[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Mehrsparten-Hausanschluss für Strom- und/oder
Gas- und/oder Wasser- und/oder Telekommunikations-Hausanschlussleitungen zwischen
den Versorgungsleitungen oder Versorgungskabeln in den öffentlichen Flächen (Straße,
Gehweg) und der Hausinstallation, wobei die Hausanschlussleitungen oder Hausanschlusskabel
in einem Graben oder einer Bohrung von der öffentlichen Fläche bis ins Hausinnere
durch zumindest eine Bohrung in der Hauswand oder Hausbodenplatte verlegt sind, nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Ein derartiger Mehrsparten-Hausanschluss ist durch die DE-U 84 29 693 bekannt. Dieses
Dokument beschreibt einen Hausanschlussschrank, der ein Oberteil umfasst, in dem die
Zähler, Anschlussstellen und dergleichen angeordnet sind, und einen Massivteil aufweist,
der mit Kanälen für das Wasser- und das Gasrohr sowie die Strom-, Telefon- und Antennenleitung
versehen ist. Die Kanäle gehen von dem als Schrank ausgebildeten Oberteil aus, erstrecken
sich L-förmig und münden außerhalb des Hauses im Erdreich.
Da insbesondere das Wasser- und das Gasrohr starre Gebilde sind, ist es mit erheblichem
Aufwand verbunden bzw. nahezu unmöglich, derartig starre Rohre in das L-förmige Massivteil
einzuführen. Dieses Massivteil ist daher für eine Hausinstallation im Sinne der vorliegenden
Erfindung nicht geeignet. Eine Aussage, wie die Installation im Anschluss an das Massivteil
bis in die öffentlichen Flächen erfolgen soll, enthält das Dokument nicht.
[0003] Es ist allgemein bekannt, derartige Hausanschlüsse durch getrenntes Verlegen der
einzelnen Hausanschlussleitungen, Erstellen getrennter Gräben bzw. Bohrungen und getrennter
Anschlüsse zu erstellen. Da insbesondere die Kosten für die Tiefbauarbeiten einen
erheblichen Teil ausmachen, ist diese Vorgehensweise kostenintensiv. Sie ist aber
auch zeitraubend und insbesondere für den Bauherren störend.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, einen Mehrsparten-Hausanschluss und ein Verfahren
zur Erstellung eines derartigen Mehrsparten-Hausanschlusses vorzuschlagen, durch die
die Hausanschlüsse, insbesondere wenn es sich um mehrere Hausanschlüsse bzw. -sparten,
wie Strom-, Gas-, Wasser- und/oder Telekommunikationsanschlüsse handelt, kostengünstig
und einfach herstellt werden können.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung wird durch folgende Merkmale gelöst:
- Zwischen der öffentlichen Fläche und dem Haus wird ein Bündel von Schutzrohren entsprechend
der gewünschten Anzahl und der Sparten von Hausanschlüssen in den Graben oder in der
Bohrung vorgesehen, gleichzeitig verlegt und nach dem Verlegen mit Füllmaterial bedeckt,
wobei in den Schutzrohren entsprechend Hausanschlussleitungen und -anschlusskabel
einführbar und an die Versorgungsleitungen oder Versorgungskabel anschließbar sind
und am Ende der Schutzrohre im Hausinneren und/oder im Bereich der öffentlichen Flächen
mit Dichtungen versehbar sind;
- In der Hausaußenwand oder Hausbodenplatte wird eine einzige Bohrung vorgesehen;
- In diese Bohrung wird eine Hauseinführung eingesetzt und abgedichtet, die bezüglich
ihrer Außenmaße zur Bohrung passt und eine gewünschte Anzahl von Schutzrohrstutzen
entsprechend der geplanten Sparten von Hausanschlüssen aufweist;
- An die Schutzrohrstutzen sind außerhalb des Hauses die Schutzrohre wasserdicht angemufft.
[0006] Durch diese Merkmale wird erreicht, daß nur einmal ein Tiefbauunternehmen einen Graben
oder eine Bohrung erstellen muß, daß darin entsprechend der Anzahl und Art der gewünschten
Anschlüsse Schutzrohre verlegt werden, die in die Hausaußenwand eingeführt und abgedichtet
werden und daß nachher die verschiedenen Versorgungsunternehmen ihre Hausanschlußleitungen
oder Hausanschlußkabel verlegen und entsprechend anschließen und einmessen. Durch
diese Merkmale werden erhebliche Kosten und Zeiten eingespart, so daß innerhalb von
zwei Tagen ein kompletter Hausanschluß mit allen Hausanschlußleitungen erstellt werden
kann.
