| (19) |
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(11) |
EP 0 981 766 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.07.2004 Patentblatt 2004/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: G01T 1/29 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP1998/002695 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 1998/052070 (19.11.1998 Gazette 1998/46) |
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| (54) |
VERFAHREN UND ANORDNUNG ZUM AUSLESEN UND VERARBEITEN EINES STRAHLUNGSBILDES
METHOD AND DEVICE FOR READING AND PROCESSING A RADIATION IMAGE
PROCEDE DISPOSITIF POUR LA LECTURE ET LE TRAITEMENT D'UNE IMAGE RADIOLOGIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
| (30) |
Priorität: |
14.05.1997 DE 19719954
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.2000 Patentblatt 2000/09 |
| (73) |
Patentinhaber: Steiner, Christof |
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76275 Ettlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STEINER, Christof
D-76275 Ettlingen (DE)
- OCHS, Rainer
D-75323 Bad Wildbad (DE)
- BURMESTER, Christoph
D-44388 Dortmund (DE)
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| (74) |
Vertreter: Pfiz, Thomas, Dr. et al |
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Patentanwälte Wolf & Lutz
Hauptmannsreute 93 70193 Stuttgart 70193 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 089 665 US-A- 4 755 672
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EP-A- 0 152 563 US-A- 5 260 573
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zum Auslesen und Verarbeiten
von auf einem löschbaren Bildträger, insbesondere einer mit einer kristallinen Speichersubstanz
beschichteten Bildplatte, einzeln aufgenommenen Strahlungsbildern nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 bzw. 13.
[0002] Bei Anordnungen dieser Art werden die eingesetzten Bildplatten, die auch als Phosphorspeicherplatten
bezeichnet werden, im Strahlengang eines Aufnahmegeräts, insbesondere eines Elektronenmikroskops
oder Röntgenapparats, durch hochenergetische Strahlung "belichtet". Die in der kristallinen
Speicherschicht der Bildplatte latent gespeicherte Strahlungsbildinformation wird
dann in einem in der Regel gesonderten Auslesegerät durch Abscannen der Bildspeicherfläche
unter Lumineszenz-Anregung ortsauflösend abgefragt, wobei die Bildinformation durch
das Auslesen gelöscht wird und die Bildplatte somit erneut zur Bildaufnahme verwendbar
ist. Solche Bildplatten besitzen zwar einen großen Dynamikbereich, jedoch wird die
Bildqualität durch verschiedene Rauschquellen beeinträchtigt. Bei geringer Bestrahlung
wird das Rauschen aufgrund der statistisch einfallenen Photonen durch das Signal selbst
erzeugt. Bei höheren Photonenflüssen dagegen dominieren linear von der Bestrahlungsstärke
abhängige Rauschterme, die von herstellungsbedingten Inhomogenitäten in der Speicherschicht
der Bildplatte herrühren und zu einer ortsabhängig veränderlichen Empfindlichkeit
führen.
[0003] Der Vorteil geringeren Quantenrauschens bei stärkerer Bestrahlung wird damit aufgehoben.
[0004] Aus der US-A-5 260 573 bzw. der US-A-4 755 672 sind gattungsgemäße Verfahren/Vorrichtungen
bekannt, die eine bildpunktweise Empfindlichkeitskorrektur vorsehen. Dabei wird speziell
eine empfindlichkeitsunabhängige Hintergrundkorrektur vorgeschlagen, um Dickeschwankungen
einer Bildplatte auszugleichen.
[0005] Aus der EP-A-0 089 665 ist es bekannt, Referenzpunkte auf einem Datenträger zu erzeugen
und bei der Überlagerung heranzuziehen. Hierbei handelt es sich um eine Überlagerung
verschiedener Bilder, wobei die Ausrichtung physikalischer Bereiche des Datenträgers
hier keine Rolle spielt und auch durch während des Messvorgangs erzeugte Referenzpunkte
nicht zu erhalten ist.
[0006] Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine
Anordnung der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß die Bildqualität
des ausgelesenen Strahlungsbildes vor allem bei stärkerer Bestrahlung erhöht wird.
[0007] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch die Merkmalskombination des Patentanspruchs
1 bzw. 13 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben
sich aus den abhängigen Ansprüchen.
