| (19) |
 |
|
(11) |
EP 0 984 881 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
16.01.2002 Patentblatt 2002/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.05.1998 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61L 5/10 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/AT9800/136 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 9854/041 (03.12.1998 Gazette 1998/48) |
|
| (54) |
EINRICHTUNG ZUM VERRIEGELN DER ENDLAGEN VON BEWEGLICHEN WEICHENTEILEN
DEVICE FOR LOCKING END POSITIONS OF MOBILE SWITCH PARTS
DISPOSITIF POUR VERROUILLER DES POSITIONS FINALES EXTREMES DE PIECES D'AIGUILLAGE
MOBILES
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL |
|
Benannte Erstreckungsstaaten: |
|
LT LV RO SI |
| (30) |
Priorität: |
27.05.1997 AT 90297
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
15.03.2000 Patentblatt 2000/11 |
| (73) |
Patentinhaber: VAE Aktiengesellschaft |
|
1010 Wien (AT) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- ACHLEITNER, Herbert
A-8010 Graz (AT)
- HÖRTLER, Josef
A-8720 Knittelfeld (AT)
|
| (74) |
Vertreter: Haffner, Thomas M. |
|
Patentanwalt, Haffner Thomas M., Dr., Schottengasse 3a 1014 Wien 1014 Wien (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 603 156 DE-A- 2 850 855
|
EP-A- 0 684 174 US-A- 4 703 958
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Verriegeln der Endlagen von beweglichen
Weichenteilen, insbesondere Weichenverschluß, bei welcher zwei relativ zueinander
axial verschiebliche Teile in eine in wenigstens einer Bewegungsrichtung kraftschlüssig
miteinander gekuppelten Lage verschiebbar sind, wobei die relativ zueinander verschieblichen
Teile von einem Rohr und einer im Rohr geführten Stange gebildet sind und zumindest
teilweise in einem ortsfesten Außenrohr angeordnet sind, wobei von Kugeln gebildete
Verriegelungsglieder mit den zueinander axial verschieblichen Teilen und dem Außenrohr
zusammenwirken und in radialer Richtung in eine Verriegelungslage in eine Ausnehmung
bzw. Innenringnut des Außenrohres verschiebbar sind.
[0002] Aus der EP-A 603 156 ist bereits eine Einrichtung der vorgenannten Art bekanntgeworden,
bei welcher von Kugeln gebildete Verriegelungsglieder über Anschläge, welche von verdickten
Bereichen der Stange gebildet sind, in ihre Verriegelungslage gepreßt werden, wobei
sie in der Verriegelungslage in einer Ausnehmung des Außenrohres und an einem mit
vollem Durchmesser ausgebildeten Teilbereich der Stange anliegen. Die Kugeln durchsetzen
Durchbrechungen der die Stange umgebenden mit jeweils einer Zunge verbundenen Rohre,
sodaß eine Relativverschiebung dieses mit der Zunge verbundenen Bauteiles, nämlich
des Rohres, relativ zum Außenrohr dann wirkungsvoll verhindert wird, wenn die Kugeln
in ihre äußere Position gedrückt werden und somit eine Verriegelung zwischen Außenrohr
und rohrförmigem Bauteil erfolgt. Zur Lösung der Verriegelung muß die Stange verschoben
werden, wobei die Kugel auf Bereiche mit geringerem Durchmesser zurückfallen kann
und somit aus der Verriegelungslage in der Nut des Außenrohres austritt.
[0003] Bei der bekannten Einrichtung wurde jeweils nur eine Seite, nämlich die anliegenden
Zunge, entsprechend verriegelt und die korrekte Position der abliegenden Zunge durch
zusätzliche Einrichtungen, wie beispielsweise eine Koppelstange, gewährleistet. Derartige
Koppelstangen sind aus sicherheitstechnischen Gründen von den einschlägigen Bahnverwaltungen
üblicherweise vorgeschrieben. Während bei der Verschiebebewegung der Zunge die über
die Kugel aufzunehmenden Kräfte durch die maximal zulässige Verschiebekraft beschränkt
sind, können die Kugeln in der Verriegelungslage vielfach höher beansprucht werden.
Umstellkräfte liegen üblicherweise in der Größenordnung von 150 kp, wohingegen die
auf die Verriegelungsbauteile wirkenden Kräfte im Bereich von 10000 kp und mehr liegen
können. Da diese Verriegelungskräfte von Kugeln nur über eine Linienpunktberührung
aufgenommen werden können, werden die Berührungspunkte einer übermäßig hohen Belastung
ausgesetzt, was zu unzulässigen Verformungen führen kann.
[0004] Die Erfindung zielt nun darauf ab, die Funktion bei einer Einrichtung der eingangs
genannten Art zu verbessern und auch die Aufnahme von überaus hohen Verriegelungskräften
ohne Gefahr einer vorzeitigen Funktionsbeeinträchtigung der Verriegelung sicherzustellen.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Einrichtung zum Verriegeln der Endlagen von beweglichen
Weichenteilen gemäß Anspruch 1 vorgeschlagen. Die erfindungsgemäße Ausbildung besteht
im wesentlichen darin, daß die Kugeln von einem aufweitbaren Ring oder einem aus Segmenten
bestehenden Ring umgriffen sind, daß die Segmente bzw. der Ring federnd in einer Position
mit einem Außendurchmesser gehalten sind bzw. ist, welcher kleiner oder gleich dem
Außendurchmesser des im Außenrohr geführten axial verschieblichen Rohres ist, und
in eine Umfangsnut dieses Rohres eintauchen bzw. eintaucht und daß die Kugeln in Durchbrechungen
des Rohres zwischen der Stange und dem Ring angeordnet sind. Dadurch, daß die Kugeln
nunmehr nicht mehr unmittelbar mit den Kanten der Nuten des Außenrohres in der Verriegelungslage
zusammenwirken, wird eine übermäßige Kantenbelastung vermieden und die entsprechend
hohe Belastung von den Ringsegmenten oder dem aufweitbaren Ring aufgenommen, welche
selbst wiederum entsprechenden Querschnitt aufweisen können, um eine flächige Anlage
an den Seitenwänden der für die Verriegelung wirksamen Nuten sicherzustellen. Dadurch,
daß nun der aufweiterbare Ring bzw. diese Segmente federnd nach innen gezogen werden,
wird gleichzeitig bei einer Verschiebung der Stange in eine Position, in welcher die
Kugeln auf einen Bereich verringerten Querschnittes zurücktreten können, gewährleistet,
daß diese radial einwärts gerichtete Bewegung der Kugeln durch die Kraft der Federn
unterstützt wird, sodaß in der Folge ein minimaler Verschiebewiderstand zwischen dem
mit der Zunge gekoppelten Bauteil und dem Außenrohr sichergestellt wird. Zur diesem
Zwecke tauchen die Segmente des Ringes in eine Umfangsnut des Rohres ein, wobei die
Kugeln selbst, wie bei der bekannten Ausbildung, in radialen Durchbrechungen des Rohres
geführt sind.
[0005] Mit Vorteil ist eine weitere Ausbildung hiebei so getroffen, daß die Ringsegmente
zur axialen Verschieberichtung normale oder unter einem spitzen Winkel geneigt verlaufende
Stirnflächen aufweisen, welche in der Verriegelungslage mit den Anschlägen des Außenrohres
zusammenwirken, sodaß eine wirksame und sichere Abstützung hoher Verriegelungskräfte
in der Verriegelungslage gewährleistet wird.
