[0001] Diese Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Konstruieren eines unterirdischen
Tunnels mit einer Verkleidung, wobei eine Tunnelöffnung im Boden gemacht wird und
in dem Maß, wie diese Tunnelöffnung geformt wird, Rohrelemente eines nach dem anderen
als Ganzes oder in Teilen vor Ort angebracht werden.
[0002] US-A-4 507 019, offenbart ein Verfahren mit dem ein Tunnel mit einer Verkleidung
geschafen wird, wobei es sich um einer Ersetzung von Rohren handelt.
[0003] Ein derartiges Verfahren ist im Belgischen Patent Nr. 1.009.528 beschrieben. Gemäß
diesem Verfahren wird die Öffnung im Boden mit einer Tunnelgrabmaschine mit einem
vorn mit einem Messer versehenen Metallköcher gebohrt, der durch Druckzylinder intermittierend
vorwärtsgedrückt wird, die sich, unter Dazwischentreten eines Druckrings, der gegen
das zuletzt plazierte Tunnelelement anlehnt, von dem bereits geformten Tunnelabschnitt
abstoßen. Das Erdreich wird mittels eines in dem Köcher angebrachten Grabwerkzeugs
ausgegraben.
[0004] Die Anwendung dieses Verfahrens erfordert eine Vorrichtung, die von relativ komplexer
Konstruktion und somit relativ teuer ist.
[0005] Insbesondere ist eine relativ komplexe und teure Steuervorrichtung erforderlich,
um die Tunnelgrabmaschine in die richtige Richtung zu lenken, und müssen Rohrelemente
verwendet werden, die den Vorwärtsstaudruck aufnehmen können.
[0006] Derartige Verfahren sind dann auch hauptsächlich geeignet für das Anlegen verkleideter
Tunnels mit großem Durchmesser.
[0007] Die für die Anwendung des vorgenannten bekannten Verfahrens erforderliche Vorrichtung
ist umso teurer, als spezielle Vorkehrungen getroffen werden müssen, da die Rohrelemente
durch gewellte oder gerippte gebogene Platten geformt sind.
[0008] Diese gerippten oder gewellten Rohrelemente werden in zusammengedrückter Form in
die Öffnung eingebracht, wobei sie Ringe mit einem kleineren Außendurchmesser bilden
als der Innendurchmesser der bereits plazierten Rohrelemente, die bereits einen Teil
der Verkleidung darstellen, wonach sie an der gewünschten Stelle zu einem Ring mit
einem Außendurchmesser, der mit dem Innendurchmesser der Tunnelöffnung übereinstimmt,
und somit zu einem Teil der Verkleidung umgeformt werden.
[0009] In Anbetracht dessen, daß gerippte oder gewellte Platten wenig Druck in axialer Richtung
des Tunnels aufnehmen können, werden, wenn Druckzylinder zum Fortbewegen der Tunnelmaschine
verwendet werden, gegenüber jedem Druckzylinder längsgerichtete Verstärkungsrippen
auf dem Tunnelelement angebracht, um die Druckkräfte auf den bereits fertiggestellten
und übrigens mit Beton verstärkten Tunnelabschnitt zu übertragen.
[0010] Dies ist nicht erforderlich, wenn Zuganker verwendet werden, jedoch können Zuganker
in relativ weichem Boden und somit meist beim Anlegen eines Tunnels in geringer Tiefe
nicht verwendet werden.
[0011] Bei Tunnels mit relativ kleinem Durchmesser, die sich in nicht allzu großer Tiefe
befinden, wie sie etwa verwendet werden könnten, um Waren von einem Umschlagplatz
außerhalb eines Stadtzentrums unterirdisch nach dem Bestimmungsplatz zu transportieren,
um das Fahren von Lastkraftwagen in diesem Zentrum zu vermeiden, könnten derartige
Rohrelemente aus gerippten oder gewellten Platten geeignet sein.
[0012] Die Erfindung bezweckt ein Verfahren zum Konstruieren eines unterirdischen Tunnels
mit einer Verkleidung von Rohrelementen, das die vorgenannten Nachteile nicht aufweist
und gestattet, auf preisgünstige und genaue Weise einen verkleideten Tunnel zu erhalten,
insbesondere auch mit Rohrelementen aus gerippten oder gewellten Platten.