[0007] Die Hauseinführung ist eine vorgefertige Baueinheit, die entsprechend vorgerichtet
ist und mehrere Stutzen, insbesondere vier Schutzrohrstutzen aufweist, die für die
Strom-, Gas-, Wasser- oder Telekommunikationsanschlüsse ausgelegt und größenmäßig
angepaßt sind. Selbstverständlich kann die Anzahl entsprechend der gewünschten Anschlüsse
differieren bzw. auch Reserveanschlußstutzen vorgesehen sein, die ggfs. erst später
benutzt werden.
[0008] In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß im Bereich der Einmündung
der Schutzrohre oder im Bereich der Einmündung der Hauseinführung im Inneren des Hauses
eine Nische oder ein Schrank vorgesehen ist, in dem die Zähler, Hausanschlußkästen
und dergleichen angeordnet sind. Dadurch entsteht eine harmonische Einheit zwischen
den Hausanschlußleitungen und den Zählern bzw. Hausanschlußkästen. Vorzugsweise ist
dabei in der Nische oder an der Hausinnenwand ein Grundrahmen befestigt, an dem die
Zähler, Hausanschlüsse und dergleichen befestigt, insbesondere vormontiert sind. Der
Grundrahmen weist zumindest zwei Rahmenteile auf, die benachbart, vorzugsweise übereinander,
angeordnet sein können. Diese Einheit "Grundrahmen" mit Zähler und Hausanschlüssen
kann auch außerhalb des Hauses werksmäßig vormontiert und geprüft werden, was kostengünstiger
und einfacher ist. Die Hauseinführung wird dabei in einer solchen Lage, insbesondere
Drehlage in die Hausaußenwand oder Hausbodenplatte eingesetzt, daß die Schutzrohrstutzen
bzw. die in den Stutzen angeordneten Hausanschlußleitungen oder Hausanschlußkabel
den vormontierten Lagen der Zähler- oder Anschlußkästen entsprechen.
[0009] Der obere Rahmenteil ist vorzugsweise auf dem unteren Rahmenteil abgestützt und mittels
Steckverbindungen an diesem befestigt. Der gesamte Grundrahmen bzw. der untere Rahmenteil
kann sich dabei auf dem Boden des Hauses abstützen, wobei er vorzugsweise zusätzlich
an einer Hauswand befestigt ist. Der Grundrahmen bzw. die Rahmenteile können aber
auch nur an der Wand befestigt sein.
[0010] In vorteilhafter Weise weist der untere Rahmenteil, vorzugsweise im unteren linken
Eckbereich, einen Freiraum auf, in dem die insbesondere in einer Hauseinführung zusammengefaßten
Hausanschlußleitungen und Hausanschlußkabel münden. Im Anschluß an diesen Eckbereich
können dann auf dem Grundrahmen bzw. auf den Rahmenteilen die einzelnen Zähler, Armaturen
usw. fest montiert sein.
[0011] Dabei sind am unteren Rahmenteil ein Anschlußkasten für die Stromversorgung, ein
Gaszähler und ein Gasregler, ein Wasserzähler und ggfs. ein Wasserfilter an genormten
Haltebügeln befestigt. Weiterhin trägt der untere Rahmenteil die Erdungsschienen sowie
Montageplätze für Kabelfernsehen und Telekommunikation, wobei im Anschluß daran zumindest
ein Erweiterungsplatz für weitere Telekommunikationseinrichtungen, z.B. für eine Zählerfernableseeinrichtung,
vorgesehen ist. Durch diese Ausgestaltung beinhaltet der untere Rahmenteil alle wesentlichen
Zähler, Geräte und Armaturen, die bisher in einem Anschlußraum untergebracht waren.
