| (19) |
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(11) |
EP 0 975 544 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.04.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 39/16 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9801/063 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9847/802 (29.10.1998 Gazette 1998/43) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM ELEKTROSTATISCHEN AUFLADEN EINES MEHRLAGIGEN STRANGES
DEVICE FOR ELECTROSTATIC CHARGING OF A MULTILAYER CORD
PROCEDE POUR CHARGER ELECTROSTATIQUEMENT UNE BANDE MULTICOUCHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI SE |
| (30) |
Priorität: |
18.04.1997 DE 19716325
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.02.2000 Patentblatt 2000/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Koenig & Bauer Aktiengesellschaft |
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97080 Würzburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BLIM, Werner
D-67227 Frankenthal (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 378 350 DE-A- 4 204 871 US-A- 4 129 469 US-A- 4 909 147
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DE-A- 3 117 419 US-A- 3 625 146 US-A- 4 462 528
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum elektrostatischen Aufladen eines mehrlagigen
Stranges gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Es ist allgemein bekannt und in der EP 02 30 305 A2 beschrieben, daß beim Tiefdruckverfahren
die einlaufenden Materialbahnen bzw. -stränge elektrostatisch zusammengehaftet werden,
was als sogenannte Stranghaftung bezeichnet wird. Mittels dieses elektrostatischen
Verblockens wird die Stabilität der Materialbahnen erhöht, wodurch die Gefahr der
Eckenbildung der Druckprodukte im Falzapparat verringert wird. Zum Aufbringen der
elektrostatischen Ladung sind beidseitig eines Stranges von Materialbahnen und zu
den Materialbahnen beabstandet angeordnete Elektroden vorgesehen.
[0003] Nachteilig bei dieser elektrostatischen Aufladung ist die geringe Wirksamkeit derselben
auf den Strang, so daß es erforderlich wurde, noch weitere Vorrichtungen, z. B. elektrostatisch
beaufschlagte Leiteinrichtungen, wie in der EP 02 30 305 A2 offenbart, anzuordnen,
um die Wirkungen des sogenannten Peitscheneffektes zur Eckenbildung zu vermindern.
[0004] Die DE 31 17 419 C2 beschreibt ein Verfahren zum elektrostatischen Aufladen eines
mehrlagigen Stranges. Dabei wird nach dem Zusammenführen der Bahnen zu einem Strang
nach einem Preßwalzenpaar der Strang mittels berührungslos wirkender Elektroden aufgeladen.
[0005] Die DE 27 54 179 C2 offenbart ein Verfahren zum elektrostatischen Aufladen eines
mehrlagigen Stranges, wobei Randbereiche jeder Lage einzeln mittels Walzen aufgeladen
werden.
[0006] Die EP 03 78 350 A2 offenbart eine Transporteinrichtung für Papierbogen in einem
Plotter. Diese Transporteinrichtung weißt Transportrollen zum elektrostatischen Aufladen
eines Papierbogens und eines Kunststoffbogens auf.
[0007] Die US 44 62 528 A beschreibt eine Einrichtung zum Festhalten einer Bahn. Diese Einrichtung
weist Bürsten auf, mit denen die Bahn elektrostatisch gehalten wird.
[0008] Die nachveröffentlichten WO 98/43905 und WO 98/43904 fallen unter Art 54(3) EPÜ und
beschreiben jeweils ein Verfahren zum elektrostatischen Aufladen der beiden Außenseiten
mindestens einer Materialbahn mittels zweier Walzen. Die beiden Walzen werden an die
Außenseiten angedrückt.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum elektrostatischen
Aufladen eines mehrlagigen Stranges zu schaffen.
[0010] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
[0011] Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß die Aufladung
des Stranges so nachhaltig erfolgt, daß weitere Vorrichtungen zum Verhindern bzw.
Vermindern der Eckenbildung entfallen können. Als Vorrichtung zur Aufladung des Stranges
wird z. B. ein bereits vorhandenes und für den Betrieb des Falzapparates erforderliches
Zugwalzenpaar benutzt, welches in seiner Ausführung hinsichtlich der Übertragung einer
Spannung modifiziert ist.
