| (19) |
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(11) |
EP 0 979 891 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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22.01.2003 Patentblatt 2003/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.07.1999 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: D03D 39/22 |
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Verfahren zum Bilden erster und/oder zweiter Florhöhen beim Weben von Frottiergewebe
und Webmaschine zur Durchführung des Verfahrens
Method to form a first and/or second hight of pile while weaving terry fabrics and
loom for carrying out the method
Procédé pour former une première et/ou une seconde hauteur de poils pendant le tissage
de tissus éponge et métier à tisser pour mettre en oeuvre ce procédé
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
12.08.1998 DE 19836453
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2000 Patentblatt 2000/07 |
| (73) |
Patentinhaber: LINDAUER DORNIER GESELLSCHAFT M.B.H |
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88129 Lindau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Geiger, Erwin
88131 Lindau (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 518 809 DE-C- 19 537 277 US-A- 4 721 134
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DE-A- 4 432 452 US-A- 1 739 205
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bilden erster und zweiter Florhöhen beim
Weben von Frottiergewebe auf Webmaschinen, wobei die Florhöhenbildung durch ein sogenanntes
Gewebeverschieben erfolgt.
[0002] Verfahren zum Variieren der Florhöhe beim Weben von Frottiergewebe und Vorrichtungen
zur Verfahrensdurchführung, die auf dem Prinzip des sogenannten Gewebeverschiebens
beruhen, sind aus den folgenden Druckschriften bekannt: EP 0 518 809 A1, JP 07145534,
US 5,518,037 und EP 0 768 407 A1. Hier werden zum Variieren der Florhöhe vom Hauptantrieb
der Webmaschine unabhängig steuerbare Florhöhenverstelleinrichtungen verwendet, die
sich in Aufbau und Funktion als kostenaufwendig darstellen.
[0003] Bekannt ist eine Frottierwebmaschine zur Frottiergewebeherstellung mit einer drehend
gelagerten Gewebeeinziehwalze, mit einem Webblatt, das in wiederkehrendem Bewegungsrhythmus
Schußfaden-Teilanschläge und einen Schußfaden-Vollanschlag ausführt, mit einer Florhöhenbildeeinrichtung,
bestehend aus einem in seiner Bewegung blockierbaren Koppelgetriebe, dessen Bewegung
von einem mit dem Hauptantrieb der Webmaschine wirkverbundenen Exzenterantrieb abgeleitet
ist und über Koppelelemente auf die Gewebeeinziehwalze zum Verschieben der Anschlagkante
des Gewebes relativ zu deren Grundposition übertragen wird. Die vorbekannte Frottierwebmaschine
ist in der Lage, neben einem Glattgewebe, lediglich eine Florhöhe auszubilden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer Webmaschine zur Herstellung von
Frottiergewebe zusätzlich zu einer ersten Florhöhe wenigstens eine zweite Florhöhe
auszubilden, deren Höhe verschieden zur ersten Florhöhe ist und wobei das Ausbilden
der Florhöhen auf der Basis der Gewebeverschiebung beruht.
[0005] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche
1 und 8 gelöst.
[0006] Nach den Merkmalen von Patentanspruch 1 ist zunächst bekannt, dass zum Ausbilden
einer ersten Florhöhe die Anschlagkante des über die Gewebeeinziehwalze der Webmaschine
geführten und mit ihr in relativ guter reibschlüssiger Verbindung stehenden Gewebes
zwischen dem Ausführen erster aus Schussfaden-Teilanschlägen und einem Schussfaden-Vollanschlag
bestehenden Weboperationen oszillierend über einem Längenbetrag a relativ zur Grundposition
der Anschlagkante hin und her verschoben wird. Der Bewegungsablauf der Gewebeeinziehwalze
wird dabei durch ein erstes mit dem Hauptantrieb der Webmaschine verbundenes Koppelgetriebe
realisiert.
[0007] Neu und erfindungswesentlich im Zusammenhang mit dem Ausbilden einer ersten Florhöhe
ist, dass eine zweite Florhöhe in dem gleichen oder in einem anderen herzustellenden
Frottiergewebe dadurch ausgebildet wird, dass auf die Gewebeeinziehwalze der Bewegungsablauf
eines zweiten Koppelgetriebes übertragen wird, indem der Bewegungsablauf des ersten
Koppelgetriebes überlagert wird und zwar derart, dass zwischen dem Ausführen zweiter
aus Schussfaden-Teilanschlägen und einem Schussfaden-Vollanschlag des Webblattes bestehender
Weboperationen die Gewebeanschlagkante relativ zu deren Grundposition oszillierend
über ein zweites vorbestimmtes Längenmaß b hin und her verlegt wird.
Aufgrund dessen, dass der Längenbetrag a größer ist als der Längenbetrag b ergibt
sich zwangsläufig, dass das erste Koppelgetriebe eine größere Florhöhe realisiert,
als das zweite Koppelgetriebe.
