| (19) |
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(11) |
EP 0 979 898 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.10.2003 Patentblatt 2003/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.08.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E01C 19/20 |
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Streugerät
Spreading device
Dispositif d'épandage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR LI SE |
| (30) |
Priorität: |
10.08.1998 DE 29814353 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.02.2000 Patentblatt 2000/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Wiedenmann GmbH |
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89192 Rammingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Kastel, Stefan Dipl.-Phys. et al |
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Flügel, Preissner & Kastel,
Postfach 81 05 06 81905 München 81905 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 651 096 US-A- 4 588 113
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DE-A- 3 502 569
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Streugerät, insbesondere für den Anbau an ein Fahrzeug,
für das wahlweise verteilende Ausstreuen von Streugut- Sand, Salz oder dergleichen
- zum einen mittels einer um eine etwa horizontale Achse rotierend angetriebenen sogenannten
Streuwalze auf eine streifenförmige Fläche, deren Streifenbreite etwa der axialen
Länge der Streuwalze entspricht, und zum anderen mittels eines um eine etwa vertikale
Achse rotierend angetriebenen Streutellers auf eine durch die umfängliche Streuweite
des drehenden Streutellers definierte Fläche, wobei die beiden Streuarten mittels
einer Umsteuereinrichtung jeweils separat einschaltbar sind.
[0002] Geräte der in Rede stehenden Art sollen es ermöglichen, wahlweise einen Streifen
gestreuten Gutes konkret begrenzter Breite zu streuen, beispielsweise auf Bürgersteigen,
während andererseits eine weniger begrenzte größere Fläche bestreut werden soll. Hier
ist grundsätzlich an den Winterbetrieb gedacht, das Streugut ist Sand, Splitt und
auch Salz. Auch andere Einsatzzwecke, die das Ausstreuen eines Gutes zum Inhalt haben
sind denkbar, beispielsweise Säeeinrichtungen, wobei das streifenförmige Aussäen mittels
Walze einerseits und das weitgefächerte Ausstreuen mittels Streuteller andererseits
an unterschiedliche Säegüter und/oder Ausbringungsverhältnisse angepaßt sein kann.
[0003] Streugeräte dieser Art sind grundsätzlich bekannt - DE 35 02 569 C2 -, jedoch in
der Ausgestaltung und Handhabung nicht zufriedenstellend. Der "örtliche Ersatz" zwischen
Streuwalze und Streuteller verlangt nicht nur einen verhältnismäßig großen apparativen
Aufwand, er ist auch hinsichtlich der Handhabung spätestens dann von Nachteil, wenn
die Umrüstung von Walzenbetrieb auf Tellerbetrieb durch Entfernen einer latzartigen
Wanne unter der Streuwalze herbeigeführt werden muß.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein umrüstbares Gerät der in Rede stehenden
Art in robuster Herstellung einfacher zu handhaben und darüber hinaus hinsichtlich
der Menge des Streugutes im Streuwalzenbetrieb einstellbar auszugestalten.
[0005] Diese Aufgabe wird in Ausgestaltung eines Streugeräts der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Streuwaize von einer im Abstreubereich eines
Streugutvorratsbehälters ausgebildeten, über ihre Länge verteilt angeordnete Streuöffnungen
sowie einen dazu versetzt angeordneten Durchlaß für die Übergabe des Streugutes auf
die Verteilfläche des Streutellers aufweisenden Wanne untergriffen ist und daß ein
Steuerschieber angrenzend an die Wannenbodenwandung entlang dieser verschiebbar angeordnet
ist, der wenigstens eine - vorzugsweise mehrere - Übertrittsöffnungen aufweist, die
in Abhängigkeit von Verschiebestellungen des Steuerschiebers die Streuöffnungen in
der Wannenbodenwandung mehr oder weniger freigibt oder unter Verschließen der Streuöffnungen
den Durchlaß zum Streuteller öffnet.
[0006] Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß nicht nur eine Umschaltung von Streuwalzenbetrieb
auf Streutellerbetrieb einfach handhabbar, selbst während des Betriebes ohne Anhalten
des fahrenden Streugerätes möglich ist, sondern daß sich auch die Menge des zeit-
und/oder streckenabhängigen Betriebes einstellen läßt. Letzteres ist vor allem bei
der breitenbegrenzten Streifenstreuung mittels Streuwalze von Bedeutung.