[0012] Dadurch, daß der Schrank für den Stromzähler, ggfs. elektrische Sicherungen und dergleichen,
am oberen Rahmenteil angeordnet ist und der obere Rahmenteil abnehmbar am unteren
Rahmenteil abgestützt ist, können diese beiden Rahmenteile auch getrennt angebracht
sein bzw. jeder Rahmenteil als eigener Anschlußplatz genutzt werden. Dadurch ist es
auch möglich, nur den unteren Rahmenteil mit den darauf befestigten Zählern, Armaturen
usw. im Hausanschlußraum bzw. im Anschluß an Hauseinführungen zu benutzen, während
der Zählerschrank ggfs. auch ohne oberen Rahmenteil getrennt an einem anderen Ort
befestigt werden kann.
[0013] In vorteilhafter Weise sind der Wasserzähler und der Wasserfilter, der Gasregler
und der Gaszähler sowie die Anschlußkästen, Montageplätze und dergleichen mit Leitungen,
vorzugsweise flexiblen Leitungen und entsprechenden Absperrarmaturen oder Kabeln versehen
und verbunden und die Leitungen bzw. Armaturen sowie die Kabel so angeordnet, verlegt
und ausgerichtet, daß sie mit den entsprechenden Hausanschlußleitungen und Hausinstallationsleitungen
verbindbar sind. Dadurch steht ein Hausanschlußplatz zur Verfügung, der nach Befestigung
des Grundrahmens bzw. der Rahmenteile mit geringem Aufwand fertig angeschlossen werden
kann. Dabei kann durch Versorgungsunternehmen, wie Stadtwerke oder deren Subunternehmer,
der Anschluß der Hausanschlußleitungen bzw. Hausanschlußkabeln an die entsprechenden
Reglern, Zähler, Hausanschlußkästen und dergleichen erfolgen, während die Hausinstallationsleitungen
und -kabel an den Hausanschlußplatz bzw. die entsprechenden Geräte, Kästen bzw. Schränke
getrennt durch Installationsfirmen angeschlossen werden können.
[0014] Unter Benutzung des Verfahrens und der zugeordneten Bauteile wird daher ein Mehrsparten-Hausanschluß
zur Verfügung gestellt, der als Baugruppe zusammengestellt und schnell an Ort und
Stelle montiert werden kann. Wird die Nische bzw. der Schrank noch mit einer Tür versehen,
so kann der Hausanschluß auch im Wohnbereich (Küche, Vorratsraum) des Hauses angeordnet
werden.
[0015] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf die Zeichnungen verwiesen, in denen
ein Ausführungsbeispiel der Erfindung vereinfacht dargestellt ist.
[0016] Es zeigen:
- Abbildung 1:
- eine skizzierte Seitenansicht eines Mehrsparten-Hausanschlusses mit Schnitt durch
eine Hausaußenwand,
- Abbildung 2:
- eine Seitenansicht des Mehrsparten-Hausanschlusses gemäß Pfeil II in Abb. 1,
- Abbildung 3:
- eine Frontansicht eines Mehrsparten-Hausanschlußplatzes und
- Abbildung 4:
- eine Seitenansicht des Mehrsparten-Hausanschlusses nach Abbildung 3.
[0017] In den Abbildungen 1 und 2 ist, soweit im einzelnen dargestellt, mit 1 eine Gasversorgungsleitung
und mit 2 eine Wasserversorgungsleitung bezeichnet, die in öffentlichen Flächen, wie
Straße oder Gehweg, verlegt sind. An die Gasversorgungsleitung 1 ist eine Gashausanschlußleitung
3 und an die Wasserversorgungsleitung 2 eine Wasserhausanschlußleitung 4 angeschlossen,
die bis ins Hausinnere reichen. Die Gashausanschlußleitung 3 und die Wasserhausanschlußleitung
4 sind in Schutzrohren 5 gelagert, die mittels Muffen 6 mit Schutzrohrstutzen 7 wasserdicht
verbunden sind. Es sei darauf hingewiesen, daß in Abbildung 1 nur die Gasversorgungsleitung
1, die Gashausanschlußleitung 3 sowie die Wasserversorgungsleitung 2 und die Wasserhausanschlußleitung
4 dargestellt sind. Entsprechend dieser Ausgestaltung sind aber auch nicht dargestellte
Hausanschlußleitungen bzw. -kabel an entsprechenden Versorgungskabeln, z.B. für Strom
und Telekommunikation vorgesehen, die ihrerseits in entsprechenden Schutzrohren gelagert
sind, die über Muffen an Stutzrohrstutzen wasserdicht angeschlossen sind. In Abbildung
2 ist die Telekommunikationshausanschlußleitung dargestellt und mit 15 bezeichnet.