[0012] Die zur Aufladung des Stranges erforderliche Spannung ist in ihrer Höhe gegenüber
einer beim Stand der Technik benötigten Spannung reduziert.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
[0014] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Längsfalzeinrichtung sowie den Strangeinlauf in
eine Zylinderfalzgruppe;
- Fig. 2
- einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Walze eines Walzenpaares nach Fig.
1;
- Fig. 3
- eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch mit einer zweiten Ausführungsvariante;
- Fig. 4
- eine Darstellung analog Fig. 2, jedoch mit einer dritten Ausführungsvariante.
[0015] Vor dem Einlauf eines mehrlagigen Stranges 1, z. B. einer Mehrzahl von Papierbahnen,
z. B. in eine Zylinderfalzgruppe 2 eines Falzapparates einer Rotationsdruckmaschine
sind eine Längsfalzeinrichtung 3 mit einem Trichterfalzwalzenpaar 4 sowie zwei Walzenpaaren,
z. B. Zugwalzenpaaren 6; 7 angeordnet.
[0016] Die Zylinderfalzgruppe 2 weist einen Messerzylinder 8 und einen gegen den Messerzylinder
8 arbeitenden Sammelzylinder 9 auf, welcher wiederum mit einem Falzklappenzylinder
11 zusammenwirkt. Die dort quergefalzten Druckprodukte werden mittels einer Transporteinrichtung,
z. B. einer Bandtransporteinrichtung, einer weiteren Verarbeitungsstation zugeführt.
[0017] Das unmittelbar vor dem Einlauf in die Zylinderfalzgruppe 2 angeordnete Zugwalzenpaar
7 besteht jeweils aus einer ersten seitengestellfest gelagerten Walze 13 sowie einer
an die seitengestellfest gelagerte Walze 13 anstellbaren, an einem Schwenkarm oder
Lagerteil 14 gelagerten zweiten Walze 16 als Aufladeelektroden. Zwischen beiden Walzen
13; 16 ist der laufende Strang 1 geführt.
[0018] Nach einer ersten Ausführungsvariante (Fig. 2) bestehen beide Walzen 13; 16 aus einem
zylinder- oder hohlzylinderförmigen Walzenkörper, einem Metallkörper 17, welcher einen
Mantel 18 aus einem begrenzt leitfähigen, elastischen Belag, z. B. Gummi mit einer
Härte von etwa 85° Shore, trägt. Der Metallkörper 17 ist beidendig über Naben 19 -
nur ein Ende dargestellt - mit dem Wellenzapfen 21 drehfest verbunden.
[0019] Die Naben 19 sind über Kugellager 22 im Lagerteil 14 elektrisch isoliert befestigt.
Eine Isolation besteht z. B. jeweils aus einer zwischen Schwenkarm bzw. Lagerteil
14 und Kugellager 22 angeordneter Isolierstoffbüchse 23 z. B. aus Hartgewebe, welche
eine radiale Bohrung 24 zur Aufnahme einer Kabelzuführung 26 hat. Die Kabelzuführung
26 nimmt eine Zuleitung, z. B. ein Kabel 27 auf, welches mittels eines federkraftbelasteten
Kontaktstückes 28 zwecks Energieübertragung über einen Zwischenring 25 gegen das Kugellager
22 gedrückt wird.
[0020] Der Wellenzapfen 21 ist mit seinem walzenfernen Ende drehfest mit einem Ringflansch
29 verbunden, welcher wiederum über ein Isolierstoffstück 31 mit einer Antriebswelle
32 drehfest in Verbindung steht.
[0021] Jede der Walzen 13, 16 ist somit separat antreibbar. Weiterhin ist eine erste Walze
13 des Zugwalzenpaares 7 mit einem negativen Pol einer nichtdargestellten Gleichstromquelle
von ca. fünf Kilovolt, z. B. einem Hochspannungs-Gleichstromgenerator, in Verbindung
und eine zweite Walze 16 des Zugwalzenpaares 7 ist mit einem positiven Pol der Gleichstromquelle
in Verbindung. Die Polarität kann auch umgekehrt sein.