[0006] In besonders einfacher Weise kann die Feder der Ringsegmente von in Umfangsrichtung
verlaufenden Federn bzw. einem Federband gebildet sein. Prinzipiell können die einzelnen
Ringsegmente durch gesonderte Federn miteinander verbunden sein, wobei eine Ausbildung
mit außen umlaufenden durchgehenden Federband besonders einfach in der Herstellung
ist.
[0007] Um die Sicherheit weiter zu erhöhen und nicht nur die jeweils angepreßte Zunge zu
verriegeln sondern gleichzeitig auch die abliegende Zunge in einer entsprechenden
Position verriegeln zu können, ist mit Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die
Stange in ihrem Endbereich zwei auf geringeren Durchmesser abgesetzte axiale Bereiche
und einen dazwischen liegenden axialen Bereich mit vollem Durchmesser aufweist, dessen
axiale Länge geringer ist als der Abstand zweier in axialer Richtung des Rohres benachbarter
Kugeln. Bei einer derartigen Ausbildung kann somit eine Mehrzahl in Achsrichtung benachbarter
Ebene als Verriegelungsebene genutzt werden und es kann bei kompakten Baumaßen ein
großer Verschiebeweg mit entsprechender Verriegelung der Endlagen erzielt werden.
In besonders vorteilhafter Weise ist die Ausbildung hiebei so getroffen, daß jedes
jeweils mit einer Weichenzunge verbundene axial verschiebliche Rohr in axialer Richtung
versetzte Durchbrechungen in einem axialen Abstand (l
1) aufweist und daß das Außenrohr wenigstens zwei auf einem den Durchmesser des Innenrohres
übersteigenden Radius liegende zueinander entgegengesetzt angeordnete Anschläge in
einem axialen Abstand (l
2) > (l
1) aufweist, wobei der Abstand (l
2) vermindert um den Abstand (l
1) dem axialen Verschiebeweg zwischen anliegender und abliegender Endlage einer Zunge
entspricht. Bei einer derartigen Ausbildung kann jeweils die Verriegelung der abliegenden
Zunge durch eine innenliegende Ebene von Kugeln und Segmenten und die Verriegelung
der sich in Anlagestellung befindenden Zunge durch eine außenliegende Ebene von Kugeln
und Segmenten gewährleistet werden, wobei gleichzeitig sichergestellt werden kann,
daß die jeweils gewünschte Richtung der Verriegelung in beiden Fällen erzielt wird.
Dies bedeutet mit anderen Worten, daß die sich in Anlage befindliche Zunge gegen ein
Zurückbewegen in eine Ablagestellung und die in Ablage befindliche Zunge gegen eine
Bewegung in Anlagestellung gesichert wird.
[0008] Die erfindungsgemäße Einrichtung zum Verriegeln der Endlagen kann gleichzeitig als
Antrieb für die Verschiebung der Zungen in die Anlageposition oder in die Ablagestellung
herangezogen werden. Ein derartiger kompakter Verschiebeantrieb läßt sich insbesondere
dadurch besonders einfach ausbilden, daß die in die Rohre eintauchende verschiebliche
Stange über ihre axiale Länge durchgehend ausgebildet ist und in einem mittleren Bereich
mit einer Antriebsvorrichtung, insbesondere einem Kolben verbunden ist, welcher in
einem als Zylinder eines doppeltwirkenden Zylinderkolbenaggregates ausgebildeten Außenrohr
durch Fluid axial verschiebbar antreibbar ist. Die Stange wirkt somit als Kolbenstange
eines doppelt wirkenden Zylinderkolbenaggregates und aufgrund der jeweils zwei in
axialer Richtung versetzt angeordnete Ringe mit den jeweiligen Ringsegmenten und den
zugehörigen Kugeln kann jeweils eine der auf diese Weise geschaffenen Ebenen für den
Verschiebeantrieb und/oder die Verriegelung genützt werden. In der Verriegelungslage
liegen die Kugeln auf einem Teilbereich der Stange mit vollem Durchmesser auf und
können daher bei einer Verschiebung der Stange keinesfalls in Achsrichtung verschoben
werden, da sie ja in der Umfangsnut des Außenrohres verriegelt sind. Wenn eine derartige
außenliegende aus Kugeln und Ringsegmenten bestehende Verriegelungsebene in der Folge
durch Verschieben der Stange in eine Entriegelungsposition gebracht wird, können diese
gleichen Kugeln dann, wenn sie am endseitigen Bereich der Stange anliegen, nicht für
einen Verschiebeantrieb des mit der Zunge verbundenen Rohres verwendet werden. Vielmehr
muß eine Anschlagschulter des auf größerem Durchmesser liegenden Bereiches in der
Folge für den Verschiebeantrieb die innenliegenden Kugeln erfassen und auf diese Weise,
daß mit den Zungen verbundene außenliegende Rohr über den Verstellweg der Zungen mitnehmen.
Dieser Stellweg erstreckt sich bis in einen weiteren Bereich des Außenrohres, in welchem
die Kugeln wiederum nach außen durchtreten können und in eine neue Verriegelungslage
für die nunmehr abliegende Zunge austreten, wobei die Verschiebung der Zunge aus dieser
Ablagestellung heraus auf diese Weise verhindert wird. Der im Endbereich vorgesehene
zwischen zwei auf geringerem Durchmesser abgesetzte axiale Bereich mit vollem Durchmesser
muß, wie bereits erwähnt, eine axiale Länge aufweisen, welche geringer ist als der
Abstand zweier in axialer Richtung dessen Rohres benachbarter Kugeln, um sicherzustellen,
daß die Entriegelung eingetreten ist bevor die Verschiebebewegung eingeleitet wird.
[0009] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß das Außenrohr an
jeweils einer Seite des Zylinders zwischen der dem Zylinder benachbarten Ausnehmung
für die Verriegelung einer Endlage der Zungen und der zweiten Ausnehmung für die Verriegelung
der entgegengesetzten Endlage der Zungen eine weitere ringförmige Ausnehmung mit einer
lichten Weite aufweist, welche geringer ist als die lichte Weite der Verriegelungsausnehmungen
für die Endlagensicherung. Eine derartige Ausbildung bietet eine zusätzliche Sicherheit
dann, wenn beispielsweise die Koppelstange gebrochen ist. Im Falle eines Bruches der
Koppelstange hat nämlich die Verschiebung einer abliegenden Zunge in die anliegende
Position nicht mehr die synchrone Verschiebung der ursprünglich anliegenden Zunge
in eine abliegende Position zur Folge, da ja diese Zwangskoppelung über die Koppelstange
erzielt wurde. Die ursprünglich anliegende Zunge wird zwar durch die Anschlagschulter
und die Kugeln gleichfalls in eine Ablageposition bewegt, wobei jedoch nicht die korrekte
Ablageposition sichergestellt wird, welche nur bei Vorhandensein einer Koppelstange
erzielt würde. In diesen Fällen würde die Zugbelastung auf die in diesem Fall für
den Antrieb wirksam werdenden Kugeln ausreichen, um diese Kugeln samt ihren Ringsegmenten
in die dazwischen liegende weitere ringförmige Ausnehmung zu verlagern, womit eine
weitere Verschiebung nicht mehr möglich ist. Wenn, wie es einer bevorzugten Ausbildung
der Erfindung entspricht, an oder nahe der (den) von der Kolbenstange durchsetzten
Stirnflächen des Zylinders Näherungssensoren oder vom Verschiebeweg abhängige Schalter
angeordnet sind, würde in diesem Falle unmittelbar ein Signal generiert werden, welches
eine nicht korrekte Lage der abliegenden Zunge signalisiert, woraus auf einem Bruch
der Koppelstange geschlossen werden kann.
