| (19) |
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(11) |
EP 0 978 221 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.12.2004 Patentblatt 2004/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.04.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: H05B 37/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1998/002290 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1998/048597 (29.10.1998 Gazette 1998/43) |
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| (54) |
SCHALTUNGSANORDNUNG ZUM DIMMBAREN BETRIEB EINER LEUCHTSTOFFLAMPE
CIRCUITRY FOR DIMMING A FLUORESCENT LAMP
CIRCUITERIE POUR FONCTIONNEMENT MODULABLE D'UN TUBE FLUORESCENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB |
| (30) |
Priorität: |
24.04.1997 DE 19717309 06.08.1997 DE 19733939
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.02.2000 Patentblatt 2000/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- BIRK, Berthold
D-63739 Aschaffenburg (DE)
- HAHLGANSS, Günter
D-65830 Kriftel (DE)
- KARES, Walter
D-60389 Frankfurt (DE)
- ROSKONI, Ulrich
D-61206 Wöllstadt (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 015, no. 308 (E-1097), 7.August 1991 & JP 03 112096
A (MATSUSHITA ELECTRIC WORKS LTD;OTHERS: 01), 13.Mai 1991,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 098, no. 001, 30.Januar 1998 & JP 09 245976 A (MITSUBISHI
ELECTRIC CORP), 19.September 1997,
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 095, no. 003, 28.April 1995 & JP 06 333695 A (SHARP
CORP), 2.Dezember 1994,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum dimmbaren Betrieb einer Leuchtstofflampe,
insbesondere zum Einsatz in Kraftfahrzeugen als Instrumentenbeleuchtung. Aus dem Stand
der Technik sind entsprechende Schaltungsanordnungen bekannt, bei denen die Leuchtstofflampe
mit einer Betriebsfrequenz betrieben wird. Durch das ein- und Ausschalten der Betriebsfrequenz
mit einer Vorrichtung und damit der Lampe mit einer Dimmfrequenz, die oberhalb der
Sehfrequenz des menschlichen Auges liegt, wird erreicht, dass für das menschliche
Auge der Eindruck entsteht, die Leuchtstofflampe sei verschieden hell, je nach Pulsweite
der Dimmfrequenz. Eine derartige Schaltungsanordnung ist aus der JP-A-06333695 bekannt.
Um den Lampenstrom durch die Leuchtstofflampe einzustellen, ist es erforderlich, entweder
einen zusätzlichen Regler vorzusehen oder einen aufwendig stabilisierten Schwingkreis
zu verwenden. Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine einfach aufgebaute Schaltungsanordnung
zum Dimmen einer Leuchtstofflampe anzugeben.
[0002] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1, gelöst.
[0003] Durch die Ausgestaltung der Schaltung mit einem Gegentaktwandler zum Erzeugen der
Betriebsfrequenz wird eine einfach aufgebaute funktionelle Realisierung von Oszillator
und Regler erreicht.
[0004] Ein besonders einfach aufgebauter Gegentaktwandler wird durch einen Schwingkreis
bestehend aus einer Kapazität und einer Induktivität realisiert, der mit einem ersten
Pol der Versorgungsspannung verbunden ist. Der Schwingkreis ist weiterhin abwechselnd
über zwei Schalter direkt oder über einen dritten Schalter mit dem zweiten Pol der
Versorgungsspannung verbindbar. Die zwei Schalter sind dabei mit je einem Anschluß
an die Anschlüsse der Kapazität und/oder der Induktivität angeschlossen. Die Leuchtstofflampe
kann bei dieser Schaltung entweder parallel zur Induktivität und/oder Kapazität angeordnet
sein oder über einen Transformator mit der Betriebsfrequenz versorgt werden, wobei
die Primärwicklung des Transformators vorteilhafterweise die Induktivität des Schwingkreises
bildet.
[0005] Die Verwendung von elektronischen Schaltern wie z. B. Transistoren oder Feldeffekttransistoren
stellt eine preisgünstige Lösung für die Schalter dar.
[0006] Mit einer Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 wird eine Schaltungsanordnung mit wenigen
Bauteilen realisiert.
[0007] Die Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 gibt eine besonders wirksame Regelung des
Lampenstromes an, die dennoch einfach und mit wenigen Bauteilen aufgebaut ist.
[0008] Die Mitkopplungseinrichtung in Form einer Spule, die auf denselben Spulenkörper wie
die Induktivität aufgebracht ist, läßt sich einfach und gleichzeitig mit der Induktivität
herstellen.
[0009] Dadurch, dass der Lampenstromsollwert in Abhängigkeit der Temperatur der Leuchtstofflampe
oder der Umgebung vorgegeben wird, wird eine Mindesthelligkeit auch bei tiefen Temperaturen
erreicht.
[0010] Besonders einfach aufgebaute erfindungsgemäße Schaltungsanordnungen sind in den Ansprüchen
9 und 12 angegeben. Insbesondere bei Verwendung eines Mikroprozessors für die Steuerungseinrichtung,
der eventuell sogar schon für andere Aufgaben, zum Beispiel in einem Kombiinstrument
eines Kraftfahrzeuges vorhanden ist und die erfindungsgemäße Helligkeitssteuerung
für die Instrumentenbeleuchtung verwendet wird, ist die Schaltung mit geringem Bauteileaufwand
zu realisieren. Natürlich kann die Schaltung auch mit einem separaten Mikroprozessor
oder mittels Schaltgattern realisiert sein.
