der einen Sichelspitze der Lagerplatten, insbesondere der in Zuführrichtung
der Thermofolie vor dem Thermokopf befindlichen Sichelspitze der Lagerplatten an diesen
gehalten sein.
[0011] Je nach Fertigungstoleranzen und Betriebsdauer eines Thermodruckers kann es notwendig
sein, den Thermodruckkopf während seines Betriebs oder nach seinem Austausch zu justieren.
Hierzu ist in der Regel eine Justiereinrichtung vorgesehen. Diese kann wiederum getrennt
von der Druckeinheit an dem Thermodruckkopf bzw. an den Thermodrucker angeordnet sein.
Es hat sich jedoch im Sinne eines kompakten Aufbaues des Thermodruckers als vorteilhaft
erwiesen, wenn die Justiereinrichtung ebenfalls Bestandteil der durch die Lagereinrichtung
zusammengefaßten Druckeinheit ist.
[0012] Die Druckeinheit kann durch die unterschiedlichsten Maßnahmen in dem Thermodrucker
fixiert bzw. gehalten sein. So ist es z.B. denkbar, daß die Druckeinheit zwischen
zwei Wänden des Gehäuses des Thermodruckers so eingespannt ist, daß sie in ihrer Lage
fixiert ist. Eine einfacherere und schneller zu handhabende Lösung kann darin bestehen,
daß die Lagereinrichtung über eine zentrale Verriegelungseinrichtung an dem Thermodrucker
gehalten ist. Hierbei kann die zentrale Verriegelungseinrichtung wiederum durch die
unterschiedlichsten Lösungen gebildet sein. So kann sie beispielsweise eine Knebelverriegelung
oder ein Bajonetteverschluß sein. Eine besonders einfache Lösung besteht darin, daß
die zentrale Verriegelungseinrichtung durch eine an dem Thermodrucker gehaltene Gewindestange,
auf die die Druckeinheit aufschiebbar ist, und eine nach dem Aufschieben der Druckeinheit
auf die Gewindestange aufschraubbaren Verriegelungsmutter gebildet ist.
[0013] Soll mit einem Thermodrucker fortlaufend eine größere Menge an Druckmaterial bedruckt
werden, so muß von Zeit zu Zeit die verbrauchte Thermodruckfolie ausgestauscht werden.
Hierdurch kommt es wieder zu Stillstandszeiten an dem Thermodrucker. Um dies zu verhindern,
kann es weiterhin vorteilhaft sein, daß der Thermodrucker mit zwei hintereinander
an einer Seite des zu bedruckenden Druckmaterials angeordneten Druckeinheiten versehen
sind. Hat sich das Thermofolienmaterial an der einen Druckeinheit erschöpft, so kann
auf die andere Druckeinheit umgeschaltet werden und der Druckvorgang nach der für
das Umschalten notwendigen Unterbrechung fortgesetzt werden. Während dann die andere
Druckeinheit druckt, kann das Thermodruckfolienmaterial an der ersten Druckeinheit
ausgetauscht werden.
[0014] lst das zu bedruckende Druckmaterial nur auf einer Seite zu bedrucken, so kann es,
abgesehen von der vorstehend geschilderten Situation, genügen, daß nur eine Druckeinheit
in dem Thermodrucker vorgesehen ist. lst dagegen das zu bedruckende Druckmaterial
beidseitig zu bedrucken, so kann es von Vorteil sein, wenn drei Druckeinheiten in
dem Thermodrucker vorgesehen sind, von denen zwei auf der einen Seite und eine auf
der anderen Seite des zu bedruckenden Druckmaterials angeordnet sind.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sowie ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
werden nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren näher erläutert.
Hierbei ist:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung des Innenlebens eines erfindungsgemäßen Thermodruckers;
und
- Figur 2
- eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Druckeinheit.
