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(11) |
EP 0 983 942 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.03.2004 Patentblatt 2004/14 |
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Anmeldetag: 30.08.1999 |
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| (54) |
Lagerbehälter
Storage container
Récipient de stockage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
04.09.1998 AT 58198 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.03.2000 Patentblatt 2000/10 |
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Patentinhaber: Grausam, Erwin |
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A-4400 Steyr (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Grausam, Erwin
A-4400 Steyr (AT)
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| (74) |
Vertreter: Secklehner, Günter, Dr. |
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Rechtsanwalt,
Pyhrnstrasse 1 8940 Liezen 8940 Liezen (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 195 966 DE-A- 3 537 371 DE-A- 4 228 473 US-A- 5 172 968
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DE-A- 3 315 170 DE-A- 4 220 670 DE-A- 4 238 346 US-A- 5 519 904
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Lagerbehälter wie im Oberbegriff des Anspruches 1 beschrieben.
[0002] Aus dem Dokument DE 42 28 473 A1 ist ein Lagerbehälter bekannt, der zur Lagerung
und Bereitstellung von in einem Behälter oder auf einer Palette zur Entnahme gelagerter
Teile geeignet ist. Der Lagerbehälter weist zwei durch Distanzelemente distanzierte
zueinander gehalterte Seitenwände auf. Weiterhin enthält er Auflageelemente und eine
Verschlußeinrichtung, wobei die Verschlußeinrichtung durch eine den Lagerbehälter
an einer Deckfläche und an einer stirnseitigen Öffnung zwischen den Seitenwänden zumindest
bereichsweise überdeckende Gliederschürze gebildet ist.
[0003] Ein weiteres Dokument DE 42 38 346 A1 beschreibt eine Vorrichtung zum Aufbewahren
eines Verdecks eines PKW's in einer mittels eines Rollbalkens verschließbaren Box,die
an einer Decke eines Abstellraumes befestigt ist und Manipulationseinrichtungen zum
Absenken des Verdecks auf den PKW aus der Box bzw. zum Anheben des Verdecks vom PKW
und Verstauen in dieser aufweist. Aus diesem Dokument ist weiters bekannt die erforderlichen
Manipulationen mittels Fernsteuerung durchzuführen.
[0004] Dem Dokument DE 90 02 332 U1 ist ein schachtelbarer Transportbehälter zu entnehmen,
der aus einem Boden, vier Seitenwänden besteht und mit einem abnehmbaren Deckel versehen
ist und der an zumindest einer Seitenwand zur Entnahme von im Behälter befindlichen
Teilen eine öffenbare Klappe aufweist. Diese Ausbildung hat den Nachteil, daß bei
gefülltem Behälter die Teile vorerst über den geöffneten oder entfernten Deckel entnommen
werden müssen und anschließend nach Sinken des Füllstandes die Entnahme über die geöffnete
Klappe der Seitenwand erfolgen muß, um die Zugriffszeiten so kurz wie möglich zu halten.
[0005] Weiters sind derartige Behälter als von oben zugängliche Greifbehälter bekannt, bei
denen zur Erleichterung der Entnahme zumindest eine Stirnwand eine geringere Höhe
als die Seitenwände und die Rückwand aufweist. Nachteilig ist dabei die freie Zugänglichkeit,
sodaß es leicht zur Vermischung unterschiedlicher Teile kommt, wodurch Störungen in
einem Fertigungs- oder Montageablauf eintreten können.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen einfachen Lagerbehälter zu schaffen, der eine
gesicherte Aufnahme standardisierter Behälter oder Paletten für die Teilebereitstellung
und Entnahme ermöglicht und in einem Fertigungs- und Montageprozeß einfach einzugliedern
ist.
