| (19) |
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(11) |
EP 0 979 205 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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05.12.2001 Patentblatt 2001/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 30.04.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66B 11/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9802/549 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9850/299 (12.11.1998 Gazette 1998/45) |
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| (54) |
SEILGETRIEBENER AUFZUG
CABLE-DRIVEN ELEVATOR
ASCENSEUR A COMMANDE PAR CABLE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH ES FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
02.05.1997 DE 19718626
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2000 Patentblatt 2000/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Thyssen Aufzugswerke GmbH |
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73765 Neuhausen a.d.F. (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- SCHLECKER, Helmut
D-73207 Plochingen (DE)
- SCHIFFNER, Gerhard
D-73760 Ostfildern (DE)
- SELG, Joseph
D-72644 Oberboihingen (DE)
- THUMM, Gerhard
D-70794 Filderstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hössle, Markus, Dipl.-Phys. |
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Hössle & Kudlek,
Patentanwälte,
Diemershaldenstrasse 23 70184 Stuttgart 70184 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 710 618 WO-A-97/42119 FR-A- 2 609 974 US-A- 4 526 252
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EP-A- 0 719 724 DE-U- 29 615 921 US-A- 1 997 060
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen seilgetriebenen Aufzug mit einem in einem Schacht an
Fahrschienen geführten Fahrkorb und mit einer Treibscheibe, die über eine mechanische
Drehkraft-Übertragungseinrichtung mit einem eine Bremseinrichtung aufweisenden Elektromotor
in Verbindung steht.
[0002] Bei herkömmlicher Bauart derartiger Aufzüge sind die Treibscheibe und der mit dieser
über ein Getriebe und/oder eine Kupplung in Verbindung stehende Elektromotor in einem
Maschinenraum untergebracht, von dem aus die Tragseile durch Öffnungen im Boden des
Maschinenraums direkt oder mittelbar an den im Schacht geführten Fahrkorb sowie ein
Gegengewicht angeschlossen sind. Obwohl der in diesem gesonderten Maschinenraum verfügbare
Platz keinerlei Beschränkungen hinsichtlich Art und Größe von Treibscheibe, Motor,
Bremseinrichtung und Getriebe erfordert, dort außerdem die Schaltschränke der Aufzugssteuerung
behinderungsfrei untergebracht werden können und darüber hinaus alle diese Einheiten
bequem montiert und auch gewartet werden können, muß dennoch diese Bauweise aufgrund
ihres gebäudebaulichen Aufwandes und der daraus resultierenden Nutzungsbeschränkungen
auf dem Gebäudedach oder im Bereich des obersten Stockwerkes als nachteilig angesehen
werden. - Demgegenüber platzsparende Hydraulikaufzüge sind aus konstruktionstechnischen
Gründen im allgemeinen auf Anwendungen in Gebäuden mit wenigen Stockwerken beschränkt.
[0003] Bei außerdem bekannten Aufzugssystemen ohne Triebwerksraum sind Antriebsmotoren,
Bremsen und gegebenenfalls Drehvoirichtungen im Fahrschacht angeordnet und daher nicht
unmittelbar von außen zugänglich bzw. zu betätigen. Für die Notevakuierung von im
Fahrkorb eingeschlossenen Personen sind daher Hilfseinrichtungen erforderlich, deren
Funktion und Verfügbarkeit eingeschränkt sind. Auch ist die Prüfbarkeit der Bremseinrichtungen
erschwert.
[0004] Aus der EP-A-719724 ist ein seilgetriebener Aufzug bekannt, bei welchem die Treibscheibe
im Bereich der obersten Fahrkorb-Haltestelle im Zwischenraum zwischen einer Fahrkorb-Seitenwand
und der benachbarten Schachtseitenwand und der Motor einschließlich Bremseinrichtung
in einem von der Stockwerksebene der obersten Haltestelle erreichbaren Bereich angeordnet
ist, wobei er sich neben bzw. zum Teil in einer besonderen Schachtseitenwandöffnung
befindet.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, zur Vermeidung der vorbeschriebenen Nachteile
den Antrieb eines über eine Treibscheibe seilgetriebenen Aufzuges so zu gestalten,
daß bei platzsparender, kostengünstiger Bauweise dennoch eine bequeme Zugänglichkeit
für Montage- und Wartungsarbeiten gewährleistet ist.