[0013] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß zuerst mindestens zwei Gruben
im Boden gemacht werden, mit einem gelenkten Bohrwerkzeug ein Zugkabel oder dergleichen
von Grube zu Grube angebracht wird und die zu verkleidende Tunnelöffnung im Boden
zwischen diesen Gruben geformt wird, indem in einer Grube eine rotierende Tunnelbohrmaschine
an dem Zugkabel befestigt wird und mit Hilfe einer Zugmaschine in einer anderen Grube
die Tunnelbohrmaschine von der ersten zur anderen Grube gezogen wird.
[0014] Der Bohrkopf wird nicht auf der bereits angebrachten Verkleidung abgestützt. Große
Längen, nämlich bis zu 3000 m, können auf diese Weise mit einer geringen Abweichung
gebohrt werden. Durch die gezogene Tunnelbohrmaschine können Senkungen an der Bodenoberfläche
beschränkt werden und entstehen um die Verkleidung herum keine Hohlräume, die mit
Wasser und Erdreich aus den oberen Schichten aufgefüllt werden müssen.
[0015] Es ist bekannt, einen Bohrkopf mit Hilfe eines Zugkabels von Grube zu Grube zu ziehen,
jedoch wird dieses Zugkabel von der Bodenoberfläche aus in die gewünschte Tiefe in
den Boden gebracht. Übrigens geht es darum, einen Durchgang für Versorgungsleitungen
unter Flüssen, Straßen und derartigem herzustellen, der selbstverständlich einen geringen
Durchmesser besitzt und nicht mit einer Verkleidung versehen wird.
[0016] In einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird der Teil des Bodens, der eine
Grube begrenzt und wo eine Öffnung gebohrt werden soll, vor dem Bohren mit der Tunnelbohrmaschine,
stabilisiert.
[0017] Mit der Absicht, die Merkmale der Erfindung besser darzustellen, sind hiernach, als
Beispiel ohne jeden einschränkenden Charakter, einige bevorzugte Ausführungsformen
eines Verfahrens zum Konstruieren eines unterirdischen Tunnels mit einer Verkleidung
von Rohrelementen und einer dabei verwendeten Tunnelbohrmaschine gemäß der Erfindung
beschrieben, unter Verweis auf die begleitenden Zeichnungen, worin:
Figur 1 schematisch einen Querschnitt eines Tunnels darstellt, der gemäß der Erfindung
im Boden angelegt wird;
Figur 2 in größerem Maßstab den Teil darstellt, der in Figur 1 mit F2 angedeutet ist;
Figur 3 in größerem Maßstab den Teil darstellt, der in Figur 1 mit F3 angedeutet ist;
Figur 4 in größerem Maßstab den Teil darstellt, der in Figur 2 mit F4 angedeutet ist;
Figur 5 einen Querschnitt gemäß der Linie V-V in Figur 4 darstellt.
[0018] Das Anlegen eines verkleideten Tunnels 1 im Boden 2 geschieht gemäß der Erfindung
hauptsächlich in drei Schritten.
[0019] In einem ersten Schritt werden in regelmäßigen Abständen, beispielsweise alle 3000
m, dort, wohin der Tunnel 1 kommen soll, vertikale Gruben 3 gegraben. Diese Gruben
3 werden, zumindest an den Seiten, an denen ein Tunnel 1 münden soll, jedoch außer
an der Stelle dieser Mündung selbst, mit einer Wand 4, beispielsweise aus Beton, verkleidet.
[0020] Der Boden jeder Grube 3 und die Teile der Seitenwände, wo der Tunnel 1 durch diese
Grube 3 kommen muß, werden stabilisiert, beispielsweise durch Einspritzen von Bentonit.
In den Figuren 1 und 3 sind diese stabilisierten Zonen mit der Referenzziffer 5 angedeutet.
Diese Zonen 5 garantieren die Wasserdichtheit zur Grube 3 hin.
