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EP 0 985 068 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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19.12.2001 Patentblatt 2001/51 |
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Anmeldetag: 09.05.1998 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9802/720 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9854/401 (03.12.1998 Gazette 1998/48) |
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VORRICHTUNG ZUR ENTWÄSSERUNG UND WÄSCHE VON FASERSTOFFSUSPENSIONEN
DEVICE FOR DEHYDRATING AND WASHING SUSPENSIONS OF FIBROUS MATERIAL
DISPOSITIF DE DESHYDRATATION ET DE LAVAGE DE SUSPENSIONS DE MATIERE FIBREUSE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FI SE |
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Priorität: |
26.05.1997 AT 89097
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2000 Patentblatt 2000/11 |
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Patentinhaber: Andritz AG |
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8045 Graz (AT) |
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Erfinder: |
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- SBASCHNIGG, Johann
A-8045 Graz (AT)
- MAUSSER, Wilhelm
A-8047 Graz (AT)
- PETSCHAUER, Franz
A-8502 Lannach (AT)
- KAPPEL, Johannes
A-8041 Graz (AT)
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Vertreter: Schweinzer, Friedrich |
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Stattegger Strasse 18 8045 Graz 8045 Graz (AT) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-90/10109 FR-A- 1 511 722 US-A- 3 980 518
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WO-A-96/06221 FR-A- 2 006 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Entwässerung und Wäsche von Faserstoffsuspensionen
mit zwei gegensinnig drehenden Walzen, einer Stoffaufgabe und einer Stoffabnahme,
wobei der Stoffauflauf an beiden Walzen getrennt und zum Austrag der Filtermatte unterhalb
des Spaltes zwischen den beiden Walzen eine Austragsschnecke (6) angeordnet ist.
[0002] Es sind derartige Anlagen bekannt, wobei diese eine seitliche Stoffaufgabe und eine
nach unten verlaufende Formationszone aufweisen, in der eine Faserstoffmatte gebildet
wird. Daran schließt gegebenenfalls eine Verdrängungs-Waschzone gefolgt von einem
Preßnip an. Der Stoffaustrag erfolgt hier über den beiden Walzen in einer Repulper-Schnecke.
Derartige Vorrichtungen weisen eine Reihe von Nachteilen auf, wobei insbesondere die
Stoffabnahme kompliziert und störanfällig ist, da der Trog der Repulper-Schnecke gegen
die Walzen gedichtet werden muß. Weiters wird nur etwa die Hälfte des Umfanges für
die Entwässerung und Wäsche genutzt. Außerdem weisen derartige Vorrichtungen eine
Neigung zur Verstopfung auf, da die Schwerkraft die Faserstoffmatte von den Walzen
abzulösen versucht. Ein Betrieb ohne Waschwasser ist daher nicht möglich. Weiters
sind aus der WO 96/06221 A und WO 96/18495 Vorrichtungen zur Entwässerung von Faserstoffsuspensionen
bekannt, die mit umgekehrter Drehrichtung der Walzen gegenüber obig genannten Vorrichtungen
arbeiten. Ein Einsatz dieser Vorrichtungen für die Wäsche ist jedoch nicht möglich.
Die WO 96/06221 A zeigt weiters eine Zweiwalzenpresse mit einer etwa im Bereich des
horizontalen Durchmessers angeordneten Stoffzufuhr. Dadurch kann nicht der maximale
Bereich des Umfanges verwendet werden.
[0003] Weiters zeigt die FR 2 006 772 A eine Entwässerung einer Faserstoffsuspension auf
einer Walze, wobei in Fig. 3 zwei übereinanderliegende Walzen dargestellt sind. Hier
werden zwei gleiche Apparate übereinandergestellt. Durch die unterschiedliche geodätische
Höhe sowie durch die gemeinsame Walzenabnahme an der unteren Walze ergeben sich stark
unterschiedliche Bedingungen der beiden Fasermatten vor dem Zusammenpressen in Spalt
59. Die Fasermatte hat daher hier auf Oberseite und Unterseite stark unterschiedliche
Eigenschaften speziell in Hinblick auf Entwässerung und Waschgrad. Außerdem ist bei
dieser Anordnung eine zusätzliche Abnahmewalze erforderlich. Weiters ist der Stoffauflauf
nicht im unteren Bereich der Walzen, sondern im wesentlichen zwischen 3 Uhr und 4
Uhr-Position vorgesehen.
[0004] Ziel der Erfindung ist es daher die angeführten Nachteile zu vermeiden und eine Vorrichtung
zur Entwässerung und Wäsche von Faserstoffen zu schaffen, die eine hohe Entwässerungsleistung
mit Wäsche gewährleistet und vorteilhafterweise eine geringe Rückbefeuchtung der Faserstoffmatte
aufweist.
