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(11) |
EP 0 984 708 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.2003 Patentblatt 2003/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.03.1999 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/CH9900/101 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/4459 (10.09.1999 Gazette 1999/36) |
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| (54) |
STANDSCHIRM
UPRIGHT SHADE
PARASOL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT |
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Priorität: |
07.03.1998 CH 54998
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2000 Patentblatt 2000/11 |
| (73) |
Patentinhaber: Steiner, Walter |
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CH-8311 Brütten (CH) |
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Erfinder: |
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- Steiner, Walter
CH-8311 Brütten (CH)
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| (74) |
Vertreter: Felber, Josef |
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Felber & Partner AG
Dufourstrasse 116
Postfach 105 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 200 571 WO-A-92/15218 FR-A- 2 238 448
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EP-A- 0 392 989 DE-A- 19 519 034 US-A- 4 928 718
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Standschirm zum Einsatz als Sonnenschirm, Gartenschirm,
Marktschirm usw. Dieser Schirm weist ein zentrales Standrohr mit einem Schirmgestänge
auf, sowie ein Schirmtuch als Dachhaut, welche im geöffneten Zustand die Dachstreben
überspannt.
[0002] Garten-, Sonnen- und Marktschirme sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Ein
besonders weit entwickelter Schirm ist aus der PCT/DE92/00155 bekanntgeworden. Er
weist drei Kronen auf, nämlich eine Endkrone, welche die Spitze des Schirmes bildet
und sich beim Schliessen des Schirmes nach oben bewegt, eine in der Höhe fixe Krone,
die fest am Standrohr montiert ist und für die Koordination der Schliess- und Oeffnungsbewegung
des Schirmgestänges nötig ist, sowie eine Läuferkrone, an welcher die Schirmstreben
angelenkt sind und die am Standrohr auf und ab bewegbar ist. Zwischen den Dachstreben
und der fixen Krone sind dabei weitere Hilfsstreben angeordnet, welche ebenfalls eine
Koordinationsaufgabe beim Oeffnen und Schliessen des Schirmes übernehmen. Bei der
Oeffnungsbewegung laufen die beiden beweglichen Kronen aufeinander zu, das heisst
die Endkrone bewegt sich abwärts und die Läuferkrone aufwärts und gleichzeitig werden
die Dachstreben nach aussen gespreizt und spannen das Schirmtuch. Umgekehrt bewegt
sich beim Schliessen die Endkrone nach aufwärts und die Läuferkrone nach abwärts,
und die Dachstreben werden gegen unten zugeschwenkt. Diese Mechanik bringt kinetische
Vorteile, weil der geöffnete Schirm nicht so hoch über dem Boden aufgespannt ist wie
das der Fall wäre, wenn seine Endkrone stationär am Ende eines Standrohres angeordnet
wäre. Die Konstruktion stösst aber an Grenzen, wenn sie für besonders grosse Schirme
eingesetzt werden soll, oder wenn der Schirm möglichst leicht bedienbar sein soll.
Bei grossen Schirmen werden die Kräfte zum Bedienen zu gross. Es werden aber zunehmend
Schirme mit grossen Schirmflächen verlangt, und diese sollen aber leicht zu bedienen
sein, das heisst mit wenig Kraftaufwand.
[0003] Ein weiterer Schirm, der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, ist in EP 0
392 989 A offenbart.