[0021] In einem zweiten Schritt wird von Grube 3 zu Grube 3 ein Zugkabel 6 mittels eines
gesteuerten Bohrwerkzeugs 7 angebracht, wie in den Figuren 1 und 3 an der rechten
Seite dargestellt. Dieses Bohrwerkzeug 7 kann von einer bekannten Konstruktion sein
und beispielsweise mit Hochdruckspritzköpfen oder dergleichen versehen sein und wird
hier dann auch nicht beschrieben.
[0022] Das Zugkabel 6 kann von einer Grube 3 zur folgenden angebracht werden. Sein Ende
wird in dieser letzten Grube 3 losgelassen, so daß das Kabel auf den Boden fällt,
oder wird auf einer in dieser Grube 3 aufgestellten Trommel 8 befestigt.
[0023] In einer Variante ist es möglich, dasselbe Zugkabel 6 mit dem Bohrwerkzeug 7 weiter
durch zu ziehen bis zu einer folgenden Grube 3, und eventuell über mehrere Gruben
3. In einer Grube 3, über welche das Zugkabel 6 durchläuft, kann eine Führungsrolle
angebracht sein.
[0024] Im dritten und letzten Schritt wird die Tunnelöffnung 9 gebohrt und mit einer Verkleidung
10 versehen, bestehend aus Rohrelementen 11, die aus gerippten oder gewellten, gegen
Korrosion geschützten Stahlplatten geformt sind.
[0025] Hierzu wird eine Tunnelbohrmaschine 12 verwendet, die, wie in den Figuren 2 und 4
dargestellt, einen konischen Bohrkopf 13 umfaßt, der am vorderen Ende eines Köchers
14 drehbar montiert ist und auf bekannte Weise durch Antriebsmittel angetrieben wird,
die von einem oder mehr hydraulischen oder anderen Motoren 15 gebildet werden.
[0026] Durch den Bohrkopf 13 ist ein axialer Durchgang 16 für das Zugkabel 6 geformt, während
an der Rückseite, die sich somit in der geformten Tunnelöffnung 9 befindet, gegenüber
vom Durchgang 16 ein Lager 17 befestigt ist, womit eine Druckkapsel 18 und ein Befestigungselement
19, woran dieses Zugkabel befestigt ist, in Bezug zum Bohrkopf 13 gelagert sind.
[0027] Weiterhin wird von einer Zugmaschine 20 Gebrauch gemacht, die von einer bekannten
Konstruktion sein kann und beispielsweise aus einem Gestell 21 und aus einem Kabelklemmmechanismus
22, der durch Zylinder 23 hin- und herbewegt werden kann, bestehen kann.
[0028] Die Zugmaschine 20 wird in einer Grube 3 plaziert und mit ihrem Gestell 21 auf Trägern
24 befestigt, die auf der Wand 4 der Grube 3 quer über der darin freigelassenen Öffnung
für den Tunnel 1 angebracht sind. Das Zugkabel 6 wird durch den Kabelklemmmechanismus
22 gesteckt.
[0029] Dieser Kabelklemmmechanismus 22 greift das Zugkabel 6, wenn die Zylinder 23 in eingeschobener
Position sind. Durch das Ausschieben dieser Zylinder 23 werden dieser Kabelklemmmechanismus
22 und das dadurch festgeklemmte Zugkabel 6 über einen Abstand fortbewegt. Wenn die
Zylinder 23 sich in ausgeschobener Position befinden, löst der Kabelklemmmechanismus
22 das Zugkabel 6 und wird dieses durch das Einschieben der Zylinder 23 zurück in
seine Startposition gebracht und wiederholt sich der vorgenannte Zyklus und wird das
Zugkabel 6 somit intermittierend vorwärts gezogen und auf der Trommel 8 aufgerollt.
[0030] Die Zugmaschine 20 kann in einer Variante aus einer Winde oder dergleichen geformt
sein, wodurch das Ziehen ununterbrochen stattfinden kann. Die reale Kraft, die das
Zugkabel 6 auf den Bohrkopf 13 ausübt, wird durch die Druckkapsel 18 reguliert.