[0007] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches
1 gelöst. Der überraschende Vorteil dabei ist die einfache Handhabung zur Vermeidung
einer unbefugten Manipulation und die mögliche Einbindung in automatisierte Prozesse
und den Dokumentationsmöglichkeiten des Handlings im Sinne der vielfach geforderten
Aufzeichnungspflicht bei Verwendung derartiger Einrichtungen zum Nachweis der Einhaltung
von Qualitätsstandards und Normen. Von Vorteil ist weiters eine Erfassung der Zugriffshäufigkeit,
Zugriffstaktzeit etc. sowie das Vertauschen von Behältern und damit Teilen um damit
Fehler bei einer Fertigung oder Montage wirkungsvoll zu vermeiden aber auch damit
eine Überwachung für die rechtzeitige Bereitstellung weiterer Behälter zu erreichen.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen beschreiben die Ansprüche 2 und 3, wodurch der Einsatz
handelsüblicher und technisch hochwertiger Elemente bei geringstem Platzbedarf erreicht
wird.
[0009] Eine mögliche Weiterbildung beschreibt auch Anspruch 4, wodurch der Lagerbehälter
auch in Bereichen, in denen kein Druckmedium zur Verfügung steht, angewendet werden
kann.
[0010] Gemäß vorteilhaften Weiterbildungen, wie in den Ansprüchen 5 und 6 beschrieben, werden
aufwendige zusätzliche Elemente eingespart und darüber hinaus kostenintensive Montagevorgänge
vermieden.
[0011] Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung, wie im Anspruch 7 beschrieben, werden zusätzliche
Sicherheitskriterien erfüllt, durch die es möglich wird, den Lagerbehälter auch in
Hochsicherheitsbereichen der Fertigung oder Montage einzusetzen.
[0012] Eine Ausbildung nach Anspruch 8 ermöglicht einen sehr einfachen und kostengünstigen
Aufbau.
[0013] Eine Ausbildung nach Anspruch 9 ermöglicht einen gewichtssparenden und einfach zu
fertigenden Aufbau des Lagerbehälters.
[0014] Gemäß der vorteilhaften Weiterbildung nach Anspruch 10 können aus dem Stand der Technik
bekannte und technisch ausgereifte Elemente zum Einsatz kommen, die einen störungssicheren
Betrieb gewährleisten.
[0015] Weitere vorteilhafte Ausbildungen sind auch in den Ansprüchen 11 und 12 beschrieben,
wodurch die Kosten für die Herstellung derartiger Lagerbehälter sowohl bezüglich Materialkosten
wie auch Montagekosten gering gehalten werden.
[0016] Schließlich sind auch Ausführungen nach den Ansprüchen 13 und 14 vorteilhaft, wodurch
eine rasche Umrüstung der Lagerbehälter für unterschiedliche Einsatzzwecke erreicht
wird und eine einfache Montage der Verkabelung gegeben ist.
[0017] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der in den nachfolgenden
Figuren beschriebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Lagerbehälter in Ansicht geschnitten;
- Fig. 2
- den Lagerbehälter, geschnitten gemäß den Linien II - II in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Lagerbehälters in Ansicht geschnitten.
[0019] Einführend sei festgehalten, daß in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungsformen
gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen versehen
werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäß
auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen
werden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,
unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen
und sind bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0020] In den Fig. 1 und 2 ist ein Lagerbehälter 1 mit einer Verschlußeinrichtung 2 zur
Aufnahme eines in,strichlierten Linien gezeigten Behälters 3 für die Bereitstellung
von Teilen z.B. für eine Ver- oder Bearbeitung oder für eine Montage dargestellt.
Der Lagerbehälter 1 weist zwei über Distanzelemente 4, z.B. Systemprofile 5 aus Leichtmetall
zueinander beabstandet gehalterte Seitenwände 6, 7 auf. Die Seitenwände 6, 7 sind
mit stirnseitigen Enden der Distanzelemente 4 verschraubt, von denen zur Ausrichtung
der exakten Parallelität der Seitenwände 6, 7 im gezeigten Ausführungsbeispiel ein
Distanzelement 4 im Bereich einer stirnseitigen Öffnung 8 und zwei der Distanzelemente
4 im Bereich einer Rückwand 9 angeordnet sind. Selbstverständlich ist auch eine andere
Anordnung der Distanzelemente 4 zur Erzielung des erfindungsgemäßen Lagerbehälters
1 möglich.