[0016] Der in Figur 1 dargestellte Thermodrucker 10 weist insgesamt drei Druckeinheiten
20, 30, 40 sowie drei Ab- und Aufwickeleinheiten 50, 60, 70 für jeweils eine Thermofolie
T auf. Hierbei sind zwei Druckeinheiten 20, 30, 40, nämlich die Druckeinheiten 20,
30, und zwei der Ab- und Aufwickeleinheiten 50, 60, 70, nämlich die Ab- und Aufwickeleinheiten
50, 60, bezogen auf Figur 1 oberhalb des zu bedruckenden Materials D und eine der
Druckeinheiten 20, 30, 40, nämlich die Druckeinheit 40, sowie eine der Ab- und Aufwickeleinheiten
50, 60, 70, nämlich die Ab- und Aufwickeleinheit 70, unterhalb des Druckmaterials
D angeordnet.
[0017] Anhand der Figur 2 wird der Aufbau der Druckeinheit 20 als Beispiel für die Druckeinheiten
20, 30, 40 näher erläutert. Die Druckeinheit 20 weist als Hauptbestandteile einen
Thermodruckkopf 22, eine mit dem Thermodruckkopf 22 zusammenwirkende Druckwalze 24
sowie eine Lagereinrichtung 26 auf. Die Lagereinrichtung 26 besteht aus zwei zueinander
beabstandet und zumindest annähernd parallel zueinander sowie parallel zur Zu- bzw.
Abführrichtung des Druckmaterials D (vgl. Pfeil X in Fig. 1) angeordneten Lagerplatten
26a, 26b. Die Lagerplatten 26a, 26b nehmen zwischen sich den Thermodruckkopf 22, der
zum einen unmittelbar oder zum anderen unter Zwischenschaltung einer ggf. für ihn
vorgesehenen, in Figur 2 jedoch nicht weiter dargestellten Halteeinrichtung an den
Lagerplatten 26a, 26b gehalten sein kann, sowie die sich im wesentlichen quer zur
Zuführrichtung X des Druckmaterials D erstreckenden Druckwalze 24 auf.
[0018] Eine Lagerplatte 26a bzw. 26b weist die Form einer Sichel mit zwei Sichelspitzen
26aa, 26ab auf, an deren konvexen Außenseite ein Lagerplattenarm 26ac frei abstehend
angeordnet ist. Am freien Ende des Lagerarmes 26ac ist jeweils die Druckwalze 24 drehbar
gelagert. An dem, bezogen auf Figur 2, rechten Sichelende 26ab der Lagerplatte 26a,
aber auch der Lagerplatte 26b ist eine Führungseinrichtung 27 für die Thermofolie
T angeordnet. Die Führungseinrichtung 27 kann durch eine Stange bzw. Achse gebildet
sein, um die die Thermofolie T herumgeführt wird, wie dies näher noch im Zusammenhang
mit der Figur 1 erläutert wird.
[0019] Weiterhin ist an der Lagerplatte 26a eine Justiereinrichtung 28 für die Justierung
des Thermodruckkopfes 22 vorgesehen. Diese Justiereinrichtung 28 ist in etwa der Mitte
der Sichel im Bereich des von der konvexen Außenseite abstehenden Lagerarmes 26ac
angeordnet.
[0020] Die Lagereinrichtung 26 wird in dem Gehäuse 12 des Thermodruckers 10 durch eine Gewindestange,
die an der in Figur 1 erkennbaren hinteren (bezogen auf Fig. 1) Vertikalwand 12a des
Gehäuses 12 gehalten ist. Auf diese Gewindestange, die in Figur 2 nicht näher dargestellt
ist, kann die Druckeinheit 20 aufgeschoben und mittels einer dann von außen auf die
Gewindestange aufzuschraubenden Mutter 29 in ihrer Lage fixiert werden. Wie aus Figur
2 erkennbar ist, ist hierbei die Durchbrechung in den beiden Lagerplatten 26a, 26b
für die Gewindestange, die in Figur 2 selbst nicht dargestellt ist, in etwa mittig
in dem sichelförmigen Abschnitt der beiden Lagerplatten 26a, 26b vorgesehen.