[0031] Die Tunnelbohrmaschine 12 wird somit vom Zugkabel 6 vorwärts gezogen, während gebohrt
wird, und wird somit der Richtung des Zugkabels 6 folgen und durch dieses Zugkabel
6 geführt werden.
[0032] Obwohl die Richtung des Zugkabels 6 normalerweise richtig ist, kann eine Korrektursteuerung
der Tunnelbohrmaschine 12 in bestimmten Fällen doch erwünscht oder notwendig sein.
[0033] Hierzu besteht der Köcher 14 aus einem vorderen Teil 25 und einem hinteren Teil 26,
die mit einem verformbaren Ring 27 miteinander verbunden sind. Mit Hilfe von Steuerzylindern
28 kann die Richtung des vorderen Teils 25 in Bezug auf den hinteren Teil 26 eingestellt
werden.
[0034] Die Abfuhr des vor der Tunnelbohrmaschine 12 freigesetzten Erdreichs 2 kann auf verschiedene
Arten stattfinden, beispielsweise mit Hilfe einer Schraube 29 und Förderbändern 30,
wie in Figur 2 dargestellt, oder mittels Pumpen.
[0035] Die gewellten Platten, die die Rohrelemente 11 bilden, werden eine nach der anderen
in der gebohrten Tunnelöffnung 9 angebracht, in zusammengefaltetem Zustand, wobei
sie einen offenen Ring formen, dessen Enden einander jedoch überlappen, so daß der
Außendurchmesser der Platte kleiner ist als der Innendurchmesser des verkleideten
Tunnels 1.
[0036] Das zuletzt angebrachte Rohrelement 11 befindet sich noch zum größten Teil im hinteren
Teil 26 des Köchers 14, wenn in diesem Teil infolge des Vorwärtsziehens der Tunnelbohrmaschine
12 Platz freigeworden ist, um ein nachfolgendes Rohrelement 11 anzubringen.
[0037] Dieses folgende Rohrelement 11 ist somit eine Platte, die gefaltet wird, wie hiervor
beschrieben. Einmal am gewünschten Platz im Teil 26, wird diese Platte losgelassen,
so daß sie sich unter Einfluß ihrer Elastizität öffnet und an der Innenseite des Teils
26 anschließt. Hierbei überlappt die erste Welle des neuen Rohrelements 11 die letzte
Welle des vorhergehenden. Die Enden des offenen Rings dieses neuen Rohrelements 11
können eventuell aneinander befestigt, beispielsweise festgeschweißt, werden.
[0038] Hierdurch wird unter anderem dieses neue Rohrelement 11 stationär in Bezug zum Boden
2 gehalten werden, wenn der Köcher 14 weiter vorwärts bewegt wird. Die Rohrelemente
11 können darüber hinaus noch aneinander befestigt werden, beispielsweise durch Schweißen.
[0039] Auf die hiervor beschriebene Weise wird weiter fortgefahren, bis die Grube 3 erreicht
wird, wo die Zugmaschine 20 aufgestellt ist. Von dort kann dann in analoger Weise
weitergegangen werden bis zu einer folgenden Grube 3.
[0040] Später, nach dem Entfernen aller Apparaturen, wie etwa unter anderem der Zugmaschine
20, aus der Grube 3 kann die Tunnelverkleidung 10 über diese Grube 3 weitergezogen
und die Grube 3 danach abgedichtet werden.
[0041] Dadurch, daß der Bohrkopf 13 durch den Boden 2 gezogen wird, wird der Boden 2 um
die Tunnelöffnung 9 herum etwas verdichtet, und zwar durch die spezielle Form des
Bohrkopfs 13. In Anbetracht dessen, daß diese Tunnelöffnung 9 außerdem nicht oder
nur in sehr geringem Umfang größer ist als die Außenwand der Verkleidung 10 des Tunnels
1, ist die Senkung des Bodens 2 über dem Tunnel 1 äußerst gering, so daß durch das
Anlegen des Tunnels 1 kein Schaden an Gebäuden, Straßen und derartigem über dem Boden
2 angerichtet wird.