Die Stromhausanschlußleitung, die in Abbildung 2 ebenfalls dargestellt ist, ist mit
17 bezeichnet. Die Wasserhausänschlußleitung 4 und die übrigen Hausanschlußleitugen
bzw. -kabel sind mittels Kaltschrumpfmuffen 8 mit dem jeweiligen Schutzrohr dichtend
verbunden, wobei zwischen der Gashausanschlußleitung 3 und dem zugeordneten Schutzrohr
5 eine Moosgummidichtung 9 vorgesehen ist. Diese wird deshalb gewählt, damit bei Undichtheiten
Gas nicht ins Haus eintritt, sondern notfalls in den öffentlichen Flächen über die
Moosgummidichtung entweichen kann.
[0018] Die Schutzrohrstutzen 7 für die Gashausanschlußleitung 3 bzw. Wasserhausanschlußleitung
4 sowie weitere Schutzrohrstutzen für Kommunikations- und Strom-Hausanschlußleitungen
(siehe insbesondere Abbildung 2) sind in einer Hauseinführung 10 zusammengefaßt. Die
Hauseinführung 10 ist im wesentlichen als zylindrischer Körper ausgeführt, der in
einer entsprechenden Bohrung in der Hausaußenwand 11 eingesetzt und abgedichtet ist.
Die Gashausanschlußleitung 3, die Wasserhausanschlußleitung 4 und die Strom- 17 und
Telekommunikations-Hausanschlußleitung 15 sind innerhalb der Hauseinführung 10 in
den Schutzrohrstutzen 7 abgedichtet, wobei die Schutzrohrstutzen 7 ihrerseits in der
Hauseinführung dichtend angeordnet sind.
[0019] Wie insbesondere in Abbildung 2 dargestellt ist, sind an die Gashausanschlußleitung
3 ein Gasregler 12 und ein Gaszähler 13 angeschlossen, wobei der Gaszähler 13 mit
der Gashausinstallation verbunden ist. Die Wasserhausanschlußleitung 4 ist über einen
Wasserzähler 14 an die Wasserhausinstallation angeschlossen, wobei die Telekommunikationshausanschlußleitung
15 in einen Kabelkanal 16 mündet. Die Stromhausanschlußleitung 17 ist in einem Stromkabelkanal
18 verlegt, der zu einem Stromzähler 19 und Zählerschrank 20 führt.
[0020] Der Gaszähler 13, ggfs. Gasregler 12, Wasserzähler 14, Kabelkanal 16, Stromkabelkanal
18, Stromzähler 19 und Zählerschrank 20 sind ihrerseits auf einem nicht dargestellten
Grundrahmen montiert, der in einer Nische oder an der Innenseite der Hausaußenwand
11 befestigt und in einem Hausanschlußschrank 21 untergebracht ist, so daß ein Mehrsparten-Hausanschluß
zur Verfügung gestellt wird, der eine vorgefertige Baueinheit bildet, die entsprechend
vorgerichtet ist und eine schnelle und einfache Montage sicherstellt, wobei alle Hausanschlüsse
bzw. Hausanschlußsparten gleichzeitig und kostengünstig erstellt werden können.