[0006] Für einen Aufzug der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
gelöst durch einen seilgetriebenen Aufzug mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Spezielle Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen dieses Aufzuges ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
[0007] Durch die Erfindung entsteht ein Aufzugssystem ohne Triebwerksraum, das die vorbeschriebenen
Nachteile nicht aufweist und darüber hinaus durch die gewählte Anordnung einer Steuer-
und Antriebseinheit einen hohen Vorfertigungsgrad erlaubt und somit zu kurzen Montagezeiten
führt. Abgesehen von den dadurch erzielten erheblichen gebäudebaulichen Einsparungen
bietet das Erfindungskonzept weitere wesentliche Vorteile, die unter anderem darin
bestehen,
- daß, ohne von üblichen Aufzugsmaßen (Schachtquerschnitt, Fahrkorbbreite) abzuweichen,
der vorhandene Schachtquerschnitt besser ausgenutzt wird,
- daß für den Einbau des Antriebs die im Vergleich zum Schachtquerschnitt weit größere
Fläche des Stockwerkes zur Verfügung steht,
- daß für Routineüberprüfungen, Inspektionen oder Reparaturarbeiten notwendigerweise
erreichbare und eventuell wartungsanfällige Einheiten des Aufzugantriebs, nämlich
Motor und Bremseinrichtung, vom Stockwerk aus z.B. direkt im Schachttürbereich, gegebenenfalls
nach Abnehmen einer geeigneten Verkleidung, zugänglich sind;
- daß dadurch zahlreiche, bisher notwendige schwierige oder gefährliche Arbeiten innerhalb
des Aufzugschachtes entfallen bzw. vereinfacht werden, zu deren Ausführung entweder
ein Gerüst aufgestellt werden oder eine Wartungsperson sich auf das Dach des Fahrkorbes
begeben mußte.
- Im Fall eines blockierten Fahrkorbes kann vom Wartungspersonal die vom Stockwerk aus
bequem zugängliche Bremseinrichtung gelöst und/oder der Motor per Handbetrieb bis
in eine Ausstiegsposition für die Fahrgäste bewegt werden.
- Bei Aufzügen für große Traglasten braucht das einseitige Antriebsaggregat lediglich
verdoppelt und mit gleichen Vorteilen beidseitig im Bereich der obersten Haltestelle
eingebaut zu werden.
[0008] Ausführungsbeispiele des Aufzugantriebs gemäß der Erfindung sind nachfolgend anhand
der Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen, jeweils schematisch,
- Figur 1
- eine Prinzipdarstellung eines Seilführungsbeispiels bei einem einseitigen Aufzugantrieb
nach der Erfindung,
- Figur 2
- eine Draufsicht auf einen einseitigen Aufzugantrieb nach der Erfindung mit einem bezüglich
der Schachtseitenwand achsparallel angeordneten Motor, einer dazu um 90° verdrehten
Treibscheibenachse und einer ein Winkelgetriebe enthaltenden Übertragungseinrichtung,
- Figur 3, 4
- Seitenansicht bzw. Draufsicht auf ein einseitiges Antriebsaggregat, wobei die Achsen
von Treibscheibe und Motor bezüglich der Schachtseitenwand um 90° verdreht angeordnet
sind,
- Figur 5
- einen waagerechten Teilschnitt durch einen Aufzugschacht einschließlich Fahrkorb mit
einem oberhalb des Türrahmens der Haltestelle angeordneten einseitigen Aufzugantrieb
nach der Erfindung,
- Figur 6
- eine Variante des Aufzugantriebs nach Figur 5, bei der ein längerer schlanker Motor
einschließlich Bremse sich von der Schachtöffnung bis zur Treibscheibe erstreckt,
- Figur 7
- eine Draufsicht ähnlich Figur 5, bei der die durch ein an die Treibscheibe angebautes
Getriebe seitlich parallel versetzte Welle an den z.B. seitlich neben der Schachttür
angeordneten Motor angeschlossen ist,
- Figur 8
- eine Draufsicht ähnlich Figur 5, 7, bei der das Antriebsaggregat insgesamt von der
Treibscheibe bis zum Motor um einen geringen Winkelbetrag seitwärts schräg im türseitigen
Schachtende verläuft,
- Figur 9
- eine Frontansicht eines Aufzugsantriebs nach der Erfindung mit zwei gleichen, beidseitig
der obersten Fahrkorb-Haltestelle angeordneten Antriebsaggregaten, deren Motoren bzw.
davor angeordneten Bremseinrichtungen beiderseits der Schachttür zugänglich sind,
- Figur 10
- eine Draufsicht auf einen beidseitigen Aufzugantrieb mit zwei Antriebsaggregaten ähnlich
Figur 2, deren Winkelgetriebe durch eine mit Abstand oberhalb der obersten Fahrkorbhaltestelle
angeordneten Gleichlaufwelle miteinander verbunden sind, und
- Figur 11
- eine Prinzipdarstellung der Seilführung bzw. -verbindung von über zwei Treibscheiben
geführten Tragseilen mit dem Fahrkorb sowie Gegengewichten.
