| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 982 258 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
17.12.2003 Patentblatt 2003/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.08.1999 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66B 1/50 |
|
| (54) |
Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation einer Aufzugsanlage
Apparatus for generating shaft information for an elevator installation
Dispositif pour générer des informations de cage dans une installation d'ascenseur
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
21.08.1998 EP 98810822
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
01.03.2000 Patentblatt 2000/09 |
| (73) |
Patentinhaber: INVENTIO AG |
|
CH-6052 Hergiswil (CH) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Lacarte Estallo, José Luis
50015 Zaragoza (ES)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 751 088 US-A- 4 134 476
|
EP-A- 0 765 836
|
|
| |
|
|
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 004, no. 009 (M-089), 23. Januar 1980 (1980-01-23)
& JP 54 146364 A (HITACHI LTD), 15. November 1979 (1979-11-15)
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation einer
Aufzugsanlage bestehend aus mindestens einem an einer Kabinentür einer Aufzugskabine
angeordneten Geber und bestehend aus mindestens einem an einer Stockwerkstür angeordneten
Geberelement, wobei das Geberelement beim Verfahren der Aufzugskabine im Aufzugsschacht
den Schaltzustand des Gebers ändert.
[0002] Im Aufzugsschacht angeordnete Magnete dienen zusammen mit an der Aufzugskabine angeordneten
Magnetschaltern der Erzeugung von Schachtinformation. Beim Verfahren der Aufzugskabine
im Aufzugsschacht schaltet der Magnet den üblicherweise als bistabiler Schalter ausgebildeten
Magnetschalter vom einen Schaltzustand in den anderen Schaltzustand, wobei für die
Aufzugssteuerung die momentane Position der Aufzugskabine im Aufzugsschacht durch
die Position des betreffenden Magneten bestimmt ist. Die beispielsweise im Stockwerkbereich
angeordneten Magnete sind üblicherweise auf Schienen mit Nuten, in denen Nutsteine
eingelegt sind, montiert. Die Magnete sind mittels Schrauben an den Nutsteinen der
Schienen verschraubt, wobei die Magnete im losen Zustand der Schrauben entlang der
Schienen verschiebbar sind.
[0003] Ein Nachteil der bekannten Einrichtung liegt darin, dass in jedem Stockwerkbereich
eine aufwendige Montageeinrichtung für die Magnete notwendig ist, was erhebliche Kosten
und Montagezeit verursacht.
[0004] Aus der Schrift JP 54146364 ist eine Aufzugsanlage mit einer Einrichtung zur Erzeugung
von Schachtinformation bekannt geworden. Ein an der Kabinentür der Aufzugskabine angeordneter,
gabelförmiger Geber besteht aus einem an der einen Zinke einer Gabel angeordneten
Permanentmagneten und aus einem an der anderen Zinke der Gabel angeordneten Reedkontakt.
Beim Einfahren der Aufzugskabine auf das Stockwerk reicht eine an der Stockwerkstür
angeordnete Fahne zwischen die Zinken, wodurch der Schaltzustand des Reedkontaktes
verändert wird.
[0005] Nachteilig bei dieser Einrichtung ist, dass die Geber an den sich öffnenden und schliessenden
Türflügeln angeordnet sind. Die Türbewegung der Kabinentür und die Türbewegung der
Stockwerkstür müssen genau synchron sein, damit die Fahne der Stockwerkstür den Geber
der Kabinentür nicht beschädigen kann.
[0006] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet
ist, löst die Aufgabe, die Nachteile der bekannten Einrichtung zu vermeiden und eine
Vereinfachung der Montage der Geberelemente bzw. der Geber zur Erzeugung von Schachtinformation
herbeizuführen.
[0007] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass die Mittel für die Halterung der Geberelemente billig in der Herstellung und
einfach zum Montieren sind. Die Montagezeit wird wesentlich verkürzt und die Kosten
für die Schachtinformationseinrichtung gegenüber herkömmlichen Systemen bedeutend
verringert.
[0008] Im folgenden wird die Erfindung anhand von ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnungen näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Zarge einer Stockwerkstür mit Geberelementen zur Erzeugung von Schachtinformation,
- Fig. 2
- eine Zarge einer Aufzugskabinentür mit Gebern zur Erzeugung von Schachtinformation
und
- Fig. 3
- einen Horizontalschnitt durch die Zargen.
