[0001] Die Erfindung betrifft eine auf einem Schaltisch vorgesehene Randabstellung zum Gießen
eines Fertigteils aus Beton oder auch einem anderen Material mit einem Rand für einen
im wesentlichen horizontalen Anschluß des Fertigteils an eine aus mehreren zusammenhängenden
Profilelementen, insbesondere Spundbohlen bestehende, im wesentlichen senkrecht erstellte
Spundwand sowie ein Verfahren zum Einstellen einer derartigen Randabstellung.
[0002] Eine Spundwand besteht bekanntlich aus mehreren, in das Erdreich eingerammten oder
freistehenden Spundbohlen, die mit Hilfe ihrer Schlösser zu einer zusammenhängenden
Wand zusammengefügt sind. In der Spundwandbauweise ist es häufig erforderlich, Betonteile
horizontal mit einer vertikal stehenden Spundwand zu verbinden bzw. daran anzuschließen.
Hierbei tritt das Problem auf, daß aufgrund der Profil- bzw. Wellenform der Spundbohlen
selbst und aufgrund einer ungenauen Verlegeweise einer Spundwand durch Einrammen oder
Stellen der Spundbohlen die erstellte Spundwand keine geradlinige Anschlußfläche hat.
Es ist deshalb üblich, mit einer vertikal stehenden Spundwand horizontal zu verbindende
Fertigteile insbesondere aus Beton vor Ort zu gießen, und zwar unter Verwendung einer
vor Ort angefertigten Schalung. In diesem Zusammenhang ist es auch bekannt, Stahlbeton-Decken
mit geradem Anschlußstück vorzufertigen und mit einer vor Ort angefertigten Schalung
den Spundwandwellen anzupassen und mit ihnen auszurichten. Diese Vorgehensweise ist
sehr kostenintensiv und zeitaufwendig.
[0003] Auch im im folgenden dargelegten Stand der Technik finden sich keine geeigneten alternativen
Lösungen.
[0004] Gemäß der US 5 513 972 A wird eine Oberfläche erzeugt, die der Kontur eines Gegenstandes
entspricht, um die erzeugte Oberfläche beispielsweise als Ziehwerkzeug oder auch Gießform
zu verwenden. Die Oberfläche wird durch Einstellen einer Vielzahl nebeneinander angeordneter
Gewindestangen gebildet, wobei die freien Enden der Gewindestangen entsprechend der
Kontur des gewünschten Gegenstandes eingestellt werden, so daß die Kontur mit dem
Verlauf der freien Enden nachgebildet wird. Um eine glatte, zusammenhängende Kontumachbildung
zu erzielen, können die freien Enden der Gewindestangen z.B. mit einer metallischen
Oberfläche belegt werden. Zur Einstellung der Kontur wird eine zeichnerische Darstellung
des gewünschten Gegenstandes herangezogen, beispielsweise eine CAD-Zeichnung.
[0005] Aus der GB 1 163 623 A ist eine Gießform zum Gießen von gewinkelten Wandteilen bekannt,
deren einer Schenkel z.B. einen Bodenabschnitt eines Gebäudes bilden kann, während
der andere einen Wandbereich aufspannt. Die Gießform weist hierzu plattenartige Formelemente
auf, die entsprechend gewinkelt sind und voneinander so beabstandet sind, daß sich
zwischen Ihnen ein Gießraum gewünschter Breite ergibt. Einstellbare Schließelemente
in diesem Gießraum ermöglichen die Änderung dessen Abmessungen in den Längsrichtungen.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Weg aufzuzeigen, der einen einfachen und kostengünstigen
horizontalen Anschluß eines Fertigteils, insbesondere aus Beton, an eine im wesentlichen
senkrecht stehende Spundwand, insbesondere eine Stahlspundwand aus zusammenhängenden
Stahlprofilen, ermöglicht.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den Gegenstand der Ansprüche 1 beziehungsweise 5 gelöst.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung zum Gießen eines Fertigteils mit
einem Rand für einen im wesentlichen horizontalen Anschluß des Fertigteils an eine
aus mehreren zusammenhängenden Profilelementen, insbesondere Spundbohlen, bestehende,
im wesentlichen senkrecht erstellte Spundwand auf einem Schaltisch eine Randabstellung
vorgesehen, welche aus mehreren beweglich zusammenhängenden Formelementen besteht,
die den jeweiligen Profilelementen bzw. Spundbohlen der erstellten Spundwand entsprechende
Profile und Schlösser haben und die auf dem Schaltisch horizontal verstellbar bzw.
