| (19) |
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(11) |
EP 0 982 799 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.05.2004 Patentblatt 2004/22 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.08.1999 |
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| (54) |
Dielektrische Resonatorantenne
Dielectric resonator antenna
Antenne diélectrique à résonateur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
17.08.1998 DE 19837266
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.03.2000 Patentblatt 2000/09 |
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Patentinhaber: |
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- Philips Intellectual Property & Standards GmbH
20099 Hamburg (DE) Benannte Vertragsstaaten: DE
- Koninklijke Philips Electronics N.V.
5621 BA Eindhoven (NL) Benannte Vertragsstaaten: FR GB IT
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Erfinder: |
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- Heinrichs, Frank
Philips Corp.Intellec.Prop. GmbH
22335 Hamburg (DE)
- Schlenker,Tilman
Philips Corp.Intellec. Prop.GmbH
22335 Hamburg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Volmer, Georg, Dipl.-Ing. |
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Philips Intellectual Property & Standards GmbH,
Postfach 50 04 42 52088 Aachen 52088 Aachen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 767 510 DE-A- 3 509 014
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EP-A- 0 790 663
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- PETOSA A ET AL: "RECENT ADVANCES IN DIELECTRIC-RESONATOR ANTENNA TECHNOLOGY" IEEE
ANTENNAS AND PROPAGATION MAGAZINE,US,IEEE INC, NEW YORK, Bd. 40, Nr. 3, 1. Juni 1998
(1998-06-01), Seiten 35-48, XP000774845 ISSN: 1045-9243
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine dielektrische Resonatorantenne (DRA) mit einer elektrisch
leitenden Schicht in einer Symmetrieebene.
[0002] Außerdem bezieht sich die Erfindung noch auf einen Sender und Empfänger mit einer
dielektrischen Resonatorantenne mit einer elektrisch leitenden Schicht in einer Symmetrieebene
sowie auf ein Mobilfunkgerät mit einer solchen Antenne.
[0003] Dielektrische Resonatorantennen (DRA) sind als miniaturisierte Antennen aus Keramik
oder einem anderen Dielektrikum für Mikrowellenfrequenzen bekannt. In einem dielektrischen
Resonator, dessen Dielektrikum mit einer Dielektrizitätszahl von ε
r>>1 von Luft umgeben ist, besitzt dieser ein diskretes Spektrum von Eigenfrequenzen
und Eigenmoden. Im Gegensatz zu einem Resonator, der bei Vermeidung von Abstrahlungsverlusten
eine sehr hohe Güte aufweist, steht bei einer Resonatorantenne die Abstrahlung von
Leistung im Vordergrund. Da keine leitenden Strukturen als strahlendes Element verwendet
werden, kann sich der Skineffekt nicht negativ auswirken. Daher weisen solche Antennen
niedrige ohmsche Verluste bei hohen Frequenzen auf. Durch die Verwendung von Materialien
mit hoher Dielektrizitätszahl kann weiterhin ein kompakter, miniaturisierter Aufbau
erreicht werden. In der Figur 1 ist eine solche DR-Antenne 1 in der als beispielhaft
betrachteten Grundform dargestellt. Neben der Form als Quader sind auch andere Formen
möglich, wie zum Beispiel zylinder- oder kugelförmige Geometrien. Dielektrische Resonatorantennen
sind resonante Bauteile, die nur in einem schmalen Band um eine ihrer Resonanzfrequenzen
arbeiten. Das Problem der Miniaturisierung einer Antenne ist äquivalent dazu, die
Arbeitsfrequenz bei gegebenen Antennenabmessungen zu erniedrigen. Deshalb wird die
niedrigste Resonanz (TE
z111-Mode) verwendet. Diese Mode besitzt eine Ebene, in der die Tangentialkomponente des
elektrischen Feldes verschwindet, die Symmetrieebene 2 genannt wird. Wenn die Antenne
in der Symmetrieebene 2 halbiert und eine elektrisch leitfähige Fläche 3 angebracht
wird (beispielsweise eine Metallplatte), bleibt die Resonanzfrequenz gleich der einer
Antenne mit den ursprünglichen Abmessungen. Dies ist in der Figur 2 dargestellt. Eine
weitere Miniaturisierung kann bei dieser Antenne mittels eines Dielektrikums mit hoher
Dielektrizitätszahl ε
r erzielt werden. Dabei wird vorzugsweise ein Material mit geringen dielektrischen
Verlusten ausgewählt.