[0010] Um sichere Funktion und eine entsprechende Abfolge der jeweiligen Verschiebe- und
Verriegelungsschritte zu gewährleisten, ist die Ausbildung erfindungsgemäß mit Vorteil
so getroffen, daß in einer Endlage der Zungen der Abstand (l
3) der dem Zylinder zugewandten Kugeln auf geringerem Durchmesser der Stange und dem
von dem axialen Bereich mit vollen Durchmesser gebildeten Anschlag größer ist als
der Abstand (l
4) der außenliegenden Kugeln des dem Zylinder gegenüberliegenden Teiles der Stange
von dem diesen Kugeln benachbarten, durch den axialen Bereich mit vollem Durchmesser
gebildeten Anschlag gewählt ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß in all denjenigen
Fällen, in welchen die Koppelstange ihre Funktion erfüllt, ein unbeabsichtigtes Austreten
der voreilenden Kugeln in die Zwischenausnehmung des Außenrohres vermieden wird und
die weitere Bewegung in keiner Weise verhindert wird. Lediglich dann, wenn die Koppelstange
gebrochen ist, gelangen diese Kugeln an den entsprechenden Gegenanschlag des auf vollem
Durchmesser verbreiternden Bereiches der Stange und werden auf diese Weise in eine
Lage verbracht, in welcher auch die weitere Verschiebung der Stange nicht mehr möglich
ist.
[0011] Mit Vorteil ist die erfindungsgemäße Ausbildung so getroffen, daß in einer Endlage
der Stange der axiale Abstand (l
5) der auf vollem Querschnitt aufliegenden Kugeln in ihrer Verriegelungslage zum endseitigen
abgesetzten Bereich der Stange größer ist als der Abstand (l
6) der am gegenüberliegenden Ende der Stange am vollen Querschnitt anliegenden axial
innenliegenden Kugeln von dem durch den vollen Querschnitt der Stange gebildeten innenliegenden
Anschlag. Eine derartige Ausbildung erlaubt die gewünschte Bewegungsabfolge, wobei
zuerst die abliegende Zunge entriegelt wird und in der Folge die Verriegelung der
anliegenden Zunge aufgehoben wird.
[0012] Mit Vorteil ist die axiale Breite der außenliegenden Verriegelungsnuten des Außenrohres
größer als die axiale Breite des aus Segmenten bestehenden Ringes, wodurch ein sicheres
Eintreten der Segmente unter dem Druck der Verriegelungsglieder in die Verriegelungslage
des Außenrohres gewährleistet wird.
[0013] Die erfindungsgemäße Einrichtung eignet sich unter minimalen Modifikationen und unter
weitestgehender Verwendung identischer Bauteile auch für eine Ausbildung, bei welcher
die Weiche auffahrbar ist. In diesem Fall muß eine erste dem Zungenende abgewandte
Einheit so ausgebildet sein, daß sie unter der Kraft der rollenden Last geöffnet werden
kann, wobei eine entsprechende hydraulische Koppelung die Verriegelung der nachfolgenden
Einheiten aufheben kann. Mit Vorteil ist die Ausbildung hiebei so getroffen, daß bei
Anordnung einer Mehrzahl von in Schienenlängsrichtung in Abstand voneinander angreifenden
Einrichtungen zum Verriegein der Endlagen wenigstens eine Einrichtung entgegen der
Kraft einer Feder verschiebbare Verriegelungsglieder aufweist, welche nach einem vorbestimmten
Verschiebeweg in axialer Richtung unter Kompression der Feder in radialer Richtung
auswärts verlagerbar sind und den weiteren Verschiebeweg der Stange freigeben und
daß die Fluidräume der Zylinderkolbenaggregate benachbarter Einrichtung miteinander
zu gleichsinniger Verschiebung der Kolben verbunden sind. Ein Entriegeln dieser dem
Zungenende abgewandten ersten Einheit unter Überwinden der Kraft der Feder führt durch
das Auspressen von Fluid in die entsprechenden Arbeitsräume weiterer in Richtung zum
Zungenende angeordneter Einheiten dazu, daß auch diese Einheiten hydraulisch entriegelt
werden und auf diese Weise eine Umstellung durch die rollende Last beim Auffahren
der Weiche gelingt. Die definitive Verriegelung einer derartigen nach dem Auffahren
umgestellten Weichen muß allerdings wiederum durch einen entsprechenden hydraulischen
Antrieb der Stangen gewährleistet werden, um sicher die jeweils geforderte Endlage
zu erzielen.
[0014] In besonders einfacher Weise ist die Ausbildung in diesen Fällen so getroffen, daß
die Federn als die Kolbenstange konzentrisch umgebende Schraubenfedern ausgebildet
sind, welche zwischen den Stirnwänden des Zylinderkolbenaggregates und jeweils einem
im Außenrohr gegen einen Anschlag des Außenrohres verschieblichen Federteller abgestützt
sind, wobei der im Außenrohr verschiebliche Federteller über seinen Umfang verteilt
in radialen Durchbrechungen des Federtellers radial verschiebliche Kugeln trägt. Ein
derartiger Federteller, welcher die in radialer Richtung verlagerbaren Kugeln trägt,
wird sichergestellt, daß der Kompressionshub sich nur über einen beschränkten Weg
erstreckt und in der Folge die freie Verschiebbarkeit der Stange und damit die vollständige
Entriegelung gewährleistet ist. Die Kugeln werden zu diesem Zweck in ihrem Federteller
in eine radial auswärtige Position verbracht, in welcher die Feder für die weitere
Verschiebung der Stange nicht weiter komprimiert werden muß.
[0015] Die Mitnahme der jeweils anliegenden Zunge in die Ablage erfolgt beim Auffahren durch
Verschiebekräfte, welche auf die abliegende Zunge zur Wirkung gelangen. Bei dieser
Ausbildung, welche die dem Zungenende am weitesten entfernt liegenden Bereiche der
Weichen betrifft, ist in der Regel keine weitere Spur bzw. Koppelstange mehr vorgesehen,
da die Koppelstangen üblicherweise nahe dem Weichenantrieb selbst angeordnet sind.
Um somit die Verschiebung der anliegenden Zunge in die Ablageposition vorzunehmen,
ohne daß zu diesem Zweck der Radkranz die anliegende Zunge aufdrücken muß, ist mit
Vorteil die Ausbildung so getroffen, daß die mit axial wirkenden Federn zusammenwirkende
Stange an ihren endseitigen Stirnflächen einen Kopf mit den Durchmesser der Stangen
übersteigendem Durchmesser tragen, welcher mit axial außenliegenden Anschlägen des
Rohres zusammenwirkt.
[0016] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine Draufsicht auf
eine Weiche mit vier Einheiten zur Verriegelung der Endlagen, Fig. 2 einen Schnitt
nach der Linie II-II der Fig. 1 durch eine Einheit zum Verriegeln der Endlagen, Fig.