Der Grund eines solchen Ergebnisses liegt erfindungsgemäß in der Festlegung der Anlenkstellen
der Koppeln relativ zur betreffenden Drehachse innerhalb eines Koppelgliedes, auf
das beide Koppelgetriebe wirken.
[0008] Während der Mittenabstand an der Lasche des Koppelgliedes zwischen dem Anlenkpunkt
des die Exzenterbewegung des ersten Koppelgetriebes übertragenden Koppelelements und
der Drehachse der Lasche z.B. einem Maß L entspricht, ist der Mittenabstand zwischen
der vorgenannten Drehachse und der Drehachse, an der das die Exzenterbewegung des
zweiten Koppelgliedes übertragende Koppelelement angreift, kleiner als L, nämlich
L'.
[0009] Aufgrund der festliegenden vorgenannten Mittenabstände bzw. Achsabstände wird bei
aktivem ersten Koppelgetriebe nach dem Zuschalten des zweiten Koppelgetriebes der
Längenbetrag a auf den Längenbetrag b reduziert, und zwar erfindungsgemäß dadurch,
dass die drehfest mit einem Koppelelement des zweiten Koppelgetriebes verbundene erste
Achse des Koppelgliedes drehfest mit einem Hebel verbunden ist, an dessen freiem Ende
die Lasche des Koppelgliedes drehbeweglich gelagert ist.
Dadurch wird bei aktivem zweiten Koppelgetriebe der Anlenkpunkt des vorgenannten Koppelelements
des ersten Koppelgetriebes zum Drehpunkt der Lasche, die das an ihr angelenkte und
auf die Gewebeeinziehwalze wirkende Koppelelement im Sinne einer Verringerung der
Gewebeverschiebung bewegt, was folglich zu einer Änderung des Längenbetrages von a
nach b führt.
[0010] Werden beide Koppelgetriebe gemäß eines in der Webmaschinensteuerung abgelegten Musterprogramms
durch an sich bekannte Mittel blockiert, realisiert die Webmaschine ein sogenanntes
Glattweben. Bei der Herstellung von Frottiergewebe werden innerhalb dieses Prozesses
Bordüren gewebt.
[0011] Nach den Merkmalen von Patentanspruch 8 ist zunächst bekannt, dass in einer Frottierwebmaschine
die Gewebeeinziehwalze mit einer aus einem in seiner Bewegung blockierbaren Koppelgetriebe
bestehenden ersten Florhöhenbildeeinrichtung wirkverbunden ist, dessen Bewegung von
einem mit dem Hauptantrieb der Webmaschine wirkverbundenen Exzenterantrieb abgeleitet
ist, dass die Gewebeeinziehwalze die Anschlagkante des Gewebes relativ zur Grundposition
entsprechend dem Bewegungsablauf des Frottierexzenters oszillierend vor- und zurückschiebt
und dass ein Webblatt in Synchronisation zur Gewebeverschiebung Schussfaden-Teilanschläge
und einen Schussfaden-Vollanschlag ausführt.
Mit einer solchen Konfiguration ist die Webmaschine in der Lage, neben Glattgewebe
auch Frottiergewebe mit lediglich einer Florhöhe herzustellen.
Hier setzt die Erfindung gemäß Patentanspruch 8 an.
[0012] Zur Ausbildung einer zweiten Florhöhe innerhalb ein und desselben oder in einem anderen
herzustellenden Frottiergewebes ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Webmaschine
neben der ersten Florhöhenbildeeinrichtung eine zweite Florhöhenbildeeinrichtung mit
einem Koppelgetriebe besitzt, dessen Bewegungsablauf von einem zweiten mit dem Hauptantrieb
der Webmaschine wirkverbundenen Frottierexzenterantrieb abgeleitet ist und dessen
Bewegung wiederum auf ein das Koppelgetriebe der ersten Florhöhenbildeeinrichtung
und das Koppelgetriebe der zweiten Florhöhenbildeeinrichtung miteinander verbindendes
Koppelglied derart übertragen wird, dass die Gewebeeinziehwalze bei aktivem ersten
und zweiten Koppelgetriebe ein vergleichsweise geringes Verschieben der Anschlagkante
des Gewebes ausführt, als es das erste Koppelgetriebe auszuführen vermag.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung besteht das beiden Koppelgetrieben dienende
gemeinsame Koppelglied aus einer zwischen der Gewebeeinziehwalze und dem Exzenterantrieben
maschinenfest eingeordneten und drehbeweglich gelagerten Achse, die mit einem Koppelelement
des zweiten Koppelgetriebes in drehfester Verbindung steht, ferner aus einem axial
beabstandet von der Achse angeordneten und mit dieser Achse drehfest verbundenen Hebelarm,
an dem radial beabstandet von der Mittenachse der zuvor erwähnten Achse schwenkbeweglich
eine Lasche angreift, die das erste Koppelgetriebe mit der Gewebeeinziehwalze verbindet.
