[0001] Die Erfindung betrifft eine unter Atmosphärendruck offen geschmolzene, warm- und
kaltverformbare austenitische Eisen-Mangan-Chrom-Legierung, insbesondere zum Einsatz
in wäßrigen Medien.
[0002] Die AT-PS 152 291 offenbart Chrom-Mangan-Stähle mit 0,01 bis 1,5 Masse-% Kohlenstoff,
5 bis 25 Masse-% Chrom, 10 bis 35 Masse-% Mangan und 0,07 bis 0,7 Masse-% Stickstoff
sowie ggf. verhältnismäßig geringe Zusätze von Nickel, Kobalt, Kupfer, Molybdän, Wolfram,
Vanadium, Niob, Tantal und Titan.
[0003] Im Gegensatz zu den bis dahin bekannten Chrom-Mangan-Stählen waren diese martensitfrei
und erlaubten damit eine gute Verarbeitung. Sie waren desweiteren unmagnetisch und
wiesen eine verbesserte Korrosionsbeständigkeit auf.
[0004] Mit dem deutschen Patent 917 672 wurden die recht großen Analysespannen wie folgt
eingeengt: Kohlenstoff < 0,5 Masse-%, 10 bis 20 Masse-% Chrom, 14 bis 22 Masse-% Mangan,
0,1 bis 0,7 Masse-% Stickstoff, da man festgestellt hat, daß mit diesen so zusammengesetzten
Legierungen nach geeigneter Wärmebehandlung sehr hohe Querschnittsabnahmen bei der
Umformung möglich waren, die den Werkstoff prädestinierten für den Einsatz als Blech
oder Band für Flugzeugbespannungen.
[0005] Einige offenbarte Eisen-Mangan-Chrom-Legierungen schreiben zu Lasten der Korrosionsbeständigkeit
zwingend hohe Kohlenstoffgehalte vor, um in der Anwendung z.B. für rostsichere Wellen
und Kolbenstangen für den Schiffbau oder Schwerstangen für die Erdöl- und Erdgasindustrie
ausreichende Festigkeiten zu erreichen.
[0006] Zu diesen Druckschriften gehören z.B. die US-Patentschrift 4,121,953 mit 0,35 bis
0,80 Masse-% Kohlenstoff, 17 bis 23 Masse-% Mangan, max. 0,80 Masse-% Stickstoff,
6 bis 10 Masse-% Chrom und bis zu 3,5 Masse-% Molybdän.
[0007] Ferner bekannt ist das europäische Patent 0 065 631 mit 0,17 bis 0,40 Masse-% Kohlenstoff,
13 bis 25 Masse-% Mangan, 0,3 bis 1,0 Masse-% Stickstoff, 12 bis 20 Masse-% Chrom
und 1,0 bis 5,0 Masse-% Molybdän.
[0008] Das europäische Patent 0 249 117 läßt ebenfalls bis 0,40 Masse-% Kohlenstoff zu;
gleichzeitig werden 13,0 bis 25,0 Masse-% Mangan, 0,3 bis 1,0 Masse-% Stickstoff,
12,0 bis 20,0 Masse-% Chrom und bis zu 5,0 Masse-% Molybdän gefordert.
[0009] Eisen-Mangan-Chrom-Legierungen finden ebenfalls Anwendung als sogenannte Kappenringstähle
mit einer typischen Zusammensetzung wie bis zu 0,12 Masse-% Kohlenstoff, 18,5 Masse-%
Mangan, 18,5 Masse-% Chrom und 1,0 Masse-% Stickstoff. Werkstoffe dieser Zusammensetzung
sind jedoch nicht drucklos zu erschmelzen, sondern nur unter Stickstoffüberdruck,
z.B. in einer Druck-Elektroschlacke-Umschmelz-Anlage.
