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EP 0 977 654 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Anmeldetag: 25.03.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/869 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9848/985 (05.11.1998 Gazette 1998/44) |
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| (54) |
HANDHOBELMASCHINE
HAND PLANER
RABOT A MAIN
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE GB IT |
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Priorität: |
26.04.1997 DE 19717706
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2000 Patentblatt 2000/06 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- ZAISER, Adolf
D-73257 Koengen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 502 514 DE-A- 3 102 065 DE-A- 3 438 341 DE-B- 1 190 634 DE-U- 29 608 603
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DE-A- 3 043 146 DE-A- 3 327 026 DE-A- 19 536 559 DE-B- 2 115 226 FR-A- 2 686 819
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht aus von einer Handhobelmaschine, einer Hobelwelle, einem Hobelmesser
und einer Abstandsleiste nach der Gattung des Anspruchs 1.
[0002] Durch die DE-OS 91 52 65 ist eine Hobelmaschine mit einer Hobelwelle bekannt, deren
länglichen Hobelmesser sich über die Breite der Hobelwelle erstrecken und durch fliehkraftbetätigte
Spannkeile spannbar sind, die von der Hobelwelle getragen werden. Die bekannte Hobelmaschine
ist nur zum Spannen großvolumiger Hobelmesser geeignet. Die erheblich schmaleren und
dünneren Hartmetall-Mini-Wendeplatten, z.B. in der Normgröße von 1,1 mm Stärke und
5,5 mm Höhe, sind in der bekannten Hobelmaschine in keiner definierten Lage spannbar,
weil sie gegenüber den großvolumigen Hobelmessern ein etwa zehnfach kleineres Volumen
und Masse haben. Das großvolumige Hobelmesser ist wegen seiner großen Abmessungen
wirtschaftlich nicht aus Hartmetall herstellbar, weil die Kosten für Hartmetall sehr
hoch sind, so daß für den bekannten Hobel nur weniger standfeste, geringerwertige
Hobelmesser aus Schnellstahl infrage kommen.
[0003] Aus der EP 01 17 991 ist eine Hobelmaschine mit einer aus Profilscheiben bestehenden
Hobelwelle bekannt, in deren Längsnut ein fliehkraftbetätigter Spannkeil angeordnet
ist. Auch diese Hobelwelle ist nicht zur Aufnahme von Mini-Wendeplatten geeignet,
sondern nur für konventionelle, etwa 3 mm starke und 11,5 mm hohe Hochleistungsschnellstahlmesser.
Auch diese wären in der Ausführung als Hartmetallmesser unwirtschaftlich teuer.
[0004] Aus der Patentschrift FR 2 477 460 ist eine Spanneinrichtung an einer Hobelwelle
für großvolumige Rustikal-Hobelmesser mit gewellter Schneide bekannt, die alternativ
auch zweischneidige, gerade Mini-Wendeplatten aufnehmen kann. Dazu ist in eine Längsnut
der Hobelwelle ein Spanabweisteil eingesetzt, das sich an der in Drehrichtung vor
dem Hobelmesser liegenden Nutflanke abstützt und das Hobelmesser gegen die ander Nutflanke
spannt. Der Spanabweiser trägt auf seiner radial nach außen weisenden Seite ein dem
großvolumigen Rustikal-Schneidenprofil entsprechendes Wellenprofil.
[0005] Soll anstelle des Rustikal-Hobelmessers eine Mini-Wendeplatte eingespnnt werden,
so kann nicht allein durch den Spannkeil gespannt werden, sondern es bedarf eines
zusätzlichen Spannkörpers, der sich - und dabei auch Mini-Wendeplatte - zwischen dem
Spannkeil und der äußeren Nutflanke spannt.
[0006] Derartige Spannkeile sind aufwendig herzustellen und dementsprechend teuer. Außerdem
muß der Rustikalmesser-Spannkeil bei Verwendung gerader Hobelmesser wegen des wellenförmigen
Spanabweisteils gegen Standard-Spannkeile mit geradem Spanabweisteil ausgetauscht
werden. Dies macht den Hobelmesserwechsel umständlich und erfordert außerdem eine
gesonderte Lagerhaltung für die unterschiedlichen Spannkeile.
