(19)
(11) EP 0 983 008 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
19.12.2001  Patentblatt  2001/51

(21) Anmeldenummer: 98914769.9

(22) Anmeldetag:  28.04.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47C 23/06
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/CH9800/171
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9852/442 (26.11.1998 Gazette  1998/47)

(54)

BETTUNTERBAU

BED BASE

BASE DE LIT


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
MK SI

(30) Priorität: 20.05.1997 CH 116597
30.05.1997 CH 128797

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
08.03.2000  Patentblatt  2000/10

(73) Patentinhaber: Meili, Peter
5615 Fahrwangen (CH)

(72) Erfinder:
  • MEILI, Peter
    CH-5615 Fahrwangen (CH)
  • PFISTER, Adolf
    CH-5722 Gränichen (CH)

(74) Vertreter: Patentanwälte Feldmann & Partner AG 
Kanalstrasse 17
8152 Glattbrugg
8152 Glattbrugg (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 031 132
BE-A- 904 107
LU-A- 66 708
EP-A- 0 150 873
DE-A- 2 709 919
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bettunterbau gemäss Oberbegriff des Patentanspruches 1.

    [0002] Um in jeder Lage komfortabel zu liegen, muss die Liegevorrichtung eine sich jeder Situation anpassende Stützfunktion ausüben. Konventionellen Betten weisen deshalb einen Lattenrost mit überhöhten, federnden Querlatten auf. Ferner wird bei konventionellen Betten besondere Beachtung dem Aufbau der auf diesen Lattenrost aufgelegte Matratze geschenkt.

    [0003] Des weiteren sind sogenannte Naturbetten bekannt, welche trotz der Verwendung von sehr dünnen Matratzen oder Futons eine optimale Stützwirkung aufweisen. Der Lattenrost der konventionellen Betten ist dabei ersetzt durch eine Vielzahl von Querlatten aus Massivholz, welche auf senkrecht zur ihrer Belastung federnden und somit als Federkörper wirkenden Längsholmen aufliegen.

    [0004] So offenbart EP-A-0'116'237 eine Liegevorrichtung, welche aus zwei parallel zueinander angeordneten, aufblasbaren Längsholmen besteht, an welchen tangential und quer zur Längsrichtung eine Reihe von Taschen angebracht sind. In diese Taschen sind Querlatten eingeschoben, wobei je ein Ende einer Querlatte in einer der Längsholme und das andere Ende im anderen Längsholm gehalten ist. Dadurch entsteht ein Rost, welcher eine erhöhte Flexibilität aufweist. Die Fixierung der Querlatten bezüglich der Längsholmen wird im Falle, dass dieser Unterbau in einen Bettrahmen eingelegt ist, von dessen Seitenwänden übernommen. In einer anderen Variante ist eine jochartige Kontruktion vorhanden, welche von den Längsholmen durchsetzt ist und mit welcher die zwei Längsholme gegenseitig verstrebt werden. In diese jochartige Konstruktion wird ebenfalls eine Querlatte eingeschoben, um die Stabilität zu gewährleisten. Die Montage dieser Verstrebung ist relativ kompliziert und deshalb vom Kunden oft nicht selber durchführbar. Die Variante ohne Verstrebung ist jedoch instabil und vorallem, wenn der Bettunterbau beispielsweise im Verlaufe einer Hausreinigung verschoben oder aus dem Bettrahmen entfernt werden muss, ungeeignet.

    [0005] EP-A-0'243'383 beschreibt ebenfalls ein Naturbett mit zwei federnden, aus Schaumstoff oder Moosgummi gefertigten Längsholmen und einer Vielzahl von rostartig darüber angeordneten Querlatten. Die Querlatten sind über ein ganzflächiges Tuch miteinander verbunden, welches zugleich die Längsholme fixiert. Hierfür weist das Tuch an zwei gegenüberliegenden Längskanten quer zur Längsrichtung ausgerichtete Taschen auf, in welche wiederum die Enden der Querlatten gehalten sind. In einer Variante sind die Längsholme zwischen dem als Bespannung wirkendenm Tuch und den Querlatten angeordnet, in einer anderen Variante sind am Tuch Tunnelbahnen befestigt, in welche die Längsholme eingeschoben sind. Obwohl diese Konstruktion eine gute Stabilität gewährleistet, weist sie mehrere Nachteile auf. Einerseits wirkt das Tuch als Staubfänger. Andererseits wird die Belüftung des Bettes von der Unterseite her behindert und die Spannung des Tuches lässt mit der Zeit und dem Gebrauch nach und gefährdet so die Stabilität.

