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(11) |
EP 0 984 111 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2003 Patentblatt 2003/51 |
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Anmeldetag: 31.08.1998 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04B 2/78 |
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Trennwandanordnung
Partition assembly
Ensemble de séparation
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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08.03.2000 Patentblatt 2000/10 |
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Patentinhaber: Käuferle GmbH & Co. KG |
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86551 Aichach (DE) |
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Erfinder: |
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- Käuferle, Werner,
c/o Käuferle GmbH & Co. KG
86551 Aichach (DE)
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| (74) |
Vertreter: HOFFMANN - EITLE |
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Patent- und Rechtsanwälte
Arabellastrasse 4 81925 München 81925 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 247 811 DE-A- 2 610 570 FR-A- 1 460 053 US-A- 1 717 740
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DE-A- 2 300 226 DE-U- 7 343 173 GB-A- 2 215 004
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Trennwandanordnung, insbesondere für Kellerräume,
mit mehreren profilierten Wandelementen.
[0002] Für das Abtrennen von Raumbereichen oder zur Aufteilung von Räumen in kleinere Teilräume
werden üblicherweise Trennwandanordnungen verwendet, die aus einer Vielzahl an vertikal
nebeneinander oder horizontal übereinander angebrachten plattenförmigen Wandelementen
aufgebaut sind. Hierbei werden die Wandelemente beim Zusammenbau der Trennwandanordnung
an ihren Randabschnitten beispielsweise in vertikal angeordneten Halterungen oder
Stützen gehalten. Durch dieses vertikale oder horizontale Aneinanderreihen der einzelnen
Wandelemente werden flächige, senkrecht stehende Trennwände ausgebildet, deren Form
und Größe durch Anzahl und Abmessungen der Wandelemente bestimmt ist.
STAND DER TECHNIK
[0003] Aus der DE-GM 73 43 173 ist eine Schutzwand gegen Sicht und Luftzug, die als Gartenzaun
oder auch als Raumteiler in Hof und Garten verwendet wird, mit wellenförmig profilierten,
langgestreckten Wandteilen bekannt. Die Wandteile sind entlang ihrer Längserstreckung
horizontal ausgerichtet und derart übereinandergestapelt, daß sie an ihren Längsseiten
aneinanderliegen und eine aufrechtstehende Wand bilden. Dabei sind die einzelnen Wandteile
der Schutzwand durch ein stabförmiges Element miteinander verbunden, das durch in
den Wandteilen vorgesehene Lochungen geschoben ist. Die Lochungen gestatten auch einen
gewissen Luftdurchzug durch die Schutzwand. Ferner ist die Schutzwand durch Ineinanderschieben
der Wandteile in der Länge veränderbar. Dadurch läßt sich das System an steigendes
Gelände anpassen, indem die einzelnen Wandteile um eine oder mehrere Wellenbreiten
höher oder tiefer zueinander montiert werden.
[0004] Ferner ist in der DE-GM 93 07 256 ein Wandsystem beschrieben, das aus mehreren, entlang
ihrer Längserstreckung vertikal nebeneinander angeordneten, wellenprofilartigen Wandteilen
aufgebaut und somit in seiner Breite variierbar ist. Hierbei sind benachbarte Wandteile
an ihren Stoßfugen durch Winkelprofilstreifen miteinander verbunden.
[0005] Zur Befestigung für in Räumen oder Etagen angeordneten Trennwänden oder zur Halterung
von Verglasungen ist aus der DE 39 07 293 C2 eine Stütze bekannt, die vertikal verlaufend
durch zwei Leisten gebildet ist. Die beiden Leisten sind im Abstand zueinander angeordnet
und bilden zumindest einen U-förmigen Aufnahmeraum für ein Trennwandelement aus. Hierbei
wird das Trennwandelement zwischen den beiden Leisten sandwichartig erfasst. Bei dieser
bekannten Anordnung sind zwei getrennte Leisten, ein Halteelement und eine Befestigungsleiste,
sowie ein Befestigungsmittel zum Verbinden der beiden Leisten erforderlich. Durch
diesen mehrteiligen Aufbau wird die Halterung für die Trennwandelemente kompliziert.
[0006] Dadrüber hinaus ist aus EP-A-0 247 811 eine Trennwandanordnung bekannt, die aus Pfosten
besteht, welche als Doppel-T-Träger ausgebildet sind und zwei zueinander parallel
beabstandete Flanschflächen aufweisen. Zwischen diese beiden Flanschflächen ist ein
Gipswandelement einführbar und durch ein Klemmelement befestigbar. Kellerräumen in
separate Abteile zu schaffen, die einfach aufgebaut und leicht montierbar ist, wobei
gleichzeitig eine sichere Anordnung der Wandelemente in den Halteprofilen gewährleistet
ist.
[0007] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die im Anspruch 1 beschriebene Trennwandanordnung.