[0004] Eine solche dielektrische Resonatorantenne wird in dem Artikel "Dielectric Resonator
Antennas - A review and general design relations for resonant frequency and bandwidth",
Rajesh K. Mongia und Prakash Barthia, Intern. Journal of Microwave and Millimeterwave
Computer-aided Engineering, Vol. 4, No. 3, 1994, Seiten 230-247 beschrieben. Dabei
wird ein Überblick über die Moden und die Strahlungscharakteristik für verschiedene
Formen, wie zylindrische, kugelförmige und rechtwinklige DRA's gegeben. Es werden
für unterschiedliche Formen die möglichen Moden und Symmetrieebenen gezeigt (siehe
Figur 4, 5, 6 und Seite 240, linke Spalte, Zeilen 1-21). In der Figur 9 und der zugehörigen
Beschreibung wird insbesondere eine quaderförmige dielektrische Resonatorantenne beschrieben.
Mittels einer Metallfläche in der x-z-Ebene bei y=0 oder der y-z-Ebene bei x=0 kann
die ursprüngliche Struktur halbiert werden, ohne die Feldverteilung oder andere Resonanzcharakteristika
für die Te
z111-Mode zu verändern (Seite 244, rechte Spalte, Zeilen 1-7). Die DRA wird über eine
Zuleitung mit Mikrowellenleistung angeregt, indem sie in das Streufeld in der Nähe
einer Mikrowellenleitung (beispielsweise eine Microstripleitung oder das Ende einer
Koaxialleitung) eingebracht wird.
[0005] Aus der EP 0 790 663 A ist eine Antenne bekannt, welche in der bekannten SMD-Technik
(Verlöten auf der Oberfläche der Platine) auf einer Platine (PCB) montiert wird. Die
Antenne besteht aus einem dielektrischen oder magnetischen Substrat und weist zwei
Strahlungselektroden auf, von denen jeweils eine Strahlungselektrode eine Resonanzfrequenz
generiert. Eine weitere mit einer Zuführungsleitung verbundene Elektrode befindet
sich auf einer gegenüberliegenden Oberfläche des Substrats. Eine weitere mit einem
Massepotential verbundene Elektrode befindet sich auf der Rückseite des Substrats.
Die zwei Strahlungselektroden sind mit dem Massepotential verbunden und weisen jeweils
ein offenes Ende auf. Die offenen Enden der Strahlungselektroden und die mit der Zuführung
verbundene Elektrode sind elektromagnetisch durch einen Spalt zwischen einer Strahlungselektrode
und der mit der Zuführung verbundene Elektrode kapazitiv gekoppelt. Durch die Antenne
kann eine breite Bandbreite erreicht werden, in der Signale zweier unterschiedlicher
Frequenzen ohne Reduzierung des Verstärkungsfaktors und ohne Vergrößerung der Antennenkonfiguration
empfangen und gesendet werden können. Weiterhin wird eine Telekommunikationsvorrichtung
mit einer solchen Antenne offenbart.
[0006] In dem Artikel "Recent Advances in Dielectric-Resonator Antenna Technology" A. Petosa,
A. Ittipiboon, Y. M. M. Antar, D. Roscoe, M. Cuhaci, IEEE Antennas and Propagation
Magazine, US, IEEE Inc; NY, Bd. 40, Nr.3, S. 35-48 werden Resonatorantennen mit einer
verbesserten Impedanzbandbreite, zirkular-polarisatierten Bandbreite, Verstärkung
oder Koppelmechanismen zu unterschiedlichen Zuleitungsstrukturen beschrieben. Dargestellt
in Fig. 3b und Fig. 5b ist jeweils eine dielektrische Resonatorantenne mit einer Microstripleitung
als Zuleitung. Die in Fig. 3b dargestellte Resonatorantenne zeichnet sich durch eine
rechwinklige Einkerbung auf der Unterseite aus. Dagegen besteht die in Fig. 5b dargestellte
Resonatorantenne aus einem dielektrischen Block mit mehreren geschichteten Segmenten
auf der Unterseite, welche ein Material mit einer weit höheren Dielektrizitätskonstante
aufweisen.
