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(11) |
EP 0 981 121 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.11.2003 Patentblatt 2003/46 |
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Anmeldetag: 07.08.1999 |
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Flüssigkeitsmeldeeinrichtung
Fluiddetector
Détecteur de fluides
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
17.08.1998 DE 19837050
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.02.2000 Patentblatt 2000/08 |
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Patentinhaber: GARDENA Kress + Kastner GmbH |
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D-89079 Ulm (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihre Nennung verzichtet
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ruff, Wilhelm,
Beier, Dauster & Partner |
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Postfach 10 40 36 70035 Stuttgart 70035 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 099 498 EP-A- 0 697 370 US-A- 2 240 988
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EP-A- 0 450 174 CH-A- 581 830 US-A- 5 505 082
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Flüssigkeitsfühler, insbesondere einen Regenmelder,
mit einer Lichtquelle, einem Lichtleitkörper, mit zwei für den Kontakt mit Flüssigkeit
vorgesehenen Oberflächenabschnitten, die derart angeordnet sind, dass das Licht der
Lichtquelle durch Totalreflexion um mehr als 90°, insbesondere um ca. 180°, umgelenkt
wird und mit einem Lichtdetektor, der über die Oberflächenabschnitte in lichtleitende
Verbindung mit der Lichtquelle bringbar ist.
[0002] Ein Flüssigkeitsfühler dieser Art ist aus der CH-A-581 830 bekannt. Die für den Kontakt
mit Flüssigkeit vorgesehenen Oberflächenabschnitte sind dort Teil eines Kreiskegelabschnittes
mit einem Offnungswinkel von 90°. Dieser Kegelabschnitt ist so angeordnet, dass er
zur Füllstandsüberwachung eines Behälters in die Flüssigkeit eintaucht und so zur
Überwachung des Füllstandes dienen kann.
[0003] Flüssigkeitsfühler können aber auch zur Erfassung von Niederschlag als stationäre
Regenmelder im Haus- und Gartenbereich eingesetzt werden, um ein automatisches Entwässerungssystem
zu steuern. Eine Einrichtung dieser Art soll dann in der Lage sein, bei Regen, anhaltend
dichtem Nebel oder anderen Niederschlägen ein oder mehrere Niederschlagssignale abzugeben,
bei deren Empfang das Bewässerungssystem abgeschaltet werden kann, um eine Überfeuchtung
des überwachten Bereiches zu vermeiden und um Wasser zu sparen. Wenn die gewünschte
oder erforderliche Feuchthaltung durch fehlenden Niederschlag nicht erreicht wird,
so sollen entsprechende Signale zur Einschaltung des Bewässerungssystems gegeben werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere als stationäre Niederschlagsmeldeeinrichtung
verwendbaren Flüssigkeitsfühler zu schaffen, der eine zuverlässige Unterscheidung
zwischen Niederschlagsituation und Trockensituation ermöglicht. Diese Aufgabe wird
bei einem Flüssigkeitsfühler der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass mindestens
ein zwischen einem Oberflächenabschnitt des Lichtkörpers und einer Gegenfläche gebildeter
Spalt vorgesehen ist, der ein Flüssigkeitsreservoir für Niederschlag bildet. In diesem
Spalt kann sich Niederschlag sammeln und über eine gewisse Zeit halten. Dies weist
den Vorteil auf, dass ein Signal "Niederschlag" erst bei Niederschlag einer bestimmten
Intensität gegeben wird, und dass nach Abklingen des Niederschlages die Füllung noch
eine gewisse Verzögerungszeit bis zum Verdunsten des Reservoirinhaltes verbleibt,
so dass nur signifikante relativ langphasige Wechsel zwischen Niederschlag und Trockenheit
zu Signaländerungen führen.
[0005] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann der Lichtleitkörper einen Kreiskegelabschnitt
mit einem Öffnungswinket von ca. 90° aufweisen und es kann die Gegenfläche als Absorptionsfläche
für Licht ausgebildet sein, so dass bei Wegfall der Totalreflexion in den flüssigkeitsgefüllten
Spalt eintretende Lichtintensität im wesentlichen von der Gegenfläche absorbiert wird
und auch als Streulicht nicht zum Detektor gelangen kann.
[0006] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung kann die Form und/oder die Größe des
Spaltes einstellbar sein, so dass das Flüssigkeitsreservoir eine einstellbare Aufnahmekapazität
hat. Diese Ausgestaltung erlaubt es, die Ansprechschwelle für den Fühler festzulegen.
