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(11) |
EP 0 984 850 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.01.2003 Patentblatt 2003/05 |
| (22) |
Anmeldetag: 25.03.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B27G 1/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9900/919 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9904/8655 (30.09.1999 Gazette 1999/39) |
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SCHNEIDWERKZEUG, INSBESONDERE HOBELMESSERKOPF ODER HOBELMESSERWELLE
CUTTING TOOL, ESPECIALLY PLANE BLADE HEAD OR PLANE BLADE SHAFT
OUTIL COUPANT, NOTAMMENT TETE DE FER DE RABOT OU BIEN ARBRE DE FER DE RABOT
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE FR GB |
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Priorität: |
25.03.1998 DE 19813084
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2000 Patentblatt 2000/11 |
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Patentinhaber: Leitz GmbH & Co. KG |
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73447 Oberkochen (DE) |
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Erfinder: |
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- KELLNER, Karl-Heinz
D-73430 Aalen (DE)
- STEIN, Dieter
D-73447 Oberkochen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rehmann, Thorsten, Dipl.-Ing. |
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GRAMM, LINS & PARTNER
Theodor-Heuss-Strasse 1 38122 Braunschweig 38122 Braunschweig (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug, insbesondere einen Hobelmesserkopf oder
eine Hobelmesserwelle, mit einem wenigstens eine nach radial außen offene Aufnahme
aufweisenden Tragkörper, einem in der Aufnahme angeordneten keilförmigen Spannbacken
und einem mittels des Spannbackens in seinem Sitz spannbaren Messer, wobei der Spannbacken
zur Positionierung des Messers von einer Druckfeder vorgespannt ist und zur Entnahme
des Messers der Spannbacken gegen die Kraft der Druckfeder nach radial innen verschiebbar
ist, wobei der Spannbacken in seiner radial inneren Position arretierbar ist.
[0002] Ein solches Schneidwerkzeug ist beispielsweise aus der EP 0 428 996 B1 bekannt. Zur
Arretierung des Spannbackens ist in der Aufnahme im Tragkörper auf der dem Messersitz
gegenüberliegenden Seite eine Ausnehmung eingearbeitet, in die der Spannbacken mit
einem an ihm vorgesehenen Vorsprung einrasten kann. Beim Messerwechsel muß der Spannbacken
nach radial innen gedrückt und in seiner inneren Position leicht verkippt werden,
damit der Vorsprung im Spannbacken in die Ausnehmung im Tragkörper eingreifen und
damit der Spannbacken arretiert werden kann.
[0003] Zum Lösen des Spannbackens muß dieser zunächst noch ein Stückchen weiter abgesenkt
und dann in die andere Richtung zurückgekippt werden, damit der Vorsprung wieder außer
Eingriff mit der Ausnehmung im Tragkörper gelangt. Die kombinierte Druck- und Kippbewegung
erfordert beim Messerwechsel einiges manuelles Geschick.
[0004] Aus der DE-AS 11 95 934 ist eine Messerwelle bekannt. Das Messer ist mit einem Messerhalter
verschraubt, der formschlüssig in einer Ausnehmung im Tragkörper fixierbar ist. Durch
den federbelasteten Spannbacken wird der Messerhalter von der Rückseite beaufschlagt,
wodurch das Messer auf seinem Flugkreis positioniert wird. Wird die Messerwelle in
Drehung versetzt, wandert der Spannbacken in Folge der auf ihn einwirkenden Fliehkraft
in der Aufnahme nach radial außen und spannt über den Messerhalter das Messer fest
ein. Zum Wechseln des Messers muß die Bedienperson den Spannbakken gegen die Kraft
der Feder nach radial innen drücken und so lange in dieser Position halten, bis der
Messerhalter von dem Formschluß gelöst und zusammen mit dem Messer herausgenommen
werden kann. Sodann muß der Spannbacken langsam freigegeben werden, so daß er von
der Druckfeder nach radial außen geschoben wird. Wird der Spannbacken zu schnell losgelassen,
schnellt die Feder schlagartig heraus und schleudert den Spannbacken aus der Aufnahme
heraus. Für das Bedienpersonal besteht hier eine hohe Verletzungsgefahr. Da der Spannbacken
außerdem aus der Aufnahme herausfallen kann - und dann möglicherweise unauffindbar
ist - wird die Bedienperson in aller Regel beim Messerwechsel den Spannbacken entfernen.