[0022] Der Strang 1 besteht vorzugsweise aus Papierbahnen, welche schwach mineralisiert
und hochohmig sind.
[0023] Es ist auch möglich, nur eine Walze 13 oder 16 des Walzenpaares 13; 16 oder keine
Walze des Walzenpaares 13; 16 anzutreiben.
[0024] Nach einer zweiten Ausführungsvariante (Fig. 3) bestehen beide als Walzen 33; 34
ausgebildete Aufladeelektroden ebenfalls aus einem zylinder- oder hohlzylinderförmigen
Metallkörper 36, welcher jeweils einen Mantel 37 aufweist, der eine untere, elektrisch
isolierende Schicht 38, eine mittlere, elektrisch gut leitende Schicht 39 und eine
äußere, elektrisch begrenzt leitfähige Schicht 40 aufweist.
[0025] Jeweils an einem Ende der Walze 33; 34 ist stirnseitig ein metallischer Kontaktring
42 angeordnet, dessen Innenumfang mit dem Wellenzapfen 43 und dessen Peripherie elektrisch
leitend mit der mittleren elektrisch leitenden Schicht 39 in Verbindung steht. Dies
kann z. B. dadurch geschehen, daß der Kontaktring 42 an seiner Peripherie eine konzentrisch
zum Metallkörper 36 verlaufende, mantelförmige Kontaktfläche 44 aufweist, welche wiederum
an ihrer Stirnseite, ringförmig angeordnete, voneinander beabstandete Kontaktspitzen
46 trägt, die mit dem Material der mittleren, elektrisch gut leitenden Schicht 39
in Verbindung sind.
[0026] Die Wellenzapfen 43 - nur einer dargestellt - sind im Lagerteil 14 in Lagern 47 gelagert,
welche wiederum mit Isolierstoff 48 umgeben sind.
[0027] Mit der Kontaktfläche 44 steht ein lagerteilfester gegen das Lagerteil 14 isolierter
Schleifkörper 49 in Verbindung, welcher federbelastet gegen die Kontaktfläche 44 gedrückt
wird. Der Schleifkörper 49 steht wie beim ersten Ausführungsbeispiel, jeweils mit
einer Kabelzuführung 26 und einem Kabel 27 in Verbindung.
[0028] Nach einer dritten Ausführungsvariante (Fig. 4) bestehen die als Aufladeelektroden
fungierenden Walzen 51; 52 jeweils aus feststehenden, gestellfest in Isolierstoff
48 gelagerten Achszapfen 53 mit einem Walzenkörper oder Metallkörper 36. Der Metallkörper
36 ist mit einer elektrisch gut leitenden Schicht 39, z. B. einem Stahlmantel versehen,
über welchem eine elektrisch begrenzt leitfähige äußere Schicht 40 angeordnet ist.
Zwischen Achszapfen 53 und dem Stahlmantel ist beidseitig jeweils ein Lager 47 angeordnet.
[0029] Eine Zufuhr elektrischer Energie zu den Walzen 51; 52 erfolgt über ein Kabel 27,
welches mit dem Achszapfen 53, z. B. der Außenseite 54 des Achszapfens 53 in elektrisch
leitfähiger Verbindung steht.
[0030] Natürlich wäre es auch möglich, den Mantel 39, 40 fest auf dem Metallkörper 36 anzuordnen
und die Zapfen 53 isoliert und drehbar im seitengestellfesten Lagerteil 14 zu lagern.
Dabei müßte das Kabel 27 mittels Schleifring mit der Außenseite 54 des Achszapfens
53 verbunden werden.
[0031] Nach einer vierten, nicht dargestellten Ausführungsvariante kann die übertragung
der elektrischen Energie auf den Strang 1 auch mittels beidseitig der Materialbahnen
des Stranges 1 angeordneter leitender Bürsten, z. B. Kohlebürsten erfolgen.
[0032] Darüberhinaus ist es möglich, die Walzen 13, 16; 33, 34; 51, 52 auch als sogenannte
Sandwichwalzen auszubilden.