[0021] Grundsätzlich könnte es genügen, daß die beiden Lagerplatten 26a, 26b der Lagereinrichtung
26 mittels der Druckwalze 24 und/oder dem Thermodruckkopf 22 und/oder dem Führungselement
27 für die Thermofolie T miteinander verbunden werden. In dem in Figur 2 gezeigten
Ausführungsbeispiel sind aber darüber hinaus noch drei Verbindungs- und Aussteifungsstangen
vorgesehen, die in den Lagerplatten 26a, 26b mittels Zylinderschrauben 25 gehalten
sind. Die Verbindungs- und Aussteifungsstangen sind hierbei jeweils an den beiden
Sichelenden 26aa, 26ab und dem freien Ende des abstehenden Armes 26ac angeordnet.
[0022] Wie aus Figur 1 hervorgeht, sind bei dem erfindungsgemäßen Thermodrucker die Druckeinheiten
20, 30, 40 jeweils so angeordnet, daß bei den beiden oberhalb des Druckmaterials D
vorgesehenen Druckeinheiten 20, 30 die Druckwalze 24, 34 jeweils unterhalb des Druckmaterials
und bei der unterhalb des Druckmaterials D angeordneten Druckeinheit 40 die Druckwalze
44 oberhalb des Druckmaterials D angeordnet sind, so daß das Druckmaterial D bei den
einzelnen Druckeinheiten 20, 30, 40 jeweils zwischen dem dortigen Thermodruckkopf
22, 32, 42 und der dazugehörigen Druckwalze 24, 34, 44 aufgenommen ist. Wie ebenfalls
aus Figur 1 hervorgeht, wird das Druckmaterial D von einer Vorratsstation DV, in der
das zu einer Rolle aufgewickelte Druckmaterial D drehbar gehalten ist, abgezogen,
und in das Innere des Gehäuses 12 des Thermodruckers 10 geführt. Anschließend erfolgt
in den drei Druckeinheiten 20, 30, 40 das Bedrucken des Druckmaterials D mittels je
einer Thermofolie T.
[0023] Die Ab- und Aufwickeleinheiten 50, 60, 70 werden nun nachstehend anhand der Ab- bzw.
Aufwickeleinheit 50 näher erläutert. Die Ab- und Aufwickeleinheit 50 umfaßt eine Abwickelrolle
52, auf der das Thermofolienmaterial T aufgewickelt ist, und eine Aufwickelrolle 54,
auf der das verbrauchte Thermofolienmaterial T wieder aufgewickelt wird. Bei den beiden
oberhalb des Druckmaterials D angeordneten Abund Aufwickeleinheiten 50, 60 sind hierbei
jeweils die Ab- und Aufwickelrolle 52, 54 bzw. 62, 64, bezogen auf Figur 1, übereinander
angeordnet, wogegen die Abund Aufwickelrolle 72, 74 der unterhalb des Druckmaterials
D angeordneten Druckeinheit 40, bezogen auf Figur 1, horizontal nebeneinander angeordnet
sind. Das von der Vorratsrolle 52 abgezogene Thermofolienmaterial T wird zunächst
über das Führungselement 27 der Druckeinheit 20 zugeführt, von dort zu dem Thermodruckkopf
22 und der Druckwalze 24 und anschließend zu einer Umlenkrolle 56 geführt, um anschließend
wieder auf der Vorratsrolle 54 für das verbrauchte Thermofolienmaterial T aufgewickelt
zu werden.
[0024] In Zuführrichtung X des Druckmaterials D ist nach den Druckeinheiten 20, 30, 40 im
Inneren des Gehäuses 12 des Thermodruckers 10 noch eine Schneideinrichtung 80 vorgesehen,
die einen üblichen Aufbau aufweist und daher nicht näher beschrieben wird.