[0007] Bei dieser Art der Einkopplung der Leistung ist die für einen guten Wirkungsgrad
notwendige Impedanzanpassung der dielektrischen Resonatorantenne an die Zuleitung
schwierig, da die Anpassung stark von der Position der Antenne zur Zuleitung abhängt.
Die Abweichung der relativen Position der Antenne zur Zuleitung schwankt aber insbesondere
bei einer automatischen Fertigung sehr stark.
[0008] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, bei einer dielektrischen Resonatorantenne
eine bessere Kopplung an eine Zuleitung zu schaffen.
[0009] Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Auf diese Weise entstehen
in einer Ebene zwei fest mit der dielektrischen Resonatorantenne verbundene elektrische
Kontakte, die zur Einkopplung der Leistung mit der DRA verbunden werden können. Eine
erfindungsgemäße Antenne kann mit anderen Komponenten auf einer Platine (PCB) in der
bekannten SMD-Technik (Verlöten auf der Oberfläche der Platine) montiert werden. Diese
SMD-fähige DRA kann fest mit den Zuleitungen auf der Platine verlötet werden, wodurch
eine deutlich bessere Einkopplung als beim Einbringen in das Streufeld einer Zuleitung
erzielt wird. Die Impedanzanpassung hängt wesentlich weniger von der genauen Positionierung
der Antenne auf der Platine ab, als beim Einkoppeln in ein Streufeld, bei dem die
Anpassung stark vom Abstand der Antenne von der Zuleitung abhängt.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform ist jeweils eine Metallschicht zur Bildung
der elektrisch leitenden Schicht in der Symmetrieebene und des elektrischen Kontaktes
vorgesehen. Metallschichten eignen sich aufgrund ihrer guten Fertigungseigenschaften
und elektrischen Leitfähigkeit gut zur Realisierung der Verbindung mit einer Zuleitung.
[0011] In einer weiteren Ausgestaltung ist eine Metallschicht auf einer an die Symmetrieebene
angrenzenden Seite der DRA zur Verbindung mit dem elektrischen Kontakt in der Symmetrieebene
vorgesehen. Auf diese Weise wird mit der Erweiterung durch die Metallschicht eine
besonders gute Anregung der dielektrischen Resonatorantenne erreicht. Beispielsweise
kann bei einer quaderförmigen Antenne mit der Symmetrieebene als Grundfläche der elektrische
Kontakt auf einer angrenzenden Stirnseite angebracht werden. Dabei wird die Metallschicht
über die Kante auf die Grundfläche durchgeführt, so daß in der Symmetrieebene ein
Lötpunkt entsteht, der für die Oberflächenmontage verwendet werden kann. Dieser Lötpunkt
ist natürlich von der elektrisch leitenden Schicht isoliert, was vorzugsweise durch
Aussparen einer kleinen Fläche beim Metallisieren der Symmetrieebene geschieht. Dabei
ist vorteilhafterweise eine Silberpaste zur Bildung der Metallschicht durch Einbrennen
in das Material der DRA vorgesehen.
[0012] In einer bevorzugten Weiterbildung ist als Material für die dielektrische Resonatorantenne
eine Keramik aus (Ba, Nd, Gd)TiO3 vorgesehen. Dieses keramische Material weist alle
wichtigen Eigenschaften für die dielektrische Resonatorantenne wie hohe Dielektrizitätszahl,
niedrige dielektrische Verluste und einen niedrigen dielektrischen Temperaturkoeffizienten
auf.
[0013] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den übrigen Ansprüchen enthalten.