positionierbar sind. Auf diese Weise ist es möglich, die Formelemente dem oder den
tatsächlichen Profilen und der tatsächlichen Lage der Profilelemente bzw. Spundbohlen
in einer Horizontalebene der bereits erstellten Spundwand anzupassen und ein Fertigteil
vorzufertigen, das mit der erstellten Spundwand flächig und paßgenau horizontal verbunden
werden kann. Die Bezeichnung Profil umfaßt hier nicht nur die Form, sondern auch die
Abmaße.
[0009] Die Höhe der Randabstellung bzw. deren Formelemente kann so gewählt werden, daß das
Fertigteil wahlweise die geringe Höhe einer sogenannten Filigrandecke aufweist oder
die Dicke einer fertigen Bauwerksdecke und anzuschließenden Bauwerksteilen.
[0010] Bei einer bevorzugten Weiterbildung ist die Randabstellung aus einzelnen Profilelementen
bzw. Spundbohlenelementen des jeweils benutzten Spundbohlenprofils der erstellten
Spundwand zusammengesetzt.
[0011] Die Profilelemente der Spundwand, gegebenenfalls auch der Randabstellung, können
zum einen aus den genormten bzw. standardisierten Spundbohlen bestehen oder auch speziell
gefertigte Sonderformteile der Spundwand sein. Letztere können beispielsweise durch
Schweißen zu einem Winkelelement verbundene Sonderprofilelemente sein.
[0012] Ein Verfahren zum Einstellen einer auf einem Schaltisch vorgesehenen Randabstellung
zum Gießen eines Fertigteils mit einem Rand für einen im wesentlichen horizontalen
Anschluß des Fertigteils an eine aus mehreren zusammenhängenden Profilelementen, insbesondere
Spundbohlen bestehende, im wesentlichen senkrecht erstellte Spundwand zeichnet sich
nach der Erfindung dadurch aus, daß die Lage der Profilelemente in einer Horizontalebene
der erstellten Spundwand vermessen wird, und die aus mehreren beweglich zusammenhängenden
Formelementen gebildete Randabstellung an die vermessene Lage der Profilelemente angepaßt
wird, und zwar durch horizontales Einstellen der Formelemente.
[0013] Für das horizontale Verstellen kann man Justiervorrichtungen verwenden, die an den
Formelementen angreifen.
[0014] Alternativ kann man die Formelemente auch manuell ausrichten und positionieren und
anschließend mit Magneten, Saugnäpfen oder anderen Fixiervorrichtungen feststellen.
[0015] Ferner kann man auch zunächst die Fixiervorrichtungen insbesondere in Form von Magneten
entsprechend der vermessenen Lage auf dem Schaltisch positionieren und danach die
Formelemente ansetzen. Diese Lösung ist von Vorteil, wenn die Formelemente aus Stahl
bestehen. Ferner empfiehlt sich hier der Einsatz eines Stahltisches als Schaltisch.
[0016] Nach der Erfindung wird somit die horizontale Lage der Spundwand am erstellten Bauwerk
vor Ort dokumentiert bzw. vermessen, und die auf diese Weise gewonnenen Daten werden
dann werkseitig auf die Randabstellung zum Vorfertigen eines paßgenauen Fertigteils
übertragen.
[0017] Nach der Erfindung wird somit die Möglichkeit geschaffen, die Spundwandformen und
die Toleranzen der Profilelemente einer an einer Baustelle vorgegebenen Spundwand
schon werkseitig in an die Spundwand horizontal anzuschließende Fertigteile, z.B.
aus Beton, einzuarbeiten. Durch diese Vorfertigung entsteht eine kostengünstige und
rationelle Bauweise für Spundwandbauwerke, die mit Fertigteilen, insbesondere Betonfertigteilen,
verbunden sind. Die Begriffe Spundwand und Spundbohle sind hier weit auszulegen und
sollen grundsätzlich alle Wandkonstruktionen umfassen, die aus mehreren seitlich miteinander
verbundenen Bauteilen erstellt sind.