[0007] Das gewellte Spanabweisteil ist zur Spandickenbegrenzung notwendig, weil bei Rustikal-Hobelmessern
die maximale Spanstärke deutlich größer ist als bei geraden Hobelmessern. Das liegt
daran, daß auch die mit den Wellentälern der Schneide erzeugten dünnsten Späne noch
eine für hohe Oberflächengüte ausreichende Stärke haben müssen. Daher stimmt die minimale
Spandicke bei Rustikalmessern mit minimalen Spandicke gerader Hobelmesser überein,
wobei die maximale Spanndicke, um die Rustikalstruktur optisch wirksam werden zu lassen,
gegenüber der minimalen Spandicke um etwa einen Millimeter stärker sein muß.
[0008] Weil die Gefahr eines Rückschlagens beim Arbeiten mit dem Hobel mit der Spandicke
zunimmt, ist eine Spandickenbegrenzung auf maximal 1,1 mm vorgesehen.
Vorteile der Erfindung
[0009] Die erfindungsgemäße Hobelmaschine, die Hobelwelle, das Hobelmesser und die Abstandsleiste
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 haben demgegenüber den Vorteil, daß in gleicher
Weise wie Mini-Wendeplatten in ihre Standard-Spanneinrichtungen erfindungsgemäße Rustikal-Hobelmesser
spannbar sind, so daß der Aufwand zur Herstellung von Sonderausrüstung für Rustikalmesser
entfällt.
[0010] Durch Umgestaltung serienmäßiger Mini-Wendeplatten-Rohlinge von 1,1 mm Stärke und
5,5 mm Höhe als Rustikalmesser sind diese sowohl mit bisherigen Schraubspannmitteln
aber auch mit Fliehkraftspannung spannbar. Aufgrund der gegenüber üblichen Schnellstahl-Rustikalmessern
verringerten Baugröße um den Faktor 10 werden erstmals Hartmetall-Rustikalmesser mit
etwa zehnfach höherer Standzeit preisgünstiger herstellbar als bisherige Rustikalmesser.
Durch ihre geringen Abmessungen haben die erfindungsgemäßen Rustikal-Hobelmesser gegenüber
den bisherigen großvolumigen Rustikal-Hobelmessern den Vorteil erheblicher Gewichtsersparnis.
[0011] Ein Spanabweisteil zur Begrenzung der Spandicke ist in einer einfach herstellbaren
weiteren Längsnut der Hobelwelle ohne Gewichtserhöhung als Kunststoffleiste einsetzbar.
Dadurch sind die erfindungsgemäßen Hobelwellen mit Fliehkraftspannung für Mini-Wendeplatten
zur Herstellung rustikal strukturierter Werkstückoberflächen geeignet, ohne daß dafür
nennenswert höhere Herstellungskosten entstehen als für bisherige Hobelwellen für
gerade zweischneidige Mini-Wendeplatten bzw. für andere, gerade Hobelmesser.
[0012] Dadurch, daß das Hobelmesser nur eine wirksame Schneide mit Wellentälern und Wellenbergen
trägt, wobei die Wellentäler auf einer gemeinsamen ersten Geraden liegen, die gegenüber
ihrer Rückennut den gleichen Parallelabstand hat wie gerade Normschneiden üblicher
Mini-Wendeplatten gegenüber der Rükkennut und daß die Wellenberge auf einer gemeinsamen
zweiten Geraden liegen, die um 0,5 bis 1,5 mm über der ersten Geraden verläuft, und
daß das Hobelmesser auf der der ersten Schneide gegenüberliegenden Seite anstelle
einer zweiten Schneide eine abgeplattete Anlagekante zum Abstützen am radialen Anschlag
der Hobelwelle trägt, wobei der Parallelabstand der Anlagekante gegenüber der Rückennut
um 0,5 bis 1,5 mm kleiner ist als der Parallelabstand zwischen der Rückennut und den
gegenüberliegenden Wellentälern, ist ein besonders leicht aus den Mini-Wendeplatten
herstellbares Rustikalmesser geschaffen, das zudem besonders exakt gegenüber der Hobelwelle
radial positionierbar ist, wobei einspannbedingte Lageänderungen ausgeschlossen sind.