[0014] Weiterhin wird die Aufgabe der Erfindung noch durch einen Sender und einen Empfänger
sowie ein Mobilfunkgerät gelöst, bei dem in der Symmetrieebene der Antenne wenigstens
ein, von der elektrisch leitenden Schicht isolierter, elektrischer Kontakt vorgesehen
ist, und die elektrische Schicht und der elektrische Kontakt zur Verbindung der dielektrischen
Resonatorantenne mit wenigstens einer Zuleitung für ein zu sendendes oder zu empfangenes
Signal vorgesehen sind.
[0015] Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Zeichnungen näher
erläutert werden. Dabei zeigen
- Figur 1:
- eine dielektrische Resonatorantenne,
- Figur 2:
- eine halbierte dielektrische Resonatorantenne mit einer elektrisch leitenden Schicht
in einer Symmetrieebene,
- Figur 3:
- eine dielektrische Resonatorantenne mit elektrischen Kontakten gemäß der Erfindung
für eine Oberflächenmontage und
- Figur 4:
- eine auf eine Platine montierte Antenne gemäß der Erfindung.
[0016] In der Figur 3 ist eine dielektrische Resonatorantenne (DRA) 4 mit einer metallischen
Schicht 5 in einer Symmetrieebene dargestellt. Weiterhin besitzt der Keramikquader
der DRA 4 eine zweite Metallisierung 6 an einer Stirnseite. Die zweite Metallisierung
6 besitzt einen Lötpunkt 7, der sich in der Symmetrieebene elektrisch isoliert von
der Metallschicht 5 befindet. Der Lötpunkt 7 bildet den zusätzlichen elektrischen
Kontakt in der Symmetrieebene. Dazu wird zunächst die Symmetrieebene, in der die Tangentialkomponente
des elektrischen Feldes der gewünschten Eigenmode (niedrigste Resonanz bei TE
z111-Mode) verschwindet, mit einer fest mit dem Dielektrikum verbundenen Metallisierung
versehen. Dies geschieht vorzugsweise mit einer Silberpaste, die in die Keramik eingebrannt
wird. Die zweite Metallisierung 6 an der Stirnseite wird auf die gleiche Weise angebracht.
Diese Metallisierungen 5, 6, 7 erlauben eine Oberflächenmontage (Surface Mount Device,
SMD), also das flache Auflöten elektronischer Komponenten auf einer Platine (Printed
Circuit Board PCB) mittels eines Wellen-Lötbades oder eines Reflow-Prozesses.
[0017] In der Figur 4 ist eine mit Metallisierungen 5 und 6 versehene DRA 4 dargestellt,
die in Oberflächenmontagetechnik auf eine Platine 8 mit einer koplanaren Streifenleitung
9, 10, 11 verlötet wurde. Die Metallisierung 6 auf der Stirnseite wird dabei am nach
der Montage nicht mehr zu sehenden Lötpunkt 7 mit einer Zuleitung 9 elektrisch verbunden.
Die Metallisierung der Symmetrieebene 5 wird an zwei Lötpunkten mit den auf Masse
liegenden Flächen 10 und 11 der koplanaren Leitung 9, 10 11 verbunden. Eine so montierte
Antenne 4 weist eine gute Kopplung mit der Zuleitung 9, 10, 11 mit einer sehr guten
Impedanzanpassung auf (Return-Loss von -35dB), wodurch ein sehr guter Wirkungsgrad
erreicht wird. Die guten Werte für die Impedanzanpassung sind unempfindlich gegen
Schwankungen in der genauen Form und Größe der Metallisierungen und der Position der
Antenne auf der Platine 8.
[0018] Damit werden folgende Vorteile erreicht. Die Antenne 4 wird fest mit den Leiterbahnen
9, 10, 11 der Zuführungsplatine 8 verlötet. Das Verlöten geschieht flach auf der Oberfläche
der Platine, also in der als Fertigungstechnik der Elektronikindustrie bekannten SMD-Technik.
