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(11) |
EP 0 981 421 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.10.2000 Patentblatt 2000/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 17.02.1998 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9800/484 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9851/447 (19.11.1998 Gazette 1998/46) |
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| (54) |
SCHLEIFSCHEIBE ZUR BEARBEITUNG VON METALLKREISSÄGEBLÄTTERN
GRINDER FOR GRINDING METAL SLITTING SAW BLADES
MEULE DE RECTIFICATION POUR LAME SCIE CIRCULAIRE METAUX
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
13.05.1997 DE 19719971 01.09.1997 DE 29715683 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.2000 Patentblatt 2000/09 |
| (73) |
Patentinhaber: August Heinr. Schmidt GmbH & Co. KG. Maschinenfabrik |
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70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- SCHÜLLER, Richard
D-86391 Stadtbergen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pfenning, Meinig & Partner |
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Gostritzer Strasse 61-63 01217 Dresden 01217 Dresden (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 405 048 GB-A- 438 854
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DE-U- 29 608 590 US-A- 4 326 361
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schleifscheibe zur Bearbeitung von Metallkreissägeblättern
mit höheren Drehzahlen, wobei solche Schleifscheiben Hartstoffe, wie z.B. Diamant
oder kubisches Bornitrid enthaltende Bearbeitungsbereiche aufweisen, mit denen hohe
Zerspanungsleistungen erreicht werden können.
[0002] Aus DE 296 08 590 sind Schleifscheiben für die Bearbeitung von Metallkreissägeblättern
bekannt, bei denen die Zentrierung und Justierung auf einer Antriebswelle einer Schleifmaschine
dadurch verbessert werden soll, daß die Werkzeugaufnahmebohrung, die in der Schleifscheibe
ausgebildet ist, sich im Durchmesser einseitig erweitert.
[0003] Schleifscheiben, deren Bearbeitungsbereiche kubisches Bornitrid- oder Diamantschleifkörper
enthalten, ermöglichen jedoch eine sehr hohe Zerspanungsleistung, wenn die Schnittgeschwindigkeit
und damit die Drehzahl der Schleifscheibe entsprechend höher eingestellt wird. Diese
höheren Drehzahlen führen dazu, daß die Zentrierung, die durch die Ausbildung der
Werkzeugaufnahmebohrung verbessert werden sollte, infolge der steigenden Fliehkräfte
nachläßt.
[0004] Dies führt weiter dazu, daß Rundlauffehler, die auftreten und insbesondere die durch
die Rundlauffehler bis in den Bearbeitungsbereich weiter geleiteten Schwingungen zu
erhöhtem Verschleiß im Bearbeitungsbereich durch höheren Abtrag der Hartstoffe führen,
so daß ein häufigeres Abrichten oder ein häufigerer Austausch der Schleifscheiben
erforderlich ist.
[0005] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, Schleifscheiben dahingehend zu verbessern, daß
insbesondere bei höheren Drehzahlen die Zentrierung verbessert und demzufolge Rundlauffehler
vermieden werden können.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Ausgestaltungsformen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich bei Verwendung
der in den untergeordneten Ansprüchen genannten Merkmale.
[0007] Die erfindungsgemäßen Schleifscheiben unterscheiden sich von den bisher üblicherweise
verwendeten Schleifscheiben insbesondere dadurch, daß der Grundkörper der Schleifscheibe
zumindest einseitig im radial äußeren Bereich der Werkzeugaufnahmebohrung, die herkömmlich
oder auch, wie dies aus DE 296 08 590 bekannt ist, ausgebildet sein kann, eine Kontur
vorhanden ist, in die zumindest ein Zentrierelement formschlüssig eingreifen kann.
Während des Schleifens wird dabei die Schleifscheibe und zumindest ein Zentrierelement
an der Werkzeugspindel der Schleifmaschine kraftschlüssig gehalten. Hierfür kann beispielsweise
eine üblicherweise verwendete Schraubverbindung Anwendung finden, es besteht aber
auch die Möglichkeit, hydraulisch, pneumatisch betätigbare Kolbenzylindereinheiten
oder eine Federkraft einzusetzen, wobei sich letztere insbesondere für einen automatischen
Betrieb eignen.