Dadurch werden die erfindungsgemäßen Handhobel leistungsfähiger, leichter und kostengünstiger
herstellbar. Dieser Vorteil ist auch dadurch gegeben, daß das Hobelmesser mit wellenförmiger
Schneide 1,1 mm stark, 5,5 mm hoch und so breit wie die Hobelwelle ist und vorzugsweise
aus Hartmetall besteht.
[0013] Dadurch, daß in Drehrichtung der Hobelwelle, parallel vor dem Längsschlitz ein weiterer
Längsschlitz zur Aufnahme einer Abstandsleiste zur Spandickenbegrenzung angeordnet
ist, wird die Hobelmaschine bzw. die Hobelwelle leichter und kann einfacher hergestellt
werden.
[0014] Indem der Längsschlitz zur Aufnahme der Abstandsleiste einen kreuzförmigen Querschnitt
mit mindestens einer Schulterausnehmung aufweist, ist die Abstandsleiste gegen Verlieren
gesichert an der Hobelwelle anordenbar. Gegenüber bisherigen Hobelwellen ergibt sich
durch die Abstandsleiste aus Kunststoff eine Gewichtersparnis, weil der weitere Längsschlitz
die Hobelwellenmasse stärker vermindert als die Abstandsleiste die Gesamtmasse der
Hobelwelle erhöht.
[0015] Dadurch, daß die über die Außenkontur der Hobelwelle hinausragende Außenkante der
Abstandsleiste wellenförmig und auf einem 1 mm kleineren Flugkreisdurchmesser verläuft
als die Schneide des Hobelmessers, ist ihre Funktion als Spandickenbegrenzer sicher.
Dadurch, daß die der Außenkante mit der Wellenkontur gegenüberliegende Kante der Abstandsleiste
gerade konturiert ist, ist ein alternativ zur Spandickenbegrenzung einstellbarer,
bündig zur Außenkontur der Hobelwelle verlaufender Schlitzverschluß geschaffen. Außerdem
ist die Abstandsleiste durch die seitliche Schulter auch gegen axiales Verschieben
bzw. Verlieren aus dem Längsschlitz gesichert.
Zeichnung
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend anhand der Beschreibung und
einer zugehörigen Zeichnung erläutert.
[0017] Es zeigen Figur 1 eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Hobels, Figur 2 eine Draufsicht
auf den Rücken eines erfindungsgemäßen Rustikal-Hobelmessers, Figur 3 eine räumliche
Ansicht einer erfindungsgemäßen Hobelwelle mit Rustikalhobelmesser, Figur 4 eine Seitenansicht
der Hobelwelle gemäß Figur 3 und Figur 5 eine Abstandsleiste zur Spandickenbegrenzung
zum Einsetzen in die erfindungsgemäße Hobelwelle.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
[0018] Die in Figur 1 gezeigte Seitenansicht einer Handhobelmaschine 10 besteht aus einem
Maschinengehäuse 12 mit einem Motorgehäuse 14 und einem Handgriff 16. Der Handgriff
16 trägt einen elektrischen Schalter 18.
[0019] Im Maschinengehäuse 12 ist um ihre Achse 19 in Richtung des Drehrichtungspfeils 11
drehbar eine Hobelwelle 20 gelagert. Diese trägt zwei Hobelmesser 21, mit je einer
wellenförmigen (Fig. 2) Schneide 22, vor denen in die Außenkontur 23 der Hobelwelle
20 Spannuten 25 eingeformt sind.
[0020] Beim Drehen der Hobelwelle 20 bestimmen die Messer 21 mit ihren Schneiden 22 einen
strichpunktiert gezeichneten Flugkreis 24, der über die Sohle 26 der Handhobelmaschine
10 hinausragt, damit die Schneiden 22 spanend in ein bündig mit der Sohle 26 verlaufendes
Werkstück 27 eingreifen können. Eine in der Sohle 26 angeordnete Öffnung 28 zum Durchtritt
der Schneiden 22 nach unten ist durch eine Pendelschutzhaube 30 verschließbar. Diese
schließt die Öffnung 28 selbsttätig, sobald die Handhobelmaschine 10 vom Werkstück
27 abgehoben wird. Dadurch wird die Verletzungsgefahr für den Bedienenden an den rotierenden
Schneiden 22 vermindert.