Damit kann die Montage der Antenne 4 mit anderen Bauteilen kombiniert werden. Weiterhin
weist eine derart montierte DRA 4 eine sehr gute Impedanzanpassung an die Zuleitung
9, 10, 11 auf, die unempfindlich gegen Ungenauigkeiten in der Positionierung der DRA
4 ist. Die beschriebene DRA 4 kann vorzugsweise durch einen Quader der Abmessungen
15x5x6mm
3 aus einer (Ba, Nd, Gd)TiO
3 Keramik realisiert werden. Dieses Material ist Hochfrequenz geeignet, hat eine Dielektrizitätszahl
von e
r=85, niedrige dielektrische Verluste von tanδ=4x10
-4 und einen niedrigen dielektrischen Temperaturkoeffizienten von τ
ε = -30ppm/°C (NP0-Charakteristik). Die Metallisierungen 5 und 6 werden mittels einer
Silberpaste hergestellt, die bei einer Temperatur von 700°C eingebrannt wird, so daß
eine geschlossene, hoch leitfähige metallische Schicht entsteht. Die Microstripleitung
9, 10, 11 kann auf einem Standard Platinensubstrat 8 mit einem Wellenwiderstand von
50 Ω realisiert werden. Die Arbeitsfrequenz einer solchen DRA 4 liegt bei 2,1 GHz,
so daß sie insbesondere für Anwendungen im Mobilfunkbereich geeignet ist.
1. Dielektrische Resonatorantenne (4) mit einem resonanten dielektrischen Körper und
mit einer elektrisch leitenden Schicht (5) in einer Fläche des halbierten resonanten
dielektrischen Körpers (2) die übereinstimmt mit derjenigen Ebene, worin die Tangential
Komponente des elektrischen Feldes im dielektrischen Körpers verschwindet, wobei diese
Fläche im folgenden mit Symmetrieebene (2) bezeichnet wird und mit in dieser Symmetrieebene
(2) wenigstens einem elektrischen Kontakt (7), der von der elektrisch leitenden Schicht
(5) isoliert ist, wobei die elektrische Schicht (5) und der elektrische Kontakt (7)
zur Verbindung der dielektrischen Resonatorantenne (4) mit wenigstens einer Zuleitung
(9, 10, 11) für ein zu sendendes oder zu empfangenes Signal vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine Metallschicht (6) auf einer an die Symmetrieebene (2) angrenzenden Seite der
dielektrischen Resonatorantenne (4) zur Verbindung mit dem elektrischen Kontakt (7)
in der Symmetrieebene (2) vorgesehen ist.
2. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils eine Metallschicht zur Bildung der elektrisch leitenden Schicht (5) in der
Symmetrieebene (2) und des elektrischen Kontaktes (7) vorgesehen ist.
3. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine eingebrannte Silberpaste zur Bildung der Metallschicht (5, 7) in das Material
der dielektrischen Resonatorantenne (4) vorgesehen ist.
4. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß als Material für die dielektrische Resonatorantenne (4) eine Keramik aus (Ba, Nd,
Gd)TiO3 vorgesehen ist.
5. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Schicht (5) und der elektrische Kontakt (7) zur Verbindung der dielektrischen
Resonatorantenne (4) mit wenigstens einer koplanaren Streifenleitung (9, 10, 11) vorgesehen
sind.
6. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die dielektrische Resonatorantenne (4) die geometrische Form eines rechtwinkligen
Quaders mit zwei Stirnseiten, zwei Seitenflächen, Grundfläche und Deckfläche besitzt.
7. Dielektrische Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Symmetrieebene (2) zur Bildung der Grundfläche vorgesehen ist und der elektrische
Kontakt (7) auf einer Stirnseite aufgebracht ist.
