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(11) |
EP 0 975 504 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.08.2003 Patentblatt 2003/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 24.11.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61F 5/14 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9807/584 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/1127 (19.08.1999 Gazette 1999/33) |
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| (54) |
FAHRZEUG
VEHICLE
VEHICULE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
13.02.1998 DE 19805896
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2000 Patentblatt 2000/05 |
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Patentinhaber: DaimlerChrysler Rail Systems GmbH |
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13627 Berlin (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHÜLLER, Uwe
D-90441 Nürnberg (DE)
- BENKER, Thomas
D-91257 Pegnitz (DE)
- HACHMANN, Ulrich
D-90602 Pyrbaum (DE)
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Vertreter: Cohausz & Florack |
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Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 243 886 DE-U- 9 304 837
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DE-B- 1 063 196 US-A- 3 212 460
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.
[0002] Bei einem bekannten Schienenfahrzeug dieser Art (DE 42 34 523 A1) ist zwischen einem
Wagenkasten und einem darunter angeordneten Laufwerk eine Verbindungsvorrichtung vorgesehen,
die einen hydraulischen Aktuator mit einem Kolben und einem Zylindergehäuse als Stellmittel
aufweist, die axial nur geradlinig gegeneinander verstellbar sind. Das Zylindergehäuse
und der Kolben bzw. die damit verbundene Kolbenstange sind jeweils mit einem einachsigen
Gelenk versehen, wobei ein Gelenk mit dem Wagenkasten und das andere Gelenk in zumindest
weitgehend senkrechter Zuordnung darunter auf dem Fahrwerksrahmen des Fahrwerks angelenkt
sind. Der Aktuator dient dabei der Wagenkasten-Niveausteuerung. Von Nachteil ist bei
diesem Aufbau, daß für den Versagensfall der Hydropneumatik besondere Stützelemente
vorgesehen sein müssen, welche die beidendig gelenkig festgesetzten Aktuatoren völlig
entlasten, nachdem diese ohne fremde Stützmittel um die Gelenkverbinder kippen können,
wodurch es zu einer unzulässigen Verschiebung des Wagenkastens gegenüber dem Fahrgestell
kommen kann.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Fahrzeug gemäß dem Oberbegriff
des ersten Anspruchs Maßnahmen zu treffen, durch die Verbindungsmittel auch im Fehlerfalle
die notwendige Stützfunktion übernehmen.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale
des ersten Anspruchs.
[0005] Bei einer Ausgestaltung eines Fahrzeugs gemäß der Erfindung bildet jeweils eine Verbindungsvorrichtung
ein Stützorgan, bei welchem der Aktuator stets in einer senkrechten Zuordnung zu einem
der beiden Fahrzeugteile gehalten wird. Schwenkund Verschiebebewegungen zwischen der
durch den Drehgestellrahmen gebildeten waagerechten Ebene und der durch die Unterseite
des Wagenkastens gebildeten Ebene werden dagegen durch Gelenkverbinder mit Kugelgelenkcharakteristik
und Gleitverbinder ausgeglichen. Die Gleitverbinder je Verbindungsvorrichtung weisen
dabei translatorische Freiheitsgrade nur in einer Ebene auf, die parallel zu der Ebene
verläuft, auf der das bzw. die Verbindungselemente festgesetzt sind. Die Verbindungsvorrichtungen
stehen dabei senkrecht zu der Ebene, auf der sie festgesetzt sind. Bei einem Versagen
des als Hydraulikzylinder, elektrisch angetriebene Spindelanordnung oder dergleichen
ausgebildeten Aktuators kann somit der Aktuator nicht gegenüber dem Fahrzeugteil schwenken,
auf dem er festgesetzt ist. Folglich bestimmt jedenfalls die minimale axiale Länge
des Aktuators den Abstand zwischen den zu beabstandenden und in vorgegebenen Grenzen
gegeneinander bewegbaren Fahrzeugteilen. Die notwendigen Schwenkbewegungen werden
dabei durch die in die Verbindungsvorrichtung integrierte Gelenkverbindung aufgenommen.