[0004] Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Standschirm dieser Art
anzugeben, der mit weniger Kraftaufwand zu öffnen und zu schliessen ist.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst von einem Standschirm mit einem Standrohr, einem Schirmgestänge
aus Dachstreben, die an einer beweglichen Endkrone angelenkt sind, welche am oberen
Ende eines Zugrohres sitzt, das längsverschiebbar im Standrohr geführt ist, weiter
mit Stützstreben, welche mit ihrem oberen Ende an den Dachstreben zu deren Abstützung
angelenkt sind und mit ihrem unteren Ende an einer am Standrohr verschiebbaren Läuferkrone
angelenkt sind, sowie Hilfsstreben zur Koordination der Oeffnungs- und Schliessbewegung
der Dachund Stützstreben, die zwischen einer stationären Krone, welche am oberen Standrohrende
sitzt, und den Stützstreben gelenkig angeordnet sind, wobei sich dieser Standschirm
dadurch auszeichnet, dass im Standrohr eine Stahl- oder Gasfeder zum teilautomatischen
Oeffnen und Schliessen des Schirmes vorhanden ist, derart, dass die Endkrone teilautomatisch,
das heisst mit wenig Kraftaufwand durch Bewegen einer Dachstrebe, unter Oeffnen des
Schirmes in ihre unterste Position und zum Schliessen umgekehrt in ihre oberste Position
bringbar ist.
[0006] In den Zeichnungen sind Ausführungsformen dieses Standschirmes als Beispiele dargestellt.
Anhand dieser Zeichnungen wird nachfolgend der Standschirm beschrieben und seine Funktion
erläutert wird.
[0007] Es zeigt:
- Figur 1:
- Den Schirm mit Schirmgestänge und Schirmtuch von der Seite her gesehen, in geöffnetem
und geschlossenem Zustand;
- Figur 2:
- Das Schirmgestänge von der Seite her gesehen, wobei auf der linken Seite des Standrohres
der Schirm in geöffnetem Zustand, und auf der rechten Seite des Standrohres in geschlossenem
Zustand gezeigt ist;
- Figur 3:
- Eine mögliche Anordnung der Gasdruckfeder im Standrohr und Zugrohr in einem vergrösserten
Ausschnitt dargestellt;
- Figur 4:
- Einen Querschnitt des Standrohres auf der Höhe des Bolzens, welcher Standrohr und
Gasfeder durchsetzt;
- Figur 5:
- Den Kniehebel zum Spannen des Schirmtuches in losem Zustand;
- Figur 6:
- Den Kniehebel zum Spannen des Schirmtuches in gespanntem Zustand.
[0008] In Figur 1 ist der Schirm von der Seite her gesehen gezeigt, und zwar einmal in geschlossener
und einmal in geöffneter Stellung. Er weist ein Standrohr 1 auf, das an seinem oberen
Ende eine stationäre Krone 2 aufweist. Im Standrohr 1 steckt ein Zugrohr 3, das im
Standrohr 1 verschiebbar ist und oben eine Endkrone 4 trägt. Am Standrohr 1, unterhalb
der stationären Krone 3, ist eine Laufkrone 5 angeordnet, auf der sich Stützstreben
6 für die Dachstreben 7 des Schirmes abstützen, indem sie an dieser Laufkrone 5 angelenkt
sind. Beim Oeffnen des Schirmes bewegt sich die Laufkrone 5 aufwärts und gleichzeitig
bewegt sich die Endkrone 4, an der die Dachstreben 7 angelenkt sind, abwärts. Diese
Gegenbewegung erfolgt aufgrund der Geometrie des Schirmgestänges, indem Hilfsstreben
8 zwischen der stationären Krone 2 und den Stützstreben 6 angeordnet sind. Die Dachstreben
7 tragen das Schirmtuch 25.
[0009] In Figur 2 ist das Schirmgestänge dieses Standschirmes deutlicher dargestellt. Es
besteht aus dem Standrohr 1, in welchem von oben ein Zugrohr 3 hineingesteckt ist,
das im Standrohr 1 auf- und abwärts verschiebbar geführt ist. Am oberen Ende des Standrohres
1 ist eine stationäre Krone 2 befestigt, an welcher Hilfsstreben 8 angelenkt sind.