[0021] Das Maschinengehäuse 12 weist auf beiden Seiten der Hobelwelle 20 im Bereich der
Sohle 26 seitliche Ausnehmungen 32 auf, durch die hindurch von der Seite aus die Hobelmesser
21 aus der Hobelwelle 20 entnehmbar bzw. in diese zum Spannen einsetzbar sind. Durch
nachstehend zu Figur 3 erläuterte Fliehkeile 56 werden die Hohlmesser 21 bei Inbetriebnahme
des Handhobels 10 selbsttätig betriebssicher gespannt.
[0022] Eine in Figur 2 als Einzelheit gezeigte Rückenansicht des Hobelmessers 21 zeigt dessen
wellenförmig konturierte Schneide 22 mit Wellenbergen 38 und Wellentälern 39. Die
Wellenberge 38 liegen auf einer gemeinsamen Geraden 0 und die Wellentäler 39 auf einer
gemeinsamen Geraden U. In der Mitte des Rückens 34 verläuft über dessen Länge eine
Rückennut 35, die zum Übergreifen einer Längsrippe 37 (Fig. 4) der Hobelwelle 20 dient.
Eine Mittellinie C der Rückennut 35 ist die Bezugslinie für die Abstandmaße a, b zur
gemeinsamen Geraden U der Wellentäler 39 bzw. zur Anlagekante 36 auf der der Schneide
22 gegenüberliegenden Seite.
[0023] Die in Figur 3 räumlich dargestellte Hobelwelle 20 hat eine im wesentlichen kreisförmige
Außenkontur 23. Die Hobelwelle 20 bildet zur Gewichtsverringerung ein Hohlprofil mit
je zwei symmetrischen, gegenüberliegenden, achsparallel verlaufenden Ausnehmungen
42, 43, 44, 45. Die Ausnehmungen 44, 45 bilden durch ihre besondere Kontur, die sich
an je einer Stelle radial nach außen in einem Längsschlitz 46 öffnet, je einen über
eine Blattfeder 54 in einen Fliehkeil 56 übergehenden Teil der Hobelwelle 20. In den
Längsschlitzen 46 sitzen auf zwei radial gegenüberliegenden Seiten die Hobelmesser
21, die als dünne Mini-Wendeplatten ausgestaltet sind, wobei die Schneide 22, die
Rückennut 35 und die Anlagekante 36 deutlich erkennbar ist.
[0024] Die Hobelmesser 21 werden im Längsschlitz 46 der Hobelwelle 20 zwischen nicht näher
bezeichneten Nutflanken gespannt. Der Längsschlitz 46 geht radial von der Außenkontur
23 aus-. gehend nach innen über eine in die Rückennut 35 des Hobelmessers 21 eingreifende
Längsrippe 37 (Fig. 4) in eine gerade vorspringende, rechtwinklige Querstufe 50 über.
Daran anschließend weitet sich der Längsschlitz 46 zur Ausnehmung 44 aus. Diese ist
so konturiert, daß ein zur Außenkontur 23 dünner Bereich der Hobelwelle 20 eine Blattfeder
54 bildet, die sich zu einem Fliehkeil 56 verdickt.
[0025] Der Fliehkeil 56 umgreift mit einer Fangnut 58 den Vorsprung 50 und bildet mit seiner
radial nach außen führenden, geraden Seite die linke Flanke des Längsschlitzes 46,
der radial außen in die Span-Nut 25 übergeht. Diese Flanke ist unter einem derartigen
Winkel angeordnet, daß sich in der Spannstellung, bei Anliegen des Fliehkeils 56 an
der Flachseite des Hobelmessers 21 keine Selbsthemmung zwischen dem Fliehkeil 56 und
dem Hobelmesser 21 aufbaut. Dadurch kehrt der Fliehkeil 56 immer wieder in seine Löseposition
zurück, weil keine Fliehkraft wirkt, sobald die Hobelwelle 20 stillsteht. Dies erleichtert
den Hobelmesserwechsel.
