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(11) |
EP 0 974 691 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.09.2004 Patentblatt 2004/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.07.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D04B 1/22 |
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Verfahren zur Herstellung eines Gestricks
Method for making knitwear
Procédé pour la fabrication d'un tricot
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES IT |
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Priorität: |
24.07.1998 DE 19833392
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.01.2000 Patentblatt 2000/04 |
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Patentinhaber: H. Stoll GmbH & Co. |
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72760 Reutlingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Essig, Horst
72584 Hülben (DE)
- Vogt, Oliver
72762 Reutlingen (DE)
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Vertreter: Möbus, Daniela, Dr.-Ing. et al |
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Patentanwältin Dr. Möbus
Kaiserstrasse 85 72764 Reutlingen 72764 Reutlingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 232 631 GB-A- 2 183 264
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GB-A- 1 277 782
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Gestricks mit einem räumlichen
Hauptgestrickelement und mindestens einem räumlichen Teilgestrickelement auf einer
Flachstrickmaschine mit mindestens zwei gegenüberliegenden Nadelbetten, einer Nadelbettenversatzeinrichtung
und einer Maschenumhängeeinrichtung.
[0002] Aus der FR 2 232 631 A ist ein Verfahren zur Herstellung eines Handschuhs bekannt,
bei dem an der Handschuhspitze mit dem Stricken begonnen wird. Sobald die Ansatzstelle
des Daumens erreicht wird, wird der Daumen separat gestrickt und danach die Randmaschen
der Daumeninnenseite mit den Maschen der Handfläche zusammengestrickt. Diese Art der
Verbindung ist jedoch nicht auf jede beliebige räumliche Verbindung von dreidimensionalen
Teilgestricken anwendbar.
[0003] Die GB 2 183 264 A beschreibt die Herstellung eines Pullovers, bei dem die Ärmel
und das Rumpfteil zunächst als separate Schlauchgestricke nebeneinander gestrickt
und dann zu einem gemeinsamen Schlauchgestrick im Schulterbereich verbunden werden.
Die äußeren Randmaschen der Teilgestricke werden dazu durch Zusammenstricken miteinander
verbunden. Auch dieses Verfahren eignet sich nur zur Verbindung mehrerer nebeneinander
liegender Schlauchgestricke zu einem gemeinsamen Schlauchgestrick.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen,
mit der mindestens ein räumliches Teilgestrick an ein räumliches Hauptgestrick in
beliebiger Anordnung zueinander angebunden werden kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die vorliegende Erindung ein Verfahren der eingangs
genannten Art vor, das dadurch gekennzeichnet ist, dass das Hauptgestrick und das
mindestens eine Teilgestrick parallel auf der Maschine gefertigt werden, bis das mindestens
eine Teilgestrick fertiggestellt und beim Hauptgestrick die Stelle der Ankopplung
des mindestens einen Teilgestricks erreicht ist, und dann die Maschen des Hauptgestrickelements
und die Maschen des mindestens einen Teilgestrickelements mittels einer Umhänge-Ketteltechnik
miteinander verbunden werden, nachdem die Maschen des mindestens einen Teilgestrickelements
mit Hilfe der Nadelbettenversatzeinrichtung auf einem Nadelbett den Maschen des Hauptgestrickelements
auf dem anderen Nadelbett, mit denen sie verbunden werden sollen, gegenüberliegend
angeordnet worden sind.