[0008] Besonders günstig ist es, die Kontur an beiden Seiten des Grundkörpers der Schleifscheibe
auszubilden und dabei symmetrische Verhältnisse einzuhalten.
[0009] Bei der Konturierung ist lediglich zu beachten, daß zumindest einseitig eine Anlagefläche
für das bzw. die Zentrierelement(e) vorhanden ist, mit der sich eine in Richtung auf
die Drehachse der Schleifscheibe gerichtete Fläche des bzw. der Zentrierelement(e)
abstützt und die Zentrierwirkung bei höheren Drehzahlen infolge der Fliehkräfte verbessert
werden kann.
[0010] Für die Ausbildung der Kontur(en) bestehen mehrere Möglichkeiten. Es kann einmal
an einer oder beiden Seiten des Grundkörpers der Schleifscheibe eine kreisförmige
Nut eingearbeitet sein, in die entsprechende Stege des bzw. der Zentrierelemente formschlüssig
und nahezu spielfrei eingreifen, wenn die Schleifscheibe auf der Antriebsspindel der
Schleifmaschine befestigt wird. Günstig ist es dabei, wenn die in die Nuten eingreifenden
stegartig ausgebildeten Bereiche des bzw. der Zentrierelemente(s) zumindest an ihrem
Innendurchmesser ballig ausgebildet sind, so daß keine vollflächige Anlage an der
entsprechenden Fläche der Nut erfolgt und das Einführen dadurch erleichtert wird.
[0011] Eine andere Möglichkeit zur Ausbildung der Kontur(en) besteht darin, daß eine flanschartige
Erweiterung, die über die normale Dicke des Grundkörpers der Schleifscheibe herausragt,
ausgebildet ist, an der zumindest eine radial äußere Anlagefläche für das/die Zentrierelement(e)
vorhanden ist, an der sich das/die Zentrierelement(e) abstützen kann/können. Günstigerweise
ist/sind die Anlagefläche(n) gegenüber der Drehachse geneigt.
[0012] Die Kontur kann aber auch ein kreisförmig umlaufender Steg sein, der gegebenenfalls
mit Durchbrechungen symmetrisch in einzelne Segmente unterteilt sein kann. Dabei stützt
sich das bzw. die Zentrierelement(e) jeweils an der radial äußeren Fläche des Steges
ab.
[0013] Die möglichen Beispiele für die Ausbildung der Konturen können dahingehend verbessert
werden, daß zumindest einseitig abgeschrägte Anlageflächen ausgebildet sind, an denen
sich die entsprechenden Anlageflächen des bzw. der Zentrierelemente(s) abstützen.
Abschrägungen haben den Vorteil, daß einmal größere Anlageflächen zur Verfügung stehen
und zum anderen wird das Einführen bzw. Einpassen der Zentrierelemente beim Befestigen
der Schleifscheibe an der Schleifmaschine erleichtert und gegebenenfalls Justagefehler
während des Einführens können kompensiert und demzufolge der Verschleiß an den Zentrierelementen
und dem Grundkörper der Schleifscheibe verringert werden.
[0014] Die bisher beschriebenen Möglichkeiten für die Ausbildung der Konturen können relativ
einfach durch spanende Bearbeitung für den Fall der Nuten und der flanschartigen Ausbildung
erreicht werden, es besteht aber auch die Möglichkeit, den Grundkörper der Schleifscheibe
durch bekannte Gießverfahren in der gewünschten Form auszubilden.
[0015] Die Verbesserung der Zentrierung für die in Rede stehenden Schleifscheiben kann weiter
dadurch erreicht werden, daß die Konturen in Form von Durchbrechungen oder Vertiefungen,
die im bzw. durch den Grundkörper der Schleifscheibe ausgebildet sind oder solche
Vertiefungen bzw. Durchbrechungen zusätzlich vorhanden isnd. Dabei sind mindestens
zwei sich auf einer Achse in radialer Richtung symmetrisch gegenüberliegende Durchbrechungen
bzw. Vertiefungen erforderlich, um die auftretenden Fliehkräfte zu kompensieren und
unerwünschte Unwuchten zu vermeiden.