[0008] Demzufolge ist die erfindungsgemäße Trennwandanordnung, die insbesondere zum Aufteilen
von Kellerräumen in abschließbare Abteile vorgesehen ist, mit mehreren, in einem vorbestimmten
Raster profilierten und vorzugsweise dünnwandigen Wandelementen versehen. Die Profilierung
der Wandelemente trägt zur Versteifung der Wandelemente bei, wodurch der Zusammenbau
der Trennwandanordnung wesentlich erleichtert wird. Hierbei sind benachbarte Wandelemente
an ihren Randabschnitten im wesentlichen aneinander anliegend angeordnet. Die einzelnen
Wandelemente sind beispielsweise an ihren Längsrändern aneinanderliegend oder aneinandergrenzend
in senkrechter Richtung übereinandergestapelt und auf diese Art und Weise zu einer
Trennwand zusammengesetzt, die sich z.B. zwischen einem Boden und einer Decke eines
Raumes erstreckt. Die erfindungsgemäße Anordnung der Wandelemente gestattet, daß die
Wandelemente im wesentlichen ohne Ausbildung eines Zwischenraums an ihren Längsrändern
stumpf oder sich gegenseitig überlappend aneinandergefügt werden können und somit
eine geschlossene Abdeckfläche ausbilden. Zwischen den Längsrändern benachbarter Wandelemente
kann jedoch bereichsweise auch ein geringer Abstand vorhanden sein, beispielsweise
zu Lüftungszwecken. Dieser Abstand zwischen benachbarten Längsrändern kann jedoch
so gering gewählt werden, daß ein Eingriff zwischen zwei benachbarte Wandelemente
nicht möglich ist und die geschlossene Abdeckfläche im wesentlichen beibehalten wird.
Diese Ausbildung trägt zur Sicherung eines durch die Trennwandanordnung abgetrennten
Abteils gegen unbefugte Eingriffe bei.
[0009] In den vorliegenden Ausführungen werden unter dem Begriff "Längsränder" der Wandelemente
diejenigen Bereiche verstanden, die an einem Wandelement oben und unten vorhanden
sind, wenn das im allgemeinen rechteckförmige Wandelement senkrecht im Raum steht
und sich von links nach rechts erstreckend betrachtet wird. In dieser Ausrichtung
weisen die einzelnen Wandelemente selbstverständlich senkrecht zu der Zeichenebene
einer derartigen Darstellung eine gewisse Dicke auf, so daß sowohl an den seitlichen
Querrändern als auch an den beschriebenen Längsrändern schmale, langgestreckte Stirnseiten
entstehen. Somit bezeichnet erfindungsgemäß der Begriff "Längsränder" die an der senkrecht
aufgestellten Trennwand oben und unten befindlichen Bereiche der einzelnen Wandelemente.
Hingegen werden mit dem Begriff "Querränder" der Wandelemente die sich im wesentlichen
rechtwinklig zu den Längsrändern erstreckenden Bereiche rechts und links der jeweiligen
Wandelemente verstanden. Hierbei sind die Querränder im allgemeinen kürzer als die
Längsränder der Wandelemente ausgebildet. Jedoch können die Querränder auch länger
als die Längsränder eines Wandelements sein. Diese variable Formgebung der Längsränder
und Querränder der Wandelemente gestattet eine vielfältige Gestaltung der Trennwandanordnung,
so daß diese der jeweiligen gewünschten Raumgröße eines abzutrennenden Abteils sowohl
in der Höhe als auch in der Breite anpaßbar ist. Insbesondere ist durch die horizontale
Ausrichtung der Längsränder der Wandelemente gewährleistet, daß die Wandelemente an
ihren Längsrändern aneinandergesetzt und übereinander angeordnet werden können und
somit eine höhenvariable Trennwandanordnung ausgebildet wird.
[0010] Um die einzelnen Wandelemente zu einer Trennwandanordnung zusammenzubauen, sind diese
erfindungsgemäß an wenigstens einem ihrer Querränder in zumindest ein Halteprofil
einführbar. Das erfindungsgemäße Halteprofil verläuft dabei vorzugsweise vertikal,
insbesondere zwischen Boden und Decke eines Kellerraums, so daß die einzelnen Wandelemente
seitlich in das Halteprofil mit einer ihrer Stirnseiten einschiebbar sind und gehalten
werden. Hierbei ist ein jeweiliges Wandelement zwischen zwei im wesentlichen vertikal
verlaufenden Halteprofilen an seinen beiden Querrändern bzw. Stirnseiten in den Halteprofilen
vorzugsweise unter Ausbildung eines Zwischenraums mit Spiel eingefaßt.
[0011] Die sichere Verbindung der Wandelemente mit dem Halteprofil wird dadurch erreicht,
daß zumindest ein Klemmprofil in einen zwischen dem Halteprofil und den einzelnen
Wandelementen ausgebildeten Zwischenraum einbringbar ist. Dadurch wird die Verbindung
zwischen dem Halteprofil und den Wandelementen stabilisiert und gesichert. Ein Verrutschen
oder Verschieben der einzelnen Wandelemente in dem Halteprofil wird durch Verklemmen
mit dem Klemmprofil effektiv verhindert.
[0012] Der Gegenstand der Erfindung eignet sich insbesondere dazu, einen Kellerraum in einzelne
Abteile aufzuteilen, und gleichzeitig durch das Vorsehen der Trennwandanordnung einen
Sichtschutz und eine Sicherung bereitzustellen, so daß das Innere der auf diese Weise
abgetrennten Abteile von außen nicht eingesehen sowie vor einem unbefugten Eingriff
von außen geschützt werden kann.
[0013] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind in den weiteren Ansprüchen beschrieben.
[0014] Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind benachbarte Wandelemente
an ihren Randabschnitten derart aneinander anliegend angeordnet, daß sich die Randabschnitte
zumindest teilweise überlappen und ein Wandelement mit seiner Profilierung in die
korrespondierende Profilierung eines benachbarten Wandelements formschlüssig eingreift.
Aufgrund der ineinandergreifenden Überlappung sowie einem verrastbaren Aneinandersetzen
einer beliebigen, variablen Anzahl an einzelnen Wandelementen ist die gesamte Trennwandanordnung
höhenverstellbar und kann so nah wie möglich von dem Boden eines Raumes an dessen
Decke herangeführt werden. Somit ist ein durch die erfindungsgemäße Trennwandanordnung
abgetrenntes Abteil von außen nicht über die aufgestellte Trennwandanordnung zugänglich
und ein unbefugter Eingriff in das Kellerabteil kann verhindert werden.