Die Handhabung des Schneidwerkzeuges ist folglich recht kompliziert.
[0005] Auch aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift Nr. 72 34 252 und der DE 25 59 406
A1 sind ähnliche Schneidwerkzeuge bekannt. Bei dem Schneidwerkzeug gemäß der letztgenannten
Druckschrift ist das Messer über eine Feder/Nut-Verbindung mit einem Messerhalter
formschlüssig verbunden, der in die nutförmige Aufnahme hineinragt und gegen dessen
Rückseite der federbelasteten Spannbacken angreift. Der Messerhalter ist ebenfalls
von einer Druckfeder belastet. Durch den vorgespannten Messerhalter und den vorgespannten
Spannbacken wird das Messer positioniert. Wird die Messerwelle in Rotation versetzt,
wandert der Spannbacken in Folge der auf ihn einwirkenden Fliehkraft in der Aufnahme
nach radial außen und spannt über den Messerhalter das Messer ein.
[0006] Zur Entnahme des Messers muß der Spannbacken nach radial innen gegen die Federkraft
zurückgedrückt werden, bis seine Verrastung mit dem Messerhalter freigegeben wird,
wodurch dann der Messerhalter mit dem Messer von der ihn beaufschlagenden Druckfeder
weiter nach radial außen geschoben wird, und dann das Messer vom Messerhalter abgenommen
werden kann. Wird der Spannbacken entlastet, federt er in der Aufnahme zurück und
schlägt in der Entnahmeposition gegen den Messerhalter an. Soll das neue Messer in
Position gebracht werden, muß der Messerhalter nicht nur gegen die Kraft seiner Druckfeder,
sondern zusätzlich gegen die vom Spannbacken auf ihn einwirkende Reibkraft zurückgedrückt
werden. Ist die Reibkraft zu hoch, muß der Spannbacken erneut nach radial innen gedrückt
und dort so lange gehalten werden, bis der Messerhalter in seine Position gebracht
worden ist, was teilweise eine sehr umständliche Handhabbarkeit des Schneidwerkzeugs
bewirkt.
[0007] Von dieser Problemstellung ausgehend soll das eingangs beschriebene Schneidwerkzeug
so verbessert werden, daß zum Messerwechsel die Arretierung des Spannbackens in seiner
radial inneren Position erleichtert wird.
[0008] Zur Problemlösung zeichnet sich das gattungsgemäße Schneidwerkzeug dadurch aus, daß
zur selbstätigen Arretierung des Spannbackens ein federbelasteter Bolzen vorgesehen
ist, der in eine im Spannbacken vorgesehene Ausnehmung eingreift.
[0009] Durch diese Ausgestaltung ist es wie bisher auch möglich, den Spannbacken zum Messerwechsel
gegen die Kraft der Druckfeder nach radial innen in die Aufnahme zu verschieben. Ist
ein ausreichender Verschiebeweg zurückgelegt, rastet der Spannbacken fest. Das Messer
kann dann entnommen und auch wieder eingesetzt werden, ohne daß der Spannbacken dabei
von der Bedienperson erneut in die Aufnahme hineingedrückt oder gekippt werden muß.
[0010] Der Bolzen ist vorzugsweise in im wesentlichen tangentialer Richtung angeordnet im
Tragkörper und wird in einer in die Aufnahme mündende Bohrung im Tragkörper geführt.
Ist der Spannbacken weit genug in die Aufnahme hineingedrückt, schnappt der Bolzen
in die vorzugsweise als Durchgangsbohrung ausgebildete Ausnehmung ein, wodurch eine
sichere Fixierung und Arretierung des Spannbackens bewirkt wird.
[0011] Zum Lösen der Arretierung des Spannbackens ist im Tragkörper vorzugsweise eine zur
Durchgangsbohrung des Spannbackens fluchtende in die Aufnahme mündende Durchgangsbohrung
vorgesehen. In diese Durchgangsbohrung kann dann ein Werkzeug (Dorn) eingeführt werden
und der Bolzen in seine Führungsbohrung zurückgedrückt werden. Der Spannbacken federt
dann ein wenig zurück und sperrt den Bolzen in seiner Führungsbohrung ab. Nach Herausziehen
des Werkzeuges federt der Spannbacken weiter nach radial außen und positioniert dann
das Messer.