[0016] Die Vertiefungen bzw. Durchbrechungen können vorteilhafter Weise dadurch verbessert
werden, wenn diese sich nach außen konisch erweiternd ausgebildet sind, um wie dies
bereits für die abgeschrägte Ausbildung bestimmter Flächenbereiche der Nuten, Flansche
oder Stege, der Fall ist, insbesondere beim Einfädeln der Zentrierelemente verbessert
werden.
[0017] Günstig ist es, die entsprechenden Zentrierelemente einmal am Flansch der Antriebsspindel
der Schleifmaschine stationär vorzusehen, und auf der anderen Seite der Schleifscheibe
ein zusätzliches Zentrierelement, das bevorzugt entsprechend ausgebildet ist, kraftschlüssig
in der Kontur und der Werkzeugaufnahmebohrung der Schleifscheibe zu halten. Das zweite
Zentrierelement kann dabei ein gesondertes Bauteil sein, das kraftschlüssig in Richtung
auf den Flansch der Antriebsspindel der Schleifmaschine gehalten werden kann.
[0018] Wird die Befestigung der Schleifscheibe an der Antriebsspindel mit einer Schraubverbindung
realisiert, ist es günstig, die Schraube und das Zentrierelement miteinander zu verbinden,
so daß die Handhabung vereinfacht wird. Dabei ist es besonders günstig, wenn die Verbindung
so ausgeführt wird, daß die Drehung der Schraube unabhängig von der Bewegung des Zentrierelementes
erfolgen kann, also ein Mitdrehen des Zentrierelementes verhindert wird.
[0019] Wird dagegen eine Kolben-Zylinder-Anordnung gewählt, kann das Zentrierelement Bestandteil
des Kolbens bzw. des Zylinders sein, je nachdem, welcher der beiden Elemente für die
Befestigung der Schleifscheibe auf der Antriebsspindel verwendet wird.
[0020] Neben der verbesserten Zentrierwirkung bei hohen Drehzahlen, die durch die verbesserte
Abstützung der Schleifscheibe in radialer Richtung, die durch die Fliehkraftwirkung
noch unterstützt wird, wobei zu berücksichtigen ist, daß die Fliehkraft sich mit dem
Quadrat der Geschwindigkeit erhöht, verbessert, kann auch ein höheres Drehmoment durch
die Vergrößerung der sich in reibschlüssiger Verbindung befindenden Flächen, übertragen
werden.
[0021] Nachfolgend soll die Erfindung an Ausführungsbeispielen näher beschrieben werden.
[0022] Dabei zeigen:
- Figur 1
- mehrere Möglichkeiten für die Ausbildung einer erfindungsgemäßen Schleifscheibe;
- Figur 2
- ein Beispiel einer erfindungsgemäßen Schleifscheibe allein und
- Figur 3
- das in Figur 2 gezeigte Beispiel in zentrierter, gehaltener Stellung.
[0023] In der Figur 1 sind dabei mehrere Möglichkeiten für Konturierungen, die erfindungsgemäß
verwendet werden können, dargestellt.
[0024] An der Schleifscheibe 1 sind oberhalb der Drehachse A Konturierungen als Stege 2
und 2' dargestellt, wobei der Steg 2 rechts von der Mittelachse B der Schleifscheibe
1 nahezu symmetrisch mit einem rechteckigen oder quadratischem Querschnitt ausgebildet
ist, der zumindest bei spanender Herstellung des entsprechenden Grundkörpers einer
Schleifscheibe 1 kostengünstiger hergestellt werden kann, als dies für den links von
der Mittelachse B dargestellten Steg 2' mit zumindest einer abgeschrägten oder balligen
Anlagefläche für ein Zentrierelement der Fall ist. Bei dem gezeigten Beispiel ist
die radial innenliegende Anlagefläche des Steges 2' abgeschrägt, es besteht aber auch
die Möglichkeit, die radial außen liegende Anlagefläche dieses Steges oder auch beide
Anlageflächen abgeschrägt oder ballig auszuführen.