8. Sender mit einer dielektrischen Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1.
9. Empfänger mit einer dielektrischen Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1.
10. Mobilfunkgerät mit einer dielektrischen Resonatorantenne (4) nach Anspruch 1.
1. A dielectric resonator antenna (4) having a resonant dielectric body and an electrically
conducting layer (5) on a surface of the halved resonant dielectric body (2) which
surface corresponds to the plane in which the tangential component of the electrical
field in the dielectric body disappears, this surface being denoted in the following
as a plane of symmetry (2) and having at least one electrical contact (7) in this
plane of symmetry (2), which is insulated from the electrically conducting layer (5),
the electric layer (5) and the electrical contact (7) being used for connecting the
dielectric resonator antenna (4) to at least one lead (9, 10, 11) for a signal to
be transmitted or received, characterized in that a metal coating (6) is provided on a side of the dielectric resonator antenna (4)
adjoining the plane of symmetry (2) for a connection with the electrical contact (7)
in the plane of symmetry (2).
2. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1, characterized in that a metallic layer is provided for forming the electrically conducting layer (5) in
the plane of symmetry (2) and for forming the electrical contact (7).
3. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 2, characterized in that a silver paste is used for forming the metallic layer (5, 7) by burning into the
material of the dielectric resonator antenna (4).
4. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1, characterized in that the material for the dielectric resonator antenna (4) is a ceramic of (Ba,Nd,Gd)TiO3.
5. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1, characterized in that the electric layer (5) and the electrical contact (7) are provided for connecting
the dielectric resonator antenna (4) to at least one coplanar strip line (9, 10, 11).
6. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1, characterized in that the dielectric resonator antenna (4) has the geometric form of a right-angled cuboid
having two head ends, two side faces, a ground face and top face.
7. A dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1, characterized in that the plane of symmetry (2) is provided for forming the ground face and the electrical
contact (7) is deposited on a head end.
8. A transmitter including a dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1.
9. A receiver including a dielectric resonator antenna (4) as claimed in claim 1.
10. A mobile radiotelephone including a dielectric resonator antenna (4) as claimed in
claim 1.
1. Antenne diélectrique à résonateur (4) avec un corps diélectrique résonant et une couche
électriquement conductrice (5) dans une surface du corps diélectrique résonant divisé
en deux (2) qui correspond au plan dans lequel la composante tangentielle du champ
électrique disparaît dans le corps diélectrique, cette surface étant désignée ci-dessous
par plan de symétrie (2) et avec, dans ce plan de symétrie, (2) au moins un contact
électrique (7) qui est isolé par la couche électriquement conductrice (5), la couche
électrique (5) et le contact électrique (7) étant prévus pour la jonction de l'antenne
diélectrique à résonateur (4) avec au moins une ligne d'alimentation (9, 10, 11) pour
un signal à émettre ou à recevoir,
caractérisée en ce qu'une couche métallique (6) est prévue sur la face de l'antenne diélectrique à résonateur
(4) adjacente au plan de symétrie (2) pour la jonction avec le contact électrique
(7) dans le plan de symétrie (2).
2. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'une couche métallique est respectivement prévue pour la formation de la couche électriquement
conductrice (5) dans le plan de symétrie (2) et du contact électrique (7).
3. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 2,
caractérisée en ce qu'une pâte d'argent cuite est prévue pour la formation de la couche métallique (5, 7)
dans le matériau de l'antenne diélectrique à résonateur (4).
4. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1,
caractérisée en ce qu'une céramique en (Ba,Nd,Gd)TiO3 est prévue comme matériau pour l'antenne diélectrique
à résonateur (4).
5. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que la couche électrique (5) et le contact électrique (7) sont prévus pour la jonction
de l'antenne diélectrique à résonateur (4) avec au moins un ruban coplanaire (9, 10,
11).
6. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1,
caractérisée en ce
que l'antenne diélectrique à résonateur (4) possède la forme géométrique d'un parallélépipède
rectangle avec deux faces d'about, deux faces latérales, une surface de base et une
surface de recouvrement.
7. Antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le plan de symétrie (2) est prévu pour la formation de la surface de base et le contact
électrique (7) est appliqué sur une face d'about.
8. Emetteur avec une antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1.
9. Récepteur avec une antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication 1.
10. Radiotéléphone mobile avec une antenne diélectrique à résonateur (4) selon la revendication
1.

