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EP 0 980 922 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2003 Patentblatt 2003/51 |
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Anmeldetag: 23.07.1999 |
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Fasergewebe
Fibrous fabric
Tissu fibreux
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
05.08.1998 DE 29814046 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2000 Patentblatt 2000/08 |
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Patentinhaber: |
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- Haug, Eva-Maria
95326 Kulmbach (DE)
- Siemko, Gerhard
95326 Kulmbach (DE)
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Erfinder: |
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- Haug, Eva-Maria
95326 Kulmbach (DE)
- Siemko, Gerhard
95326 Kulmbach (DE)
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Vertreter: LOUIS- PÖHLAU- LOHRENTZ |
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Postfach 3055 90014 Nürnberg 90014 Nürnberg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 791 681 GB-A- 1 263 797 JP-A- 7 102 475 US-A- 3 959 556 US-A- 5 746 959
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WO-A-97/32613 JP-A- 7 070 857 JP-A- 10 008 317 US-A- 5 068 113
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Fasergewebe sind für die unterschiedlichsten Verwendungen bzw. Anwendungen bekannt.
[0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Fasergewebe zu schaffen, das
u.a. zu Abschirm-Zwecken gegen Strahlungen geeignet ist.
[0003] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Fasergewebe aus 45 bis 55 % antibakteriellen Fasern und 35 bis 45 % synthetischen
Fasern und 5 bis 15 % Triclosan besteht. Bei den synthetischen Fasern kann es sich
bspw. um Polyesterfasern handeln. Triclosan kommt bislang bspw. bei Hygiene-Artikeln
wie Zahnpasten, Cremen usw. zur Anwendung.
[0004] Besonders bevorzugt ist es, wenn das Fasergewebe aus 50 % antibakteriellen Faseren
und 40 % synthetischen Fasern und 10 % Triclosan besteht. Verwendung kann das erfindungsgemäße
Fasergewebe als antibakterielles Sonnenschutzgewebe, als antibakterielles, schwer
entflammbares Dekorationsgewebe und/oder als Abschirmung gegen Erdstrahlen finden.
auch als Abschirmung gegen Computer-Strahlen ist das Fasergewebe verwendbar.
[0005] Müdigkeit und Abgespanntheit, Schlafstörungen, Migräne, Rückenschmerzen, Gicht, Rheuma,
Kreislaufprobleme, innere Unruhezustände, Überreizung, Energielosigkeit sowie chronische
Schmerzzustände unbekannter Herkunft können dem Vorhandensein von Erdstrahlen bzw.
Wasseradern angelastet werden, welche die Gesundheit bzw. Befindlichkeit entsprechend
beeinflussen. Hinzu können noch Gitternetzpunkte kommen, die sich durch gitterförmig
über den Globus verlaufende Reizstreifen ergeben. Diese können Kopfschmerzehn, Schilddrüsen-
und Ohrenschmerzen, Unterleibsscherzen, Potenzstörungen bzw. Diabetes verursachen.
Insbesondere an den besagten Gitternetzpunkten können diese Komplikationen bzw. Beschwerden
verstärkt auftreten. Hier schafft das erfindungsgemäße Fasergewebe in besonders vorteilhafter
Weise ausgezeichnet Abhilfe.
[0006] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines Ausführungsbeispieles sowie eines Dreistoff-Diagrammes des erfindungsgemäßen
Fasergewebes. Es zeigen:
- Figur 1
- schematisch abschnittweise ein Fasergewebe, und
- Figur 2
- ein Dreistoff-Diagramm des Fasergewebes.
[0007] Figur 1 zeigt abschnittweise ein Fasergewebe 10 aus einem Fasergarn 12, wobei das
Fasergarn-Gewebe nur entlang eines Teilabschnittes schematisch verdeutlicht ist.
[0008] Figur 2 zeigt ein Dreistoff-Diagramm der Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Fasergewebes,
bestehend aus den Komponenten A, B und C, wobei A für den Anteil der antibakteriellen
Fasern, B für den Anteil der synthetischen Fasern und C für den Triclosan-Anteil steht.
Die sechseckig begrenzte schraffierte Fläche verdeutlicht den Zusammensetzungsbereich
des Fasergewebes .
1. Fasergewebe,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Faseregewebe aus 45 bis 55 % antibakteriellen Fasern und 35 bis 45 % synthetischen
Fasern und 5 bis 15 % Triclosan besteht.
2. Fasergewebe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet ,
daß das Fasergewebe aus 50 % antibakteriellen Fasern und 40 % synthetischen Fasern und
10 % Triclosan besteht.
3. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als antibakterielles Sonnenschutzgewebe.
4. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als antibakterielles, schwer
entflammbares Dekorationsgewebe
5. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als Abschirmung gegen Erdstrahlen.
1. Fibrous fabric, characterized in that 45 to 55% of the fibrous fabric consists of antibacterial fibres, 35 to 45% of synthetic
fibres, and 5 to 15% of triclosan.
2. Fibrous fabric according to Claim 1, characterized in that 50% of the fibrous fabric consists of antibacterial fibres, 40% of synthetic fibres,
and 10% of triclosan.
3. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as an antibacterial sunscreen fabric.
4. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as an antibacterial, low-flammability
decorative fabric.
5. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as a screen against earth rays.
1. Etoffe à base de fibres, caractérisée en ce que l'étoffe à base de fibres se compose de 45 à 55 % de fibres antibactériennes, de
35 à 45 % de fibres synthétiques et de 5 à 15 % de triclosan.
2. Etoffe à base de fibres selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étoffe à base de fibres se compose de 50 % de fibres antibactériennes, de 40 %
de fibres synthétiques et de 10 % de triclosan.
3. Utilisation d'une étoffe à base de fibres selon la revendication 1 ou 2, comme étoffe
antibactérienne de protection contre le soleil.
4. Utilisation d'une étoffe à base de fibres selon la revendication 1 ou 2 comme étoffe
décorative antibactérienne difficilement inflammable.
5. Utilisation d'une étoffe de fibres selon la revendication 1 ou 2 comme protection
contre les rayonnements telluriques.