[0018] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sollen anhand der Zeichnungen erläutert
werden. Es zeigen:
Fig.1 eine Ansicht von oben auf einen Teil eines Schaloder Betoniertisches mit einer
nach der Erfindung ausgebildeten Randabstellung,
Fig.2 eine Ansicht von oben auf einen Teil einer erstellten Stahlspundwand mit einem
unter Verwendung der Erfindung vorgefertigten Betonfertigteil,
Fig.3 eine spezielle alternative Ausführungsform für in der erfindungsgemäßen Randabstellung
verwendbare Justiervorrichtungen,
Fig.4 ein Beispiel für einen abgewinkelten Konstruktionsabschnitt einer Spundwand
und
Fig.5 ein Beispiel für einen kreisbogenförmigen Konstruktionsabschnitt einer Spundwand.
[0019] Auf der Oberseite eines in Fig.1 dargestellten Betoniertisches 10 ist ein Abschnitt
einer Randabstellung 20 für einen geradlinigen Wandabschnitt angeordnet. Die Randabstellung
20 ist aus mehreren aneinandergereihten Formelementen 22 zusammengefügt, die an ihren
Seitenkanten so miteinander verbunden sind; daß sie um ein gewisses Ausmaß gegeneinander
verdrehbar sind. Die drehbewegliche Verbindung zwischen den einzelnen Formelementen
22 kann mit Hilfe von Schlössern 24 verwirklicht sein, die von einer aus der Spundwandbauweise
bekannten Bauart sein können.
[0020] Bei dem in Fig.1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind an jedem zweiten der Formelemente
22 jeweils zwei Justiervorrichtungen 26 mit ihrem einen Ende bei 29 angelenkt. Die
anderen Enden der Justiervorrichtungen 26 sind bei 27 an einer Leiste 12 angelenkt,
die auf dem Betoniertisch 10 fest angebracht ist. Die einzelnen Justiervorrichtungen
26 können durch vorzugsweise manuelle Betätigung um eine gewisse Strecke verkürzt
oder verlängert werden. Durch entsprechende Betätigung der Justiervorrichtungen 26
können somit die im übrigen auf dem Betoniertisch 10 frei beweglich angeordneten Formelemente
22 jeweils für sich in eine vorgegebene horizontale Lage gebracht werden.
[0021] Fig.2 ist eine Draufsicht auf eine bereits erstellte, im wesentlichen senkrecht stehende
Stahlspundwand 30. Die Stahlspundwand 30 besteht aus mehreren, in das Erdreich eingetrieben
oder auf dem Erdreich stehenden Stahlspundbohlen 32, die über ihre Schlösser 34 in
herkömmlicher Weise miteinander verbunden sind.
[0022] Mit Hilfe der in Fig.1 dargestellten Anordnung kann man ein in Fig.2 dargestelltes
Betonfertigteil 40 so vorfertigen, daß der Rand 42 des Betonfertigteils 40 genau dem
Wellenverlauf der erstellten Spundwand 30 folgt. Zu diesem Zweck werden für die Randabstellung
20 solche Formelemente 22 verwendet, die das gleiche Profil wie die jeweils in der
erstellten Spundwand 30 benutzten Spundbohlen 32 haben. Gleichermaßen können die Schlösser
24 der Formelemente 22 mit den Schlössern 34 der Spundbohlen 32 übereinstimmen. Vorzugsweise
handelt es sich bei den Formelementen 22 um Elemente der tatsächlich verwendeten Profile
der Spundbohlen 32.