[0021] In den Abbildungen 3 und 4 ist mit 22 ein Mehrsparten-Hausanschlußplatz bezeichnet,
der einen Grundrahmen 23 aufweist. Der Grundrahmen seinerseits besteht aus einem unteren
Rahmenteil 24 und einem oberen Rahmenteil 25. Innerhalb des unteren Rahmenteils 24
ist ein Freiraum 26 vorgesehen, an dem sich eine Hauseinführung 10 anschließt, die
mehrere Hausanschlußleitungen, insbesondere Wasserleitung, Gasleitung, Stromkabel,
Telekommunikationskabel aufweist. Auf dem unteren Rahmenteil 24 sind, soweit als möglich
mittels genormter Haltebügel, ein Wasserzähler 14 und ein Wasserfilter 14a montiert,
an dem sich eine Wasserhausinstallationsleitung 27 anschließt. Weiterhin weist der
untere Rahmenteil 24 einen Gasregler 12 und einen Gaszähler 13 auf, an den sich eine
Gashausinstallationsleitung 28 anschließt. Auf dem unteren Rahmenteil 24 montiert
ist weiterhin ein Anschlußkasten 29 für die Stromversorgung, wobei der Anschlußkasten
29 vorzugsweise in der linken oberen Ecke des unteren Rahmenteils montiert ist. Auf
dem oberen Rahmenteil ist ein Zählerschrank 20 mit elektrischen Sicherungen und dergleichen
befestigt, der oberhalb des Anschlußkastens 29 für die Stromversorgung montiert ist,
so daß eine einfache Verbindung zwischen dem Anschlußkasten und dem Schrank erfolgen
kann. Der obere Rahmenteil ist weiterhin so ausgestaltet, daß dort zumindest die Wasserhausinstallationsleitung
und die Gashausinstallationsleitung befestigt werden können. Am unteren Rahmenteil
sind weiterhin ein mit 30 bezeichneter Montageplatz für Kabelfernsehen und ein mit
31 bezeichneter Montageplatz für Telekommunikation vorgesehen. Im Anschluß daran befindet
sich ein mit 32 bezeichneter Erweiterungsplatz für eine weitere Telekommunikationseinrichtung,
z.B. eine Zählerfernableseeinrichtung. Der Wasserzähler 14 und der Gasregler 12 sind
mit Leitungen, vorzugsweise einer flexiblen Leitung 33 verbunden, die einen einfachen
Anschluß an die Hausanschlußleitungen bzw. an Versorgungsleitungen ermöglicht.
1. Mehrsparten-Hausanschluss für Strom- (17) und/oder Gas- (3) und/oder Wasser-(4) und/oder
Telekommunikations- (15) Hausanschlussleitungen zwischen den Versorgungsleitungen
(z.B. 1 und 2) oder Versorgungskabeln in den öffentlichen Flächen (Straße, Gehweg)
und der Hausinstallation, wobei die Hausanschlussleitungen (3, 4, 15 und 17) oder
Hausanschlusskabel in einem Graben oder einer Bohrung von der öffentlichen Fläche
bis ins Hausinnere durch zumindest eine Bohrung in der Hauswand (11) oder Hausbodenplatte
verlegt sind, wobei in der zumindest einen Bohrung ein Schutzrohr (5) angeordnet sowie
abgedichtet ist und wobei im Bereich der Einmündung des zumindest einen Schutzrohres
(5) im Inneren des Hauses eine Nische oder ein Schrank (21) vorgesehen ist, in dem
die Zähler (13, 14, 19), Anschlusskästen und dergleichen angeordnet und mit der Hausinstallation
und den Hausanschlussleitungen verbindbar sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
- zwischen der öffentlichen Fläche und dem Haus ein Bündel von Schutzrohren (5) entsprechend
der gewünschten Anzahl und der Sparten von Hausanschlüssen in dem Graben oder in der
Bohrung vorgesehen, gleichzeitig verlegt und nach dem Verlegen mit Füllmaterial bedeckt
ist, in denen entsprechende Hausanschlussleitungen (3, 4, 5 und 17) und Anschlusskabel
einführbar und an die Versorgungsleitungen (z.B. 1 und 2) oder Versorgungskabel anschließbar
sind und am Ende der Schutzrohre (5) im Hausinneren und/oder im Bereich der öffentlichen
Flächen mit Dichtungen versehbar sind,
- dass in der Hausaußenwand (11) oder Hausbodenplatte eine einzige Bohrung vorgesehen
ist,
- dass in diese Bohrung eine Hauseinführung (10) eingesetzt und abgedichtet ist, die
bezüglich ihrer Außenmaße zur Bohrung passt und eine gewünschte Anzahl von Schutzrohrstutzen
(7) entsprechend der geplanten Sparten von Hausanschlüssen aufweist und
- dass an die Schutzrohrstutzen (7) außerhalb des Hauses die Schutzrohre (5) wasserdicht
angemufft sind.
2. Mehrsparten-Hausanschluss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Hauseinführung (10) in einer solchen Lage, insbesondere Drehlage in die Hausaußenwand
(11) oder Hausbodenplatten eingesetzt ist, dass die Schutzrohre (5) oder die Schutzrohrstutzen
(7) bzw. die daran angeordneten Hausanschlussleitungen (3, 4, 5, und 17) oder Hausanschlusskabel
den vormontierten Lagen der Zähler (13, 14, 19) oder Anschlusskästen in der Nische
oder dem Schrank (21) entsprechen.