Dabei können auch Auffangmittel zum Auffangen und/oder Sammeln von Niederschlag vorgesehen
sein, die über eine Niederschlagszufuhreinrichtung flüssigkeitsleitend mit dem Flüssigkeitsreservoir
verbunden sind. Dadurch ist es möglich, eine relativ große Sammelfläche für den Niederschlag
vorzusehen, wenn die für den Nachweis des Niederschlages erforderliche Fläche des
Oberflächenabschnittes demgegenüber klein sein kann. Eine entsprechende Trichterwirkung
kann durch geeignete Gestaltungselemente an einem Gehäuse der Niederschlagsmeldeeinrichtung
erzielt werden, in vorteilhafter Weise beispielsweise durch geeignete Wasserführungskanäle
an einer Gehäuseaußenseite, wobei diese Wasserführungskanäle vertikale Riffelungen
an einem oberen Abschnitt eines Gehäuses und/oder schräg zur Vertikalen am Umfang
eines Gehäuses trichterförmig zusammenlaufende Sammelführungen umfassen kann.
[0007] In Ausgestaltung der Erfindung können auch Rückhaltemittel zum Zurückhalten von Flüssigkeit
an dem Oberflächenabschnitt im Spalt vorgesehen sein, und diese Rückhaltemittel können
in einfacher Weise als ein im Spalt angeordnetes benetzbares Element ausgebildet sein,
das aus einem die Form und/oder die Größe des Spaltes bestimmenden Distanzelement
bestehen kann. Solche beispielsweise stegartige Elemente stellen zusätzliche Benetzungsflächen
für den Niederschlag bereit, die das Abfließen bzw. Verdampfen des Reservoirinhaltes
geeignet verzögern.
[0008] Diese und weitere Merkmale gehen außer aus den Ansprüchen auch aus der Beschreibung
und den Zeichnungen hervor, wobei die einzelnen Merkmale jeweils für sich allein oder
zu mehreren in Form von Unterkombinationen bei einer Ausführungsform der Erfindung
und auf anderen Gebieten verwirklicht sein und vorteilhafte Ausführungen darstellen
können.
[0009] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden
im folgenden näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Regenmelders,
- Fig. 2
- eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Melderoberteils einer Ausführungsform
ähnlich der nach Fig. 1,
- Fig. 3
- einen Querschnitt entlang der Linie III-III in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung der Lichtleitverhältnisse im Trockenzustand,
- Fig. 5
- eine schematische Darstellung der Lichtleitverhältnisse bei Niederschlag und
- Fig. 6
- einen Längsschnitt durch eine andere Ausfuhrungsform eines Regenmelders.
[0010] Der Längsschnitt in Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines stationär auf der
Erdoberfläche, beispielsweise in einem Rasenstück, vorzugsweise senkrechtstehend installierbaren,
als Regenmelder verwendbaren Flüssigkeits- bzw. Niederschlagsmelders 1, der drei von
Hand ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammensetzbare Baugruppen aufweist. In ein
im wesentlichen zylindrisches Grundgehäuse 2 aus thermoplastischem Kunststoff ist
ein auch als Messpatrone bezeichnetes, patronenartig geformtes Melderoberteil 3 von
oben zentrisch eingesetzt und lagefest gehalten. Ein im Querschnitt kreuzförmiger
Dorn 4 zum Einstecken in den Boden ist mittels einer Überwurfmutter in Form eines
als Einsteckanschlag dienenden Schraubtellers 5 an einen unteren Außengewindeansatz
6 des Grundgehäuses 2 angeschraubt.
[0011] Das im Querschnitt (Fig. 3) zylindrische Grundgehäuse 2 hat an seinen Seitenwänden
diametral zur Zentralachse 7 gegenüberliegende, axiale Führungsschlitze 8. Im Bodenbereich
ist zentrisch ein im wesentlichen in Form eines sich nach oben erweiternden, konischen
Trichters ausgebildeter Trichterkörper 9 vorgesehen, der über radiale Haltestege 10
mit der Seitenwand des Grundgehäuses 2 verbunden ist und der eine zentrische, untere
Durchgangsöffnung 11 aufweist, über die das Innere des Grundgehäuses 2 flüssigkeitsleitend
mit dem Bereich des Dorns 5 verbunden ist. Auf der im wesentlichen kegelstumpfförmigen
Trichterinnenseite sind im unteren Bereich direkt oberhalb der Zentralöffnung 11 um
den Umfang des Trichters verteilt mehrere stegförmige Vorsprünge 12 vorgesehen.