[0009] Entsprechend Figur 1 verläuft die Führung der Seile 17 bei einem Aufzug, dessen Fahrkorb
10 von einer im Bereich zwischen Fahrkorbseitenwand 12 und der dieser benachbarten
Schachtseitenwand 14 angeordneten Treibscheibe 16 angetrieben wird, von einem oberen
Festpunkt 18 um zwei an der Fahrkorbunterseite gelagerte Seilscheiben 20, von dort
über die Treibscheibe 16 abwärts bis zu einer mit angehängtem Gegengewicht 22 versehenen
Umlenkscheibe 24 und zurück zu einem zweiten oberen Festpunkt 26. Aufgrund der beiden
[0010] Seilrollen 20 wirkt die Seilkraft symmetrisch auf den Fahrkorb, so daß die im Schacht
befestigten senkrechten Fahrkorbführungen nicht oder nur geringfügig beansprucht werden.
Wenn gemäß Beispiel die Seilkraft an der Fahrkorbunterseite angreift, kann der Fahrkorb
aufwärts bis über die Höhe der Treibscheibe gefahren werden bzw. können die Treibscheibe
und deren etwa in Höhe der Treibscheibenachse liegender Antrieb seitlich neben der
obersten Fahrkorb-Haltestelle liegen. - Es ist aber grundsätzlich auch möglich, die
beiden Seilscheiben 20 oben an der Fahrkorbdecke anzubringen und die Treibscheibe
16 dann in solcher Höhe zu lagem, daß der Fahrkorb die oberste Haltestelle erreicht
und diese geringfügig überfahren kann. Vorteilhaft ist die symmetrische Fahrkorbaufhängung
nach Figur 1, durch die eine mittige Aufhängung des Fahrkorbes ohne zusätzliche Seilumlenkrollen
möglich wird und die bei gegebenen Schachtabmessungen und dabei möglichen Fahrkorb-
und Türabmessungen ein Höchstmaß an Raumnutzen und Benutzerkomfort ermöglicht. Ein
so gestaltetes Aufzugsystem erzwingt keine Beschränkung hinsichtlich Fahrkorb und
Schachtabmessungen und wird somit jedem Bedarfsfall gerecht.
[0011] Bei der in Figur 2 dargestellten Ausführungsform eines Aufzugantriebs gemäß der Erfindung,
für die das vorbeschriebene Seilführungsprinzip gilt, ist die Treibscheibe 16 parallel
zur Fahrkorbseitenwand 12 angeordnet. An die zur Schachtseitenwand 14 weisende Seite
der Treibscheibe 16 ist ein Zahnradwinkelgetriebe 28 angeschlossen, dessen parallel
zur Schachtseitenwand 14 verlaufende Eingangswelle 30 sich behinderungsfrei durch
den verfügbaren Abstand zwischen der maximalen Öffnungsstellung der Fahrkorbtür 32
einerseits und der Schachtseitenwand andererseits erstreckt und mit der Ausgangswelle
eines achsparallel zur Welle 30 angeordneten Elektromotors 36 verbunden
werden kann. Der mit einer Bremseinrichtung 38 versehene Motor 36 befindet sich im
Bereich einer senkrechten Schachttürzarge 35, kann diese teilweise durchdringen oder
davor angeordnet sein und gegebenenfalls auch teilweise in einer nach vom offenen
Ausnehmung der Schachtseitenwand 14 Platz finden.
[0012] Es ist zweckmäßig, wenn Treibscheibe 16, Winkelgetriebe 28, Welle 30 und Motor 36
mit Bremseinrichtung 38 auf einem gemeinsamen Montagerahmen gelagert bzw. angebracht
sind, der Befestigungsanschlüsse zur Abstützung und Verbindung mit den Fahrkorb- und/oder
Gegengewicht-Führungsschienen sowie eventuell mit zusätzlichen an der Schachtseitenwand
14 und/oder Schachttürzarge befestigten Konsolen oder anderen Tragteilen aufweist.