[0006] Mit diesem erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun erstmals möglich, Gestricke, die
aus mehreren, miteinander verbundenen räumlichen Teilgestrickelementen gefertigt sind,
vollständig auf einer Flachstrickmaschine herzustellen. Manuelle Nachbearbeitungsschritte
sind allenfalls noch zum Versäubern erforderlich. Zweckmäßigerweise können mindestens
unmittelbar vor der Verbindung das mindestens eine Teilgestrickelement und das Hauptgestrickelement
mit höchstens jeder zweiten Nadel eines Nadelbetts gestrickt werden, wobei einer strickenden
Nadel eines Nadelbetts eine leere Nadel des anderen Nadelbetts gegenübersteht. Es
stehen dann genügend leere Nadeln für Maschenumhängevorgänge zur Verfügung. Je nach
Art des herzustellenden Gestricks können das Hauptgestrickelement und das mindestens
eine Teilgestrickelement derart miteinander verbunden werden, dass das Hauptgestrickelement
an der Verbindungsstelle mit dem mindestens einen Teilgestrickelement eine Öffnung
in seiner Mantelfläche aufweist, deren Querschnittsfläche in Form und Größe der Verbindungsquerschnittsfläche
des mindestens einen Teilgestrickelements entspricht. Wenn das Gestrick jedoch an
der Verbindungsstelle eine Drapierung oder eine mustermäßige Ausbauchung aufweisen
soll, kann dies durch eine Abweichung der Querschnittsfläche der Öffnung des Hauptgestrickelements
in Form und Größe von der Verbindungsquerschnittsfläche des mindestens einen Teilgestrickelements
erreicht werden.
[0007] Das Hauptgestrickelement und/oder das mindestens eine Teilgestrickelement können
als ein- oder doppelflächige Gestricke gebildet werden. Dabei können das Hauptgestrickelement
und das mindestens eine Teilgestrickelement sowohl als offene oder auch als geschlossene
Hohlkörper gestrickt werden. Zu ihrer Herstellung ist es zweckmäßig, das Hauptgestrickelement
und das mindestens eine Teilgestrickelement mit getrennten Fadenführern zu stricken.
[0008] Weitere Vorteile ergeben sich, wenn das Hauptgestrickelement und das mindestens eine
Teilgestrickelement eng benachbart zueinander auf der Flachstrickmaschine gestrickt
werden, da dann die erforderlichen Versatzbewegungen der Nadelbetten zur Anbindung
des Teilgestrickelements an das Hauptgestrickelement minimiert werden. Bei mehreren
Teilgestrickelementen können diejenigen Teilgestrickelemente, die zuerst mit dem Hauptgestrickelement
verbunden werden müssen, enger benachbart zum Hauptgestrickelement gebildet werden
als diejenigen Teilgestrickelemente, die später angebunden werden können. Beim Versatz
der innenliegenden Teilgestricke in Richtung Hauptgestrickelement werden auch die
äußeren Teilgestrickelemente weiter auf das Hauptgestrickelement zubewegt, sodass
später bei deren Anbindung an das Hauptgestrickelement nur noch geringe Nadelbettenversatzbewegungen
erforderlich sind.
[0009] Zur Erzielung möglichst geringer Strickzeiten können das Hauptgestrickelement und
das mindestens eine Teilgestrickelement in derselben Schlittenrichtung gebildet werden.
Außerdem lassen sich das Hauptgestrickelement und das mindestens eine Teilgestrickelement
mit einer Stricktechnik mit möglichst kurzen Schlittenumkehrzeiten bilden.
[0010] Das mindestens eine Teilgestrickelement kann an jeder beliebigen Höhen- und Umfangsposition
an das Hauptgestrickelement angebunden werden. Falls das mindestens eine Teilgestrickelement
an einer sich am Rand des Hauptgestrickelements befindlichen und über beide Nadelbettenebenen
erstreckenden Stelle angebunden werden soll, kann das Hauptgestrickelement durch fortlaufendes
Maschenumhängen gedreht werden, bis sich die Verbindungsstelle in nur einer Nadelbettebene
befindet, bevor das mindestens eine Teilgestrickelement angebunden wird.
[0011] Die Erfindung betrifft außerdem ein Gestrick mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Die
Verbindungsöffnung des Gestricks zwischen dem Hauptgestrickelement und dem mindestens
einen Teilgestrickelement kann eine beliebige Form aufweisen und in einem Winkel von
0° bis 360° zur Strickrichtung angeordnet sein. Außerdem kann das mindestens eine
Teilgestrickelement mit der Mantelfläche des Hauptgestrickelements einen Winkel von
0° bis 360° einschließen. Das Gestrick kann beispielsweise ein Handschuh mit einem
gestrickten Daumen oder aber auch ein technisches Gestrick sein.
[0012] Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Gestricke sowie eines erfindungsgemäßen
Verfahrens anhand der Zeichnung näher erläutert.