[0012] Die Messpatrone 3 hat ein Spritzguss-Kunststoffgehäuse 15 mit einem etwa zylindrischen
Oberabschnitt 16, an den sich nach unten ein sich nach unten konisch verjüngender
Zwischenabschnitt 17 und ein zylindrischer Unterabschnitt 18 anschließen. Eine kreisrunde
untere stirnseitige Offnung des Gehäuses 15 wird durch einen später genauer erläuterten
Lichtleitkörper 20 wasserdicht verschlossen. Das gegenüberliegende offene Ende des
Gehäuses 15 ist durch einen Überwurf-Schraubdeckel 21 wasserdicht verschließbar, dessen
Innengewinde in ein stirnseitiges Außengewinde des Oberabschnitts 16 eingreift und
dessen Innenseite an einem Dichtring 22 anliegt, der in eine Ringnut am Außenumfang
des Oberabschnitts 16 eingelegt ist. Etwa mittig zwischen den stirnseitigen Öffnungen
des Gehäuses 15 ist eine quer zur Achse 7 verlaufende Zwischenwand 23 vorgesehen,
die den Innenraum des Gehäuses 15 in einen oberen Aufnahmeraum 24 für Batterien oder
Akkumulatoren und einen zylindrischen, unteren Aufnahmeraum 25 für die Elektronik
des Regenmelders unterteilt.
[0013] An der Außenseite des Gehäuses 15 sind, einstückig mit diesem, axial verlaufende,
radial vorstehende Längsstege 26 diametral zur Zentralachse 7 angeordnet. Im Bereich
des unteren Endes der Längsstege sind Zentrierlaschen 27 in Form von radial nach außen
abstehenden Verlängerungen der Längsstege vorgesehen, wobei die Oberseite einer Zentrierlasche,
wie in Fig. 1 gezeigt, etwa eben oder, wie in Fig. 2 gezeigt, mit einer nach oben
geöffneten Auflagemulde 28 versehen sein kann. Die radial außen liegenden Kanten der
Zentrierlaschen 27 bilden zumindest beim Einführen der Messpatrone 3 in das Grundgehäuse
2 eine seitliche Führung innerhalb der Führungsschlitze 8. Die Messpatrone wird in
axialer Richtung in das Grundgehäuse 2 eingeschoben, bis der Lichtleitkörper 20 an
den einstückig mit dem Trichterkörper 9 ausgebildeten, als Distanzelement wirkenden
Vorsprüngen 12 des einen Gegenkörper bildenden Trichterkörper 9 anliegt. Dann wird
die Patrone 3 mittels der auf die obere Öffnung des Grundgehäuses 2 aufschraubbaren
Überwurfmutter 29 und mittels einer sich an der Unterseite der Überwurfmutter und
an den Zentrierlaschen 27 abstützenden, druckbelasteten Feder 30 nach unten gedrückt.
Die seitlichen Längsstege 26 der Patrone sind dabei eng in die innere Aussparung der
Überwurfmutter 29 eingepasst und gewährleisten einen wackelfreien koaxialen Sitz der
Messpatrone 3 in dem Grundgehäuse bei aufgeschraubter Überwurfmutter und gespannter
Druckfeder 30.
[0014] Die Messpatrone 3 nimmt in ihrem unteren Aufnahmeraum 25 eine auf einer Platine 35
aufgebaute und durch diese symbolisierte Steuer- und Auswerteelektronik auf, die eine
Lichtquelle in Form einer Leuchtdiode 36 ansteuert und die ein von einem Lichtdetektor
in Form einer Fotodiode 37 erzeugtes Detektorsignal auswertet. In der Schnittdarstellung
von Fig. 3 erscheint das Gehäuse 15 der Patrone 3 zweigeteilt mit zwischen Doppelstegen
38 eingeklemmter Platine 35. Es ist auch möglich und bevorzugt, das Patronengehäuse
einteilig auszuführen und die Platine mit der daran befestigten Lichtquelle 36, dem
daran befestigten Detektor, sowie dem im folgenden zu erläuternden Lichtleitkörper
20, von unten in das Patronengehäuse einzusetzen. Die elektrische Energie für Lichtquelle,
Lichtsensor und für die Steuer- und Auswerteelektronik 35 wird durch im Aufnahmeraum
24 einzusetzenden Batterien oder Akkumulatoren bereitgestellt. Alternativ oder zusätzlich
zur netzunabhängigen Versorgung kann auch eine kabelgebundene Versorgung durch ein
mit dem Regenmelder 1 verbundenes Versorgungsgerät erfolgen. Zur Verringerung des
Energieverbrauches, insbesondere bei netzunabhängig arbeitenden Ausführungsformen,
kann die Lichtemission der Lichtquelle 36 gepulst sein, vorzugsweise mit kleinem Taktverhältnis
von beispielsweise einem Puls pro Minute.
