| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 980 336 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 13.05.1998 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65H 31/34 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP9802/838 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9851/602 (19.11.1998 Gazette 1998/46) |
|
| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERBLOCKEN EINES STAPELS VON GESTAPELTEN GEGENSTÄNDEN
DEVICE FOR BLOCKING A STACK OF STACKED OBJECTS
DIPOSITIF POUR BLOQUER UNE PILE D'OBJETs
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
| (30) |
Priorität: |
13.05.1997 DE 19719935
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.02.2000 Patentblatt 2000/08 |
| (73) |
Patentinhaber: Eltex-Elektrostatik Gesellschaft mbH |
|
D-79576 Weil am Rhein (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- HAHNE, Ernst, August
CH-4123 Allschwil (CH)
- KNOPF, Franz
D-77815 Bühl (DE)
- KÜNZIG, Hermann
D-79575 Weil am Rhein (DE)
|
| (74) |
Vertreter: Säger, Manfred |
|
Postfach 41 7014 Trin 7014 Trin (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-96/33118 DE-A- 4 441 431
|
DE-A- 4 434 946 DE-U- 29 506 231
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verblocken eines Stapels von gestapelten
Gegenständen, wie z.B. gestapelten Zeitungen, Zeitschriften oder dergleichen, gemäß
dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist bekannt (WO-96/33118) und weist einen Hubtisch auf,
mit welchem ein darauf aufliegender Stapel von gestapelten Gegenständen gegen zwei
als Gegendruckplatten dienenden Klappen gepreßt werden kann. Während des Verpressens
des Stapels wird mittels seitlich vom Stapel angeordneter Aufladeelektroden der Stapel
verblockt. Da der Papierstapel eine höhere Dielektrizitätskonstante als Luft aufweist,
konzentriert sich das elektrische Feld in diesem. Zusätzlich zu dieser Konzentration
ergibt sich eine Feldkonzentration in den überschüssigen Lufteinschlüssen im Stapel,
so daß die Feldkraftwirkung im Stapel und die Ladungsansammlung an der Oberfläche
die Luft im Stapel verdrängt. Hierdurch wird die Adhäsion der Gegenstände erhöht,
wodurch der Stapel mechanisch fest verblockt und infolgedessen gehaltert wird. Während
des Pressens des Stapels können seitlich neben dem Stapel angeordneten Aufladeelektroden
- je nach Höhe des Stapels - zugeschaltet werden.
[0003] Es sind ähnliche Vorrichtungen zum Verblocken von Stapeln bekannt (DE-44 34 946 A1
und DE-44 41 431 A1), die einen Transporttisch aufweisen, wobei an dem Transporttisch
seitliche Aufladeelektroden angeordnet sind, die senkrecht zur Transportrichtung des
Stapels verlaufen und sich senkrecht zu dem Transporttisch bis zur vollständigen Höhe
des Stapels erstrecken. Dem Transporttisch gegenüberliegend ist eine weitere, geerdete
Aufladeelektrode angeordnet, die den Stapel von oben beaufschlagt. Diese Aufladeelektrode
kann mit einer oder mehreren Rollen versehen sein, die von oben gegen den Stapel gedrückt
werden.
[0004] Schließlich ist eine Vorrichtung zum Ausrichten, Abpressen und Verblocken von Paketen
lose gestapelter Druckerzeugnisse bekannt (G 295 06 231 U1). Diese Vorrichtung besteht
aus einem Paketförderer mit einem vorderen heb- und senkbaren Paketanschlag, zwei
seitlich vom Paketförderer angeordneten, zusammen- und auseinanderfahrbaren Paketausrichtplatten,
einer oberen heb- und senkbaren, zwischen den Paketausrichtplatten auf das zu pressende
Paket aufsetzbaren Anpreßeinrichtung. Es weist ein Aufladungsaggregat zum elektrostatischen
Verblocken der Druckerzeugnisse auf, dessen Aufladeelektroden an den seitlich von
den Paketen angeordneten Paketausrichtplatten und an der Anpreßeinrichtung angeschlossen
sind, so daß die Pakete von ihren Seitenwandbereichen und ihrer Oberseite mit Spannung
beaufschlagt werden.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine sehr einfache ausgebildete Vorrichtung
zum Verblocken eines Stapels von gestapelten Gegenständen, wie z.B. gestapelten Zeitungen,
Zeitschriften oder dergleichen, zu schaffen, mit welcher der zu verblockende Stapel
sehr effektiv aufgeladen werden kann.