Am oberen Ende des Zugrohres 3 sitzt die Endkrone 4, an welcher die Dachstreben 7
angelenkt sind. Die Stützstreben 6 für das Stützen der Dachstreben 7 sind an einer
Läuferkrone 5 angelenkt, welche am Standrohr 1 auf und ab bewegbar ist. Zum Oeffnen
und Aufspannen des Schirmes muss die Endkrone 4 gegen abwärts bewegt werden, oder
die Läuferkrone 5 muss gegen aufwärts bewegt werden. Weil die Stützstreben 6 über
die Hilfsstreben 8 mit der fixen Krone 2 verbunden sind, wird die Bewegung der Dachstreben
7 beim Verschieben der beweglichen Kronen 4,5 in einer gewissen Weise erzwungen, nämlich
so, dass sie beim Oeffnen gegen aussen gespreizt werden, und umgekehrt beim Schliessen
des Schirmes zuklappen. Infolge der Geometrie dieser Anordnung der Dach- 7, Stütz-
6 und Hilfsstreben 8 kann nun zum Beispiel bloss die Endkrone 4 nach abwärts bewegt
werden, und die Geometrie sorgt für eine Koordination der Bewegung der übrigen Teile,
sodass die Dachstreben 7 dabei gespreizt werden und die Läuferkrone 5 sich nach aufwärts
bewegt. In gleicher Weise wird das Schliessen des Schirmes durch einfaches Ausfahren
des Zugrohres 3 und somit der Endkrone 4 bewirkt. Die Geometrie der Streben 6,7,8
bewirkt das Schliessen des Schirmes bzw. das Zusammenklappen der Dachstreben 7. Bei
einem kleinen Schirm kann die Kraft zum Beispiel dadurch aufgebracht werden, dass
die Endkrone 4 mittels eines Seiles nach unten gezogen wird, wodurch der Schirm geöffnet
wird, oder aber man ergreift eine einzelne Dachstrebe 7 an ihrem Ende und schwenkt
sie nach aussen und aufwärts, wodurch gleichzeitig die Endkrone 4 nach unten fährt
und die Läuferkrone 5 nach aufwärts. Als dritte Variante kann auch die Läuferkrone
5 nach aufwärts bewegt werden. Dadurch werden die Dachstreben 7 nach aussen gespreizt
und die Endkrone 4 bewegt sich abwärts.
[0010] Ueblicherweise werden solche Standschirme in Durchmessern von 3.8m, 4.4m, 5m, 5.6m
und grösser hergestellt, jeweils in einer Abstufung von 60cm. Bei einem solch grossen
Standschirm von zum Beispiel 3.8m Schirmdach-Durchmesser und mehr bereitet das Oeffnen
und Schliessen des Schirmes von Hand Mühe. Deswegen weist der hier vorgestellte Standschirm
eine Stahl- oder Gasfeder zum teiloder halbautomatischen Oeffnen und Schliessen auf.
[0011] Dieser teilautomatische Standschirmes arbeitet mit einer mechanischen Feder oder
einer Gasfeder. Mittels der Federkraft wird die obere Endkrone 4 aktiv gegen unten
in Richtung zum Standrohr 1 hin gezogen, und als Folge davon bewegt sich die Läuferkrone
5 am Standrohr 1 aufwärts und die Dachstreben 7 werden gespreizt. Hierzu ist zum Beispiel
eine Gasdruckfeder 9 im Standrohr 1 untergebracht, wie das in Figur 3 gezeigt ist.
Die Gasdruckfeder 9 sitzt hier mit ihrem Zylinder 11 gegen oben und ihre Kolbenstange
10 fährt gegen unten aus und ist an ihrem Ende mit dem Zugrohr 3 verbunden. Im Detail
ist der Gasdruckzylinder 11 mittels eines Bolzens 12 am Standrohr 1 verankert. Am
unteren Ende der Kolbenstange 10 sitzt ebenfalls ein Bolzen 13, über den die Kolbenstange
10 fest mit dem Zugrohr 3 verbunden ist.
[0012] In der nebenstehenden kleinen Figur 4 ist anhand eines Querschnittes gezeigt, wie
dieser Bolzen 12 das Standrohr 1 durchsetzt, durch die Schlitze im Zugrohr 3 verläuft
und den Gasdruckzylinder 11 hält, sodass dieser also fest mit dem Standrohr 1 verbunden
ist.