[0010] Ziel des Erfindungsgegenstandes ist es, eine unter Atmosphärendruck offen schmelzbare,
warm- und kaltverformbare austenitische Eisen-Mangan-Chrom-Legierung zu konzipieren,
die insbesondere zum Einsatz in wäßrigen Medien geeignet ist, bei welcher die Nachteile
des vorab zitierten Standes der Technik nicht mehr gegeben sind, und die einen möglichst
großen technischen Anwendungsbereich genießt.
[0011] Dieses Ziel wird erreicht mit einer Eisen-Mangan-Chrom-Legierung, die folgende Legierungsbestandteile
(Angaben in Masse-%) beinhaltet:
| Chrom |
12,0 bis 24,7 % |
| Nickel |
bis zu 0,10 % |
| Mangan |
23,5 bis 25,0 % |
| Silizium |
bis zu 0,20 % |
| Molybdän |
2,0 bis 5,7 % |
| Titan |
bis zu 0,10 % |
| Kohlenstoff |
bis zu 0,015 % |
| Stickstoff |
1,05 bis 1,30 % |
| Zirkonium |
0,01 bis 0,15 % |
| Kupfer |
0,8 bis 2,0 % |
| Bor |
0,002 bis 0,005 % |
Rest Eisen einschließlich unvermeidbarer Verunreinigungen.
[0012] Im Vergleich zum Stand der Technik z.B. DE 42 42 757 C1 unterscheidet sich die erfindungsgemäße
Legierung durch den deutlich höheren Stickstoffgehalt, mit welchem es nunmehr möglich
ist, höhere Chrom- und Molybdängehalte in der Legierung einzustellen, ohne daß sich
die σ-Phase ausscheidet, was die Verarbeitbarkeit der Legierungen vom Block bzw. von
der Stranggußbramme z.B. zu einem warm- und kaltgewalzten Blech unmöglich macht. Die
erfindungsgemäße Legierung weist gegenüber dem Stand der Technik eine deutlich gesteigerte
Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit insbesondere in wäßrigen Medien auf. Unter
wäßrigen Medien versteht der Fachmann im Medizin- und Dentalbereich jegliche Art von
körperlichen Flüssigkeiten sowie Gewebeflüssigkeiten, so daß sich hier ein besonderer
Anwendungsfall der erfindungsgemäßen Legierung insbesondere zur Herstellung von medizinischen
Instrumenten und Werkzeugen, temporären Implantaten wie Marknägeln, Schrauben und
Platten sowie Brackets und Befestigungs- und Spanndrähten ergibt.
[0013] Ganz allgemein kann die erfindungsgemäße Legierung auch zur Herstellung von Ankern
und Setzbolzen zum Einsatz gelangen, die u.U. in Feuchträumen oder Feuchtgebieten
zum Einsatz gelangen können.
[0014] Darüber hinaus ist ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Legierung
im Bereich der Brennkraftmaschinen zu sehen, wobei sich insbesondere Ein- und Auslaßventile
für die erfindungsgemäße Legierung anbieten.
[0015] Der Erfindungsgegenstand wird im folgenden anhand von Figuren und Tabellen näher
erläutert.
[0016] Fig. 1 ist eine Darstellung der Wirksumme (WS) in Abhängigkeit der Kombination maximaler
Molybdän- und Chromgehalte für verschiedene Stickstoffgehalte, wobei die Wirksumme
nach folgender Gleichung berechnet wird:

[0017] Fig. 1 zeigt den sich hieraus ergebenden Bereich der Zusammensetzungen der erfindungsgemäßen
Legierung. Aus der Forderung nach einer Wirksumme ≥ 59 ergibt sich zwangsläufig ein
Molybdängehalt von mindestens 2,0 Masse-% für den niedrigsten Stickstoffgehalt von
1,05 Masse-%. Der höchste Molybdängehalt mit 5,7 Masse-% ergibt sich für den höchsten
Stickstoffgehalt von 1,3 Masse-% und der Forderung nach mindestens 12,0 Masse-% Chrom
in den Legierungen. Den höchsten Chromgehalt erhält man zwangsläufig bei 1,3 Masse-%
Stickstoff und einem minimalen Molybdängehalt von 2,0 Masse-% mit 24,7 Masse-%. Das
Fenster der erfindungsgemäßen Legierungen ist in Fig. 1 schraffiert hervorgehoben.