[0014] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den übrigen abhängigen
Patentansprüchen hervor.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- die Florhöhenbildeeinrichtung einer Frottierwebmaschine in schematischer Darstellung,
- Figur 2
- einen Schnitt durch das Koppelglied der Florhöhenbildeeinrichtung gemäß der Linie
A-A in Figur 1.
[0017] Zur Ausbildung einer ersten vorbestimmten Florhöhe beim Herstellen eines Frottiergewebes
auf Webmaschinen wird in aller Regel der Antrieb zum Ausführen einer sogenannten Gewebeverschiebung
von der Hauptantriebswelle der Webmaschine abgeleitet. Bekanntermaßen wird dazu ein
sogenannter Frottierexzenter verwendet, dessen exzentrisch verlaufende Umfangskontur
abgetastet und auf ein zur Verschiebung des Gewebes geeignetes Koppelgetriebe übertragen
wird.
[0018] Die erfindungsgemäße Lösung besteht gemäß Figur 1 aus einem ersten Koppelgetriebe
4 und aus einem zweiten Koppelgetriebe 11 mit jeweils einer mittels der Steuerung
22 und den Ventilen 23 bzw. 24 ansteuerbaren Blockiereinrichtung 17, 17a, 19 und 18,
18a, 20.
Das erste Koppelgetriebe 4 besteht aus einem um die maschinenfeste Achse 31 schwenkbeweglich
gelagerten Koppelelement 6 in Gestalt eines Winkelhebels, dessen über den Exzenter
5 gelegener Hebelarm beabstandet von der Achse 31 eine Abtastrolle 32 trägt, die mit
der Umfangsfläche 5a des Exzenters 5 durch eine am freien Ende des vorgenannten Hebelarms
angreifende Zugfeder 6b in Wirkverbindung steht.
Der vertikal verlaufende Hebelarm des Winkelhebels 6 besitzt mehrere auf einem Kreisbogen
gelegene Anlenkstellen 6c, in denen das eine Ende des Koppelelements 7 anlenkbar ist.
Jede Anlenkstelle 6c definiert eine erste zu realisierende Florhöhe bzw. ein erstes
Längenmaß a.
Das andere Ende des Koppelelements 7 ist mit einem Anlenkpunkt 7a der Lasche 16d verbunden.
Der Anlenkpunkt 7a liegt etwa in der Laschenmitte.
Die Lasche 16d ist Bestandteil des maschinenfesten Koppelgliedes 16.
Unterhalb des Anlenkpunktes 7a ist die Lasche 16d gabelförmig ausgebildet, wie das
in Figur 2 am besten zu sehen ist. Die Gabel wird von einer drehfest im freien Ende
des Hebels 16 b aufgenommenen Achse 16c durchgriffen, die die Lasche 16d schwenkbeweglich
lagert. Das andere freie Ende des Hebels 16b ist drehfest von einer maschinenfest
aber drehbeweglich gelagerten Achse 16a aufgenommen.
Axial beabstandet vom Hebel 16b trägt die Achse 16a ein drehfest mit selbiger verbundenes
Koppelelement 15, an dessen Ende das Koppelelement 14 des zweiten Koppelgetriebes
11 angreift.
Die weiterführenden Verbindungen innerhalb des zweiten Koppelgetriebes werden in der
Beschreibung weiter unten dargestellt.
[0019] Im Hinblick auf das Koppelglied 16 ist zu erwähnen, dass, wie in den Figuren 1 und
2 dargestellt, die Lasche 16d einen weiteren Anlenkpunkt 8a aufweist, in dem das Koppelelement
8 mit einem Ende angelenkt ist. Das andere Ende des Koppelelementes 8 ist in einer
schlitzförmig ausgebildeten Anlenkung 9a des drehfest mit der Gewebeeinziehwalze 1
verbundenen Koppelelementes 9 angelenkt. Damit ist der vom Exzenter 5 ausgehende und
auf die Gewebeeinziehwalze 1 übertragene Bewegungsablauf des Koppelgetriebes 4 definiert.
[0020] Der Bewegungsablauf des erfindungsgemäß dem Koppelgetriebe 4 hinzugefügten Koppelgetriebes
11 wird von einem Frottierexzenter 12 abgeleitet, der wiederum mit dem hier nicht
dargestellten Hauptantrieb der Webmaschine wirkverbunden ist.
Ein mit der Zugfeder 13b belastetes Koppelelement 13 ist, wie das Koppelelement 6,
schwenkbeweglich auf der gemeinsamen Achse 31 gelagert.