Das durch den Montagerahmen vereinigte Antriebsaggregat bzw. die Welle 30 erstreckt
sich vorzugsweise waagerecht neben der Schachttür 34 in den beschriebenen Bereich
innerhalb des Schachtes hinein, und zwar ausgehend von dem entweder seitlich oder
seitlich oberhalb der Schachttüröffnung 31 angeordneten, von vorn zugänglichen Motor
36.
[0013] Gemäß Figur 3 und 4 sind Treibscheibe 16 und Motor 36 mit quer zur Schachtseitenwand
14 verlaufender Drehachse auf einem versteiften Montagerahmen 40 angeordnet und über
ein Riemengetriebe miteinander verbunden. Ein als Beispiel gewähltes Zahnriemengetriebe
umfaßt ein auf der Motorwelle sitzendes erstes Ritzel 42, das über einen den verfügbaren
Abstand (z.B. 60 bis 80 mm) zwischen Tür und Wand durchquerenden Zahnriemen 44 mit
einem größeren Zahnrad 46 auf einer Zwischenwelle 48 in Verbindung steht, sowie ein
zweites Ritzel 50 auf der Zwischenwelle 48, das über einen Zahnriemen 52 ein mit der
Treibscheibe 16 verbundenes größeres Zahnrad 54 treibt. Im Fall von Riemen, Keilriemen
oder dergleichen sind die Zahnräder durch
Riemenscheiben oder -räder ersetzt. Der Montagerahmen 40 kann mit seiner ebenen Unterseite
auf einer an der Schachtwand befestigten schmalen Auflage vom Stockwerk aus in den
Schacht hineingeschoben und über am Rahmen befestigte Anschlußplatten 58 mit den Fahrkorb-
und/oder Gegengewicht-Führungsschienen verschraubt werden. Nach Verankerung des Montagerahmens
40 wird der von der Stockwerkseite zugängliche Motor 36 einschließlich Bremseinrichtung
38 an einem Anschlußflansch 56 befestigt. In Figur 4 ist als Beispiel für eine Verkleidung
ein Abdeckblech 59 angedeutet, das an der Schachtseitenwand 14 sowie an der Schachttürzarge
35 abnehmbar befestigt ist.
[0014] Figur 5 bis 7 zeigen Ausführungsbeispiele, bei denen die Drehachsen von Treibscheibe
16 und Motor 36 zur Fahrkorb- und Schachtseitenwand parallel verlaufen. Entsprechend
Figur 5 steht ein mit als Block 60 vereinfacht dargestellten Motor und Bremseinrichtung
vereinigtes Untersetzungsgetriebe über eine waagerecht in den Bereich des Schachtes
hineinragende Welle 30 mit der Treibscheibe 16 in Verbindung. Unter Berücksichtigung
der gezeigten seitlichen Ausdehnung des Schachttürgehäuses befindet sich das Antriebsaggregat,
das wie zuvor auf einem einheitlichen Montagerahmen angeordnet sein kann, seitlich
oberhalb von Schachttür und Fahrkorbtür. Der Montagerahmen kann im Bereich des Motorblocks
60 an einem die Schachtöffnung überquerenden Sturz oder Träger befestigt sein. Um
gegebenenfalls einen gewissen Überfahrweg des Fahrkorbes bis über die oberste Haltestelle
zu ermöglichen, wird man die Fahrkorbtür bzw. deren Umfassungsrahmen im Bereich des
Motors soweit verringern bzw. abändern, daß ein mit geschlossenen Türen die Haltestelle
überfahrender Fahrkorb ungehindert an der Welle 30 vorbeikommt.
Entsprechend Figur 6 besteht das Antriebsaggregat lediglich aus einem ungefähr dem
Durchmesser der Treibscheibe 16 angepaßten getriebelosen Motor 62, der aufgrund seines
reduzierten Durchmessers eine verhältnismäßig große Länge aufweist, so daß sich eine
Zwischenwelle erübrigt. Die Abmessungen können so gewählt sein, daß der Motor einschließlich
der davor angeordneten Bremseinrichtung 64 an der Schachtöffnungsseite neben der Schachttür
des obersten Stockwerks zugänglich sind.