[0023] In einer Horizontalebene, in der das zu erstellende Betonfertigteil 40 flächig an
die bereits erstellte Spundwand 30 anschließen soll, wird die horizontale Lage der
Spundbohlen 32 meßtechnisch erfaßt, beispielsweise unter Bezugnahme auf eine in der
horizontalen Meßebene liegende gedachte Gerade 33, die der lage der Leiste 12 auf
dem Betoniertisch 10 entspricht. Unter Verwendung der meßtechnisch erfaßten Daten
werden dann mit Hilfe der einzelnen Justiervorrichtungen 26 die Formelemente 22 in
eine solche horizontale Lage verstellt, daß der Verlauf der Randabstellung 20 mit
dem tatsächlichen Verlauf der Spundwand 30 übereinstimmt.
[0024] Das mit Hilfe der in Fig.1 gezeigten Anordnung beispielsweise werkseitig vorgefertigte
Betonfertigteil 40 kann dann zur Baustelle gebracht und dort paßgenau an die Spundwand
30 horizontal angeschlossen werden. Zum Tragen des Betonfertigteils 40 können an der
Spundwand höhenverstellbare Auflager 36 vorgesehen sein.
[0025] Die Justiervorrichtungen 26 können, wie in Fig.1 angedeutet, in Form längenverstellbarer
Schraubenverbindungen und Klemmverbindungen mit Gewindestäben und Stellschrauben ausgebildet
sein.
[0026] Es ist darüber hinaus möglich, zusätzlich oder alternativ die Lage der Formelemente
der Randabstellung durch Magnete und/oder Gewichte zu fixieren, nachdem die Formelemente
und/oder die Magnete und Gewichte justiert worden sind. Beispielsweise kann man auch
die Magnete und/oder Gewichte meßtechnisch justieren und die Formteile durch Verstellen
zur Anlage an diese bringen.
[0027] Fig.3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel für eine spezielle Jsutiervorrichtung
26 für die Verwendung z.B. in einer Anordnung gemäß Fig.1. Die Justiervorrichtung
80 besteht aus zwei Gewindestangen 81 und 82, die über eine Verschraubung 83 miteinander
verbunden sind. Jeweils ein Ende der Gewindestangen 81, 82 ist durch eine gelenkige
Verankerung mit einem Spundwandelement bei 29 und mit dem Betoniertisch bei 27 verbunden.
Mittels der Verschraubung 83 werden die Gewindestangen 81 und 82 so zueinander verschoben,
daß sich der Abstand zwischen den Verankerungspunkten 84 und 85 verkürzt oder verlängert.
Auf diese Weise können die Formelemente 22 so verdreht bzw. verstellt werden, daß
das gewünschte Profil der Randausbildung entsteht.
[0028] Die Figuren 4 und 5 zeigen Beispiele für einen abgeknickten bzw. bogenförmigen Konstruktionsabschnitt
einer Spundwand.
[0029] In Fig.4 ist ein um 90° abgeknicktes Winkelelement gezeigt, bei dem es sich um eine
Schweißkonstruktion handelt. Die gedachte Linie zur Vermessung dieses speziellen Profils
ist hier mit x angezeigt.
[0030] In Fig.5 dient zur Vermessung des Profils vom dargestellten Kreisbogensegment der
Kreismittelpunkt x als gedachter Bezugspunkt. Für die speziellen Spundwandabschnitte
der Fig.4 und 5 werden die entsprechenden Formelemente auf dem Schal- oder Betoniertisch
jeweils entsprechend den Vermessungsdaten formmäßig ausgewählt und eingestellt, wie
anhand der Fig.1 und 3 erläutert. Hierbei kann man vorzugsweise wiederum entsprechende
Sonder-Prof ilelemente der Spundwand als die Formelemente verwenden.
[0031] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. So
können beispielsweise in Abhängigkeit von dem jeweils verwendeten Spundbohlenprofil
eine oder zwei Justiervorrichtungen an jedem oder jedem zweiten Formelement angebracht
sein. Bei dem Betoniertisch kann es sich um einen Rüttel- oder Vibrationstisch oder
einfache Schalunterlagen handeln.