[0006] Die Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Vorrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Vorrichtungshauptanspruchs gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
gekennzeichnet.
[0007] Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist Aufladeelektroden zum Aufladen des Stapels
auf, die in den einander gegenüberliegenden Preßelementen integriert sind, so daß
diese beim Verdichten des Stapels gegen den Stapel gedrückt werden. Zusätzlich können
in den Seitenwänden noch Aufladeelektroden vorhanden sein, an die eine positive oder
negative Hochspannung angelegt ist, jedenfalls eine andere Polarität als an die obere
Aufladeelektrode.
[0008] Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist sehr einfach ausgebildet, denn die aus dem Stand
der Technik bekannten, und in der Regel seitlich neben dem zu verblockenden Stapel
angeordneten Aufladeelektroden können vollständig entfallen, da diese in die Preßelemente
integriert sind.
[0009] Die sich gegenüberliegenden Preßelemente bilden somit in der Art eines Plattenkondensators
ein sich im wesentlichen parallel zur Preßrichtung verlaufendes elektrisches Feld
auf, welches die zu stapelnden Gegenstände, wie z.B. Zeitungen, Zeitschriften oder
dergleichen, senkrecht durchsetzt, so daß sich an deren Oberflächen die gewünschten
Verschiebeladungen ansammeln und ein kapazitives Verschiebefeld aufbauen, das dem
von außen angelegten elektrischen Feld entgegengerichtet ist. Da die Richtungen des
von außen angelegten elektrischen Feldes und des in den gestapelten Gegenstand induzierten
Verschiebefeldes zueinander parallel verlaufen, erfolgt beim Pressen ein kapazitiver
Verschiebungsstrom wodurch die Aufladung des Stapels äußerst effektiv ist und wodurch
hohe Adhäsionskräfte erzielt werden. Der Verschiebungsstrom erfolgt aufgrund der aus
dem Stapel gepreßten Luft.
[0010] Es ist zwar bekannt (WO 96/33118), den als Preßelement dienenden Auflagetisch und
die dem Auflagetisch gegenüberliegenden Klappen zu erden bzw. auf ein gleiches Potential
zu legen, so daß auch hier ober- und unterhalb des Stapels Aufladeelektroden zum Verblocken
desselben vorgesehen sind. Da der Auflagetisch und die Klappen jedoch auf gleiches
Potential gelegt sind, und zusätzliche Aufladeelektroden seitlich angeordnet sind,
wird ein Feldverlauf erzeugt, der die gestapelten Gegenstände schräg durchsetzt.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend beispielhaft anhand der Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigt:
- Figur 1
- eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, in schematischer, perspektivischer
Ansicht
- Figur 2
- eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung, ebenfalls in schematischer Darstellung.
[0012] Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Verblocken eines Stapels von gestapelten Gegenständen,
wie z.B. gestapelten Zeitungen, Zeitschriften oder dergleichen, ist als vertikaler
Schacht 1 mit zwei sich gegenüberliegenden, vertikal angeordneten Seitenwandungen
2, 3 ausgebildet. Die Seitenwandungen sind mit an ihrem unteren Enden nach außen abgewinkelten
Stegen 4, 5 an einer Arbeitsvorrichtung, insbesondere einem Kreuz-Ausleger, befestigt.
[0013] Der Boden des Schachtes 1 wird durch einen vertikal (Pfeil 6) auf und verfahrbaren
Hubtisch 7 dargestellt, der aus einer horizontalen Hubplatte 8 und einem Hubzylinder
9 besteht, an dessen oberen Ende die Hubplatte 8 befestigt ist.