[0026] Die die Querstufe 50 umgreifende Fangnut 58 begrenzt den radialen Hub des Fliehkeils
56 sowohl nach innen als auch nach außen, um eine Überdehnung der Blattfeder 54 zu
vermeiden. Die Vorspannung der Blattfeder 54 ist so gewählt, daß sich das Hobelmesser
21 auch bei Stillstand der Hobelwelle 20 nicht ungewollt in seiner axialen Lage gegenüber
dem Längsschlitz 46 verändern kann bzw. verloren geht. Durch Einführen einer Schraubenzieherkline
oder einer Sechskantwelle in den in Betrachtungsrichtung rechten Bereich der Ausnehmung
44 kann der Fliehkeil 56 radial nach innen geschwenkt werden und damit hat der Fliehkeil
56 seine Löseposition eingenommen, in der die Hobelmesser 21 durch Senkrechtstellen
der Hobelwelle 20 bzw. des Hobels 10 von selbst aus dem Längsschlitz 46 herausgleiten.
[0027] In Figur 4 zeigt eine Seitenansicht der Hobelwelle 20 die Achse 19 der Hobelwelle
20, die den Hobelwellenkörper trägt.
[0028] In Betrachtungsrichtung oben trägt die Hobelwelle 20 das Hobelmesser 21 mit der gewellten
Schneide 22. Dieses Hobelmesser 21, auch als Rustikal-Hobelmesser bezeichnet, hat
die gleichen äußeren Abmessungen wie Mini-Wendeplatten mit geraden Schneiden und ist
ohne weiteres gegen eine solche austauschbar.
[0029] Deutlich zu erkennbar ist in den Figuren 3, 4 wie sich das Hobelmesser 21 mit seiner
abgeplatteten Anlagekante 36 radial innen an der senkrecht zum Hobelmesser 21 vorspringenden
Querstufe 50 abstützt. Dadurch ist eine besonders sichere radiale Positionierung der
Schneide 22 und somit eine genaue Einstellung des Flugkreises 24 möglich. Die Längsrippe
37 dient lediglich dem Eingriff in den Rücken des Hobelmessers 21, wie bei Mini-Wendeplatten
üblich, um dessen ungewolltes Austreten aus dem Längsschlitz 46 zu verhindern.
[0030] Wird anstelle des Rustikal-Hobelmessers 21 eine zweischneidige Mini-Wendeplatte in
die Hobelwelle 20 gespannt, kommt deren radial innenliegende Schneide zur Anlage an
die Querstufe 50, wodurch eine besonders lagegenaue Positionierung der radial äußeren
Schneide gesichert ist.
[0031] Bisher wurde anstelle einer Querstufe eine entsprechend dem Anschliffwinkel der Mini-Wendeplatte
schräg gerichtete Anlagekante verwendet, bei der kleine Fertigungsfehler schon zu
erheblichen radialen Lageabweichungen der radial äußeren Schneide genügten. Durch
die Querstufe 50 ist also eine besonders sichere und genaue Positionierung des Hobelmessers
21 möglich.
[0032] Dem Drehrichtungspfeil 52 folgend ist in Betrachtungsrichtung jeweils links vom Hobelmesser
21 ein weiterer Längsschlitz 48 mit radial nach außen offenem, kreuzförmigem Querschnitt
angeordnet, in das eine Abstandsleiste 60 gegen Verlieren gesichert einschiebbar ist.
Auf ihrer radial äußeren Kante 62 ist die Abstandsleiste 60 wellenförmig, auf ihrer
radial inneren Kante 64 gerade konturiert. Rechts und links trägt die Abstandsleiste
60 je eine Schulter 61 zum formschlüssigen Eingriff in den kreuzförmigen Längsschlitz
48. Die Abstandsleiste 60 kann gewendet werden, indem ihre bisher außenliegende, gewellte
Seite radial nach innen zu liegen kommt, und wobei die gerade Kante 64 bündig mit
der Außenkontur 23 der Hobelwelle 20 abschließt.