[0015] Der aus Glas oder für das Licht der Lichtquelle 36 transparentem Kunststoff bestehende
Lichtleitkörper 20, der schematisch auch in Fig. 4 und 5 gezeigt ist, ist ein wesentliches
Element der Niederschlagsmeldeeinrichtung 1. Er hat einen in Fig. 1 oberen, koaxial
zur Achse 7 angeordneten zylindrischen Abschnitt 39, in dem diametral zur Achse 7
zwei sacklochartige Ausnehmungen für Lichtquelle 36 bzw. Lichtdetektor 37 vorgesehen
sind. Zwischen diesen befinden sich vorzugsweise Mittel, die eine direkte Lichtleitung
zwischen Lichtquelle und Lichtdetektor verhindern, beispielsweise eine lichtundurchlässige
Trennwand, die in einer mittleren Ausnehmung des Lichtleitkörpers angeordnet ist.
An den zylindrischen Abschnitt 39 schließt sich nach unten ein kreiskegelförmiger
Abschnitt 40 an, dessen abgerundete Kegelspitze bei zusammengebautem Melder nach unten
in den Bereich der Öffnung 11 des Trichterkörpers 9 hineinragt. Die im wesentlichen
kegelförmige, der kegelförmigen Innenseite des Gegenkörpers 9 zugewandte Oberfläche
41 des Lichtleitkörpers steht mit einem durch die Höhe der Vorsprünge 12 bestimmten,
geringen Abstand der parallel zur Kegelfläche verlaufende und als Kegelausnehmung
geformte Gegenfläche 42 des Trichterkörpers 9 gegenüber. Die Kegelfläche 41 und die
Gegenfläche 42 schließen schmale, etwa kegelabschnittsförmige Spalte 43, 44 zwischen
sich ein.
[0016] Die Funktionsweise des Niederschlagsmelders wird nun in Zusammenhang mit Fig. 4 und
Fig. 5 beschrieben, wobei Fig. 4 einen Trockenzustand und Fig. 5 einen Zustand bei
Niederschlag zeigt. Im Betrieb des Regenmelders strahlt die vorzugsweise im Pulsbetrieb
angesteuerte Lichtquelle 36 einen Oberflächenabschnitt 45 der Kegelfläche 41 im Bereich
des Spaltes 43 an. Das Licht fällt bezüglich des durch eine Senkrechte auf dem Oberflächenabschnitt
45 definierten Einfallslots in einem mittleren Einfallswinkel von ca. 45° ein. Bei
trockenem Wetter oder sehr geringfügigen Niederschlägen ist der Spalt 43, wie in Fig.
4 gezeigt, luftgefüllt. Insbesondere kann wegen der Ausrichtung des Oberflächenabschnitts
schräg nach unten kein Niederschlag direkt auf diese Flächen treffen. Bei luftgefülltem
Spalt 43 wird an der Grenzfläche 45 zwischen dem optisch dichteren Lichtleitkörper
20 und dem optisch dünneren Medium Luft im Spalt 43 das Licht an der in einem Winkel
von 45° zur Achse 7 stehenden Grenzfläche 45 total oder zumindest zu einem sehr hohen
Anteil reflektiert. Das reflektierte Licht wird auf den bzgl. der Kegelachse 7 gegenüberliegenden
Oberflächenabschnitt 46 der Kegelfläche 41 beim Spalt 44 umgelenkt. Ist auch dieser
Spalt luftgefüllt, was bei trockenem Wetter die Regel ist, dann tritt wieder Totalreflexion
in den Prismenkörper mit Umlenkung des Lichtes zum Detektor 37 ein, während praktisch
kein Licht den Lichtleitkörper in Richtung Spalt 44 verlässt.
[0017] Bei dieser durch die Doppelpfeile in Fig. 4 repräsentierten Lichtumlenkung um insgesamt
180° registriert der Detektor 37 bei trockenem Wetter und eingeschalteter Lichtquelle
einen starken Lichteinfall und die Elektronik 35 gibt eine "Trocken"-Meldung ab oder
geht in einen "Trocken"-Schaltzustand bzgl. eines externen Gerätes, beispielsweise
eines automatischen Bewässerungssystems.