[0015] Für eine formschlüssige Verbindung benachbarter Wandelemente bietet es Vorteile,
daß die Wandelemente eine Vielzahl an sich parallel zu den Längsrändern erstreckenden
Ausbuchtungen oder Rillen aufweisen. Hierdurch entsteht eine Profilierung der Wandelemente
nach Art eines Rasters. Diese rasterartige Profilierung kann in Form der langgestreckten
Ausbuchtungen oder Rillen, bei Betrachtung der Trennwandanordnung im aufgerichteten,
d.h. im wesentlichen senkrechten Zustand, horizontal und durchgängig über die gesamte
Breite eines jeweiligen Wandelemente von einem Querrand des Wandelementes zum anderen
verlaufen. Die langgestreckten Ausbuchtungen oder Rillen in den plattenförmigen, dünnwandigen
Wandelementen werden vorzugsweise durch Profilieren oder Pressen eingebracht. Die
benachbarten Wandelemente überlappen sich an ihren Längsrändern derart, daß eine Ausbuchtung
des einen Wandelements in eine entsprechende langgestreckte Vertiefung am benachbarten
Wandelement eingreift, und die Ausbuchtungen entlang ihrer Längserstreckungen über
die Breite der Wandelemente im Bereich der Längsränder ineinander zu liegen kommen.
Durch dieses Ineinandergreifen der rasterartigen Profilierung sind aneinandergrenzende
Wandelemente im Bereich ihrer Längsränder ineinanderlegt und werden auf einfache und
effektive Art und Weise miteinander verbunden. Darüber hinaus ist durch ein Verschieben
oder Versetzen der einzelnen Wandelemente relativ zueinander in den rasterartigen
Ausbuchtungen nach oben und/oder nach unten die Höhenverstellbarkeit der Trennwandanordnung
sichergestellt. Somit ist auch bei der Verwendung unterschiedlich großer Wandelemente
gewährleistet, daß die Höhe der Trennwandanordnung der jeweiligen Raumhöhe angepaßt
werden kann, so daß die Trennwandanordnung möglichst nahe an den Deckenbereich des
Kellerraumes herangebaut werden kann.
[0016] Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die rasterartigen Ausbuchtungen
oder Rillen der Wandelemente im Querschnitt trapezförmig. Die Ausbuchtungen können
im Querschnitt auch andere Formen, beispielsweise weitgehend wellenprofilartig, V-förmig,
sowie U-förmig, also wannenförmig und abgerundet, aufweisen. Mit anderen Worten eignen
sich für die genannten Ausbuchtungen beliebig geformte Konturen, die einen guten Eingriff
der Längsränder der Wandelemente gewährleisten. Darüber hinaus gestatten diese Ausbuchtungen
an dem in das Halteprofil eingeschobenen Querrand eines Wandelements einen gewissen
Luftzug zur Belüftung eines durch die Trennwandanordnung abgetrennten Abteils.
[0017] Ferner ist es für die Ausbildung des Rasters beziehungsweise der Profilierung der
Wandelemente vorteilhaft, daß die Wandelemente eine Vielzahl an nockenförmigen Ausbuchtungen
oder Vorsprüngen aufweisen. Diese Nocken oder Vorsprünge können beispielsweise bei
der Verwendung von Stahlblech für die Wandelemente in das Material eingepreßt sein.
Dabei bilden die nockenförmigen Ausbuchtungen oder Vorsprünge das Raster derart aus,
daß benachbarte Wandelemente an ihren Randabschnitten über korrespondierende nockenförmige
Raster formschlüssig ineinandergreifen.
[0018] Für die Befestigung der Trennwandanordnung im Raum bietet es Vorteile, daß das Halteprofil
als eine Stütze ausgebildet ist, die an ihrem oberen Ende erste Befestigungsmittel
zum Anbringen der Stütze an einer Decke oder einem Träger und an ihrem unteren Ende
zweite Befestigungsmittel zum Anbringen der Stütze an einem Boden des Kellerraums
aufweist. Diese Befestigungsmittel können in jeder geeigneten Weise, beispielsweise
in Form von Winkeln, Teleskophaltern, Platten oder dergleichen ausgebildet sein.
[0019] Für eine Verbreiterung der Trennwandanordnung ist es vorteilhaft, daß zwei Halteprofile
spiegelsymmetrisch zueinander und dicht nebeneinander angeordnet sind, so daß diese
eine Doppelstütze ausbilden. Hierbei sind die in die jeweiligen Halteprofile eingeschobenen
Wandelemente rechts und links, beidseitig der Doppelstütze angeordnet, so daß sich
insgesamt eine flächige, im wesentlichen ebene Vorderfront der Trennwandanordnung
ergibt. In diesem Zusammenhang bietet es für einen Zusammenhalt der Trennwandanordnung
Vorteile, wenn die beiden Halteprofile zumindest stellenweise miteinander verschweißt
oder aber durch geeignete Verbindungsmittel, beispielsweise Schrauben oder Nieten,
miteinander verbunden sind. Ferner können die Halteprofile auch an der Decke über
die Befestigungsmittel dicht nebeneinander angebracht sein, wobei die oben beschriebenen
Verbindungsmittel entfallen können. Zur Gestaltung von Eckbereichen der Trennwandanordnung
ist es hingegen vorteilhaft, zwei Halteprofile rechtwinklig oder in einem anderen
beliebigen Winkel zueinander anzuordnen. Dadurch kommen die beidsseitig in die Halteprofile
eingeschobenen Trennwandelemente rechtwinklig oder in einem beliebigen Winkel zueinander
zu liegen, so daß jede gewünschte Raumform für ein Abteil aus dem Kellerraum abtrennbar
ist.