[0011] Durch eine Schaltungsanordnung, bei der die Betriebsfrequenz der Leuchtstofflampe
in etwa der Resonanzfrequenz des Schwingkreises entspricht, erhält man eine nahezu
sinusförmige Betriebsfrequenz mit wenig Oberschwingungen. Dies vermindert Störungen,
die von der Schaltung ausgehen können und erhöht so die elektromagnetische Verträglichkeit
der Schaltung.
[0012] Durch gleichzeitiges Ein- und darauffolgendes Ausschalten der beiden Schalter vor
oder bei Beginn der lmpulsfolgepause kann der im Schwingkreis enthaltene Strom kurzgeschlossen
und so ein Nachleuchten der Leuchtstofflampe sicher verhindert werden. Durch das Einfügen
einer Vorschaltdrossel zwischen einen Pol der Versorgungsspannung und den Schwingkreis
kann der Strom durch die Schaltung zusätzlich stabilisiert und sinusförmig gehalten
werden.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren für drei mögliche Ausgestaltungen
näher beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine erste Schaltung mit einem Gegentaktwandler,
- Figur 2:
- einzelne Verläufe von Zustandsgrößen der Schaltung aus Figur 1,
- Figur 3:
- eine zweite Schaltung mit einem Gegentaktwandler,
- Figur 4:
- einzelne Verläufe von Zustandsgrößen der Schaltung aus Figur 3,
- Figur 5:
- eine dritte Schaltung mit einem Gegentaktwandler,
- Figur 6:
- einzelne Verläufe der Zustandsgrößen der Schaltung aus Figur 5.
[0014] Der Gegentaktwandler aus Figur 1 weist einen Schwingkreis bestehend aus dem Kondensator
C und der Spule L auf, der direkt mit der positiven Versorgungsspannung verbunden
ist und über die Transistoren S1, S2 abwechselnd mit dem Masse Potential über die
Vorschaltdrossel Lv und den Transistor S3 verbindbar ist. Die folgende Beschreibung
geht davon aus, daß der Transistor S3 durchgeschaltet ist, das heißt, daß die Transistoren
S1, S2 mit dem zweiten Pol der Versorgungsspannung verbunden sind. Durch die Spule
L1, die auf demselben Spulenkörper wie die Spule L gewickelt ist, wird die Spannung
mitgekoppelt und die auftretende Wechselspannung sperrt abwechselnd die Transistoren
S1, S2 mit der Schwingfrequenz des Resonanzkreises. Über den Widerstand R wird der
Arbeitspunkt der beiden Transistoren S1, S2 eingestellt. Der Schwingkreis schwingt
mit seiner Resonanzfrequenz ω = 1:

, wobei L die Induktivität der Spule und C die Kapazität des Kondensators C darstellt.
Der Schwingkreis überträgt seine Energie über den Trafo, der aus den Spulen L, L1
und L2 gebildet wird, auf den Lampenstromkreis, der außer der Spule L2 noch die Leuchtstofflampe
KL, die Impedanz Z und einen Shunt SH aufweist. Zwischen der Leuchtstofflampe KL und
dem Shunt SH wird die Spannung abgegriffen und dem Gleichrichter G zugeführt. Die
gleichgerichtete Spannung U1 liegt am Minuseingang des Komparators K an. An dem positiven
Eingang des Komparators liegt eine sägezahnförmige Spannung U2 mit der Frequenz f3
= 1:T3 an, deren Verlauf in Figur 2b dargestellt ist. Je nach dem Lampenstrom IL und
der sich dadurch über den Shunt SH einstellenden Spannung wird die am Ausgang des
Komparators K1 anliegende Rechteckspannung U3 der Frequenz f3 in ihrer Pulsweite W3
verändert.
[0015] Je höher der Lampenstrom ist, um so kürzer wird die Pulsweite W3 der Rechteckspannung.
In Figur 2 c ist die Ein- und Ausschaltdauer der dargestellten Impulse gleich.
[0016] Wird der Lampenstrom IL größer, wird die Pulsweite W3 kürzer, bei kleinerem Strom
entsprechend länger. Die Stromsollwertvorgabe kann durch die Höhe der Dreieckspannung
in Figur 2b eingestellt werden. Die Ausgangsspannung U3 des Komparators K1 wird auf
einen Eingang des UND-Gliedes A geführt, während auf den zweiten Eingang des UND-Gliedes
A die Dimmfrequenz f2 mit dem Spannungsverlauf U4 gelegt wird (Figur 2a). Die Dimmfrequenz
f2 ist rechteckförmig und in ihrer Pulsweite W2 ebenfalls veränderbar. Die Pulsweite
W2 der Dimmfrequenz f2 bestimmt die Einschaltdauer des Gegentaktwandlers und damit
der Leuchtstofflampe KL, wie später noch genauer beschrieben werden wird. Die Pulsweite
W2 der Dimmfrequenz f2 ist z.B. entweder automatisch in Abhängigkeit der Umgebungshelligkeit
oder manuell je nach gewünschter Helligkeit der Leuchtstofflampe KL einstellbar.