[0012] Wenn der Spannbacken im Querschnitt symmetrisch ausgebildet ist, wird wirksam verhindert,
daß er versehentlich falsch herum in die Aufnahme eingesetzt werden kann, wodurch
die Sicherheit beim Betrieb des Schneidwerkzeuges steigt.
[0013] Vorzugsweise ist zwischen dem Spannbacken und dem Messer ein Messerhalter angeordnet,
der insbesondere vorzugsweise schwenkbar in der Aufnahme gelagert ist. In der radial
inneren Position des Spannbackens schwenkt der Messerhalter dann zurück, wodurch die
Entnahme des Messers vereinfacht wird. Gleichzeitig ist auch das Einsetzen eines neuen
Messers erleichtert. Federt der Spannbacken zurück, schwenkt der Messerhalter gegen
das Messer und dieses wird positioniert. Um eine exakte Positionierung einzustellen,
ist das Messer über eine Feder/Nut-Verbindung mit dem Messerhalter formschlüssig verbindbar.
Der Messerhalter wird von einer sich am Grund der Aufnahme abstützenden Druckfeder
vorgespannt, so daß er den Messerhalter nach Lösen des Spannbackens nach radial außen
drückt, bis der Messerhalter an einen in der Aufnahme vorgesehenen Anschlag nach radial
außen gedrückt wird. Hierdurch wird der Flugkreisdurchmesser des Messers exakt eingestellt.
[0014] Die Vorspannung des Messerhalters erfolgt über einen Bolzen, der einen nach radial
außen ragenden Ansatz aufweist, gegen den der Spannbacken anschlägt, und wenn dieser
arretiert ist, den Bolzen so weit nach radial innen schiebt, daß der Messerhalter
kraftfrei ist.
[0015] Zur axialen Sicherung des Messers kann mindestens eine axial in den Tragkörper einschraubbare
Schraube vorgesehen sein. Durch diese Ausbildung wird verhindert, daß bei Schneidwerkzeugen,
die vertikal in die Maschine eingesetzt werden, beim Messerwechsel das Messer axial
aus der Messerwelle herausfällt.
[0016] Zur axialen Sicherung des Messerhalters kann in die Durchgangsbohrung im Tragkörper
eine Hülse eingesetzt werden, die mit ihrem der Aufnahme zugewandten Ende in eine
Ausnehmung im Messerhalter eingreift. Der Messerhalter wird dadurch in axialer Richtung
sicher fixiert.
[0017] Wenn im Spannbacken eine in die Ausnehmung mündende Nut vorgesehen ist, in die der
Bolzen eingreifen kann, wenn der Spannbacken seine radial äußere Position einnimmt,
ist auch der Spannbacken gegen eine axiale Verlagerung gesichert.
[0018] Mit Hilfe einer Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung nachfolgend
näher beschrieben werden. Es zeigt:
- Figur 1 -
- ein Schneidwerkzeug in perspektivischer Darstellung;
- Figur 2 -
- das Schneidwerkzeug in seitlicher Teilansicht in der Wechselposition des Messers;
- Figur 3 -
- die Draufsicht auf das Schneidwerkzeug;
- Figur 4 -
- das Schneidwerkzeug in der Wechselposition des Messers im Teilschnitt entlang der
Linie IV-IV nach Figur 3;
- Figur 5 -
- das Schneidwerkzeug in der Wechselposition des Messers im Teilschnitt entlang der
Linie V-V nach Figur 3;
- Figur 6 -
- das Schneidwerkzeug in der Wechselposition des Messers im Teilschnitt entlang der
Linie VI-VI nach Figur 3;
- Figur 7 -
- das Schneidwerkzeug in seitlicher Teilansicht in gespannter Position des Messers;
- Figur 8 -
- die Darstellung gemäß Figur 4 mit positioniertem und gespanntem Messer;
- Figur 9 -
- die Darstellung gemäß Figur 5 mit positioniertem und gespanntem Messer;
- Figur 10 -
- die Darstellung gemäß Figur 6 mit positioniertem und gespanntem Messer;
- Figur 11 -
- eine perspektivische Teildarstellung eines Schneidwerkzeuges;
- Figur 12 -
- eine perspektivische Teildarstellung eines Schneidwerkzeuges; und
- Figur 13 -
- eine perspektivische Teildarstellung eines Schneidwerkzeuges.