[0021] An einander zugewandten Oberflächen 10, 11 der Seitenwände 6, 7 sind noch weitere
aus dem Systemprofil 5 ausgebildete Befestigungsstützen 12 zur Befestigung eines Bodens
13, eines Stirnwandteils 14 und gegebenenfalls eines Deckwandteils 15 sowie der Rückwand
9 angeordnet.
[0022] Weiters sind an den gegenüberliegenden Oberflächen 10, 11 der Seitenwände 6, 7 durch
nutförmige Vertiefungen 16, 17 ausgebildete Führungsanordnungen 18 für Führungsfortsätze
19 von Lamellen 20 einer jalousienartigen Gliederschürze 21 angeordnet. Die nutförmigen
Vertiefungen 16, 17 verlaufen in etwa U-förmig und erstrecken sich in etwa parallel
längs einer Deckfläche 22 der Rückwand 9 und in einem Abstand 23 zum Boden 13, wodurch
zwischen dem Boden 13 und der in dem Abstand 23 parallel dazu verlaufenden nutförmigen
Vertiefung 16 ein Zwischenbodenbereich 24 ausgebildet ist.
[0023] In diesem ist eine Antriebsvorrichtung 25, z.B. ein im Verlauf einer Längsmittelebene
26 angeordneter, mit einem Druckmedium, z.B. mit Druckluft, beaufschlagter Druckzylinder
27, z.B. ein kolbenstangenloser Linearzylinder 28, angeordnet, der insbesondere am
Boden 13 befestigt ist. Mit einem Mitnehmerelement 29 des Linearzylinders 28 ist eine
Endlamelle 30 der Gliederschürze 21 bewegungsfest gekuppelt. Ein Verstellweg 31 des
Mitnehmerelementes 29 entsprechend einem Hub des Linearzylinders 28 bewirkt eine Verstellung
der Gliederschürze 21 zwischen einer Schließ- und Öffnungsstellung, bei der die stirnseitige
Öffnung 8 und/oder die Deckfläche 22 für den Zugriff zum Behälter 3 gesperrt oder
freigegeben ist. Für den Behälter 3 sind auf den einander zugewandten Oberflächen
10, 11 der Seitenwände 6, 7 Auflagerelemente 32 vorgesehen, die z.B. aus einem in
Nuten 33 der Seitenwände 6, 7 eingeschobenen Blechwinkel 34 gebildet sind.
[0024] Weiters weist der Lagerbehälter 1 an seiner Rückwand 9 bevorzugt im Zwischenbodenbereich
24 Anschlußadapter 35 auf, z.B. einen Mehrfachstecker 36 für Steuerleitungen von im
Lagerbehälter 1 angeordneten Überwachungseinrichtungen 37, z.B. eine Lichtschrankenanordnung
38. Ein derartiger Anschlußadapter 35 ist auch für die Versorgung der Antriebsvorrichtung
25, z.B. mit dem Druckmedium, gegebenenfalls in Form einer Schnellkupplung 39 zum
Anschluß einer Versorgungsleitung vorgesehen.
[0025] Zur Betriebsüberwachung ist eine Identifizierungsvorrichtung 40 für den Behälter
3, z.B. ein Strichcodeleser 41 zum Erfassen von auf dem Behälter 3 angeordneten Strichcodes
42, als Überwachungseinrichtung 37 vorgesehen sein.
[0026] Weitere Überwachungseinrichtungen 37 können z.B. Gewichtssensoren 43 zur laufenden
Gewichtsnahme der Behälter 3 bilden, um damit Rückschlüsse auf den Befüllungsgrad
zu ziehen und etwaige Nachbeschaffungen von gefüllten Behältern 3 rechtzeitig zur
Vermeidung von Betriebsunterbrechungen zu veranlassen.