[0018] Bei einsetzendem Niederschlag schlägt sich dieser auf und an dem über das Grundgehäuse
2 hinausragenden Abschnitt der Patrone 3 nieder. Zwischen der Außenseite des konischen
Zwischenabschnitts 17 der Patrone 3 und der Innenseite der Überwurfmutter ist ein
Einlaufspalt 50 in Form eines Ringspaltes frei, durch den flüssiger Niederschlag,
wie Regenwasser, entlang des Patronengehäuses 15 nach unten in das Innere des Grundgehäuses
bis auf die in Verlängerung von dessen unterem Ende liegenden Oberflächenabschnitte
45, 46 fließen kann. Das Auffangen und Sammeln von Niederschlag kann durch geeignete
Auffangmittel unterstützt werden, die über Niederschlagszufuhreinrichtungen flüssigkeitsleitend
mit den Oberflächenabschnitten 45, 46 verbunden sind. Bei der in Fig. 2 gezeigten
Ausführungsform ist an der Außenseite des Oberabschnittes 16 der Patrone 3 eine im
wesentlichen vertikal ausrichtbare, feine Riffelung 51 vorgesehen, die eine Vielzahl
von nach unten gerichteten Wasserleitkanälen bereitstellt und die dafür sorgt, daß
sich lediglich kleine Tropfen bilden, die schnell nach unten ablaufen. Etwa in der
Höhe der Oberkante des Grundgehäuses 2 oder etwas darüber ist für jeden der Oberflächenabschnitte
45, 46 ein Paar von in Richtung des zugeordneten Oberflächenabschnittes zusammenlaufende
Sammelführungen 52 für zulaufendes Wasser vorgesehen, die als gering von der Gehäuseaußenfläche
abstehende Leitflächen in Form von gegenläufigen Vierteilkreis-Wendelabschnitten ausgebildet
sind. Hierdurch wird eine Trichterwirkung und Sammlung der am Oberabschnitt ablaufenden
Flüssigkeit in Richtung der Oberflächenabschnitte 45, 46 bzw. der an diese angrenzenden
Spalte 43, 44 erreicht und die Füllung der Spalte kann beschleunigt werden.
[0019] Ist mindestens einer der beiden als Niederschlagsreservoir dienenden Spalte 43, 44
infolge einlaufenden Regenwassers mit Wasser gefüllt, so entfällt die oben beschriebene,
zur Totalreflexion führende Grenzflächensituation und es findet keine oder keine nennenswerte
Totalreflexion mehr statt. Stattdessen tritt das Licht, wie in Fig. 5 gezeigt, aus
dem Prismenkörper 20 durch die Oberfläche 45, und ggf. ein Restanteil durch die Oberfläche
46, aus und wird durch den flüssigkeitsgefüllten Spalt zum Trichterkörper 9 geleitet,
der das Licht absorbiert. Insbesondere wenn beide Spalte 43, 44 flüssigkeitsgefüllt
sind, gelangt bei Aufleuchten der Lichtquelle 36 praktisch keine Lichtintensität mehr
zum Detektor 37. In diesem Fall meldet die Elektronik den Zustand "Regen".
[0020] Der Lichtleitkörper 20 ist durch seine konisch zulaufende Form und die Auflage an
den Distanzstegen 12 des Gegenkörpers 9 selbstzentrierend ausgerichtet. Die Distanzstege
12 sind an den unteren Enden der Spaltbereiche 43, 44, die von der Lichtquelle 36
angestrahlt und vom Detektor 37 überwacht werden, vorgesehen. Neben der Gewährleistung
eines präzisen Abstandes zwischen Prismenkörper 20 und Gegenkörper 9 erfüllen die
Vorsprünge 12 noch eine weitere Funktion, indem das im Spalt befindlichen Wasser an
den Stellen dieser als Distanzstege wirkenden Vorsprünge nicht direkt nach unten abfließen
kann und nach Niederschlagsende die für die Detektion maßgeblichen Spaltbereiche 43,
44 länger wassergefüllt bleiben. In Umfangsrichtung seitlich der Spaltbereiche 43,
44 sind keine Distanzstege vorhanden oder sie sind zumindest unterbrochen, um an diesen
Stellen ein ungehindertes Abfließen von Wasser zu ermöglichen, so daß sich das Wasser
nicht im gesamten Konus des Trichterkörpers staut. Ferner können die Oberflächenbereiche
des Trichterkörpers 9 seitlich der bestrahlen bzw. überwachten Spaltabschnitte 43,
44 abgestuft und/oder weiter vom Lichtleitkörper 20 entfernt sein, um in diesem Bereich
ein Ausspülen von Schmutzteilchen zu erleichtern. Das überschüssige Wasser und ggf.
mitgeführter Schmutz können durch die zentrale Durchtrittsöffnung 11 des Trichterkörpers
nach unten und über eine untere Öffnung im Grundgehäuse nach außen abgeführt werden.