[0025] Unterhalb der Drehachse A sind Konturierungen in Form von Nuten 3 und 3' dargestellt,
wobei wiederum rechts von der Mittelachse B der Schleifscheibe 1 eine Nut 3 mit rechteckigem
bzw. quadratischem Querschnitt ausgebildet ist und die auf der anderen Seite der Mittelachse
B dargestellte Nut 3' zumindest eine abgeschrägte Anlagefläche für ein nicht dargestelltes
Zentrierelement aufweisen sollte.
[0026] Die Ausbildung der Konturierung im radial äußeren Bereich der Werkzeugaufnahmebohrung
4, die unterhalb der Drehachse A in einfacher Form und oberhalb der Drehachse A in
abgeschrägter Form, wie dies aus DE 296 08 590 bekannt ist, ausgeführt worden ist,
sollte jedoch immer in bezug auf die Achsen A und B symmetrisch erfolgen, d.h. an
einer Schleifscheibe 1 sollten Konturierungen in Form von Stegen 2 oder 2' oder Nuten
3 oder 3' vorgesehen sein, um das Auswuchten der Schleifscheibe 1 zu erleichtern.
[0027] Ähnlich wie die Nuten 3 oder 3' können auch Vertiefungen oder Durchbrechungen, die
sich jedoch paarweise gegenüberliegend angeordnet sein sollten, im Grundkörper der
Schleifscheibe ausgebildet sein, in die entsprechend ausgeformte Bereiche der Zentrierelemente
eingreifen könnten.
[0028] Die Figur 1 zeigt weiter verschiedene Möglichkeiten, der Ausbildung, der Bearbeitungsbereiche
5 und 5' einer erfindungsgemäßen Schleifscheibe, die die Hartstoffe kubisches Bornitrid
oder Diamant enthalten.
[0029] In der Figur 2 ist ein weiteres Beispiel der erfindungsgemäßen Schleifscheibe 1 dargestellt.
Dabei ist die Kontur 7 im radial zur Werkzeugaufnahmebohrung 4 äußeren Bereich eine
flanschartige Erweiterung an deren wiederum radial äußeren Rand Anlageflächen 8 für
ein bzw. zwei Zentrierelemente 6 (nicht dargestellt) vorhanden sind. die Anlageflächen
8 sind gegenüber der Drehachse A in einem Winkel von 15° geneigt.
[0030] Die Werkzeugaufnahmebohrung 4 ist teilweise sich in ihrem Innendurchmesser konisch
erweiternd ausgebildet, wobei hier der Konus einen Winkel von 90° bildet. Der Konus
ist vorteilhaft so dimensioniert, daß er bis mindestens zur Mittelachse B des Schleifscheibengrundkörpers
reicht oder darüber hinausragt und der übrige Bereich der Werkzeugaufnahmebohrung
4 zylindrisch ausgebildet ist.
[0031] Die Werkzeugaufnahmebohrung 4 kann aber auch so ausgebildet sein (nicht dargestellt),
daß der konische Teil von zwei zylindrischen Teilen eingeschlossen ist, wobei der
an dem größeren Durchmesser des konischen Teiles angrenzende zylindrische Teil einen
größeren Innendruchmesser als der gegenüberliegende andere zylindrische Teil hat.
Das Zentrierelement 6 kann dann entsprechend konstruiert sein und am Konus und der
an dem Konus angrenzenden Stirnfläche dieses zylindrischen Teiles der Werkzeugaufnahmebohrung
4 anliegen.
[0032] Außerdem sind plane Stützflächen 9 im radial zur Werkzeugaufnahmebohrung 4 äußeren
Bereich vorhanden, an denen das bzw. die Zentrierelement(e) (6) oder ein Spannelement
11 in fixierter Stellung der Schleifscheibe 1 zur Anlage kommen.
[0033] Der Konus kann aber auch in nicht dargestellter Form an beiden Seiten der Schleifscheibe
1 ausgebildet sein, wobei in diesem Fall beidseitig zwei entsprechend ausgebildete
Zentrierelemente 6 verwendet werden können.