[0008] Der Kerngedanke der Erfindung liegt darin, die ausgelesene Bildmatrix durch ein entsprechend
der geometrischen Beziehung der ortsabhängigen Rauschquellen geordnetes Schema von
digitalen Korrekturwerten rechnerisch hinsichtlich ihres Signal/Rausch-Verhältnisses
zu verbessern. Um dies zu ermöglichen, wird in verfahrensmäßiger Hinsicht vorgeschlagen,
daß für jeden Bildpunkt ein Korrekturwert als Element einer Korrekturmatrix zur Kompensation
von Inhomogenitäten der Bildspeicherfläche bestimmt wird, daß die Korrekturmatrix
in einem Speichermittel dem Bildträger zugeordnet wird, und daß die Bildmatrix von
nachfolgend aus dem Bildträger ausgelesenen Strahlungsbildern nach Maßgabe der Korrekturmatrix
bildpunktweise korrigiert wird. Damit ist es möglich, die Bestrahlungsstärke bei der
Bildaufnahme zur Unterdrückung des Quantenrauschens zu erhöhen, ohne daß das Signal/Rausch-Verhältnis
durch Inhomogenitäten der Speicherplatte beeinträchtigt wird. Dabei müssen die Korrekturwerte
für beliebige Bildaufnahmen nur einmal bestimmt werden.
[0009] Gemäß der Erfindung wird die Abweichung der Fixierlage des Bildträgers von einer
Soll-Lage in der Auslesevorrichtung ermittelt, so daß die Bildmatrix und die dem Bildträger
zugeordnete Korrekturmatrix unter Ausgleich der Lageabweichung aufeinander abgebildet
werden können. Dazu, ist es günstig, wenn die Ist-Positionen von mindestens zwei an
dem Bildträger im Abstand voneinander angeordneten Markierungen in der Abtastvorrichtung
erfaßt und unter Bestimmung der Lageabweichung mit vorgegebenen Soll-Positionen verglichen
werden. Die Ist-Positionen der Markierungen können mittels des Abtaststrahls optisch
erfaßt und in den Abtastkoordinaten der Abtastvorrichtung bestimmt werden. Entsprechend
der Abweichung der Ist-Positionen von Soll-Positionen lassen sich die Elemente der
Bild- und Korrekturmatrix durch eine Transformation der Abtastkoordinaten, insbesondere
eine Parallelverschiebung und/oder eine Drehung, kongruent aufeinander abbilden.
[0010] Grundsätzlich ist es auch möglich, daß anstelle einer rechnerischen Lagekorrektur
der Bildträger durch eine Haltevorrichtung in einer vorgegebenen Fixierlage in der
Auslesevorrichtung gehalten wird.
[0011] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Korrekturmatrix
aus mindestens einem durch homogene Bestrahlung der Bildspeicherfläche erhaltenen
Korrekturbild ermittelt. Dabei lassen sich die Korrekturwerte der Korrekturmatrix
aus dem Verhältnis der mitteleren Intensität und der Bildpunktintensität des Korrekturbildes
bestimmen. In einem nachfolgend aufgenommenen Strahlungsbild können dann Bildinhomogenitäten
durch Multiplikation der Elemente der Bildmatrix mit den zeilen- und spaltenmäßig
zugeordneten Elementen der Korrekturmatrix kompensiert werden.
[0012] Zur Verbesserung des Signal/Rausch-Verhältnisses ist es vorteilhaft, wenn mehrere
Korrekturbilder ausgelesen und unter Erfassung und Ausgleich voneinander abweichender
Fixierlagen des Bildträgers zur Bildung einer gemittelten Korrekturmatrix einander
deckungsgleich überlagert werden.
[0013] Um einen eventuell nichtlinearen Einfluß eines Bildparameters, insbesondere der mittleren
Intensität oder der Speicherdauer des Strahlungsbildes, zu berücksichtigen, kann für
jeden Bildpunkt eine Korrekturkennlinie in Abhängigkeit von dem Parameter ermittelt
und die Korrekturmatrix aus den punktweise gespeicherten Korrekturkennlinien gegebenenfalls
durch Interpolation bestimmt werden.
[0014] Bei unterschiedlicher Bildauflösung können die Korrekturmatrix und Bildmatrix durch
Interpolation in ihrer Zeilen- und/oder Spaltenzahl aneinander angepaßt werden.
[0015] Zur Verringerung des Speicherbedarfs läßt sich die Korrekturmatrix als Kurvennetz
in Form von funktionalen Beziehungen speichern.
[0016] Vorteilhafterweise wird die Korrekturmatrix in einem Speichermittel unmittelbar oder
mittelbar hinterlegt. Dabei kann die Zuordnung zu dem verwendeten Bildträger gemäß
einer auf dem Bildträger angeordneten, insbesondere durch einen Strichkode gebildeten
Kodierung erfolgen.