Distanzstege können für einen besseren Sitz des Prismenkörpers auf dem Gegenkörper
auch in einer beispielsweise um 90° gedrehten Position vorgesehen sein, erfüllen dann
aber im wesentlichen keine Rückhaltefunktion für die optische Wasserdetektion, es
sei denn, es würde eine gekreuzte optische Anordnung mit zwei Lichtquellen und zwei
Detektoren eingesetzt.
[0021] Die den für die Detektion maßgeblichen Oberflächenabschnitten 45, 46 zugeordneten
Spalte 43, 44 dienen als Niederschlagsreservoir, durch das die Detektionszuverlässigkeit
der Einrichtung erhöht werden kann. Denn eine Niederschlagsanzeige wird nur dann abgegeben,
wenn die Niederschlagsmenge ausreicht, um die Spalte 43, 44 zu füllen und ein dynamisches
Gleichgewicht unter Aufrechterhaltung der Füllung zwischen nachfließendem Niederschlag
und abfließendem und/oder abdampfendem Niederschlag aufrechtzuerhalten. Wenn kein
neues Wasser zufließt, wird das in den Spalten vorhandene Wasser durch Kapillarkräfte
noch in den Spalten gehalten und allmählich verdunsten, wobei die Verzögerungszeit,
bis zu welcher die Spalte wieder luftgefüllt sind, im wesentlichen durch die Geometrie
der Spaltanordnung, insbesondere die Spaltbreite, und die Witterung (Luftfeuchtigkeit,
Temperatur) bestimmt ist. Entsprechend kann durch Einstellung der Spaltgeometrie,
beispielsweise durch Wahl eines Trichterkörpers mit höheren oder flacheren Distanzstegen,
die Aufnahmekapazität des Kapillarreservoirs und damit sowohl die Ansprechschwelle
für ein Niederschlagsignal, als auch die Verzögerungszeit bis zum Trockensignal nach
einem Niederschlag eingestellt werden.
[0022] Eine das gleiche Detektionsprinzip nutzende andere, ebenfalls mittels eines anschraubbaren
Einstelldorns ausrüstbare Ausführungsform eines Regenmelders 55 ist in Fig. 6 gezeigt.
Auch diese Ausführungsform hat eine Messpatrone 56, die in ein etwa zylindrisches
Grundgehäuse 57 von oben eingeführt ist. Sie ist allerdings nicht, wie bei der Ausführungsform
nach Fig. 1, durch eine Überwurfmutter festgelegt, sondern axial in das Grundgehäuse
57 eingesteckt und festgeklemmt. Die Einsteckposition, und damit die Spaltbreite der
zwischen dem Lichtleitkörper 58 und dem Trichterkörper 59 gebildeten Spalte 60, 61
in axialer Verlängerung von Lichtquelle 62 bzw. Lichtdetektor 63 ist über die Einstecktiefe
einstellbar. Bei der gezeigten Ausführungsform ist die Einsteckposition durch Anschlagelemente
definiert, die die Einstecktiefe für die Patrone 56 begrenzen. Auch bei dieser Ausführungsform
gelangt Niederschlag, der sich auf der Oberseite und den Seitenflächen der über das
Grundgehäuse hinausragenden Messpatrone niederschlägt, durch einen ringspaltförmigen
Einlaufspalt 64 bis auf die an die Spalte 60, 61 angrenzenden, zur Totalreflexion
des Lichts vorgesehenen Oberflächenabschnitte 65, 66 des Lichtleitkörpers 58.
[0023] Es ist dem Fachmann verständlich, daß für die Funktion des Melders die beispielhaft
beschriebenen optischen Bedingungen nur an den von der Lichtquelle bestrahlten bzw.
durch den Detektor überwachten Oberflächenabschnitten 45 bzw. 46 des Lichtleitkörpers
vorliegen müssen, so dass dieser viele verschiedene Formen haben kann und dass auch
ein einziger geeigneter Oberflächenabschnitt ausreichen oder mehr als zwei vorgesehen
sein können. Totalreflexion kann auch bei von 45° abweichenden Einfallswinkeln auftreten.