[0013] Im Einzelnen zeigen:
- Fig. 1
- eine Ansicht eines Fausthandschuhs mit einem angestrickten Daumen;
- Fig. 2
- eine Schnittansicht entlang der Linie II-II durch den Handschuh aus Fig. 1;
- Fig. 3
- einen schematischen Maschenverlauf eines erfindungsgemäßen Verfahrens zur Anbindung
eines Teilgestrickelements an ein Hauptgestrickelement;
- Fig. 4
- eine perspektivische Ansicht eines weiteren Beispiels eines erfindungsgemäßen Gestricks;
- Fig. 5
- eine Teilinnenansicht auf ein Hauptgestrickelement mit mehren Verbindungsstellen zu
Teilgestrickelementen.
[0014] Fig. 1 zeigt einen Fausthandschuh 1 mit einem die Hand umschließenden Hauptgestrickelement
2 und einem daran angestrickten Teilgestrickelement 3, das den Daumen umschließt.
Der Handschuh 1 ist außerdem mit einem Bündchen 4, sowie im Bereich des Handrückens
mit einem Strukturmuster 5 versehen. Wie die Schnittansicht aus Fig. 2 zeigt, sind
sowohl das Hauptgestrickelement 2 als auch das Teilgestrickelement 3 räumliche Gestricke,
die derart miteinander verbunden sind, dass auch ihre Innenräume miteinander verbunden
sind.
[0015] Die Anbindung des Daumenteilgestrickelements 3 an das Handhauptgestrickelement 2
kann beispielsweise nach einem Verfahren, wie es in Fig. 3 gezeigt ist, erfolgen.
Reihe 1 des Maschenverlaufs aus Fig. 3 zeigt die Maschenanordnung des Hauptgestrickelements
2 und des Teilgestrickelements 3, nachdem die letzte Strickreihe für diese beiden
Elemente 2, 3 gebildet wurde. Das Hauptgestrickelement 2 wurde mit dem Fadenführer
FF2 und das Teilgestrickelement 3 mit dem Fadenführer FF1 gestrickt. Die Maschen der
beiden Gestrickelemente 2 und 3 belegen jeweils nur jede zweite Nadel eines Nadelbetts
V, H wobei die maschentragenden Nadeln (durch lange Striche gekennzeichnet) jeweils
einer leeren Nadel (durch kurze Striche gekennzeichnet) des anderen Nadelbetts V,
H gegenüberliegen. In Reihe 2 werden in Strickrichtung von rechts nach links mit einem
ersten Stricksystem S1 die auf dem vorderen Nadelbett V liegenden Maschen des Teilgestrickelements
3 auf das hintere Nadelbett H umgehängt. Mit dem nächsten Stricksystem S2 werden die
auf dem hinteren Nadelbett H liegenden Maschen des Hauptgestrickelements 2 auf das
vordere Nadelbett V übertragen. Somit liegen nun alle Maschen des Teilgestrickelements
3 auf dem hinteren Nadelbett H und alle Maschen des Hauptgestrickelements 2 auf dem
vorderen Nadelbett V, wie in Reihe 2.1 gezeigt ist. Anschließend wird in Reihe 3 durch
einen Nadelbettenversatz erreicht, daß sämtliche Maschen des Teilgestrickelements
3 den Maschen des Hauptgestrickelements 2 gegenüberliegen. Anschließend werden die
in Reihe 2 auf das hintere Nadelbett H umgehängten Maschen wieder auf das vordere
Nadelbett V auf diejenigen Nadeln zurückgehängt, die bereits Maschen der hinteren
Gestrickebene des Hauptgestricks 2 tragen. In Reihe 3.1 ist die Maschenanordnung nach
der Umhängeoperation gezeigt, wobei die mit zwei Maschen belegten Nadeln durch Doppelkreise
gekennzeichnet sind. Die Reihen 4 bis 6 beschreiben nun die Ketteltechnik, mit der
die Maschen des Teilgestrickelements 3 mit den Maschen des Hauptgestrickelements 2
verbunden werden. In Reihe 4 wird in Strickrichtung von rechts nach links mit dem
ersten Stricksystem S1 die Doppelmasche auf der Nadel M abgestrickt. Anschließend
wird in derselben Strickrichtung in Reihe 5 mit dem nächsten Stricksystem S2 die neu
gebildete Masche M auf das hintere Nadelbett auf die Nadel x umgehängt. Nach dem Versatz
des hinteren Nadelbetts H um zwei Teilungen nach links wird in Reihe 6 die sich auf
der Nadel x befindliche Masche mit dem ersten Stricksystem S1 in Strickrichtung von
links nach rechts zu der Masche, welche sich auf der Nadel K befindet, dazugehängt.