[0007] Der Steuerschieber ist in einer bevorzugten Ausführung zwischen der Wannenbodenwandung
und der Walze angeordnet und entweder um eine etwa parallel zur Walzenachse verlaufende
Schwenkachse drehbar oder in Achsrichtung der Walzenachse verschiebbar, wobei die
Wanne vorzugsweise eine rinnenförmige Gestalt mit insbesondere kreisförmigem Querschnitt
der Wannenbodenwandung aufweist. Dabei kann der Steuerschieber als zum Streubehälter
mehr oder weniger offenes Rohr ausgebildet sein, das in seinem zwischen der Wanne
und der Walze gelegenen Bereich eine Übertrittsöffnung aufweist, die je nach Verschwenklage
des Rohres oberhalb der Streuöffnungen oder oberhalb des Durchlasses zur Wurffläche
des Streutellers liegt. In anderer Ausführung kann dieser rohrförmige Steuerschieber
die Wannenbodenwandung untergreifend ausgebildet sein und in diesem Untergriffsbereich
wiederum wenigstens eine Übertrittsöffnung aufweisen, die mit den Streuöffnungen bzw.
dem Durchlaß zur Wurffläche des Streutellers wahlweise fluchtet bzw. diese freigibt.
Dabei ist bevorzugt die Streuwalze konzentrisch zu dem in seinem axialen Endbereichen
rohrförmigen Steuerschieber angeordnet, wobei insbesondere die Wanne die Walze um
mehr als 180 ° umfaßt, insbesondere derart, daß die Rotationsachse der Streuwalze,
die Längsachse der Krümmung der Wanne und die Drehachse des rohrförmigen Steuerschiebers
deckungsgleich angeordnet sind.
[0008] In anderer bevorzugter Ausführung ist die Wannenbodenwandung etwa eben ausgebildet,
der ein angrenzender, entsprechend eben ausgebildeter Steuerschieber über- oder untergreifend
zugeordnet ist, der im Falle der Übergriffsanordnung vorzugsweise in Achsrichtung
der Streuwalze und im Falle der Untergriffsanordnung vorzugsweise senkrecht zur Achsrichtung
der Streuwalze verschiebbar geführt ist.
[0009] In jeder der Ausführungen ist bevorzugt wenigstens eine Verschiebestellung des Steuerschiebers
vorgesehen, in der sowohl die Streuöffnungen als auch der Durchlaß der Wannenbodenwandung
verschlossen sind.
[0010] Die hier bevorzugt eingesetzten Streuwalzen haben nicht nur die Funktion einer auflockernden
Verteilung des Streugutes über ihre axiale Breite hinweg - breitenbegrenzter Streuwalzenbetrieb
-, sondern auch der Sammlung des Streugutes zur Übergabe auf den vorzugsweise um eine
vertikale Achse rotierenden Streuteller, dessen Aufgabebereich regelmäßig in dem Breitenmittelbereich
des Gerätes liegt. Eine solche Funktion erfüllt eine "Streuwalze" in Gestalt einer
über die Streuöffnungen in der Wanne hinweg streichenden Schnecke, deren Wendel von
den beiden axialen Enden her gesehen zur Mitte hin einen entgegengesetzten Drehsinn
aufweisen, so daß die Schnecke einerseits im breitenbegrenzten Streuwalzenbetrieb
das Streugut durch Überstreichen der Streuöffnungen gleichmäßig diesen zuführt und
zum anderen bei Schließen der Streuöffnungen einen Transport des Streugutes zur axialen
Mitte der schneckenförmigen Streuwalze hin bewirkt, in der der Durchlaß für das Streugut
auf die nach oben gerichtete Verteilerfläche des Streutellers vorgesehen ist. Solange
die Streuöffnungen für den Streuwalzenbetrieb geöffnet sind, findet ein nennenswerter
Transport des Streugutes in Richtung der axialen Mitte der Walze insoweit nicht statt,
als das Streugut eben durch die Transportwirkung der Wendel über die Streuöffnungen
geführt und durch diese abgeführt wird. Erst bei Verschließen der Streuöffnungen wird
der Streugutanfall auf den Durchlaß zum Streuteller nach Transportrichtung und Menge
konzentriert.