3. Mehrsparten-Hausanschluss nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass in der Nische oder an der Hausinnenwand ein Grundrahmen befestigt ist, an dem die
Zähler (13, 14, 19) Hausanschlüsse und dergleichen befestigt, insbesondere vormontiert
sind.
4. Mehrsparten-Hausanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der Grundrahmen (23) zumindest zwei Rahmenteile (24, 25) aufweist, die benachbart,
vorzugsweise übereinander angebracht sind.
5. Mehrsparten-Hausanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rahmenteil (25), insbesondere mittels Steckverbindungen, am unteren Rahmenteil
(24) abgestützt ist.
6. Mehrsparten-Hausanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der untere Rahmenteil (24), vorzugsweise im unteren linken Eckbereich, einen Freiraum
(26) aufweist, in dem die in der Hauseinführung (10) zusammengefassten Hausanschlussleitungen
und Hausanschlusskabel münden.
7. Mehrsparten-Hausanschluss nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass am unteren Rahmenteil (24) der Anschlusskasten (29) für die Stromversorgung, der
Gaszähler (13) und der Gasregler (12), der Wasserzähler (14) und ggf. ein Wasserfilter
(14a) an insbesondere genormten Haltebügeln befestigt sind.
8. Verfahren zum Erstellen eines Mehrsparten-Hausanschlusses gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche,
gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
- Erstellen einer einzigen Bohrung in der Hausaußenwand (11) oder Hausbodenplatte,
- Einsetzen und Abdichten einer Hauseinführung (10) in diese Bohrung, wobei die Hauseinführung
bezüglich ihrer Außenmaße zur Bohrung passt und eine gewünschte Anzahl von Schutzrohrstutzen
(7) entsprechend der geplanten Sparten von Hausanschlüssen enthält,
- gleichzeitiges Verlegen eines Bündels von Schutzrohren (5) entsprechend der gewünschten
Anzahl und der Sparten von Hausanschlüssen in einem Graben oder in einer Bohrung zwischen
der öffentlichen Fläche und dem Haus,
- wasserdichtes Anmuffen der Schutzrohre (5) an die Schutzrohrstutzen (7) außerhalb
des Hauses und Verfüllen des Grabens oder der Bohrung im privaten Bereich,
- Einführen der entsprechenden Hausanschlussleitungen (3, 4, 15 und 17) und Hausanschlusskabel
in die Schutzrohre (5) und Hauseinführung (10) sowie Anschluss derselben an die Versorgungsleitungen
(z.B. 1 und 2) oder Versorgungskabel und an die Hausinstallation,
- Abdichtung der Hausanschlussleitungen (3, 4, 15 und 17) und der Hausanschlusskabel
am Ende der Schutzrohre (5) im Hausinneren und/oder im Bereich der öffentlichen Flächen
und
- Einmessen und Dokumentieren der Hausanschlussleitungen (3, 14, 15 und 17) sowie
Verfüllen der Kopfflöcher bzw. Restgräben in der öffentlichen Fläche.
1. Hybrid house connection for power (17) and/or gas (3) and/or water (4) and/or telecommunications
(15) service lines between the supply lines (e.g. 1 and 2) or supply cables in the
public areas (road, walkway) and the house installation, the service lines (3, 4,
15 and 17) or service cables being laid in a trench or a bore from the public area
through into the house interior through at least one bore in the house wall (11) or
house foundation slab, wherein in the at least one bore a protective pipe (5) is disposed
and sealed off and wherein in the region of the mouth of the at least one protective
pipe (5), inside the house, a recess or a cabinet (21) is provided, in which the meters
(13, 14, 19), junction boxes and the like are disposed and are connectable to the
house installation and the service lines,
characterized in that
- between the public area and the house a nest of protective pipes (5) commensurate
with the desired number and categories of house connections is provided in the trench
or the bore, laid simultaneously and covered with filling material after the laying,
into which corresponding service lines (3, 4, 5 and 17) and service cables can be
fed and connected to the supply lines (e.g. 1 and 2) or supply cables and can be provided
with seals at the end of the protective pipes (5) in the house interior and/or in
the region of the public areas,
- in the house external wall (11) or house foundation slab a single bore is provided,
- inserted in this bore and sealed off there is a house lead-in (10), which, in terms
of its external measurements, fits the bore and has a desired number of protective
pipe sockets (7) commensurate with the planned categories of house connections and
- the protective pipes (5) are coupled in a watertight manner outside the house to
the protective pipe sockets (7).