Der Einfallswinkel ist so zu wählen, dass bei trockenem Oberflächenabschnitt Totalreflexion
auftritt, während bei Kontakt mit Niederschlag Licht aus dem Lichtleitkörper ausgekoppelt
wird.
1. Flüssigkeitsfühler, insbesondere Regenmelder (1; 55), mit einer Lichtquelle (36; 62),
einem Lichtleitkörper (20; 58), mit zwei für den Kontakt mit Flüssigkeit vorgesehenen
Oberflächenabschnitten (45, 46; 65, 66), die derart angeordnet sind, dass das Licht
der Lichtquelle durch Totalreflexion um mehr als 90°, insbesondere um ca. 180°, umgelenkt
wird und mit einem Lichtdetektor (37; 63), der über die Oberflächenabschnitte in lichtleitende
Verbindung mit der Lichtquelle bringbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein zwischen einem Oberflächenabschnitt (45, 46; 65, 66) des Lichtleitkörpers
und einer Gegenfläche (42) gebildeter Spalt (43, 44; 60, 61) vorgesehen ist, der ein
Flüssigkeitsreservoir für Niederschlag bildet.
2. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtleitkörper (20) einen Kreiskegelabschnitt (40) aufweist, vorzugsweise mit
einem Offnungswinkel von ca. 90°.
3. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenfläche (42) als Absorptionsfläche für Licht der Lichtquelle ausgebildet
ist.
4. Flüssigkeitsfühler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Form und/oder Größe des Spalts (43, 44; 60, 61) einstellbar ist, so dass das
Flüssigkeitsreservoir eine einstellbare Aufnahmekapazität hat.
5. Flüssigkeitsfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Auffangmittel (51, 52) zum Auffangen und/oder Sammeln von Niederschlag vorgesehen
sind, die über eine Niederschlagszufuhreinrichtung (50; 64) flüssigkeitsleitend mit
dem Flüssigkeitsreservoir (43, 44; 60, 61), verbunden sind.
6. Flüssigkeitsfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einer oberhalb des Oberflächenabschnitts (45, 46; 65, 66) angeordneten Außenfläche
eine im wesentlichen vertikal ausrichtbare Riffelung (51) vorgesehen ist.
7. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Oberflächenabschnitte (45, 46; 65, 66) angeordnete, in Richtung des
Oberflächenabschnitts trichterartig zusammenlaufende Sammelführungen (52) für Niederschlag
vorgesehen sind.
8. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sammelführungen in Form von an einer Außenfläche der Flüssigkeitsmeldeeinrichtung
schräg zur Vertikalen verlaufenden, wendelabschnittsförmigen Leitstegen (52) ausgebildet
sind, die unterhalb der Auffangmittel (51) angeordnet sind.
9. Flüssigkeitsfühler nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Rückhaltemittel zum Zurückhalten von Flüssigkeit an dem Oberflächenabschnitt (45,
46; 65, 66) im Spalt (43, 44; 60, 61) vorgesehen sind.
10. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltemittel ein im Spalt (43, 44; 60, 61) angeordnetes, benetzbares Element
aufweisen, das aus einem die Form und/oder Größe des Spaltes bestimmenden stegartigen
Vorsprung (12) besteht.
11. Flüssigkeitsfühler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spalt (43, 44, 60, 61) so bemessen ist, dass das Flüssigkeitsreservoir ein Kapillarreservoir
bildet.
1. Liquid detector, particularly rain indicator (1; 55), having a light source (36; 62),
a light guide (20; 58) with two surface portions (45, 46; 65, 66) provided for contacting
the liquid and arranged in such a way that the light of the light source is deflected
by total reflection by more than 90ø, particularly by approximately 180ø, and with
a light detector (37; 63), which can be brought in light-conducting connection with
the light source by means of the surface portions, characterized in that at least one gap (43, 44; 60, 61) formed between a surface portion (45, 46; 65, 66)
of the light guide and a facing surface (42) is provided forming a liquid reservoir
for precipitation.
2. Liquid detector according to claim 1, characterized in that the light guide (20) has a circular conical portion (40), preferably with an opening
angle of approximately 90°.
3. Liquid detector according to claim 1, characterized in that the facing surface (42) is constructed as an absorption surface for the light of
the light source.
4. Liquid detector according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the shape and/or size of the gap (43, 44; 60, 61) is adjustable, so that the liquid
reservoir has an adjustable reception capacity.