[0017] Im Hinblick auf eine Anordnung zum Auslesen und Verarbeiten von Strahlungsbildern
wird die eingangs gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß auf dem Bildverarbeitungsrechner
eine Transformationsroutine geladen ist, die zur lagekorrigierten Überlagerung der
Korrekturmatrix und der Bildmatrix in Abhängigkeit von einer mittels der Auslesevorrichtung
erfaßten Abweichung der Fixierlage des Bildträgers von einer vorgegebenen Soll-Lage
vorgesehen ist.
[0018] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Die einzige Figur zeigt ein Blockschaltbild
einer Anordnung zum Auslesen und Verarbeiten eines auf einer Bildplatte gespeicherten
Strahlungsbildes.
[0019] Die Anordnung besteht im wesentlichen aus einer Auslesevorrichtung 10 und einer Verarbeitungseinrichtung
12. Die Auslesevorrichtung 10 umfaßt eine mittels Motor 14 um ihre Längsachse drehbare
Abtastwalze 16 und einen mittels Motorspindeltrieb 18 in Richtung der Längsachse der
Abtastwalze 16 verfahrbaren Abtastkopf 20, auf dem ein Laser 22 und ein Photomultiplier
24 angeordnet sind. Die Verarbeitungseinrichtung 12 weist einen eingangsseitig mit
dem Photomultiplier 24 verbundenen Signalverstärker 26, einen mit den Ausgangssignalen
des Signalverstärkers beaufschlagbaren Analog/Digital-Wandler 28 und einen dem Analog/Digital-Wandler
nachgeordneten, mit einem Speichermittel 30 gekoppelten Bildverarbeitungsrechner 32
auf.
[0020] Eine Bildplatte 34 dient zur Aufnahme eines Strahlungsbildes, das durch hochenergetische
Strahlung beispielsweise eines nicht gezeigten Röntgengeräts erzeugt und in der bestrahlten
Bildspeicherfläche 36 der Bildplatte 34 latent gespeichert wird. Zum Auslesen des
Strahlungsbildes wird die flexible Bildplatte auf der Mantelfläche 38 der Abtastwalze
16 fixiert und optisch abgetastet. Hierzu wird der gegen die Mantelfläche 38 gerichtete
Abtaststrahl 40 des Lasers 22 unter Drehung der Abtastwalze 16 und Vorschub des Abtastkopfs
20 in einer Abtastbewegung über die Bildspeicherfläche 26 geführt. Der Abtaststrahl
40 stimuliert dabei an dem momentan abgetasteten Bildpunkt 42 auf der Bildspeicherfläche
36 eine Lumineszenzemission, deren Intensität von der gespeicherten Bildinformation
abhängt. Das emittierte Lumineszenzlicht 44 wird von dem Photomultiplier 24 über ein
vorgeordnetes Optiksystem 46 erfaßt und als Nutzsignal an die Verarbeitungseinheit
12 weitergeleitet. Durch fortlaufende Digitalisierung des Nutzsignals im Analog/Digital-Wandler
28 entsteht somit im Laufe der Abtastbewegung eine das Strahlungsbild rasterartig
wiedergebende digitale Bildmatrix B, deren Elemente b
ij zunächst in Abtastkoordinaten ϕ,z über die jeweilige Drehwinkellage ϕ der Abtastwalze
16 und Vorschublage z des Abtastkopfs 20 erfaßt werden. Durch die Lumineszenzemission
wird die gespeicherte Bildinformation "gelöscht", und der Bildträger 34 kann zur erneuten
Aufnahme eines Strahlungsbildes wiederverwendet werden.
[0021] Zur Kompensation von Flächeninhomogenitäten der Bildspeicherfläche 36, die sich als
systematische Bildfehler bemerkbar machen, wird die Bildmatrix B rechnerisch aufbereitet.
Die Gewinnung der Korrekturdaten erfolgt durch Aufnahme mindestens eines Korrekturbildes
initial vor der eigentlichen Verwendung des Bildträgers 34. Hierzu wird die Bildspeicherfläche
36 homogen bestrahlt und das so erhaltene Korrekturbild ausgelesen. Aus dem Verhältnis
der mittleren Intensität

und der Bildpunktintensität I
ij des Lumineszenzlichts der einzelnen Bildpunkte 42 können dann Korrekturwerte c
ij als Element einer Korrekturmatrix C gewonnen werden:

[0022] Dabei beziehen sich die Zeilen- und Spaltenindizes i,j auf das abgetastete Koordinatengitter
der Abtastkoordinaten ϕ,z.