[0017] Am Ausgang des UND-Gliedes A steht die Spannung U5 an: Sie weist während der Pulsweite
W2 der Dimmfrequenz f2 Schaltimpulse der Pulsweite W3 mit der Schaltfrequenz f3 auf.
Somit wird der Transistor S3 während der Schaltimpulse mit der Pulsweite W3 durchgesteuert.
Mit dem ersten Impuls mit der Pulsweite W3 während einer Pulsweite W2 der Dimmfrequenz
f2 wird der Transistor S3 durchgeschaltet. Während dieser Zeit kann der Strom IB aus
der Versorgungsspannungsquelle + UB in den Schwingkreis fließen. Der Schwingkreis
beginnt mit seiner Resonanzfrequenz zu schwingen. Wenn nach dem ersten Impuls der
Pulsweite W3 zum Zeitpunkt t2 der Transistor S3 sperrt, schwingt der Schwingkreis
weiter und der im Schwingkreis gespeicherte Strom fließt durch die Vorschaltdrossel
Lv und die als Freilaufdiode geschaltete Diode D in den Schwingkreis zurück, nimmt
aber entsprechend ab.
[0018] Mit dem nächsten Schaltimpuls der Pulsweite W3 zum Zeitpunkt t3 schaltet der Transistor
S3 wieder durch: Es kann erneut Strom aus der Versorgungsspannungsquelle + UB in den
Resonanzkreis fließen und der Strom IB nimmt während der Einschaltdauer zu.
[0019] Der Strom schwankt so während der Pulsweite W2 der Dimmfrequenz f2 um seinen Mittelwert
IM (Figur 2 f). Mit sich vergrößernder bzw. verkleinernder Impulsweite W3 wird entsprechend
der Strom IB vergrößert bzw. verkleinert und über den Trafo entsprechend der Lampenstrom
IL. Wenn die Pulsweite W2 der Dimmfrequenz f2 beendet ist und der letzte Impuls der
Impulsfolge der Frequenz f3 zum Zeitpunkt t4 am Transistor S3 angelegen hat, wird
der Transistor S3 während der Pausenzeit P der Frequenz f2 gesperrt. Der Schwingkreis
schwingt aufgrund seiner Belastung durch die Lampe KL und eigener Verluste aus, die
Ströme IB und IL werden wieder zu 0 und die Leuchtstofflampe verlischt. Mit Beginn
des nächsten Impulses der Dimmfrequenz f2 beginnt sie wieder zu leuchten wie zuvor
beschrieben. Da die Dimmfrequenz f2 oberhalb der menschlichen Sehfrequenz liegt, erscheint
dem menschlichen Auge die Leuchtstofflampe je nach Pulsweite W2 verschieden hell.
[0020] Die Leuchtstofflampe KL kann bei genügend großer Versorgungsspannung auch im Primärstromkreis
z.B. parallel zum Kondensator C angeordnet werden, so daß auf die Sekundärspule L2
verzichtet werden kann. Weiterhin kann auch über einen Shunt im Primärstromkreis die
Spannung für den Gleichrichter G abgegriffen werden.
[0021] Die Schaltung aus Figur 3 weist ebenfalls einen Schwingkreis bestehend aus dem Kondensator
C und der Spule L auf, der mit der positiven Versorgungsspannung verbunden ist und
über die Transistoren S4, S5 abwechselnd mit dem Masse Potential verbindbar ist. Die
Steuereinrichtung SE ist über jeweils eine Steuerleitung SL1, SL2 mit der Basis der
Transistoren S4, S5 verbunden.
[0022] Über die Steuerleitungen SL1, SL2 werden die Transistoren S4, S5 während der Pulsweite
W2 der Dimmfrequenz f2 (Figur 4a) mit den Pulsfolgen mit der Schaltfrequenz f3 abwechselnd
angesteuert, wobei die Dauer T5 der einzelnen aneinander hängenden Impulse für einen
Transistor S4, S5 die Hälfte der Schwingungsdauer T1 des Schwingkreises beträgt (Figur
4b, c). So erhält der Schwingkreis die Frequenz f1 = 1:T1 aufgeprägt (Figur 4d).
[0023] Sofern die Frequenz f1 gleich der Resonanzfrequenz des Schwingkreises ist, schwingt
der Schwingkreis nahezu sinusförmig, so daß nur geringe störende Oberwellen auftreten.
Deshalb ist es ebenso vorteilhaft, wenn die Schwingungsdauer T der Resonanzfrequenz
ein gradzahliges Vielfaches der Schwingungsdauer T3 der Schaltfrequenz f3 ist.
[0024] In Figur 4 entspricht die Schwingungsdauer T1 des Schwingkreises der vierfachen Schwingungsdauer
T3 der einzelnen Impulse. Durch die Pulsweite W3 der einzelnen Impulse wird der mittlere
Strom IM im Primärkreis und damit auch der Lampenstrom IL im Sekundärkreis eingestellt.
[0025] Sofern man am Ende des Dimmimpulses zum Zeitpunkt t5 beide Transistoren S4, S5 gleichzeitig
durchsteuert (Figur 2b, c), wird der im Schwingkreis vorhandene Strom kurzgeschlossen,
so daß er rasch auf einen Nullpunkt sinkt und so die Leuchtstofflampe KL ohne unkontrolliertes
Nachleuchten ausschaltet.