[0019] Die Messerwelle ist an ihrem Ende mit zwei axialen Zapfen 2, 2' versehen, über die
sie in einer hier nicht näher dargestellten Maschine drehbar gelagert wird. Er besteht
aus dem Tragkörper 1 und beispielsweise vier regelmäßig über den Umfang verteilten
Aufnahmen 3. Die Aufnahmen 3 sind nutförmige Ausfräsungen im Tragkörper 1 und in ihnen
ist jeweils der über die Druckfeder 13 belastete Spannbacken 4, der von der Druckfeder
16 belastete Messerhalter 5 sowie das Messer 6 angeordnet, wobei Spannbacken 4 und
Messerhalter 5 in Drehrichtung vor dem Messer 6 liegen. Spannbacken 4, Messerhalter
5 und Messer 6 sind als langgestreckte Bauteile ausgebildet. An seiner radial inneren
Seite ist der Messerhalter 5 mit einem im rechten Winkel verlaufenden Ansatz 5a versehen,
der in eine in der Aufnahme 3 entsprechend vorgesehene Hinterschneidung 4a eingreift.
Im Bereich seines radial äußeren Endes ist der Messerhalter 5 mit einer über seine
volle Länge verlaufenden Nut 18 versehen, in die ein ebenfalls über die volle Länge
verlaufender, an der Vorderseite des Messers 6 vorgesehener Vorsprung/Feder 17 eingreift.
Die Rückseite des Messers 6 ist plan ausgebildet und liegt an dem Tragkörper 1 an.
[0020] Im keilförmig ausgebildeten Spannbacken 4, der im Querschnitt symmetrisch ausgebildet
ist, ist eine Durchgangsbohrung 22 vorgesehen, die im wesentlichen in tangentialer
Richtung verläuft. Im Tragkörper 1 ist eine Bohrung 10 eingebracht, die in den unteren
Bereich der Aufnahme 3 mündet. In dieser Bohrung 10 ist ein Bolzen 7 geführt, der
von einer Druckfeder 9 belastet wird. Auf der der Bohrung 10 gegenüberliegenden Seite
ist im Tragkörper 1 eine Durchgangsbohrung 11 eingebracht, die zu der Bohrung 10 fluchtet.
In Höhe der Durchgangsbohrung 11 ist der Messerhalter 5 mit einer nach radial innen
offenen Ausnehmung 5b versehen (Figur 4). Wird der Spannbacken 4 beispielsweise mit
einem Werkzeug 19 gegen die Kraft der Feder 13, die sich am Grund der Aufnahme 3 bzw.
in einer sich von dort weiter nach radial innen erstreckende Ausnehmung oder Bohrung
12 abstützt, nach radial innen gedrückt, gelangt die Durchgangsbohrung 22 in Übereinstimmung
zur Bohrung 10, so daß der Bolzen 7 mit seinem kugelförmigen Kopf 8 in die Bohrung
22 einschnappt und den Spannbacken 4 in seiner radial inneren Position arretiert.
Dabei drückt der Spannbacken 4 auf den Ansatz 15 des hohlgebohrten Bolzens 14 und
drückt diesen gegen die Kraft der Druckfeder 16 ebenfalls nach radial innen, so daß
der Messerhalter 5 entlastet wird und verschwenkt. Das Messer 6 kann in dieser, in
den Figuren 4 bis 6 gezeigten Stellung, axial oder radial entnommen werden (vgl. Figur
11).