Hierbei kann der Gelenkverbinder nach Art eines Kreuz-, Kardan- oder Kugelgelenks
ausgebildet sein, während der Gleitverbinder in seiner translatorischen Beweglichkeit
durch Anbringung entsprechender Anschläge auf das für den Betrieb des Schienenfahrzeugs
notwendige Maß begrenzt wird. Die Verbindungsvorrichtung besteht somit aus einer mechanischfunktionellen
Serienanordnung, die aus dem Aktuator, einem nur in einer Ebene verstellbaren Gleitverbinder
und einem nach Art eines Kugelgelenks ausgebildeten Gelenkverbinder besteht. Diese
Verbindungsvorrichtung beinhaltet mit dem längenveränderbaren Aktuator ein Element
zur gleichzeitigen Begrenzung des Höhenabstandes zwischen Laufwerk und Wagenkasten
und mit dem bewegungsbegrenzten Gleitverbinder ein Funktionselement allein zur Begrenzung
der Bewegung zwischen beiden Fahrzeugteilen in Fahrtrichtung bzw. quer dazu. Zudem
läßt der Gelenkverbinder nur die im Betrieb auftretenden Neigungen oder Verwindungen
zwischen den durch die Fahrzeugteile vorgegebenen Ebenen zu.
[0006] Bei der als Abstützung und Schnittstelle zwischen Fahrwerk und Wagenkasten ausgebildeten
Verbindungsvorrichtung aus drei Bauelementen, die jeweils unterschiedliche Freiheitsgrade
für die Bewegung zwischen den Fahrzeugteilen ermöglichen, können jeweils bewegliche
Glieder von zwei der Bauelemente starr mit den beiden Fahrzeugteilen verbunden werden,
so daß jeweils das dritte Bauelement das Verbindungsglied zwischen den zweiten verstellbaren
Gliedern der festgesetzten Bauelemente bildet. In jedem Fall steht lediglich der Hubweg
des jeweiligen Aktuators für die Höhenverstellung zwischen Laufwerk und Wagenkasten
zur Verfügung und nur um diesen Hubweg kann der Wagenkasten zum Laufwerk hin maximal
absinken, nachdem weder der Gelenkverbinder noch der Gleitverbinder eine Bewegung
in dieser Richtung zulassen und die Längsachse des Aktuator nicht gegenüber einem
der Fahrzeugteile gekippt werden kann.
[0007] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von Prinzipskizzen eines Ausführungsbeispiels
näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
- Figur 1
- in einer perspektivischen Prinzipskizze ein Laufwerk mit Verbindungsvorrichtungen
zu einem darüber angeordneten Wagenkasten und
- Figur 2
- eine Verbindungsvorrichtung in Seitenansicht.
[0009] Von einem Fahrzeug, insbesondere einem Schienenfahrzeug, ist ein Wagenkasten 1 schematisch
angedeutet, unter dessen Bodenwand 2 ein Laufwerk angeordnet ist. Das Laufwerk weist
zumindest eine Achse bzw. zwei Räder 3, vorliegend zwei Achsen bzw. vier Räder 3 auf.
Die Räder 3 sind als Schienenräder ausgebildet Ein Laufwerkrahmen 4 stützt sich dabei
mit in Fahrtrichtung des Laufwerks verlaufenden Längsträgern 5, welche über zumindest
einen Querträger 6 miteinander verbunden sind, mittels Primärfedem 7 auf Radlagerelementen
8 der Räder 3 ab und verkoppelt so die Räder 3 laufstabil untereinander. Etwa in der
Mitte von zwei in Laufrichtung hintereinander angeordneten Rädern 3 steht auf jedem
Längsträger 5 senkrecht zu der durch diese Längsträger 5 gebildeten Ebene auf jedem
der Längsträger 5 eine Verbindungsvorrichtung, über welche der Wagenkasten 1 mit seiner
Bodenwand 2 auf dem Laufwerk abgestützt ist.