[0027] Auch Sperreinrichtungen 44 sind möglich, um eine lückenlose Kontrolle und Überwachung
des Austausches der Behälter 3 zu erhalten, um z.B. einen derartigen Austausch nur
von dazu befugtem Personal vorzunehmen.
[0028] All diese Überwachungseinrichtungen 37 sind intern mit dem Mehrfachstecker 36 als
Schnittstelle für den Informationstransfer verdrahtet und verkabelt und über diesen
z.B. mit einer externen Rechner- und/oder Steuervorrichtung 45 zur Überwachung und
Datenerfassung verbunden.
[0029] Dermaßen ausgestattete Lagerbehälter 1 sind besonders geeignet zum Einsatz bei Fertigungsverfahren,
z.B. teilautomatisierten Montageverfahren, und können bei geringem Platzbedarf für
die getrennte Bereitstellung unterschiedlicher Teile kombiniert werden.
[0030] Weiters ist auch, wie in Fig. 3 gezeigt, eine Ausführung möglich, bei der Forderungen
nach Dichtheit bezüglich Staub und Schmutz erfüllt sind, wobei hierbei die als Gliederschürze
21 ausgebildete Verschlußeinrichtung 2 auf einer dem Behälter 3 zugewandten Oberfläche
46 mit einem Dichtmaterial beschichtet sein kann bzw. der Behälter 3 an einer der
Gliederschürze 21 zugewandten Oberseite 47 mit einer Dichtlippe 48 versehen ist.
[0031] Wie weiters gezeigt, ist bei dieser Ausführung die Antriebsvorrichtung 25 für die
Gliederschürze 21 durch einen Spindeltrieb 49 gebildet, der von einem Elektromotor
50 angetrieben wird. Eine derartige Antriebsvorrichtung 25 ist kostengünstig, wenig
platzaufwendig und ermöglicht den Einsatz des Lagerbehälters 1 auch dann, wenn keine
Versorgung mit einem Druckmedium vorhanden ist.
[0032] Selbstverständlich sind über die gezeigten Ausführungsbeispiele hinausgehend noch
weitere Formen abgestimmt auf unterschiedliche Verwendungszwecke für den Lagerbehälfer
1 erfindungsgemäß möglich.
[0033] Zur Inbetriebnahme des Lagerbehälters 1 wird dieser, nachdem er an zentraler Stelle
z.B. in einem Zentrallager gemäß den Vorgaben der Auftragsvorbereitung mit den entsprechenden
Teilen bestückt wurde, zum Arbeitsplatz oder an eine Montagelinie transportiert. Nach
dem Anschluß von Versorgungsleitungen 51 für Energie und Steuerleitungen 52 zur Verbindung
mit der Rechner- und/oder Steuervorrichtung 45 kann eine Kontrolle auf Richtigkeit
der Zuordnung erfolgen. Dazu erhält die Rechner- und/oder Steuervorrichtung 45 die
entsprechenden Daten von der Überwachungseinrichtung 37. Ist das Kontrollergebnis
positiv, erfolgt über die Rechner- und/oder Steuervorrichtung 45 die Freigabe zur
Öffnung der Verschlußvorrichtung 2 durch Beaufschlagung der Antriebsvorrichtung 25
der Gliederschürze 21.
[0034] Selbstverständlich ist eine Inbetriebnahme und Anwendung des erfindungsgemäßen Lagerbehälters
1 auch manuell, also ohne Kommunikation mit der Rechner- und/oder Steuervorrichtung
45, möglich, wozu der Lagerbehälter 1 mit den entsprechenden Schaltelementen 53, z.B.
Ein-/Ausschalter, Not-Ausschalter, Pneumatikventil versehen sein kann.
