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(11) |
EP 0 979 884 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.11.2004 Patentblatt 2004/47 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.05.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D01D 5/084 |
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Spinnvorrichtung mit Nacherhitzungsschacht
Spinning device with after heater
Dispositif de filage avec appareil d'après chauffage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
13.08.1998 DE 19836682
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2000 Patentblatt 2000/07 |
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Patentinhaber: Zimmer Aktiengesellschaft |
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60388 Frankfurt am Main (DE) |
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Erfinder: |
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- Beeck, Heinz-Dieter
60323 Frankfurt am Main (DE)
- Koschinek, Günter
63128 Dietzenbach (DE)
- Mrose, Werner
63477 Maintal (DE)
- Wagner, Rolf
60435 Frankfurt am Main (DE)
- Gries, Thomas Dr.
60389 Frankfurt am Main (DE)
- Prehler, Richard
61137 Schöneck (DE)
- Tietze, Rainer
64569 Nauheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Meyer-Dulheuer, Karl-Hermann, Dr. |
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Patentanwalt,
Metzlerstrasse 27 60594 Frankfurt am Main 60594 Frankfurt am Main (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DD-A- 246 796 US-A- 3 067 458
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US-A- 2 947 029
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- DATABASE WPI Section Ch, Week 197618 Derwent Publications Ltd., London, GB; Class
A23, AN 1976-33145X XP002123804 & JP 51 032824 A (ASAHI CHEM IND CO LTD), 19. März
1976 (1976-03-19)
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 012, no. 338 (C-527), 12. September 1988 (1988-09-12)
& JP 63 099312 A (TEIJIN LTD), 30. April 1988 (1988-04-30)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Spinnvorrichtung zum Erzeugen von Filamenten aus schmelzflüssigem
Polymer, welches durch einen Spinnkopf mit Spinndüsen ausgepreßt wird, wobei die Filamente
nach unten zunächst durch einen Nacherhitzungsschacht und dann durch einen Blasschacht
laufen. Der Nacherhitzungsschacht wird nachfolgend auch "Nacherhitzer" genannt.
[0002] Nacherhitzer in Spinnvorrichtungen sind bekannt. In Franz Fourné, "Synthetische Fasern",
Carl-Hanser-Verlag/München, 1995, Seiten 182, 183, 363 werden Nachheizstrecken beschrieben.
Man erreicht dadurch die verzögerte Abkühlung der Filamente unter den Spinndüsen,
wodurch eine zu schnelle Abkühlung der Filamentoberfläche und eine dadurch bedingte
hohe Vororientierung vermieden wird. Im Nacherhitzer wird eine verringerte Fadenabzugsspannung
und eine verringerte Vororientierung und damit eine bessere Verstreckbarkeit und höhere
Endfestigkeit erreicht. Die Nacherhitzer weisen in der Regel Edelstahlkörper auf,
die beispielsweise mit Elektroheizbändern beheizt werden. Die von den Nacherhitzern
gebildeten Heizstrecken haben in der Regel eine Länge von 100 bis 300 mm.
[0003] Bei den bekannten Nacherhitzern ist es nachteilig, daß die Spinndüsenplatten infolge
der unmittelbar darunter angeordneten beheizbaren Körper schwer zugänglich sind, was
die Montage und den Austausch von Spinndüsenplatten erschwert. Darüber hinaus ist
nachteilig, daß eine Absaugung von störenden Dämpfen, z. B. Monomeren, vor allem auch
im geöffneten Nacherhitzer, nicht erfolgen kann.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Tür für den Nacherhitzer einer
Spinnvorrichtung zu schaffen, die einerseits einen leichten Zugang zu den Spinndüsenplatten
ermöglicht, andererseits soll auch sichergestellt sein, daß eine Absaugung der störenden
Dämpfe aus dem Nacherhitzer im geschlossenen und auch im geöffneten Zustand der Tür
möglich ist. Darüber hinaus soll die Tür auch im geöffneten Zustand auf einfache Weise
weitgehend auf Betriebstemperatur gehalten werden können.
[0005] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Nacherhitzungsschacht
mit einer vertikal bewegbaren Tür versehen ist, welche einen beheizbaren Metallkörper,
eine an dem Metallkörper benachbart angeordnete Isolierung und einen an der Isolierung
außen vertikal angeordneten Absaugkanal aufweist, wobei der Absaugkanal im unteren
Teil in einen nahezu horizontal verlaufenden Absaugkanal mit einer Absaugmündung am
Nacherhitzungsschacht übergeht. Das vertikale Bewegen der Tür kann durch mechanische,
pneumatische, elektrische oder hydraulische Mittel erfolgen.