Anschließend wird die Ketteltechnik der Reihen 4 bis 6 solange wiederholt, bis alle
Doppelmaschen der Nadeln K, I und G ebenfalls abgekettelt sind. Das sich dann ergebende
Maschenbild ist in Reihe 6.1 dargestellt. In Reihe 7 werden in Strickrichtung von
rechts nach links die Maschen der hinteren Ebene des Teilgestrickelements 3 mit dem
ersten Stricksystem S1 in die durch den Abkettelvorgang leer gewordenen Nadeln auf
dem vorderen Nadelbett V umgehängt. Reihe 7.1 zeigt die Maschenanordnung nach dem
Umhängevorgang. Anschließend wird das hintere Nadelbett H wieder in seine Grundposition
gebracht und in Reihe 8 in Strickrichtung von links nach rechts mit dem ersten Stricksystem
S1 die Maschen der hinteren Ebene des Hauptgestrickstücks 2 auf das hintere Nadelbett
zurückgehängt. Reihe 8.1 zeigt die Maschenanordnung nach diesem Umhängevorgang. Anschließend
werden für das Hauptgestrickstück 2 weitere Maschenreihen gebildet und fertiggestellt
bzw. weitere Teilgestrickelemente in gleicher Weise angebunden.
[0016] Fig. 4 zeigt das Beispiel eines Gestrickstücks 10, das die Vielzahl der Anbindungsmöglichkeiten
aufzeigt, die mit einem erfindungsgemäßen Verfahren erreichbar sind. Das Gestrick
10 besteht in seinem unteren Bereich aus einer Röhre 10a mittleren Durchmessers, die
an ihrer Unterseite verschlossen ist. An das röhrenförmige Teil 10a ist ein weiteres
röhrenförmiges Teil 15' rechtwinklig angebunden, das seinerseits wieder mit einem
röhrenförmigen Teilgestrickelement 15'' verbunden ist. Bei der Herstellung der Anordnung
15 wird das Teilgestrickelement 15' zum Hauptgestrickelement, an das das Teilgestrickelement
15'' angebunden wird. Am seinem oberen Ende geht das röhrenförmige Teil 10a in einen
röhrenförmigen Teil 10b größeren Durchmessers über, mit dem ein offenes röhrenförmiges
Teilgestrick 13 und ein geschlossenes röhrenförmiges Teilstück 14 verbunden sind.
Das röhrenförmige Teil 10b wird von einem kegeligen Teil 10c abgeschlossen, von dessen
Kegelmantel ein geschlossenes röhrenförmiges Teil 11 sowie ein kegelförmiges Teil
12 seitlich abstehen und an dessen Spitze ein offenes röhrenförmiges Teil 10d angeordnet
ist.
[0017] Der Ausschnitt eines Mantels eines Hauptgestrickelements 100 von der Innenseite her
gemäß Fig. 5 zeigt mehrere Verbindungsöffnungen 50, 60, 70, 80 zu nicht näher dargestellten
Teilgestrickelementen. Die Öffnungen 50, 60, 70, 80 sind schlitzförmig ausgebildet
und bilden unterschiedliche Winkel zur Strickrichtung. Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
sind Verbindungsöffnungen unterschiedlichster Form und Lage herstellbar.