[0018] Tabelle 1 zeigt die Abhängigkeit der im ASTM G-48/A-Test ermittelten kritischen Lochkorrosionstemperatur
vom Stickstoff-, Chrom- und Molybdängehalt der Legierungen. Hierbei repräsentieren
die Legierungen 1 bis 3 den Stand der Technik hinsichtlich kommerziell eingeführter
Werkstoffe. Die Legierungen 4 bis 12 offenbaren den durch Patente und andere Veröffentlichungen
bekannten Stand der Technik, während die Legierungen 13 bis 20 als erfindungsgemäß
anzusehen sind.
[0019] Aus dieser Tabelle wird deutlich, daß nur mit den erfindungsgemäßen Legierungen kritische
Lochkorrosionstemperaturen von deutlich über 40 °C erreicht werden können.
[0020] In Fig. 2 ist die Zugfestigkeit über dem Verformungsgrad für verschiedene Legierungen
aufgetragen. Die erfindungsgemäßen Legierungen 17 und 19 erreichen gegenüber den Vergleichslegierungen
gesichert Zugfestigkeiten von ≥ 2000 N/mm
2, wie sie beispielsweise für Anker und Setzbolzen erforderlich sind.
[0021] Bei den nicht erfindungsgemäßen Werkstoffen handelt es sich um Legierungen folgender
Zusammensetzungen:
0,65 Masse-% Stickstoff, 16,8 Masse-% Chrom, 2,0 Masse-% Molybdän, 24,0 Masse-% Mangan,
Rest Eisen und
0,42 Masse-% Stickstoff, 16,5 Masse-% Chrom, 1,75 Masse-% Molybdän, 24,5 Masse-% Mangan,
Rest Eisen.
[0022] Für den Einsatz der erfindungsgemäßen Legierungen in der Dentaltechnik ist neben
der hohen Festigkeit der Werkstoffe auch eine gute Beständigkeit gegen Speichel erforderlich.
Die Prüfung der erfindungsgemäßen Legierung hinsichtlich des Durchbruchspotentials
und des sich einstellenden Ruhepotentials wurde in künstlichem Speichel nach Fusayama
bei 37 °C durchgeführt.
[0023] Beispielhaft für das Verhalten der erfindungsgemäßen Legierungen und der dem Stand
der Technik entsprechenden Werkstoffe sind in Fig. 3 die Ergebnisse der Legierung
17 (erfindungsgemäße Legierung) und der Legierung 11 (Werkstoff entsprechend dem Stand
der Technik) dargestellt. Die deutlich höhere Korrosionsbeständigkeit der erfindungsgemäßen
Legierung wird ersichtlich durch das mit ca. 1 300 mV (GKE) im Vergleich zu 200 mV
(GKE) sehr viel höher liegende Durchbruchspotential.
[0024] Auch das sich mit -100 mV (GKE) nach 420 min. einstellende Ruhepotential für die
erfindungsgemäße Legierung liegt deutlich niedriger als der mit +100 mV (GKE) für
die Vergleichslegierung ermittelte Wert.
[0025] Auch die in Tabelle 2 aufgeführten im ASTM G-48/A-Test ermittelten Spaltkorrosionstemperaturen
für die erfindungsgemäßen Legierungen (Legierung 13 bis 20) belegen gegenüber dem
kommerziellen Stand der Technik (Legierungen 1 bis 3) und den in Patenten und Publikationen
veröffentlichten Stand der Technik (Legierungen 4 bis 12) die deutliche Überlegenheit
der erfindungsgemäßen Legierungen. Nur mit diesen Legierungen werden gesichert kritische
Spaltkorrosionstemperaturen ≥ 15 °C erreicht.
