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(11) |
EP 0 975 441 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.03.2004 Patentblatt 2004/11 |
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Anmeldetag: 20.12.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B07C 1/16 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1996/005762 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1997/025162 (17.07.1997 Gazette 1997/31) |
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VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR STEIFIGKEITSMESSUNG VON FLACHEN SENDUNGEN
DEVICE AND PROCESS FOR MEASURING THE RIGIDITY OF FLAT MAIL
DISPOSITIF ET PROCEDE POUR MESURER LA RIGIDITE DE COLIS PLATS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT |
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Priorität: |
05.01.1996 DE 19600231
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2000 Patentblatt 2000/05 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- REISIG, Jürgen
D-10317 Berlin (DE)
- GEHL, Christel
D-10439 Berlin (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 129 280 WO-A-94/04378
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EP-A- 0 470 808
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Steifigkeitsmessung
von flachen Sendungen gemäß dem Oberbegriff der unabhängigen Patentansprüche.
[0002] Für die Bearbeitung von Briefen, Postkarten und ähnlichen flachen Sendungen in automatischen
Briefverteilanlagen ist es erforderlich Steifigkeits- und Dickenmessungen an den Sendungen
vorzunehmen, da diese Briefverteilanlagen nur Sendungen, die bestimmte vorgegebene
Parameter aufweisen, ordnungsgemäß bearbeiten können. Eine entsprechende Vorrichtung
wird z.B. in EP 0 129 280 offenbart. Solche Messungen können grundsätzlich mechanisch
über einen Hebel mit Fühlrolle und induktivem Sensor erfolgen. Allerdings treten bei
hohen Transportgeschwindigkeiten von z. B. größer als 2, 9 m/s unerwünschte Schwingungen
auf, so daß Steifigkeit und Dicke mit diesem Funktionsprinzip nicht exakt und getrennt
ermittelt werden konnen. Eine mechanische Steifigkeitsmessung erfordert darüber hinaus
einen hohen Platzbedarf und unterliegt wie alle mechanischen Einrichtungen erhöhtem
Verschleiß. Das vorstehende gilt insbesondere für ungleichmäßig dicke oder steife
Gegenstände. Die Messung ungleichmäßig dicker Umschläge wird z.B. in WO 94 04378 behandelt.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, eine Vorrichtung und ein Verfahren
anzugeben, mit denen eine präzisere Steifigkeitsmessung an flachen Sendungen vorgenommen
werden kann. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhangigen Patentansprüche
gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind den Unteransprüchen sowie
der Beschreibung zu entnehmen.
[0004] Gegenüber einer mechanischen Steifigkeitsmessung besitzt die erfindungsgemäße Vorgehensweise
den Vorteil einen geringeren Raumbedarfs, geringeren Verschleißes und einer höheren
Genauigkeit. Insbesondere ist auch die präzise Messung von ungleichmäßig dicken und
steifen Gegenständen möglich. Im folgenden wird die Erfindung mittels Zeichnungen
genauer erläutert. Dabei zeigen
- Fig. 1 eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von oben,
- Fig. 2 einen Schnitt entlang der Achse A-A der Figur 1,
- Fig. 3-5 Ausgangssignale von Abstandsmessungen für flache Sendungen mit unterschiedlicher
Steifigkeit und Dicke,
- Fig. 6 den Einfluß der Bänderspannung bei einem zu steifen Brief.
[0005] Fig. 1 zeigt eine Prinzipdarstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung von oben,
d. h. senkrecht zur Oberfläche der flachen Sendungen. Über eine Anzahl von Rollen
1 werden Transportbänder 2 geführt, so daß eine Transportstrecke 10 gebildet wird.