Die Exzenterbewegung wird auch hier mittels einer Abtastrolle 33 auf das Koppelelement
13 übertragen, dessen oszillierende Schwenkbewegung über die Koppelelemente 14 und
15 auf das Koppelglied 16 und von dort über die Koppelelemente 8, 9 auf die Gewebeeinziehwalze
1 wirkt.
Jedes Koppelgetriebe 4,11 ist funktionsbedingt mit einer Blockiereinrichtung in Gestalt
eines bei 17a bzw. 18a schwenkbeweglich gelagerten Blockierhebel 17 bzw. 18 ausgerüstet,
wobei jeder Hebel 17,18 mit einer Kolben-Zylindereinheit 19 bzw. 20 in Wirkverbindung
steht.
Die Einheiten 19,20 sind beim Blockieren kolbenstangenseitig über ein Steuerventil
23 bzw. 24 druckbeaufschlagt. Dabei schlägt eine hakenartige Ausnehmung des Blockierhebels
17,18 an dem Wiederlager 6a bzw. 13a des Koppelelementes 6 bzw. 13 an.
[0021] Das Entriegeln der Koppelelemente 6,13 erfolgt im drucklosen Zustand der Einheiten
19,20,21 mittels der an den Koppelelementen 6 bzw. 13 angreifenden Zugfedern 17b bzw.
18b.
[0022] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Frottierbildeeinrichtungen 4, 11
mit einer pneumatischen Sicherheitsschaltung ausgerüstet, bestehend aus einer zusätzlichen
mit dem Blockierhebel 18 wirkverbundenen Kolben-Zylindereinheit 21. Dabei ist in die
von der Druckquelle 24 über das Ventil 23 zu der Einheit 19 führende Druckleitung
26 zwischen der Einheit 19 und dem Ventil 23 eine Druckleitung 28 eingebunden, die
zu der zusätzlichen Einheit 21 führt.
Mit dieser Maßnahme wird erreicht, dass das Koppelgetriebe 11 niemals wirksam sein
kann, wenn nicht auch das Koppelgetriebe 4 entriegelt ist, d.h. der Bewegungsablauf
des Koppelgetriebes 11 kann nur dann den Bewegungsablauf des Koppelgetriebes 4 überlagern,
wenn beide Koppelgetriebe 4 und 11 entriegelt sind.
[0023] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird nachfolgend dargestellt, wodurch es am
Koppelglied 16 zu der Überlagerung des Bewegungsablaufes zwischen dem Koppelgetriebe
11 und 4 kommt und wodurch, ausgehend von der Grundanschlagsposition des Webblattes
2, die zugleich die Position der Gewebeanschlagkante 10a des Gewebes 10 ist, ein Verschieben
der Anschlagkante um den Längenbetrag a und b zustande kommt. Hierzu wird gleichzeitig
auf beide Figuren 1 und 2 Bezug genommen.
[0024] Sind beide Koppelgetriebe 4 und 11 blockiert, führt die Webmaschine ein sogenanntes
Glattweben (Bordüreweben) aus.
Ist lediglich das Koppelgetriebe 4 aktiv, d.h. das Koppelgetriebe 11 ist blockiert,
wird im Bewegungsrhythmus des Frottierexzenters 5 dessen Bewegung mittels der Koppelelemente
6,7 auf die Lasche 16d übertragen. Die Lasche 16d schwenkt dabei um die Mittenachse
16c' der Achse 16c und überträgt die Schwenkbewegung mittels der Koppelelemente 8
und 9 auf die Gewebeeinziehwalze 1. Die Gewebeeinziehwalze 1 verschiebt daraufhin
oszillierend die Gewebeanschlagkante 10a des Gewebes 10 um den Längenbetrag a.
Beim Zurückverlegen der Anschlagkante 10a in die Grundanschlagsposition werden dann
durch einen Schussfaden-Vollanschlag des Webblattes 2 die in das Webfach 33 eingetragenen
und abgebundenen Schussfäden angeschlagen und die Kettfäden der Florkette um den Betrag
a als Florhöhe aufgestellt.
Soll die zweite Florhöhe in einem Gewebe realisiert werden, die verfahrensbedingt
kleiner als die Florhöhe a ist, wird dem Webprozess über die Steuerung 22 das zweite
Koppelgetriebe 11 zugeschaltet.
Die von dem Frottierexzenter 12 auf das Koppelelement 13, über die Koppelelemente
14 und 15 auf die Achse 16 des Koppelgliedes übertragene oszillierende Bewegung führt
dazu, dass der drehfest mit der Achse 16a verbundene Hebel 16b, die Mittenachse 16c'
der die Lasche 16d tragenden Achse 16c in Richtung des Doppelpfeiles 34 verschwenkt
und wodurch der Anlenkpunkt 8a und damit die Position des an der Lasche 16d angelenkten
Koppelelementes 8 in Richtung des Pfeiles 35 verlagert wird.