[0026] Die erfindungsgemäßen Legierungen zeigen nicht nur eine außergewöhnlich hohe Beständigkeit
in Mineralsäuren, sondern zeichnen sich dabei auch noch durch sehr hohe mechanische
Festigkeiten nach Kaltverformung aus.
[0027] Die Korrosionsprüfung in Ringerlösung, als Kriterium für die Korrosionsbeständigkeit
in der Medizintechnik, erfolgte bei 37 °C in Form von Auslagerungsversuchen über eine
Dauer von 30 Tagen mit Ermittlung der Massenänderung. Geprüft wurden die erfindungsgemäßen
Legierungen 17 und 19 sowie die dem Stand der Technik entsprechenden Werkstoffe 1.4571
und 1.4429. Die in Tabelle 3 aufgeführten Ergebnisse ergeben für die erfindungsgemäßen
Legierungen deutlich niedrigere Korrosionsgeschwindigkeiten als für die dem Stand
der Technik entsprechenden Legierungen.
[0028] Überraschenderweise zeigte sich bei der Ermittlung der Warmfestigkeit der erfindungsgemäßen
Legierungen 17 bis 20, daß diese Legierungen bereits im lösungsgeglühten Zustand eine
deutlich höhere Warmfestigkeit bei 800 °C aufwiesen als die in DIN 17480 genannten
typischen Ventilstähle 1.4718, 1.4871, 1.4875 und 1.4882 (Tabelle 4). Verantwortlich
hierfür ist neben den Elementen, die eine hohe Mischkristallverfestigung sicherstellen,
wie Mangan, Chrom, Molybdän und Stickstoff, auch der erfindungsgemäße Zusatz der korngrenzenaktiven
Elemente Bor und Zirkonium.
1. Unter Atmosphärendruck offen geschmolzene, warm- und kaltverformbare austenitische
Eisen-Mangan-Chrom-Legierung, insbesondere zum Einsatz in wäßrigen Medien,
gekennzeichnet durch folgende Legierungsbestandteile (Angaben in Masse-%)
| Cr |
12,0 bis 24,7 % |
| Ni |
bis zu 0,10 % |
| Mn |
23,5 bis 25,0 % |
| Si |
bis zu 0,20 % |
| Mo |
2,0 bis 5,7 % |
| Ti |
bis zu 0,10 % |
| C |
bis zu 0,015 % |
| N |
1,05 bis 1,30 % |
| Zr |
0,01 bis 0,15 % |
| Cu |
0,8 bis 2,0 % |
| B |
0,002 bis 0,005 % |
Rest Eisen einschließlich unvermeidbarer Verunreinigungen.
2. Legierung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch folgende Legierungsbestandteile (Angaben in Masse-%)
| Cr |
19,0 bis 21,0 % |
| Ni |
bis zu 0,10 % |
| Mn |
23,5 bis 25,0 % |
| Si |
bis zu 0,20 % |
| Mo |
2,7 bis 3,3 % |
| Ti |
bis zu 0,10 % |
| C |
bis zu 0,015 % |
| N |
1,05 bis 1,30 % |
| Zr |
0,01 bis 0,15 % |
| Cu |
0,8 bis 0,9 % |
| B |
0,002 bis 0,005 % |
Rest Eisen einschließlich unvermeidbarer Verunreinigungen.
3. Verwendung der Legierung nach Anspruch 1 oder 2 in der Medizin- und Dentaltechnik,
insbesondere zur Herstellung von medizinischen Instrumenten und Werkzeugen, temporären
Implantaten wie Marknägeln, Schrauben und Platten sowie Brackets, Befestigungs- und
Spanndrähten.
4. Verwendung der Legierung nach Anspruch 1 oder 2 in der Befestigungstechnik, insbesondere
zur Herstellung von Ankern und Setzbolzen.
5. Verwendung der Legierung nach Anspruch 1 oder 2 in Verbrennungskraftmaschinen, insbesondere
zur Herstellung von Ein- und Auslaßventilen.