[0013] Wenn nun die Kolbenstange 10 ein- und ausfährt, bewegt sich das Zugrohr 3 innerhalb
des Standrohres 1. Deshalb weist das Zugrohr 3 einen Schlitz 24 auf, sodass es über
die Länge dieses Schlitzes 24 am stationären Bolzen 12 vorbeifahren kann. Im komprimierten
Zustand der Gasfeder 9 ist also die Kolbenstange 10 eingefahren und der Schirm ist
geschlossen. Die Endkrone 4 befindet sich in ihrer obersten Position. In der hier
gezeigten Zeichnung ist die Endkrone noch mit einer Abdeckkappe 14 abgedeckt. Wenn
nun die Kolbenstange 10 ausgefahren ist, wird der Zustand erreicht, der in der Figur
3 dargestellt ist. Der Schlitz 24 ist am Bolzen 12 nach unten vorbeigefahren, bis
fast an sein Ende. Das Ende der Kolbenstange 10 hat das Zugrohr 3 mit sich nach unten
gezogen und somit auch die Endkrone 4. Die an der Endkrone 4 angelenkten Dachstreben
7 sind damit aufgespreizt, wie angedeutet, und der Schirm somit aufgespannt. Unten
am Standrohr 1 wurde durch die schon beschriebene Geometrie der Streben die Läuferkrone
5 mit den daran angelenkten Stützstreben nach oben bewegt und sie hat ihre oberste
Position eingenommen. Dieser ganze Bewegungsablauf zur Oeffnung des Schirmes vollzieht
sich fast von selbst. Man muss bloss das Ende einer Dachstrebe ergreifen und kann
sozusagen mit einem Finger diese Dachstreben nach aussen ziehen und etwas nach aufwärts
schwenken, wonach die Aufspannung des Schirmes von selbst erfolgt. Das ganze Oeffnen
oder Aufspannen des Schirmes erfolgt daher teilautomatisch, mit einem durchaus zumutbaren
Arbeits- bzw. Kraftaufwand. Umgekehrt sind die wirkenden Kräfte aufgrund der Geometrie
und der Kraft der gewählten Gasdruckfeder so ausgewogen, dass auch das Schliessen
des Schirmes mit einer sehr geringen Kraft möglich ist. Man ergreift wiederum das
Ende einer Dachstrebe und klappt diese nach unten. Das erfolgt gegen die wirkende
Kraft der Gasdruckfeder, was aber aufgrund der Geometrie nur eine sehr geringe Kraft
erfordert. Den genau gleichen Effekt erzielt man selbstverständlich, indem man die
Gasdruckfeder umgekehrt einbaut, sodass also die Kolbenstange stationär ist und somit
der Gasdruckzylinder ausfährt und dabei das Zugrohr mit sich nach unten zieht. Anstelle
einer Gasfeder kann auch eine mechanische Feder eingesetzt werden, die zum Beispiel
im Standrohr ganz unten befestigt ist, und deren anderes Ende am Zugrohr befestigt
ist. Wichtig ist, dass diese mechanische Feder über den gesamten zurückzulegenden
Weg des Zugrohres eine etwa konstante Kraft entwickelt. Nötigenfalls kann man die
Feder über die gesamte Schirmlänge spannen, das heisst von ganz unten im Standrohr
bis an die Spitze des Schirmes, das heisst bis an die Endkrone.
[0014] Das Spannen der Dachhaut erfolgt manuell. Hierfür ist ein Kniehebelmechanismus vorgesehen,
der in Figur 5 und 6 dargestellt ist. Beim Oeffnen des Schirmes läuft ja die Laufkrone
5 aufwärts und zum Spannen der Dachhaut bzw. des Schirmtuches muss diese Laufkrone
5 noch einige Zentimeter weiter nach oben gespannt werden. Hierzu ist an dieser Laufkrone
5 ein Hebel 15 angelenkt, welcher vom Standrohr 1 aus gesehen leicht nach aussen abgewinkelt
ist. Unterhalb der Zeichnung ist übrigens die Krone 5 von oben gesehen dargestellt.