[0010] Die Verbindungsvorrichtung besteht aus einem Aktuator 9, einem in alle Richtungen
kippbaren Gelenkverbinder 10 und einem Gleitverbinder 11, die in der Wirkungsrichtung
des Aktuators 9 mechanisch in Serie angeordnet sind. Die Aktuatoren 9, die insbesondere
als Hydraulikzylinder oder als Getriebemotor mit Spindel/Mutternantrieb ausgebildet
sein können, weisen zwei axial nur geradlinig gegeneinander verstellbare Stellglieder
9.1 und 9.2 auf. Die Gelenkverbinder 10 können als Kreuz- oder Kugelgelenk, als gummielastisches
Gelenk oder nach Art eines Federstabes ausgebildet sein, um nur Schwenkbewegungen
mit begrenztem Schwenkausschlag nach allen Richtungen ausführen zu können. Der Gleitverbinder
11 besitzt nur translatorische Freiheitsgrade in einer Ebene, die parallel zur Bodenwand
2 des Wagenkastens 1 liegt. Die in einer Ebene richtungsungebundene Verschiebbarkeit
dieses Gleitverbinders ist dabei auf vorbestimmte Werte begrenzt. Die Zuordnung der
einzelnen Bauelemente 9, 10, 11 der Verbindungsvorrichtung hat zur Wirkung, daß nur
der Aktuator Abstandsdifferenzen zwischen dem Drehgestell 4 und dem Wagenkasten 1
ausgleichen kann, daß der Gelenkverbinder 10 nur richtungsunabhängige Kippbewegungen
ausgleichen kann und daß der Gleitverbinder 11 nur quer zur Verstellrichtung bzw.
zu seiner Stellachse 12 gerichtete Bewegungen ausgleichen kann. Hierbei ist es vom
Grundsatz unabhängig, in welcher Reihenfolge die Bauelemente 9, 10, 11 aneinandergefügt
sind, wenn jeweils die beiden endständigen Bauelemente einerseits am Fahrwerk 4 und
andererseits am Wagenkasten 1 festgesetzt sind.
[0011] Beim Ausführungsbeispiel sind die Zylindergehäuse 9.1 von beispielsweise hydraulischen
Aktuatoren 9 mit senkrecht stehender Stellachse 12 jeweils auf einem der Längsträger
5 starr festgesetzt. Das andere Stellglied 9.2 des Aktuators 9 ist eine geradlinig
nur entlang der Stellachse 12 verschiebbar im Stellglied 9.1 geführte Stösselstange
des Zylinderkolbens, wobei das freie Ende dieses Stellgliedes 9.2 mit dem ersten Schwenkglied
10.1 des Schwenkverbinders 10 starr verbunden ist, während das zweite Schwenkglied
10.2 mit dem primären Gleitglied 11.1 des Gleitelements 11 starr verbunden ist. Der
als Kugelgelenk ausgebildete Gelenkverbinder 10 läßt nur Kippbewegungen zu, die zwischen
den durch die Längsträger 5 und die Bodenwand 2 gebildeten Ebenen auftreten. Um dabei
auch laterale Bewegungen zwischen den Fahrzeugteilen 1, 3, 4 oder aus einer Verwindung
der Ebenen die sich ergebende laterale Verstellung ausgleichen zu können, ist der
Gleitverbinder 11 vorgesehen, dessen primäres Gleitglied 11.1 mit dem zweiten Schwenkglied
10.2 des Gelenkverbinders 10 und dessen sekundäres Gleitglied 11.2 in fester Verbindung
mit der Bodenwand 2 des Wagenkastens 1 steht.
[0012] Der Aktuator 9 kann bei diesem Aufbau federnde Elemente ersetzen, die als Sekundärfederung
wirken. Er ist dazu insbesondere als hydropneumatisch betriebener Zylinder ausgebildet
und läßt so nicht nur einen Höhenausgleich zwischen Wagenkasten und Drehgestellrahmen
zu, sondern kann auch Federeigenschaften aufweisen, die sonst Wendelfedem, Luftfedern
oder dergleichen besitzen. Dabei ist die Federcharakteristik den Bedürfnissen entsprechend
steuerbar. Die Kraftkopplung zwischen dem Wagenkasten und dem Drehgestell zur Abstützung
von Längs- und Querkräften kann konventionell z. B. über Lenkerstangen-, Drehzapfen-
oder Lemniskaten-Koppelelemente oder elastische Puffer- bzw. Federelemente erfolgen.