[0025] Abschließend ist noch zu bemerken, daß für jede Druckeinheit 20, 30, 40 ein Kopfandruckversteller
90, 100, 110 vorgesehen ist, wie es aus Figur 1 entnehmbar ist.
[0026] Zum Austausch einer Druckeinheit 20, 30, 40 muß lediglich die eine Wand des Gehäuses
12 entfernt werden, die in Figur 1 nicht sichtbar ist. Anschließend muß ggf. die Thermofolie
T und/oder das Druckmaterial D aus der jeweiligen Druckeinheit 20, 30, 40 ausgefädelt
werden. Daraufhin kann nach Lösen der Mutter 29 die Druckeinheit 20, 30, 40 von der
Gewindestange abgezogen werden. Eine neue Druckeinheit 20, 30, 40 wird daraufhin auf
die Gewindestange aufgeschoben und die Mutter 29 wieder aufgeschraubt, so daß diese
neue Druckeinheit 20, 30, 40 in dem Thermodrucker 10 sicher gehalten ist. Daraufhin
wird wieder das Thermofolienmaterial T und das Druckmaterial D in die jeweilige Druckeinheit
20, 30, 40 eingefädelt. Ggf. ist noch der Thermodruckkopf 22, 32, 42 mittels der Justiereinrichtung
28 zu justieren. Der werkseitig justierte Thermodruckkopf 22, 32, 42 muß nicht mehr
justiert werden. Nach Schließen des Gehäuses 12 kann dann wieder der Druckvorgang
aufgenommen werden.
1. Thermodrucker mit wenigstens einem Thermodruckkopf (22, 32, 42) und mindestens einer
Druckwalze (24, 34, 44),
dadurch gekennzeichnet, daß der Thermodruckkopf (22, 32, 42) und die Druckwalze (24, 34, 44) durch eine Lagereinrichtung
(26) zu einer Druckeinheit (20, 30, 40) zusammengefaßt sind, die austauschbar an dem
Thermodrucker (10) angeordnet ist.
2. Thermodrucker nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung (26) durch zwei zueinander beabstandete und zumindest annähernd
parallel zueinander angeordnete Lagerplatten (26a,26b) gebildet ist, die zwischen
ihren beiden zueinanderweisenden Seiten den Thermodruckkopf (22, 32, 42) und die Druckwalze
(24, 34, 44) aufnehmen.
3. Thermodrucker nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerplatten (26a, 26b) die gleiche Außenkontur aufweisen.
4. Thermodrucker nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerplatten (26a, 26b) jeweils die Form einer Sichel mit wenigstens einem von
ihrer konvexen Außenseite aus abstehenden Lagerplattenarm (26ac) aufweisen.
5. Thermodrucker nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Lagerplattenarmen (26ac) einer Lagereinrichtung (26) der Thermodruckkopf
(22, 32, 42) angeordnet und an den freien Enden der Lagerplattenarme (26ac) die Druckwalze
(24, 34, 44) gelagert ist.
6. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Lagerplatten (26a, 26b) über mindestens eine Verbindungs- und Aussteifungsachse
(25) miteinander verbunden sind.
7. Thermodrucker nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß drei Verbindungs- und Aussteifungsachsen (25) vorgesehen sind, die vorzugsweise jeweils
im Bereich der Sichelspitzen (26aa, 26ab) und des freien Endes des abstehenden Lagerplattenarmes
(26ac) angeordnet sind.
8. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 7, der wenigstens ein Führungselement
(27) für die Thermofolie (T) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (27) ebenfalls Bestandteil der durch die Lagereinrichtung (26)
zusammengefaßten Druckeinheit (20, 30, 40) ist.
9. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem eine Justiereinrichtung (28)
für den Thermodruckkopf (22, 32, 42) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Justiereinrichtung (28) ebenfalls Bestandteil der durch die Lagereinrichtung
(26) zusammengefaßten Druckeinheit (20, 30, 40) ist.
10. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Lagereinrichtung (26) über eine zentrale Verriegelungseinrichtung (29) an dem
Thermodrucker (10) gehalten ist.
11. Thermodrucker nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zentrale Verriegelungseinrichtung durch eine an dem Thermodrucker (10) gehaltene
Gewindestange, auf die die Druckeinheit (20, 30, 40) aufschiebbar ist, und eine nach
dem Aufschieben der Druckeinheit (20, 30, 40) auf die Gewindestange aufschraubbaren
Verriegelungsmutter (29) gebildet ist.
12. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei austauschbare Druckeinheiten (20, 30) vorgesehen sind, die in Zuführrichtung
(X) des zu bedruckenden Druckmaterials (D) auf der einen Seite des Druckmaterials
(D) angeordnet sind.
13. Thermodrucker nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß drei austauschbare Druckeinheiten (20, 30, 40) vorgesehen sind, von denen zwei auf
der einen Seite des zu bedruckenden Druckmaterials (D) und die andere auf der anderen
Seite des Druckmaterials (D) angeordnet sind.
1. Thermoprinter with at least one thermoprinting head (22, 32, 42) and at least one
printing roller (24, 34, 44),
characterized in that the thermoprinting head (22, 32, 42) and the printing roller (24, 34, 44) are combined
by means of a mounting device (26) to form a printing unit (20, 30, 40) which is replaceably
arranged on the thermoprinter (10).
2. Thermoprinter according to claim 1,
characterized in that the mounting device (26) is formed by two mounting plates (26a, 26b) arranged at
a distance from each other and at least approximately parallel to each other, which
accommodate the thermoprinting head (22, 32, 42) and the printing roller (24, 34,
44) between their two sides facing each other.
3. Thermoprinter according to claim 2,
characterized in that the two mounting plates (26a, 26b) have the same outside contour.
4. Thermoprinter according to claim 2 or 3,
characterized in that the mounting plates (26a. 26b) have in each case the shape of a crescent with at
least one mounting plate arm (26ac) protruding from their convex external side.
5. Thermoprinter according to claim 4,
characterized in that the thermoprinting head (22, 32, 42) is arranged between the two mounting plate arms
(26ac) of a mounting device (26) and the printing roller (24, 34, 44) is mounted on
the free end of the mounting plate arm (26ac).
6. Thermoprinter according to one of claims 2 through 5,
characterized in that the two mounting plates (26a, 26b) are connected to each other by at least one connection
and reinforcement axle (25).
7. Thermoprinter according to claim 6,
characterized in that three connection and reinforcement axles (25) are provided, which are preferably
arranged in each case in the region of the points of the crescent (26aa, 26ab) and
the free end of the protruding mounting plate arm (26ac).
8. Thermoprinter according to one of claims 1 through 7, which has at least one feed
element (27) for the thermal film (T),
characterized in that the feed element (27) is also a component of the printing unit (20. 30,40) combined
by the mounting device (26).
9. Thermoprinter according to one of claims 1 through 8, in which an adjustment device
(28) for the thermoprinting head (22, 32, 42) is provided,
characterized in that the adjustment device (28) is also a component of the printing unit (20, 30, 40)
combined by the mounting device (26).
10. Thermoprinter according to one of claims 1 through 9,
characterized in that the mounting device (26) is held on the thermal printer (10) by a central latching
device (29).
11. Thermoprinter according to claim 10,
characterized in that the central latching device is made up of a threaded rod held on the thermoprinter
(10), onto which the printing unit (20. 30. 40) can be pushed, and a locking nut (29)
which can be screwed onto the threaded rod after the printing unit (20, 30, 40) is
pushed on.
12. Thermoprinter according to one of claims 1 through 11,
characterized in that two replaceable printing units (20, 30) are provided which are arranged in the feed
direction (X) of the material (D) to be printed on one side of the material (D) to
be printed.