[0035] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, daß zum besseren Verständnis
des Aufbaus des Lagerbehälters 1 dieser bzw. dessen Bestandteile teilweise unmaßstäblich
und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
Bezugszeichenaufstellung
[0036]
- 1
- Lagerbehälter
- 2
- Verschlußeinrichtung
- 3
- Behälter
- 4
- Distanzelement
- 5
- Systemprofil
- 6
- Seitenwand
- 7
- Seitenwand
- 8
- Öffnung
- 9
- Rückwand
- 10
- Oberfläche
- 11
- Oberfläche
- 12
- Befestigungsstütze
- 13
- Boden
- 14
- Stirnwandteil
- 15
- Deckwandteil
- 16
- Vertiefung
- 17
- Vertiefung
- 18
- Führungsanordnung
- 19
- Führungsfortsatz
- 20
- Lamelle
- 21
- Gliederschürze
- 22
- Deckfläche
- 23
- Abstand
- 24
- Zwischenbodenbereich
- 25
- Antriebsvorrichtung
- 26
- Längsmittelebene
- 27
- Druckzylinder
- 28
- Linearzylinder
- 29
- Mitnehmerelement
- 30
- Endlamelle
- 31
- Verstellweg
- 32
- Auflagerelement
- 33
- Nut
- 34
- Blechwinkel
- 35
- Anschlußadapter
- 36
- Mehrfachstecker
- 37
- Überwachungseinrichtung
- 38
- Lichtschrankenanordnung
- 39
- Schnellkupplung
- 40
- Identifizierungsvorrichtung
- 41
- Strichcodeleser
- 42
- Strichcode
- 43
- Gewichtssensor
- 44
- Sperreinrichtung
- 45
- Rechner- und/oder Steuervorrichtung
- 46
- Oberfläche
- 47
- Oberseite
- 48
- Dichtlippe
- 49
- Spindeltrieb
- 50
- E-Motor
- 51
- Versorgungsleitung
- 52
- Steuerleitung
- 53
- Schaltelement
1. Lagerbehälter mit zur Entnahme gelagerten Teilen, mit einem Boden (13), zwei durch
Distanzelemente distanziert zueinander gehaltenen Seitenwänden (6, 7), einer Rückwand
(9) und einer Deckfläche (22) und mit einer Verschlußeinrichtung (2) für eine Öffnung
(8) zur Entnahme der Teile, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerbehälter (1) einen Behälter (3) oder eine Palette zur Aufnahme der gelagerten
Teile beinhaltet und mit Auflagerelementen (32) für den Behälter (3) oder die Palette
versehen ist, dass die Verschlußeinrichtung (2) durch eine den Lagerbehälter (1) an
der Deckfläche (22) und an der stirnseitigen Öffnung (8) zwischen den Seitenwänden
(6, 7) zumindest bereichsweise überdeckende und mit einem Mitnehmerelement (29) einer
Antriebsvorrichtung (25) bewegungsgekuppelte Gliederschürze (21) gebildet ist und
dass Überwachungseinrichtungen (37) einer Identifizierungsvorrichtung (40), z.B. Sensoren
etc., in einem Innenraum des Lagerbehälters (1) angeordnet sind, die mit einem Anschlußadapter
(35) für den Energie- und Informationstransfer leitungsverbunden sind, wobei die Identifizierungsvorrichtung
(40) der Identifizierung der gelagerten Teile und der Steuerung der Verschlußeinrichtung
(2) und damit der Bereitstellung und Entnahme der Teile im Rahmen eines Fertigungs-
und/oder Montageprozesses dient.
2. Lagerbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (25) durch einen Linearantrieb gebildet ist, bei dem das
Mitnehmerelement (29) in zur Rückwand (9) senkrecht verlaufender Richtung verstellbar
ist.
3. Lagerbehälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Linearantrieb durch einen mit einem Druckmedium beaufschlagten Druckzylinder
(27), insbesondere kolbenstangenlosen Linearzylinder (28), gebildet ist.
4. Lagerbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (25) durch einen elektromotorisch betriebenen Spindeltrieb
(49) gebildet ist.
5. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in einander zugewandten Oberflächen (10, 11) der Seitenwände (6, 7) Führungsanordnungen
(18) für Führungsfortsätze (19) der Gliederschürze (21) angeordnet sind.