Die Transportbänder 2 sind als Deckbänder ausgebildet, zwischen denen die Sendungen
kraftschlüssig gehalten werden. Die Transportstrecke weist mindestens einen gekrümmten
Abschnitt 11 sowie mindestens einen geraden Abschnitt 12 auf. Im Bereich des gekrümmten
Abschnitts ist ein Steifigkeitssensor 3, im Bereich des geraden Abschnitts ein Dickensensor
4 angeordnet. Die flachen Sendungen werden in Pfeilrichtung in der Transportstrecke
10 transportiert. Die Transportbänder sind elastisch ausgebildet und passen sich der
Dicke der Sendung an. Im gekrümmten Abschnitt verursacht die Steifigkeit einer flachen
Sendung beim Transport eine zusätzliche Auslenkung der äußeren Bänder, insbesondere
in der Umgebung der Sendungsvorder- und hinterkanten. Am geraden Abschnitt der Transportstrecke
erfolgt lediglich eine Dickenänderung des Systems Transportbänder-Sendung entsprechend
der Dicke der Sendung.
[0006] In Fig. 2 ist der Schnitt A-A der Fig. 1 gezeigt. Zwei übereinander angeordnete Dickensensoren
4 messen im wesentlichen senkrecht zur Transportrichtung der Sendung die aktuelle
Dicke des Systems Transportbänder - flache Sendung. Als Dickensensor wird erfindungsgemäß
ein Laser-, Infrarot- oder Ultraschall-Abtastsensor vorgesehen. Vorzugsweise wird
bei solchen Abtastsensoren die Änderung des Abstands s mittels Interferenz gemessen.
Bei hohen Geschwindigkeiten und noher Meßgenauigkeit werden Laserabtastsensoren bevorzugt.
Als Steifigkeitssensor 3 wird ebenfalls ein Laser-, Infrarot- oder Ultraschall-Abtastsensor
eingesetzt, der die Veranderung des Abstands aufgrund der Steifigkeit der flachen
Sendungen detektiert. Dicken- und Steifigkeitssensor zur Ermittlung der Steifigkeit
der durchlaufenden Sendung sind mit einer Auswertungseinrichtung 15 verbunden, deren
Funktionsweise weiter unten detailliert beschrieben wird.
[0007] Wie in Fig. 2 illustriert, sind vorzugsweise eine Mehrzahl von Dicken- bzw. Steifigkeitssensoren
übereinander angeordnet, die eine Bewertung der Sendung über die gesamte Sendungshöhe
ermöglichen. Vorzugsweise erfolgt dabei die Vermessung der Dicke bzw. der Steifigkeit
durch Sensorpaare auf jeweils gleicher Hohe der Senoungen. Bevorzugt ist eine Anordnung
von Steifigkeits- und Dickensensor im Bereich der Unterkante der Sendungen. Dadurch
können auch Einlagen wie z. B. Schlüssel. erkannt werden.
[0008] Wie in Fig. 1 dargestellt ist, sind die Steifigkeitssensoren im gekrummten Bereich
11 bevorzugt derart angeordnet, daß die Auslenkung der äußeren Transportbander im
Bereich zwischen einer ersten und einer zweiten Umlenkrolle 13, 14 vermeßbar ist.
[0009] Aus den von den Dicken- und Steifigkeitssensoren gelieferten Meßwenen wird ein Maß
für die Steifigkeit einer an den Dicken- und Steifigkeitssensoren vorbeigeführten
Sendung folgenderweise durch die Auswertungseinrichtung 15 ermittelt.
[0010] Fig. 3 zeigt den zeitlichen Verlauf der Ausgangssignale von Dicken- bzw. Steifigkeitssensoren
(a bzw. b) in einem Zeitfenster für eine flache Sendung mit zulässiger Steifigkeit
und Dicke. Erkennbar ist in Fig. 3, daß zentriert um die Zeit von - 34.8 ms im Zeitfenster
eine Dickenzunanme (Kurve a) und eine erhöhte Auslenkung (Kurve b) gemessen wurde.