[0042] In einer Variante kann der Bohrkopf 13 selbst so ausgeführt sein, daß er teilweise
den Boden 2 seitwärts verdrängt. So kann er in Nähe seines äußeren Rands an seiner
Vorderseite mit Schraubenblättern versehen sein. Natürlich muß der Boden 2 weich genug
sein und die Zugkraft auf den Bohrkopf 13 hoch genug, jedoch werden Senkungen in diesem
Fall praktisch völlig ausgeschlossen.
[0043] Die Rohrelemente 11 müssen nicht unbedingt elastisch biegsame gewellte Platten sein.
Sie können nicht elastisch sein und/oder nicht gewellt. So können sie aus Beton gefertigt
sein, wobei sie aus zwei oder mehr Teilen bestehen, die vor Ort angebracht werden,
so daß sie ein Rohrteil oder einen Ring formen.
[0044] Die Erfindung ist keineswegs auf die hiervor beschriebenen und in den Figuren dargestellten
Ausführungsformen beschränkt, vielmehr können ein derartiges Verfahren zum Konstruieren
eines unterirdischen Tunnels in verschiedenen Varianten verwirklicht werden, ohne
den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
1. Verfahren zum Konstruieren eines unterirdischen Tunnels mit einer Verkleidung, wobei
eine Tunnelöffnung (9) im Boden (2) gemacht wird und in dem Maß, wie diese Tunnelöffnung
(9) geformt wird, Rohrelemente (11) eines nach dem anderen als Ganzes oder in Teilen
vor Ort angebracht werden, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst mindestens zwei Gruben (3) im Boden (2) gemacht werden, mit einem gelenkten
Bohrwerkzeug (7) ein Zugkabel (6) oder dergleichen von Grube (3) zu Grube (3) angebracht
wird und die zu verkleidende Tunnelöffnung (9) im Boden (2) zwischen diesen Gruben
(3) geformt wird, indem in einer Grube (3) eine rotierende Tunnelbohrmaschine (12)
an dem Zugkabel (6) befestigt wird und mit Hilfe einer Zugmaschine (20) in einer anderen
Grube (3) die Tunnelbohrmaschine (12) von der ersten zur anderen Grube (3) gezogen
wird.
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil des Bodens (2), der eine Grube (3) begrenzt und wo eine Tunnelöffnung (9)
gebohrt werden soll, bevor mit der Tunnelbohrmaschine (12) gebohrt wird, stabilisiert
wird.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tunnelöffnung (9) auch mittels Bodenverdrängung gefertigt wird, und somit mit
einer Tunnelbohrmaschine (12), die auch seitwärts verdrängt.
4. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rohrelemente (11) in Form gerippter oder gewellter Platten in zusammengedrückter
Form in die Tunnelöffnung (9) eingebracht werden, wobei sie Ringe mit einem kleineren
Außendurchmesser bilden als der Innendurchmesser der bereits plazierten Rohrelemente
(11), die also bereits einen Teil der Verkleidung (10) darstellen, wonach sie an der
gewünschten Stelle zu einem Ring mit einem Außendurchmesser, der mit dem Innendurchmesser
der Tunnelöffnung (9) übereinstimmt, und somit zu einem Teil der Verkleidung (10)
umgeformt werden.
5. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tunnelbohrmaschine (12) auch mittels Zylindern (23) gelenkt wird.
6. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Gruben (3) gemacht werden und das Zugkabel (6) von der einen Grube
(3) über eine andere zu noch einer anderen angebracht wird.
7. Verfahren gemäß einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grube (3), worin eine Zugmaschine (20) angebracht wird, zumindest an den Seiten,
wo ein Tunnel (1) geformt werden soll, mit einer Wand (4) verkleidet wird, die an
der Stelle der Mündung des Tunnels (1) unterbrochen ist und worauf die Zugmaschine
(20) während des Ziehens abgestützt werden kann.