Die Verlagerung bewirkt dann, dass die Gewebeanschlagkante, von deren Grundposition
ausgehend, lediglich um das Längenmaß b oszillierend verlagert wird. Das Ergebnis
besteht in einer zweiten Florhöhe, die etwa in der Höhe dem Längenmaß b entspricht.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0025]
- 01
- Gewebeeinziehwalze
- 02
- Webblatt
- 03
- Grundanschlagposition
- 04
- Koppelgetriebe
- 05
- Exzenterantrieb
- 05a
- Umfangsfläche
- 06
- Koppelelement
- 06a
- Wiederlager
- 06b
- Zugfeder
- 06c
- Anlenkstelle
- 07
- Koppelelement
- 07a
- Anlenkpunkt
- 08
- Koppelelement
- 08a
- Anlenkpunkt
- 09
- Koppelelement
- 10
- Gewebe
- 10a
- Anschlagkante
- 11
- Koppelgetriebe
- 12
- Exzenterantrieb
- 13
- Koppelelement
- 13a
- Wiederlager
- 13b
- Zugfeder
- 13c
- Anlenkstelle
- 14
- Koppelelement
- 15
- Koppelelement
- 16
- Koppelglied
- 16a
- Achse
- 16a'
- Mittenachse
- 16b
- Hebelarm
- 16c
- Achse
- 16c'
- Mittenachse
- 16d
- Lasche
- 17
- Blockierhebel
- 17a
- Lager
- 17b
- Zugfeder
- 18
- Blockierhebel
- 18a
- Lager
- 18b
- Zugfeder
- 19
- pneumatische Mittel
- 20
- pneumatische Mittel
- 21
- pneumatische Mittel
- 22
- Steuerung
- 23
- Steuerventil
- 24
- Steuerventil
- 25
- Druckquelle
- 26
- Druckleitung
- 27
- Druckleitung
- 28
- Druckleitung
- 29
- Steuerleitung
- 30
- Steuerleitung
- 31
- Achse
- 32
- Abtastrolle
- 33
- Webfach
- 34
- Doppelpfeil
- 35
- Pfeil
- a
- Länge der Gewebeverschiebung
- b
- Länge der Gewebeverschiebung
1. Verfahren zum Bilden erster und/oder zweiter Florhöhen beim Weben von Frottiergewebe
auf Webmaschinen, wonach während des Webens zwischen dem Ausführen erster, aus Schussfaden-Teilanschlägen
und einem Schussfaden-Vollanschlag eines Webblattes (2) bestehender Weboperationen
ein exzentergesteuerter Bewegungsablauf eines ersten Koppelgetriebes (4) die Anschlagkante
(10a) des Gewebes (10) relativ zu deren Grundposition oszillierend über eine erste
vorbestimmte Länge (a) hin und her verlegt wird und dadurch erste gewünschte Florhöhen
realisiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass zweite gewünschte Florhöhen dadurch realisiert werden, dass der Bewegungsablauf des
ersten Koppelgetriebes (4) von einem exzentergesteuerten Bewegungsablauf eines zweiten
Koppelgetriebes (11) derart überlagert wird, dass zwischen dem Ausführen zweiter,
aus Schussfaden-Teilanschlägen und einem Schussfaden-Vollanschlag des Webblattes (2)
bestehender Weboperationen die Anschlagkante (10a) des Gewebes (10) relativ zu deren
Grundposition oszillierend über eine zweite vorbestimmte Länge (b) hin und her verlegt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlagerung der Bewegungsabläufe durch Herstellen einer Wirkverbindung zwischen
dem zweiten Koppelgetriebe (11) und einem dem Antrieb des ersten Koppelgetriebes (4)
entsprechenden Exzenterantrieb (12) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Wirkverbindung zwischen den Koppelgetrieben (4, 11) und deren Exzenterantrieben
(5, 12) pneumo-elektrisch aufgehoben und mechanisch hergestellt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bewegungsablauf des zweiten Koppelgetriebes (11) eine Gewebeverschiebung (b)
realisiert, die vergleichsweise kleiner ist, als die mit dem Bewegungsablauf des ersten
Koppelgetriebes (4) realisierte Gewebeverschiebung (a).
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden der ersten Florhöhen der Bewegungsablauf des ersten Koppelgetriebes (4)
durch Blockieren des Bewegungsablaufes des zweiten Koppelgetriebes (11) erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Bilden der zweiten Florhöhen der Bewegungsablauf des zweiten Koppelgetriebes
(11) zusammen mit dem Bewegungsablauf des ersten Koppelgetriebes (4) ausgeführt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Glattwebprozess dadurch erreicht wird, dass die Bewegungsabläufe beider Koppelgetriebe
(4, 11) blockiert werden.