[0033] Derartige Sandwichwalzen bestehen z. B. aus einer drehbar gelagerten Welle, welche
in axialer Richtung eine Anzahl drehfest auf der Welle angeordneter Scheiben aufnimmt.
Dabei wechselt eine Scheibe aus Metall, z. B. Stahl, mit einer benachbarten Scheibe
ab, welche aus einem Metallkörper besteht, der zumindest eine elektrisch gut leitende
Schicht 39 und darüber eine äußere elektrisch begrenzt leitende Schicht 40 aufweist
(Fig. 3 oder 4). Elektrische Energie wird über den Wellenzapfen eingeleitet.
[0034] Eine derartige Sandwichwalze kann als einzelne Walze oder auch paarweise gegenüberliegend
gegen einen Strang 1 einstellbar sein, z. B. als Zugwalzenpaar.
[0035] Bei paarweisem Einsatz sollten beide Sandwichwalzen so angeordnet sein, daß jeweils
eine Metallscheibe der ersten Walze einer beschichteten Scheibe der zweiten Walze
gegenüberliegt und umgekehrt. Jede Walze des Walzenpaares weist eine andere Polarität
auf.
Bezugszeichenliste
[0036]
- 1
- Strang
- 2
- Zylinderfalzgruppe
- 3
- Längsfalzeinrichtung
- 4
- Trichterfalzwalzenpaar
- 5
- -
- 6
- Zugualzenpaar
- 7
- Zugwalzenpaar
- 8
- Messerzylinder (2)
- 9
- Sammelzylinder
- 10
- -
- 11
- Falzklappenzylinder
- 12
- -
- 13
- Walze, erste (6; 7)
- 14
- Lagerteil (16)
- 15
- -
- 16
- Walze, zweite (6; 7)
- 17
- Metallkörper (16; 13)
- 18
- Mantel (16; 13)
- 19
- Nabe (16; 13)
- 20
- -
- 21
- Wellenzapfen (16; 13)
- 22
- Kugellager (14)
- 23
- Isolierstoffbüchse
- 24
- Bohrung, radial (23)
- 25
- Zwischenring (22)
- 26
- Kabelzuführung
- 27
- Kabel (26)
- 28
- Kontaktstück
- 29
- Ringflansch
- 30
- -
- 31
- Isolierstoffstück (29; 32)
- 32
- Antriebswelle (32)
- 33
- Walze (6; 7)
- 34
- Walze (6; 7)
- 35
- -
- 36
- Metallkörper (33; 34)
- 37
- Mantel (33; 34)
- 38
- Schicht, untere (37)
- 39
- Schicht, mittlere (37)
- 40
- Schicht, äußere (37)
- 41
- -
- 42
- Kontaktring (33; 34)
- 43
- Wellenzapfen (33; 34)
- 44
- Kontaktfläche (42)
- 45
- -
- 46
- Kontaktspitzen (42)
- 47
- Lager (43)
- 48
- Isolierstoff
- 49
- Schleifkörper (33; 34)
- 50
- -
- 51
- Walze
- 52
- Walze
- 53
- Achszapfen
- 54
- Außenseite (53)
1. Vorrichtung zum elektrostatischen Aufladen eines mehrlagigen Stranges (1) mittels
Aufladeelektroden (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) vor einem Falzapparat, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladeelektroden als zwei den Strang (1) zusammenpressende Walzen (13, 16 bzw.