[0021] Um das Messer 6 wieder zu spannen, muß die Arretierung des Spannbackens 4 gelöst
werden. Hierzu wird ein Werkzeug 20 in die Bohrung 11 eingeführt und mit diesem der
Bolzen 7 gegen die Kraft der Feder 9 in die Führungsbohrung 10 geschoben. Wie in Figur
4 ersichtlich ist, verläuft die Achse der Durchgangsbohrung 22 im Spannbacken 4 nicht
parallel zu den Achsen der Bohrungen 10 und 11. Ist der Kopf 8 des Bolzens 7 außer
Eingriff mit der Bohrung 22, wird über das Werkzeug 20 der Spannbacken 4 so weit verschwenkt,
daß die Achse der Durchgangsbohrung 22 parallel zu der Achse der Durchgangsbohrung
11 verläuft, wodurch der Kopf 8 des Bolzens 7 über den Spannbacken 4 in seiner Endposition
blockiert wird und gegen diesen anläuft. Nach Herausnahme des Werkzeugs 20 wird der
Spannbacken 4 über die Druckfeder 13 nach radial außen geschoben. Gleichzeitig schiebt
der Bolzen 14 den Messerhalter 5 so weit nach außen, daß der Ansatz 5a in der Hinterschneidung
1a (Figur 10) zur Anlage kommt und somit ein definierter Anschlag gebildet ist, so
daß beim Verschwenken des Messerhalters 5 die Feder/Nut-Verbindung 17, 18 zwischen
Messer 6 und Messerhalter 5 eingestellt und das Messer 6 in seinem Flugkreisdurchmesser
positioniert ist. Beim Anlaufen des Schneidwerkzeuges zieht die auf den Spannbacken
4 einwirkende Fliehkraft diesen weiter nach radial außen und spannt das Messer 6 und
die Messerhalterplatte 5 ein.
[0022] Zur Sicherung des Messerhalters 5 gegen axiale Verlagerung ist in die Durchgangsbohrung
11 eine Hülse 23 eingesetzt, die in die nach unten offene Ausnehmung 5b des Messerhalters
5 eingreift. Zur Sicherung des Spannbackens 4 gegen axiale Verlagerung ist eine in
die Durchgangsbohrung 22 mündende Nut 24 vorgesehen, in die der Bolzen 7 mit seinem
Kopf 8 eingreift (vgl. Figur 8).
[0023] Das Schneidwerkzeug kann sowohl horizontal als auch vertikal eingebaut werden. Um
bei vertikal eingebautem Schneidwerkzeug ein Herausfallen des Messers 6 beim Messerwechsel
zu verhindern, können beidseitig zum Messer in den Tragkörper 1 axial Schrauben 21
eingeschraubt werden, die für das Messer 6 und den Messerhalter 5 einen Anschlag bilden
(Figur 13).
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1
- Tragkörper
- 1a
- Hinterschneidung
- 2
- Zapfen
- 3
- Aufnahme
- 4
- Spannbacken/Keil
- 5
- Messerhalter
- 5a
- Ansatz
- 5b
- Ausnehmung/Nut
- 6
- Messer
- 7
- Bolzen
- 8
- Kopf
- 9
- Feder
- 10
- Bohrung
- 11
- Bohrung
- 12
- Bohrung/Ausnehmung
- 13
- Feder
- 14
- Bolzen
- 15
- Ansatz
- 16
- Feder/Druckfeder
- 17
- Feder
- 18
- Nut
- 19
- Dorn/Werkzeug
- 20
- Stift/Werkzeug
- 21
- Schraube
- 22
- Durchgangsbohrung/Ausnehmung
- 23
- Hülse
- 24
- Nut
1. Schneidwerkzeug, insbesondere Hobelmesserkopf oder Hobelmesserwelle, mit einem wenigstens
eine nach radial außen offene Aufnahme (3) aufweisenden Tragkörper (1), einem in der
Aufnahme (3) angeordneten keilförmigen Spannbacken (4) und einem mittels des Spannbackens
(4) in seinem Sitz spannbaren Messer (6), wobei der Spannbacken (4) zur Positionierung
des Messers (6) von einer Druckfeder (13) vorgespannt ist und zur Entnahme des Messers
(6) der Spannbacken (4) gegen die Kraft der Druckfeder (13) nach radial innen verschiebbar
ist, wobei der Spannbacken (4) in seiner radial inneren Position arretierbar ist dadurch gekennzeichnet, daß zur selbstätigen Arretierung des Spannbackens (4) ein federbelasteter Bolzen (7)
vorgesehen ist, der in eine im Spannbacken (4) vorgesehene Ausnehmung (22) eingreift.
2. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (7) in im wesentlichen tangentialer Richtung im Tragkörper (1) angeordnet
ist.
3. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (7) in einer im Tragkörper (1) vorgesehenen, in die Aufnahme (3) mündende
Bohrung (10) geführt ist.
4. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (22) eine Durchgangsbohrung ist.
5. Schneidwerkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (7) einen kugelförmigen Kopf (8) aufweist.
6. Schneidwerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Lösen der Arretierung im Tragkörper (1) eine zur Führungsbohrung (10) fluchtende
in die Aufnahme (3) mündende Durchgangsbohrung (11) vorgesehen ist, durch die ein
auf den Bolzen (7) einwirkendes Werkzeug (20) einführbar ist.
7. Schneidwerkzeug nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannbacken (4) im Querschnitt symmetrisch ausgebildet ist.
8. Schneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Spannbacken (4) und dem Messer (6) ein Messerhalter (5) angeordnet ist.
9. Schneidwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (5) schwenkbar in der Aufnahme (3) gelagert ist.
10. Schneidwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (5) von einer Druckfeder (16) vorgespannt ist.
11. Schneidwerkzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (6) über eine Feder/Nut-Verbindung (17, 18) mit dem Messerhalter (5) formschlüssig
verbindbar ist.
12. Schneidwerkzeug nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur axialen Sicherung des Messers (6) mindestens eine axial in den Tragkörper (1)
einschraubbare Schraube (21) vorgesehen ist.
13. Schneidwerkzeug nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß in die Durchgangsbohrung (11) eine Hülse (23) einsetzbar ist, die zur axialen Sicherung
des Messerhalters (5) mit ihrem der Aufnahme (3) zugewandten Ende in eine Ausnehmung
(5b) im Messerhalter (5) eingreift.
14. Schneidwerkzeug nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Spannbacken (4) eine in die Ausnehmung (22) mündende Nut (24) vorgesehen ist,
in die der Bolzen (7) zur axialen Sicherung des Spannbackens (4) eingreift.
15. Schneidwerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung des Messerhalters (5) über einen die Druckfeder (16) aufnehmenden
Bolzen (14) mit einem in Richtung des Spannbackens (4) hervorragenden Ansatz (15)
übertragbar ist, auf den der Spannbacken (4) in seiner radial inneren Position so
einwirkt, daß der Messerhalter (5) von der Kraft der Feder (16) entlastet ist.
1. Cutting tool, in particular a planing cutter head or planing cutter block, comprising
a supporting body (1) having at least one receptacle (3) open radially outwards, a
wedge-shaped clamping jaw (4) arranged in the receptacle (3), and a cutter (6) which
can be clamped in its seat by means of the clamping jaw (4), the clamping jaw (4)
being preloaded by a compression spring (13) for positioning the cutter (6), being
displaceable radially inwards against the force of the compression spring (13) for
removing the cutter (6), and being lockable in its radially inner position, characterized in that a spring-loaded pin (7) is provided for automatically locking the clamping jaw (4),
this pin (7) engaging in an aperture (22) provided in the clamping jaw (4).
2. Cutting tool according to Claim 1, characterized in that the pin (7) is arranged in an essentially tangential direction in the supporting
body (1).
3. Cutting tool according to Claim 1, characterized in that the pin (7) is guided in a hole (10) provided in the supporting body (1) and opening
into the receptacle (3).
4. Cutting tool according to Claim 1, characterized in that the aperture (22) is a through-hole.
5. Cutting tool according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the pin (7) has a spherical head (8).
6. Cutting tool according to Claim 4, characterized in that a through-hole (11) in alignment with the guide hole (10) and opening into the receptacle
(3) is provided in order to release the locking in the supporting body (1), through
which through-hole (11) a tool (20) acting on the pin (7) can be inserted.
7. Cutting tool according to one or more of the preceding claims, characterized in that the clamping jaw (4) is designed to be symmetrical in cross section.
8. Cutting tool according to Claim 1, characterized in that a cutter holder (5) is arranged between the clamping jaw (4) and the cutter (6).
9. Cutting tool according to Claim 8, characterized in that the cutter holder (5) is mounted in the receptacle (3) in a pivotable manner.
10. Cutting tool according to Claim 8, characterized in that the cutter holder (5) is preloaded by a compression spring (16).
11. Cutting tool according to Claim 8, characterized in that the cutter (6) can be connected to the cutter holder (5) in a positive-locking manner
via a key/slot connection (17, 18).
12. Cutting tool according to one or more of the preceding claims, characterized in that at least one screw (21) which can be screwed axially into the supporting body (1)
is provided for axially securing the cutter (6).