[0033] Figur 5 zeigt die Abstandsleiste 60 als Einzelheit mit Blick auf die Längsseite.
Dabei ist die gewellte, bei Betrieb mit dem Rustikal-Hobelmesser 21 radial außenliegende
Kante 62 deutlich erkennbar, sowie die Schultern 61. Die in Betrachtungsrichtung linke
Seite der Abstandsleiste 60 ist als T-förmig verbreitertes Endstück 66 ausgebildet,
das beim Einschub in den weiteren Längsschlitz 48 ein weiteres axiales Verschieben
der Abstandsleiste 60 verhindert und damit dessen Axiallage gegenüber der Hobelwelle
20 festlegt.
1. Handhobelmaschine (10) mit einem eine Hobelwelle (20) mit einer bestimmten Drehrichtung
tragenden Hobelgehäuse (12), wobei die Hobelwelle (20) mindestens einen Längsschlitz
(46) trägt, in den ein längliches, flaches Hobelmesser (21) lösbar einspannbar ist,
das als genormte, zweischneidige Mini-Wendeplatte, mit mindestens einer Schneide (22)
sowie mit einer parallel zur Schneide (22) verlaufenden Rückennut (35) ausgestaltet
ist, die gegen ungewolltes Lösen von der Hobelwelle (20) eine Halterippe (37) oder
dergl. auf einer Seite des Längsschlitzes (46) übergreift und wobei eine Seite des
Längsschlitzes (46) mindestens einen Anschlag (50) trägt, an dem das Hobelmesser (21)
radial abstützbar ist zum Festlegen seiner Normschneide (22) auf einem vorgesehenen
Flugkreis (24), dadurch gekennzeichnet, daß in Drehrichtung der Hobelwelle (20) gesehen, parallel vor dem Längsschlitz (46) ein
weiterer Längsschlitz (48) zur Aufnahme einer Abstandsleiste (60) zur Spandickenbegrenzung
angeordnet ist, der einen kreuzförmigen Querschnitt mit mindestens einer Schulterausnehmung
(63) aufweist.
2. Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsleiste (60) aus Kunststoff besteht und einen kreuzförmigen Querschnitt
zum unverlierbaren Einschub in den weiteren Längsschlitz (48) besitzt.
3. Handhobelmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Außenkante (62) der Abstandsleiste (60) wellenförmig konturiert ist und
bei Einsetzen in den weiteren Längeschlitz (48) über die Außenkontur (23) der Hobelwelle
(20) hinausragt, wobei sie auf einem 1 mm kleineren Flugkreisdurchmesser verläuft
als die Schneide (22) des Hobelmessers (21).
4. Handhobelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Außenkante (62) mit der Wellenkontur gegenüberliegende Kante (64) der Abstandsleiste
(60) gerade konturiert ist und bei radial nach außen weisendem Einschub in den weiteren
Längsschlitz (48) bündig zur Außenkontur (23) der Hobelwelle verläuft.
5. Handhobelmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsleiste (60) mindestens eine seitliche Schulter (66) zum Sichern gegen
axiales Verschieben bzw. Verlieren aus dem Längsachlitz (48) trägt.
6. Handhobelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Hobelmesser (21) nur eine Schneide (22) tragt, wobei die Schneide (22) wellenförmig
derart verläuft, daß ihre Wellentäler (39) gemeinsam auf einer ersten Geraden (u)
liegen, die den gleichen Abstand gegenüber der Rückennut (35) hat wie eine Schneide
einer genormten Mini-Wendeplatte und daß die Wellenberge (38) gemeinsam auf einer
zweiten Geraden (o) liegen, die um 0,5 bis 1,5 mm radial oberhalb der ersten Geraden
(u) verläuft, und daß das Hobelmesser (21) auf der der Schneide (22) gegenüberliegenden
Seite anstelle einer weiteren Schneide eine gegenüber dem Rücken abgeplattete, insbesonders
rechtwinklige. Anlagekante (36) zum Abstützen am radialen Anschlag (50) der Hobelwelle
(20) trägt.
7. Handhobelmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Parallelabatand (a) der Anlagekante (36) gegenüber der Rückennut (35) um 0,5
bis 1,5 mm kleiner ist als der Parallelabstand (b) zwischen der Rückennut (35) und
den gegenüberliegenden Wellentälern (39).
8. Handhobelmaschine nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (50) rechtwinklig hervorspringend an einer Seite des Längsschlitzes
(46) angeordnet ist, wobei die Anlagekante (36) des Hobelmessers (21) im wesentlichen
parallel zum Anschlag (50) verläuft.
9. Handhobelmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hobelmesser (21) 1,1 mm stark, 5,5 mm hoch und im wesentlichen so lang wie die
Hobelwelle breit ist und daß es aus Hartmetall oder Hochleistungsschnellstahl besteht.
1. Portable planer (10) comprising a planer housing (12) carrying a cutter block (20)
having a certain direction of rotation, the cutter block (20) having at least one
longitudinal slot (46) in which an elongated, flat planer cutter (21) can be clamped
in a releasable manner, the planer cutter (21) being designed as a standardized, two-edged
mini reversible tip having at least one cutting edge (22) and a back groove (35) which
runs parallel to the cutting edge (22) and overlaps a holding rib (37) or the like
on one side of the longitudinal slot (46) in order to prevent unintentional release
from the cutter block (20), and one side of the longitudinal slot (46) having at least
one stop (50) on which the planer cutter (21) can be supported radially in order to
locate its standardized cutting edge (22) on an intended pitch circle (24), characterized in that, as viewed in the direction of rotation of the cutter block (20), a further longitudinal
slot (48) for accommodating a spacer strip (60) for limiting the shaving thickness
is arranged parallel to and in front of the longitudinal slot (46) and has a cross-shaped
cross section with at least one shoulder recess (63).
2. Portable planer according to Claim 1, characterized in that the spacer strip (60) is made of plastic and has a cross-shaped cross section for
pushing into the further longitudinal slot (48) in a captive manner.
3. Portable planer according to Claims 1 and 2, characterized in that the one outer edge (62) of the spacer strip (60) is contoured in an undulating manner
and projects beyond the outer contour (23) of the cutter block (20) when inserted
into the further longitudinal slot (48), in which case it runs on a pitch circle diameter
which is 1 mm smaller than the cutting edge (22) of the planer cutter (21).
4. Portable planer according to Claim 3, characterized in that an edge (64) of the spacer strip (60) which is opposite the outer edge (62) having
the undulating contour has a straight contour and runs flush with the outer contour
(23) of the cutter block when pushed into the further longitudinal slot (48) so as
to point radially outwards.
5. Portable planer according to Claim 4, characterized in that the spacer strip (60) has at least one lateral shoulder (66) for securing against
axial displacement or loss from the longitudinal slot (48).
6. Portable planer according to Claim 1, characterized in that the planer cutter (21) has only one cutting edge (22), the cutting edge (22) running
in an undulating manner in such a way that the troughs (39) of its undulations jointly
lie on a first straight line (u) which is at the same distance from the back groove
(35) as a cutting edge of a standardized mini reversible tip, and in that the crests (38) of the undulations lie jointly on a second straight line (o) which
runs 0.5 to 1.5 mm radially above the first straight line (u), and in that, instead of a further cutting edge, the planer cutter (21), on the side opposite
the cutting edge (22), has a bearing edge (36) which is flattened relative to the
back, in particular right-angled relative to the back, and is intended for supporting
on the radial stop (50) of the cutter block (20).
7. Portable planer according to Claim 6, characterized in that the parallel distance (a) between the bearing edge (36) and the back groove (35)
is 0.5 to 1.5 mm smaller than the parallel distance (b) between the back groove (35)
and the opposite valleys (39).
8. Portable planer according to Claim 6 or 7, characterized in that the stop (50) is arranged so as to project at right angles on one side of the longitudinal
slot (46), the bearing edge (36) of the planer cutter (21) running essentially parallel
to the stop (50).
9. Portable planer according to Claim 6, characterized in that the planer cutter (21) is 1.1 mm thick, 5.5 mm high and essentially as long as the
planer cutter is wide, and in that it is made of carbide or superspeed steel.