33, 34 bzw. 51, 52) ausgebildet sind und daß die Walzen (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51,
52) unmittelbar vor dem Einlauf in eine Zylinderfalzgruppe (2) des Falzapparates angeordnet
sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Walze (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) separat antreibbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) jeweils als Zugwalzenpaar (7) ausgebildet
sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Walzenkörper (17) der Walzen (13; 16) jeweils aus Metall bestehen, daß die Walzen
(13; 16) in ihren Lagerteilen (14) elektrisch isoliert angeordnet sind und einen Mantel
(18) aus einem begrenzt leitfähigen elastischen Belag aufweisen.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (33; 34) jeweils aus einem Metallkörper (36) bestehen und einen Mantel
(37) aufweisen, welcher eine untere, elektrische isolierende Schicht (38), eine mittlere,
elektrisch gut leitende Schicht (39) und eine äußere, elektrisch begrenzt leitfähige
Schicht (40) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (51; 52) jeweils aus einem mittels Zapfen (53) im Lagerteil (14) gelagerten
Metallkörper (36) bestehen, welcher eine elektrisch gut leitende Schicht (39) und
eine darauf angeordnete äußere, begrenzt leitfähige Schicht (40) aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (53) isoliert und fest im Lagerteil (14) angeordnet sind, daß die Schicht
(39; 40) rotierbar auf dem Metallkörper (36) angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (53) isoliert und drehbar im Lagerteil (14) angeordnet sind, daß die Schicht
(39; 40) fest auf dem Metallkörper (36) angeordnet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zuleitung (27) zur Übertragung der elektrischen Energie jeweils mit einem Zapfen
(21; 43; 53) der Walze (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) in Verbindung steht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung von elektrischer Energie über die Außenseite (54) des Zapfen (53) erfolgt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung für die elektrische Energie über einen lagerteilfesten Schleifkörper
(49) mit der mittleren, elektrisch gut leitenden Schicht (39) des Mantels (37) in
Verbindung steht, daß die Wellenzapfen (43) zum Lagerteil (14) isoliert gelagert sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) als sog. "Sandwichwalzen" ausgebildet
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Walze (13, 33, 51) des Walzenpaares (7) mit einem negativen Pol einer Hochspannungs-Gleichstromquelle
verbunden ist, daß die zweite Walze (16, 34, 52) des Walzenpaares (7) mit einem positiven
Pol einer Hochspannungs-Gleichstromquelle verbunden ist oder umgekehrt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) den Strang (1) über eine gesamte Breite
aufladend angeordnet sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (13, 16 bzw. 33, 34 bzw. 51, 52) nach dem Zusammenführen der einzelnen
Lagen des Stranges (1) angeordnet und den außen liegenden Seiten des Stranges (1)
zugeordnet sind.
1. Device for electrostatically charging a multilayer stream (1) by means of charging
electrodes (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) upstream of a folder, characterized in that the charging electrodes are constructed as two rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52)
which press the stream (1) together, and in that the rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) are arranged immediately upstream of the inlet
into a cylinder folding group (2) of the folder.
2. Device according to Claim 1, characterized in that each roll (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) is arranged such that it can be driven separately.
3. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) are each constructed as a pair of pull rolls
(7).
4. Device according to Claim 1, characterized in that roll bodies (17) of the rolls (13; 16) each consist of metal, in that the rolls (13; 16) are arranged in an electrically insulating manner in their bearing
parts (14) and have a cover (18) of a limited-conductivity resilient covering.
5. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (33; 34) each comprise a metal body (36) and a cover (37), which has a
lower, electrically insulating layer (38), a central, electrically highly conductive
layer (39) and an outer, electrically limited-conductivity layer (40).
6. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (51; 52) each comprise a metal body (36) which is mounted in the bearing
part (14) by means of journals (53) and which has an electrically highly conductive
layer (39) and an outer, limited-conductivity layer (40) arranged thereon.
7. Device according to Claim 6, characterized in that the journals (53) are arranged in the bearing part (14) in an insulated and fixed
manner, and in that the layer (39; 40) is arranged on the metal body (36) such that it can rotate.
8. Device according to Claim 6, characterized in that the journals (53) are arranged in the bearing part (14) in an insulated and rotatable
manner, and in that the layer (39; 40) is arranged on the metal body (36) such that it is fixed.
9. Device according to Claim 1, characterized in that a feed line (27) for transmitting the electrical power is in each case connected
to a journal (21; 43; 53) of the roll (13, 16 or 33, 34 or 51, 52).
10. Device according to Claim 9, characterized in that the electrical power is fed via the outer side (54) of the journal (53).