13. Cutting tool according to Claims 7 and 8, characterized in that a sleeve (23) can be inserted into the through-hole (11), this sleeve (23), with
its end facing the receptacle (3), engaging in an aperture (5b) in the cutter holder
(5) in order to axially secure the cutter holder (5).
14. Cutting tool according to one of the preceding claims, characterized in that a groove (24) opening into the aperture (22) is provided in the clamping jaw (4),
in which groove (24) the pin (7) for axially securing the clamping jaw (4) engages.
15. Cutting tool according to Claim 10, characterized in that the preloading of the cutter holder (5) can be transmitted via a pin (14) accommodating
the compression spring (16) and having an extension (15) projecting in the direction
of the clamping jaw (4), on which pin (14) the clamping jaw (4) acts in its radially
inner position in such a way that the cutter holder (5) is relieved of the force of
the spring (16).
1. Outil coupant, notamment tête de fer de rabot ou bien arbre de fer de rabot, comprenant
un corps porteur (1) présentant au moins un logement (3) ouvert radialement vers l'extérieur,
un mors de serrage (4) en forme de coin agencé dans le logement (3), et une lame (6)
pouvant être serrée dans un siège au moyen du mors de serrage (4), outil dans lequel
le mors de serrage (4) est pré-contraint par un ressort presseur (13) pour le positionnement
de la lame (6) et peut être déplacé radialement vers l'intérieur à l'encontre de la
force du ressort presseur (13) pour l'extraction de la lame (6), et le mors de serrage
(4) peut être immobilisé dans sa position radialement intérieure, caractérisé en ce que pour l'immobilisation automatique du mors de serrage (4) il est prévu un verrou (7)
chargé par ressort, verrou qui s'engage dans un évidement (22) prévu dans le mors
de serrage (4).
2. Outil coupant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le verrou (7) est agencé en direction sensiblement tangentielle dans le corps porteur
(1).
3. Outil coupant selon la revendication 1, caractérisé en ce que le verrou (7) est guidé dans un alésage (10) prévu dans le corps porteur (1), débouchant
dans logement (3).
4. Outil coupant selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'évidement (22) est un alésage traversant.
5. Outil coupant selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le verrou (7) présente une tête (8) en forme de bille.
6. Outil coupant selon la revendication 4, caractérisé en ce que pour défaire l'immobilisation, il est prévu dans le corps porteur (1) un alésage
traversant (11) aligné avec l'alésage de guidage (10) et débouchant dans le logement
(3), et par lequel on peut introduire un outil (20) agissant sur le verrou (7).
7. Outil coupant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que le mors de serrage (4) est réalisé symétrique en coupe transversale.
8. Outil coupant selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un guide-lame (5) est agencé entre la mors de serrage (4) et la lame (6).
9. Outil coupant selon la revendication 8, caractérisé en ce que le guide-lame (5) est supporté pivotant dans le logement (3).
10. Outil coupant selon la revendication 8, caractérisé en ce que le guide-lame (5) est pré-contraint par un ressort presseur (16).
11. Outil coupant selon la revendication 8, caractérisé en ce que la lame (6) peut être reliée par conformations inter-engagées avec le guide-lame
(5) par l'intermédiaire d'une liaison à tenon et mortaise (17,18).
12. Outil coupant selon l'une ou plusieurs des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour le positionnement axial de la lame (6) il est prévu au moins une vis (21) pouvant
être vissée axialement dans le corps porteur (1).
13. Outil coupant selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en ce qu'un manchon (23) peut être enfilé dans l'alésage traversant (11) et s'engage par son
extrémité tournée vers le logement (3) dans un évidement (5b) ménagé dans le guide-lame
(5) pour le positionnement axial du guide-lame (5).
14. Outil coupant selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu dans le mors de serrage (4) une rainure (24) débouchant dans l'évidement
(22), et dans laquelle s'engage le verrou (7) pour le positionnement axial du mors
de serrage (4).
15. Outil coupant selon la revendication 10, caractérisé en ce que la pré-contrainte du guide-lame (5) est transmissible par un poussoir (14) logeant
le ressort presseur (16) et comportant un appendice (15) saillant en direction du
mors de serrage (4), et le mors de serrage (4), lorsqu'il est dans sa position radialement
intérieure, agit sur cet appendice de telle manière que le guide-lame (5) est déchargé
de la force du ressort (16).