2. Hybrid house connection according to Claim 1, characterized in that the house lead-in (10) is inserted in such a position, especially rotational position,
into the house external wall (11) or house foundation slab that the protective pipes
(5) or the protective pipe sockets (7), and the service lines (3, 4, 5 and 17) or
service cables disposed therein, correspond to the preassembled positions of the meters
(13, 14, 19) or junction boxes in the recess or the cabinet (21).
3. Hybrid house connection according to Claim 1 or 2, characterized in that in the recess or on the house internal wall there is fixed a base frame, on which
the meters (13, 14, 19), house connections and the like are fastened, in particular
are preassembled.
4. Hybrid house connection according to one of the preceding claims, characterized in that the base frame (23) has at least two frame parts (24, 25), which are fitted adjacent
to each another, preferably one above the other.
5. Hybrid house connection according to one of the preceding claims, characterized in that the upper frame part (25) is supported on the lower frame part (24), especially by
means of plug connections.
6. Hybrid house connection according to one of the preceding claims, characterized in that the lower frame part (24), preferably in the lower left-hand corner region, has a
free space (26), in which the service lines and service cables amalgamated in the
house lead-in (10) emerge.
7. Hybrid house connection according to one of the preceding claims, characterized in that the junction box (29) for the power supply, the gas meter (13) and the gas governor
(12), the water meter (14) and, where appropriate, a water filter (14a) are fastened
to the lower frame part (24) by, in particular, standard retaining clips.
8. Process for creating a hybrid house connection according to one of the preceding claims,
characterized by the following process steps:
- creation of a single bore in the house external wall (11) or house foundation slab,
- insertion and sealing-off of a house lead-in (10) into this bore, the house lead-in,
in terms of its external measurements, fitting the bore and containing a desired number
of protective pipe sockets (7) commensurate with the planned categories of house connections,
- simultaneous laying of a nest of protective pipes (5), commensurate with the desired
number and the categories of house connections, in a trench or in a bore between the
public area and the house,
- watertight coupling of the protective pipes (5) to the protective pipe sockets (7)
outside the house and filling of the trench or the bore in the private region,
- feeding of the corresponding service lines (3, 4, 15 and 17) and service cables
into the protective pipes (5) and house lead-in (10) and connection thereof to the
supply lines (e.g. 1 and 2) or supply cables and to the house installation,
- sealing off of the service lines (3, 4, 15 and 17) and of the service cables at
the end of the protective pipes (5) in the house interior and/or in the region of
the public areas and
- calibration and documentation of the service lines (3, 14, 15 and 17) and filling-in
of the head holes and residual trenches in the public area.
1. Branchement domestique multibranches pour des lignes de branchement domestique d'électricité
(17) et/ou de gaz (3) et/ou d'eau (4) et/ou de télécommunication (15) entre les conduites
d'alimentation (par exemple 1 ou 2) ou les câbles d'alimentation dans les aires publiques
(rue, chemins) et l'installation domestique, les lignes de branchement domestique
(3, 4, 15 et 17) ou les câbles de branchement domestique étant posés dans une tranchée
ou un forage de l'aire publique jusqu'à l'intérieur de l'immeuble à travers au moins
un forage dans le mur de l'immeuble (11) ou la dalle de sol de l'immeuble, un tube
de protection (5) étant disposé et étanchéifié dans l'au moins un forage et une niche
ou une armoire (21) étant prévue dans la zone de l'embouchure de l'au moins un tube
de protection (5) à l'intérieur de l'immeuble dans laquelle sont disposés les compteurs
(13, 14, 19), des coffrets de raccordement et similaires et avec laquelle l'installation
domestique ainsi que les lignes de branchement domestique peuvent être raccordées,
caractérisé en ce que
- un faisceau de tubes de protection (5) est prévu dans la tranchée ou dans le forage
entre l'aire publique et l'immeuble en fonction du nombre souhaité et des branches
de branchements domestiques, posé simultanément et recouvert de remblais après la
pose, dans lequel les lignes de branchement domestique (3, 4, 5 et 17) et les câbles
de raccordement peuvent être introduits et raccordés aux lignes d'alimentation (par
exemple 1 et 2) ou aux câbles d'alimentation et ils peuvent être munis de garnitures
d'étanchéité à l'extrémité des tubes de protection (5) à l'intérieur de l'immeuble
et/ou dans la zone des aires publiques,
- qu'un forage unique est prévu dans le mur extérieur de l'immeuble (11) ou dans la
dalle de sol de l'immeuble,
- qu'une arrivée d'immeuble (10) est introduite et rendue étanche dans ce forage,
laquelle est adapté au forage du point de vue de ses dimensions extérieures et présente
un nombre souhaité de buses de tube de protection (7) en fonction des branches prévues
des branchements domestiques et
- que les tubes de protection (5) sont munis de manchons étanches sur les buses de
tube de protection (7) à l'extérieur de l'immeuble.