8. Frottierwebmaschine zur Verfahrensdurchführung gemäß Patentanspruch 1, mit einer drehend
gelagerten Gewebeeinziehwalze (1), mit einem Webblatt (2), das in wiederkehrendem
Bewegungsrhythmus Schussfaden-Teilanschläge und einen Schussfaden-Vollanschlag ausführt,
mit einer ersten Florhöhenbildeeinrichtung für erste Florhöhen, bestehend aus einem
in seiner Bewegung blockierbaren Koppelgetriebe (4), dessen Bewegung von einem mit
dem Hauptantrieb der Webmaschine wirkverbundenen Exzenterantrieb (5) abgeleitet ist
und über ein Koppelglied und Koppelelemente auf die Gewebeeinziehwalze (1) zum Verschieben
der Anschlagkante (10a) des Gewebes (10) relativ zu dessen Grundposition übertragbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Florhöhenbildeeinrichtung aus einem zusätzlichen Koppelgetriebe (11)
besteht, dessen Bewegungsablauf von einem zweiten mit dem Hauptantrieb der Webmaschine
wirkverbundenen Exzenterantrieb (12) abgeleitet ist und dessen Bewegung auf ein das
erste Koppelgetriebe (4) und das zusätzliche Koppelgetriebe (11) miteinander verbindendes
Koppelglied (16) derart übertragbar ist, dass die Gewebeeinziehwalze (1) bei aktivem
ersten und zweiten Koppelgetriebe (4;11) ein vergleichsweise geringeres Verschieben
der Anschlagkante (10a) des Gewebes (10) ausführt, als das erste aktive Koppelgetriebe
(4) allein.
9. Frottierwebmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Koppelglied (16) aus einer zwischen der Gewebeeinziehwalze (1) und den Exzenterantrieben
(5;12) maschinenfest eingeordneten und drehbeweglich gelagerten Achse (16a) besteht,
die mit einem Koppelelement (15) des zweiten Koppelgetriebes (11) in drehfester Verbindung
steht, sowie aus einem axial beabstandet von dem Koppelelement (15) mit der Achse
(16a) drehfest verbundenen Hebelarm (16b), an dem radial beabstandet von der Mittenachse
(16a') der Achse (16a) schwenkbeweglich eine Lasche (16d) angreift, die das erste
Koppelgetriebe (4) mit der Gewebeeinziehwalze (1) verbindet.
10. Frottierwebmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Exzenterantrieben (5;12) in Wirkverbindung stehenden Koppelelemente (6;13)
der Koppelgetriebe (4;11) von jeweils einem mit pneumatisch beaufschlagbaren Mitteln
(19;20) verbundenen und maschinenfest gelagerten Blockierhebel (17;18) blockierbar
sind.
11. Frottierwebmaschine nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beaufschlagenden Mittel (19,20,21) aus wenigstens einer mit dem Blockierhebel
(17,18) verbundenen Kolben-Zylindereinheit, einer Steuerung (22), einem jeder Kolben-Zylindereinheit
zugeordneten elektromagnetisch betätigbaren Steuerventil (23;24), einer Druckquelle
(25) und aus mehreren die beaufschlagenden Mittel verbindenden Druck- und Steuerleitungen
bestehen.
12. Frottierwebmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Blockierhebel (18) des zweiten Koppelgetriebes (11) mit einer zweiten Kolben-Zylindereinheit
(21) verbunden ist, die über das die Kolben-Zylindereinheit (19) des Blockierhebels
(17) ansteuernde Steuerventil (23) beaufschlagbar ist.
1. Method of forming first and/or second pile loop heights during weaving of terry fabrics
on weaving machines, whereby, during weaving, between running first weaving operations
consisting of moving a reed (2) into weft thread partial beat-up positions and a weft
thread complete beat-up position, an eccentrically controlled displacement sequence
of a first coupling mechanism (4) causes the beat-up edge (10a) of the fabric (10)
to be displaced backwards and forwards, in an oscillating motion relative to its basic
position, across a first predetermined length (a), thereby producing first desired
pile loop heights, characterised in that second desired pile loop heights are obtained by superimposing an eccentrically controlled
displacement sequence of a second coupling mechanism (11) on the displacement sequence
of the first coupling mechanism (4) in such a way that, between carrying out second
weaving operations consisting of moving the reed (2) into weft thread partial beat-up
positions and a weft thread complete beat-up position, the beat-up edge (10a) of the
fabric (10) is displaced backwards and forwards, in an oscillating motion relative
to its basic position, across a second predetermined length (b).
2. Method as claimed in claim 1, characterised in that the displacement sequence is superimposed due to an active co-operation between the
second coupling mechanism (11) and an eccentric drive (12) corresponding to the drive
of the first coupling mechanism (4).
3. Method as claimed in claim 2, characterised in that the active co-operation between the coupling mechanisms (4, 11) and their eccentric
drives (5, 12) is pneumatically-electrically actuated and mechanically established.