[0011] Fig. 4 zeigt zu Fig. 3 entsprechende Meßwerte für einen Brief mit zulässiger Dicke
und zu großer Steifigkeit. Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Steifigkeitsmessung
werden nun innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters Δt1 die von dem Dickensensor
gemessenen Werte aufsummiert. Ebenfalls werden die von dem Steifigkeitssensor gemessenen
Werte innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters Δt2 aufsummiert. Vorzugsweise sind
die beiden Zeitfenster Δt1 und Δt2 gleich groß gewählt. Dann erfolgt die Differenzbildung
zwischen der Summe der Steifigkeitswerte und der Summe der Dickenwerte. Diese Differenz
wird als Maß für die Steifigkeitsmessung verwendet. Im Vergleich zu einem Verfahren,
bei dem nur die Extremwerte verwendet werden, ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlinterpretation
sehr viel geringer. Darüber hinaus liefert dieses Verfahren auch für Grenzfälle eindeutige
Ergebnisse.
[0012] Fig. 5 zeigt die Meßergebnisse zweier Steifigkeitssensoren b1 und b2 bei einem Brief
mit Einlage unten. Die Kurve b1 entspricht den Meßwerten eines im Bereich der unteren
Briefkante angeordneten Sensors; die Kurve b2 den Werten eines im mittleren Bereich
angeordneten Steifigkeitssensors. Dabei zeigt die Kurve b1 deutlich Maxima, die auf
die durch die Einlage erhöhte Steifigkeit hinweisen, während die Kurve b2 solche Maxima
nicht aufweist. Dementsprechend ist bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
eine Anzahl von Sensoren zur Steifigkeitsund Dickenmessung im wesentlichen über die
gesamte Höhe der Transportbänder angeordnet.
[0013] Um ein Maß für die Steifigkeit einer Sendung mit Inhomogenitäten zu erhalten. wird
erfindungsgemäß für eine Anzahl von Paaren von Dicken- und Steifigkeitssensoren die
maximale Differenz der aufsummierten Werte ermittelt und als Maß für die Steifigkeit
das Maximum verwendet.
[0014] Fig. 6 zeigt den Einfluß der Bänderspannung auf die Auslenkung der Transportbänder.
Dabei ist zu erkennen, daß mit zunehmender Bänderspannung die Maxima der Kurve der
Steifigkeitsmessungen geringer werden und umgekehrt mit verminderter Bänderspannung
die Maxima zunehmen.
[0015] Es ist selbstverständlich für den Fachmann, diese Abhängigkeit der Meßwerte von der
Bänderspannung bei der Auslegung der konkreten Parameter der erfindungsgemäßen Vorrichtung
sowie des entsprechenden Verfahrens zu berücksichtigen. Weiter ist es für den Fachmann
selbstverständlich, eine Anzahl von Differenzintervallen von Steifigkeits- und Dickenwertensummen
derart vorzugeben, daß eine qualitative Bewertung der Steifigkeit von flachen Sendungen
danach erfolgt, in welches dieser Intervalle die jeweils ermittelte Differenz von
Steifigkeits- bzw Dickenwertensummen fällt. Im einfachsten Fall wird ein Maximalwert
bestimmt, so daß für Differenzwerte oberhalb dieses Wertes die Sendung als zu steif
klassifiziert für unterhalb dieses Wertes liegende Differenzen die Sendung als zulässig
steif klassifiziert wird
1. Vorrichtung zur Steifigkeitsmessung von flachen Sendungen mit einer Transportstrecke
(10), in der die Sendungen mittels Transportbänder (2) vereinzelt transportiert werden,
wobei die Transportstrecke einen geraden Abschnitt (12) aufweist, und daß im Bereich
dieses Abschnitts mindestens ein Dickensensor (4) vorgesehen ist, daß die Transportstrecke
einen gekrümmten Abschnitt (11) aufweist, und daß im Bereich dieses Abschnitts die
Transportbänder (2) elastisch ausgebildet sind und mindestens ein Steifigkeitssensor
(3) vorgesehen ist, mit dem die in einer vorgegebenen Position des gekrümmten Abschnitts
(11) durch eine durchlaufende Sendung bewirkte Auslenkung der Transportbander (2)
vermeßbar ist. und daß eine Auswertungseinrichtung (15) vorgesehen ist um aus den
Werten der Dickenund Steifigkeitssensoren (4, 3) die Steifigkeit einer durchlaufenden
Sendung zu ermitteln.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Dickensensoren (4) und als Steifigkeitssensoren (3) Laser-, Infrarot- oder Ultraschallabtastsensoren
vorgesehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß Dickenund Steifigkeitssensoren (4, 3) derartig angeordnet sind, daß eine Vermessung
der Dicke bzw. der Steifigkeit auf jeweils gleicher Höhe der Sendungen erfolgen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß Dicken- und Steifigkeitssensoren (4, 3) derartig angeordnet sind, daß die Vermessung
nahe der Unterkante der durchlaufenden Sendungen erfolgen kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von übereinander angeordneten Dicken- bzw. Steifigkeitssensoren (4,
3) vorgesehen ist, wobei jeweils eine paarweise Auswertung der Meßwerte von auf gleicher
Höhe der Sendungen angeordneten Dicken- bzw. Steifigkeitssensoren (4, 3) vorgesehen
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß im gekrümmten Abschnitt (11) die Transportbänder von einer Anzahl von Rollen (1)
geführt werden.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Steifigkeitssensoren (3) derart angeordnet sind, daß die Auslenkung
der Transportbänder im Bereich zwischen einer 1. und einer 2. Umlenkrolle (13, 14)
vermeßbar ist.
8. Verfahren zur Steifigkeitsmessung von flachen Sendungen mit einem Paar oder mehreren
Paaren von Dicken- und Steifigkeitssensoren (4, 3), wobei daß für eine an den Dicken-
und Steifigkeitssensoren vorbeigeführte Sendung innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters
Δt1 die von dem oder den Dickensensoren gemessenen Werte aufsummiert werden, daß innerhalb
eines vorgegebenen Zeitfensters Δt2, die von dem oder den Steifigkeitssensoren gemessenen
Werte aufsummiert werden, daß für ein vorgegebenes Paar von Dicken- und Steifigkeitssensoren
(4, 3) die Differenz zwischen den aufsummierten Werten gebildet und als Maß für die
Steifigkeit der vorbeigeführten Sendungen verwendet wird
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Prüfung erfolgt, in welches einer vorgegebenen Anzahl von Intervallen die Differenz
fällt.
10. Verfahren nach Ansprüchen 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von Paaren von Dicken- und Steifigkeitssensoren die maximale Differenz
ermittelt und als Maß für Steifigkeit verwendet wird.
1. Apparatus for measuring the stiffness of flat items of mail, having a transport section
(10) in which the items of mail are transported separated by means of transport belts
(2), the transport section having a straight section (12), and at least one thickness
sensor (4) being provided in the region of this section, the transport section having
a curved section (11), and the transport belts (2) being of resilient design in the
region of this section, and at least one stiffness sensor (3) being provided, with
which the deflection of the transport belts (2), effected in a predefined position
of the curved section (11) by an item of mail passing through, can be measured, and
an evaluation device (15) being provided in order to determine the stiffness of an
item of mail passing through from the values from the thickness and stiffness sensors
(4, 3).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the thickness sensors (4) and stiffness sensors (3) provided are laser, infrared
or ultrasound scanning sensors.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that thickness and stiffness sensors (4, 3) are arranged in such a way that the measurement
of the thickness and the stiffness can be carried out respectively at the same height
of the items of mail.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that thickness and stiffness sensors (4, 3) are arranged in such a way that the measurement
can be carried out close to the lower edge of the items of mail passing through.
5. Apparatus according to Claim 3, characterized in that a plurality of thickness and stiffness sensors (4, 3) arranged one above another
are provided, in each case pair-wise evaluation of the measured values from thickness
and stiffness sensors (4,3) arranged at the same height as the items of mail being
provided.
6. Apparatus according to Claims 1 - 5, characterized in that, in the curved section (11), the transport belts are guided by a number of rollers
(1).