[0026] Die Dimmfrequenz f2 ist nur in der Steuereinrichtung SE intern vorhanden. Ihre Pulsweite
W2 bestimmt die Einschaltdauer des Schwingkreises und damit die Einschaltdauer der
Leuchtstofflampe KL. Die in Figur 3 dargestellte Schaltung entspricht einer Steuerung.
Hierzu können einzelne Pulsweitenwerte W2 der Dimmfrequenz f2 für verschiedene gewünschte
Helligkeiten und/oder Betriebstemperaturen in die Speichereinrichtungen abgelegt sein,
die in der Speichereinrichtung SE direkt vorhanden sind oder auf die die Steuereinrichtung
SE zugreifen kann.
[0027] Auch ist es möglich, eine Regelung dadurch aufzubauen, daß z.B. die Ströme IB oder
IL gemessen werden und der Lampenstrom entsprechend ausgeregelt wird.
[0028] Figur 5 zeigt eine Leuchtstofflampe L, die einen Hochspannungskondensator Z mit dem
Sekundärkreis L2 eines Transformators verbunden ist. Der Transformator wird in seinem
Primärkreis L von zwei im Gegentakt schaltenden MOSFET-Transistoren S6 und S7 bestromt,
welche von einer Steuereinrichtung SL angesteuert werden, wobei der Primärkreis L
des Transformators gleichzeitig mit der Betriebsspannung U
B verbunden ist. Dabei ist jedes Gate G der Transistoren S6, S7 mit der Steuerungseinrichtung
SL verbunden. Der Drain D jedes Transistors S6, S7 führt an die Primärwicklung L des
Transformators, wobei die Sources S der MOSFET-Transistoren S6, S7 gemeinsam an einen
Shuntwiderstand R1 führen, der an Masse liegt.
[0029] Die Steuerungseinrichtung SL verarbeitet als Eingangssignal einen Spannungsabfall
über dem Shuntwiderstand R1. Der Spannungsabfall wird dem invertierenden Eingang eines
Komparators K zugeführt, an dessen nichtinvertierendem Eingang eine Referenzspannung
U
REF mit konstantem Wert anliegt. Der Ausgang des Komparators K ist mit der Steuerungseinrichtung
SL verbunden.
[0030] Die Funktion der Ansteuerung der Kaltkathodenleuchtstofflampe KL wird im folgenden
unter Bezugnahme auf Figur 6a und b erläutert. Dabei sind über der Zeit aufgetragen
- Signal 1
- Ansteuersignal am MOSFET-Transistor S6
- Signal 2
- Ansteuersignal am MOSFET-Transistor S7
- Signal 3
- Strom durch die Kaltkathodenleuchtstofflampe KL
- Signal 4
- Spannung über der Kaltkathodenleuchtstofflampe KL
[0031] Die beiden MOSFET-Transistoren S6, S7 werden nacheinander jeweils mit einem Impuls
1 einmalig angesteuert. Dadurch wird der Schwingkreis, bestehend aus der Sekundärspule
L2, dem Hochspannungskondensator Z und der Leuchtstofflampe KL angestoßen. Der Schwingkreis
klingt nach einer e-Funktion ab (vergl. Signal 4, Punkt 2). Das Gas in der Kaltkathodenleuchtstofflampe
KL kann sich in dieser Zeit ionisieren und organisieren. Nach einer bestimmten Zeit
nach dem erstmaligen Anstoßen des Schwingkreises, z. B. nach 80 µsec., werden die
Transistoren S6, S7 kontinuierlich wechselseitig angesteuert (Signal 1 und 2, Punkt
4). Die Kaltkathodenleuchtstofflampe KL gibt ab diesem Zeitpunkt sofort Licht ab (wie
Signal 4 in Punkt 3 zu entnehmen ist).
[0032] Die Steuereinrichtung SL steuert die MOSFET-Transistoren S6, S7 impulsförmig an (Figur
6a, Signal 1 und 2). Der durch die MOSFET-Transistoren S6, S7 fließende Strom wird
als Spannungsabfall über dem Shuntwiderstand R1 gemessen und durch den Komparator
K2 ausgewertet, der je nachdem, ob die gemessene Spannung den Referenzwert überschreitet
oder nicht, ein Low- oder High-Signal abgibt. Das Ausgangssignal des Komparators K2
wird in der Steuereinrichtung SL logisch mit dem Signal 1 verknüpft. Dies führt dazu,
daß die MOSFET-Transistoren S6, S7 während der Ansteuerung durch die Steuerlogik im
Takt des Ausgangssignals des Komparators K durchgesteuert oder gesperrt werden.
[0033] Nach der gewünschten Anzahl von Ansteuerimpulsen werden die beiden MOSFET-Transistoren
S6, S7 gleichzeitig angesteuert, wie aus Figur 6b, Signal 1 und 2 zum Zeitpunkt 5
hervorgeht. Dem Schwingkreis L2, Z, KL wird dadurch schlagartig die Energie entzogen
und die Lichtabgabe der Kaltkathodenleuchtstofflampe bricht sofort ab.