[0034] In der Figur 3 ist das Beispiel nach Figur 2 in fixierter Stellung an einer Antriebsspindel
einer Schleifmaschine für Metallkreissägeblätter dargestellt.
[0035] Dabei ist ein Zentrierelement 6 mit der Antriebswelle der Schleifmaschine verbunden.
Die Schleifscheibe 1 wird mit einer Spannschraube 10 gegen das Zentrierelement 6 kraftschlüssig
gehalten und bei der Befestigung gleichzeitig die Schleifscheibe 1 zentriert und fixiert.
In Figur 3 ist deutlich erkennbar, wie sich die Schleifscheibe 1 mit ihrem konischen
Innendurchmesser der Werkzeugaufnahmebohrung 4, der Stützfläche 9 und der Anlagefläche
8 der flanschartigen Kontur 7 am Zentrierelement 6 anlegt und ausgerichtet gehalten
wird. Durch die großen Flächenbereiche ist eine sichere Führung auch bei relativ hohen
Drehzahlen gegeben. Außerdem stehen relativ hohe Reibkräfte zur Verfügung, die die
Verringerung der Spannkraft, die mit der Spannschraube 10 oder einem anderen Spannelement
aufgebracht werden muß, ermöglichen, was zur Verlängerung der Lebensdauer von zumindest
der Zentrierelemente 6 führt.
[0036] Die bei hohen Drehzahlen wirkenden Fliehkräfte werden über den an der Anlagefläche
8 der Kontur 7 mit der entsprechenden Ausbildung des Zentrierelementes 6 an dessen
äußeren Rand gefangen und weitestgehend kompensiert. Hierfür ist das Zentrierlement
6 zwischen seinem äußeren Rand und dem sich konisch erweiternden Außendurchmesser,
also im Bereich der an dieser Seite der Schleifscheibe 9 vorhandenen Stützfläche 9,
die gegenüber der an der anderen Seite vorhandenen Stützfläche 9 kleiner ist, eingezogen.
Dadurch liegt der innere äußere Rand des Zentrierelementes 6 an der Anlagefläche 8
und der eingezogene Bereich an der Stützfläche 9 an.
1. Schleifscheibe zur Bearbeitung von Metallkreissägeblättern, die zumindest in ihrem
radial äußeren Bereich beabstandet zu einer Werkzeugaufnahmebohrung einen mit einem
Schleifbelag versehenen Bearbeitungsbereich aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grundkörper der Schleifscheibe (1) zumindest einseitig, radial beabstandet
zur Werkzeugaufnahmebohrung (4), für den formschlüssigen Eingriff eines Zentrierelementes
(6), das mit seiner Außenkontur der Innenkontur der Werkzeugaufnahmebohrung (4) angepaßt
ist, eine zusätzliche Kontur (2, 2', 3, 3', 7) aufweist.
2. Schleifscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugaufnahmebohrung
(4) zumindest einseitig in ihrem Innendurchmesser erweiternd, ausgebildet ist.
3. Schleifscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur (2,
2', 3, 3', 7) beidseitig an der Schleifscheibe (1) ausgebildet ist.
4. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontur
(7) eine flanschartige Erweiterung über die Dicke des Schleifscheibengrundkörpers
ist, die zumindest eine radial äußere Anlagefläche (8) für ein Zentrierelement (6)
hat.
5. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche(n)
(8) gegenüber der Drehachse (A) der Schleifscheibe (1) abgeschrägt ist/sind.
6. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
der/den Anlagefläche(n) (8) und Werkzeugaufnahmebohrung (4) plane orthogonal zur Drehachse
(A) ausgerichtete Stützflächen (9) vorhanden sind.
7. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontur eine kreisförmig im Schleifscheibengrundkörper ausgebildete Nut (3, 3')
ist.
8. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1, 2, 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontur ein kreisförmig umlaufender Steg (2, 2') ist.
9. Schleifscheibe nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die radial äußeren
Anlageflächen des Steges (2') und die radial inneren Anlageflächen der Nut (3') gegenüber
der Drehachse (A) abgeschrägt sind.
10. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschartige
Erweiterung (7), die Nut (3') oder der Steg (2') zumindest einseitig eine ballige
Anlagefläche aufweist, an der sich das/die Zentrierelement(e) (6) abstützt/abstützen.
11. Schleifscheibe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Grundkörper
der Schleifscheibe (1) mindestens zwei sich auf einer Achse in radialer Richtung symmetrisch
gegenüberliegende Durchbrechungen oder Vertiefungen ausgebildet sind.
12. Schleifscheibe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen oder
Durchbrechungen sich nach außen konisch erweiternd ausgebildet sind.
13. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die
Werkzeugaufnahmebohrung (4) ausgehend von einer Seite der Schleifscheibe (1) sich
im Durchmesser konisch verjüngend und der andere Teil der Werkzeugaufnahmebohrung
(4) zylindrisch ausgebildet ist.
14. Schleifscheibe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich der konisch verjüngende
Teil der Werkzeugaufnahmebohrung (4) zumindest bis zur Mitte des Schleifscheibengrundkörpers
ausgebildet ist.
15. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das
der sich konisch verjüngende Teil der Werkzeugaufnahmebohrung (4) beidseitig von zylindrischen
Teilen mit unterschiedlichem Innendurchmesser eingeschlossen ist.
16. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der
konische Teil der Werkzeugaufnahmebohrung (4) und des Zentrierelementes (6) in einem
Winkel von 90° ausgebildet sind.
17. Schleifscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die
Anlageflächen (8) in einem Winkel von 15° gegenüber der Drehachse (A) der Schleifscheibe
(1) geneigt sind.
1. Grinding wheel for machining metal circular-saw blades, which at least in its radially
outer area, at a distance from a tool-mounting bore, has a machining area which is
provided with an abrasive coating, characterized in that the base body of the grinding
wheel (1), at least on one side, has an additional contour (2, 2', 3, 3', 7) at a
radial distance from the tool-mounting bore (4), for the form-fitting engagement of
a centring element (6), the external contour of which is matched to the internal contour
of the tool-mounting bore (4).
2. Grinding wheel according to Claim 1, characterized in that the tool-mounting bore
(4) is designed with an internal diameter which widens on at least one side.
3. Grinding wheel according to Claim 1 or 2, characterized in that the contour (2, 2',
3, 3', 7)is formed on both sides of the grinding wheel (1) .
4. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the contour
(7) is a flange-like widening beyond the thickness of the grinding-wheel base body,
which widening has at least one radially outer bearing surface (8) for a centring
element (6).
5. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the bearing
surface(s) (8) is/are bevelled with respect to the axis of rotation (A) of the grinding
wheel (1).
6. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 5, characterized in that planar support
surfaces (9), which are directed perpendicular to the axis of rotation (A), are provided
between the bearing surface(s) (8) and tool-mounting bore (4).
7. Grinding wheel according to one of Claims 1, 2, 3 or 5, characterized in that the
contour is a groove (3, 3') of circular design in the grinding-wheel base body.
8. Grinding wheel according to one of Claims 1, 2, 3 or 5, characterized in that the
contour is a web (2, 2') which runs in the shape of a circle.
9. Grinding wheel according to Claim 7 or 8, characterized in that the radially outer
bearing surfaces of the web (2') and the radially inner bearing surfaces of the groove
(3') are bevelled with respect to the axis of rotation (A).
10. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the flange-like
widening (7), the groove (3') or the web (2') has, on at least one side, a convex
bearing surface against which the centring element(s) (6) is/are supported.
11. Grinding wheel according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that at least two apertures
or recesses, which lie symmetrically opposite one another in the radial direction
on a single axis, are formed in the base body of the grinding wheel (1) .
12. Grinding wheel according to Claim 11, characterized in that the recesses or apertures
are designed to widen conically outwards.
13. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the diameter
of the tool-mounting bore (4) tapers from one side of the grinding wheel (1), and
the remaining part of the tool-mounting bore (4) is of cylindrical design.
14. Grinding wheel according to Claim 13, characterized in that the conically tapering
part of the tool-mounting bore (4) is designed to extend at least as far as the centre
of the grinding-wheel base body.
15. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 14, characterized in that the conically
tapering part of the tool-mounting bore (4) is surrounded on both sides by cylindrical
parts of different internal diameters.
16. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 15, characterized in that the conical
part of the tool-mounting bore (4) and of the centring element (6) are formed at an
angle of 90°.
17. Grinding wheel according to one of Claims 1 to 16, characterized in that the bearing
surfaces (8) are inclined at an angle of 15° with respect to the axis of rotation
(A) of the grinding wheel (1).
1. Meule d'affûtage pour l'usinage de lames de scie circulaire à métaux, qui comporte,
au moins dans sa partie extérieure du point de vue radial et à distance d'un perçage
de réception d'outil, une zone d'usinage pourvue d'un revêtement abrasif, caractérisée
en ce
que le corps de base de la meule (1) comporte au moins sur une face un profil supplémentaire
(2,2',3,3',7), à une certaine distance radiale du perçage (4) de réception de l'outil,
pour l'engrènement par formes complémentaires d'un élément de centrage (6), dont le
profil extérieur et adapté au profil intérieur du perçage (4) de réception de l'outil.
2. Meule d'affûtage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le perçage (4) de
réception de l'outil est agencé de telle manière que son diamètre intérieur est accru
au moins d'un côté.
3. Meule d'affûtage selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le profil (2,2',3,3',7)
est formé sur les deux faces de la meule (1).
4. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le profil
(7) est un élargissement en forme de bride qui s'étend sur l'épaisseur du corps de
base de la meule et qui possède au moins une surface d'application (8) extérieure
du point de vue radial, pour un élément de centrage (6).
5. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la ou
les surfaces d'application (8) est/sont inclinée(s) par rapport à l'axe de rotation
(A) de la meule (1).
6. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que des
surfaces d'appui planes (9) orientées perpendiculairement à l'axe de rotation (A)
sont prévues entre la/les surface(s) (8) et le perçage (4) de réception de l'outil.
7. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1, 2, 3 ou 5, caractérisée en ce que
le profil est une rainure (3,3') agencée avec une forme circulaire dans le corps de
base de la meule.
8. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1, 2, 3, 5, caractérisée en ce que
le profil est une barrette circonférentielle de forme circulaire (2,2').
9. Meule d'affûtage selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que les surfaces
d'application, extérieures du point de vue radial, de la barrette (2') et les surfaces
d'application, intérieures du point de vue radial, de la rainure (3') sont inclinées
par rapport à l'axe de rotation (A).
10. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'élargissement
en forme de bride (7), la rainure (3') ou la barrette (2') possède au moins d'un côté
une surface d'application bombée, contre laquelle prennent appui le ou les éléments
de centrage (6).
11. Meule d'affûtage selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisée en ce qu'au moins
deux passages ou renfoncements, qui sont opposés symétriquement sur un axe dans la
direction radiale, sont formés dans le corps de base de la meule (1).
12. Meule d'affûtage selon la revendication 11, caractérisée en ce que les renfoncements
ou les passages s'élargissent vers l'extérieur avec une forme conique.
13. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le
diamètre du perçage (4) de réception de l'outil se rétrécit avec une forme conique
à partir d'une face de la meule (1) et que l'autre partie du perçage (4) de réception
de l'outil est agencée avec une forme cylindrique.
14. Meule d'affûtage selon la revendication 13, caractérisée en ce que la partie rétrécie
avec une forme conique du perçage (4) de réception de l'outil est formée au moins
jusqu'au centre du corps de base de la meule.
15. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisée en ce que la
partie, qui se rétrécit avec une forme conique, du perçage (4) de réception de l'outil
est entourée des deux côtés par des parties cylindriques ayant des diamètres intérieurs
différents.
16. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisée en ce que la
partie conique du perçage (4) de réception de l'outil et la partie conique de l'élément
de centrage (6) sont réalisées avec un angle de 90°.
17. Meule d'affûtage selon l'une des revendications 1 à 16, caractérisée en ce que les
surfaces d'application (8) sont inclinées sous un angle de 15° par rapport à l'axe
de rotation (A) de la meule (1).