[0023] Bei Bestimmung einer gemittelten Korrekturmatrix

aus einer Anzahl k von Korrekturbildern stellt sich das Problem, daß die zu überlagernden
Bildpunkte 42 der Bildspeicherfläche 36 unterschiedliche Abtastkoordinaten ϕ,z aufweisen,
sofern nicht stets eine deckungsgleiche Fixierung des Bildträgers 34 beim Auslesevorgang
gewährleistet ist. Um einen eventuellen Versatz zu korrigieren, werden die einzelnen
Matrizen C
k entsprechend der jeweiligen Fixierlage des Bildträgers 34 kongruent aufeinander abgebildet,
so daß Korrekturwerte (c
ij)
k mit denselben Indizes i,j, auch demselben Bildpunkt 42 zugeordnet sind. Die Erfassung
der Fixierlage beim Auslesen eines Korrekturbildes erfolgt durch Abtasten der Ist-Positionen
von im Abstand voneinander auf dem Bildträger 34 angebrachten Fluoreszenzmarkierungen
48 mittels der Abtastvorrichtung 10. Entsprechend den Differenzen der Ist-Positionen
von vorgegebenen Soll-Positionen werden dann die Matrizen C
k einander deckungsgleich überlagert. In der Regel genügt hierfür eine einfache Koordinatentransformation
des Abtastkoordinatengitters, insbesondere eine Parallelverschiebung und/oder eine
Drehung. Gegebenenfalls kann durch eine Streckung oder Stauchung des Koordinatengitters
auch eine mögliche Verzerrung des auf die Abtastwalze 16 aufgespannten Bildträgers
34 berücksichtigt werden.
[0024] Um eine Abhängigkeit der Bildinhomogenitäten von einem Aufnahmeparameter, insbesondere
der mittleren Bestrahlungsintensität oder der Speicherdauer des Strahlungsbildes,
zu berücksichtigen, können anstelle eines einzelnen Korrekturwertes c
ij für jeden Bildpunkt 42 Korrekturkennlinien aufgenommen werden, aus denen die Korrekturmatrix
für einen gegebenen Parameterwert gegebenenfalls durch Interpolation der Kennlinienpunkte
bestimmt wird.
[0025] Die gegebenenfalls gemittelte Korrekturmatrix bzw. die Korrekturwerte der Kennlinienpunkte
werden als Datensatz in dem Speichermittel 32 in Zuordnung zu dem Bildträger 34 hinterlegt.
Um bei Verwendung einer Mehrzahl von Bildträgern den jeweiligen Datensatz zuweisen
zu können, besitzt jeder Bildträger 34 eine zweckmäßig als Strichkode ausgebildete
Kodierung 50, die in der Abtastvorrichtung 10 auslesbar ist. Zur Verringerung des
Speicherbedarfs ist es grundsätzlich möglich, daß die Korrekturmatrix als Kurvennetz
in Form von funktionalen Beziehungen, insbesondere Koeffizienten von Polynomen gespeichert
wird, aus denen sich die einzelnen Korrekturwerte c
ij zurückgewinnen lassen. Denkbar ist es auch, daß die Korrekturmatrix mit einer geringeren
Auflösung als die Bildmatrix B abgespeichert wird, wobei sich die fehlenden Zwischenpunkte
durch Interpolation ermitteln lassen.
[0026] Mit dem gespeicherten Korrekturdatensatz bzw. der daraus abgeleiteten Korrekturmatrix
C lassen sich Abbildungs- bzw. Übertragungsfehler aufgrund von Bildinhomogenitäten
in der Bildmatrix B nachfolgend aufgenommener Strahlungsbilder rechnerisch beseitigen.
Auch hierfür muß zunächst gewährleistet sein, daß die Elemente b
ij, c
ij der Bild- und Korrekturmatrix bei gleichen Indizes jeweils demselben Bildpunkt 42
zugeordnet sind. Zu diesem Zweck wird in der vorstehend in Zusammenhang mit der Korrekturmittelwertbildung
beschriebenen Weise die Abweichung der Fixierlage des Bildträgers 34 von einer Soll-Bildlage
in der Auslesevorrichtung 10 ermittelt und die Bild-und Korrekturmatrix durch eine
geeignete Transformation punktweise aufeinander abgebildet. Bei angenommenem linearen
Zusammenhang zwischen der Inhomogenität der Bildspeicherfläche und der Lumineszenzlichtintensität
bzw. Bildhelligkeit wird im einfachsten Fall die Bildmatrix B durch Multiplikation
ihrer Elemente b
ij mit den nach Gleichung (1) gewonnenen Korrekturwerten c
ij der Korrekturmatrix C multipliziert, um so ein verbessertes Strahlungsbild zu erhalten.