1. Rabot à main motorisé (10) comprenant un boîtier de rabot (12) dans lequel tourne,
dans un sens défini, un arbre de rabot (20) présentant au moins une fente longitudinale
(46) dans laquelle peut être inserré, de manière amovible, un couteau de rabot (21)
plat constitué par une miniplaquette réversible normalisée à double tranchant, présentant
au moins un tranchant (22) ainsi qu'une rainure dorsale (35) parallèle au tranchant
(22), et qui pour éviter un dégagement involontaire de la plaquette de l'arbre de
rabot (20) est engagée sur une nervure de maintien (37) ou analogue prévue sur un
côté de la fente longitudinale (46), un côté de la fente longitudinale (46) portant
au moins une butée (50) sur laquelle le couteau de rabot (21) peut s'appuyer radialement
afin que son tranchant normalisé (22) soit fixé sur une trajectoire circulaire (24)
définie à l'avance,
caractérisé en ce que
le rabot, observé selon le sens de rotation de l'arbre de rabot (20) présente en amont
de la fente longitudinale (46) et parallèlement à celle-ci, une seconde fente longitudinale
(48) pour accueillir une baguette d'espacement (60) destinée à limiter l'épaisseur
des copeaux, et dont la section a la forme d'une croix avec au moins un évidement
d'épaulement (63).
2. Rabot selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la baguette d'espacement (60) est en matière plastique et présente une section en
forme de croix pour être engagée de manière imperdable dans la seconde fente longitudinale
(48).
3. Rabot selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'
un bord externe (62) de la baguette d'espacement (60) a un contour ondulé qui, lorsque
la baguette est montée dans la seconde fente longitudinale (48), dépasse le contour
externe (23) de l'arbre de rabot (20), et décrit une trajectoire circulaire dont le
diamètre est inférieur de 1 mm à celui de la trajectoire décrite par le tranchant
(22) du couteau de rabot (21).
4. Rabot selon la revendication 3,
caractérisé en ce qu'
un bord (64) de la baguette d'espacement (60) situé à l'opposé du bord externe (62)
à contour ondulé, présente un contour droit et, quand on l'introduit radialement en
étant dirigé vers l'extérieur, dans la seconde fente longitudinale (48), ce bord se
trouve à fleur du contour externe (23) de l'arbre de rabot.
5. Rabot selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la baguette d'espacement (60) porte au moins un épaulement latéral (66) pour la mettre
à l'abri d'un coulissement axial ou d'une perte résultant de sa sortie de la fente
longitudinale (48).
6. Rabot selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le couteau de rabot (21) n'a qu'un tranchant (22), qui présente une forme ondulée
telle que les creux des ondulations (39) sont tous alignés sur une première droite
(u) qui se trouve par rapport à la rainure dorsale (35), à la même distance qu'un
tranchant d'une miniplaquette réversible normalisée, tandis que les sommets des ondulations
(38) sont tous alignés sur une seconde droite (o) située radialement 0,5 à 1,5 mm
au-dessus de la première droite (u), le couteau de rabot (21) portant, du côté opposé
au tranchant (22), au lieu d'un autre tranchant un bord d'appui (36), aplati par rapport
au dos, rectangulaire en particulier, pour venir s'appliquer sur la butée radiale
(50) de l'arbre de rabot (20).
7. Rabot selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
la distance (a) entre le bord d'appui (36) et la rainure dorsale (35) qui lui est
parallèle, est inférieure de 0,5 à 1,5 mm à la distance (b) entre la rainure dorsale
(35) et la ligne qui lui est parallèle, passant par le creux des ondulations (39).
8. Rabot selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
la butée (50) fait saillie perpendiculairement sur un côté de la fente longitudinale
(46) et le bord d'appui (36) du couteau de rabot (21) est essentiellement parallèle
à la butée (50).
9. Rabot selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
le couteau de rabot (21) a une épaisseur de 1,1 mm et une hauteur de 5,5 mm, il est
sensiblement aussi long que l'arbre de rabot est large, et il est fait de métal durci
ou d'un acier rapide à haute performance.