[0014] An den vertikalen Seitenwandungen 2, 3 sind jeweils an ihren oberen horizontalen
Längskanten 11, 12 Klappen 13, 14 gelenkig befestigt, so daß die Klappen 13, 14 um
die Längskanten 11, 12 zwischen einer horizontalen, in den Schacht 1 vorstehenden
Stellung einklappbar und in eine vertikale, in geradliniger Verlängerung zu den Seitenwandungen
2, 3 angeordneten Stellung, ausklappbar sind. In der horizontalen Stellung sind die
Klappen 13, 14 durch eine Verriegelungseinrichtung (nicht dargestellt) fixierbar,
so daß sie einen beträchtlichen Druck von unten wiederstehen können. In den Klappen
13, 14 sind als Elektrodenplatten 15, 16 ausgebildete Aufladeelektroden eingesetzt,
die jeweils gegenüber den übrigen Klappenbereichen der Klappen 13, 14 elektrisch isoliert
sind. Vorzugsweise sind die Aufladeelektrodenplatten 15 so ausgebildet, daß sie bei
eingeklappten Klappen 13, 14 nach unten etwas an den Klappen 13, 14 vorstehen.
[0015] Die beiden Aufladeelektrodenplatten 15, 16 sind an eine Hochspannungsquelle angeschlossen
und können beide vorzugsweise auf das gleiche Potential gelegt werden. Die den beiden
Klappen 13, 14 im Schacht 1 gegenüberliegende Hubplatte 8 ist als elektrisch leitende
Metallplatte ausgebildet und ist vorzugsweise mit Masse verbunden bzw. wird an eine
Spannung angelegt, die die entgegengesetzten Polarität zu der an den Aufladeelektrodenplatten
15, 16 anliegenden Spannung aufweist.
[0016] Figur 2 zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, wobei gleich Bezugszeichen
gleiche Teile darstellen sollen. Der wesentliche Unterschied zu der Ausführungsform
gemäß Figur 1 ist die Verwendung eines Transportbandes 30, welches geerdet und ableitfähig
ausgebildet ist. Auf diesem Transportband 30 wird der insgesamt mit 21 bezeichnete
Stapel in die Vorrichtung gemäß Figur 2 eingeführt. Dann werden die Seitenwände 2,
3 zum Ausrichten des Stapels seitlich herangefahren. Diese Seitenwände sind zusätzlich
mit in sie eingelassenen Elektroden 31, 32 bzw. 33, 34 versehen, die von der restlichen
Seitenwand elektrisch isoliert ist.
[0017] In weiterer Abweichung von der Ausführungsform gemäß Figur 1 ist das oben angeordnete
Preßelement 13 mittels eines schematisch mit 35 bezeichneten, vorzugsweise pneumatischen
Hubzylinders bewegbar. In die obere Preßplatte 13 ist eine Aufladeelektrodenplatte
15, ebenfalls elektrisch isoliert eingelassen, die an eine auch Hochspannungsquelle
anschließbar ist. Beim Pressen in vertikaler Richtung gemäß Richtungspfeil 6 wird
der Stapel 21 verdichtet, wobei durch Austreten der Luft aus den den Stapel 21 bildenden
einzelnen Gegenständen 20 ein kapazitiver Verschiebestrom bewirkt wird.
[0018] Nachfolgend wird die Funktionsweise der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Verblocken
eines Stapels anhand Figur 1 erläutert.
[0019] Bei geöffneten Klappen 13, 14 werden die zu stapelnden Gegenstände, wie z.B. Zeitungen,
Zeitschriften oder dergleichen, von oben in den Schacht 1 eingeführt, wobei sie auf
die Hubplatte 8 fallen und durch die Seitenwandungen 2, 3, die als Paketausrichtplatten
dienen, ausgerichtet. Haben sich eine vorbestimmte Anzahl von zu stapelnden Gegenständen
20 im Schacht 1 angesammelt, werden die Klappen 13, 14 in ihre horizontale Stellung
geklappt und fixiert. Der sich zwischen der Hubplatte 8 und den Klappen 13, 14 befindliche
Stapel 21 wird durch Anheben der Hubplatte 8 zwischen den Klappen 13, 14 und der Hubplatte
8 zusammengepreßt und verdichtet. Gleichzeitig wird an die Aufladeelektrodenplatte
15, 16 eine vorbestimmte, vorzugsweise negative Hochspannung angelegt, so daß sich
zwischen den Aufladeelektrodenplatten 15, 16 und der mit Masse verbundenen Hubplatte
8 ein elektrisches Feld ausbildet, das die lagenförmig aufeinandergestapelten Gegenständen
20 im wesentlichen senkrecht zu deren Breitseitenflächen durchsetzt. Durch den plötzlichen
Spannungsanstieg dU/dt und das gleichzeitige Zusammenpressen des Stapels 21 fließt
ein kapazitiver Verschiebestrom dI/dt durch den Stapel 21, der durch den plötzlichen
Spannungsanstieg, der gleichzeitigen Erhöhung der Dielektrizitätskonstante sowie einer
Verringerung des Widerstandes durch den Preßkontakt zwischen den als Aufladeelektroden
wirkenden Aufladeelektrodenplatten 15, 16, dem Stapel 21 und der als Aufladeelektrode
wirkenden Hubplatte 8 hervorgerufen wird.