[0011] Das in Rede stehende Gerät könnte grundsätzlich als Selbstfahrmaschine ausgebildet
sein, vorzugsweise ist es unter dem Gesichtspunkt der mehrfach Ausnutzung eines selbstfahrend
angetriebenen Arbeitsfahrzeugs als Anhänger (gegebenenfalls einachsig), insbesondere
aber als sogenanntes Anbaugerät, ausgebildet, das bevorzugt an die Rückfront eines
Trägerfahrzeugs auf alle bekannten Weisen auswechselbar anbaubar ist, beispielsweise
über eine Dreipunktaufhängung.
[0012] Der Antrieb sowohl der Streuwalze als auch des Streutellers ist in weitesten Grenzen
beliebig ausgestaltbar, bei Anhängerausbildung und insbesondere Anbaugerät, insbesondere
über eine Gelenkwellenverbindung, vor allem aber auch durch Hydraulikmotoren verwirklicht
ausgestaltet.
[0013] Es ist ohne weiteres verständlich, daß mit Hilfe des Steuerschiebers die Streuöffnungen
für die breitenbegrenzte Walzenstreuung hinsichtlich ihrer Öffnungsweite einstellbar
sind. Bei der Beschickung des Streutellers für den weitflächigen Streuvorgang ist
eine Veränderung der Öffnungsweite des dafür vorgesehenen Durchlasses generell weniger
bedeutsam aber auch möglich.
[0014] Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung wiedergegebenen Ausführungsbeispiele
nachfolgend näher erläutert Es zeigen:
- Figuren 1 bis 3
- schematisch eine Seitenansicht, eine Rückansicht und einen vergrößerten Teilschnitt
durch ein erstes Ausführungsbeispiel;
- Figuren 4 bis 6
- entsprechende Darstellungen eines zweiten Ausführungsbeispieles.
[0015] Beide Ausführungsbeispiele zeigen einen insgesamt mit 0 bezeichneten Vorratsbehälter,
der im Bereich seiner quer zur Fahrtrichtung sich konisch verengend zu einem unteren
Wannenbereich verjüngt Seitlich unterhalb des Behälters befindet sich ein in nicht
näher dargestellter Weise - beispielsweise durch einen Hydromotor - antreibbarer Streuteller
2, der bei Aufgabe von Streugut auf seine obere, insbesondere radial gerippte, Oberfläche
das Streugut in Radialrichtung abschleudert, wie dies durch die Strich-Zweipunkt-Linien
angedeutet ist Der Vorratsbehälter 0 befindet sich als Anhänger oder Huckepackgerät
zu einem nicht dargestellten Zugfahrzeug, das sich hinsichtlich der Figuren 1 und
4 nach rechts in Bildebene bewegt Der untere Wandbereich des Vorratsbehälters wird
durch eine quer zur Bewegungsrichtung verlaufende nach oben offene rohrförmige Wanne
6 beim ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 oder durch eine trapezförmige
Wanne mit etwa horizontal verlaufendem Boden 19 gebildet-Ausführungsbeispiel nach
den Figuren 4 bis 6. Mehr oder weniger unmittelbar gegenüber der Wannenbodenwandung
9 bzw. 19 ist wiederum quer zur Fahrtrichtung verlaufend eine Förderschnecke 3 oder
dergleichen angeordnet, die entsprechend den Figuren 2 bzw. 5 aufgrund einer zur Mitte
hin gegensinnig ausgebildeten Wendelung das in den Vorratsbehälter 0 eingefüllte Streugut
zur Mitte hin transportiert. Oberhalb dieser Förderschnecke ist jeweils eine Lockerungswelle
4 angeordnet, die in nicht näher dargestellter Weise durch radiale Stachelausbildung
oder dergleichen das Streugut zu einem möglichst feinfließenden Gut aufbereitet.
[0016] Im Bodenbereich der Wanne 6 ist zum einen eine Reihe von Streuöffnungen 5 vorgesehen,
die sich über die Breite des Vorratsbehälters erstreckt und über die mittels der Förderschnecke
3 das Streugut insoweit gleichmäßig verteilt angeliefert wird. Wenn diese Streuöffnungen
5 freigegeben sind, ergibt sich eine entsprechend breitflächige Streuung, wie sie
bei 8 angedeutet ist. Für den demgegenüber wahlweisen Betrieb der Streugutverteilung
mittels Streuteller 2 ist in Fahrtrichtung versetzt wenigstens ein Durchlaß 7 in der
Bodenwandung vorgesehen, der über einen Leitkanal 15 für das Streugut auf die nach
oben weisende Fläche des Streutellers 2 ausgerichtet ist. in den Figuren 1 und 4 ist
bei 14 ein Antrieb für die beiden Wellen 3 und 4 angedeutet, der beispielsweise über
eine Zapfwelle an den entsprechenden Abtrieb eines Kleintraktors als Zugfahrzeug anschließbar
ist.