[0015] Um die Verbindungswelle zwischen Motor und Treibscheibe durch den verfügbaren Abstand
zwischen Schachtseitenwand 14 und den maximalen Öffnungsstellungen von Schachttür
und Fahrkorbtür frei hindurchzuführen, ist an die Treibscheibe 16 gemäß Figur 7 ein
Untersetzungsgetriebe 66 angeschlossen, dessen Eingang zwecks Ausfluchtung mit dem
genannten verfügbaren Abstand sowie der Motorwelle bezüglich der Treibscheibenachse
radial versetzt liegt. Man erkennt, daß die parallel zur Schachtseitenwand 14 dicht
an dieser vorbeigeführte Welle 30 auch an den Türgehäusen vorbei sich bis zu dem an
der Vorderseite der Schachtöffnung untergebrachten Motor erstreckt. Aufgrund dieser
Bauweise kann das Antriebsaggregat einschließlich Treibscheibe-in beliebiger zweckmäßiger
Höhe seitlich der Haltestelle im obersten Stockwerk eingebaut werden.
[0016] Unabhängig von dem in Figur 7 gezeigten Einbaubeispiel können grundsätzlich zur platzsparenden
Unterbringung des Antriebsaggregates an bestimmten Stellen der Schachtwand geeignet
bemessene Ausnehmungen oder Aussparungen vorgesehen sein, z.B. eine Aussparung 68
für den vorspringenden Teil des Untersetzungsgetriebes 66 oder eine Aussparung 70
zur Montage und vollständigen oder teilweise Aufnahme der Motor- und Bremseinheit
an der Türseite 15 des Schachtes.
Da der ordnungsgemäße Betrieb einer Treibscheibe 16 auch dann gewährleistet ist, wenn
deren Achse entsprechend der Draufsicht in Figur 8 um einen geringen Winkelbetrag
(etwa bis zu 10°) bezüglich der Erstrekkungsebene der Schachtseitenwand seitwärts
geneigt ist, kann der erfindungsgemäße Antrieb einschließlich der Übertragungseinrichtung
und des Motors um den gleichen Winkelbetrag seitwärts geneigt eingebaut werden, um
auf diese Weise die Welle 30 der Übertragungseinrichtung durch den vorhandenen Abstand
zwischen Schachtseitenwand und den Gehäusen der Fahrkorb- und Schachttüren hindurchzuführen.
Anstelle des in Figur 8 gezeigten, an den Motor angeschlossenen Getriebes mit achsparallel
versetztem Ausgang und Anschluß an die Welle 30 kann der Ausgang von Motor oder Getriebe
auch mit der Welle 30 axial fluchten, wobei für den dann seitlich weiter vom Schacht
nach außen ragenden Motor eine entsprechend größere Ausnehmung in der Schachtseitenwand
vorgesehen wird.
[0017] Um für zum Transport größerer Lasten bestimmte Aufzüge eine ausreichende Antriebsleistung
bereitzustellen, kann das vorbeschriebene einseitige Antriebsaggregat verdoppelt und
beidseitig im Bereich der obersten Haltestelle in spiegelbildlicher Anordnung zueinander
eingebaut werden. In diesem Sinne zeigt die Frontansicht in Figur 9 einen Aufzugantrieb
nach der Erfindung mit zwei gleichen beidseitig der obersten Fahrkorb-Haltestelle
angeordneten Antriebsaggregaten, deren Motoren bzw. davor angeordnete Bremseinrichtungen
72 beiderseits der Schachttür 74 vom Stockwerk aus zugänglich sind. Die Motoren bzw.
die diese tragenden jeweiligen Montagerahmen sind z.B. an der Unterseite eines die
Schachttüröffnung überquerenden Betonsturzes oder eines Stahlträgers 76 oder seitlich
an der Schachtwand 14 befestigt, wo auch das gesamte Schachttürgehänge angeschlossen
sein kann. Des weiteren ist es möglich, die Montagerahmen der beiden Antriebsaggregate
an den Führungsschienen von Fahrkorb und/oder Gegengewicht zu befestigen. - In der
Schachtvorderwand oberhalb des Sturzes oder des Trägers 76 innerhalb der als Überfahrweg
vorgesehenen Schachthöhe kann die Aufzugsteuerung 80 für beide Motoren untergebracht
sein. Um auch bei niedriger Höhe des Stockwerkes einen ausreichenden Platz für die
Aufzugsteuerung zu erhalten, kann dann diese in den zu beiden Seiten der Schachttür
74 unterhalb der Motoren verfügbaren Raum eingebaut werden. Vorzugsweise sind die
Motoren einschließlich Bremseinrichtungen und eventuell darunter angeordnete Steuerschränke
durch anschraubbare Abdekkungen verkleidet.