[0020] Durch die unmittelbare Kontaktierung der Aufladeelektrodenplatten 15, 16 mit dem
Stapel 21 wird gegenüber der aus dem Stand der Technik bekannten kontaktlosen Übertragung
der elektrischen Ladung ein verbesserter Wirkungsgrad erzielt, weshalb der mit der
erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzte Hochspannungsgenerator kleiner als die bei
der bekannten Vorrichtungen zum Verblocken verwendeten Hochspannungsgeneratoren ausgelegt
werden kann.
[0021] Eine Verstellung bzw. Anpassung der Aufladeelektroden an die Stapelhöhe des im Schacht
1 befindlichen Stapels 21 von zu stapelnden Gegenständen 20 erfolgt bei der erfindungsgemäßen
Vorrichtung selbsttätig, da die Aufladeelektroden an den sich gegenüberliegenden Preßelementen
ausgebildet sind, zwischen welchen der zu verblockende Stapel 21 gepreßt wird.
[0022] Da die Aufladeelektrodenflächen mechanisch mit den zu stapelnden Gegenständen kontaktiert
werden, können sich daran keine Verschmutzungen anlagern, wie es bei den herkömmlich
verwendeten, kontaktlos arbeitenden Hochspannungselektroden bekannt ist, die in regelmäßigen
Abständen, oftmals innerhalb weniger Tage, gereinigt werden müssen.
1. Vorrichtung zum Verblocken eines Stapels von gestapelten Gegenständen, wie z.B. gestapelten
Zeitungen, Zeitschriften oder dergleichen mit einer Preßeinrichtung, die zumindest
zwei einander gegenüberliegende Preßelemente (13, 14; 8) aufweist, zwischen welchen
ein Stapel (21) gepreßt werden kann, und Aufladeelektroden (15, 16; 8) zum Aufladen
des Stapels, wobei die Aufladeelektroden (15, 16; 8) in zumindest einem der einander
gegenüberliegenden Preßelemente (13, 14; 8) und/oder an zwei einander gegenüberliegenden
Seitenwänden (2, 3) angeordnet sind, so daß diese beim Pressen des Stapels (21) gegen
den Stapel (21) drückbar sind und an der Ober- und Unterseite des Stapels zur Anlage
kommen, und wobei die Preßelemente (13, 14; 8) als Preßplatten (13, 14; 8) ausgebildet
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß zumindest eine der Aufladeelektroden (15, 16) als Aufladeelektrodenplatte (15, 16)
ausgebildet sowie in eine der Preßplatten (13, 14) und/oder den Seitenwänden (2, 3)
integriert angeordnet ist, wobei die Aufladeelektrodenplatte (15, 16) von der übrigen
Preßplatte (13, 14) elektrisch isoliert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Aufladeelektrodenplatte (15, 16) aufweisende Preßplatte bezüglich einer
als geerdete Metallplatte oder als geerdetes Transportband ausgebildeten Preßplatte
(8) gegenüberliegend angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als geerdete Metallplatte ausgebildete Preßplatte (8) eine Hubplatte (8) ist,
die auf einem Hubzylinder (9) angeordnet in Richtung zu dem gegenüberliegenden Preßelement
(13, 14) und weg von dem gegenüberliegenden Preßelement verfahrbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hubplatte (8) Klappen (13, 14) gegenüberliegend angeordnet sind, zwischen welchen
der Stapel (21) gepreßt werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (13, 14) an Längskanten (11, 12) von Seitenwandungen (2, 3) gelenkig
befestigt sind, wobei die Seitenwandung (2, 3) einen Schacht (1) seitlich begrenzen
und die Klappen (13, 14) den Schacht nach oben hin begrenzen, wobei die Klappèn (13,
14) zwischen einer vertikalen Stellung, in der sie in der Ebene der Seitenwandungen
(2, 3) angeordnet sind, und einer horizontalen Stellung, in der sie horizontal in
den Schacht (1) vorstehen, verschwenkbar sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (13, 14) mit einer Fixiereinrichtung versehen sind, mit welchen sie in
ihrer horizontalen Stellung fixierbar sind, so daß sie einen von der Hubplatte (8)
erzeugten Druck am Stapel (21) widerstehen können.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufladeelektrodenplatten (15, 16) an den Klappen (13, 14) so ausgebildet sind,