[0034] Diese Vorrichtung hat den Vorteil, daß der flackerfreie Betrieb der Leuchtstofflampe
L nur durch die spezielle Ansteuerung der MOSFET-Transistoren S6, S7 erreicht wird.
Auf umfangreiche Steuerschaltungen, wie sonst üblich, kann verzichtet werden.
1. Schaltungsanordnung zum dimmbaren Betrieb einer Leuchtstofflampe mit einer bestimmten
Betriebsfrequenz (f1), mit einer Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten der Betriebsfrequenz
(f1) mit einer Dimmfrequenz (f2), wobei die Pulsweite (W2) der Dimmfrequenz (f2) veränderbar
ist, und wobei die Dimmfrequenz (f2) kleiner als die Betriebsfrequenz (f1) ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Leuchtstofflampenstrom während der Dauer der Pulsweite (W2) der Dimmfrequenz
(f2) durch Ein- und Ausschalten der Versorgungsspannung mit einer Schaltfrequenz (f3)
mit veränderbarer Pulsweite (W3) einstellbar ist, wobei die Schaltfrequenz (f3) größer
ist als die Betriebsfrequenz (f1).
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Gegentaktwandler zum Erzeugen der Betriebsfrequenz (f1) aufweist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegentaktwandler einen Schwingkreis mit einer Kapazität und einer Induktivität
(L) aufweist,
dass der Schwingkreis mit einem ersten Pol der Versorgungsspannung verbunden ist,
dass der Schwingkreis abwechselnd über einen ersten und zweiten Schalter (S1, S2,
S4, S5), die jeweils an einem Anschluß der Induktivität (L) und/oder der Kapazität
(C) angeschlossen sind, mit dem zweiten Pol der Versorgungsspannung direkt oder über
einen dritten Schalter (S3) verbindbar ist,
dass der erste und zweite Schalter (S1, S2, S4, S5) mit jeweils einem Leistungsanschluß
an jeweils einen Anschluß der Induktivität (L) und/oder der Kapazität (C) angeschlossen
sind,
dass die Leuchtstofflampe (KL) parallel zur Induktivität (L) und/oder Kapazität (C)
angeordnet ist oder über einen Transformator mit der Betriebsfrequenz (f1) versorgbar
ist, wobei eine Primärwicklung des Transformators vorteilhafterweise die Induktivität
(L) des Schwingkreises bildet.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (S1, S2, S3, S4, S5) elektronische Schalter sind.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Schalter (S1, S2) mit seinem jeweiligen Leistungsanschluß über
den dritten Schalter (S3) mit dem zweiten Pol der Versorgungsspannung verbindbar ist,
dass der dritte Schalter (S3) über ein Stromventil (D) mit dem ersten Pol der Versorgungsspannung
verbunden ist,
dass das Stromventil (D) als Freilaufdiode dient wenn der dritte Schalter nicht leitend
ist,
dass die Steueranschlüsse des ersten und zweiten Schalters (S1, S2) mit einer Mitkopplungseinrichtung
verbunden sind,
dass der dritte Schalter mit Impulsfolgen betätigbar ist, bei der die einzelnen Impulse
eine Schaltperiode (T3 = 1 : f3) aufweisen und während der Dauer der lmpulsweiten
(W2) der Dimmfrequenz (f2) freigegeben werden.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Steueranschluss des dritten Schalters der Ausgang eines UND-Gliedes (U) angeschlossen
ist, an dessen einem Eingang die Dimmfrequenz (f2) anliegt und an dessen anderen Eingang
der Ausgang eines Komparators (K) anliegt, an dessen positivem Eingang ein säge- oder
dreieckförmiges Signal mit der Schaltfrequenz (f3) und an dessen negativem Eingang
ein Signal anliegt, das dem tatsächlichen oder angenommenen Lampenstrom (IL) oder
dem Primärstrom (IB) entspricht.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitkopplungseinrichtung aus einer Spule (L1) besteht, die auf denselben Spulenkörper
wie die Induktivität (L) gewikkelt ist und deren jeweiligen Anschlüsse mit den Steueranschlüssen
des ersten bzw. zweiten Schalters (S1, S2) verbunden sind.
8. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lampenstrom-Sollwert (IL) in Abhängigkeit der Temperatur der Leuchtstofflampe
oder der Umgebung vorgegeben wird.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und zweite Schalter (S4, S5) mit jeweils einem Leistungsanschluß mit dem
zweiten Pol der Versorgungsspannung verbunden ist, dass der erste und zweite Schalter
(S4, S5) mit seinem jeweiligen Steueranschluß mit einer Steuerungseinrichtung (SE)
verbunden ist, dass die Steuerungseinrichtung (SE) die Schalter (S4, S5) mit Impulsfolgen,
deren einzelne Impulse die Schaltperiodendauer (T3) aufweisen, abwechselnd ansteuert,
wobei die Dauer (T5) der einzelnen aneinanderhängenden impulse für einen Schalter
(S4, S5) die Hälfte der Schwingungsdauer (T1) des Schwingkreises beträgt.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfrequenz (f3) ein geradzahlig Vielfaches der Betriebsfrequenz (f1) ist.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Betriebsfrequenz (f1) in etwa der Resonanzfrequenz des Schwingkreises entspricht.