[0020] Zur sicheren Anordnung der Wandelemente hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn
sich die Wandelemente derart zwischen zwei Halteprofilen erstrecken, daß die zwei
Halteprofile eine Einfassung für diese Wandelemente ausbilden. Diese Einfassung gewährleistet
zum einen eine leichte Montage der Trennwandanordnung durch einfaches Einschieben
der Wandelemente in die Halteprofile und zum anderen eine sichere Befestigung und
Zusammenhalt der Wandelemente an ihren Querrändern.
[0021] Im Zusammenhang mit Trennwandanordnungen der erfindungsgemäßen Art kann grundsätzlich
jede Art von Türanordnung eingesetzt werden. Zweckmäßig ist es jedoch, wenn eine derartige
Türe ein Türblatt aufweist, das aus einem Rahmen und einer Füllung besteht. Der Rahmen
kann dabei aus Halteprofilen gebildet sein, wie sie erfindungsgemäß für die Wandelemente
der Trennwandanordnung eingesetzt werden. Für die Füllung des Türblattes wiederum
kann dasselbe Material wie für die profilierten Wandelemente verwendet werden.
[0022] Ein in dieser Weise gestaltetes Türblatt kann am Halteprofil des dem Türblatt benachbarten
Wandelementes über ein Scharnier oder eine Gelenk- oder Klappenverbindung gelenkig
befestigt sein. Das dem Scharnier oder der Gelenk- oder Klappenverbindung gegenüberliegende
Rahmenteil des Türblattes wiederum kann einen Verriegelungsmechanismus im Form eines
Schlosses oder dergleichen tragen, dessen Riegel mit dem anschließenden Halteprofil
des anschließenden Wandelementes in Verbindung stehen kann.
[0023] Für die Formgebung des Halteprofils hat es sich ferner als vorteilhaft erwiesen,
daß dieses eine im wesentlichen U-förmige Querschnittsform aufweist. Hierbei werden
die einzelnen Wandelemente auf einfache Art und Weise zwischen die beiden Schenkel
des U-förmigen Profils eingesteckt. Darüber hinaus ist die U-förmige Querschnittsform
leicht zu fertigen, so daß die Herstellungskosten gering gehalten werden können.
[0024] In diesem Zusammenhang wird es bevorzugt, daß das Halteprofil mit der im wesentlichen
U-förmigen Querschnittsform einen langen und einen kurzen Schenkel aufweist. Hierbei
werden die einzelnen Wandelemente beim Einschieben in das Halteprofil durch den langen
Schenkel geführt, so daß sich die Montage wesentlich vereinfacht.
[0025] Ferner bietet es Vorteile, daß der kurze Schenkel an seinem freien Ende im wesentlichen
rechtwinklig zu dem langen Schenkel hin abgeknickt ausgebildet ist. Diese Querschnittsform
gestattet ein besonders leichtes Einführen der Stirnseiten der Wandelemente in das
Halteprofil, da zum einen eine Aufnahmeöffnung zum Einschieben der einzelnen Wandelemente
und zum anderen ein Innenraum zum Ausrichten der eingeschobenen Wandelemente ausgebildet
ist. Dabei hat sich eine im wesentlichen sigmaförmige Querschnittsform als vorteilhaft
gezeigt. Alternativ kann auch jede andere Querschnittsform für das Halteprofil verwendet
werden, die eine zum Einführen der Wandelemente ausreichend dimensionierte Aufnahmeöffnung
aufweist und gleichzeitig eine sichere Anordnung der Wandelemente gewährleistet.
[0026] Zum Verspannen und Festklemmen der Wandelemente in dem Halteprofil bietet es Vorteile,
wenn das Klemmprofil ein Federelement ist. Hierbei wird das Federelement, das beispielsweise
als Klammer ausgebildet ist, nach dem Einsetzen der Wandelemente in das Halteprofil
zwischen dem Halteprofil und den Wandelementen eingeschoben, wobei durch eine Rückstellkraft
des Federmaterials ein kraftschlüssiger Halt der Wandelemente in dem Halteprofil sichergestellt
ist. Somit dient das Federelement als eine Art Federkupplung zwischen Halteprofil
und den einzelnen Wandelementen. Vorzugsweise ist hierbei das Federelement einstückig
und langgestreckt ausgebildet, so daß dieses vertikal entlang der gesamten Höhe der
Trennwand zwischen das Halteprofil und die Wandelemente eingesteckt werden kann. Jedoch
kann das Federelement auch mehrteilig aufgebaut sein, wobei einzelne Federelemente
in bestimmten Abständen zwischen Wandelement und Halteprofil eingeklemmt werden. Die
einstückige Ausbildung des Federelementes gewährleistet eine besonders feste Verbindung,
da das an dem Halteprofil festgeklemmte Klemmprofil die Trennwandanordnung zusätzlich
stabilisiert.
[0027] Für ein formschlüssiges Halten der Wandelemente in dem Halteprofil hat es sich ferner
als vorteilhaft erwiesen, daß das Klemmprofil aus einem Kunststoff oder Gummi hergestellt
ist. Hierbei wird das Klemmprofil beispielsweise als ein Kunststoffelement oder ein
Gummiflansch zwischen Halteprofil und Wandelement eingeschoben, so daß das Klemmprofil
gegen das Halteprofil verspannt ist. Grundsätzlich können die Wandelemente, das Klemmprofil
sowie die übrigen Teile der Trennwandanordnung einschließlich des Klemmprofiles und
der Befestigungsmittel aus jedem beliebigen geeigneten Material bestehen. Vorteilhaft
ist es jedoch, wenn diese Teile aus Korrosionsschutzgründen aus Aluminium oder aus
verzinktem Stahl bestehen.