Am Ende des Hebels 15 trägt dieser eine Griffkugel 16. Am Ende des von der Läuferkrone
5 aus geraden Hebelteils 15 ist ein Kniehebel 17 angelenkt, welcher mittels einer
Feder 18 federbelastet ist, sodass er stets in der gezeigten abgewinkelten Position
gehalten wird. An seinem Ende weist dieser Kniehebel 17 einen Nocken 19 auf, welcher
in eine Anzahl Löcher 20 passt, die in einer vertikal verlaufenden Reihe am Standrohr
1 vorhanden sind. In der Zeichnung ist allerdings nur ein einzelnes solches Loch 20
gezeigt. Wenn nun der Schirm kraft der Gasfeder oder mechanischen Feder praktisch
geöffnet ist, ergreift man diesen Hebel 15 und führt den Kniehebel 17 mit seinem Nocken
19 in ein passendes Loch 20 und drückt dann den Hebel 15 gegen das Standrohr 1 hin,
worauf kraft der Hebelwirkung des Kniehebels 17 sich die Läuferkrone 5 über den daran
angelenkten Hebel 15 nach oben bewegt, bis der gerade Teil des Hebels 15 am Standrohr
1 anliegt. In dieser Position kann ein Splint in das Loch 21 am Hebel 15 gesteckt
werden, der auch durch ein entsprechendes Loch 22 an der Verlängerung 23 der Läuferkrone
5 einpasst. Damit ist der Hebel 15 in dieser Lage gesichert und die Dachhaut gespannt,
wie das in der Figur 6 gezeigt ist. Falls ein kräftigeres Spannen gewünscht wird,
kann der Hebel 15 einfach mit seinem Kniehebel 17 mit einem höher angeordneten Loch
20 am Standrohr 1 in Eingriff gebracht und gespannt werden.
1. Standschirm mit einem Standrohr (1), einem Schirmgestänge aus Dachstreben (7), die
an einer beweglichen Endkrone (4) angelenkt sind, welche am oberen Ende eines Zugrohres
(3) sitzt, das längsverschiebbar im Standrohr (1) geführt ist, weiter mit Stützstreben
(6), welche mit ihrem oberen Ende an den Dachstreben (7) zu deren Abstützung angelenkt
sind und mit ihrem unteren Ende an einer am Standrohr (1) verschiebbaren Läuferkrone
(5) angelenkt sind, sowie Hilfsstreben (8) zur Koordination der Oeffnungs- und Schliessbewegung
der Dach- (7) und Stützstreben (6), die zwischen einer stationären Krone (2), welche
am oberen Standrohrende sitzt, und den Stützstreben (6) gelenkig angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, dass im Standrohr (1) eine Stahl- oder Gasfeder zum teilautomatischen Oeffnen und Schliessen
des Schirmes vorhanden ist, die derart mit dem Standrohr (1) und dem Zugrohr (3) verbunden
ist, dass die Endkrone (4) teilautomatisch, das heisst mit wenig Kraftaufwand durch
Bewegen einer Dachstrebe (7), unter Oeffnen des Schirmes in ihre unterste Position
und zum Schliessen umgekehrt in ihre oberste Position bringbar ist.
2. Standschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gasdruckfeder (9) so im Standrohr angeordnet ist, dass deren Zylinder (11) fest
mit dem Standrohr (1) verbunden ist und deren Kolbenstange (10) mit ihrem Ende fest
mit dem Zugrohr (3) verbunden ist, derart, dass durch manuelles Initiieren der Oeffnungsbewegung
der Dachstreben (7) durch das Gasfeder-unterstützte Ausfahren der Kolbenstange (10)
das Zugrohr (3) und somit die auf dessen Ende sitzende Endkrone (4) unter Oeffnen
des Schirmes von selbst abwärts gegen ihre unterste Position verschiebbar ist.
3. Standschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gasdruckfeder (9) so im Standrohr angeordnet ist, dass deren Kobenstangenende
fest mit dem Standrohr (1) verbunden ist und deren Zylinder (11) mit seinem Ende fest
mit dem Zugrohr (3) verbunden ist, derart, dass durch manuelles Initiieren der Oeffnungsbewegung
der Dachstreben (7) durch das Gasfeder-unterstützte Ausfahren der Kolbenstange (10)
das Zugrohr (3) und somit die auf dessen Ende sitzende Endkrone (4) unter Oeffnen
des Schirmes von selbst abwärts gegen ihre unterste Position verschiebbar ist.
4. Standschirm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Zugfeder so im Standrohr angeordnet ist, dass deren eines Ende fest
mit dem Standrohr (1) verbunden ist und deren anderes Ende fest mit dem Zugrohr (3)
verbunden ist, derart, dass durch manuelles Initiieren der Oeffnungsbewegung der Dachstreben
(7) kraft der Zugfeder das Zugrohr (3) und somit die auf dessen Ende sitzende Endkrone
(4) unter Oeffnen des Schirmes von selbst abwärts gegen ihre unterste Position verschiebbar
ist.
5. Standschirm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der Läuferkrone (5) ein Hebel (15) angelenkt ist, der einen Kniehebel (17) aufweist,
welcher mit einem Nocken (19) in ein Loch (20) einer vertikal angeordneten Reihe von
Löchern (20) am Standrohr (1) in Eingriff bringbar ist, wonach der Hebel (15) unter
Aufwärtsverschieben der Läuferkrone (5) und damit Spannen des Schirmtuches zum Standrohr
(1) hin bewegbar ist und in seiner Endposition sicherbar ist.
1. An upright shade comprising an upright tube (1), a shade structure made up of roof
struts (7) which are joined to a mobile end crown (4) disposed at the top end of a
push tube (3) which can be longitudinally displaced inside upright tube (1), also
comprising supporting struts (6), which are connected at their top ends to roof struts
(7) in order to provide support, and at their bottom ends to a runner crown (5) which
can be displaced along upright tube (1), and further comprising auxiliary struts (8)
to coordinate the opening and closing movements of the roof struts (7) and supporting
struts (6), said auxiliary struts being articulated, and arranged between a stationary
crown (2) disposed at the top end of upright tube, and the supporting struts (6),
characterized in that a steel or pneumatic spring is fitted inside upright tube (1) for semi-automatic
opening and closing of the shade, said spring being connected with the upright tube
(1) and the push tube (3) in such way that the end crown (4) is semi-automatically
moveable - i.e. with little expenditure of effort - by displacing one roof strut (7)
into its lowest position, thereby opening the shade, or into its uppermost position,
thereby closing the shade.
2. The upright shade of claim 1, characterized in that a gas pressure spring (9) is fitted inside the upright tube so that its cylinder
(11) is securely connected to upright tube (1), and the end of its piston rod (10)
is securely connected to push tube (3) in such a manner that by manually initiating
the opening movement of roof struts (7), the extension of piston rod (10) under the
effect of the pneumatic spring moves push tube (3) with the end crown (4) mounted
on its end, downwards towards its lowest position, thereby opening the shade.
3. The upright shade of claim 1, characterized in that a gas pressure spring (9) is fitted inside the upright tube so that its piston rod
end is securely connected to upright tube (1), and the end of its cylinder (11) is
securely connected to push tube (3) in such a manner that by manually initiating the
opening movement of roof struts (7), the extension of piston rod (10) under the effect
of the pneumatic spring moves push tube (3) with the end crown (4) mounted on its
end, downwards towards its lowest position, thereby opening the shade.
4. The upright shade of claim 1, characterized in that a mechanical helical spring is fitted inside the upright tube so that one of its
ends is securely connected to upright tube (1) and its other end is securely connected
to push tube (3) in such a manner that by manually initiating the opening movement
of roof struts (7), the helical spring moves push tube (3) with the end crown (4)
mounted on its end, downwards towards its lowest position, thereby opening the shade.