12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Leistungsschalter (S6, S7) im Primärkreis eines Transformators angeordnet sind,
und im Gegentakt von einer Steuerungseinrichtung (SL) ansteuerbar sind, dass zwischen
den Schaltern (S6, S7) und Masse ein Shuntwiderstand (R1) angeordnet ist, dessen Spannungsabfall
zur Stromregelung verwendet wird.
13. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannungsabfall über einen Komparator (K2) an die Steuerungseinrichtung (SL)
geführt wird, wobei der Spannungsabfall an einen ersten Eingang des Komparators (K2)
anliegt, an dessen zweiten Eingang eine Referenzspannung geführt ist.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalter (S6, S7) MOSFET-Transistoren sind, deren Drain (D) dem Primärkreis (L)
des Transformators und deren Gate (G) mit der Steuerlogik (SL) verbunden ist, wobei
die Sources (S) beider Transistoren (S6, S7) sowohl mit dem Shuntwiderstand (K2) als
auch mit dem Komparator (K2) verbunden sind.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuereinrichtung (SE, SL) beide Schalter (S4, S5, S6, S7) vor oder bei Beginn
der lmpulsfolgepause gleichzeitig ein- und danach wieder ausschaltet.
16. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (SE) die Pulsweiten (W3) der Schaltfrequenz (f3) in Abhängigkeit
des Lampenstroms regelt.
17. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 oder 15 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (SE) die Pulsweiten (W3) der Schaltfrequenz (f3) aufgrund der
Temperatur der Lampe oder der Umgebung steuert.
18. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 oder 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung die Pulsweite (W2) der Dimmfrequenz (f2) in Abhängigkeit der
Umgebungshelligkeit oder eines Sollwertgebers steuert.
19. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 9 bis 11 oder 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorschaltdrossel (Lv) zwischen einem Pol der Versorgungsspannung und dem Schwingkreis
angeordnet ist.
1. Circuit arrangement for the dimmable operation of a fluorescent lamp at a specific
operating frequency (f1), having an apparatus for switching the operating frequency
(f1) on and off at a dimming frequency (f2), the pulse width (W2) of the dimming frequency
(f2) being variable, and the dimming frequency (f2) being less than the operating
frequency (f1), characterized in that the fluorescent lamp current during the duration of the pulse width (W2) of the dimming
frequency (f2) is adjustable by the supply voltage being switched on and off at a
switching frequency (f3) with a variable pulse width (W3), the switching frequency
(f3) being greater than the operating frequency (f1).
2. Circuit arrangement according to Claim 1, characterized in that it has a push-pull converter for generating the operating frequency (f1).
3. Circuit arrangement according to Claim 2,
characterized in that the push-pull converter has a resonant circuit with a capacitance element and an
inductance element (L),
in that the resonant circuit is connected to a first pole of the supply voltage,
in that the resonant circuit can be connected alternately via a first and second switch (S1,
S2, S4, S5), which are each connected to a terminal of the inductance element (L)
and/or of the capacitance element (C), to the second pole of the supply voltage directly
or via a third switch (S3),
in that the first and second switches (S1, S2, S4, S5) are connected, in each case by a power
terminal, in each case to a terminal of the inductance element (L) and/or of the capacitance
element (C),
in that the fluorescent lamp (KL) is arranged in parallel with the inductance element (L)
and capacitance element (C) or can be supplied with the operating frequency (f1) via
a transformer, a primary winding of the transformer advantageously forming the inductance
element (L) of the resonant circuit.
4. Circuit arrangement according to Claim 3, characterized in that the switches (S1, S2, S3, S4, S5) are electronic switches.
5. Circuit arrangement according to Claim 3 or 4, characterized in that the first and second switches (S1, S2) can be connected, by their respective power
terminal, via the third switch (S3) to the second pole of the supply voltage,
in that the third switch (S3) is connected to the first pole of the supply voltage via a
current valve (D),
in that the current valve (D) serves as a freewheeling diode when the third switch is not
in the on state,
in that the control terminals of the first and second switches (S1, S2) are connected to
a positive feedback device,
in that the third switch can be actuated by pulse trains in which the individual pulses have
a switching period (T3 = 1 : f3) and are enabled for the duration of the pulse widths
(W2) of the dimming frequency (f2).
6. Circuit arrangement according to Claim 5, characterized in that the output of an AND element (U) is connected to the control terminal of the third
switch, to one input of which AND element the dimming frequency (f2) is applied and
to the other input of which AND element the output of a comparator (K) is applied,
to the positive input of which comparator a sawtooth- or triangular-waveform signal
at the switching frequency (f3) is applied and to the negative input of which comparator
a signal is applied which corresponds to the actual or assumed lamp current (IL) or
to the primary current (IB).
7. Circuit arrangement according to Claim 5 or 6, characterized in that the positive feedback device comprises a coil (L1), which is wound onto the same
coil former as the inductance element (L) and whose respective terminals are connected
to the control terminals of the first and second switch (S1, S2), respectively.
8. Circuit arrangement according to one of the preceding claims, characterized in that the lamp-current desired value (IL) is predetermined as a function of the temperature
of the fluorescent lamp or of the surroundings.