[0027] Zusammenfassend ist folgendes festzuhalten: Die Erfindung betrifft ein Verfahren
und eine Anordnung zum Auslesen und Verarbeiten von auf einem löschbaren Bildträger
34, insbesondere einer mit einer kristallinen Speichersubstanz beschichteten Bildplatte,
einzeln aufgenommenen Strahlungsbildern. Zum Auslesen eines Strahlungsbildes wird
die Bildspeicherfläche 36 des in einer Auslesevorrichtung 10 fixierten Bildträgers
34 mittels eines Abtaststrahls 40 einer Anregungslichtquelle 22 abgetastet. Das beim
Abtasten von Bildpunkten 42 der Bildspeicherfläche 36 emittierte Nutzlicht 44 wird
bezüglich Abtastkoordinaten ϕ,z der Auslesevorrichtung 10 erfaßt und in eine das Strahlungsbild
rasterartig wiedergebende Bildmatrix digital umgesetzt. Zur Korrektur von Fehlern
des ausgelesenen Strahlungsbildes, die auf Inhomogenitäten der Bildspeicherfläche
36 beruhen, wird aus einer initialen Korrekturbildaufnahme für jeden Bildpunkt 42
ein Korrekturwert als Element einer Korrekturmatrix bestimmt. Die Bildmatrix nachfolgend
auf dem Bildträger 34 aufgezeichneter und ausgelesener Strahlungsbilder wird dann
nach Maßgabe der Korrekturmatrix bildpunktweise korrigiert.
1. Verfahren zum Auslesen und Verarbeiten von auf einem löschbaren Bildträger (34), insbesondere
einer mit einer kristallinen Speichersubstanz beschichteten Bildplatte, einzeln aufgenommenen
Strahlungsbildern, bei welchem
- die Bildspeicherfläche (36) des in einer Auslesevorrichtung (10) fixierten Bildträgers
(34) mittels eines Abtaststrahls (40) einer Anregungslichtquelle (22) abgetastet wird,
- das beim Abtasten von Bildpunkten (42) der Bildspeicherfläche (36) emittierte Nutzlicht
(44) bezüglich Abtastkoordinaten (ϕ,z) der Auslesevorrichtung (10) erfaßt und in eine
das Strahlungsbild rasterartig wiedergebende Bildmatrix (B) digital umgesetzt wird,
- für jeden Bildpunkt (42) ein Korrekturwert (cij) als Element einer Korrekturmatrix (C) zur Kompensation von Inhomogenitäten der Bildspeicherfläche
(36) bestimmt wird,
- die Korrekturmatrix in einem Speichermittel (30) dem Bildträger (34) zugeordnet
abgespeichert wird,
- die Bildmatrix (B) von nachfolgend aus dem Bildträger (34) ausgelesenen Strahlungsbildern
nach Maßgabe der Korrekturmatrix (C) bildpunktweise korrigiert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
- die Abweichung der Fixierlage des Bildträgers (34) von einer Soll-Lage in der Auslesevorrichtung
(10) ermittelt wird, und
- die Bildmatrix (B) und die dem Bildträger zugeordnete Korrekturmatrix (C) unter
Ausgleich der Lageabweichung aufeinander abgebildet werden, so daß einander entsprechende
Matrixelemente (bij, cij) der Bild- und Korrekturmatrix jeweils demselben Bildpunkt (42) zugeordnet sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ist-Positionen von mindestens zwei an dem Bildträger (34) im Abstand voneinander
angeordneten Markierungen (48) in der Abtastvorrichtung (10) erfaßt und unter Bestimmung
der Lageabweichung mit vorgegebenen Soll-Positionen verglichen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ist-Positionen der Markierungen (48) mittels des Abtaststrahls (40) optisch erfaßt
und in den Abtastkoordinaten (ϕ,z) bestimmt werden.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bildmatrix (B) und Korrekturmatrix (C) durch eine Transformation der AbtastKoordinaten
(ϕ,z), insbesondere eine Parallelverschiebung und/oder eine Drehung, aufeinander abgebildet
werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildträger (34) durch eine Haltevorrichtung in einer vorgegebenen Fixierlage
in der Auslesevorrichtung (10) gehalten wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturmatrix (C) aus mindestens einem durch flächenhomogene Bestrahlung der
Bildspeicherfläche (36) erhaltenen Korrekturbild ermittelt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturwerte (c
ij) der Korrekturmatrix (C) aus dem Verhältnis der mittleren Intensität (

) und der Bildpunktintensität (I
ij) des Korrekturbildes ermittelt werden, und daß die Elemente (b
ij) der Bildmatrix (B) eines Strahlungsbildes mit den zugeordneten Elementen (c
ij) der Korrekturmatrix (C) multipliziert werden.