3 den vergrößerten linken Teilbereich der Fig. 2 mit dem Antrieb für die abliegende
Zunge, Fig. 4 eine vergrößerte Darstellung des rechten Teilbereiches der Fig. 2 mit
dem Antrieb für die anliegende Zunge, Fig. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der
Fig. 1 durch eine entgegen der Kraft von Federn auffahrbare Verriegelungseinheit,
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des linken Teilbereiches der Fig. 5 für den Antrieb
der abliegenden Zunge, Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des rechten Teiles der
Fig. 5 mit dem Antrieb der anliegenden Federzunge, Fig. 8 einen Schnitt nach der Linie
VIII-VIII der Fig. 4 und Fig. 9 einen Schnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 4 mit
den Ringsegmenten in ihrer einwärtigen bzw. der auswärtigen Lage.
[0017] In Fig. 1 ist eine Weiche 1 dargestellt, wobei Weichenzungen 2 und 3 vorgesehen sind.
Die Weichenzunge 2 befindet sich in Anlage an die durchgehenden Schienen 4, wohingegen
die Weichenzunge 3 sich in der Darstellung nach Fig. 1 in Ablage befindet. Zwischen
den Weichenzungen 2 und 3 sind jeweils Einrichtungen zum Verstellen und Verriegeln
der Position der Weichenzungen 2 und 3 vorgesehen, welche mit 5 bezeichnet sind. Die
dem Zungenende entfernt liegende erste derartige Einheit ist mit 6 bezeichnet, da
diese Einheit sich baulich von den anderen Einheiten unterscheidet.
[0018] Bei der den Zungenenden benachbarten ersten Einrichtung 5 ist zusätzlich eine Koppelstange
7 ersichtlich, welche bei einer Verstellung einer Zunge die entsprechend korrespondierende
Bewegung der zweiten Zunge kraftschlüssig sicherstellt. Die genaue Funktion der einzelnen
Einrichtungen 5 bzw. 6 ist in den nachfolgenden Detailzeichnungen näher erläutert.
In Fig. 2 ist eine Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von Weichenzungen dargestellt,
welche gleichzeitig auch einen Antrieb für die Verstellung der Weichen beinhaltet.
Die Fig. 2 entspricht hiebei einem Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1. Die Einrichtung
5 umfaßt hiebei ein außenliegendes Rohr 8, welches sich links und rechts von einem
mittleren Bereich erstreckt, welcher als Zylinder 9 ausgebildet ist. Im Inneren des
Zylinders 9 ist ein hydraulisch verfahrbarer Kolben 10 angeordnet, wobei das Hydraulikmedium
in die jeweils wirksamen Arbeitsräume über Hydraulikleitungen 11 bzw. 12 eingepreßt
wird. Der Kolben 10 ist mit einer durchgehenden Kolbenstange 13 verbunden, welche
über axiale Länge unterschiedliche Querschnittsbereiche aufweist. Der Endbereich der
Kolbenstange 13 umfaßt hiebei zwei auf geringerem Durchmesser abgesetzte Bereiche
14,15, zwischen welchen ein Bereich 16 mit vollem Querschnitt der Stange vorgesehen
ist. Die Bereiche 14,15 und 16 wirken jeweils mit Kugeln 17 und 18 zur Verriegelung
bzw. zur Verschiebung des mit der Zunge 3 bzw. 2 verbundenen Teiles zusammen. Die
mit der Zunge 3 bzw. 2 verbundenen Teile werden hiebei von, die Kolbenstange 13 außen
umgebenden Rohren 19 gebildet, welche wiederum Durchbrechungen für die Aufnahme der
Kugeln 17 bzw. 18 in voneinander verschiedenen Querschnittsebenen aufweisen.
[0019] Wie in Fig. 3 vergrößert dargestellt, sind die in den Rohren 19 radial auswärts verlagerbaren
Kugeln 17 bzw. 18 in Durchbrechungen 20 und 21 des mit der jeweiligen Weichenzunge
verbundenen Rohres 19 geführt und gegen Segmente 22 bzw. 23 eines Ringes abgestützt,
welche entgegen der Kraft von Federn 24 bzw. 25 auswärts verlagerbar sind. Die Segmente
22 und 23 ergeben in Umfangsrichtung einen in Segmente unterteilten Ring.
[0020] Bei der in Fig. 3 dargestellten linken Seite der Fig. 2 handelt es sich um die Seite,
welche für die Verriegelungslage der abliegenden Zunge 3 verantwortlich ist. Die Segmente
23 sowie die zugehörigen Kugeln 18 werden hiebei vom axialen Bereich 16 der Kolbenstange
13 in die Verriegelungslage gegen einen Anschlag 26 in einer Ausnehmung 27 des Außenrohres
gehalten, wobei eine Verschiebung des mit der Zunge 3 verbundenen Rohres 19 aus der
abliegenden Lage der Zunge in eine Anlagestellung durch den Anschlag 26 und die Segmente
23 verhindert wird. Diese Verriegelungslage für die abliegende Zunge kann nur dadurch
aufgehoben werden, daß die Kolbenstange 13 durch den Kolben 10 in Richtung des Pfeiles
28 verschoben wird, wobei die Kugeln 18 auf den mit geringerem Durchmesser ausgebildeten
axialen Bereich 15 der Kolbenstange 13 gelangen. Bei einer weiteren Bewegung der Kolbenstange
13 in Richtung des Pfeiles 28 gelangt eine Anschlagschulter 29 des auf größerem Durchmesser
ausgebildeten Bereiches 16 der Kolbenstange 13 in Wirkverbindung mit den Kugeln 17,
sodaß ein Antrieb der Weichenzunge über das Rohr 19 erfolgt. Gleichzeitig bewirkt
aber eine Verschiebung der Kolbenstange in Richtung des Pfeiles 28 eine Entriegelung
der anliegenden Zunge, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Die Kolbenstange 13 gelangt
in eine Position, in welcher die außenliegenden sich in der Verriegelungslage befindlichen
Segmente 22 unter der Kraft ihrer Federn 24 mit den zugehörigen Kugeln 17 auf den
auf geringerem Durchmesser abgesetzten Endbereich 14 der Kolbenstange aus der Verriegelungslage
austreten können, wodurch eine Relativverschiebung des rohrförmigen Teiles 19 gegenüber
dem Außenrohr 8 ermöglicht wird. Bei der weiteren Verschiebung der Kolbenstange 13
durch Fluidbeaufschlagung des Kolbens 10 in Richtung des Pfeiles 28 gelangt die innenliegende
Anschlagschulter 30 des mit vollem Querschnitt ausgebildeten axialen Bereiches 16
üblicherweise nicht in Wirkverbindung mit den Kugeln 18, da ja die Mitnahme der Zunge
über die Koppelstange erfolgt. Erst bei einem Bruch der Koppelstange gelangt die Anschlagschulter
30 in Wirkverbindung mit den Kugeln 18 und nimmt auf diese Weise das Rohr 19 in Richtung
des Pfeiles 28 mit. Zwischen der außenliegenden Verriegelungsnut 31 und der innenliegenden
eine Anschlagkante 32 aufweisenden Verriegelungsnut 33 liegt nun eine weitere auf
einen verringerten lichten Querschnitt ausgenommene Ausnehmung bzw. Nut 34, welche
dann zur Wirkung gelangt, wenn die Schulter 30 mit den Kugeln 18 zusammenwirkt. In
diesem Falle treten nämlich im Zuge der Verschiebung die Kugeln 18 gemeinsam mit den
zugehörigen Segmenten 23 in die Nut 34 und werden in einer Position gegen weitere
Verschiebung gesichert, in welcher eine korrekte Endlage nicht erreicht wurde. Der
Stirnseite des hydraulischen Zylinderkolbenaggregates bzw. des Zylinders 9 benachbart
sind nun Sensoren 35 vorgesehen, welche in diesem Fall einen zu großen Abstand des
rohrförmigen Bauteiles 19 von der geforderten Endlage signalisieren und auf diese
Weise einen Bruch der Koppelstange anzeigen. In allen anderen Fällen werden die Kugeln
18 in ihrer inneren Lage durch die Feder 25 der Segmente 23 gehalten, sodaß sie sicher
in die Position der endgültigen Verriegelung gegen eine Bewegung entgegen der Richtung
des Pfeiles 28 hinter der Kante 32 der Ausnehmung 33 gelangen. In dieser Position
werden sie in der Folge durch den verbreiteren axialen Bereich 16 wieder in ihrer
Verriegelungsstellung gehalten. Die Anordnung einer derartigen weiteren Nut 34 ist
naturgemäß nur unmittelbar einer Koppelstange benachbart sinnvoll, da andernfalls
kein Bruch einer Koppelstange angezeigt werden kann.
