(19)
(11) EP 0 980 922 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
17.12.2003  Patentblatt  2003/51

(21) Anmeldenummer: 99114495.7

(22) Anmeldetag:  23.07.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7D03D 15/00, A41D 31/00

(54)

Fasergewebe

Fibrous fabric

Tissu fibreux


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE

(30) Priorität: 05.08.1998 DE 29814046 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
23.02.2000  Patentblatt  2000/08

(73) Patentinhaber:
  • Haug, Eva-Maria
    95326 Kulmbach (DE)
  • Siemko, Gerhard
    95326 Kulmbach (DE)

(72) Erfinder:
  • Haug, Eva-Maria
    95326 Kulmbach (DE)
  • Siemko, Gerhard
    95326 Kulmbach (DE)

(74) Vertreter: LOUIS- PÖHLAU- LOHRENTZ 
Postfach 3055
90014 Nürnberg
90014 Nürnberg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 791 681
GB-A- 1 263 797
JP-A- 7 102 475
US-A- 3 959 556
US-A- 5 746 959
WO-A-97/32613
JP-A- 7 070 857
JP-A- 10 008 317
US-A- 5 068 113
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Fasergewebe sind für die unterschiedlichsten Verwendungen bzw. Anwendungen bekannt.

    [0002] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein neues Fasergewebe zu schaffen, das u.a. zu Abschirm-Zwecken gegen Strahlungen geeignet ist.

    [0003] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Fasergewebe aus 45 bis 55 % antibakteriellen Fasern und 35 bis 45 % synthetischen Fasern und 5 bis 15 % Triclosan besteht. Bei den synthetischen Fasern kann es sich bspw. um Polyesterfasern handeln. Triclosan kommt bislang bspw. bei Hygiene-Artikeln wie Zahnpasten, Cremen usw. zur Anwendung.

    [0004] Besonders bevorzugt ist es, wenn das Fasergewebe aus 50 % antibakteriellen Faseren und 40 % synthetischen Fasern und 10 % Triclosan besteht. Verwendung kann das erfindungsgemäße Fasergewebe als antibakterielles Sonnenschutzgewebe, als antibakterielles, schwer entflammbares Dekorationsgewebe und/oder als Abschirmung gegen Erdstrahlen finden. auch als Abschirmung gegen Computer-Strahlen ist das Fasergewebe verwendbar.

    [0005] Müdigkeit und Abgespanntheit, Schlafstörungen, Migräne, Rückenschmerzen, Gicht, Rheuma, Kreislaufprobleme, innere Unruhezustände, Überreizung, Energielosigkeit sowie chronische Schmerzzustände unbekannter Herkunft können dem Vorhandensein von Erdstrahlen bzw. Wasseradern angelastet werden, welche die Gesundheit bzw. Befindlichkeit entsprechend beeinflussen. Hinzu können noch Gitternetzpunkte kommen, die sich durch gitterförmig über den Globus verlaufende Reizstreifen ergeben. Diese können Kopfschmerzehn, Schilddrüsen- und Ohrenschmerzen, Unterleibsscherzen, Potenzstörungen bzw. Diabetes verursachen. Insbesondere an den besagten Gitternetzpunkten können diese Komplikationen bzw. Beschwerden verstärkt auftreten. Hier schafft das erfindungsgemäße Fasergewebe in besonders vorteilhafter Weise ausgezeichnet Abhilfe.

    [0006] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles sowie eines Dreistoff-Diagrammes des erfindungsgemäßen Fasergewebes. Es zeigen:
    Figur 1
    schematisch abschnittweise ein Fasergewebe, und
    Figur 2
    ein Dreistoff-Diagramm des Fasergewebes.


    [0007] Figur 1 zeigt abschnittweise ein Fasergewebe 10 aus einem Fasergarn 12, wobei das Fasergarn-Gewebe nur entlang eines Teilabschnittes schematisch verdeutlicht ist.

    [0008] Figur 2 zeigt ein Dreistoff-Diagramm der Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Fasergewebes, bestehend aus den Komponenten A, B und C, wobei A für den Anteil der antibakteriellen Fasern, B für den Anteil der synthetischen Fasern und C für den Triclosan-Anteil steht. Die sechseckig begrenzte schraffierte Fläche verdeutlicht den Zusammensetzungsbereich des Fasergewebes .


    Ansprüche

    1. Fasergewebe,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Faseregewebe aus 45 bis 55 % antibakteriellen Fasern und 35 bis 45 % synthetischen Fasern und 5 bis 15 % Triclosan besteht.
     
    2. Fasergewebe nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet ,
    daß das Fasergewebe aus 50 % antibakteriellen Fasern und 40 % synthetischen Fasern und 10 % Triclosan besteht.
     
    3. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als antibakterielles Sonnenschutzgewebe.
     
    4. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als antibakterielles, schwer entflammbares Dekorationsgewebe
     
    5. Verwendung eines Fasergewebes nach Anspruch 1 oder 2 als Abschirmung gegen Erdstrahlen.
     


    Claims

    1. Fibrous fabric, characterized in that 45 to 55% of the fibrous fabric consists of antibacterial fibres, 35 to 45% of synthetic fibres, and 5 to 15% of triclosan.
     
    2. Fibrous fabric according to Claim 1, characterized in that 50% of the fibrous fabric consists of antibacterial fibres, 40% of synthetic fibres, and 10% of triclosan.
     
    3. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as an antibacterial sunscreen fabric.
     
    4. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as an antibacterial, low-flammability decorative fabric.
     
    5. Use of a fibrous fabric according to Claim 1 or 2 as a screen against earth rays.
     


    Revendications

    1. Etoffe à base de fibres, caractérisée en ce que l'étoffe à base de fibres se compose de 45 à 55 % de fibres antibactériennes, de 35 à 45 % de fibres synthétiques et de 5 à 15 % de triclosan.
     
    2. Etoffe à base de fibres selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'étoffe à base de fibres se compose de 50 % de fibres antibactériennes, de 40 % de fibres synthétiques et de 10 % de triclosan.
     
    3. Utilisation d'une étoffe à base de fibres selon la revendication 1 ou 2, comme étoffe antibactérienne de protection contre le soleil.
     
    4. Utilisation d'une étoffe à base de fibres selon la revendication 1 ou 2 comme étoffe décorative antibactérienne difficilement inflammable.
     
    5. Utilisation d'une étoffe de fibres selon la revendication 1 ou 2 comme protection contre les rayonnements telluriques.
     




    Zeichnung