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Korrekturbilder ausgelesen und unter Erfassung und Ausgleich voneinander
abweichender Fixierlagen des Bildträgers (34) zur Bildung einer gemittelten Korrekturmatrix
(

) einander deckungsgleich überlagert werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Bildpunkt (42) eine Korrekturkennlinie in Abhängigkeit von einem Bildparameter,
insbesondere der mittleren Intensität oder der Speicherdauer des Strahlungsbildes,
ermittelt wird, und daß die Korrekturmatrix (C) aus den punktweise gespeicherten Korrekturkennlinien
gegebenenfalls durch Interpolation bestimmt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturmatrix (C) und Bildmatrix (B) bei unterschiedlicher Bildauflösung durch
Interpolation aneinander angepaßt werden.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturmatrix (C) als Kurvennetz in Form von funktionalen Beziehungen gespeichert
wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrekturmatrix (C) in einem Speichermittel (32) unmittelbar oder mittelbar hinterlegt
wird, und daß die gespeicherte Korrekturmatrix (C) dem verwendeten Bildträger (34)
gemäß einer auf dem Bildträger (34) angeordneten, insbesondere als Strichkode ausgebildeten
Kodierung (50) zugeordnet wird.
13. Anordnung zur Auslesen und Verarbeiten von auf einem löschbaren Bildträger (34), insbesondere
einer mit einer kristallinen Speichersubstanz beschichteten Bildplatte, einzeln aufgenommenen
Strahlungsbildern, mit einer Auslesevorrichtung (10) zum Fixieren des Bildträgers
(34) und Abtasten von dessen Bildspeicherfläche (36) mittels eines Abtaststrahls (40)
einer Anregungslichtquelle (22), wobei das beim Abtasten von Bildpunkten (42) der
Bildspeicherfläche (36) emittierte Nutzlicht (44) mittels eines Photodetektors (24)
erfaßt und durch einen Analog/Digital-Wandler (28) in eine das Strahlungsbild rasterartig
wiedergebende Bildmatrix (B) umgesetzt wird, einem Speichermittel (32) zur Speicherung
einer zur Kompensation von Inhomogenitäten der Bildspeicherfläche (36) bestimmten
Korrekturmatrix (C), deren Elemente (cij) den Bildpunkten (42) einzeln zugeordnet sind, und einem Bildverarbeitungsrechner
(30) zur bildpunktweisen Korrektur der aus dem Bildträger (34) ausgelesenen Strahlungsbilder
nach Maßgabe der Korrekturmatrix (C), gekennzeichnet durch eine auf dem Bildverarbeitungsrechner (30) geladene Transformationsroutine zur lagekorrigierten
Überlagerung der Korrekturmatrix (C) und der Bildmatrix (B) in Abhängigkeit von einer
mittels der Auslesevorrichtung (10) erfaßten Abweichung der Fixierlage des Bildträgers
(34) von einer vorgegebenen Soll-Lage.
1. Process for reading and processing of radiation images individually recorded on an
erasable image medium (34), in particular on an imaging plate coated with a crystalline
storage substance, wherein
- the image storage surface (36) of the image medium (34) being fixed in a reading
device (10) is scanned with a readout light beam (40) of an excitation light source
(22),
- the effective light (44) emitted during scanning of the image-points (42) is recorded
with respect to the scanning coordinates (ϕ,z) of the reading device (10) and is digitally
converted in an image matrix (B) reproducing the radiation image in a rasterform,
- for each image-point (42) a correction value(cij) is determined as element of a correction matrix (C) for compensation of inhomogeneities
of the image storage surface (36),
- the correction matrix assigned to the image medium (34) is stored in a storage means
(30),
- the image matrix (B) of subsequently read-out radiation images from the image medium
(34) is corrected image-point-wise according the correction matrix (C)
thereby characterized, that
- the deviation of the fixing position of the image medium (34) with respect to a
set-position in the reading device (10)is determined, and
- the image matrix (B) and the correction matrix (C) corresponding to the image medium
are mapped on each other after compensating the position deviation, so that corresponding
matrix elements (bij, cij) of the image matrix and the correction matrix are assigned each other to the same
image-point (42).
2. Process according to Claim 1, thereby characterized, that the actual positions of minimum two markings (48), which are positioned in a
distance to each other on the image medium (34), are recorded in the scanning device
and compared to pre-defined set-positions by determining the position deviation.