[0021] In Fig. 5 ist eine modifizierte Einrichtung 6 zur Verriegelung der Endlagen von Weichenzungen
2,3 dargestellt, wobei bei dieser Ausbildung die Weiche auffahrbar ist. Die Fig.5
entspricht hiebei einem Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1. Für gleiche Bauteile
wurden die Bezugszeichen von den vorangehenden Figuren übernommen. Auch bei der Einrichtung
6 ist eine Kolbenstange 36 vorgesehen, welche über ihre axiale Länge unterschiedliche
Querschnittsbereiche aufweist. Der Endbereich der Kolbenstange 36 umfaßt dabei einen
auf geringerem Durchmesser abgesetzten Bereich 37, wobei an den endseitigen Stirnflächen
der Kolbenstange 36 jeweils ein Kopf 38 angebracht ist, welcher einen den Durchmesser
der Stange übersteigenden Durchmesser aufweist. Der Bereich 37 wirkt mit Kugeln 39
zur Verriegelung bzw. Verschiebung des mit der Weichenzunge 2 bzw. 3 verbundenen Rohres
40 zusammen, welches wiederum Durchbrechungen für die Aufnahme der Kugeln 39 aufweist.
In der Kolbenstange 36 sind Umfangsnuten 41 vorgesehen, welche mit Kugeln 42 zusammenwirken,
wobei die Kugeln 42 in jeweils einem Federteller 43 axial gegen die Kraft einer Feder
44 verlagerbar sind. Wie in Fig. 6, einen vergrößerten Ausschnitt der linken Hälfte
der Fig. 5, ersichtlich, ist die Feder 44 zwischen der Stirnwand 45 des Zylinderkolbenaggregates
9 und dem im Außenrohr 8 verschiebbaren Federteller 43 abgestützt, wobei der Federteller
radiale Durchbrechungen für die Aufnahme der Kugeln 42 aufweist. Die Kugeln 42 sind
dabei auf einem im Außenrohr 8 abgestützten Ring 46 geführt, welcher in axialer Richtung
Bereiche mit unterschiedlichem Innendurchmesser aufweist, wodurch bei axialer Verlagerung
der Kugeln 42, diese auch radial verlagert werden können. Zwischen dem auf geringerem
Durchmesser abgesetzten Bereich 37 der Kolbenstange 36 und der Umfangsnut 41 ist ein
Bereich 47 mit vollem Querschnitt der Stange vorgesehen.
[0022] Im Gegensatz zu der in Fig. 3 gezeigten Ausbildung der Einrichtung 5 ist die Einrichtung
6 nach Fig. 5 nur an der Seite der Zungenanlage verriegelt. Fig. 6 zeigt dabei die
unverriegelte linke Seite der Fig. 5, wobei die ablegende Zunge 3 zusammen mit dem
Rohr 40 beim Auffahren durch eine rollende Last in Richtung des Pfeiles 48 bewegt
wird. Mit dem Rohr 40 wird über den Anschlag 49, welcher mit dem Kopf 38 der Kolbenstange
36 zusammenwirkt, die Kolbenstange 36 in Richtung des Pfeiles 48 mitgenommen. Gleichzeitig
erfolgt, wie in Fig. 7 der rechten Seite der Fig. 5 dargestellt, eine Verschiebung
der Kolbenstange 36 in Richtung des Pfeiles 48 entgegen der Kraft der Feder 44, da
die in dem Federteller 43 geführten Kugeln 42 in die Umfangsnut 41 der Kolbenstange
36 eintauchen und vom Anschlag 50 der Umfangsnut 41 mitgenommen werden. Dabei gelangen
nun die Kugeln 42 auf einen Bereich des Ringes 46 mit größerem Innendurchmesser, womit
die Kugeln 42, welche durch den Anschlag 50 der Stange 13 radial nach auswärts gepreßt
werden, aus der Umfangsnut 41 austauchen und die Stange 36 frei verschiebbar ist.
Die Verriegelungslage der anliegenden Zunge 2 kann jedoch nur dadurch aufgehoben werden,
daß mit dem Rohr 40 die Kolbenstange 36 durch den auffahrenden Zug weiter in Richtung
des Pfeiles 48 verschoben wird, wobei die Kugeln 39 von dem mit größeren Durchmesser
ausgebildeten Bereich 47 auf den mit geringerem Durchmesser ausgebildeten Bereich
37 gelangen, womit auch die sich in der Verriegelungslage befindlichen Segmente 51
unter der Kraft ihrer Feder 52 aus der Verriegelungsnut 53 austreten. Durch das Verschieben
der Kolbenstange 36 wird Fluid aus den Arbeitsräumen des Zylinderkolbenaggregates
9 in die entsprechenden Arbeitsräume weiterer in Richtung zum Zungenende angeordneten
Einheiten ausgepreßt, wodurch eine Entriegelung auch dieser Einheiten und auf diese
Weise eine Umstellung der Weiche beim Auffahren durch die rollende Last gelingt. Eine
Verriegelung der nunmehr anliegenden Weichenzunge 3 nach dem Auffahren gelingt jedoch
nur dann, wenn, wie auch bei der im Normalbetrieb üblichen Umstellung der Weiche,
die Kolbenstange 36 durch das Zylinderkolbenaggregat 9 in Richtung des Pfeiles 48
in die definitive Verriegelungslage verschoben wird.