[0028] Sofern sich die Profilierung der Wandelemente bis in den Bereich der Querränder erstreckt,
ist auch bei Wandelementen ohne Öffnungen eine gewisse Belüftung im Bereich der Querränder
sichergestellt, wie auch ein Blick auf das Ausführungsbeispiel (Fig. 3 bis 5) zeigt.
[0029] Zum zusätzlichen Belüften der durch die Trennwandanordnung abgetrennten Teilräume
ist es jedoch vorteilhaft, daß die Wandelemente Öffnungen aufweisen. Bei der Verwendung
eines Metallblechs für die Wandelemente sind diese Öffnungen vorzugsweise aus dem
Metallblech ausgestanzt. Die Öffnungen können verschiedenartige Formen aufweisen,
beispielsweise runde, geschlitzte, dreieckförmige, polygonale und/oder rechteckförmige
Konturen. Beim Aufstellen der Trennwandanordnung in feuchten oder schlecht belüfteten
Kellerräumen bietet es ferner Vorteile, die Öffnungen siebartig in den Wandelementen
auszubilden.
[0030] Um einen Sichtschutz von außen in die Kellerräume zu gewährleisten, wird es hingegen
bevorzugt, nur teilweise Öffnungen vorzusehen oder sogar vollständig ungelochte Wandelemente
zu verwenden.
[0031] Für die Sicherung der Wandelement an den Halteprofilen hat es sich als vorteilhaft
erwiesen, die Wandelemente an dem Halteprofil mittels geeigneter Verbindungselemente
zu befestigen. Hierbei sind einzelne oder mehrere Wandelemente beispielsweise mit
Schrauben oder Nieten an dem Halteprofil angebracht. Die Ausbildung dieser zusätzlichen
Verbindung gewährleistet, daß die Wandelemente nach dem Zusammenbau nicht mehr aus
den Halteprofilen herausgeschoben werden können, ohne die Verbindungselemente zu lösen.
Bei einem Anbringen der Verbindungselemente an der Innenseite der Trennwandanordnung,
d.h. an der zum Inneren des durch die Trennwandanordnung abgeteilten Abteils weisende
Seite, kann ein unbefugtes Eindringen von außen in den durch die Trennwandanordnung
abgetrennten Innenraum somit verhindert werden. Ferner ist auch eine Befestigung ohne
Verbindungselemente, wie z.B. ein Verschweißen der Wandelemente mit dem Halteprofil,
möglich.
[0032] Wie bereits dargestellt, kann das Halteprofil der erfindungsgemäßen Trennwandanordnung
als Stütze ausgebildet sein, die an ihrem oberen Ende mit ersten Befestigungsmitteln
an einer Decke oder einem Träger und mit ihrem unteren Ende mit zweiten Befestigungsmitteln
am Boden befestigt werden kann.
[0033] Grundsätzlich können diese ersten und zweiten Befestigungsmittel in jeder geeigneten
Weise ausgestaltet sein. Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die ersten und/oder
zweiten Befestigungsmittel eine höhenverstellbare Befestigungseinrichtung, beispielsweise
eine Teleskopanordnung, aufweisen. Mittels einer derartigen Ausgestaltung kann das
als Stütze dienende Halteprofil auf einfache Weise unterschiedlichen Raumhöhen angepaßt
werden und Toleranzen in der Höhe ohne zusätzliche Mittel ausgleichen.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0034] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines beispielhaft in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Teil-Vorderansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Trennwandanordnung;
- Fig. 2
- in vergrößertem Maßstab eine Teilansicht eines Schnittes entlang der Ebene II-II in
der Fig. 1;
- Fig. 3
- in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang der Ebene III-III der Fig. 1;
- Fig. 4
- in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang der Ebene IV-IV in der Fig. 1; und
- Fig. 5
- in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang der Ebene V-V der Fig. 1.
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
[0035] In Fig. 1 ist eine Trennwandanordnung aus Stahlblech in einer teilweise dargestellten
Vorderansicht gezeigt. Gemäß der Darstellung von Fig. 1 weist die Trennwandanordnung
2 mehrere profilierte Wandelemente 4 auf, die an ihren Querrändern 6 seitlich in Halteprofile
8 eingeführt sind. Die einzelnen profilierten Wandelemente 4 erstrecken sich jeweils
zwischen zwei Halteprofilen 8, so daß Längsränder 10 der Wandelemente 4 rechtwinklig
zu den vertikal angeordneten Halteprofilen 8 ausgerichtet sind. Im vorliegenden Fall
überlappen sich benachbarte Wandelemente 4 in ihren Randabschnitten an den Längsrändern
10, so daß die einzelnen Wandelemente 8 über eine rasterartige Profilierung bzw. ein
Raster 12 an ihren Längsrändern 10 ineinandergreifen. Hierbei sind in der Zeichnung
die Längsränder 10 in den sich überlappenden Bereichen zweier benachbarter Wandelemente
4 nicht zu erkennen. Die rasterartige Profilierung 12 erstreckt sich parallel zu den
Längsrändern 10 der Halteprofile 8 und ist in Form von Ausbuchtungen in die aus Stahlblech
ausgebildete Wandelemente 4 eingedrückt. Im vorliegenden Fall sind die einzelnen Wandelemente
4 ungelocht, so daß ein Sichtschutz von außen in das Innere eines abgetrennten Kellerabteils,
das sich hinter der in Fig.1 gezeigten Trennwandanordnung 2 befindet, sichergestellt
ist.