[0017] Im ersten Ausführungsbeispiel nach den Figuren 1 bis 3 ist der bodenseitige Abschluß
des Vorratsbehälters 0 als sich quer zur Fahrtrichtung erstreckende rinnenförmige
Wandung 6 ausgebildet, an deren Innenfläche die Außenfläche eines rohrförmigen Steuerschiebers
1 angepaßt eingesetzt ist. Dabei sind die Achsen der im Schnittbild über 180° ausgebildeten
Bodenwandung 9 und die Achse des in seinen axialen Endbereichen rohrförmig, dazwischen
nach oben hin offen rinnenförmig ausgebildeten Steuerschiebers 1 konkludent. Die Wannenbodenwandung
9 der teilrohrförmigen Wanne 6 weist - siehe insbesondere Figur 3 - eine Reihe von
senkrecht zur Fahrtrichtung unterteilt aufeinanderfolgenden Streuöffnungen 5 auf,
die im vorliegenden Beispiel von der vertikalen Mitte der Wannenbodenwandung 9 aus
gesehen in Fahrtrichtung nach vom versetzt angeordnet ist, während ein im Quermittelbereich
der Wanne angeordneter Durchlaß 7 von dieser vertikalen Mitte aus gesehen in Fahrtrichtung
nach hinten verschoben angeordnet ist, der über einen Leitkanal 15 bei Freigabe Streugut
der Oberfläche des Streutellers 2 zuführt, wie dies in den Figuren 1 und 4 schematisch
angedeutet ist.
[0018] Mit Hilfe der Steuerschieber 1 (Figuren 1 bis 3) und 10 (Figuren 4 bis 6) können
wahlweise die Reihe der Streuöffnungen 5 oder der Durchlaß 7 für den Durchtritt des
Streugutes freigegeben werden wenn je nach Verschiebestellung die Übertrittsöffnungen
11 bzw. 12 entsprechend auf die Streuöffnungen 5 oder den Durchlaß 7 ausgerichtet
sind, wobei es in beiden Fällen eine Zwischenstellung des Steuerschiebers 1 bzw. 10
gibt, in der sowohl die Streuöffnungen 5 als auch der Durchlaß 7 gegenüber dem Vorratsbehälter
verschlossen ist Beide alternativ einzustellenden Streuarten, nämlich über die Streuöffnungen
als sich über die Breite des Gerätes erstreckender Streuteppich wie bei 8 angedeutet
oder durch radiales Abschleudern über den Streuteller 2 sind in den Figuren 1, 2 bzw.
4, 5 parallel wiedergegeben.
[0019] Im Falle des ersten Ausführungsbeispieles nach den Figuren 1 bis 3 ist die sich senkrecht
zur Fahrtrichtung erstreckende Wanne 6 im Querschnitt kreisbogenförmig ausgebildet,
und zwar bis auf die Reihe der Streuöffnungen 5 und den Durchlaß 7 nach unten geschlossen
und nach oben zum Vorratsbehälterinneren hin geöffnete ausgebildet. Angrenzend an
die Innenseite der Wannenbodenwandung 9 ist ein sich ebenfalls senkrecht zur Fahrtrichtung
erstreckender Steuerschieber 1 vorgesehen, der zwischen den rohrförmigen axialen Endbereichen
nach oben zum Vorratsbehälterinneren hin geöffnet ist, wie dies Figur 3 in vergrößertem
Querschnitt erkennen läßt. Da die im Querschnitt teilkreisförmige Wannenbodenwandung
9 einen Umfangsbereich von über 180° einnimmt, ist der rohrförmige Steuerschieber
1 bereits durch Einsetzen in die angrenzende Position an der Innenfläche der Bodenwandung
9 hinsichtlich seiner Drehbarkeit koaxial geführt, was eine zusätzliche Lagerung in
Richtung dieser Position nicht ausschließt.