1. Auf einem Schaltisch (10) vorgesehene Randabstellung (20) zum Gießen eines Fertigteils
(40) mit einem Rand (42) für einen im wesentlichen horizontalen Anschluß des Fertigteils
(40) an eine aus mehreren zusammenhängenden Profilelementen (32), insbesondere Spundbohlen,
bestehende, im wesentlichen senkrecht erstellte Spundwand (30), bestehend aus mehreren
beweglich miteinander verbundenen Formelementen (22), die in wesentlicher Übereinstimmung
mit den jeweiligen Profilelementen (32) der erstellten Spundwand (30) entsprechende
Profile und Schlösser (24) haben und die zur Anpassung an die in einer Horizontalebene
gegenüber einem Bezugspunkt(X) oder einer (33) bzw. mehreren Bezugslinien (X,X) vor
Ort gemessene Lage der Profilelemente (32) der erstellten Spundwand (30) entsprechend
diesen vor Ort gewonnenen und auf die Randabstellung (20) auf dem Schaltisch (10)
übertragenen Daten auf dem Schaltisch (10) horizontal positionierbar sind.
2. Randabstellung (20) nach Anspruch 1, bei der die Formelemente (22) über ihnen zugeordnete
Justiervorrichtungen (26) horizontal verstellbar sind.
3. Randabstellung (20) nach Anspruch 1, bei der die Formelemente (22) über ihnen zugeordnete
Fixiervorrichtungen wie Magnete auf dem Schaltisch fixiert sind.
4. Randabstellung (20) nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die Formelemente (22) jeweils
Teile von Profilelementen (32) bzw. Spundbohlen mit dem oder den für die Erstellung
der Spundwand (30) verwendeten Profil(en) sind.
5. Verfahren zum Einstellen einer auf einem Schaltisch (10) vorgesehenen Randabstellung
(20) zum Gießen eines Fertigteils (40) mit einem Rand (42) für einen im wesentlichen
horizontalen Anschluß des Fertigteils (40) an eine aus mehreren zusammenhängenden
Profilelementen (32), insbesondere Spundbohlen bestehende, im wesentlichen senkrecht
erstellte Spundwand (30), bestehend aus den Schritten: Vermessen der Lage der Profilelemente
(32) der erstellten Spundwand (30) vor Ort in einer Horizontalebene gegenüber einem
Bezugspunkt (X) oder einer (33) bzw. mehreren Bezugslinien (X,X), Bilden der Randabstellung
(20) aus mehreren beweglich miteinander verbundenen Formelementen (22), die in wesentlicher
Übereinstimmung mit den jeweiligen Profilelementen (32) der erstellten Spundwand (30)
entsprechende Profile und Schlösser (24) haben, und Anpassen der so gebildeteten Randabstellung
(20) an die in der Horizonzalebene gemessene Lage der Profilelemente (32) der erstellten
Spundwand (30) durch Übertragen der vor Ort gewonnenen Daten auf die Randabstellung
(20) auf dem Schaltisch (10) und durch entsprechendes horizontales Verstellen der
Formelemente (22) auf dem Schaltisch (10).
1. Edge demarcation (20) provided on a shuttering table (10) for casting a prefabricated
member (40) with an edge (42) for a substantially horizontal junction of the prefabricated
member (40) with a piling wall (30) comprising a plurality of interlinked profile
elements (32), in particular sheet steel piles, comprising a plurality of movable
mutually linked form elements (22) which, in substantial conformity with the respective
profile elements (32) of the constructed piling wall (30), have corresponding profiles
and locks (24) and which, for adapting to the position of the profile elements (32)
of the constructed piling wall (30) measured on site in a horizontal plane relative
to a reference point (X) or to one (33) or more reference lines (X, X), according
to these data gathered on site and transferred to the edge demarcation (20) on the
shuttering table (10), are horizontally positionable.
2. Edge demarcation (20) according to Claim 1, in which the form elements (22) are adjustable
horizontally by means of adjusting devices (26) assigned to them.
3. Edge demarcation (20) according to Claim 1, in which the form elements (22) are fixed
on the shuttering table by means of fixing devices, such as magnets, assigned to them.