3. Process according to Claim 2, thereby characterized, that the actual positions of the markings (48) are optically detected by means of the
scanning beam (40) and determined with respect to the scanning coordinates (ϕ,z).
4. Process according to Claims 1 through 3, thereby characterized, that the image matrix (B) and the correction matrix (C) are mapped to each other using
a transformation of the scanning coordinates(ϕ,z), particularly a parallel movement
and/or a rotation.
5. Process according to Claims 1 through 4, thereby characterized, that the image medium (34) is held in a determined fixing position in the reading device
(10) by means of a fixing device.
6. Process according to Claims 1 through 5, thereby characterized, that the correction matrix (C) is determined from minimum one correction image obtained
by surface homogenous radiation of the image storage surface (36).
7. Process according to Claim 6,
thereby characterized, that the correction values (c
ij) of the correction matrix (C) are determined from the ratio of the mean intensity
(

) and the image-point intensity (I
ij) of the correction image, and that the elements (b
ij) of the image matrix (B) of a radiation image are multiplied with the corresponding
elements (c
ij) of the correction matrix (C).
8. Process according to Claim 6 or 7,
thereby characterized, that several correction images are read-out and congruently overlaid by detecting and
compensating the individually deviating fixing positions of the image medium (34),
in order to generate a mean correction matrix (

).
9. Process according to Claims 1 through 8, thereby characterized, that for each image point (42) a correction characteristic depending on an image parameter,
particularly the mean intensity or the storage period of the radiation image, is determined,
and that the correction matrix (C) is determined from the point-wise stored correction
characteristic, where appropriate by interpolation.
10. Process according to Claims 1 through 9, thereby characterized, that the correction matrix (C) and the image matrix (B), when having different image resolutions,
are adapted to each other by interpolation.
11. Process according to Claims 1 through 10, thereby characterized, that the correction matrix (C) is stored as grid of curves in the form of functional relations.
12. Process according to Claims 1 through 11, thereby characterized, that the correction matrix (C) is directly or indirectly deposited in a storage means
(32), and that the stored correction matrix (C) is assigned to the used image medium
(34) according a code (50), particularly formed as bar-code, positioned on the image
medium (34).
13. Device for reading and processing of radiation images individually recorded on an
erasable image medium (34), in particular on an imaging plate coated with a crystalline
storage substance, with a reading device (10) for fixing the image medium (34) and
scanning its image storage surface (36) with a readout light beam (40) of an excitation
light source (22) wherein the effective light (44) emitted during scanning of the
image-points (42) is recorded by means of a photo detector (24), and is converted
by an analog-digital converter in an image matrix (B) reproducing the radiation image
in a rasterform, and a storage means (32) for storing a correction matrix (C) for
compensation of inhomogeneities of the image storage surface (36), the elements (cij) of the correction matrix being individually assigned to the image-points (42), and
an image processing computer (30) for the image-point-wise correction of the read-out
radiation images from the image medium (34) according the correction matrix (C) characterized by a transformation routine stored on the image processing computer (30) to be used
for the position corrected overlaying of the correction matrix (C) and the image matrix
(B) in dependence of a deviation of the fixing position of the image medium (34) with
respect to a actual position as detected by means of the reading device (10).
1. Procédé pour la lecture et le traitement d'images radiologiques enregistrées individuellement
sur un support d'image (34) effaçable, en particulier une plaque d'image enduite d'une
substance d'enregistrement cristalline, pour lequel
- la surface d'enregistrement d'image (36) du support d'image (34) positionné dans
un dispositif de lecture (10) est balayée par un faisceau explorateur (40) d'une source
de lumière d'excitation (22),
- la lumière utile (44) émise lors du balayage des points de l'image (42) de la surface
d'enregistrement d'image (36) est saisie du point de vue des coordonnées de balayage
(ϕ, z) du dispositif de lecture (10) et est convertie numériquement en une matrice
d'image (B) reproduisant par quadrillage l'image radiologique,
- pour chaque point de l'image (42), une valeur de correction (cij) est déterminée comme élément d'une matrice de correction (C) pour la compensation
d'hétérogénéités de la surface d'enregistrement de l'image (36),
- la matrice de correction est enregistrée dans un moyen d'enregistrement (30) affecté
au support d'image (34),
- la matrice d'image (B) des images radiologiques lues ultérieurement sur le support
d'image (34) est corrigée point par point dans la mesure ou selon les indications
de la matrice de correction (C),
caractérisé en ce que
- l'écart de la position de positionnement du support d'image (34) par rapport à une
position théorique ou de consigne dans le dispositif de lecture (10) est déterminé
et
- en ce que la matrice d'image (B) et la matrice de correction (C) affectée au support d'image
sont reproduites l'une sur l'autre moyennant compensation de l'écart de positionnement,
de telle sorte que les éléments de matrice de la matrice d'image et de la matrice
de correction se correspondant l'un à l'autre (bij, cij) soient affectés respectivement au même points de l'image (42).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les positions réelles d'au moins deux repères (48) disposés à distance l'un de l'autre
sur le support d'image (34) sont saisies dans le dispositif de lecture (10) et sont
comparées à des positions prédéfinies moyennant la détermination de l'écart de positionnement.