4. Method as claimed in claim 1, characterised in that the displacement sequence of the second coupling mechanism (11) causes a fabric displacement
(b) which is relatively shorter than the fabric displacement (a) resulting from the
displacement sequence of the first coupling mechanism (4).
5. Method as claimed in claim 1, characterised in that in order to form the first pile loop heights, the displacement sequence of the first
coupling mechanism (4) is operated by locking the displacement sequence of the second
coupling mechanism (11).
6. Method as claimed in claim 1, characterised in that in order to form the second pile loop heights, the displacement sequence of the second
coupling mechanism (11) is operated in conjunction with the displacement sequence
of the first coupling mechanism (4).
7. Method as claimed in claim 1, characterised in that a smooth weaving process is achieved by locking the displacement sequences of both
coupling mechanisms (4, 11).
8. Terry weaving machine for implementing the method as claimed in claim 1, having a
rotatingly mounted fabric take-up roller (1), with a reed (2), which moves into weft
thread partial beat-up positions and a weft thread complete beat-up position in a
repeated pattern of motions, having a first pile loop height forming mechanism for
first pile loop heights, consisting of a coupling mechanism (4), the motion of which
can be locked, to which motion is imparted from an eccentric drive (5) actively co-operating
with the main drive of the weaving machine and is then transmissible to the fabric
take-up roller (1) via a coupling member and coupling elements in order to displace
the beat-up edge (10a) of the fabric (10) relative to its basic position, characterised in that a second pile loop height forming mechanism consists of an additional coupling mechanism
(11), the displacement sequence of which is imparted by a second eccentric drive (12)
actively co-operating with the main drive of the weaving machine, which displacement
sequence is transmissible to a coupling member (16) linking the first coupling mechanism
(4) and the additional coupling mechanism (11) to one another so that the fabric take-up
roller (1) effects a relatively shorter displacement of the beat-up edge (10a) of
the fabric (10) when first and second coupling mechanisms (4; 11) are active than
when the first coupling mechanism (4) is active on its own.
9. Terry weaving machine as claimed in claim 8, characterised in that the coupling member (16) consists of a shaft (16a) provided between the fabric take-up
roller (1) and the eccentric drives (5; 12), mounted so as to be rotatably displaceable,
which is connected so as to rotate with a coupling element (15) of the second coupling
mechanism (11), and, spaced axially apart from the coupling element (15) fixed to
the shaft (16a) so as to rotate therewith, a lever arm (16b) on which a shackle (16d)
spaced radially apart from the mid-axis (16a') of the shaft (16a) engages, linking
the first coupling mechanism (4) to the fabric take-up roller (1).
10. Terry weaving machine as claimed in claim 8, characterised in that the coupling elements (6; 13) of the coupling mechanisms (4; 11) actively co-operating
with the eccentric drives (5; 12) can be locked by a respective locking lever (17;
18) connected to pneumatically pressurisable means (19; 20) and fixedly mounted on
the machine.
11. Terry weaving machine as claimed in claim 9 and 10, characterised in that the pressurising means (19, 20, 21) consist of at least one piston-cylinder unit
linked to the locking lever (17, 18), a control (22), an electromagnetically operable
control valve (23; 24) assigned to each piston-cylinder unit, a pressure source (25)
and several pressure and control lines connecting the pressurising means.
12. Terry weaving machine as claimed in claim 11, characterised in that the locking lever (18) of the second coupling mechanism (11) is connected to a second
piston-cylinder unit (21), which can be pressurised via the control valve (23) actuating
the piston-cylinder unit (19) of the locking lever (17).
1. Procédé de formation de premières et/ou deuxièmes hauteurs de poil pendant le tissage
d'un tissu éponge sur des machines à tisser, selon lequel, pendant le tissage entre
l'exécution de premières opérations de tissage formées par des butées partielles du
fil de trame et une butée pleine du fil de trame d'un peigne miseur (2), un processus
de mouvements commandé par un excentrique, d'un premier mécanisme à bielle (4) provoque
un déplacement en va et vient du bord de butée (10a) du tissu (10) par rapport à la
position de base de celui-ci, de manière oscillante sur une première longueur (a)
prédéfinie, ce qui entraîne la formation de la première hauteur de poil souhaitée,
caractérisé en ce que des deuxièmes hauteurs de poil souhaitées sont formées par le fait qu'un processus
de mouvements, commandé par un excentrique, d'un deuxième mécanisme à bielle (11)
se superpose au processus de mouvements du premier mécanisme à bielle (4), de telle
sorte que, entre l'exécution de deuxièmes opérations de tissage formées par des butées
partielles du fil de trame et une butée pleine du fil de trame d'un peigne miseur
(2), le bord de butée (10a) du tissu (10) est déplacé en va et vient par rapport à
la position de base de celui-ci, de manière oscillante sur une deuxième longueur (b)
prédéfinie.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la superposition des processus de mouvements est due à la réalisation d'une liaison
active entre le deuxième mécanisme à bielle (11) et un entraînement à excentrique
(12) correspondant à l'entraînement du premier mécanisme à bielle (4).