11. Device according to Claim 5, characterized in that the feed line for the electrical power is connected to the central, electrically
highly conductive layer (39) of the cover (37) by means of a wiping element (49) fixed
to the bearing part, and in that the shaft journals (43) are mounted so as to be insulated from the bearing part (14).
12. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) are constructed as "sandwich rolls".
13. Device according to claim 1, characterized in that the first roll (13, 33, 51) of the pair of rolls (7) is connected to a negative terminal
of a high-voltage DC source, in that the second roll (16, 34, 52) of the pair of rolls (7) is connected to a positive
terminal of a high-voltage DC source or vice versa.
14. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) are arranged so as to charge the stream (1)
over its entire width.
15. Device according to Claim 1, characterized in that the rolls (13, 16 or 33, 34 or 51, 52) are arranged after the individual layers of
the stream (1) have been led together, and are assigned to the outer sides of the
stream (1).
1. Dispositif pour charger électrostatiquement une bande (1) multicouche, à l'aide d'électrodes
de chargement (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52), en amont d'un appareil de pliage, caractérisé en ce que les électrodes de chargement sont réalisées sous la forme de rouleaux (13, 16 ou
33, 34 ou 51, 52), pressant la bande (1), et en ce que les rouleaux (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) sont disposés directement en amont de l'introduction
dans un groupe de pliage à cylindres (2) de l'appareil de pliage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque rouleau (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) est disposé de façon à pouvoir être entraîné
séparément.
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) sont chacun réalisés sous forme de paire
de rouleaux de traction (7).
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les corps de rouleaux (7) des rouleaux (13; 16) sont chacun constitués en métal,
en ce que les rouleaux (13; 16) sont disposés de façon isolée de l'électricité au niveau de
leurs parties de palier (14) et présentent une enveloppe (18), constituée d'un revêtement
élastique à conductivité limitée.
5. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (33; 34) sont chacun constitués d'un corps métallique (36) et présentent
une enveloppe (37), qui présente une couche inférieure (38) isolante de l'électricité,
une couche médiane (39) bonne conductrice de l'électricité et une couche extérieure
(40) à conductivité de l'électricité limitée.
6. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (51; 52) sont chacun constitués d'un corps métallique (36) monté à rotation
dans une partie de palier (14) à l'aide de tourillons (53), corps présentant une couche
(39) bonne conductrice de l'électricité et une couche (40) extérieure, disposée par
dessus, à conductivité limitée.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les tourillons (53) sont disposés, de façon isolée et rigide, dans la partie de palier
(14), en ce que la couche (39; 40) est disposée de façon à pouvoir tourner, sur le corps métallique
(36).
8. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les tourillons (53) sont disposés de façon isolée et en pouvant tourner, dans la
partie de palier (14), en ce que la couche (39; 40) est disposée rigidement sur le corps métallique (36).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une ligne d'alimentation (27), prévue pour la transmission de l'énergie électrique,
est chaque fois reliée à un tourillon (21; 42; 53) du rouleau (13, 16 ou 33, 34 ou
51, 52).
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que l'amenée d'énergie électrique s'effectue par l'intermédiaire de la face extérieure
(54) du tourillon (53).
11. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'amenée d'énergie électrique est reliée, par l'intermédiaire d'un corps de frottement
(49) fixé à la partie de palier, à la couche médiane (39), bonne conductrice de l'électricité,
de l'enveloppe (37), en ce que les tourillons d'arbre (43) sont montés de façon isolée par rapport à la partie de
palier (14).
12. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) sont réalisés sous la forme de ce que l'on
appelle des "rouleaux sandwich".
13. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le premier rouleau (13, 33, 51) de la paire de rouleaux (7) est relié à un pôle négatif
d'une source de courant continu haute tension, en ce que le deuxième rouleau (16, 34, 54) de la paire de rouleaux (7) est relié à un pôle
positif d'une source de courant continu haute tension, ou bien inversement.
14. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) sont disposés en chargeant la bande (1)
sur toute la largeur.
15. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rouleaux (13, 16 ou 33, 34 ou 51, 52) sont disposés en aval du point de guidage
conjoint des différentes couches de la bande (1) et sont associés aux faces, situées
extérieurement, de la bande (1).