    [0006] In DE-A-39'33'816 ist eine ähnliche Konstruktion eines Bettunterbaus mit federnden Längsholmen aus Schaumstoff und damit verbundenen Querlatten aus Holz gezeigt. An den Längsholmen sind quer zur Längsrichtung verlaufende Schlaufen angebracht, durch welche die Enden der Querlatten geschoben sind. Um die Querlatten bezüglich der Längsholme zu fixieren, weisen die Querlatten Nuten zur Aufnahme der Schlaufen auf Die damit erreichte Stabilität genügt für den Transport oder bei allgemeiner starken Beanspruchung des Bettunterbaus jedoch nicht, da die Schlaufen sich verschieben und sich somit aus den Nuten entfernen können. Ferner bilden die Nuten Schwachstellen der Querlatten und somit potentielle Bruchstellen. Ferner wird das Material der Schlaufen im Bereich der Nuten stärker beansprucht, da es an den Kanten der Nuten reibt.

    [0007] Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Bettunterbau zu schaffen, welcher die obengenannten Nachteile behebt und welcher zudem kostengünstig herstellbar und einfach zusammensetzbar ist.

    [0008] Diese Aufgabe löst ein Bettunterbau mit den Merkmalen des Patentanspruches 1.

    [0009] Im Gegensatz zu den Fixierungsarten des Standes der Technik werden nicht die Längsholme gegenseitig oder die Taschen an den Querlatten fixiert, sondern jeder Längsholm wird getrennt vom anderen an einzelnen Querlatten befestigt. Zudem wird durch diese Konstruktion mit minimalen Mitteln eine stabile und keiner Alterung unterworfene Fixierung der Querlatten und der Längsholme relativ zueinander gewährleistet.

    [0010] Es wird eine stabile Fixierung erreicht, ohne dass eine Bespannung über die gesamte Breite des Bettunterbaus notwendig wäre. Die Materialersparnis ist beträchtlich, wodurch die Herstellungskosten gesenkt werden.

    [0011] Da das Befestigungsband relativ kurz gewählt werden kann, ist: die Gefahr der Materialermüdung und somit der Verringerung der Stabilität behoben.

    [0012] Das Befestigungsband verläuft parallel zu den Querlatten und weist in einer bevorzugten Ausführungsform maximal die Breite einer einzelnen Querlatte auf. Dadurch ist es sehr diskret. angeordnet und stört das Erscheinungsbild nicht. Zudem sind keine wesentlich nach unten vorstehenden oder herunterhängenden Elemente vorhanden, welche als Staubfänger dienen könnten oder in welche beispielsweise beim Staubsaugen eingehängt werden könnte.

    [0013] In den beiliegenden Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, welche in der nachfolgenden Beschreibung erläutert werden. Es zeigen
    Figur 1
    eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des erfindungsgemässen Bettunterbaus;
    Figur 2
    eine perspektivische Darstellung eines Teilstückes des Bettunterbaus gemäss Figur 1 von oben;
    Figur 3
    eine perspektivische Darstellung des Bettunterbaus gemäss Figur 1 von unten;
    Figur 4
    eine Seitenansicht eines Teilstücks einer Querlatte mit Befestigungsknopf;
    Figur 5
    eine Ansicht des Bettunterbaus gemäss Figur 1 von oben;
    Figur 6
    einen Schnitt durch ein Teilstück einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemässen Bettunterbaus und
    Figur 7
    eine Ansicht eines Teils einer Längsseite des Bett-unterbaus gemäss Figur 6.