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que la liaison active entre les mécanismes à bielle (4, 11) et les entraînements à excentrique
(5, 12) de ceux-ci est supprimée par voie pneumo-électrique et est réalisée par voie
mécanique.
4. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que le processus de mouvements du deuxième mécanisme à bielle (11) entraîne un déplacement
(b) du tissu, qui est relativement plus court que le déplacement (a) du tissu réalisé
par le processus de mouvements du premier mécanisme à bielle (4).
5. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour former les premières hauteurs de poil, le processus de mouvements du premier
mécanisme à bielle (4) est effectué par le blocage du processus de mouvements du deuxième
mécanisme à bielle (11).
6. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour former les deuxièmes hauteurs de poil, le processus de mouvements du deuxième
mécanisme à bielle (11) est effectué conjointement avec le processus de mouvements
du premier mécanisme à bielle (4).
7. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un processus de tissage lisse est obtenu par le fait que les processus de mouvements
des deux mécanismes à bielle (4, 11) sont bloqués.
8. Machine à tisser du tissu éponge destinée à la mise en oeuvre du procédé selon la
revendication 1, comprenant un cylindre de rentrage du tissu (1), logé de manière
rotative, un peigne miseur (2), qui exécute dans un rythme de mouvements répétés les
butées partielles du fil de trame et une butée pleine du fil de trame, une première
unité de formage des hauteurs de poil pour des premières hauteurs de poil, formée
par un mécanisme à bielle (4), susceptible d'être bloqué dans son mouvement et dont
le mouvement est dérivé d'un entraînement à excentrique (5), en liaison active avec
l'entraînement principal de la machine à tisser, et peut être transmis par l'intermédiaire
d'un organe de couplage et d'éléments de couplage vers le cylindre de rentrage du
tissu (1) pour déplacer le bord de butée (10a) du tissu (10) par rapport à la position
de base de celui-ci, caractérisée en ce qu'une deuxième unité de formage des hauteurs de poil est formée par un mécanisme à bielle
supplémentaire (11), dont le processus de mouvements est dérivé d'un deuxième entraînement
à excentrique (12), en liaison active avec l'entraînement principal de la machine
à tisser, et dont le mouvement peut être transmis sur un organe de couplage (16) reliant
entre eux le premier mécanisme à bielle (4) et le mécanisme à bielle supplémentaire
(11), de telle sorte que, lorsque le premier et le deuxième mécanisme à bielle (4,
11) sont actifs, le cylindre de rentrage du tissu (1) effectue un déplacement du bord
de butée (10a) du tissu (10) plus court que lorsque le premier mécanisme à bielle
(4) est seul actif.
9. Machine à tisser du tissu éponge selon la revendication 8, caractérisée en ce que l'organe de couplage (16) est formé par un axe (16a) fixé contre la machine entre
le cylindre de rentrage du tissu (1) et les entraînements à excentrique (5, 12) et
logé de manière rotative, lequel axe est relié de manière à ne pas tourner avec un
élément de couplage (15) du deuxième mécanisme à bielle (11), ainsi que par un bras
de levier (16b) écarté axialement de l'élément de couplage (15) et relié de manière
à ne pas tourner avec l'axe (16a), contre lequel bras de levier entre en prise une
patte (16d) écartée radialement de manière pivotante de l'axe central (16a') de l'axe
(16a), ladite patte reliant le premier mécanisme à bielle (4) avec le cylindre de
rentrage du tissu (1).
10. Machine à tisser du tissu éponge selon la revendication 8, caractérisée en ce que les éléments de couplage (6, 13) des mécanismes à bielle (4, 11), lesquels sont en
liaison active avec les entraînements à excentrique (5, 12), peuvent être bloqués
chacun par un levier de blocage (17, 18), qui est relié à des moyens (19, 20) susçeptibles
d'être sollicités par voie pneumatique et est logé de manière fixe contre la machine.
11. Machine à tisser du tissu éponge selon les revendications 9 et 10, caractérisée en ce que les moyens (19, 20, 21) susceptibles d'être sollicités sont formés par au moins une
unité vérin-piston reliée au levier de blocage (17, 18), une commande (22), une vanne
pilote (23, 24) actionnée par voie électromagnétique et associée à chaque unité vérin-piston,
une source de pression (25) et plusieurs conduites de pression et de commande reliant
les moyens susceptibles d'être sollicités.
12. Machine à tisser du tissu éponge selon la revendication 11, caractérisée en ce que le levier de blocage (18) du deuxième mécanisme à bielle (11) est relié à une deuxième
unité de vérin-piston (21), qui peut être sollicitée par l'intermédiaire de la vanne
pilote (23) commandant l'unité de vérin-piston (19) du levier de blocage (17).