daß sie in der horizontalen Stellung der Klappen (13, 14) an diesen nach unten vorstehen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Preßplatten (8) eine geerdete Metallplatte oder ein Transportband (30) ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Metallplatte mit der Aufladeelektrodenplatte versehen und von oben auf
den auf dem geerdeten Transportband stehenden Stapel (21) andrückbar ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an den zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (2,3) angeordneten Aufladeelektroden
an die entgegengesetzte Polarität wie die obere Aufladeelektrodenplatte angelegt sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die an den zwei einander gegenüberliegenden Seitenwänden (2,3) angeordneten Aufladeelektroden
an eine positive oder negative Hochspannung und die obere Aufladeelektrodenplatte
an Erde gelegt sind.
1. Apparatus for blocking a stack of stacked objects, such as for example stacked newspapers,
magazines or the like, comprising a pressing device having at least two mutually oppositely
disposed pressing elements (13, 14; 8) between which a stack (21) can be pressed,
and charging electrodes (15, 16; 8) for charging up the stack, wherein the charging
electrodes (15, 16; 8) are arranged in at least one of the mutually oppositely disposed
pressing elements (13, 14; 8) and/or at two mutually oppositely disposed side walls
(2, 3) so that when the stack (21) is pressed they can be pressed against the stack
(21) and come to bear against the top side and the underside of the stack, and wherein
the pressing elements (13, 14; 8) are in the form of pressing plates (13, 14; 8),
characterised in that at least one of the charging electrodes (15, 16) is in the form of a charging electrode
plate (15, 16) and is arranged integrated into one of the pressing plates (13, 14)
and/or the side walls (2, 3), wherein the charging electrode plate (15, 16) is electrically
insulated from the rest of the pressing plate (13, 14).
2. Apparatus according to claim 1 characterised in that the pressing plate having a charging electrode plate (15) is arranged in opposite
relationship with respect to a pressing plate (8) which is in the form of an earthed
metal plate or an earthed conveyor belt.
3. Apparatus according to claim 1 or claim 2 characterised in that the pressing plate (8) which is in the form of the earthed metal plate is a stroke
plate (8) which arranged on a stroke cylinder (9) is movable in a direction towards
the oppositely disposed pressing element (13, 14) and away from the oppositely disposed
pressing element.
4. Apparatus according to claim 3 characterised in that arranged in opposite relationship to the stroke plate (8) are flaps (13, 14), between
which the stack (21) can be pressed.
5. Apparatus according to claim 4 characterised in that the flaps (13, 14) are pivotably secured to longitudinal edges (11, 12) of side walls
(2, 3), wherein the side walls (2, 3) laterally define a shaft (1) and the flaps (13,
14) delimit the shaft upwardly, wherein the flaps (13, 14) are pivotable between a
vertical position in which they are arranged in the plane of the side walls (2, 3)
and a horizontal position in which they project horizontally into the shaft (1).
6. Apparatus according to claim 5 characterised in that the flaps (13, 14) are provided with a fixing device with which they can be fixed
in their horizontal position so that they can withstand a pressure produced by the
stroke plate (8) at the stack (21).
7. Apparatus according to one of claims 4 to 6 characterised in that the charging electrode plates (15, 16) are so provided at the flaps (13, 14) that
in the horizontal position of the flaps (13, 14) they project downwardly thereon.
8. Apparatus according to claim 1 characterised in that one of the pressing plates (8) is an earthed metal plate or a conveyor belt (18).