[0036] Die in der Fig. 1 dargestellte Trennwandanordnung 2 ist senkrecht zwischen einem
Boden 14 und einer Decke 16 eines Kellerraums aufgestellt und durch nicht gezeigte
höhenausgleichende Befestigungseinrichtungen, die an den Enden der Halteprofile 8
angebracht sein können, mit der Decke 16 und dem Boden 14 verbunden. Zusätzlich ist
in der Fig. 1 eine Tür 18 zu erkennen, die einen Zugang in das durch die Trennwandanordnung
2 abgetrennte Kellerabteil ermöglicht. An beiden Seiten der Tür 18 (im Anschluß an
die Querränder 6 der Wandelemente 4 der Tür 18) sind jeweils zwei Stützen 8 vertikal
und parallel dicht nebeneinander vorgesehen. Im Bereich des Türblattes sind die Stützen
8 an einer Seite der Tür 18 (die in Fig.1 rechts dargestellte Seite) gelenkig miteinander
verbunden und an der anderen Seite (die in Fig.1 links dargestellte Seite der Tür)
über eine nicht gezeigte Verriegelungseinrichtung miteinander verschließbar.
[0037] Ferner ist in Fig. 2 in einer vergrößerten TeilSchnittansicht entlang der Linie II-II
in Fig. 1 die Kontur der Profilierung 12 eines der Wandelemente 4 dargestellt. Im
vorliegenden Fall sind sich durchgehend über die gesamte Breite eines Wandelementes
4 parallel zu den Längsrändern 10 erstreckende Ausbuchtungen 20 in das aus Blech hergestellte
Wandelemente 4 eingedrückt, so daß sich eine rasterartige Profilierung 12 ergibt.
Hierbei weisen die einzelnen Ausbuchtungen 20 eine trapezförmige Kontur auf. Im zusammengesetzten
Zustand der Wandelemente 4 greifen die Ausbuchtungen 20 benachbarter Wandelemente
4 ineinander ein, wobei die Ausbuchtung 20 eines Wandelementes 4 in der Ausbuchtung
20 des benachbarten Wandelementes 4 zu liegen kommt. Durch diesen Eingriff werden
die einzelnen Wandelemente 4 im Bereich ihrer Längsränder 10 aneinander gekoppelt.
Die Ausbuchtungen 20 können im Querschnitt auch andere Formen, beispielsweise weitgehend
V-förmig, sowie U-förmig, also wannenförmig und abgerundet, aufweisen. Mit anderen
Worten eignen sich für die genannten Ausbuchtungen 20 beliebig geformte Konturen,
die einen guten Eingriff der Längsränder 10 der Wandelemente 4 gewährleisten.
[0038] In Fig. 3 ist das Halteprofil 8 mit eingeführtem Wandelement 4 und einem Klemmprofil
22 im Querschnitt dargestellt. Das Halteprofil 8 weist eine im wesentlichen sigmaförmige
Querschnittskontur auf, so daß das Trennwandelement 4 und das Klemmprofil 22 in einen
durch das Halteprofil 8 ausgebildeten Innenraum 26 eingeschoben werden können. Beim
Zusammenbau wird zuerst das Trennwandelement 4 durch eine in der Kontur des Halteprofils
ausgebildete Ausnehmung 28 in das Halteprofil 8 eingeschoben und anschließend durch
Einfügen des Klemmprofils 22 in einen zwischen dem Halteprof il 8 und dem Trennwandelement
4 ausgebildeten Zwischenraum 30 in der Ausnehmung 28 gesichert. Dadurch wird das Trennwandelement
4 in dem Halteprofil 8 festgeklemmt. Im vorliegenden Fall besteht sowohl das Halteprofil
8 als auch das Klemmprofil 22 aus einem verzinkten Stahlblech. Ferner umfaßt das Klemmprofil
22 zwei unterschiedlich lange Schenkel und ist im wesentlichen U-förmig ausgebildet.
Aufgrund der Rückstellkräfte des im zusammengedrückten Zustand zwischen das Halteprofil
8 und das Wandelement 4 eingeschobenen Klemmprofils 22 wird daher die Trennwandanordnung
2 kraftschlüssig zusammengehalten. Das in Fig. 3 gezeigte Halteprofil 8 bildet gleichzeitig
eine Stütze 8 der Trennwandanordnung 2 aus. Sofern die Trennwandanordnung in Fig.
1 nach rechts erweitert werden soll, wird an das Halteprofil 8 an dessen Seitenfläche
25 ein weiteres Halteprofil spiegelsymmetrisch angesetzt. Auf diese Weise wird eine
Doppelstütze gebildet, in die von beiden Seiten Wandelemente 4 eingeschoben werden
können.
[0039] Die Fig. 4 und 5 zeigen schematisch die Trennwandanordnung im Bereich einer Tür.
[0040] Die Besonderheit dieser Türe besteht darin, daß der Rahmen des Türblattes aus Halteprofilen
8 gebildet ist, die den Halteprofilen der übrigen Trennwandanordnung entsprechen.
In die Halteprofile 8 des Türrahmens sind als Türfüllung Wandelemente 4 eingeschoben
und mittels Klemmprofilen 22 kraftschlüssig gehalten.