[0018] Die in Figur 10 gezeigte Ausführungsform eines beidseitigen Aufzugantriebes umfaßt
an die Treibscheiben 16 angeschlossene Winkelgetriebe 28 ähnlich Figur 2. Gemäß einem
zusätzlichen Merkmal können diese Winkelgetriebe an der zum Fahrkorb weisenden Seite
der Treibscheibe angebracht und durch eine Gleichlaufwelle 78 miteinander verbunden
sein. Diese Bauweise kommt bei einer relativ großen Höhe des obersten Stockwerkes
zur Anwendung, wenn diese den Sicherheits-Überfahrweg des Fahrkorbes über die oberste
Haltestelle mit einschließt und die Antriebsaggregate dann seitlich oberhalb der Schachttür
angeordnet sind.
[0019] Aus Figur 11 ist die im Fall beidseitig des Fahrkorbweges angeordneter Antriebsaggregate
gemäß der Erfindung besonders einfache Seilführung ersichtlich, wenn die über die
beiden Treibscheiben 16 laufenden Tragseile 17 einenends an die Unterseite des Fahrkorbes
10 und anderenends an ein Gegengewicht 22 jeweils fest angeschlossen sind.
[0020] Die vorbeschriebenen Einzelheiten und Varianten des Aufzugsystems nach der Erfindung
können auch dann mit Vorteil angewendet werden, wenn die Treibscheibe(n) und deren
Antriebsaggregat(e) im Bereich der untersten Fahrkorb-Haltestelle oder gegebenenfalls
einer darunter befindlichen seitlich zugänglichen Grube angeordnet sind. Selbstverständlich
muß in diesen Fällen die in Figur 1 oder 11 gezeigte Seilführung durch zwei im Schachtkopf
angebrachte Umlenkrollen entsprechend angepaßt werden.
1. Seilgetriebener Aufzug mit einem in einem Schacht an Fahrschienen geführten Fahrkorb
und mit einer Treibscheibe, die im Bereich der obersten Fahrkorb-Haltestelle im Zwischenraum
zwischen einer Fahrkorb-Seitenwand (12) bzw. deren oberem Fahrweg und der benachbarten
Schachtseitenwand (14) angeordnet ist und über eine mechanische Drehkraft-Übertragungseinrichtung
mit einem eine Bremseinrichtung aufweisenden Motor in Verbindung steht, der von der
Stockwerksebene der obersten Haltestelle erreichbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Motor (36) einschließlich Bremseinrichtung (38) in einem Bereich neben oder seitlich
oberhalb der Schachttüröffnung (31) angeordnet ist, während die Übertragungseinrichtung
(28, 30, 42-54) in Anpassung an die jeweilige Einbaulage von Treibscheibe und Motor
gestaltet und durch den verfügbaren Abstand zwischen Schachtseitenwand (14) und der
Fahrkorb-und Schachttür (32, 34) in Öffnungsstellung vom Motor bis zur Treibscheibe
geführt ist.
2. Aufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Treibscheibe geführte Seilantrieb an der Unterseite des Fahrkorbes angreift.
3. Aufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe parallel zur Fahrkorb- bzw. Schachtseitenwand angeordnet und über
die als Riemengetriebe (42-54) ausgeführte Übertragungseinrichtung an den achsparallel
abgestützten Motor angeschlossen ist.
4. Aufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibscheibe parallel zur Fahrkorb- bzw. Schachtseitenwand angeordnet und über
die aus einem Zahnradwinkelgetriebe (28) und einer Welle (30) bestehende Übertragungseinrichtung
mit dem achsparallel zur Fahrkorb- bzw. Schachtseitenwand angeordneten Motor verbunden
ist.
5. Aufzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei zur Fahrkorb- bzw. Schachtseitenwand im wesentlichen achsparalleler Anordnung
von Treibscheibe und Motor und einem Zahnradgetriebe dazwischen zur Anpassung an die
verfügbaren Zwischenräume zwischen Türöffnungsstellung und Schachtseitenwand die Drehachsen
von Treibscheibe und Motor im Abstand voneinander liegen.
6. Aufzug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die achsparallele Gesamtanordnung von Motor, Übertragungseinrichtung und Treibscheibe
um einen geringen Winkelbetrag (etwa bis zu 10°) seitwärts schräg verläuft, um die
Welle der Übertragungseinrichtung durch den verfügbaren Abstand zwischen Schachtseitenwand
und den Türöffnungsstellungen hindurchzuführen.
7. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungseinrichtung und die Treibscheibe auf einem einheitlichen Montagerahmen
(40) gelagert sind, der an den im Aufzugschacht verankerten Führungsschienen des Fahrkorbes
und/oder des Gegengewichtes befestigt ist und an den auch der Motor anbaubar bzw.
anflanschbar ist.