1. Verfahren zur Herstellung eines Gestricks (1, 10) mit einem räumlichen Hauptgestrickelement
(2, 10a, 10b, 10c) und mindestens einem räumlichen Teilgestrickelement (3, 11 bis
15) auf einer Flachstrickmaschine mit mindestens zwei gegenüberliegenden Nadelbetten
(V, H), einer Nadelbettenversatzeinrichtung und einer Maschenumhängeeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) parallel auf der Maschine gefertigt werden, bis das mindestens eine
Teilgestrickelement (3, 11 bis 15) fertiggestellt und beim Hauptgestrickelement (2,
10a, 10b, 10c) die Stelle der Ankopplung des mindestens einen Teilgestrickelements
(3, 11 bis 15) erreicht ist, und dann die Maschen des Hauptgestrickelements (2, 10a,
10b, 10c) und des mindestens einen Teilgestrickelements (3, 11 bis 15) mittels einer
Umhänge-Ketteltechnik miteinander verbunden werden, nachdem die Maschen des mindestens
einen Teilgestrickelements (3, 11 bis 15) mit Hilfe der Nadelbettenversatzeinrichtung
auf einem Nadelbett (V, H) den Maschen des Hauptgestrickelements (2, 10a, 10b, 10c)
auf dem anderen Nadelbett (H, V), mit denen sie verbunden werden sollen, gegenüberliegend
angeordnet worden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens unmittelbar vor der Verbindung des mindestens einen Teilgestrickelements
(3, 11 bis 15) das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) mit höchstens jeder zweiten
Nadel eines Nadelbetts (V, H) gestrickt wird, wobei einer strickenden Nadel eines
Nadelbetts (V, H) eine leere Nadel des anderen Nadelbetts (H, V) gegenübersteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) derart miteinander verbunden werden, dass das Hauptgestrickelement
(2, 10a, 10b, 10c) an der Verbindungsstelle mit dem mindestens einen Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) eine Öffnung in seiner Mantelfläche aufweist, deren Querschnittsfläche
in Form und Größe der Verbindungsquerschnittsfläche des mindestens einen Teilgestrickelements
(3, 11 bis 15) entspricht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und/oder das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) als ein- oder doppelflächige Gestricke gebildet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) als offene oder geschlossene Hohlkörper gestrickt werden.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) mit getrennten Fadenführern (FF1, FF2) gestrickt werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) eng benachbart zueinander auf der Flachstrickmaschine gestrickt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehreren Teilgestrickelementen (3, 11 bis 15) die Teilgestrickelemente (3, 11
bis 15), die zuerst mit dem Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) verbunden werden
müssen, enger benachbart zum Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) gebildet werden
als die Teilgestrickelemente (3, 11 bis 15), die später angebunden werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) in derselben Strickrichtung gebildet werden.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) mit einer Stricktechnik mit möglichst kurzen Schlittenumkehrzeiten
gebildet werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c), falls das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) an einer sich am Rand des Hauptgestrickelements (2, 10a, 10b, 10c)
befindlichen und über beide Nadelbettebenen erstreckenden Stelle angebunden werden
soll, durch fortlaufendes Maschenumhängen gedreht wird, bis sich die Verbindungsstelle
in nur einer Nadelbettebene befindet, bevor das mindestens eine Teilgestrickelement
(3, 11 bis 15) angebunden wird.
12. Gestrick, hergestellt nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, mit
einem räumlichen Hauptgestrickelement (2, 10a, 10b, 10c) und mindestens einem räumlichen
Teilgestrickelement (3, 11 bis 15), dadurch gekennzeichnet, dass die Maschen des Hauptgestrickelements (2, 10a, 10b, 10c) und des mindestens einen
Teilgestrickelements (3, 11 bis 15) mittels einer Umhänge-Ketteltechnik miteinander
verbunden sind.
13. Gestrick nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsöffnung (50, 60, 70, 80) zwischen dem Hauptgestrickelement (2, 10a,
10b, 10c) und dem mindestens einen Teilgestrickelement (3, 11 bis 15) eine beliebige
Form aufweist und in einem Winkel von 0° bis 360° zur Strickrichtung angeordnet ist.
14. Gestrick nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Teilgestrickelement (3, 11 bis 15) mit der Mantelfläche des Hauptgestrickelements
(2, 10a, 10b, 10c) einen Winkel von 0° bis 360° einschließt.
15. Gestrick nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass es ein Handschuh (1) mit angestricktem Daumen (3) ist.