3. Procédé selon la revendication 2, caractérisé en ce que les positions réelles des repères (48) sont saisies optiquement au moyen du faisceau
explorateur (40) et sont déterminées dans les coordonnées de balayage (ϕ, z).
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la matrice d'image (B) et la matrice de correction (C) sont reproduites l'une sur
l'autre par une transformation des coordonnées de balayage (ϕ, z), en particulier
par une translation parallèle et / ou par une rotation.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le support d'image (34) est maintenu dans le dispositif de lecture (10) dans une
position de positionnement prédéfinie par un dispositif de maintien.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la matrice de correction (C) est déterminée à partir d'au moins une image de correction
obtenue par une exposition homogène en surface de la surface d'enregistrement d'image
(36).
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que les valeurs de correction (c
ij) de la matrice de correction (C) sont déterminées à partir du rapport de l'intensité
moyenne (

) et de l'intensité du point d'image (I
ij) de l'image de correction, et
en ce que les éléments (b
ij) de la matrice d'image (B) d'une image radiologique sont multipliés par les éléments
correspondants (c
ij) de la matrice de correction (C).
8. Procédé selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que plusieurs images de correction sont lues et, moyennant la saisie et la compensation
de positions de positionnement du support d'image (34) différentes les unes des autres,
sont superposées en coïncidence les unes sur les autres pour former une matrice de
correction moyenne (Ĉ).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que pour chaque point de l'image (42), une courbe caractéristique de correction est déterminée
en fonction d'un paramètre d'image, en particulier de l'intensité moyenne ou de la
durée d'enregistrement de l'image radiologique, et en ce que la matrice de correction (C) est déterminée le cas échéant par interpolation à partir
des courbes caractéristiques enregistrées point par point.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'en cas de différentes résolutions de l'image, la matrice de correction (C) et la matrice
d'image (B) sont adaptées l'une à l'autre par interpolation.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que la matrice de correction (C) est enregistrée comme réseau de courbes sous la forme
de relations fonctionnelles.
12. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que la matrice de correction (C) est enregistrée directement ou indirectement dans un
moyen d'enregistrement 32, et en ce que la matrice de correction (C) enregistrée est affectée au support d'image (34) utilisé
conformément à un codage 50 disposé sur le support d'image (34), en particulier configuré
comme code à barres.
13. Dispositif pour la lecture et le traitement d'images radiologiques enregistrées individuellement
sur un support d'image (34) effaçable, en particulier une plaque d'image enduite d'une
substance d'enregistrement cristalline, avec un dispositif de lecture (10) pour le
positionnement du support d'image (34) et le balayage de sa surface d'enregistrement
d'image (36) au moyen d'un faisceau explorateur (40) d'une source de lumière d'excitation
(22), dans lequel, la lumière utile (44) déterminée lors du balayage des points de
l'image (42) de la surface d'enregistrement d'image (36) est saisie au moyen de photodétecteurs
(24) et, par un convertisseur analogique/numérique (28), est convertie en une matrice
d'image (B) reproduisant par quadrillage l'image radiologique, un moyen d'enregistrement
(32) pour l'enregistrement d'une matrice de correction (C) destinée à la compensation
des hétérogénéités de la surface d'enregistrement d'image (36), matrice dont les éléments
(cij) sont affectés individuellement aux points de l'image (42), et un ordinateur de traitement
d'image (30) pour la correction point par point des images radiologiques lues dans
le support d'image (34) dans la mesure ou selon les indications de la matrice de correction
(C), caractérisé par un sous-programme de transformation chargé sur l'ordinateur de traitement d'image
(30) pour la superposition, corrigée en position, de la matrice de correction (C)
et de la matrice d'image (B) en fonction d'un écart, saisi au moyen du dispositif
de lecture (10), de la position de positionnement du support d'image (34) par rapport
à une position théorique ou de consigne.