5. Liquid detector according to one of the preceding claims, characterized in that collecting means (51, 52) are provided for collecting and/or catching precipitation,
connected in liquid-conducting manner to the liquid reservoir (43, 44; 60, 61) by
means of a precipitation supply device (50; 64).
6. Liquid detector according to one of the preceding claims, characterized in that on an outer face positioned above the surface portion (45, 46; 65, 66) are provided
substantially vertically orientable corrugations (51).
7. Liquid detector according to claim 5, characterized by the provision of precipitation collecting guides (52) converging in funnel-shaped
manner in the direction of the surface portion and positioned above the surface portions
(45, 46; 65, 66).
8. Liquid detector according to claim 7, characterized in that the collecting guides are constructed in the form of helical section guide webs (52)
running inclined to the vertical on an outer face of the liquid indicator and which
are positioned below the collecting means (51);
9. Liquid detector according to one of the preceding claims, characterized in that retention means are provided for retaining liquid on the surface portion (45, 46;
65, 66) in the gap (43, 44; 60, 61).
10. Liquid detector according to claim 9, characterized in that the retaining means have a wettable element located in the gap (43, 44, 60, 61) and
which comprises a web-like projection (12) determining the shape and/or size of the
gap.
11. Liquid detector according to claim 1, characterized in that the gap (43, 44; 60, 61) is dimensioned in such a way that the liquid reservoir forms
a capillary reservoir.
1. Détecteur de liquides, en particulier détecteur de pluie (1 ; 55), avec une source
lumineuse (36 ; 62), un guide de lumière (20 ; 58), avec deux sections de surface
prévues pour le contact avec du liquide (45, 46 ; 65,66), disposées de sorte que la
lumière de la source lumineuse soit déviée par réflexion totale de plus de 90°, en
particulier de 180° environ, et avec un détecteur de lumière (37 ; 63) qui peut être
placé au-dessus des sections de surface avec une liaison avec la source lumineuse
guidant la lumière, caractérisé en ce qu'est prévu au moins un interstice (43, 44 ; 60, 61) formé entre une section de surface
(45, 46 ; 65, 66) du guide de lumière et une surface opposée (42), qui constitue un
réservoir de liquide pour des précipitations.
2. Détecteur de liquides selon la revendication 1, caractérisé en ce que le guide de lumière (20) présente une section en forme de cône de révolution (40),
de préférence avec un angle d'ouverture d'environ 90°.
3. Détecteur de liquides selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surface opposée (42) est formée comme surface d'absorption pour la lumière de
la source lumineuse.
4. Détecteur de liquides selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la forme et/ou la taille de l'interstice (43, 44 ; 60, 61) est réglable, si bien
que le réservoir de liquide a une capacité réglable.
5. Détecteur de liquides selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont prévus des moyens de captage (51, 52) pour capter et/ou accumuler des précipitations,
qui sont reliés de manière conduisant les liquides avec le réservoir de liquide (43,
44; 60,61) par un dispositif d'alimentation en précipitations (50 ; 64).
6. Détecteur de liquides selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, sur une surface extérieure disposée au-dessus de la section de surface (45, 46 ;
65, 66), est prévue une fine striation (51) pouvant être alignée sur la verticale
pour l'essentiel.
7. Détecteur de liquides selon la revendication 5, caractérisé en ce que sont prévus des conduits collecteurs de précipitations (52) disposés au-dessus des
sections de surface (45, 46 ; 65, 66) et convergeant en forme d'entonnoir en direction
des sections de surface.
8. Détecteur de liquides selon la revendication 7, caractérisé en ce que les conduits collecteurs revêtent la forme d'éléments de guidage de section hélicoïdale
(52) s'étendant sur une surface extérieure du dispositif de détection de liquides
et inclinés par rapport à la verticale, qui sont disposés au-dessous du moyen de captage
(51).
9. Détecteur de liquides selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont prévus des moyens de retenue destinés à retenir du liquide sur la section de
surface (45, 46 ; 65,66) dans l'interstice (43, 44 ; 60, 61).
10. Détecteur de liquides selon la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens de retenue présentent un élément mouillable disposé dans l'interstice
(43, 44; 60, 61), constitué d'un épaulement en forme de moulure (12) déterminant la
forme et/ou la taille de l'interstice.
11. Détecteur de liquides selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'interstice (43, 44 ; 60, 61) est dimensionné de sorte que le réservoir forme un
réservoir capillaire.