[0020] In Figur 3 ist die Verdrehstellung gezeigt, in der der rohrförmige Steuerschieber
1 mittels seiner Übertrittsöffnungen 11 durch etwa überdeckende Verdrehstellung die
Streuöffnungen 5 freigibt Dreht man den rohrförmigen Steuerschieber 1 im Uhrzeigersinn,
dann wird zunächst eine Stellung erreicht, in der die Übertrittsöffnungen 11 an einem
geschlossenen Bereich der Wannenbondenwandung 9 angrenzen, so daß weder die Streuöffnungen
5 noch der Durchlaß 7 zum Streuteller 2 für die Zuführung von Streugut aus dem Vorratsbehälterinneren
freigegeben ist Bei weiterer Drehung im Uhrzeigersinn geraten die Übertrittsöffnungen
11 bzw. der korrespondierende Teil dieser Öffnungen 11 in Überdeckung mit dem Durchlaß
7, so daß Streugut aus dem Vorratsbehälterinneren über den Leitkanal 15 auf die Aufgabefläche
des Streutellers 2 gelangen kann. Durch die Möglichkeit, die Überdeckungen der Öffnungen
11 und 5 bzw. 7 kontinuierlich zu ändern, kann man auch die Größenordnung des jeweils
abgegebenen Streugutes dosieren.
[0021] Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Figuren 4 bis 6 ist die im Anschluß an die konische
bzw. schrägflächige Verengung des Vorratsbehälters 0 nach unten hin anschließende
Wanne im Querschnitt etwa trapezförmig anzusehen. Auch hier erstrecken sich natürlich
die Teile des Vorratsbehälters 0 und die Lockerungswelle 4 wie die Förderschnecke
3 senkrecht zur Fahrtrichtung über die Gerätebreite hinweg. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel
nach den Figuren 1 bis 3 ist nunmehr ein Steuerschieber 10 vorgesehen, der an die
nach unten weisende Bodenfläche 19 der im Querschnitt trapezförmigen Bodenwanne von
unten her angrenzend angeordnet und gegenüber dieser in Fahrtrichtung oder senkrecht
dazu in nicht dargestellter Weise verschiebbar geführt ist Auch hier sind im Bereich
des Wannenbodens, nämlich der etwa horizontalen Wannenbodenwandung 19 in Fahrtrichtung
vor der vertikalen axialen Mittelebene der Förderschnecke 3 eine über die Quererstreckung
des Vorratsbehälters 0 verlaufende Reihe von Streuöffnungen 5 vorgesehen, während
von dieser Ebene in Fahrtrichtung nach hinten gesehen ein Durchlaß 7 ausgebildet ist,
der über einen Leitkanal 15 Streugut auf die Verteilerfläche des Streutellers 2 leiten
kann. Wie im vorigen Beispiel ist auch hier durch Verschieben des Steuerschiebers
10 - grundsätzlich möglich auch quer zur Fahrtrichtung, hier in Fahrtrichtung - wahlweise
eine Freigabe der Streuöffnungen 5 zur Erzielung einer Streuung wie bei 8 angedeutet,
eine Nullstellung, in der beide Öffnungen 5 und 7 verschlossen sind, und eine Verschiebestellung
einstellbar, in denen die Übertrittsöffnungen 12 nur den Durchlaß 7 freigeben. Die
vergrößerte Teilquerschnittsdarstellung nach Figur 6 zeigt die Verschiebestellung,
in der Streugut aus dem Behälterinneren durch den Durchlaß 7 auf die Streufläche des
Streutellers 2 gelangt, während die schwächer liniert ausgeführte Verschieberstellung
die Korrespondenzstellung von Übertrittsöffnungen 12 zu den Streuöffnungen 5 andeutet,
in der eine Bestreuung entsprechend 8 in Figur 5 erfolgt. In einer Zwischenstellung
verschließt der Steuerschieber 10 sowohl die Streuöffnungen 5 als auch den Durchlaß
7.