7. Apparatus according to Claim 6, characterized in that the stiffness sensor or sensors (3) is/are arranged in such a way that the deflection
of the transport belts can be measured in the region between a first and a second
deflection roller (13, 14).
8. Method for measuring the stiffness of flat items of mail with a pair or plurality
of pairs of thickness and stiffness sensors (4, 3), the values measured by the thickness
sensor or sensors for an item of mail guided past the thickness and stiffness sensors
being summed within a predefined timing window Δt1, the values measured by the stiffness
sensor or sensors being summed within a predefined timing window Δt2, for a predefined
pair of thickness and stiffness sensors, the difference between the summed values
being formed and used as a measure of the stiffness of the items of mail guided past.
9. Method according to Claim 8, characterized in that a check is carried out to see in which of a predefined number of intervals the difference
falls.
10. Method according to Claim 8 or 9, characterized in that a number of pairs of thickness and stiffness sensors determines the maximum difference
and is used as a measure of stiffness.
1. Dispositif pour mesurer la rigidité d'envois plats comportant un trajet de transport
(10) dans lequel les envois sont transportés individuellement à l'aide de bandes de
transport (2), pour lequel le trajet de transport présente un segment droit (12) et
au moins un détecteur d'épaisseur (4) est prévu dans la zone de ce segment, le trajet
de transport présente un segment courbe (11 ) et les bandes de transport (2) sont
élastiques dans la zone de ce segment et on prévoit au moins un détecteur de rigidité
(3) grâce auquel on peut mesurer dans un endroit prédéterminé du segment courbe (11)
la déviation des bandes de transport (2) provoquée par un envoi qui circule et on
prévoit une installation d'exploitation (15) afin de déterminer la rigidité d'un envoi
qui passe à partir des valeurs des détecteurs d'épaisseur et de rigidité (3, 4).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'on prévoit en tant que détecteurs d'épaisseur (4) et en tant que détecteurs de
rigidité (3) des détecteurs d'exploration à laser, à infrarouge ou à ultrasons.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que des détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3) sont disposés de telle sorte qu'une
mesure de l'épaisseur ou de la rigidité peut être réalisée à chaque fois à la même
hauteur des envois.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que des détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3) sont disposés de telle sorte que
la mesure peut être réalisée près du bord inférieur des envois qui circulent.
5. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un grand nombre de détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3) sont disposés les
uns au-dessus des autres, pour lequel on prévoit à chaque fois une exploitation par
paires des valeurs mesurées issues de détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3)
disposés à la même hauteur des envois.
6. Dispositif selon les revendications 1 à 5, caractérisé en ce que dans le segment courbe (11) les bandes de transport sont guidées par un certain nombre
de galets (1).
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que le ou les détecteurs de rigidité (3) sont disposés de telle sorte que la déviation
des bandes de transport peut être mesurée dans la zone entre une première et un deuxième
galet de renvoi (13, 14).
8. Procédé pour mesurer la rigidité d'envois plats comportant une paire ou plusieurs
paires de détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3), selon lequel on additionne
à l'intérieur d'une fenêtre de temps Δt1 prédéterminée les valeurs mesurées par le
ou les détecteurs d'épaisseur pour un envoi qui passe devant les détecteurs d'épaisseur
et de rigidité, on additionne à l'intérieur d'une fenêtre de temps Δt2 prédéterminée
les valeurs mesurées par le ou les détecteurs de rigidité, on forme pour une paire
prédéterminée de détecteurs d'épaisseur et de rigidité (4, 3) la différence entre
les valeurs additionnées et on l'utilise en tant que mesure pour la rigidité des envois
qui passent.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'on effectue un contrôle pour savoir dans quel intervalle parmi un nombre prédéterminé
d'intervalles se trouve la différence.
10. Procédé selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce qu'un nombre de paires de détecteurs d'épaisseur ou de rigidité détermine la différence
maximale et celle-ci est utilisée en tant que mesure de la rigidité.