[0010] In den Fig. 1 bis 3 ist mit 1 ein Stockwerk einer Aufzugsanlage bezeichnet. Eine
Stockwerkstür 2 schliesst das Stockwerk 1 gegenüber einem Aufzugsschacht 3 ab. Die
Stockwerkstür 2 umfasst nicht dargestellte Türflügel und ein beispielsweise als Zarge
4 ausgebildetes Türelement, das mit dem Baukörper verbunden ist. Eine erste Zarge
4 besteht aus einem ersten Frontteil 5, einem ersten Seitenteil 6 und aus einem ersten
Rückteil 7. Am Frontteil 5 ist ein Gehäuse 8 mit Stockwerktaster und/oder Anzeigeelementen
angeordnet, welches mittels eines Bügels 9 am ersten Rückteil 7 festgemacht ist. Nicht
dargestellt sind die Elemente, beispielsweise Anker und/oder Laschen zur Befestigung
der Zarge 4 am Baukörper.
[0011] Zur Erzeugung von Schachtinformation dienen Magnete 10, 12, die auf einer bestimmten
Schachthöhe angeordnet sind und die die Umschaltung von einer Fahrgeschwindigkeit
auf eine Kriechgeschwindigeit oder die Abschaltung des Antriebes bewirken. Erste Magnete
10, die der genauen Detektion der Stockwerkhöhe dienen sind beispielsweise auf einem
als Träger 11 dienenden C-Profil angeordnet. Die ersten Magnete 10 sind entlang des
Trägers 11 verschiebbar und werden mittels Schrauben an in das C-Profil eingelegten
Nutsteinen festgemacht. Der Träger 11 ist mittels Halter 13 am ersten Rückteil 7 der
ersten Zarge 4 angeordnet, wobei die Halter 13 beispielsweise an vorgefertigten ersten
Bohrungen 14 des ersten Rückteils 7 mittels ersten Schrauben 14.1 festgemacht sind.
Der zweite Magnet 12 ist an einer ersten Konsole 15 angeordnet, die beispielsweise
im oberen oder unteren Türbereich am ersten Rückteil 7 angeordnet ist.
[0012] Fig. 2 und 3 zeigen eine Kabinentür 17, die nicht dargestellte Türflügel und ein
beispielsweise als zweite Zarge 16 ausgebildetes Türelement umfasst, das mit dem Baukörper
verbunden ist. Nicht dargestellt sind die Elemente zur Befestigung der Zarge 16 am
Baukörper. An der aus einem zweiten Frontteil 16.1, einem zweiten Seitenteil 16.2
und aus einem zweiten Rückteil 21 bestehenden zweiten Zarge 16 der Kabinentür 17 einer
Aufzugskabine 17.1 sind Magnetschalter 18, 19 angeordnet, die mittels einer zweiten
Konsole 20 am zweiten Rückteil 21 der zweiten Zarge 16 angeordnet sind. Die zweite
Konsole 20 ist beispielsweise an vorgefertigten zweiten Bohrungen 22 des zweiten Rückteils
21 mittels zweiten Schrauben 22.1 festgemacht. Der erste Magnetschalter 18 wird mittels
der ersten Magnete 10 bzw. der zweite Magnetschalter 19 wird mittels des zweiten Magneten
12 betätigt. Zur Gewährleistung der Schaltsicherheit der Magnetschalter 18, 19 ist
rückteilseitig eine magnetische Abschirmung 23 vorgesehen.
[0013] Fig. 3 zeigt einen Horizontalschnitt durch die Zargen 4, 16, wobei eine links und
eine rechts angeschlagene Tür dargestellt ist.
[0014] Anstelle der Magnete 10, 12 bzw. Magnetschalter 18, 19 können auf einem anderen Funktionsprinzip,
beispielsweise induktiv arbeitende Geberelemente bzw. Geber vorgesehen sein.
1. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation einer Aufzugsanlage bestehend aus
mindestens einem an einer Kabinentür (17) einer Aufzugskabine (17.1) angeordneten
Geber (18,19) und bestehend aus mindestens einem an einer Stockwerkstür (2) angeordneten
Geberelement (10,12), wobei das Geberelement (10,12) beim Verfahren der Aufzugskabine
(17.1) im Aufzugsschacht (3) den Schaltzustand des Gebers (18,19) ändert,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Geberelement (10, 12) an einem nicht bewegbaren Türelement (4) der Stockwerkstür
(2) und der Geber (18,19) an einem nicht bewegbaren Türelement (16) der Kabinentür
(17) angeordnet sind.
2. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Türelement der Stockwerkstür (2) eine erste Zarge (4) mit einem ersten Rückteil
(7) ist, an dem das Geberelement (10, 12) angeordnet ist und/oder
dass das Türelement der Kabinentür (17) eine zweite Zarge (16) mit einem zweiten Rückteil
(21) ist, an dem der Geber (18, 19) angeordnet ist.
3. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Geberelement (10) verschiebbar an einem Träger (11) angeordnet ist, der mittels
Halter (13) mit dem ersten Rückteil (7) verbunden ist.
4. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Geberelement (12) an einer ersten Konsole (15) angeordnet ist, die mit dem ersten
Rückteil (7) verbunden ist.
5. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation nach den Ansprüchen 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Geber (18, 19) an einer zweiten Konsole (20) angeordnet ist, die mit dem zweiten
Rückteil (21) verbunden ist.
6. Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Geber (18, 19) und dem zweiten Rückteil (21) eine Abschirmung (23) vorgesehen
ist.
1. Equipment for generation of shaft information of a lift installation, consisting of
at least one transmitter (18, 19), which is arranged at a cage door (17) of a lift
cage (17.1), and consisting of at least one transmitter element (10, 12), which is
arranged at a storey door (2), wherein the transmitter element (10, 12) changes the
switching state of the transmitter (18, 19) during travel of the lift cage (17.1)
in the lift shaft (3), characterised in that the transmitter element (10, 12) is arranged at a non-movable door element (4) of
the storey door (2) and the transmitter (18,19) is arranged at a non-movable door
element (16) of the cage door (17).
2. Equipment for generation of shaft information according to claim 1, characterised in that the door element of the storey door (2) is a first frame (4) with a first back part
(7), at which the transmitter element (10, 12) is arranged, and/or that the door element
of the cage door (17) is a second frame (16) with a second back part (21), at which
the transmitter (18, 19) is arranged.
3. Equipment for generation of shaft information according to claim 1 or 2, characterised in that the transmitter element (10) is displaceably arranged at a carrier (11), which is
connected with the first back part (7) by means of mounts (13).
4. Equipment for generation of shaft information according to claim 1 or 2, characterised in that the transmitter element (12) is arranged at a first bracket (15), which is connected
with the first back part (7).
5. Equipment for generation of shaft information according to claim 1 or 2, characterised in that the transmitter (18, 19) is arranged at a second bracket (20), which is connected
with the second back part (21).
6. Equipment for generation of shaft information according to claim 5, characterised in that a screen (23) is provided between the transmitter (18, 19) and the second back part
(21).
1. Dispositif pour générer des informations de cage dans une installation d'ascenseur,
composé d'au moins un capteur (18, 19) disposé sur une porte (17) d'une cabine d'ascenseur
(17.1), et d'au moins un élément capteur (10, 12) disposé sur une porte palière (2),
l'élément capteur (10, 12) modifiant l'état de commutation du capteur (18, 19) lorsque
la cabine d'ascenseur (17.1) se déplace dans la cage d'ascenseur (3),
caractérisé en ce que l'élément capteur (10, 12) est disposé sur un élément de porte (4) non mobile de
la porte palière (2) tandis que le capteur (18, 19) est disposé sur un élément de
porte (16) non mobile de la porte de cabine (17).
2. Dispositif pour générer des informations de cage selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de porte de la porte palière (2) consiste en un premier châssis (4) avec
une première partie arrière (7) sur laquelle est disposé l'élément capteur (10, 12)
et/ou en ce que l'élément de porte de la porte de cabine (17) consiste en un second châssis (16)
avec une seconde partie arrière (21) sur laquelle est disposé le capteur (18, 19).
3. Dispositif pour générer des informations de cage selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'élément capteur (10) est disposé mobile sur un support (11) qui est relié à l'aide
de fixations (13) à la première partie arrière (7).
4. Dispositif pour générer des informations de cage selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que l'élément capteur (12) est disposé sur une première console (15), qui est reliée
à la première partie arrière (7).
5. Dispositif pour générer des informations de cage selon les revendications 1 ou 2,
caractérisé en ce que le capteur (18, 19) est disposé sur une seconde console (20), qui est reliée à la
seconde partie arrière (21).
6. Dispositif pour générer des informations de cage selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un blindage (23) est prévu entre le capteur (18, 19) et la seconde partie arrière
(21).