[0041] Wie aus Fig. 4 hervorgeht, ist das Türblatt mit einer Verriegelungseinrichtung 32
ausgestattet, deren Riegel 36 in ein Schließblech 34 eingreift, welches an dem als
Stütze für die Trennwandanordnung ausgebildeten Halteprofil 8 befestigt ist.
[0042] In Fig. 5 wiederum ist das Scharnier 38 des Türblattes erkennbar, welches einerseits
an dem als Stütze für die Trennwandanordnung ausgebildeten Halteprofil 8 und zum anderen
an dem aus demselben Profilmaterial hergestellten Rahmen des Türblattes befestigt
ist.
[0043] Wie bereits dargestellt, können die Klemmprofile in verschiedenster Weise ausgebildet
sein. So ist in den Fig. 3 und 4 ein Klemmprofil 22 in Form einer Art Blattfeder oder
Spange dargestellt. In Fig. 5 wiederum ist ein Klemmprofil 22 erkennbar, welches als
Gummielement ausgestaltet ist. Beide Klemmprofile halten das Wandelement 4 kraftschlüssig
in seiner Lage im jeweiligen Halteprofil 8.
[0044] Im Bedarfsfall kann der Spalt zwischen der als Stütze für die Trennwandanordnung
dienenden Halteprofile 8 und dem Rahmen der Türe durch eine Blende abgedeckt werden,
die in den Fig. 4 und 5 jedoch nicht dargestellt ist.
1. Trennwandanordnung (2), insbesondere für Kellerräume, umfassend:
- mehrere, in einem Raster profilierte Wandelemente (4) mit Längsrändern (10) und
Querrändern (6), wobei benachbarte Wandelemente (4) an ihren Randabschnitten im wesentlichen
aneinander anliegend angeordnet sind,
- zumindest ein Halteprofil (8), in das die einzelnen Wandelemente (4) an wenigstens
einem ihrer Querränder (6) einführbar sind, und
- zumindest ein Klemmprofil (22), das eine Verbindung zwischen dem Halteprofil (8)
und den Wandelementen (4) stabilisiert,
- dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Wandelemente (4) sich an ihren Randabschnitten zumindest teilweise überlappen,
wobei Profilierungen (12) der benachbarten Wandelemente (4) formschlüssig ineinandergreifen.
2. Trennwandanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (4) eine Vielzahl an parallel zu den Längsrändern (10) verlaufenden,
langgestreckten Ausbuchtungen (20) aufweisen.
3. Trennwandanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbuchtungen (20) der Wandelemente (4) im Querschnitt trapezförmig ausgebildet
sind.
4. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (4) eine Vielzahl an nockenförmigen Ausbuchtungen (20) umfassen.
5. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (8) eine Stütze ausbildet, die an ihrem oberen Ende erste Befestigungsmittel
zum Anbringen der Stütze an einer Decke (16) oder einem Träger und an ihrem unteren
Ende zweite Befestigungsmittel zum Anbringen an einem Boden (14) eines Raumes aufweist.
6. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halteprofile (8) spiegelsymmetrisch zueinander und dicht nebeneinander angeordnet
sind.
7. Trennwandanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteprofile (8) miteinander verbunden sind.
8. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wandelemente (4) derart zwischen zwei Halteprofilen (8) erstrecken, daß
die zwei Halteprofile (8) eine Einfassung für diese Wandelemente (4) ausbilden.
9. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Stützen (8) ein Tüorblatt ausgebildet ist.
10. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (8) eine im wesentlichen U-förmige Querschnittsform aufweist.
11. Trennwandanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das U-förmige Profil einen langen und einen kurzen Schenkel aufweist.
12. Trennwandanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der kurze Schenkel an seinem freien Ende im wesentlichen rechtwinklig zu dem langen
Schenkel hin abgeknickt ausgebildet ist.
13. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmprofil (22) ein Federelement ist.
14. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmprofil (22) aus Kunststoff, Gummi, Stahl oder Aluminium hergestellt ist.
15. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (8), die Wandelemente (4), das Klemmprofil (22) sowie die anschließenden
Teile aus Stahlblech oder Stahlprofilen hergestellt sind.
16. Trennwandanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteprofil (8), die Wandelemente (4), das Klemmprofil (22) sowie die anschließenden
Teile aus Stahlblech oder Stahlprofilen verzinkt sind.
17. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (4) Öffnungen aufweisen.
18. Trennwandanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandelemente (4) an dem Halteprofil (8) mittels Verbindungselementen verbunden
sind.
19. Trennwandanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und/oder zweiten Befestigungsmittel als Befestigungseinrichtung ausgebildet
sind.
20. Trennwandanordnung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel eine Teleskopanordnung umfassen.
1. Partition wall arrangement (2), in particular for basement rooms, comprising:
- a plurality of wall elements (4) shaped in a grid having longitudinal edges (10)
and transverse edges (6), wherein adjacent wall elements (4) are arranged substantially
to fit against one another at their edge sections,
- at least one retaining profile (8) into which the individual wall elements (4) are
introduceable at least at one of their transverse edges (6), and
- at least one clamping profile (22) which stabilises a joint between the retaining
profile (8) and the wall elements (4),
- characterised in that adjacent wall elements (4) partly overlap at their edge sections, wherein profiled
sections (12) of the adjacent wall elements (4) engage in one another in form-fitting
manner.
2. Partition wall arrangement according to Claim 1, characterised in that the wall elements (4) possess numerous elongated indentations (20) running parallel
to the longitudinal edges (10).
3. Partition wall arrangement according to Claim 2, characterised in that the indentations (20) in the wall elements (4) are constructed with a trapezoidal
cross-section.
4. Partition wall arrangement according to one of claims 1 to 3, characterised in that the wall elements (4) comprise numerous cam-shaped indentations.
5. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the retaining profile (8) forms a bracket which at its upper end possesses first
fastening means for attaching the bracket to a ceiling (16) or a support and at its
lower end has second fastening means for attaching second fastening means for attaching
to a floor (14) of a room.
6. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 5, characterised in that two retaining profiles (8) are arranged close beside one another with mirror-image
symmetry relative to one another.
7. Partition wall arrangement according to Claim 6, characterised in that the retaining profiles (8) are joined to one another.
8. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the wall elements (4) extend between two retaining profiles (8) in such a way that
the two retaining profiles (8) form an enclosure for these wall elements (4).
9. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 8, characterised in that between two brackets (8) a door leaf is formed.
10. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the retaining profile (8) has a substantially U-shaped cross-sectional shape.
11. Partition wall arrangement according to Claim 10, characterised in that the U-shaped profile has a long and a short limb.
12. Partition wall arrangement according to Claim 11, characterised in that at its free end the short limb is constructed bent substantially at right angles
towards the long limb.
13. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the clamping profile (22) is a spring element.
14. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 12, characterised in that the clamping profile (22) is manufactured from plastic, rubber, steel or aluminium.
15. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 14, characterised in that the retaining profile (8), the wall elements (4), the clamping profile (22) and the
adjoining parts are manufactured from sheet steel or steel profiles.
16. Partition wall arrangement according to Claim 15, characterised in that the retaining profile (8), the wall elements (4), the clamping profile (22) and the
adjoining parts composed of sheet steel or steel profiles are galvanized.
17. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 15, characterised in that the wall elements (4) have openings.
18. Partition wall arrangement according to one of Claims 1 to 17, characterised in that the wall elements (4) are joined at the retaining profile (8) by means of connecting
elements.
19. Partition wall arrangement according to Claim 5, characterised in that the first and/or second fastening means are constructed as a fastening device.
20. Partition wall arrangement according to Claim 19, characterised in that the fastening means comprise a telescopic arrangement.
1. Ensemble de parois de séparation (2), en particulier pour des locaux en cave, comprenant
:
- une pluralité d'éléments de paroi (4), profilés et agencés de façon tramée avec
des bords longitudinaux (10) et des bords transversaux (6), des éléments de paroi
(4) voisins étant disposés sensiblement en appui les uns sur les autres sur leurs
tronçons de bordure,
- au moins un profil de maintien (8), dans lequel sont susceptible d'être insérés
les différents éléments de paroi (4) sur au moins un de leurs bords transversaux (6),
et
- au moins un profil de serrage (22), stabilisant une liaison entre le profilé de
maintien (8) et les éléments de paroi (4),
- caractérisé en ce que des éléments de paroi (4) voisins se chevauchent au moins partiellement à leurs tronçons
de bordure, des profilages (12) des éléments de paroi (4) voisins s'engageant les
uns dans les autres en établissant une liaison à ajustement de formes.
2. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments de paroi (4) présentent une pluralité de bosses sortantes (20) allongées,
s'étendant parallèlement aux bords longitudinaux (10).
3. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 2, caractérisé en ce que les bosses sortantes (20) des éléments de paroi (4) sont à section transversale à
forme trapézoïdale.
4. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les éléments de paroi (4) comprennent une pluralité de bosses sortantes (20) en forme
d'ergot.
5. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le profilé de maintien (8) forme un appui, présentant, sur son extrémité supérieure,
des premiers moyens de fixation pour le montage de l'appui sur un plafond (16) ou
un support et, sur son extrémité inférieure, des deuxièmes moyens de fixation, pour
le montage sur un sol (14) d'un local.
6. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que deux profilés de maintien (8) sont disposés l'un par rapport à l'autre en répondant
à une symétrie spéculaire et très près l'un à côté de l'autre.
7. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 6, caractérisé en ce que les profilés de maintien (8) sont reliés ensemble.
8. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments de paroi (4) s'étendent entre deux profilés de maintien (8), de manière
que les deux profilés de maintien (8) forment un châssis pour ces éléments de paroi
(4) .
9. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'un battant de porte est réalisé entre deux appuis (8).
10. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le profilé de maintien (8) présente une section transversale sensiblement en forme
de U.
11. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 10, caractérisé en ce que le profilé en forme de U présente une branche longue et une branche courte.
12. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 11, caractérisé en ce que la branche courte est réalisée, sur son extrémité libre, sensiblement coudée à angle
droit par rapport à la branche longue.
13. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le profil de serrage (22) est un élément élastique.
14. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que le profilé de serrage (22) est fabriqué en matière synthétique, caoutchouc, acier
ou aluminium.
15. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le profilé de maintien (8), les éléments de paroi (4), le profilé de serrage (22),
ainsi que les pièces raccordées sont fabriquées en tôle d'acier ou en profilés d'acier.
16. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 15, caractérisé en ce que le profilé de maintien (8), les éléments de paroi (4), le profilé de serrage (22),
ainsi que les pièces raccordées, en tôle d'acier ou en profilés d'acier, sont zingués.
17. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les éléments de paroi (4) présentent des ouvertures.
18. Ensemble de parois de séparation selon l'une des revendications 1 à 17, caractérisé en ce que les éléments de paroi (4) sont reliés au profilé de maintien (8), à l'aide d'éléments
de liaison.
19. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 5, caractérisé en ce que les premiers et/ou deuxièmes moyens de fixation sont réalisés sous la forme de dispositifs
de fixation.
20. Ensemble de parois de séparation selon la revendication 19, caractérisé en ce que les moyens de fixation comprennent un agencement télescopique.