6. Lagerbehälter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsanordnungen (18) durch nutförmige Vertiefungen (16, 17) in den Seitenwänden
(6, 7) gebildet sind, die in etwa einen U-förmigen Verlauf aufweisen, wobei ein Schenkel
in etwa parallel zum Boden (13), ein Basisschenkel in etwa parallel zur Rückwand (9)
und ein weiterer Schenkel in etwa parallel zur Deckfläche (22) verläuft.
7. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperreinrichtung (44) zwischen Lagerbehälter (1) und Behälter (3) bzw. Palette
vorgesehen ist.
8. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen (37) an der Rückwand (9) oder an einer der Seitenwände
(6, 7) angeordnet sind.
9. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (13), die Seitenwände (6, 7) und die Rückwand (9) aus Kunststoff oder Metall
gebildet sind.
10. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gliederschürze (21) aus miteinander gekuppelten Lamellen (20) aus Kunststoff
und/oder Leichtmetall gebildet ist.
11. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Deckwand (15), die Rückwand (9) und den Boden (13) ausbildende Verkleidungselemente
aus Leichtmetall oder nichtrostendem Material gebildet sind.
12. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzelemente (4) durch Profile, insbesondere Systemprofile (5), gebildet sind.
13. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den einander zugewandten Oberflächen (10, 11) der Seitenwände (6, 7) zusätzliche
Ausnehmungen, z.B. Nuten angeordnet sind.
14. Lagerbehälter nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenwänden (6, 7) Bohrungen, z.B. Kanäle zur Aufnahme von Verbindungsleitungen
angeordnet sind.
1. Storage container designed to enable the removal of parts stored in it, having a base
(13), two side walls (6, 7) spaced at a distance apart from one another by spacing
elements, a rear wall (9) and a top face (22), also having a locking mechanism (2)
for an opening (8) through which the parts are removed, characterised in that the storage container (1) accommodates a container (3) or a pallet for receiving
the stored parts and is provided with bearing elements (32) for the container (3)
or pallet, the locking mechanism (2) being provided in the form of a linked apron
(21) covering at least certain regions of the storage container (1) at the top face
(22) and the front face opening (8) between the side walls (6, 7) which is coupled
in displacement with a driver element (29) of a drive mechanism (25), and monitoring
systems (37) of an identification system (40), e.g. sensors, are disposed in an interior
of the storage container (1), which are wired to a plug adapter (35) to enable a transfer
of power and data, whereby the identification system (40) is incorporated in a production
and/or assembly process and is used to identify the stored parts and control the locking
mechanism (2) and hence make ready and remove the parts.
2. Storage container as claimed in claim 1, characterised in that the drive mechanism (25) is a linear drive, in which the driver element (29) is displaceable
in a direction extending perpendicular to the rear wall (9).
3. Storage container as claimed in claim 2, characterised in that the linear drive comprises a cylinder (27) to which a pressurising medium is applied,
in particular a linear cylinder (28) without a piston rod.
4. Storage container as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the drive mechanism (25) is a spindle drive (49) driven by an electric motor.
5. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that guide mechanisms (18) for guide projections (19) of the linked apron (21) are disposed
in mutually facing surfaces (10, 11) of the side walls (6, 7).
6. Storage container as claimed in claim 5, characterised in that the guide mechanisms (18) are groove-shaped recesses (16, 17) in the side walls (6,
7), having a substantially U-shaped contour in which one leg extends substantially
parallel with the base (13), a base leg extends substantially parallel with the rear
wall (9) and another leg extends substantially parallel with the top face (22).
7. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that a locking device (44) is provided between storage container (1) and container (3)
or pallet.
8. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the monitoring systems (37) are disposed on the rear wall (9) or on one of the side
walls (6, 7).
9. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the base (13), the side walls (6, 7) and the rear wall (9) are made from plastic
or metal.
10. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the linked curtain (21) is made from mutually linked strips (20) of plastic and/or
lightweight metal.
11. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that cladding elements made from a lightweight metal or non-rusting material are provided
and form a top wall (15), the rear wall (9) and the base (13).
12. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that the spacing elements (4) are provided in the form of sections, in particular system
sections (5).
13. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that additional recesses, e.g. grooves, are provided in mutually facing surfaces (10,
11) of the side walls (6, 7).
14. Storage container as claimed in one or more of the preceding claims, characterised in that bores, e.g. ducts, are provided in the side walls (6, 7) to accommodate wiring.
1. Récipient de stockage avec des parties stockées pour l'enlèvement, avec un fond (13),
deux parois latérales (6, 7) maintenues à distance par des éléments d'écartement,
une paroi arrière (9) et une face de recouvrement (22) et avec une installation de
fermeture (2) pour une ouverture (8) pour l'enlèvement des parties, caractérisé en ce que le récipient de stockage (1) comporte un récipient (3) ou une palette pour la réception
des parties stockées et est pourvu d'éléments d'application (32) pour le récipient
(3) ou la palette, en ce que l'installation de fermeture (2) est formée par un tablier articulé (21) recouvrant
au moins par zones le récipient de stockage (1) à la face de recouvrement (22) et
à l'ouverture (8) au côté frontal entre les parois latérales (6, 7), et couplé en
mouvement avec un élément d'entraînement (29) d'un dispositif d'entraînement (25),
et en ce que des installations de surveillance (37) d'un dispositif d'identification (40), par
exemple des capteurs, etc. sont disposées dans un espace intérieur du récipient de
stockage (1) qui sont raccordées par ligne à un adaptateur de raccordement (35) pour
le transfert d'énergie et d'information, où le dispositif d'identification (40) sert
à l'identification des parties stockées et à la commande du dispositif de fermeture
(2) et donc à la mise à disposition et à l'enlèvement des parties dans le cadre d'un
processus de fabrication et/ou de montage.
2. Récipient de stockage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (25) est formé par un entraînement linéaire, où l'élément
d'entraînement (29) est déplaçable dans la direction s'étendant perpendiculairement
à la paroi arrière (9).
3. Récipient de stockage selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'entraînement linéaire est formé par un vérin de pression (27) chargé en fluide
sous pression, notamment un vérin linéaire (28) sans tige de piston.
4. Récipient de stockage selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le dispositif d'entraînement (25) est formé par une commande à broche électromotrice
(49).
5. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont disposées dans des surfaces (10, 11) orientées l'une vers l'autre des parois
latérales (6, 7) des agencements de guidage (18) pour des prolongements de guidage
(19) du tablier articulé (21).
6. Récipient de stockage selon la revendication 5, caractérisé en ce que les agencements de guidage (18) sont formés par des creux en forme de rainures (16,
17) dans les parois latérales (6, 7), qui ont une allure à peu près en forme de U,
où une branche s'étend à peu près parallèlement au fond (13), une branche de base
à peu près parallèlement à la paroi arrière (9) et une autre branche à peu près parallèlement
à la face de recouvrement (22).
7. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une installation de blocage (44) est prévue entre le récipient de stockage (1) et
le récipient (3) respectivement la palette.
8. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les installations de surveillance (37) sont disposées à la paroi arrière (9) ou à
l'une des parois latérales (6, 7).
9. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le fond (13), les parois latérales (6, 7) et la paroi arrière (9) sont réalisés en
matériau synthétique ou en métal.
10. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le tablier articulé (21) est formé par des lamelles (20) couplées les unes aux autres
en matériau synthétique et/ou en métal léger.
11. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'une paroi de recouvrement (15), la paroi arrière (9) et des éléments de revêtement
formant le fond (13) sont réalisés en métal léger ou en un matériau inoxydable.
12. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (4) sont formés par des profilés, notamment des profilés
de système (5).
13. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que sont ménagées dans les surfaces (10, 11) orientées l'une vers l'autre des parois
latérales (6, 7) des évidements additionnels, par exemple des rainures.
14. Récipient de stockage selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes,
caractérisé en ce que sont disposés dans les parois latérales (6, 7) des perçages, par exemple des canaux
pour la réception de lignes de connexion.