[0013] Die Verbindungsvorrichtung 9, 10, 11 kann selbstverständlich auch gestürzt zwischen
Wagenkasten 1 und Laufwerk 4 eingebaut werden. Dabei kann der Gleitverbinder 11 ohne
Beeinträchtigung der Funktion und Sicherheit beispielsweise auch zwischen den jeweiligen
Längsträger 5 und das zugewandte Stellglied 9.1 des Aktuators 9 eingebaut werden.
Dann ist das sekundäre Gelenkglied 10.2 fest mit dem Wagenkasten 1 verbunden. Ohne
Funktionsänderung kann der Gleitverbinder 11 selbstverständlich auch zwischen den
Aktuator 9 und den Gelenkverbinder 10 eingebaut werden. In allen Ausführungsvarianten
behält der Aktuator 9 unter allen Betriebsbedingungen seine senkrechte Stellung gegenüber
dem Laufwerk 4 sofern er direkt auf den Langträgem 5 oder über den Gleitverbinder
11 damit verbunden ist. Sitzt der Aktuator 9 direkt oder über den Gleitverbinder 11
am Wagenkasten 1, behält er seine senkrechte Stellung gegenüber der dadurch vorgegebenen
Ebene ebenfalls unter allen üblichen Betriebsbedingungen.
[0014] Ein in vorstehend beschriebener Weise aufgebautes Schienenfahrzeug ist insbesondere
für den Personentransport geeignet und erfüllt die an die Laufgüte gestellten hohen
Anforderungen. Dabei wird ein sinnvoller Übertragungsweg der Massenkräfte vom Wagenkasten
zum Drehgestellrahmen und entgegengesetzt der aktiven, die Laufgüte verbessernden
Aktuatorbewegungen vom Drehgestell in den Wagenkasten erreicht Dies erfolgt unter
gleichzeitiger Erhaltung der Beweglichkeit des Drehgestells gegenüber dem Wagenkasten
in Bezug auf Nicken, Wanken, Querschwingen und Ausdrehen sowie Erhaltung der Stabilität
der Vertikalabstützung bei Ausfall der aktiven Federstufe und Ausfall der horizontalen
Zentrierung des Wagenkastens. Der Aufbau führt dabei zu einer stabilen Lage des Wagenkastens
in Bezug auf das Drehgestell. Der Wagenkasten ist somit stabil auf den Drehgestellen
abgestützt, unabhängig davon, ob der Aktuator aktiv oder passiv ist. Dabei wird gleichzeitig
die Sicherung der notwendigen Freiheitsgrade des Drehgestells gegenüber dem Wagenkasten
beim Nicken, Wanken, Querverschieben und Ausdrehen sowie deren Überlagerungen erreicht.
Bei diesem Aufbau hat das Laufwerk mit aktiver hydropneumatischer Sekundärfederung
in Form des Aktuators 9 die gleichen Freiheitsgrade wie ein konventionelles Laufwerk
ohne aktive Sekundärfeder. Zudem bleiben bei Ausfall der aktiven Sekundärfeder die
gleichen Freiheitsgrade erhalten, wodurch ein unkompliziertes Sicherheitskonzept ermöglicht
wird.
1. Schienenfahrzeug mit Fahrzeugtellen wie Wagenkasten (1) und Laufwerk, wobei auf dem
Laufwerkrahmen (4) des Laufwerks der Wagenkasten über wenigstens eine zwischengeordnete
Verbindungsvorrichtung (9, 10, 11) abgestützt ist, und die Verbindungsvorrichtung
einen Aktuator (9) umfaßt, der zwei axial nur geradlinig gegeneinander verstellbare
Stellglieder (9.1, 9.2) aufweist, von welchen das eine mit dem Laufwerkrahmen und
das andere mit dem Wagenkasten In Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindungsvorrichtung (9, 10, 11) eines der Stellglieder (9.1, 9.2) des Aktuators
(9) starr und das andere Stellglied (9.2, 9.1) sowohl schwenkbeweglich als auch querbeweglich
mit dem jeweils zugehörigen anderen Fahrzeugteil (1, 4) verbunden ist oder eines der
Stellglieder (9.1, 9.2) des Aktuators (9) nur quer zu seiner Stellachse (12) begrenzt
verschiebbar und das andere Stellglied (9.2, 9.1) schwenkbeweglich mit dem jeweils
zugehörigen Fahrzeugteil (1, 2) verbunden ist.
2. Schienenfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung (9, 10, 11) durch die mechanisch-funktionelle Serienanordnung
aus dem Aktuator (9), einem nur in einer Ebene verstellbaren Gleitverbinder (11) und
einem nach Art eines Kugelgelenks ausgebildeten Gelenkverbinder (10) gebildet ist.
3. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellglied (9.1, 9.2) des Aktuators (9) mit senkrechter Längsachse (12) starr
an einem Fahrzeugteil (1, 4) festgesetzt ist und daß ein erstes Schwenkglied (10.1)
des Gelenkverbinders (10) mit dem anderen Stellglied (9.2, 9.1) des Aktuators (9)
sowie das zweite Schwenkglied (10.2) des Gelenkverbinders (10) mit einem primären
Gleitglied (11.1) des Gleitverbinders (10) fest verbunden ist, dessen sekundäres Gleitglied
(11.2) fest mit dem welteren Fahrzeugteil (4, 1) verbunden ist.
4. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stellglied (9.1, 9.2) des Aktuators (9) mit senkrechter Stellachse (12) starr
an einem Fahrzeugteil (1, 4) festgesetzt ist und daß ein primäres Gleitteil (11.1)
des Gleitverbinders (11) mit dem anderen Stellglied (9.2, 9.1) des Aktuators (9) sowie
das sekundäre Gleitglied (11.2) des Gleitverbinders (11) mit einem ersten Schwenkglied
(10.1) des Gelenkverbinders (10) fest verbunden ist, dessen zweites Schwenkglied (10.2)
fest mit dem weiteren Fahrzeugteil (4, 1) verbunden ist.
5. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktuator (9) einendig mittels des Gleitverbinders (11) an einem der Fahrzeugteile
(1, 4) und anderenends mittels des Gelenkverbinders (10) am weiteren Fahrzeugteil
(4, 1) festgesetzt ist.
6. Schienenfahrzeug nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkverbinder (10) ein elastisches Gelenkstück aufweist.
1. A rail vehicle with vehicle parts, such as a vehicle body (1) and an undercarriage,
wherein the vehicle body is supported on the undercarriage frame (4) of the undercarriage
by means of at least one intermediate connecting device (9, 10, 11), wherein the connecting
device comprises an actuator (9) with two actuator elements (9.1, 9.2) that can only
be adjusted linearly relative to one another in the axial direction, and wherein one
actuator element is connected to the undercarriage frame and the other actuator element
is connected to the vehicle body, characterized in that in the connecting device (9, 10, 11) one of the actuator elements (9.1, 9.2) of the
actuator (9) is connected rigidly and the other actuator element (9.2, 9.1) is connected
in a pivoted as well as transversely movable fashion to the respectively assigned
other vehicle part (1, 4), or in that one of the actuator elements (9.1, 9.2) of the actuator (9) can only be displaced
to a limited degree transverse to its adjusting axis (12) and the other actuator element
(9.2, 9.1) is connected in a pivoted fashion to the respectively assigned vehicle
part (1, 2).
2. The rail vehicle according to Claim 1, characterized in that the connecting device (9, 10, 11) is formed by a functional, mechanical series arrangement
consisting of an actuator (9), a sliding connector (11) adjustable in one plane only
and an articulated connector (10) that is realized in the manner of a ball joint.
3. The rail vehicle according to Claim 2, characterized in that one actuator element (9.1, 9.2) of the actuator (9) is rigidly fixed at a vertically
extending longitudinal axis (12) on one vehicle part (1, 4), and in that a first pivoted element (10.1) of the articulated connector (10) is securely connected
to the other actuator element (9.2, 9.1) of the actuator (9), and in that the second pivoted element (10.2) of the articulated connector (10) is securely connected
to a primary sliding element (11.1) of the sliding connector (10), the secondary sliding
element (11.2) of which is securely connected to the other vehicle part (4, 1).