1. Streugerät, insbesondere für den Anbau an ein Fahrzeug, für das wahlweise verteilende
Ausstreuen von Streugut - Sand, Salz oder dergleichen - zum einen mittels einer um
eine etwa horizontale Achse rotierend angetriebenen sogenannten Streuwalze (3) auf
eine streifenförmige Fläche, deren Streifenbreite etwa der axialen Länge der Streuwalze
(3) entspricht, und zum anderen mittels eines um eine etwa vertikale Achse rotierend
angetriebenen Streutellers (2) auf eine durch die umfängliche Streuweite des drehenden
Streutellers (2) definierte Fläche, wobei die beiden Streuarten mittels einer Umsteuereinrichtung
jeweils separat einschaltbar sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streuwalze (3) von einer im Abstreubereich eines Streugutvorratsbehälters ausgebildeten,
über ihre Länge verteilt angeordnete Streuöffnungen (5) sowie einen dazu versetzt
angeordneten Durchlaß (7) für die Übergabe des Streugutes auf die Verteilerfläche
des Streutellers (2) aufweisenden Wanne (6) untergriffen ist und daß ein Steuerschieber
(1; 10) angrenzend an die Wannenbodenwandung (9; 19) entlang dieser verschiebbar angeordnet
ist, der wenigstens eine - vorzugsweise mehrere - Übertrittsöffnungen (11; 12) aufweist,
die in Abhängigkeit von Verschiebestellungen des Steuerschiebers (1; 10) die Streuöffnungen
(5) in der Wannenbodenwandung (9; 19) mehr oder weniger freigibt oder unter Verschließen
der Streuöffnungen den Durchlaß (7) zum Streuteller (2) öffnet.
2. Streugerät nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens eine Verschiebestellung des Steuerschiebers (1; 10) vorgesehen ist, in
der sowohl die Streuöffnungen (5) als auch der Durchlaß (7) der Wannenbodenwandung
(9; 19) verschlossen sind.
3. Streugerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (1) zwischen der Wannenbodenwandung (9) und der Walze (3) angeordnet
ist und entweder um eine etwa parallel zur Walzenachse verlaufende Schwenkachse drehbar
oder in Achsrichtung der Walzenachse verschiebbar ist.
4. Streugerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber (1) als zum Streubehälter mehr oder weniger offenes Rohr ausgebildet
ist, das in seinem zwischen der Wanne (6) - Wannenbodenwandung (9) - und der Walze
(3) gelegenen Bereich mindestens eine Übertrittsöffnung (11) aufweist, die je nach
Verschwenklage oberhalb der Streuöffnungen (5) oder oberhalb des Durchlasses (7) zur
Wurffläche des Streutellers (2) liegt.
5. Streugerät nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerschieber als zum Streubehälter mehr oder weniger offenes Rohr ausgebildet
ist, das die Wannenbodenwandung untergreift und in diesem Untergriffsbereich wenigstens
eine Übertrittsöffnung aufweist, die je nach Verschwenklage des Rohres die Streuöffnungen
oder den Durchlaß zur Wurffläche des Streutellers freigibt.
6. Streugerät nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streuwalze (3) konzentrisch zu dem in seinen axialen Endbereichen rohrförmigen
Steuerschieber (1) angeordnet ist.
7. Streugerät nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wanne (6) die Walze (3) um mehr als 180° umfaßt.
8. Streugerät nach Anspruch 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsachse der Streuwalze (3), die Längsachse der Krümmung der Wanne (6)
und die Drehachse des rohrförmigen Steuerschiebers (1) räumlich deckungsgleich angeordnet
sind.
9. Streugerät nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wannenbodenwandung (19) etwa eben ausgebildet ist, der ein angrenzender, entsprechend
eben ausgebildeter Steuerschieber (10) überoder untergreifend zugeordnet ist, der
im Falle der Übergriffsanordnung vorzugsweise in Achsrichtung der Streuwalze und im
Falle der Untergriffsanordnung vorzugsweise senkrecht zur Achsrichtung der Streuwalze
(3) verschiebbar geführt ist.
10. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Streuwalze (3) als Förderschnecke ausgebildet ist, deren zur Mitte hin gesehen
hälftige Wendel derart gegenläufig ausgebildet sind, daß die Förderrichtung von beiden
axialen Enden der Schnecke her zur Mitte erfolgt.
11. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaß (7) zur Weiterleitung auf die nach oben weisende Verteilerfläche des
Streutellers (2) hinsichtlich der Achsialausdehnung der Walze (3) etwa mittig und
gegenüber der Reihe von Streuöffnungen (5) verschoben angeordnet ist.
12. Streugerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Durchlaß (7) zur Überführung von Streugut auf die Verteilerfläche des Streutellers
(2) an einen Leitkanal angeschlossen ist.