4. Edge demarcation (20) according to Claim 1, 2 or 3, in which the form elements (22)
are each parts of profile elements (32) or sheet steel piles with the profile(s) used
for constructing the piling wall (30).
5. Method for producing an edge demarcation (20) provided on a shuttering table (10)
for casting a prefabricated member (40) with an edge (42) for a substantially horizontal
junction of the prefabricated member (40) with a piling wall (30) constructed substantially
vertically and comprising a plurality of interlinked profile elements (32), in particular
sheet steel piles, comprising the following steps: measurement of the position of
the profile elements (32) of the constructed piling wall (30) on site in a horizontal
plane relative to a reference point (X) or to one (33) or more reference lines (X,
X), formation of the edge demarcation (20) from a plurality of form elements (22)
movably linked to each other, which have profiles and locks (24) in substantial accordance
with the respective profile elements (32) of the constructed piling wall (30), and
adaptation of the edge demarcation (20) thus formed to the position measured in the
horizontal plane of the profile elements (32) of the constructed piling wall (30)
by transfer of the data gathered on site to the edge demarcation (20) on the shuttering
table (10) and by suitable horizontal adjustment of the form elements (22) on the
shuttering table (10).
1. Bordure (20), prévue sur une table de coffrage (10) pour couler une pièce de finition
(40) avec un bord (42), pour obtenir un raccordement sensiblement horizontal de la
pièce de finition (40) à une paroi de palplanches (30) érigée sensiblement verticalement
et composée d'une pluralité d'éléments profilés (32) assemblés, en particulier de
palplanches, formée d'une pluralité d'éléments de forme (22) reliés ensemble de façon
mobile, qui ont des profils et des verrous (24), correspondant, essentiellement en
coïncidence, aux éléments profilés (32) respectifs de la paroi de palplanches (30)
érigée, et qui sont susceptibles d'être positionnés horizontalement sur la table de
coffrage (10), pour permettre une adaptation à la position, mesurée sur site, dans
un plan horizontal par rapport à un point de référence (X) ou à une (33) ou plusieurs
lignes de référence (X, X), des éléments profilés (32) de la paroi de palplanches
(30) érigée, de manière correspondant à des données, obtenues sur site, et transposées
à la bordure (20) montée sur la table de coffrage (10).
2. Bordure (20) selon la revendication 1, dans laquelle les éléments de forme (22) sont
réglables horizontalement, par l'intermédiaire de leurs dispositifs d'ajustement (26)
associés.
3. Bordure (20) selon la revendication 1, dans laquelle les éléments de forme (22) sont
fixés sur la table de coffrage, par l'intermédiaire de dispositifs de fixation leur
étant associés, tels que des aimants.
4. Bordure (20) selon la revendication 1, 2 ou 3, pour laquelle les éléments de forme
(22) font chacun partie d'éléments profilés (32) ou de palplanches, ayant le ou les
profils utilisés pour l'érection de la paroi de palplanche (30).
5. Procédé de réglage d'une bordure (20) prévue sur une table de coffrage (10) pour couler
une pièce de finition (40), avec un bord (42) pour le raccordement sensiblement horizontal
de la pièce de finition (40) à une paroi de palplanches (30) érigée sensiblement verticalement,
composée de plusieurs éléments profilés (32) assemblés ensemble, en particulier de
palplanches, composé des étapes consistant à :
mesurer la position des éléments profilés (32) de la paroi de palplanche (30) érigée,
sur site, dans un plan horizontal par rapport à un plan de référence (X) ou à une
(33) ou plusieurs lignes de référence (X, X), former la bordure (20) à partir de plusieurs
éléments de forme (22) reliés ensemble de façon mobile, qui ont des profils et des
verrous (24) correspondant, essentiellement en coïncidence, aux éléments profilés
(32) respectifs de la paroi de palplanches (30) érigée, et adaptation de la bordure
(20) ainsi formée à la position, mesurée dans le plan horizontal, des éléments profilés
(32) de la paroi de palplanches (30) érigée, par transposition des données, obtenues
sur site, à la bordure montée sur la table de coffrage (10), et par un réglage horizontal
correspondant des éléments de forme (22) sur la table de coffrage (10).