9. Circuit arrangement according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the first and second switches (S4, S5) are connected, in each case by a power terminal,
to the second pole of the supply voltage, in that the first and second switches (S4, S5) are connected by their respective control
terminal to a control device (SE), in that the control device (SE) alternately drives the switches (S4, S5) with pulse trains
whose individual pulses have the switching period (T3), the duration (T5) of the individual
consecutive pulses for a switch (S4, S5) amounting to half the oscillation duration
(T1) of the resonant circuit.
10. Circuit arrangement according to Claim 9, characterized in that the switching frequency (f3) is an even multiple of the operating frequency (f1).
11. Circuit arrangement according to Claim 9 or 10, characterized in that the operating frequency (f1) approximately corresponds to the resonant frequency
of the resonant circuit.
12. Circuit arrangement according to Claim 1 or 2, characterized in that two power switches (S6, S7) are arranged in the primary circuit of a transformer,
and can be driven in a push-pull manner by a control device (SL), in that a shunt resistor (R1) is arranged between the switches (S6, S7) and earth, the voltage
drop of which resistor is used for the purpose of current regulation.
13. Circuit arrangement according to Claim 12, characterized in that the voltage drop is passed via a comparator (K2) to the control device (SL), the
voltage drop being applied to a first input of the comparator (K2), to whose second
input a reference voltage is passed.
14. Circuit arrangement according to Claim 12 or 13, characterized in that the switches (S6, S7) are MOSFET transistors whose drains (D) are connected to the
primary circuit (L) of the transformer and whose gates (G) are connected to the control
logic unit (SL), the sources (S) of the two transistors (S6, S7) being connected both
to the shunt resistor (R1) and to the comparator (K2).
15. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 14, characterized in that, before or at the beginning of the pulse train intermission, the control device (SE,
SL) simultaneously switches the two switches (S4, S5, S6, S7) on and then off again.
16. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 11 or 15, characterized in that the control device (SE) regulates the pulse widths (W3) of the switching frequency
(f3) as a function of the lamp current.
17. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 11 or 15 to 16, characterized in that the control device (SE) controls the pulse widths (W3) of the switching frequency
(f3) on the basis of the temperature of the lamp or of the surroundings.
18. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 11 or 15 to 17, characterized in that the control device controls the pulse width (W2) of the dimming frequency (f2) as
a function of the ambient brightness or a desired value transmitter.
19. Circuit arrangement according to one of Claims 9 to 11 or 15 to 18, characterized in that a series inductor (Lv) is arranged between one pole of the supply voltage and the
resonant circuit.
1. Circuit permettant de faire varier la luminosité d'un tube fluorescent, avec une fréquence
de service (f1) déterminée, avec un dispositif permettant de connecter et de déconnecter
la fréquence de service (f1) avec une fréquence de variation de la luminosité (f2),
la largeur (W2) des impulsions de la fréquence de variation de la luminosité (f2)
pouvant être modifiée et la fréquence de variation de la luminosité (f2) étant inférieure
à la fréquence de service (f1) caractérisé par le fait que le courant du tube fluorescent, pendant la durée de la largeur (W2) des impulsions
de la fréquence de variation de la luminosité (f2), peut être réglé en connectant
et en déconnectant la tension d'alimentation avec une fréquence de commutation (f3)
ayant une largeur d'impulsions (W3) modifiable, la fréquence de commutation (f3) étant
supérieure à la fréquence de service (f1).
2. Circuit selon la revendication 1 caractérisé par le fait que le circuit comporte un convertisseur symétrique destiné à produire la fréquence de
service (f1).
3. Circuit selon la revendication 2 caractérisé par le fait que le convertisseur symétrique comporte un circuit résonant avec une capacité et une
inductance (L),
que le circuit résonant est relié à une première borne de la tension d'alimentation,
que le circuit résonant peut être relié, à tour de rôle par l'intermédiaire d'un premier
et d'un deuxième commutateur (S1, S2, S4, S5), qui sont reliés chacun à une borne
de l'inductance (L) et/ou de la capacité (C), à la deuxième borne de la tension d'alimentation
directement ou bien par l'intermédiaire d'un troisième commutateur (S3),
que le premier et le deuxième commutateur (S1, S2, S4, S5) sont raccordés chacun par
une borne de puissance à une borne de l'inductance (L) et/ou de la capacité (C),
que le tube fluorescent (KL) est monté en parallèle sur l'inductance (L) et/ou la
capacité (C) ou qu'il peut être alimenté avec la fréquence de service (f1) par l'intermédiaire
d'un transformateur, un enroulement primaire du transformateur constituant d'une façon
avantageuse l'inductance (L) du circuit résonant.
4. Circuit selon la revendication 3 caractérisé par le fait que les commutateurs (S1, S2, S3, S4, S5) sont des commutateurs électroniques.
5. Circuit selon la revendication 3 ou 4 caractérisé par le fait que le premier et le deuxième commutateur (S1, S2) peuvent être reliés, par leur borne
de puissance respective, par l'intermédiaire du troisième commutateur (S3), à la deuxième
borne de la tension d'alimentation,
que le troisième commutateur (S3) est relié, par l'intermédiaire d'une soupape de
courant (D), à la première borne de la tension d'alimentation,
que la soupape de courant (D) sert de diode à roue libre lorsque le troisième commutateur
n'est pas passant,
que les bornes de commande du premier et du deuxième commutateur (S1, S2) sont reliées
à un dispositif de contre-réaction positive,
que le troisième commutateur peut être actionné par des séquences d'impulsions, dans
lesquelles les différentes impulsions ont une période de commutation (T3 = 1 : f3)
et sont libérées pendant la durée de la largeur (W2) des impulsions de la fréquence
de variation de la luminosité (f2).