1. Spreader apparatus, particularly for attachment to a vehicle, for the selectively
distributed spreading of spreadable material such as sand, salt or the like, on the
one hand using a so-called spreading roller (3) driven to rotate about a substantially
horizontal axis, onto a strip-shaped surface the width of which corresponds approximately
to the axial length of the spreading roller (3), and on the other hand by means of
a spreading plate (2) driven to rotate about a substantially vertical axis, onto a
surface defined by the extensive spreading range of the rotating spreading plate (2),
the two types of spreading being separately actuatable by means of a control device,
characterised in that
engaging under the spreading roller (3) is a trough or tank (6) formed in the spreading
region of a storage container for spreadable material, comprising spreader openings
(5) distributed along its length and having a passage (7) offset thereto for transferring
the spreadable material onto the distribution surface of the spreading plate (2),
and in that a slide valve (1; 10) is mounted adjacent to the base (9; 19) of the trough so as
to be movable along this base, said slide valve having at least one, and preferably
several, transfer openings (11; 12) which open(s) up the spreader openings (5) in
the base (9; 19) of the trough to a greater or lesser extent as a function of the
position of the slide valve (1; 10) or open(s) the passage (7) to the spreading plate
(2) while closing off the spreader openings.
2. Spreading apparatus according to claim 1, characterised in that there is at least one position of the slide valve (1; 10) in which both the spreader
openings (5) and the passage (7) through the base (9; 19) of the trough are closed
off.
3. Spreading apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the slide valve (1) is disposed between the base (9; 19) of the trough and the roller
(3) and is either rotatable about a pivot axis extending substantially parallel to
the roller axis or is slidable in the axial direction of the roller axis.
4. Spreading apparatus according to claim 3, characterised in that the slide valve (1) is constructed as a pipe or tube which is more or less open towards
the spreading container and which has, in its area located between the trough (6)
- trough base (9) - and the roller (3), at least one transfer opening (11) which is
located above the spreader openings (5) or above the passage (7) to the ejection surface
of the spreading plate (2) depending on the degree of pivoting.
5. Spreading apparatus according to claim 3, characterised in that the slide valve is constructed as a pipe or tube which is more or less open towards
the spreading container, which engages underneath the base of the trough and has,
in this area of engagement, at least one transfer opening which opens up the spreader
openings or the passage to the ejection surface of the spreading plate (2) depending
on the degree of pivoting.
6. Spreading apparatus according to claim 4 or 5, characterised in that the spreading roller (3) is arranged concentrically to the slide valve (1) which
is tubular at its axial end regions.
7. Spreading apparatus according to one of claims 3 to 6, characterised in that the trough (6) embraces the roller (3) by more than 180°.
8. Spreading apparatus according to one of claims 3 to 7, characterised in that the rotation axis of the spreading roller (3), the longitudinal axis of the curvature
of the trough (6) and the rotation axis of the tubular slide valve (1) are disposed
to be congruent in space.
9. Spreading apparatus according to claim 1 or 2, characterised in that the trough base (19) is substantially flat in shape and is associated with an adjacent
slide valve (10) of similarly flat construction engaging over or under it, which is
guided to be movable preferably in the axial direction of the spreading roller if
mounted above and preferably perpendicularly to the axial direction of the spreading
roller if mounted below.
10. Spreading apparatus according to one of claims 1 to 9, characterised in that the spreading roller (3) is constructed as a screw conveyor, half the turns of which,
looking towards the centre, are constructed to rotate in opposite directions so that
the direction of conveying is from both axial ends of the screw towards the centre.
11. Spreading apparatus according to one of claims 1 to 10, characterised in that the passage (7) for conveying onto the upwardly facing distribution surface of the
spreading plate (2) is arranged roughly in the centre with respect to the axial extent
of the roller (3) and offset relative to the row of spreader openings (5).
12. Spreading apparatus according to one of claims 1 to 11, characterised in that the passage (7) for conveying spreadable material onto the distribution surface of
the spreading plate (2) is connected to a guide channel.