8. Aufzug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der den gesamten Treibscheibenantrieb vereinigende Montagerahmen (40) an den Fahrkorbfahrbahnschienen
und/oder an der türseitigen Schachtwand und/ oder am Türrahmen befestigt ist.
9. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor und die Bremseinrichtung in einer Öffnung oder Ausnehmung innerhalb der
türseitigen Schachtwand oder davor angeordnet ist.
10. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der türseitigen Schachtwand unterhalb des zugänglichen Motors und der Bremseinrichtung
Wartungshilfsmittel, wie aufstellbare oder abklappbare Podestteile, vorgesehen sind.
11. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Motor und der Bremseinrichtung auch die Motorsteuerung in der türseitigen
Schachtwand der Fahrkorbhaltestelle zugänglich angeordnet ist.
12. Aufzug nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Motorsteuerung in der türseitigen Schachtwand entweder oberhalb der Türöffnung
oder hälftig beiderseits der Tür angeordnet ist.
13. Aufzug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Seilscheibenantrieb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 zu beiden
Seiten des Fahrkorbes bzw. Fahrkorbweges vorgesehen ist.
1. Cable-driven elevator with a cage guided in a shaft on rails and with a driving disk,
which is arranged in the region of the highest cage stopping place in the space between
the cage side wall (12) or its upper travel path and the adjacent shaft side wall
(14), and which is connected to a motor comprising a brake device via a mechanical
torque transmission device, the motor being accessible from the storey level of the
highest stopping point, characterised in that the motor (36) including its brake device (38) is arranged in a region next to or
laterally above the shaft door opening (31), whereas the transmission device (28,
30; 42-54) is designed to conform with the respective installation position of the
driving disk and motor is guided through the space between the shaft side wall (14)
and the cage door and shaft door (32, 34) in open position from the motor to the driving
disk.
2. Elevator according to claim 1, characterised in that the cable drive guided by the driving disk is applied to the underside of the cage.
3. Elevator according to claim 1 or 2, characterised in that the driving disk is arranged parallel to the cage or shaft side wall and is connected
by the transmission device designed as a belt transmission (42-54) to the axially
parallel supported motor.
4. Elevator according to claim 1 or 2, characterised in that the driving disk is arranged parallel to the cage or shaft side wall and is connected
by the transmission device comprising a toothed angular gear (28) and a shaft (30)
to the motor arranged axially parallel to the cage or shaft side wall.
5. Elevator according to claim 1 or 2, characterised in that in an arrangement of the driving disk and motor essentially axially parallel to the
cage or shaft side wall and a toothed gear in between for adjustment to the available
intermediate spaces between the door open position and a shaft side wall the rotational
axes of the driving disk and motor are spaced apart from one another.
6. Elevator according to claim 5, characterised in that the axially parallel overall arrangement of the motor, transmission device and driving
disk runs laterally obliquely by a small angle (up to 10°) in order to guide shaft
of the transmission device the distance between the shaft side wall and door open
positions.
7. Elevations according to one of the preceding claims, characterised in that the transmission device and the driving disk are mounted on a uniform assembly frame
(40), which is secured to the guide rails of the cage and/or the counterweight anchored
in the lift shaft and to which the motor can also be attached or flange- mounted.
8. Elevator according to claim 7, characterised in that the assembly frame (40) joining the whole driving disk drive is secured onto the
cage driving rails and/or to the door- side shaft wall and/or the door frame.
9. Elevator according to one of the preceding claims, characterised in that the motor and the brake device is arranged in an opening or recess inside the door-
side shaft wall or in front of the latter.
10. Elevator according to one of the preceding claims, characterised in that on the door- side shaft wall underneath the accessible motor and the brake device
maintenance aids such as executable or fold- down platform parts are provided.
11. Elevator according to one of the preceding claims, characterised in that in addition to the motor brake device the motor control is arranged to be accessible
in the doorside shaft wall of the cage stopping place.
12. Elevator according to claim 11, characterised in that the motor control in the door side shaft wall is arranged either above the door opening
or in two halves on both side of the door.
13. Elevator according to one of the preceding claims, characterised in that a cable disk drive according to one or more of claims 1 to 12 is provided on both
sides of the cage or cage path.