    [0014] In den Figur 1 bis 5 ist ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Bettunterbaus dargestellt. Es umfasst, wie am besten in Figur 1 und 2 ersichtlich ist, im wesentlichen zwei beabstandet und parallel zueinander angeordnete, elastische oder federnde Längsholme 1 oder Federkörper und mehrere rostartig quer dazu angeordnete Querlatten 2, welche auf den Längsholmen 1 aufliegen und diese miteinander verbinden. Die Längsholme 1 sind aus einem elastomeren Material, vorzugsweise aus Latex, gefertigt und mit einer textilen Hülle, vorzugsweise Naturbaumwolle, versehen. Sie können einen beliebigen Querschnitt aufweisen, welcher wie beispielsweise hier dargestellt rechteckig sein kann. Er kann jedoch auch eine runde oder ovale Form aufweisen. Die Querlatten 2 bestehen vorzugsweise aus Massivholz, beispielsweise Eschenlatten, und weisen im allgemeinen eine Dicke von 4 bis 15 mm auf. Die Querlatten 2 sind mindestens annähernd plan.

    [0015] An den Längsholmen 1 sind quer zur Längsrichtung ausgerichtete Taschen 3 angeordnet. In dieser Ausführungsform sind die Taschen 3 seitlich an den Längsholmen 1 angenäht, so dass sie eine seitliche Verlängerung bilden. Sie bestehen im allgemeinen ebenfalls aus einem textilen Material, insbesondere aus einem Gewebe aus reinen Naturfasern wie Hanf oder Baumwolle. In diese Taschen 3 sind die Enden der Querlatten 2 eingeschoben und darin gehalten, wobei ein aus den Taschen 3 herausragender Teil der Querlatten 2 auf den Längsholmen 1 aufliegt. Da die Taschen 3 einseitig an den Längsholmen 1 angebracht sind, ist an der gegenüberliegenden Seite des Längsholmens 1 ein in Längsrichtung verlaufendes Schlaufenband 4 befestigt, durch dessen Schlaufen die Querlatten 2 durchgeführt sind.

    [0016] Mit jedem Längsholmen 1 ist mindestens ein Befestigungsmittel. 5 verbunden, welches aus einem Verbindungsmittel und einem Befestigungsband 52 besteht, wie dies in den Figuren 3 und 5 ersichtlich ist. Das Befestigungsband 52 ist zum anderen Längsholmen 1 hin gerichtet und erstreckt sich quer zur Längsrichtung. Das Befestigungsband 52 ist ebenfalls bevorzugterweise aus einem textilen Material, wie beispielsweise aus gewobenen Naturtextilfasern, gefertigt. In einer anderen, hier nicht dargestellten Ausführungsform ist das Befestigungsband 52 direkt am Längsholmen 1 befestigt. Bevorzugterweise ist jedoch, wie hier dargestellt, ein Verbindungsmittel vorhanden, welches über eine Distanz von mindestens drei Querlatten wirksam ist und so die über das Befestigungsband wirkenden Zugkräfte auf diese Strecke verteilt. Das Verbindungsmittel besteht aus zwei in Längsrichtung beabstandet zueinander, an den Längsholmen 1 angebrachten Befestigungsschlaufen 50, welche aus Textilbändern, beispielsweise gewobener Baumwolle, gefertigt sind, und einem Verbindungsbolzen 51, welcher durch diese Befestigungsschlaufen 50 durchgeschoben ist. Das Befestigungsband 52 umschlingt den mittleren, zwischen den Befestigungsschlaufen 50 freiliegenden Bereich des Verbindungsbolzens 51. Durch diese Konstruktion ist die Herstellung und das Zusammensetzen des Befestigungsmittels vereinfacht. Zudem lässt sich das Befestigungsband 52 schmal gestalten, auch wenn Kräfteverteilung auf die Längsholme 1 über einen grösseren Bereich erfolgt. Die Breite des Befestigungsbandes 51 entspricht deshalb bevorzugterweise maximal der Breite einer Querlatte 2. Die Länge beträgt zwischen 8 bis 20 cm, bevorzugterweise circa 14 cm.