1. Under atmospheric pressure openly molten hot and cold-formable austenitic iron manganese
chromium alloy, in particular for use in aqueous media,
characterized by the following alloy constituents (indicated in % by mass)
| Cr |
12.0 until 24.7 % |
| Ni |
until up to 0.10 % |
| Mn |
23.5 until 25.0 % |
| Si |
until up to 0.20 % |
| Mo |
2.0 until 5.7 % |
| Ti |
until up to 0.10 % |
| C |
until up to 0.015 % |
| N |
1.05 until 1.30 % |
| Zr |
0.01 until 0.15 % |
| Cu |
0.8 until 2.0 % |
| B |
0.002 until 0.005 % |
rest iron including unavoidable impurities.
2. Alloy according to claim 1,
characterized by the following alloy constituents (indicated in % by mass)
| Cr |
19.0 until 21.0 % |
| Ni |
until up to 0.10 % |
| Mn |
23.5 until 25.0 % |
| Si |
until up to 0.20 % |
| Mo |
2.7 until 3.3 % |
| Ti |
until up to 0.10 % |
| C |
until up to 0.015 % |
| N |
1.05 until 1.30 % |
| Zr |
0.01 until 0.15 % |
| Cu |
0.8 until 0.9 % |
| B |
0.002 until 0.005 % |
rest iron including unavoidable impurities.
3. Use of the alloy according to claim 1 or 2 in the medical and dental technique, in
particular for the production of medical instruments and tools, temporary implants,
such as medullary pins, screws and plates as well as brackets and fastening and tension
wires.
4. Use of the alloy according to claim 1 or 2 in the fastening technique, in particular
for the production of anchors and powder actuated fasteners.
5. Use of the alloy according to claim 1 or 2 in combustion engines, in particular for
the production of inlet and outlet valves.
1. Alliage de fer-manganèse-chrome austénitique, fondu ouvertement sous pression atmosphérique
et formable à chaud et à froid, notamment pour l'utilisation dans des milieus aqueux,
caractérisé par les composants d'alliage suivants (indiqués en % en poids)
| Cr |
12,0 à 24,7 % |
| Ni |
jusqu'à 0,10 % |
| Mn |
23,5 à 25,0 % |
| Si |
jusqu'à 0,20 % |
| Mo |
2,0 à 5,7 % |
| Ti |
jusqu'à 0,10 % |
| C |
jusqu'à 0,015 % |
| N |
1,05 à 1,30 % |
| Zr |
0,01 à 0,15 % |
| Cu |
0,8 à 2,0 % |
| B |
0,002 à 0,005 % |
le reste étant du fer, des impuretés inévitables y compris.
2. Alliage selon la revendication 1,
caractérisé par les composants d'alliage suivants (indiqués en % en poids)
| Cr |
19,0 à 21,0 % |
| Ni |
jusqu'à 0,10 % |
| Mn |
23,5 à 25,0 % |
| Si |
jusqu'à 0,20 % |
| Mo |
2,7 à 3,3 % |
| Ti |
jusqu'à 0,10 % |
| C |
jusqu'à 0,015 % |
| N |
1,05 à 1,30 % |
| Zr |
0,01 à 0,15 % |
| Cu |
0,8 à 0,9 % |
| B |
0,002 à 0,005 % |
le reste étant du fer, des impuretés inévitables y compris.
3. Utilisation de l'alliage selon la revendication 1 ou 2 dans la technique médicale
et dentaire, notamment pour la fabrication des intruments et des outils médicaux,
des implants temporaires, tels que des clous d'ostéosynthèse intramédullaire, des
vis et des plaques ainsi que des brackets, des fils de fixation et de tension.
4. Utilisation de l'alliage selon la revendication 1 ou 2 dans la technique de fixation,
notamment pour la fabrication des ancres et des chevilles à scellement par explosif.
5. Utilisation selon la revendication 1 ou 2 dans des machines à combustion interne,
notamment pour la fabrication des soupapes d'admission et d'émission.