13. Thermoprinter according to one of claims 1 through 11,
characterized in that three replaceable printing units (20, 30, 40) are provided, of which two are arranged
on one side of the material (D) to be printed and the other is arranged on the other
side of the material (D) to be printed.
1. Imprimante thermique avec au moins une tête d'impression thermique (22, 32, 42) et
au moins un cylindre d'impression (24, 34, 44), caractérisée en ce que la tête d'impression thermique (22, 32, 42) et le cylindre d'impression (24, 34,
44) sont réunies par un dispositif de logement (26) pour former une unité d'impression
(20, 30, 40), qui est disposée de manière remplaçable sur l'imprimante thermique (10).
2. Imprimante thermique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de logement (26) est formé par deux plaques de logement (26a, 26b)
espacées l'une de l'autre et disposées au moins approximativement parallèlement l'une
par rapport à l'autre, qui supportent entre leurs deux côtés dirigés l'un vers l'autre
la tête d'impression thermique (22, 32, 42) et le cylindre d'impression (24, 34, 44).
3. Imprimante thermique selon la revendication 2, caractérisée en ce que les deux plaques de logement (26a, 26b) ont le même contour extérieur.
4. Imprimante thermique selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que les plaques de logement (26a, 26b) ont respectivement la forme d'une faucille avec
au moins un bras de plaque de logement (26ac), qui est en dépassement à partir de
son côté extérieur convexe.
5. Imprimante thermique selon la revendication 4, caractérisée en ce qu'entre les deux bras de plaque de logement (26ac) d'un dispositif de logement (26)
est disposée la tête d'impression thermique (22, 32, 42) et aux extrémités libres
des bras de plaque de logement (26ac) est logé le cylindre d'impression (24, 34, 44).
6. Imprimante thermique selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce que les deux plaques de logement (26a, 26b) sont reliées entre elles par au moins un
axe de liaison et de rigidification (25).
7. Imprimante thermique selon la revendication 6, caractérisée en ce que trois axes de liaison et de rigidification (25), qui sont disposés de préférence
respectivement dans la zone des pointes de faucille (26aa, 26ab) et de l'extrémité
libre du bras de plaque de logement qui est en dépassement (26ac), sont prévus.
8. Imprimante thermique selon l'une des revendications 1 à 7 comprenant au moins un élément
de guidage (27) pour la feuille thermique (T), caractérisée en ce que l'élément de guidage (27) est également une partie constituante de l'unité d'impression
(20, 30, 40) rassemblée par le dispositif de logement (26).
9. Imprimante thermique selon l'une des revendications 1 à 8 pour laquelle est prévu
un dispositif d'ajustement (28) pour la tête d'impression thermique (22, 32, 42),
caractérisée en ce que le dispositif d'ajustement (28) est également une partie constituante de l'unité
d'impression (20, 30, 40) rassemblée par le dispositif de logement (26).
10. Imprimante thermique selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le dispositif de logement (26) est maintenu sur l'imprimante thermique (10) à l'aide
d'un dispositif de verrouillage central (29).
11. Imprimante thermique selon la revendication 10, caractérisée en ce que le dispositif de verrouillage central peut être enfilé sur l'unité d'impression (20,
30, 40) par l'intermédiaire d'une tige filetée maintenue sur l'imprimante thermique
(10) et en ce qu'est formé un écrou de verrouillage (29) pouvant être vissé sur la tige filetée après
que l'unité d'impression (20, 30, 40) ait été enfilée.
12. Imprimante thermique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que sont prévues deux unités d'impression remplaçables (20, 30), qui sont disposées sur
l'un des côtés du matériau d'impression (D) en direction d'arrivée (X) du matériau
d'impression à imprimer (D).
13. Imprimante thermique selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que sont prévues trois unités d'impression remplaçables (20, 30, 40), dont deux sont
disposées sur l'un des côtés du matériau d'impression à imprimer (D) et les autres
sur l'autre côté du matériau à imprimer (D).