    [0017] Das Befestigungsband 52 weist ein Knopfloch auf, welches von einem an einer Querlatte 2 angebrachten Befestigungsknopf 20 durchsetzt ist. Dadurch wird das Befestigungsband 52 an der Querlatte 2 befestigt und jeder Längsholm 1 getrennt vom anderen Längsholmen bezüglich der Querlatten 2 fixiert.

    [0018] Der Befestigungsknopf 20 besteht, wie in Figur 4 dargestellt, bevorzugterweise aus einem in die Querlatte 2 getriebenen Holzdübel mit einem vorstehenden Kopf.

    [0019] Das Befestigungsband 52 und der Befestigungsknopf 20 sind auf der Unterseite des Bettunterbaus, also von der Liegefläche abgewandt, angeordnet. Bevorzugterweise sind an jedem Längsholmen 1 zwei oder mehr Befestigungsbänder 52 mit separaten Verbindungsmitteln beabstandet zueinander angeordnet, wobei. jedem Befestigungsband 52 ein eigener Befestigungsknopf 20 zugeordnet ist. Zudem existiert zu jedem Befestigungsband 52 ein benachbartes Befestigungsband des gegenüberliegenden Längsholmens 1, dessen zugehöriger Befestigungsknopf 20 auf derselben Querlatte 2 angebracht ist wie der Befestigungsknopf des ersten Befestigungsbandes.

    [0020] In Figur 6 ist eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemässen Bettunterbaus dargestellt. Es sind hier zwei Lattenroste vorhanden, welche durch ein Set von oberen Querlatten 2' und ein Set von unteren Querlatten 2 gebildet werden. Die oberen Querlatten 2' sind im allgemeinen dünner und somit flexibler ausgebildet als die unteren. Typische Dicken für die oberen Querlatten 2' sind 4-8 mm und für die unteren Querlatten 2 10-12 mm.
    Es sind wiederum zwei elastische Längsholme 1 vorhanden, welche die Querlatten 2,2' miteinander verbinden. Die Längsholme 1 weisen hier einen L-förmigen Querschnitt auf und bilden so einen rechten Winkel. Die Taschen 3 zur Aufnahme der Enden der oberen Querlatten 2' sind an der Stirnfläche des kurzen Schenkels 12 angebracht, wobei sie auf der Stirnfläche aufliegen. Die oberen Querlatten 2' liegen somit auf der Stirnfläche des kurzen Schenkels 12 auf. Die unteren Querlatten 2 liegen auf der Innenseite des langen Schenkels 13 auf und durchsetzen den Längsholmen 1. In Figur 7 ist der Längsholmen 1 mit teilweise offenem Reissverschluss der Hülle 10 dargestellt. Wie in dieser Figur 7 ersichtlich ist, besteht der Längsholm 1 aus zwei übereinander angeordneten, von einer textilen Hülle 10 umgebenen Federkörperkernen 11, zwischen welchen die Enden der unteren Querlatten 2 geschoben sind. Auf der Innenseite des langen Schenkels 13 ist zudem ein Schlaufenband 4 befestigt, dessen Schlaufen von den unteren Querlatten 2 durchsetzt sind.

    [0021] Durch diese Konstruktion ist die Montage und das Auswechseln der unteren Querlatten 2' erleichtert, da diese ohne Biegen aus dem Längsholm 1 herausgezogen werden können.

    [0022] Das Befestigungsband 52 ist über das Verbindungsmittel an der Stirnfläche des langen Schenkels 13 befestigt. Die Befestigungsknöpfe 20 sind an der Unterseite mindestens einer unteren Querlatte 2 angebracht.