1. Appareil d'épandage, en particulier pour montage sur un véhicule, pour la dispersion
par répartition à volonté du produit à épandre - du sable, du sel ou autres -, d'une
part au moyen de ce qu'on appelle un hérisson (3), entraîné en rotation autour d'un
axe à peu près horizontal sur une surface sous forme de bande, dont la largeur de
bande correspond à peu près à la longueur axiale du hérisson (3), et d'autre part
au moyen d'un plateau d'épandage (2) entraîné en rotation autour d'un axe à peu près
vertical, sur une surface définie par la largeur de dispersion étendue du plateau
d'épandage tournant (2), les deux modes d'épandage étant enclenchables séparément
au moyen d'un système d'inversion,
caractérisé en ce que
le hérisson (3) est en retrait sur une auge (6) formée dans la zone d'épandage d'un
réservoir de produit à épandre, présentant des ouvertures d'épandage (5) réparties
sur sa longueur, ainsi qu'un passage (7) décalé par rapport à elles pour le transfert
du produit à épandre sur la surface de répartition du plateau d'épandage (2), et un
registre de commande (1 ; 10) contigu à la paroi du fond de l'auge (9 ; 19), peut
glisser le long de celle-ci, présentant au moins une ou de préférence plusieurs ouvertures
de passage (11 ; 12) qui, en fonction des positions de glissement du registre de commande
(1 ; 10), libère plus ou moins les ouvertures d'épandage (5) dans la paroi du fond
de l'auge (9 ; 19) ou bien ouvre le passage (7) vers le plateau d'épandage (2).
2. Appareil d'épandage selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
il est prévu au moins une position de glissement du registre de commande (1 ; 10)
à laquelle tant les ouvertures d'épandage (5) que le passage (7) de la paroi du fond
de l'auge (9 ; 19) sont fermés.
3. Appareil d'épandage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
le registre de commande (1) est disposé entre la paroi du fond de l'auge (9) et le
hérisson (3) et peut soit tourner autour d'un axe de pivotement courant à peu près
parallèlement à l'axe du hérisson, soit glisser dans la direction axiale de l'axe
du hérisson.
4. Appareil d'épandage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le registre de commande (1) a la forme d'un tube plus ou moins ouvert vers le réservoir
d'épandage qui, dans sa zone placée entre l'auge (6) - la paroi du fond de l'auge
(9) - et le hérisson (3), présente au moins une ouverture de passage (11) qui, suivant
la position de pivotement, se trouve au-dessus des ouvertures d'épandage (5) ou au-dessus
du passage (7) vers la surface de projection du plateau d'épandage (2).
5. Appareil d'épandage selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le registre de commande a la forme d'un tube plus ou moins ouvert vers le réservoir
d'épandage, qui reste en retrait de la paroi du fond de l'auge et qui présente dans
cette zone de retrait au moins une ouverture de passage qui, suivant la position de
pivotement du tube, libère les ouvertures d'épandage ou le passage vers la surface
de projection du plateau d'épandage.
6. Appareil d'épandage selon la revendication 4 ou 5,
caractérisé en ce que
le hérisson (3) est disposé concentriquement au registre de commande (1), qui est
en forme de tube à ses extrémités axiales.
7. Appareil d'épandage selon une des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que
l'auge (6) entoure le hérisson (3) sur plus de 180°.
8. Appareil d'épandage selon les revendications 3 à 7,
caractérisé en ce que
l'axe de rotation du hérisson (3), l'axe longitudinal de la courbure de l'auge (6)
et l'axe de rotation du registre de commande en forme de tube (1) sont disposés de
façon à avoir la même couverture dans l'espace.
9. Appareil d'épandage selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la paroi du fond de l'auge (19) a une forme telle qu'un registre de commande contigu
(10), avec une forme correspondante, lui est associé en le dépassant ou en restant
en retrait, et ce registre peut glisser de préférence dans la direction de l'axe du
hérisson dans le cas de la disposition en dépassement, et de préférence perpendiculairement
à la direction de l'axe du hérisson (3) dans le cas de la disposition en retrait.
10. Appareil d'épandage selon l'une des revendications 1 à 9,
caractérisé en ce que
le hérisson (3) a la forme d'un convoyeur à vis d'Archimède, dont les hélices de chaque
moitié, vues vers le milieu, sont formées en sens inverse, de sorte que le transport
se fait à partir des deux extrémités axiales de la vis en direction du milieu.
11. Appareil d'épandage selon l'une des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que
le passage (7) de réacheminement sur la surface de répartition tournée vers le haut
du plateau d'épandage (2), est disposé à peu près au milieu par rapport à l'extension
axiale du hérisson (3), et est disposé en décalage par rapport à la rangée d'ouvertures
d'épandage (5).
12. Appareil d'épandage selon l'une des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que
le passage (7) pour le transfert du produit à épandre sur la surface de répartition
du plateau d'épandage (2) est raccordé à un canal de conduite.