16. Gestrick nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass es ein technisches Gestrick ist.
1. A process for making a knitted item (1, 10) having a three-dimensional main knitted
element (2, 10a, 10b, 10c) and at least one three-dimensional secondary knitted element
(3, 11 to 15) on a flat bed knitting machine having at least two opposing needle beds
(V, H), a needle bed racking device and a loop transfer device, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are made in parallel on the machine until the at least one secondary
knitted element (3, 11 to 15) is complete and the point on the main knitted element
(2, 10a, 10b, 10c) at which the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15)
is joined on is reached, and then the loops of the main knitted element (2, 10a, 10b,
10c) and those of the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15) are connected
to one another by means of a transfer looping technique once the loops of the at least
one secondary knitted element (3, 11 to 15) have been arranged, with the aid of the
needle bed racking device, on one needle bed (V, H) opposite the loops of the main
knitted element (2, 10a, 10b, 10c) on the other needle bed (H, V) to which they are
to be connected.
2. A process according to Claim 1, characterised in that, at least directly before the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15)
is connected, the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) is knitted using at most
every second needle of a needle bed (V, H), during which a knitting needle of one
needle bed (V, H) has opposite it an empty needle of the other needle bed (H, V).
3. A process according to Claim 1 or 2, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are connected to one another such that the main knitted element
(2, 10a, 10b, 10c) has at the point of connection to the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) an opening in its outer surface whereof the cross-sectional
area corresponds in size and shape to the cross-sectional area of connection of the
at least one secondary knitted element (3, 11 to 15).
4. A process according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the main knitted element (2,10a, 10b, 10c) and/or the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are in the form of single-bed or double-bed knitted items.
5. A process according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are knitted as open or closed hollow items.
6. A process according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are knitted using separate thread guides (FF1, FF2).
7. A process according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are knitted closely adjacent to one another on the flat bed
knitting machine.
8. A process according to Claim 7, characterised in that, where there are a plurality of secondary knitted elements (3, 11 to 15), the secondary
knitted elements (3, 11 to 15) which have to be connected to the main knitted element
(2, 10a, 10b, 10c) first are formed more closely adjacent to the main knitted element
(2, 10a, 10b, 10c) than the secondary knitted elements (3, 11 to 15) which are joined
on later.
9. A process according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are formed in the same direction of carriage travel.
10. A process according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the main knitted element (2,10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted
element (3, 11 to 15) are formed using a knitting technique having the shortest possible
carriage reversal times.
11. A process according to one of Claims 1 to 10, characterised in that, if the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15) is to be joined on at
a point located at the edge of the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and extending
over both needle bed planes, the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) is turned
as a result of continuing loop transfer until the point of connection is located in
only one needle bed plane before the at least one secondary knitted element (3, 11
to 15) is joined on.
12. A knitted item made in accordance with a process according to one of Claims 1 to 11,
having a three-dimensional main knitted element (2, 10a, 10b, 10c) and at least one
three-dimensional secondary knitted element (3, 11 to 15), characterised in that the loops of the main knitted element (2,10a, 10b, 10c) and those of the at least
one secondary knitted element (3, 11 to 15) are connected to one another by means
of a transfer looping technique.
13. A knitted item according to Claim 12, characterised in that the opening (50, 60, 70, 80) for connection between the main knitted element (2,
10a, 10b, 10c) and the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15) has any
desired shape and is arranged at an angle between 0° and 360° with respect to the
direction of carriage travel.
14. A knitted item according to Claim 12 or 13, characterised in that the at least one secondary knitted element (3, 11 to 15) forms an angle between 0°
and 360° with the outer surface of the main knitted element (2, 10a, 10b, 10c).
15. A knitted item according to one of Claims 12 to 14, characterised in that it is a glove or mitten (1) with a knitted-on thumb (3).