    [0023] Je nach Breite des Bettes oder nach gewünschter Härte des Bettunterbaus ist zwischen den unteren und oberen Querlatten 2,2' mindestens ein in Längsrichtung verlaufender elastischer Distanz- oder Stützholm 6 mit vorzugsweise rechteckigem oder ovalen Querschnitt vorhanden, welcher im wesentlichen denselben Aufbau aufweist wie die Längsholme 1, jedoch nicht mit Taschen 3 versehen ist. Zur Befestigung an den Querlatten, hier den unteren Querlatten 2, weist der Stützholm 6 ein über mindestens annähernd die gesamte Länge verlaufendes Schlaufenband 60 auf, durch dessen Schlaufen die unteren Querlatten 2 hindurchgeführt sind.
    Damit sich der mindestens eine Stützholm 6 in seiner Lage nicht verschiebt und somit den Liegekomfort nicht beeinträchtigt, ist er in der hier dargestellten Ausführungsform mit mindestens einem ein Knopfloch aufweisendem Befestigungsband 61 an den unteren Querlatten 2 befestigt. Diese zweiten Befestigungsbänder 61 bestehen aus einem textilen Material und sind am Schlaufenband 60 befestigt, vorzugsweise eingewoben. Die zweiten Befestigungsbänder 61 sind, wie hier dargestellt, an den zur Fixierung der Längsholmen 1 verwendeten Befestigungsknöpfen 20 oder an separaten Befestigungsknöpfen eingehängt.
    Ist lediglich ein Stützholm 6 vorhanden, so ist er beidseitig über die zweiten Befestigungsbänder 61 an den Befestigungsknöpfen 20 befestigt. Sind mehrere, insbesondere zwei Stützholme 6 vorhanden, so sind in einer Ausführungsform lediglich die äussersten Stützholme 6 auf ihrer den Längsholmen 1 zugewandten Seite über das zweite Befestigungsband 61 mit dem nächstliegenden Befestigungsknopf verbunden. Um ein Verschieben in die andere Richtung zu verhindern, sind die Stützholme 6 untereinander über fest angeordnete oder lösbare Bänder miteinander verbunden.


    Ansprüche

    1. Bettunterbau mit zwei beabstandet und parallel zueinander angeordneten, elastischen Längsholmen (1) und mehreren rostartig angeordneten Querlatten (2), wobei an den Längsholmen (1) quer zur Längsrichtung ausgerichtete Taschen (3) angeordnet sind, in welche die Enden der Querlatten (2) eingeschoben sind, und wobei mit jedem Längsholm (1) mindestens ein Befestigungsmittel (5) zur Fixierung der Querlatten (2) und der Längsholme (1) relativ zueinander verbunden ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    an jedem der Längsholme (1) zum anderen Längsholmen hingerichtet mindestens ein Befestigungsband (52) quer zur Längsrichtung angebracht ist, und dass an der nächstliegenden Querlatte (2) ein Befestigungsknopf (20) zur Befestigung des Befestigungsbandes (52) an der Querlatte (2) vorhanden ist.
     
    2. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungsmittel vom Befestigungsband (52) zum Längsholmen (1) vorhanden sind, welche über eine Distanz von mindestens drei Querlatten (2) wirksam sind.
     
    3. Bettunterbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsmittel jeweils zwei in Längsrichtung beabstandet zueinander und an den Längsholmen (1) angebrachte Befestigungsschlaufen (50) sind, durch welche ein Verbindungsbolzen (51) geschoben ist und dass das Befestigungsband (52) an einem mittleren Bereich des Verbindungsbolzen (51) zwischen den Befestigungsschlaufen (50) angebracht ist.
     
    4. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Längsholm (1) zwei beabstandet zueinander angeordnete Befestigungsbänder (52) vorhanden sind.
     
    5. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsband (52) oder die Befestigungsbänder eines Längsholmes (1) gegenüberliegend zum Befestigungsband oder den Befestigungsbändern des zweiten Längsholmens angeordnet sind und dass die zugehörigen Befestigungsknöpfe (20) auf derselben Querlatte (2) angebracht sind.
     
    6. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite des Befestigungsbandes (52) maximal der Breite einer Querlatte (2) entspricht.
     
    7. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungsband (52) auf der Unterseite des Bettunterbaus angeordnet ist.
     
    8. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Taschen (3) eine seitliche Verlängerung der Längsholme (1) bilden, so dass die aus den Taschen (3) ragenden Querlatten (2) auf den Längsholmen (1) aufliegen.
     