[0006] Der beheizbare Metallkörper kann beispielsweise aus Stahl oder Aluminium bestehen.
Bei der Isolierung handelt es sich um eine Wärmeisolierung, wobei beispielsweise Steinwolle
eingesetzt werden kann. Unter der nahezu horizontalen Anordnung des unteren Teils
des Absaugkanals ist sowohl die reine horizontale Anordnung als auch eine schräge,
geneigte Anordnung zu verstehen. Man bildet den Absaugkanal zweckmäßigerweise so aus,
daß sich der untere Teil des Absaugkanals im geöffneten Zustand der Tür des Nacherhitzers
direkt unter der Spinndüsenplatte befindet, so daß eine Absaugung der störenden Dämpfe,
die von den Spinndüsen kommen, auch im geöffneten Zustand der Tür möglich ist. Im
geöffneten Zustand der Tür befindet sich der beheizbare Metallkörper außen an der
Spinnvorrichtung im Bereich des heißen Spinnkopfes, wodurch sichergestellt ist, daß
eine stärkere Abkühlung des beheizbaren Metallkörpers im geöffneten Zustand der Tür
vermieden wird. Dadurch wird die Tür auch im geöffneten Zustand auf einfache Weise
auf Betriebstemperatur gehalten. Außerdem kann man dafür sorgen, daß die Tür sowohl
im geschlossenen als auch im offenen Zustand fest an der Spinnvorrichtung anliegt,
wobei die Anpreßkräfte gleichmäßig über die Auflagefläche verteilt sind.
[0007] Eine zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der obere Teil des
vertikal angeordneten Absaugkanals mit einem biegsamen Schlauch verbunden ist. Ein
biegsamer Schlauch paßt sich den Bewegungen der Tür in besonders vorteilhafter Weise
an, so daß auf die Anordnung von Ventilen oder Bypässen im Rohrleitungssystem verzichtet
werden kann.
[0008] Vorteilhafterweise wird die Tür pneumatisch auf und ab bewegt. Dabei können mit der
Tür verbundene Rollen in ortsfesten vertikalen Schienen laufen. Auf diese Weise kann
die Tür auch elektrisch oder hydraulisch bewegt werden.
[0009] Man kann die Tür z. B. auch mechanisch mittels eines oder mehrerer Hebel auf und
ab bewegen. Gemäß einer zweckmäßigen Ausgestaltung weist der obere Teil der Tür Verbindungen
mit zwei parallel zueinander angeordneten Hebeln auf, die wiederum jeweils über eine
Zugfeder mit einem weiteren Lager verbunden sind. Auf diese Weise wird das Öffnen
und Schließen der Tür erleichtert, da die Zugfedern den Kraftaufwand für das Öffnen
der Tür reduzieren, wobei das Schließen der Tür behutsam erfolgen kann.
[0010] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der vertikal angeordnete
Absaugkanal am Übergang zu dem nahezu horizontal angeordneten Absaugkanal einen breiten
rechteckigen Strömungsquerschnitt auf, wobei sich der Strömungsquerschnitt in Strömungsrichtung
kontinuierlich nach oben verringert und in einen kreisförmigen Strömungsquerschnitt
übergeht. Diese Ausführung erleichtert den Anschluß des vertikal angeordneten Absaugkanals
an eine gemeinsame Sammelleitung für die abgesaugten Dämpfe. Dabei durchströmen die
Dämpfe einen vertikal angeordneten Absaugkanal mit einer relativ großen Innenfläche,
wodurch sich eine Kühlung dieser Dämpfe einstellt. Man erreicht dadurch, daß sich
ein größerer Teil der abgesaugten Dämpfe im vertikal angeordneten Absaugkanal niederschlägt
und nicht erst im nachgeschalteten Rohrleitungssystem abgeschieden wird.
[0011] Zweckmäßigerweise wird der vertikal angeordnete Absaugkanal außen durch eine lösbare
Platte abgedeckt. Dies ermöglicht ein schnelles und vorteilhaftes Entfernen der im
vertikal angeordneten Absaugkanal abgeschiedenen Substanzen.