5. The upright shade of one of claims 1 to 4, characterized in that a lever (15) is joined to runner crown (5), said lever having an articulated lever
(17) with a cam (19) which can be made to engage in a hole (20) in a vertical arrangement
of holes (20) on the upright tube (1), whereupon lever (15) can be moved towards upright
tube (1) and then secured in this end position, thereby pushing runner crown (5) upwards
and opening out the shade awning.
1. Dispositif analogue à un parasol, comportant un mât tubulaire (1), un système de tiges
de parasol constitué par des baleines (7), articulées à une couronne terminale mobile
(4), qui est disposée à l'extrémité supérieure d'un tube de traction (3) mobile longitudinalement
dans le mât (1), le dispositif comportant par ailleurs des tiges d'appui (6), articulées
par leur extrémité supérieure aux baleines (7) qu'elles supportent, et par leur extrémité
inférieure à une couronne à curseur (5), coulissant sur le mât (1), ainsi que des
tiges auxiliaires (8) destinées à la coordination des déplacements d'ouverture et
de fermeture des baleines (7) et des tiges d'appui (6), qui sont articulées entre
une couronne fixe (2), disposée à l'extrémité supérieure du mât, et les tiges d'appui
(6), caractérisé en ce qu'il existe dans le mât tubulaire (1) un ressort en acier ou à gaz, destiné à l'ouverture
et à la fermeture semi-automatiques du parasol et relié au mât (1) et au tube de traction
(3), de telle sorte que la couronne terminale (4) peut être amenée semi-automatiquement
- c'est-à-dire avec peu d'efforts, par le déplacement d'une baleine (7) - en ouvrant
le parasol, dans sa position la plus basse et, inversement, pour la fermeture, dans
sa position la plus haute.
2. Dispositif analogue à un parasol suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ressort à gaz (9) est disposé dans le mât tubulaire de sorte que son cylindre (11)
est fixé au mât (1) et que sa tige de poussée (10) est fixée par son extrémité au
tube de traction (3), de sorte que, grâce à une initialisation manuelle du déplacement
d'ouverture des baleines (7) par la sortie - assistée par le ressort à gaz - de la
tige de poussée (10), le tube de traction (3) et donc la couronne terminale (4) disposée
sur son extrémité peuvent descendre d'eux-mêmes, avec ouverture du parasol, sur leur
position la plus basse.
3. Dispositif analogue à un parasol suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ressort à gaz (9) est disposé dans le mât tubulaire de sorte que l'extrémité de
sa tige de poussée est fixée au mât (1) et que son cylindre (11) est fixé par son
extrémité au tube de traction (3), de sorte que, grâce à une initialisation manuelle
du déplacement d'ouverture des baleines (7) par la sortie - assistée par le ressort
à gaz - de la tige de poussée (10), le tube de traction (3) et donc la couronne terminale
(4) disposée sur son extrémité peuvent descendre d'eux-mêmes, avec ouverture du parasol,
sur leur position la plus basse.
4. Dispositif analogue à un parasol suivant la revendication 1, caractérisé en ce qu'un ressort de traction mécanique est disposé dans le mât tubulaire, de sorte qu'une
extrémité du ressort est fixée au mât (1) et que son autre extrémité est fixée au
tube de traction (3), de sorte que, grâce à une initialisation manuelle du déplacement
d'ouverture des baleines (7) et sous l'action du ressort de traction, le tube de traction
(3) et donc la couronne terminale (4) disposée sur son extrémité peuvent descendre
d'eux-mêmes, avec ouverture du parasol, sur leur position la plus basse.
5. Dispositif analogue à un parasol suivant les revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'il est disposé sur la couronne à curseur (5) un levier (15), comportant un levier
articulé (17), qui peut, avec un taquet (19), être amené en prise dans un trou (20)
d'une rangée verticale de trous (20) pratiqués dans le mât (1), le levier (15) pouvant
ensuite être déplacé vers le mât (1), avec une montée de la couronne à curseur (5)
ainsi donc qu'avec une tension de la toile de parasol, et être bloqué dans sa position
finale.