4. The rail vehicle according to Claim 2, characterized in that one actuator element (9.1, 9.2) of the actuator (9) is rigidly fixed at a vertical
adjusting axis (12) on one vehicle part (1, 4), and in that a primary sliding element (11.1) of the sliding connector (11) is securely connected
to the other actuator element (9.2, 9.1) of the actuator (9), and in that the secondary sliding element (11.2) of the sliding connector (11) is securely connected
to a first pivoted element (10.1) of the articulated connector (10), the second pivoted
element (10.2) of which is securely connected to the other vehicle part (4, 1).
5. The rail vehicle according to Claim 2, characterized in that one end of the actuator (9) is fixed on one vehicle part (1, 4) by means of the sliding
connector (11), wherein the other end of the actuator is fixed on the other vehicle
part (4, 1) by means of the articulated connector (10).
6. The rail vehicle according to Claim 2 or one of the ensuing claims, characterized in that the articulated connector (10) contains an elastic articulation component.
1. Véhicule sur rails, comprenant des éléments tels que caisse de voiture (1) et train
de roulement, la caisse de voiture étant en appui sur le châssis (4) du train de roulement
via l'interposition d'au moins un dispositif de liaison (9, 10, 11), le dispositif
de liaison comprenant un vérin (9) équipé de deux éléments d'actionnement (9.1, 9.2)
aptes à effectuer un mouvement axial uniquement en ligne droite l'un par rapport à
l'autre et dont l'un est en liaison avec le châssis du train de roulement et l'autre
avec la caisse de voiture, caractérisé en ce que dans le dispositif de liaison (9, 10, 11), l'un des éléments d'actionnement (9.1,
9.2) du vérin (9) est assemblé à liaison complète, et l'autre éléments d'actionnement
(9.1, 9.2) est relié avec une aptitude tant au pivotement qu'au déplacement transversal,
à celui des éléments de véhicule (1, 4) qui lui est associé, ou l'un des éléments
d'actionnement (9.1, 9.2) du vérin (9) ne dispose que d'une aptitude à la translation
limitée transversalement à son axe de positionnement (12), et l'autre éléments d'actionnement
(9.2, 9.1) est lié avec une aptitude au pivotement à celui des éléments (1, 2) du
véhicule qui lui est associé.
2. Véhicule sur rails selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de liaison (9, 10, 11) est constitué par le montage en série fonctionnel-mécanique
comprenant le vérin (9), un joint coulissant (11) mobile dans un plan uniquement,
et un joint articulé (10) en manière d'une articulation sphérique.
3. Véhicule sur rails selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un éléments d'actionnement (9.1, 9.2) du vérin (9), est assemblé à axe longitudinal
vertical (12) et à liaison complète à un élément de véhicule (1, 4) et en ce qu'un premier organe de pivotement (10.1) du joint articulé (10) est solidarisé à l'autre
éléments d'actionnement (9.2, 9.1) du vérin (9) et en ce que le second organe de pivotement (10.2) du joint articulé (10) est solidarisé à un
organe glissant primaire (11.1) du joint coulissant (11), dont l'organe coulissant
secondaire (11.2) est solidarisé à l'autre élément (4, 1) du véhicule.
4. Véhicule sur rails selon la revendication 2, caractérisé en ce qu'un éléments d'actionnement (9.1, 9.2) du vérin (9) est assemblé à axe vertical (12)
et à liaison complète à un élément (1, 4) du véhicule, et en ce qu'un organe glissant primaire (11.1) du joint glissant (11) est solidarisé à l'autre
éléments d'actionnement (9.2, 9.1) du vérin (9) et l'organe glissant secondaire (11.2)
du joint coulissant (11) est solidarisé à un premier organe de pivotement (10.1) du
joint articulé (10) dont le second organe de pivotement (10.2) est solidarisé à l'autre
élément de véhicule (4, 1).
5. Véhicule sur rails selon la revendication 2, caractérisé en ce que le vérin (9) est fixé, à une extrémité, à l'un des éléments (1, 4) du véhicule, à
l'aide du joint glissant (11), et, à l'autre extrémité, à l'autre élément (4, 1) du
véhicule, à l'aide du joint articulé (10).
6. Véhicule sur rails selon la revendication 2 ou une des suivantes, caractérisé en ce que le joint articulé (10) présente un élément d'articulation élastique.