[0012] Nach einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der
nahezu horizontal angeordnete Absaugkanal unten durch ein lösbares Blech begrenzt
ist, das vertikal verschiebbar gelagert ist. Die Lagerung kann dabei durch Bolzenverbindungen
erfolgen, die in ihrer Länge unterschiedlich positioniert werden können. Dies hat
den Vorteil, daß die Höhe des Strömungsquerschnitts des vertikalen Absaugkanals am
Übergang zu dem nahezu horizontal angeordneten Absaugkanal der Menge an abgesaugten
Dämpfen angepaßt werden kann. Ferner kann man dadurch eine gleichmäßige Absaugleistung
über die gesamte Breite des Strömungsquerschnitts einstellen.
[0013] Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnungen
näher und beispielhaft erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- den Nacherhitzer mit geschlossener Tür im Längsschnitt,
- Fig. 2
- den Nacherhitzer mit geöffneter Tür im Längsschnitt,
- Fig. 3
- einen horizontalen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 1 durch den Nacherhitzer,
- Fig. 4
- in vergrößerter Darstellung den unteren Teil der Tür für den Nacherhitzer mit dem
Mündungsbereich des Absaugkanals im Längsschnitt und
- Fig. 5
- eine Variante der Ausgestaltung des Bereichs A des Nacherhitzers gemäß Fig. 1 in vergrößerter
Darstellung.
[0014] In Fig. 1 sind die Tür (1), der Nacherhitzer (9) und der Spinnkopf (12) einer bevorzugten
Ausführung der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Die Tür (1) befindet sich im
geschlossenen Zustand. Im Spinnkopf (12) ist das Spinnpaket (10), das die Spinndüsenplatte
(nicht dargestellt) enthält, angeordnet. Die Tür (1) für den Nacherhitzer (9) der
Spinnvorrichtung weist einen beheizbaren Metallkörper (1a), eine an dem Metallkörper
(1a) benachbart angeordnete Isolierung (1b) und einen an der Isolierung (1b) außen
vertikal angeordneten Absaugkanal (1c) auf, der im unteren Teil in einen nahezu horizontal
angeordneten Absaugkanal (1d) bis zur Ansaugmündung (5) übergeht. Die horizontale
Breite der Mündung (5) entspricht nahezu der Breite der Tür (1).
[0015] Der obere Teil (1e) der Tür (1) weist eine Verbindung mit einem Hebel (2) auf, der
Teil eines Hebelsystems aus Hebel (2), Lagerstütze (3) und einem Gegengewicht (4)
ist. Der obere Teil (1f) des vertikal angeordneten Absaugkanals (1c) ist mit einem
biegsamen Schlauch (7) verbunden. Dieser biegsame Schlauch (7) kompensiert die Bewegungen
der Tür (1). Der vertikal angeordnete Absaugkanal (1c) wird außen durch eine lösbare
Platte (1g) abgedeckt, vergleiche auch Fig. 3. Der nahezu horizontal angeordnete Absaugkanal
(1d) verläuft schräg, wobei der Neigungswinkel unter 45° liegt. Im unteren Teil der
Tür (1) ist ein Griff (13) angeordnet, mit welchem die Tür (1) durch eine Bedienungsperson
geöffnet oder geschlossen werden kann. Soll die Tür (1) geöffnet werden, so geschieht
dies über den Griff (13), indem die Tür kurzzeitig von der Spinnvorrichtung abgehoben
und nach oben geführt wird. Dabei senkt sich das Gegengewicht (4) nach unten. In der
obersten Position liegt die Tür (1) wieder direkt an der Spinnvorrichtung an, vergleiche
Fig. 2, so daß der Metallkörper (1a) mit der heißen Außenwand der Spinnvorrichtung
in Kontakt ist, was in vorteilhafter Weise eine stärkere Abkühlung der Tür (1) verhindert.
[0016] In Fig. 2 ist die Tür (1) für den Nacherhitzer (9) einer Spinnvorrichtung gemäß Fig.
1 im geöffneten Zustand im Längsschnitt dargestellt. Der beheizbare Metallkörper (1a)
liegt im geöffneten Zustand der Tür (1) an der Spinnvorrichtung an, so daß der Nacherhitzer
(9) schon unmittelbar nach dem Schließen der Tür (1) betriebsbereit ist. Im geöffneten
Zustand der Tür (1) ist es leicht möglich, das Spinnpaket (10) in den Spinnkopf (12)
einzubauen. Das Spinnpaket (10) wird dazu auf dem Montagetisch (11) positioniert und
über den Blasschacht, dessen Türen (14) geöffnet sind, und über den Nacherhitzer (9)
zum Spinnkopf (12) angehoben. Während die Tür (1) geöffnet ist, kann eine Absaugung
der nachteiligen Dämpfe durch die Ansaugmündung (5) und den Absaugkanal (1d) und (1c)
unterhalb des Spinnkopfs (12) erfolgen.