[0023] Bei der aktiven hydraulischen Umstellung der Weiche wird, wie in Fig. 6 dargestellt,
bei einer Bewegung der Kolbenstange 36 in Richtung des Pfeiles 48 das Rohr 40 der
abliegenden Weichenzunge 3 durch den mit den Kugeln 39 zusammenwirkenden Anschlag
54 verschoben. Dadurch wird in gleicher Weise, wie bei dem oben beschriebenen Umstellvorgang
durch Auffahren der Weiche, die Verriegelung der anliegenden Weichenzunge 2 aufgehoben,
womit die Weiche umgestellt werden kann. Eine Verriegelungslage der nach der Umstellung
erreichten Anlage der Weichenzunge 3 kann dabei nur dann erreicht, wenn die Kolbenstange
durch das Zylinderkolbenaggregat in eine der Fig. 7 entsprechende Endlage in Richtung
des Pfeiles 48 verschoben wird. Dabei werden durch Zusammenwirken des Anschlages 54
und der Kugeln 39 die Segmente 51 entgegen der Kraft ihrer Federn 52 radial nach außen
in die Verriegelungsnut bewegt, worauf die Kugeln 39 auf den Bereich 47 mit vollem
Querschnitt der Stange 36 gelangen. Gleichzeitig werden die Kugeln 42 durch die Vorspannung
der Feder 44 auf den Bereich des Ringes 46 mit geringerem Innendurchmesser gedrückt
und tauchen in die Umfangsnut 41 der Kolbenstange 36 ein. Durch die Vorspannung der
Feder 44 wird schließlich das Erreichen der Endlage der Kolbenstange erleichtert.
Diese Verriegelungsposition wird bei der rein mechanischen Umstellung der Weiche durch
Auffahren nicht erreicht, da das Rohr 40 die Kolbenstange 36 nicht bis zum Erreichen
der Endlage verschieben kann. Die Verriegelung der nunmehr anliegenden Weichenzunge
3 muß beim Auffahren der Weiche hydraulisch aktiviert werden.
[0024] Fig. 8 zeigt einen Schnitt der Verriegelungselemente in Verriegelungslage entlang
der Linie VIII-VIII der Fig. 4. Die Kugeln 17 sind dabei in Durchbrechungen 20 des
Rohres 19 geführt und gegen Segmente 22 abgestützt. Die Segmente 22 werden dabei durch
in Umfangsrichtung verlaufende Federn 24 radial nach einwärts gepreßt. Die Kugeln
17 liegen auf den mit dem größeren Durchmesser d
1 ausgebildeten Bereich 16 der Kolbenstange 13 auf, womit die Segmente 22 aus dem Rohr
19 in die Verriegelungsnut 31 des Außenrohres 8 eintauchen und das Rohr 19 nicht verschiebbar
ist.
[0025] Fig. 9 zeigt einen Schnitt der Verriegelungselemente in Entriegelungslage entlang
der Linie IX-IX der Fig. 4. Die in den Durchbrechungen 21 des Rohres 19 befindlichen
Kugeln 18 liegen auf den mit geringeren Durchmesser d
2 ausgebildeten Bereich 15 der Kolbenstange 13 auf. Die Segmente 23 werden durch die
Kraft der Feder 25 radial einwärts gepreßt, womit die Segmente 23 vollständig in die
Nut des Rohres 19 eintauchen und nicht über dieses hinausragen. Das Rohr 19 ist somit
nicht verriegelt, wobei der Verschiebeweg unter Vermeidung einer Reibung der Segmente
am Rohr freigegeben wird.
1. Einrichtung (5;6) zum Verriegeln der Endlagen von beweglichen Weichenteilen (2,3),
insbesondere Weichenverschluß, bei welcher zwei relativ zueinander axial verschiebliche
Teile (13,19;36,40) in eine in wenigstens einer Bewegungsrichtung kraftschlüssig miteinander
gekuppelten Lage verschiebbar sind, wobei die relativ zueinander verschieblichen Teile
von einem Rohr (19;40) und einer im Rohr geführten Stange (13;36) gebildet sind und
zumindest teilweise in einem ortsfesten Außenrohr (8) angeordnet sind, wobei von Kugeln
(17,18;39) gebildete Verriegelungsglieder mit den zueinander axial verschieblichen
Teilen (13,19;36,40) und dem Außenrohr (8) zusammenwirken und in radialer Richtung
in eine Verriegelungslage in eine Ausnehmung (27) bzw. Innenringnut (53) des Außenrohres
(8) verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (17,18;39) von einem aufweitbaren Ring oder einem aus Segmenten (22,23;51)
bestehenden Ring umgriffen sind, daß die Segmente (22,23;51) bzw. der Ring federnd
in einer Position mit einem Außendurchmesser gehalten sind bzw. ist, welcher kleiner
oder gleich dem Außendurchmesser des im Außenrohr (8) geführten axial verschieblichen
Rohres (19;40) ist, und in eine Umfangsnut dieses Rohres (19;40) eintauchen bzw. eintaucht
und daß die Kugeln (17,18;39) in Durchbrechungen (20,21) des Rohres (19;40) zwischen
der Stange (13) und dem Ring angeordnet sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringsegmente (22,23;51) zur axialen Verschieberichtung normale oder unter einem
spitzen Winkel geneigt verlaufende Stirnflächen aufweisen, welche in der Verriegelungslage
mit den Anschlägen (26) des Außenrohres (8) zusammenwirken.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder der Ringsegmente (22,23;51) von in Umfangsrichtung verlaufenden Federn
(24,25;52) bzw. einem Federband gebildet ist.
4. Einrichtung nach einem der Änsprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stange (13) in ihrem Endbereich zwei auf geringeren Durchmesser (14,15) abgesetzte
axiale Bereiche und einen dazwischen liegenden axialen Bereich (16) mit vollem Durchmesser
aufweist, dessen axiale Länge geringer ist als der Abstand zweier in axialer Richtung
des Rohres benachbarter Kugeln (17, 18).
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes jeweils mit einer Weichenzunge verbundene axial verschiebliche Rohr in axialer
Richtung versetzte Durchbrechungen in einem axialen Abstand l1 aufweist und daß das Außenrohr (8) wenigstens zwei auf einem den Durchmesser des
Innenrohres übersteigenden Radius liegende zueinander entgegengesetzt angeordnete
Anschläge in einem axialen Abstand l2 > l1 aufweist, wobei der Abstand l2 vermindert um den Abstand l1 dem axialen Verschiebeweg zwischen anliegender und abliegender Endlage einer Zunge
entspricht.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in die Rohre eintauchende verschiebliche Stange (13;36) über ihre axiale Länge
durchgehend ausgebildet ist und in einem mittleren Bereich mit einer Antriebsvorrichtung,
insbesondere einem Kolben (10) verbunden ist, welcher in einem als Zylinder (9) eines
doppeltwirkenden Zylinderkolbenaggregates ausgebildeten Außenrohr durch Fluid axial
verschiebbar antreibbar ist.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Außenrohr (8) an jeweils einer Seite des Zylinders (9) zwischen der dem Zylinder
(9) benachbarten Ausnehmung für die Verriegelung einer Endlage der Zungen und der
zweiten Ausnehmung für die Verriegelung der entgegengesetzten Endlage der Zungen eine
weitere ringförmige Ausnehmung (34) mit einer lichten Weite aufweist, welche geringer
ist als die lichte Weite der Verriegelungsausnehmungen für die Endlagensicherung.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Endlage der Zungen (2,3) der Abstand (13) der dem Zylinder (9) zugewandten
Kugeln (18) auf geringerem Durchmesser der Stange und dem von dem axialen Bereich
mit vollen Durchmesser gebildeten Anschlag (30) größer ist als der Abstand (14) der
außenliegenden Kugeln (17) des dem Zylinder (9) gegenüberliegenden Teiles der Stange
(13) von dem diesen Kugeln benachbarten, durch den axialen Bereich mit vollem Durchmesser
gebildeten Anschlag (29) gewählt ist.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Endlage der Stange (13) der axiale Abstand (l5) der auf vollem Querschnitt aufliegenden Kugeln (17) in ihrer Verriegelungslage zum
endseitigen abgesetzten Bereich (14) der Stange (13) größer ist als der Abstand (l6) der am gegenüberliegenden Ende der Stange (13) am vollen Querschnitt anliegenden
axial innenliegenden Kugeln (18) von dem durch den vollen Querschnitt der Stange (13)
gebildeten innenliegenden Anschlag.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Breite der außenliegenden Verriegelungsnuten (53) des Außenrohres (8)
größer ist als die axiale Breite des aus Segmenten (22,51) bestehenden Ringes.