1. Method for building an underground tunnel with a lining, whereby a tunnel opening
(9) is made in the ground (2) and whereby, while this tunnel opening (9) is being
formed, tubing elements (11) are provided in it one after the other, as a whole or
in parts, characterised in that at least two pits (3) are first made in the ground (2), a hauling cable (6) or the
like is provided from pit (3) to pit (3) with a guided drilling tool (7) and the tunnel
opening (9) to be lined is formed in the ground (2) between said pits (3), as a rotating
tunnel borer (12) is fixed to the hauling cable (6) in a pit (3) and the tunnel borer
(12) is hauled from the first to another pit (3) with the help of a towing vehicle
(20) in said other pit (3).
2. Method according to claim 1, characterised in that the part of the ground (2) which confines a pit (3) and where a tunnel opening (9)
is to be bored, is stabilised before the drilling with the tunnel borer (12) is started.
3. Method according to claim 1 or 2, characterised in that the tunnel opening (9) is also made by means of ground displacement, and hence with
a tunnel borer (12) which also displaces sideways.
4. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that tubing elements (11) are provided in the tunnel opening (9) in the shape of ribbed
or corrugated plates that are pressed together, whereby they form rings having a smaller
outer diameter than the inner diameter of tubing elements (11) which have already
been put in place, which thus already form a part of the lining (10), after which
they are transformed, in the desired place, into a ring having an outer diameter which
corresponds to the inner diameter of the tunnel opening (9), and thus into a part
of the lining (10).
5. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the tunnel borer (12) is also guided with cylinders (23).
6. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that at least three pits (3) are made and the hauling cable (6) is brought from one pit
(3) via another one to yet another one.
7. Method according to any one of the preceding claims, characterised in that the pit (3) in which is provided a towing vehicle (20), at least on the sides where
a tunnel (1) is to be formed, is lined with a wall (4) which is interrupted at the
mouth of the tunnel (1) and onto which the towing vehicle (20) can find support while
towing.
1. Procédé pour la construction d'un tunnel souterrain muni d'un parement, dans lequel
on réalise une ouverture de tunnel (9) dans le sol (2) et, à la mesure de la forme
de cette ouverture de tunnel (9), on applique des éléments tubulaires (11) l'un après
l'autre, en tout ou en partie, sur les lieux, caractérisé en ce qu'on réalise d'abord au moins deux fouilles (3) dans le sol (2) ; avec une aléseuse
articulée (7), on amène un câble de traction (6) ou analogues de fouille (3) en fouille
(3) ; et on forme l'ouverture de tunnel (9) qui doit être munie d'un parement entre
ces fouilles (3) en fixant dans une fouille (3), au câble de traction (6), une machine
rotative de percement de galeries (12) et en tirant, à l'aide d'un véhicule tracteur
(20) dans une autre fouille (3) la machine de percement de galeries (12) de la première
fouille (3) à l'autre.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'on stabilise la partie du sol (2) qui délimite une fouille (3) et dans laquelle il
y a lieu de percer une ouverture de tunnel (9), avant de procéder au percement avec
la machine de percement de galeries (12).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'on réalise l'ouverture de tunnel (9) également à l'aide d'un déplacement du sol, par
conséquent avec une machine de percement de galeries (12) qui met également en oeuvre
un déplacement latéral.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on introduit des éléments tubulaires (11) sous la forme de plaques cannelées ou ondulées
à l'état comprimé dans l'ouverture de tunnel (9), de telle sorte que lesdits éléments
tubulaires forment des anneaux possédant un diamètre externe inférieur au diamètre
interne des éléments tubulaires (11) déjà placés qui représentent par conséquent déjà
une partie du parement (10) et qui, à l'endroit désiré, sont alors transformés pour
obtenir un anneau dont le diamètre externe coïncide avec le diamètre interne de l'ouverture
de tunnel (9), par conséquent une partie du parement (10).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la machine de percement de galeries (12) est également manoeuvrée avec des cylindres
(23).
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'on réalise au moins trois fouilles (3), le câble de traction (6) étant appliqué depuis
une fouille (3) via une autre à encore une autre.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la fouille (3), dans laquelle on applique un véhicule tracteur (20), au moins sur
les côtés auxquels un tunnel (1) doit être formé, est parée d'un mur (4) qui est interrompu
à l'endroit correspondant à l'ouverture du tunnel (1) et contre lequel le véhicule
tracteur (20) peut s'appuyer au cours de la traction.