[0017] In Fig. 3, die insoweit von Fig. 1 abweicht, sind Rollen (20) dargestellt, die zur
Tür (1) gehören und in U-Schienen (21) laufen, die an der ortsfesten Wand (9a) des
Nacherhitzers (9) befestigt sind. Vorzugsweise wird die Tür (2) hierbei nicht mit
Hebeln, sondern pneumatisch, elektrisch oder hydraulisch bewegt.
[0018] In Fig. 4 ist der untere Teil der Tür (1) im Querschnitt dargestellt. Der nahezu
horizontal angeordnete Absaugkanal (1d) ist unten durch ein lösbares Blech (15) begrenzt,
das vertikal in Pfeilrichtung verstellbar angeordnet ist. Das Verstellen erfolgt dabei
über eine Bolzenverbindung (16), von welcher mehrere in Blickrichtung hintereinander
angeordnet sein können (nicht dargestellt). Die Bolzenverbindung (16) ist direkt mit
einem Winkelblech (17) verbunden, das mit dem Blech (15) an dessen Unterseite befestigt
ist. Durch die vertikal verstellbare Anordnung des Blechs (15) läßt sich die Höhe
t des Strömungsquerschnitts am Übergang vom vertikal angeordneten Absaugkanal (1c)
zu dem nahezu horizontal angeordneten Absaugkanal (1d) verstellen und somit die Absaugung
der Dämpfe optimieren.
[0019] Zwischen dem beheizten Metallkörper (1a) und der oberen Platte (17) im Mündungsbereich
des Absaugkanals (1d) kann eine thermische Isolierung (18) angeordnet sein. Alternativ
kann diese Isolierung entfallen und statt dessen eine Verbindung mit guter Wärmeleitfähigkeit
vorgesehen werden, um die Platte (17) durch den Metallkörper (1a) zu beheizen.
[0020] Bei der Variante der Fig. 5 ist der Bereich des Spinnkopfes (12) mit einer Bürste
(25) versehen, die durch eine Feder (26) gegen die Innenseite der Tür (1) gedrückt
wird. Hierdurch wird ein möglicher Belag von der Innenseite der Tür bei deren Hochschieben
entfernt. Zusätzlich existiert eine ortsfeste Dichtungsleiste (27).
1. Spinnvorrichtung zum Erzeugen von Filamenten aus schmelzflüssigem Polymer, welches
durch einen Spinnkopf mit Spinndüsen ausgepreßt wird, wobei die Filamente nach unten
zunächst durch einen Nacherhitzungsschacht und dann durch einen Blasschacht laufen,
dadurch gekennzeichnet, daß der Nacherhitzungsschacht (9) mit einer vertikal bewegbaren Tür (1) versehen ist,
welche einen beheizbaren Metallkörper (1a), eine an dem Metallkörper benachbart angeordnete
Isolierung (1b) und einen an der Isolierung außen vertikal angeordneten Absaugkanal
(1c) aufweist, wobei der Absaugkanal im unteren Teil in einen nahezu horizontal verlaufenden
Absaugkanal (1d) mit einer Absaugmündung (5) am Nacherhitzungsschacht übergeht.
2. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Teil (1f) des vertikal angeordneten Absaugkanals (1c) mit einem biegsamen
Schlauch (7) verbunden ist.
3. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikal angeordnete Absaugkanal (1c) am Übergang zu dem nahezu horizontal angeordneten
Absaugkanal (1d) einen breiten, rechteckigen Strömungsquerschnitt aufweist und daß
sich der Strömungsquerschnitt in Strömungsrichtung kontinuierlich über die Höhe der
Tür (1) verkleinert und im oberen Teil (1f) in einen kreisförmigen Strömungsquerschnitt
übergeht.
4. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der vertikal angeordnete Absaugkanal (1c) außen durch eine lösbare Platte (1g) abgedeckt
ist.
5. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der nahezu horizontal angeordnete Absaugkanal (1d) in der Nähe der Absaugmündung
(5) ein lösbar befestigtes Blech (15) aufweist.
6. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (1) an den Längsseiten Rollen (20) aufweist, welche in vertikalen, ortsfesten
Führungsschienen (21) laufen.
7. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (1) pneumatisch auf und ab bewegbar ausgebildet ist.
8. Spinnvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (1) mit einer ortsfesten Bürste (25) zusammenwirkt.
9. Spinnvorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Absaugkanal im Bereich der Absaugmündung (5) beheizbar ausgebildet ist.