    9. Bettunterbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass obere und untere Querlatten (2,2') vorhanden sind, welche jeweils rostartig zwischen den Längsholmen (1) angeordnet sind, dass die Längsholme (1) einen L-förmigen Querschnitt aufweisen, dass die oberen Querlatten (2') in an der Stirnfläche eines kurzen Schenkels (12) der Längsholme (1) angeordneten Taschen (3) gehalten sind und dass die unteren Querlatten (2) auf der Innenseite eines langen Schenkels (13) aufliegen und in den Längsholmen (1) hineingeschoben sind, wobei am Ende des langen Schenkels (13) ein in Längsrichtung verlaufendes Schlaufenband (4) angeordnet ist zur Aufnahme der unteren Querlatten (2) und dass die Befestigungsknöpfe (20) zur Befestigung der Befestigungsbänder (52) an den unteren Querlatten (2) angeordnet sind.
     
    10. Bettunterbau nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Längsholmen (1) und zwischen den unteren und oberen Querlatten (2,2') mindestens ein in Längsrichtung verlaufender elastischer Stützholm (6) angeordnet ist, welcher mit einem Schlaufenband (60) zur Durchführung von Querlatten (2) versehen ist, und dass der mindestens eine Stützholm (6) über zweite Befestigungsbänder (61) an den Befestigungsknöpfen (20) der unteren Querlatten (2) befestigbar ist.
     


    Claims

    1. A bed support with two resilient longitudinal rails (1) arranged spaced apart and parallel with each other, and several transverse slats (2) arranged in a grate-like manner, wherein pockets (3), which are oriented transversely in respect to the longitudinal direction and into which the ends of the transverse slats (2) are pushed, are arranged on the longitudinal rails (1), and wherein at least one fastening means (5) for fixing the transverse slats (2) and the longitudinal rails (1) in place in relation to each other is connected with each longitudinal rail (1),
       characterized in that
       at least one fastening strip (52) is attached on each longitudinal rail (1) transversely in respect to the longitudinal direction and is oriented toward the other longitudinal rail, and that a fastening button (20) for fastening the fastening strip (52) on the transverse slat (2) is provided on the nearest transverse slat (2).
     
    2. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that connecting means from the fastening strip (52) to the longitudinal rail (1) are provided, which are effective over a distance of at least three transverse slats (2).
     
    3. The bed support in accordance with claim 2,
    characterized in that the connecting means are respectively two fastening loops (50), which are spaced apart in the longitudinal direction and attached to the longitudinal rails (1), and through which a connecting bolt (51) has been pushed, and that the fastening strip (52) is attached to a center area of the connecting bolt (51) between the fastening loops (50).
     
    4. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that two fastening strips (52), which are arranged spaced apart from each other, are provided on each longitudinal rail (1).
     
    5. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that the fastening strip (52), or fastening strips, of a longitudinal rail (1) are arranged opposite the fastening strip, or fastening strips, of the second longitudinal rail, and that the associated fastening buttons (20) are attached to the same transverse slat (2).
     
    6. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that the width of the fastening strip (52) maximally corresponds to the width of a transverse slat (2).
     
    7. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that the fastening strip (52) is arranged on the underside of the bed support.
     
    8. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that the pockets (3) constitute a lateral extension of the longitudinal rails (1), so that the transverse slats (2) projecting out of the pockets (3) rest on the longitudinal rails (1).
     
    9. The bed support in accordance with claim 1,
    characterized in that upper and lower transverse rails (2, 2') are provided, which are respectively arranged in a grate-like manner between the longitudinal rails (1), that the longitudinal rails (1) have an L-shaped cross section, that the upper transverse slats (2') are supported on the front faces of a short leg (12) of the longitudinal rails (1), and that the lower transverse slats (2) rest on the inside of a long leg (13), wherein a loop band (4) extending in the longitudinal direction is arranged at the end of the long leg (13) for receiving the lower transverse slats (2), and that the fastening buttons (20) for fastening the fastening strips (52) are arranged on the lower transverse slats (2).
     
    10. The bed support in accordance with claim 9,
    characterized in that at least one resilient support rail (6) extending in the longitudinal direction is arranged between the lower and upper transverse rails (2, 2'), which is provided with a loop band (60) for passing transverse slats (2) through, and that the at least one support rail (2) can be fastened on the fastening buttons (20) of the lower transverse slats (2) via second fastening strips (61).
     