6. Circuit selon la revendication 5 caractérisé par le fait que, sur la borne de commande du troisième commutateur, est raccordée la sortie d'un circuit
porte additif ET (U), sur l'une des entrées duquel est appliquée la fréquence de variation
de la luminosité (f2) et sur l'autre entrée, la sortie d'un comparateur (K), sur l'entrée
positive duquel est appliqué un signal en dents de scie ou triangulaire ayant la fréquence
de commutation (f3) et sur l'entrée négative duquel est appliqué un signal qui correspond
au courant (IL) effectif ou supposé du tube fluorescent ou au courant primaire (IB).
7. Circuit selon la revendication 5 ou 6 caractérisé par le fait que le dispositif de contre-réaction positive se compose d'une bobine (L1), qui est bobinée
sur le même support que l'inductance (L) et que ses bornes respectives sont raccordées
aux bornes de commande du premier et, respectivement, du deuxième commutateur (S1,
S2).
8. Circuit selon l'une des revendications précédentes caractérisé par le fait que la valeur de consigne du courant du tube (IL) est donnée en fonction de la température
du tube fluorescent ou de la température ambiante.
9. Circuit selon l'une des revendications 1 à 3 caractérisé par l e fait que le premier et le deuxième commutateur (S4, S5) sont reliés chacun par
une borne de puissance à la deuxième borne de la tension d'alimentation, que le premier
et le deuxième commutateur (S4, S5) sont reliés chacun par leur borne de commande
respective à un dispositif de commande (SE), que le dispositif de commande (SE) excite
les commutateurs (S4, S5) l'un après l'autre avec des séquences d'impulsions, dont
les différentes impulsions ont la durée de la période de commutation (T3), la durée
(T5) des différentes impulsions pour un commutateur (S4, S5), qui sont enchaînées
les unes aux autres, étant égale à la moitié de la durée d'oscillation (T1) du circuit
résonant.
10. Circuit selon la revendication 9 caractérisé par le fait que la fréquence de commutation (f3) est un multiple à nombre pair de la fréquence de
service (f1).
11. Circuit selon la revendication 9 ou 10 caractérisé par le fait que la fréquence de service (f1) correspond approximativement à la fréquence de résonance
du circuit résonant.
12. Circuit selon la revendication 1 ou 2 caractérisé par le fait que deux commutateurs de puissance (S6, S7) sont disposés dans le circuit primaire d'un
transformateur et qu'ils peuvent être commandés en push-pull par un dispositif de
commande (SL), qu'une résistance de shunt (R1) est disposée entre les commutateurs
(S6, S7) et la masse, la chute de tension à ses bornes étant utilisée pour la régulation
du courant.
13. Circuit selon la revendication 12 caractérisé par le fait que la chute de tension est appliquée, par l'intermédiaire d'un comparateur (K2), au
dispositif de commande (SL), la chute de tension étant appliquée à une première entrée
du comparateur (K2), alors qu'une tension de référence est appliquée sur sa deuxième
entrée.
14. Circuit selon la revendication 12 ou 13 caractérisé par le fait que les commutateurs (S6, S7) sont des transistors à effet de champ à grille isolée par
une couche d'oxyde de silicium (ou transistors MOSFET), dont le drain (D) est relié
au circuit primaire (L) du transformateur et dont la grille (G) est reliée à la logique
de commande (SL), les sources (S) des deux transistors (S6, S7) étant reliées aussi
bien à la résistance de shunt (K2) qu'au comparateur (K2).
15. Circuit selon l'une des revendications 9 à 14 caractérisé par le fait que le dispositif de commande (SE, SL) ferme et, ensuite, rouvre simultanément les deux
commutateurs (S4, S5, S6, S7) avant ou au début de la pause de séquence d'impulsions.
16. Circuit selon l'une des revendications 9 à 11 ou 15 caractérisé par le fait que le dispositif de commande (SE) règle la largeur (W3) des impulsions de la fréquence
de commutation (f3) en fonction du courant du tube fluorescent.
17. Circuit selon l'une des revendications 9 à 11 ou 15 à 16 caractérisé par le fait que le dispositif de commande (SE) commande la largeur (W3) des impulsions de la fréquence
de commutation (f3) sur la base de la température du tube fluorescent ou de la température
ambiante.
18. Circuit selon l'une des revendications 9 à 11 ou 15 à 17 caractérisé par le fait que le dispositif de commande (SE) commande la largeur (W2) des impulsions de la fréquence
de variation de la luminosité (f2) en fonction de la luminosité ambiante ou d'un codeur
de valeur de consigne.
19. Circuit selon l'une des revendications 9 à 11 ou 15 à 18 caractérisé par le fait qu'une bobine d'appoint (Lv) est disposée entre une borne de la tension d'alimentation
et le circuit résonant.