2. Branchement domestique multibranches selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'arrivée d'immeuble (10) est montée dans une position telle, notamment une position
pivotante dans le mur extérieur de l'immeuble (11) ou dans la dalle de sol de l'immeuble,
que les tubes de protection (5) ou les buses de tube de protection (7) ou encore les
lignes de branchement domestique (3, 4, 5 et 17) ou les câbles de branchement domestique
qui sont montés sur ceux-ci correspondent aux positions prémontées des compteurs (13,
14, 19) ou des coffrets de raccordement dans la niche ou dans l'armoire (21).
3. Branchement domestique multibranches selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que dans la niche ou sur le mur intérieur de l'immeuble est fixé un cadre de base sur
lequel sont fixés, plus précisément prémontés les compteurs (13, 14, 19), les branchements
domestiques et similaires.
4. Branchement domestique multibranches selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cadre de base (23) présente au moins deux parties de cadre (24, 25) qui sont montées
l'une à côté de l'autre, de préférence l'une au-dessus de l'autre.
5. Branchement domestique multibranches selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de cadre supérieure (25) s'appuie sur la partie de cadre inférieure (24),
notamment au moyen de liaisons enfichables.
6. Branchement domestique multibranches selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la partie de cadre inférieure (24) présente un espace libre (26), de préférence dans
la zone du coin inférieur gauche, dans lequel débouchent les lignes de branchement
domestique et les câbles de branchement domestique regroupés dans l'arrivée d'immeuble
(10).
7. Branchement domestique multibranches selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la partie de cadre inférieure (24) sont fixés le coffret de raccordement (29)
pour l'alimentation électrique, le compteur de gaz (13) et le régulateur de gaz (12),
le compteur d'eau (14) et éventuellement un filtre à eau (14a), notamment sur des
étriers de maintien normalisés.
8. Procédé de fabrication d'un branchement domestique multibranches selon l'une des revendications
précédentes,
caractérisé par les étapes suivantes :
- réalisation d'un forage unique dans le mur extérieur de l'immeuble (11) ou dans
la dalle de sol de l'immeuble,
- introduction et étanchéification d'une arrivée d'immeuble (10) dans ce forage, l'arrivée
d'immeuble étant adaptée au forage du point de vue de ses dimensions extérieures et
présentant un nombre souhaité de buses de tube de protection (7) en fonction du nombre
de branches prévues des branchements domestiques,
- pose simultanée d'un faisceau de tubes de protection (5) en fonction du nombre souhaité
et des branches de branchements domestiques dans une tranchée ou dans un forage entre
l'aire publique et l'immeuble,
- pose de manchons pour étanchéifier les tubes de protection (5) sur les buses de
tube de protection (7) à l'extérieur de l'immeuble et remplissage de la tranchée ou
du forage dans la zone privée,
- introduction des lignes de branchement domestique (3, 4, 15 et 17) et des câbles
de branchement domestique correspondants dans les tubes de protection (5) et dans
l'arrivée d'immeuble (10) et raccordement de ceux-ci aux lignes d'alimentation (par
exemple 1 et 2) ou aux câbles d'alimentation et à l'installation domestique,
- étanchéification des lignes de branchement domestique (3, 4, 15 et 17) et des câbles
de branchement domestique à l'extrémité des tubes de protection (5) à l'intérieur
de l'immeuble et/ou dans la zone des aires publiques et
- relevé des cotes et documentation des lignes de branchement domestique (3, 14, 15
et 17) et remplissage des trous de tête ou des tranchées restantes dans l'aire publique.