    Revendications

    1. Base de lit comportant deux longerons longitudinaux élastiques (1), disposés à distance et parallèlement entre eux, et plusieurs lattes transversales (2) disposées en forme de grille, tandis que sur les longerons longitudinaux (1) sont disposées, orientées en travers de la direction longitudinale, des poches (3), dans lesquelles sont introduites les extrémités des lattes transversales (2), et tandis qu'est assemblé avec chaque longeron longitudinal (1) au moins un moyen de fixation (5) pour la fixation des lattes transversales (2) et du longeron longitudinal (2) les uns par rapport aux autres,
    caractérisée en ce que
    sur chacun des longerons longitudinaux (1) est disposée en direction de l'autre longeron longitudinal, au moins une bande de fixation (52) transversalement par rapport à la direction longitudinale, et que sur la latte transversale la plus proche est présent un bouton de fixation (20) pour la fixation de la bande de fixation (52) sur la latte transversale (2).
     
    2. Base de lit sèlon la revendication 1, caractérisée en ce que sont présents des moyens d'assemblage de la bande de fixation (52) au longeron longitudinal (1), qui sont actifs sur une distance d'au moins trois laves transversales (2).
     
    3. Base de lit selon la revendication 2, caractérisée en ce que les moyens d'assemblage sont à chaque fois deux boucles de fixation (50), espacées les unes des autres dans le sens de la longueur et montées sur les longerons longitudinaux (1), boucles à travers lesquelles est introduit un axe de liaison (51), et que la bande de fixation (52) est placée sur une zone médiane de l'axe de liaison (51) entre les boucles de fixation (50).
     
    4. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que sur chaque longeron longitudinal (1) sont présentes deux bandes de fixation (52) disposées à une certaine distance l'une par rapport à l'autre.
     
    5. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bande de fixation (52) ou les bandes de fixation d'un longeron longitudinal (1) sont placées en opposition par rapport à la bande de fixation ou les bandes de fixation du deuxième longeron longitudinal et que les boutons de fixation (20) qui en font partie sont placés sur la même latte transversale (2).
     
    6. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que la largeur de la bande de fixation (52) correspond au maximum à la largeur d'une latte transversale (2).
     
    7. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bande de fixation (5) est placée sur la face inférieure de la base de lit.
     
    8. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que les poches (3) forment un prolongement latéral du longeron longitudinal (1), de telle sorte que les lattes transversales (2) sortant des poches (3) reposent sur les longerons longitudinaux (1).
     
    9. Base de lit selon la revendication 1, caractérisée en ce que sont présentes des lattes transversales supérieure et inférieure (2,2'), qui sont disposées à chaque fois en forme de grille entre les longerons longitudinaux (1), que les longerons longitudinaux (1) présentent une section transversale en forme de L, que les lattes transversales supérieures (2') sont maintenues dans des poches (3) disposées sur la face frontale d'une branche courte (12) des longerons longitudinaux (1) et que les lattes transversales inférieures (2) s'appuient sur la face interne d'une branche longue (13) et sont glissées dans les longerons longitudinaux (1), tandis qu'à l'extrémité de la branche longue (13) est disposée une bande à boude (4) se déployant dans le sens longitudinal pour le maintien des lattes transversales inférieures (2) et que les boutons de fixation (20) pour l'attache des bandes de fixation (52) sont disposés sur les lattes transversales inférieures (2).
     
    10. Base de lit selon la revendication 9, caractérisée en ce que, entre les longerons longitudinaux (1) et entre les lattes transversales inférieure et supérieure (2,2') est disposé au moins un longeron d'appui élastique (6), s'étendant dans la direction longitudinale, qui est muni d'une bande à boucle (60) pour le passage de lattes transversales (2), et que le ou les longerons d'appui (6) peuvent être fixés au moyen de deux bandes de fixation (61) aux boutons de fixation (20) des lattes transversales inférieures (2).
     




    Zeichnung