11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an oder nahe der (den) von der Kolbenstange (13) durchsetzten Stirnflächen des Zylinders
(9) Näherungssensoren (35) oder vom Verschiebeweg abhängige Schalter angeordnet sind.
12. Einrichtung, umfassend eine Mehrzahl von in Schienenlängsrichtung in Abstand voneinander
angreifenden Einrichtungen (5,6) zum Verriegeln der Endlagen nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Einrichtung (6) entgegen der Kraft einer Feder verschiebbare Verriegelungsglieder
aufweist, welche nach einem vorbestimmten Verschiebeweg in axialer Richtung unter
Kompression der Feder in radialer Richtung auswärts verlagerbar sind und den weiteren
Verschiebeweg der Stange (36) freigeben und daß die Fluidräume der Zylinderkolbenaggregate
benachbarter Einrichtung miteinander zu gleichsinniger Verschiebung der Kolben verbunden
sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn als die Kolbenstange (36) konzentrisch umgebende Schraubenfedern (44)
ausgebildet sind, welche zwischen den Stirnwänden des Zylinderkolbenaggregates (9)
und jeweils einem im Außenrohr gegen einen Anschlag des Außenrohres verschieblichen
Federteller (43) abgestützt sind, wobei der im Außenrohr (8) verschiebliche Federteller
(43) über seinen Umfang verteilt in radialen Durchbrechungen des Federtellers (43)
radial verschiebliche Kugeln (42) trägt.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die mit axial wirkenden Federn (44) zusammenwirkende Stange (36) an ihren endseitigen
Stirnflächen einen Kopf (38) mit den Durchmesser der Stangen übersteigendem Durchmesser
tragen, welcher mit axial außenliegenden Anschlägen (49) des Rohres (40) zusammenwirkt.
1. A device (5; 6) for locking the end positions of movable railway switch parts (2,
3), in particular a switch lock, in which two parts (13, 19; 36, 40) capable of being
axially displaced relative to each other are displaceable into a position coupled
to each other in a positive and force-transmitting manner in at least one moving direction,
wherein the relatively displaceable parts are formed by a tube (19; 40) and a rod
(13; 36) guided within the tube and are arranged at least partially in a stationary
external tube (8), wherein locking elements comprised of balls (17, 18; 39) cooperate
with said axially displaceable parts (13, 19; 36, 40) and said external tube (8) and
are displaceable in the radial direction into a lock position into a recess (27) or
internal ring groove (53) of the external tube (8), characterized in that the balls (17, 18; 39) are encompassed by an expandable ring or a ring comprised
of segments (22, 23; 51), that the segments (22, 23; 51) or the ring, respectively,
are resiliently held in a position with an outer diameter smaller than, or equal to,
the outer diameter of the axially displaceable tube (19; 40) guided within the external
tube (8) and are/is immersed in a peripheral groove of said tube (19; 40), and that
the balls (17, 18; 39) are arranged in openings (20, 21) of the tube (19, 40) between
the rod (13) and the ring.
2. A device according to claim 1, characterized in that the ring segments (22, 23; 51) have end faces extending normal to the axial displacement
direction or inclined at an acute angle, which end faces cooperate with the stops
(26) of the external tube (8) in the lock position.
3. A device according to claim 1 or 2, characterized in that the spring of the ring segments (22, 23; 51) is constituted by springs (24, 25; 52)
extending in the peripheral direction or a spring band.
4. A device according to any one of claims 1, 2 or 3, characterized in that the rod (13) in its end region comprises two axial regions reduced to smaller diameters
(14, 15) and an intermediately located axial region (16) having the full diameter,
whose axial length is smaller than the distance of two balls (17, 18) neighboring
in the axial direction of the tube.
5. A device according to any one of claims 1 to 4, characterized in that each axially displaceable tube respectively connected with a switch tongue at an
axial distance l1 includes openings offset in the axial direction and that the external tube (8) comprises
at least two stops arranged so as to be opposed to each other at an axial distance
l2 > l1 and located on a radius exceeding the diameter of the internal tube, the distance
l2 reduced by the distance l1 corresponding to the axial displacement path between the closed and open end positions
of a tongue.
6. A device according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the displaceable rod (13; 36) immersing into the tubes is continuously designed over
its axial length and in a central region is connected with an actuating means, in
particular a piston (10) which is drivable by fluid so as to be axially displaceable
within an external tube designed as the cylinder (9) of a double-acting cylinder piston
unit.
7. A device according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the external tube (8) on each side of the cylinder (9) comprises a further annular
recess (34) between the recess adjacent the cylinder (9) for locking an end position
of the tongues and the second recess for locking the opposite end position of the
tongues, said further annular recess having a clear width that is smaller than the
clear width of the locking recesses for securing the end positions.
8. A device according to any one of claims 1 to 7, characterized in that in an end position of the tongues (2, 3) the distance l3 of the balls (18) facing the cylinder (9) on a smaller diameter of the rod from the
stop (30) formed by the axial region having the full diameter is larger than the distance
l4 of the externally located balls (17) of the part of the rod (13) located opposite
the cylinder (9) from the stop (29) adjacent said balls and formed by the axial region
having the full diameter.
9. A device according to any one of claims 1 to 8, characterized in that in an end position of the rod (13) the axial distance l5 of the balls (17) resting on the full cross section in their lock position to the
end-side offset region (14) of the rod (13) is larger than the distance l6 of the axially inwardly located balls (18) abutting on the opposite end of the rod
(13), on the full cross section, from the internally arranged stop formed by the full
cross section of the rod (13).
10. A device according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the axial width of the externally located locking grooves (53) of the external tube
(8) is larger than the axial width of the ring comprised of segments (22, 51).
11. A device according to any one of claims 1 to 10, characterized in that proximity sensors (35) or displacement path-dependent switches are arranged on or
near the end faces of the cylinder (9), through which the piston rod (13) passes.
12. An arrangement including a plurality of devices (5, 6) for locking the end positions
acting in a spaced-apart relationship in the longitudinal rail direction according
to any one of claims 1 to 11, characterized in that at least one device (6) comprises locking elements capable of being displaced against
the force of a spring and shifted outwards in the radial direction after a predetermined
displacement path in the axial direction under the compression of the spring, thus
releasing the further displacement path of the rod (36), and that the fluid volumes
of the cylinder piston units of neighboring devices are interconnected to a displacement
of the piston in same direction.
13. An arrangement according to claim 12, characterized in that the springs are designed as helical springs (44) concentrically surrounding the piston
rod (36) and supported between the end walls of the cylinder piston unit (9) and one
spring plate (43) each which is displaceable within the external tube against a stop
of the external tube, wherein the spring plate (43) which is displaceable within the
external tube (8), in a manner distributed about its periphery, carries radially displaceable
balls (42) in radial openings of the spring plate (43).