1. Ascenseur à commande par câble, avec une cabine d'ascenseur guidée dans une cage sur
des rails de roulement, et avec une poulie motrice qui est disposée dans la zone du
point d'arrêt le plus haut de la cabine d'ascenseur dans l'intervalle entre une paroi
latérale (12) de la cabine d'ascenseur ou bien son chemin supérieur de déplacement
et la paroi latérale voisine (14) de la cage, et qui, par l'intermédiaire d'un dispositif
mécanique de transmission de force de rotation, communique avec un moteur présentant
un dispositif de freinage, le moteur étant accessible depuis le couloir d'étage du
point d'arrêt le plus haut
caractérisé en ce
que le moteur (36), y compris le dispositif de freinage (38), est disposé dans une zone
à côté de l'ouverture de la porte (31) de la cage ou latéralement au-dessus de celle-ci,
tandis que le dispositif de transmission (28, 30; 42 à 54) est réalisé de manière
à être adapté à la position respective de montage de la poulie motrice et du moteur,
et est guidé du moteur jusqu'à la poulie motrice dans l'espacement disponible entre
la paroi latérale (14) de la cage et la position d'ouverture de la porte de la cabine
d'ascenseur et de la porte de la cage (32, 34).
2. Ascenseur selon la revendication 1, caractérisé en ce que la commande à câble guidée sur la poulie motrice se prend sur la face inférieure
de la cabine d'ascenseur.
3. Ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la poulie motrice est disposée parallèlement à la paroi latérale de la cabine d'ascenseur
ou bien de la cage, et est reliée par le dispositif de transmission réalisé en tant
que transmission à courroie (42 à 54) au moteur appuyé de manière parallèle à l'axe.
4. Ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la poulie motrice est disposée parallèlement à la paroi latérale de la cabine d'ascenseur
ou bien de la cage, et est reliée par le dispositif de transmission se composant d'un
engrenage angulaire (28) et d'un arbre (30) au moteur disposé de manière parallèle
à l'axe par rapport à la paroi latérale de la cabine d'ascenseur ou bien de la cage.
5. Ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, lorsque la poulie motrice et le moteur sont disposés pour l'essentiel de manière
parallèle à l'axe par rapport à la paroi latérale de la cabine d'ascenseur ou bien
de la cage et un engrenage est disposé entre eux, les axes de rotation de la poulie
motrice et du moteur sont disposés à distance l'un de l'autre pour une adaptation
aux intervalles disponibles entre la position d'ouverture de porte et la paroi latérale
de la cage.
6. Ascenseur selon la revendication 5, caractérisé en ce que la disposition d'ensemble parallèle à l'axe formée par le moteur, le dispositif de
transmission et la poulie motrice s'étend obliquement vers le côté d'une faible valeur
angulaire (jusqu'à 10° à peu près), pour faire passer l'arbre du dispositif de transmission
à travers l'espacement disponible entre la paroi latérale de la cage et les positions
d'ouverture de porte.
7. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de transmission et la poulie motrice sont logés sur un cadre uniforme
de montage (40) qui est fixé sur les rails de guidage de la cabine d'ascenseur et/ou
du contrepoids, ancrés dans la cage de l'ascenseur, et sur lequel on peut monter ou
bien brider aussi le moteur.
8. Ascenseur selon la revendication 7, caractérisé en ce que le cadre de montage (40) qui réunit l'ensemble de la commande à poulie motrice est
fixé aux rails de roulement de la cabine d'ascenseur et/ou à la paroi de la cage,
située du côté de la porte, et/ou à l'encadrement de porte.
9. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le moteur et le dispositif de freinage sont disposés dans une ouverture ou un évidement
à l'intérieur de la paroi de la cage, située du côté de la porte, ou devant ladite
paroi de la cage.
10. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des auxiliaires d'entretien, tels que des parties de palier relevables ou rabattables,
sont prévus sur la paroi de la cage, située du côté de la porte, au-dessous du moteur
accessible et du dispositif de freinage.
11. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, outre le moteur et le dispositif de freinage, la commande de moteur est disposée
elle aussi de manière accessible dans la paroi de cage, située du côté de la porte,
du point d'arrêt de la cabine d'ascenseur.
12. Ascenseur selon la revendication 11, caractérisé en ce que la commande de moteur est disposée dans la paroi de la cage, située du côté de la
porte, soit au-dessus de l'ouverture de la porte, soit en deux moitiés de part et
d'autre de la porte.
13. Ascenseur selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'on prévoit respectivement une commande à poulie à câble selon l'une ou plusieurs
des revendications 1 à 12 de part et d'autre de la cabine d'ascenseur ou bien du trajet
de la cabine d'ascenseur.