9. Apparatus according to claim 8 characterised in that the upper metal plate is provided with the charging electrode plate and is adapted
to be pressed from above on to the stack (21) standing on the earthed conveyor belt.
10. Apparatus according to claim 9 characterised in that the charging electrodes arranged at the two mutually oppositely disposed side walls
(2, 3) are applied to the opposite polarity to the upper charging electrode plate.
11. Apparatus according to claim 9 characterised in that the charging electrodes arranged at the two mutually oppositely disposed side walls
(2, 3) are applied to a positive or negative high voltage and the upper charging electrode
plate is connected to earth.
1. Dispositif pour bloquer une pile d'objets empilés comme par exemple des journaux,
des magazines empilés ou similaires, constitué d'un dispositif de serrage comprenant
au moins deux éléments de serrage (13, 14; 8) opposés, entre lesquels une pile (21)
peut être pressée, et d'électrodes de chargement (15, 16; 8) pour charger la pile,
les électrodes de chargement (15, 16 ; 8) étant disposées dans au moins l'un des éléments
de serrage (13, 14 ; 8) et/ou contre deux parois latérales (2, 3) opposées, de manière
que celles-ci puissent être serrées contre la pile (21) lors du serrage de la pile
(21) et venir en appui contre la face supérieure et la face inférieure de la pile,
et les éléments de serrage (13, 14 ; 8) se présentant sous forme de plaques de serrage
(13, 14 ; 8), caractérisé en ce qu'au moins l'une des électrodes de chargement (15, 16) est configurée sous forme de
plaque d'électrode de chargement (15, 16), et est disposée intégrée dans l'une des
plaques de serrage (13, 14) et/ou dans les parois latérales (2, 3), la plaque d'électrode
de chargement (15, 16) étant électriquement isolée du reste de la plaque de serrage
(13, 14).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'une des plaques de serrage comportant une plaque d'électrodes de chargement (15,
16) est disposée en position opposée par rapport à une plaque de serrage (8) sous
forme d'une plaque métallique mise à la terre ou d'une courroie transporteuse mise
à la terre.
3. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que la plaque de serrage (8) se présentant sous forme d'une plaque métallique mise à
la terre est une plaque de levage (8) disposée sur un cylindre de levage (9) et pouvant
se déplacer dans la direction de l'élément de serrage (13, 14) opposé et dans la direction
opposée.
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que des abattants (13, 14), entre lesquels la pile (21) peut être serrée, sont disposés
opposés à la plaque de levage (8).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que les abattants (13, 14) sont fixés articulés aux arêtes longitudinales (11, 12) des
parois latérales (2, 3), les parois latérales (2, 3) délimitant latéralement un puits
(1) et les abattants (13, 14) délimitant le puits vers le haut, les abattants (13,
14) pouvant pivoter entre une position verticale dans laquelle ils sont disposés dans
le plan des parois latérales (2, 3), et une position horizontale, dans laquelle ils
font saillie horizontalement dans le puits (1).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les abattants (13, 14) sont munis d'un dispositif de fixation moyennant lequel ils
peuvent être fixés dans leur position horizontale de manière à pouvoir résister à
une pression générée par la plaque de levage (8) au niveau de la pile (21).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 4 à 6, caractérisé en ce que les plaques d'électrodes de chargement (15, 16) au niveau des abattants (13, 14)
sont constituées de manière à faire saillie, quand les abattants (13,14) sont en position
horizontale, vers le bas et à partir de ceux-ci.
8. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'une des plaques de serrage (8) est une plaque métallique mise à la terre ou une
courroie transporteuse (10).
9. Dispositif selon la revendication 8, caractérisé en ce que la plaque métallique supérieure est munie de l'électrode de chargement et est formée
de façon à pouvoir être appuyée par en haut sur la pile (21) se trouvant sur la courroie
transporteuse mise à la terre.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les électrodes de chargement disposées contre les deux parois latérales (2, 3) opposées
reçoivent la polarité opposée, tout comme la plaque supérieure d'électrode de chargement.
11. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les électrodes de chargement disposées contre les deux parois latérales (2, 3) opposées
reçoivent une haute tension positive ou négative, et la plaque supérieure d'électrode
de chargement est mise à la terre.