16. A knitted item according to one of Claims 12 to 15, characterised in that it is an industrial knitted item.
1. Procédé pour fabriquer un tricot (1, 10) comportant un élément de tricot principal
(2, 10a, 10b, 10c) local et au moins un élément de tricot partiel (3, 11 à 15) local
sur une machine à tricoter rectiligne munie d'au moins deux lits d'aiguilles (V, H)
- situés face à face - d'un dispositif destiné à décaler les lits d'aiguilles et d'un
dispositif destiné à déplacer les mailles, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont fabriqués en parallèle sur la machine jusqu'à
ce que l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un soit achevé
et que, sur l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c), l'endroit du couplage
de l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un soit atteint et
ensuite les mailles de l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et de l'élément
de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un sont reliées à l'aide d'une
technique d'entrelacement par déplacement, après que les mailles de l'élément de tricot
partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un ont été placées à l'aide du dispositif
destiné à déplacer les mailles sur un lit d'aiguilles (V, H) situé en face des mailles
de l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) - avec lesquelles on doit les
lier - placé sur l'autre lit d'aiguilles (H, V).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, au moins immédiatement avant de lier l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au
moins au nombre d'un, l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) est tricoté
à l'aide de tout au plus une aiguille sur deux d'un lit d'aiguilles (V, H), une aiguille
vide d'un des lits d'aiguilles (H, V) se trouvant en face d'une aiguille tricotée
de l'autre lit d'aiguilles (V, H).
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont liés l'un à l'autre de telle sorte que, au point
de liaison à l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un, l'élément
de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) présente une ouverture dans sa surface latérale
dont la surface de section transversale correspond à la forme et à la taille de la
surface de la section transversale de liaison sur l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et/ou l'élément de tricot partiel
(3, 11 à 15) au moins au nombre d'un prennent la forme d'un tricot jersey ou d'un
tricot à double fonture.
5. Procédé selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont tricotés sous forme de corps creux ouvert ou
fermé.
6. Procédé selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont tricotés à l'aide de guide-fils (FF1, FF2) distincts.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont tricotés sur la machine à tricoter rectiligne
en étant à proximité immédiate l'un de l'autre.
8. Procédé selon la revendication 7, caractérisé en ce que, si on a plusieurs éléments de tricot partiel (3, 11 à 15), les éléments de tricot
partiel (3, 11 à 15) qui doivent être d'abord liés à l'élément de tricot principal
(2, 10a, 10b, 10c) sont formés en étant plus proches de l'élément de tricot principal
(2, 10a, 10b, 10c) que les éléments de tricot partiel (3, 11 à 15) qui doivent être
liés plus tard.
9. Procédé selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont formés dans la même direction de tricot.
10. Procédé selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3,
11 à 15) au moins au nombre d'un sont formés selon une technique de tricotage dont
les périodes d'inversion de chariot sont les plus courtes possible.
11. Procédé selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, si l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un doit être lié
à un endroit qui se trouve au bord du tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et qui s'étend
sur les deux plans de lit d'aiguilles, l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b,
10c) est tourné par un déplacement continu des mailles jusqu'à ce que l'endroit de
la liaison ne se trouve que sur un plan de lit d'aiguilles avant que l'élément de
tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un ne soit lié.
12. Tricot fabriqué d'après un procédé selon l'une des revendications 1 à 11, comportant
un élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) spatial et au moins un élément de
tricot partiel (3, 11 à 15) spatial, caractérisé en ce que les mailles de l'élément de tricot principal (2, 10a, 10b, 10c) et de l'élément de
tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un sont liées les unes aux autres
à l'aide d'une technique d'entrelacement par déplacement.
13. Tricot selon la revendication 12, caractérisé en ce que l'ouverture de liaison (50, 60, 70, 80) entre l'élément de tricot principal (2, 10a,
10b, 10c) et l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un présente
une forme quelconque et est disposée en faisant un angle compris entre 0° et 360°
par rapport à la direction de tricotage.
14. Tricot selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que l'élément de tricot partiel (3, 11 à 15) au moins au nombre d'un fait un angle compris
entre 0° et 360° par rapport à la surface latérale de l'élément de tricot principal
(2, 10a, 10b, 10c).
15. Tricot selon l'une des revendications 12 à 14, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un gant (1 ) dont le pouce (3) est rajouté par tricotage.
16. Tricot selon l'une des revendications 12 à 15, caractérisé en ce qu'il s'agit d'un tricot technique.