14. An arrangement according to any one of claims 12 or 13, characterized in that the rod (36) cooperating with axially acting springs (44) on its end-side end faces
carries a head (38) having a diameter exceeding the diameter of the rods, which head
cooperates with axially external stops (49) of the tube (40).
1. Dispositif (5, 6) pour verrouiller les positions d'extrémité de parties mobiles de
pièces d'aiguillage mobiles (2, 3), notamment dispositif de blocage d'aiguille, dans
lequel deux pièces (13, 19 ; 36, 40) déplaçables axialement l'une par rapport à l'autre
peuvent être déplacées pour venir dans une position accouplée l'une par rapport à
l'autre selon une liaison de force dans au moins une direction de déplacement, et
dans lequel les pièces mobiles l'une par rapport à l'autre sont formées par un tube
(19 ; 40) et par une barre (13 ; 36) guidée dans le tube, et sont disposées au moins
dans un tube extérieur fixe (8), dispositif dans lequel des organes de verrouillage
formés par des billes (17, 18 ; 39) coopèrent avec les pièces (13, 19 ; 36, 40) déplaçables
axialement l'une par rapport à l'autre et avec le tube extérieur (8) et sont déplaçables,
dans une direction radiale, pour venir dans, une position de verrouillage dans un
évidement (27) ou dans une gorge annulaire intérieure (53) du tube extérieur (8),
caractérisé en ce que les billes (17, 18 ; 39) sont entourées par un anneau pouvant être élargi ou par
un anneau constitué de segments (22, 23 ; 51), que les segments (22 ; 23 ; 51) ou
l'anneau sont retenus où est retenu élastiquement dans une position avec un diamètre
extérieur, qui est inférieur ou égal au diamètre extérieur du tube (19 ; 40) déplaçable
axialement, qui est guidé dans le tube extérieur (8), et pénètre(nt) dans une gorge
circonférentielle de ce tube (19 ; 40) et que les billes (17, 18 ; 39) sont disposées
dans des passages traversants (20, 21) du tube (19 ; 40) entre la barre (13) et l'anneau.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les segments annulaires (22, 23 ; 51) possèdent, pour la direction de déplacement
axiale, des surfaces frontales qui sont normales ou inclinées sous un angle aigu et,
dans la position de verrouillage, coopèrent avec les butées (26) du tube extérieur
(8).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le ressort des segments annulaires (22, 23 ; 51) est formé par des ressorts (24,
25 ; 52), qui s'étendent dans la direction circonférentielle ou par une lame de ressort.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1, 2 ou 3, caractérisé en ce que la barre (12) possède, dans sa zone d'extrémité, deux parties axiales, qui sont étagées
sur un diamètre plus faible (14, 15), et une partie axiale intercalaire (16) située
entre ces deux parties axiales et possédant un diamètre complet et dont la longueur
axiale est inférieure à l'espacement de deux billes voisines (17, 18) dans la direction
axiale du tube.
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que chaque tube déplaçable axialement, qui est relié respectivement à une lame d'aiguille,
possède des passages traversants, qui sont décalés dans la direction axiale et sont
situés à un espacement axial l1 et que le tube extérieur (8) comporte au moins deux butées, qui sont situées sur
un rayon, qui dépasse du diamètre du tube intérieur, et sont mutuellement opposées
et situées à un espacement axial l2 > l1, la distance l2 diminuée de la distance l1 correspondant au trajet de déplacement axial entre la position d'extrémité appliquée
et la position d'extrémité écartée d'une lame.
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la barre mobile déplaçable (13 ; 36), qui pénètre dans les tubes, est formée d'une
manière continue sur sa longueur axiale et est reliée, dans une partie médiane, à
un dispositif d'entraînement, notamment à un piston (10), qui peut être entraîné de
manière à être déplaçable axialement par un fluide dans un tube extérieur agencé sous
la forme d'un cylindre (9) d'une unité à cylindre et piston à double effet.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le tube extérieur (8) comporte, sur un côté respectif du cylindre (9), et entre l'évidement,
voisin du cylindre (9), pour le verrouillage d'une position d'extrémité des lames
et le second évidement pour le verrouillage des lames dans la position d'extrémité
opposée, un autre évidement de forme annulaire (34) possédant une largeur libre, qui
est inférieure à la largeur libre des évidements de verrouillage pour le blocage des
positions d'extrémité.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que lorsque les lames (2, 3) sont dans une position finale, la distance (l3) entre les billes (18) tournées vers le cylindre (9) au niveau d'un diamètre plus
faible de la barre et la butée (30) formée par la zone axiale de diamètre complet
est supérieure à la distance (l4) entre les billes extérieures (17) de la partie de la barre (13), qui est située
à l'opposé du cylindre (9), et la butée (29) qui est voisine de ces billes et est
formée par la partie axiale possédant le diamètre complet.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que lorsque la barre (13) est dans une position d'extrémité, la distance axiale (l5) entre les billes (17), appliquées sur la section transversale complète, dans leur
position de verrouillage, et la partie étagée d'extrémité (14) de la barre (13) est
supérieure à la distance (l6) entre les billes (18) disposées intérieurement du point de vue axial et appliquées
sur la section transversale complète, sur l'extrémité opposée de la barre (13), et
la butée intérieure formée par la section transversale complète de la barre (13).
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que la largeur axiale des gorges de verrouillage extérieures (53) du tube extérieur (8)
est supérieure à la largeur axiale de l'anneau constitué par des segments (22, 51).
11. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que des capteurs de proximité (35) ou des interrupteurs, qui dépendent du trajet de déplacement,
sont disposés sur ou à proximité de la ou des surfaces frontales du cylindre (9) traversées
par la tige de piston (13).
12. Dispositif, comprenant une multiplicité de dispositifs (5, 6) de verrouillage des
positions d'extrémité, qui agissent à distance l'un de l'autre dans la direction longitudinale
du rail, selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce qu'au moins un dispositif (6) possède des organes de verrouillage, qui sont déplaçables
à l'encontre de la force d'un ressort et qui, après un trajet de déplacement prédéterminé
dans la direction axiale, peuvent être décalés vers l'extérieur en comprimant le ressort
dans la direction radiale et libèrent la suite du trajet de déplacement de la barre
(36), et que les chambres à fluide des unités à cylindre et piston du dispositif voisin
sont reliées entre elles pour permettre un déplacement des pistons dans le même sens.
13. Dispositif selon la revendication 12, caractérisé en ce que les ressorts sont agencés sous la forme de ressorts hélicoïdaux (44) qui entourent
concentriquement la tige de piston (36) et qui sont supportés entre les parois frontales
de l'unité à cylindre et piston (9), et respectivement d'une coupelle de ressort (43)
déplaçable dans le tube extérieur contre une butée de ce tube, la coupelle (43) pour
ressort déplaçable dans le tube extérieur (8) portant des billes (42) qui, réparties
sur sa périphérie, sont déplaçables radialement dans des passages traversants radiaux
de la coupelle pour ressort (43).
14. Dispositif selon l'une des revendications 12 ou 13, caractérisé en ce que la barre (36), qui coopère avec des ressorts agissant axialement (44), porte sur
ses faces frontales d'extrémité, une tête (38) possédant un diamètre supérieur au
diamètre de la barre, et qui coopère avec des butées (49) du tube (40), qui sont situées
axialement à l'extérieur.