1. A spinning device for generating filaments from meltable polymer, which is pressed
out by a spinning head with spinning nozzles, whereby the filaments first run downwards
through a reheating shaft and then run through a blow shaft, characterised in that the reheating shaft (9) is fitted with a vertically mobile door (1), which has a
heatable metallic body (1a), insulation (1b) arranged adjacently on the metallic body
and a suction channel (1c) vertically positioned outside on the insulation, whereby
in the lower part the suction channel merges into a virtually horizontal suction channel
(1d) with a suction terminal (5) on the reheating shaft.
2. The spinning device as claimed in Claim 1, characterised in that the upper part (1f) of the vertically positioned suction channel (1c) is connected
to a flexible hose (7).
3. The spinning device as claimed in Claim 1 or 2, characterised in that at the transition to the virtually horizontally positioned suction channel (1d) the
vertically positioned suction channel (1c) has a broad rectangular flow cross-section
and in that the flow cross-section diminishes continuously over the height of the door (1) in
the direction of flow and in the upper part (1f) merges into a circular flow cross-section.
4. The spinning device as claimed in any one of Claims 1 to 3, characterised in that the vertically positioned suction channel (1c) is covered on the outside by a detachable
plate (1g).
5. The spinning device as claimed in any one of Claims 1 to 4, characterised in that the suction channel (1d) arranged virtually horizontally in the region of the suction
terminal (5) has a detachable sheet (15).
6. The spinning device as claimed in any one of Claims 1 to 5, characterised in that the door (1) has rollers (20) on the longitudinal sides, which run in vertical, fixed
guide rails (21).
7. The spinning device as claimed in any one of Claims 1 to 6, characterised in that the door (1) is designed to move up and down pneumatically.
8. The spinning device as claimed in any one of Claims 1 to 7, characterised in that the door (1) cooperates with a fixed brush (25).
9. The spinning device as claimed in Claim 1 or any one of the following, characterised in that the suction channel is designed to be heated in the region of the suction terminal
(5).
1. Dispositif de filage pour la production de filaments de polymère fusible, qui est
pressé à travers une tête de filage pourvue de buses de filage, dans lequel les filaments
sont déroulés vers le bas d'abord à travers un appareil d'après chauffage et ensuite
à travers un appareil de soufflage,
caractérisé en ce que l'appareil d'après chauffage (9) est pourvu d'une porte (1) déplaçable verticalement,
laquelle présente un châssis métallique (1a) chauffant, une isolation (1b) contiguë
au châssis métallique et un canal d'aspiration (1c) disposé verticalement à l'extérieur
de l'isolation, dans lequel le canal d'aspiration aboutit dans sa partie inférieure
à un canal d'aspiration (1d) qui s'étend de manière approximativement horizontale,
pourvu d'une bouche d'aspiration (5) sur l'appareil d'après chauffage.
2. Dispositif de filage selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie supérieure (1f) du canal d'aspiration (1c) disposé verticalement est reliée
à un boyau (7) flexible.
3. Dispositif de filage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le canal d'aspiration (1c) disposé verticalement présente au niveau de la transition
vers le canal d'aspiration (1d) disposé approximativement horizontalement une section
transversale d'écoulement large, à angles droits et en ce que la section transversale d'écoulement se rétrécit continuellement dans la direction
d'écoulement sur la hauteur de la porte (1) et aboutit dans la partie supérieure (1f)
à une section transversale d'écoulement en forme de cercle.
4. Dispositif de filage selon une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le canal d'aspiration (1c) disposé verticalement est recouvert à l'extérieur d'une
plaque (1g) amovible.
5. Dispositif de filage selon une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le canal d'aspiration (1d) disposé de manière approximativement horizontale présente
une tôle (15) fixée de manière amovible à proximité de la bouche d'aspiration (5).
6. Dispositif de filage selon une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la porte (1) présente sur les côtés longitudinaux des rouleaux (20), lesquels se
déplacent sur des rails de guidage (21) fixes, verticaux.
7. Dispositif de filage selon une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la porte (1) est réalisée de manière à s'ouvrir et à se fermer pneumatiquement.
8. Dispositif de filage selon une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la porte (1) fonctionne conjointement avec un balai (25) fixe.
9. Dispositif de filage selon la revendication 1 ou une des revendications suivantes,
caractérisé en ce que le canal d'aspiration est réalisé de manière à pouvoir être chauffé au niveau de
la bouche d'aspiration (5).