[0005] Dies erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der Stoffauflauf im unteren Bereich der
Walzen vorgesehen ist, die Achsen der Walzen in einer horizontalen Ebene liegen, die
Walzen Kanäle zur Filtratabfuhr und die Kanäle gegen die Drehrichtung angeordnete
Einlässe aufweisen Dadurch kann eine wesentlich einfachere und zuverlässigere Stoffabnahme
(Abnahme der Faserstoffbahn) sowie die Nutzung eines Großteils des Umfanges der beiden
Walzen und damit eine hohe Effizienz der Vorrichtung erreicht werden. Durch die Kanäle
für die Filtratabfuhr, die in den Walzen angeordnet sind, lassen sich große Mengen
von Filtrat und Waschwasser problemlos abführen. Es kann daher auch eine besonders
günstige Verdrängungswäsche realisiert werden. Weiters wird durch die gegen die Drehrichtung
angeordnete Einlässe in den Kanälen weitestgehend eine Rückbefeuchtung der Faserstoffmatte
verhindert. Dadurch kann die Effizienz der Vorrichtung noch weiter gesteigert werden.
[0006] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an den
Stoffauflauf ein Leitblech anschließt, dessen Abstand zur Walzenoberfläche kontinuierlich
abnimmt. Durch dieses Leitblech läßt sich ein kontinuierlich steigender Druck auf
die Faserstoffsuspension erzeugen und somit eine besonders günstige Entwässerung durchführen.
[0007] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß im
oberen Bereich der beiden Walzen eine Waschzone angeordnet ist. Dadurch kann sowohl
eine gute Entwässerung und anschließend eine gute Wäsche erzielt werden.
[0008] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Waschzonen
auf beiden Seiten durch ein Trennblech abgetrennt sind, oder alternativ die Waschwasseraufgabe
als gemeinsamer Waschteich für beide Seiten gemeinsam ausgeführt werden kann. Durch
diese Ausführungen läßt sich eine optimale Anpassung des Bereichs der Wäsche und eine
optimale Ausnützung der Oberfläche der Walzen für Entwässerung und Wäsche erzielen.
[0009] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle
zusätzlich Öffnungen aufweisen, die mit dem in Drehrichtung vorhergehenden Kanal in
Verbindung stehen. Durch diese besondere Ausgestaltung ist eine noch bessere Filtrat-
und Waschwasserabfuhr möglich, wodurch die Rückbefeuchtung weiter reduziert werden
kann.
[0010] Eine günstige Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenoberfläche
als Lochblech mit großen Löchern ausgeführt ist, wobei die Löcher des Lochbleches
einen Durchmesser im Bereich von 10 bis 25 mm aufweisen können. Durch diese Konstruktion
können die Kosten gesenkt werden, da wesentlich weniger Löcher erforderlich sind und
auch die Herstellung einfach und billiger durchgeführt werden kann.
[0011] Weiters ist die Gefahr einer Verkrustung wesentlich geringer und eine Reinigung der
Löcher ist sogar während des Betriebs möglich.
[0012] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen
einzeln mit Sieben bespannt sind. Durch diese Siebe kann eine besonders günstige Entwässerung
erreicht werden. insbesondere die Kombination dieser Siebe, die durch die Lochbleche
unterstützt werden, bringt gegenüber den bisherigen Varianten mit kleinen in den Stahlmantel
einer Walzenoberfläche gebohrten Löchern (1 bis 1,5 mm Durchmesser) besondere Vorteile,
die insbesondere eine Verringerung der Gefahr einer Verkrustung und günstigere Reinigungsmöglichkeit
darstellt. Weiters ist es einfach möglich die Siebe zu wechseln, wobei die Walzen
kandileverbar ausgeführt sein können.
[0013] Eine günstige Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzen
gegeneinander anpreßbar sind. Zur Regelung des Preßdrucks und dadurch Erhöhung des
Endtrockengehaltes der Faserstoffmatte können die Walzen z.B. mit Hydraulikzylindern
oder anderen geeigneten Aggregaten aneinander gepreßt werden. stoffmatte können die
Walzen z.B. mit Hydraulikzylindern oder anderen geeigneten Aggregaten aneinander gepreßt
werden.
[0014] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Oberteile abklappbar sind. Dies ermöglicht einen einfachen Ausbau der Walzen ohne
größere Zerlegungsarbeiten.
[0015] Die Erfindung wird nun im Folgenden anhand der Zeichnungen beispielhaft beschrieben,
wobei Fig. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig.
2 eine detaillierte Darstellung, Fig. 3 einen Ausschnitt X aus Fig. 2 und Fig. 4 eine
Ansicht in Richtung IV in Fig. 2 darstellt.
[0016] Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Faserstoffwäscher 1 mit Entwässerungswalzen
2,3, der jeweils zugeordneten Stoffzufuhr 4,5 und deren Stoffaustragsschnecke 6. Die
Faserstoffsuspension wird dabei durch Stoffzufuhrleitungen 4,5 über die Länge gleichmäßig
den Walzen 2,3 an der untersten Position zugeführt. Die Zufuhr kann dabei zwischen
der 5 Uhr- und der 9 Uhr-Position angeordnet sein. Dadurch kann ein wesentlich größerer
Teil des Umfangs der Walzen 2,3 ausgenutzt werden. Die Suspension wird weiters in
die von den Leitblechen 7,8 mit den Oberflächen der Walzen 2,3 gebildeten Bereiche
7', 8' geführt, wobei der Abstand der Leitbleche 7,8 zur Oberfläche der Walzen 2,3
kontinuierlich abnimmt. Dadurch wird ein stetiger Druckanstieg und eine günstige Entwässerung
bei gleichzeitiger Bildung einer Faserstoffmatte gewährleistet. Die Waschflüssigkeit
wird über Leitungen 9,10 den Waschzonen 9", 10" zugeführt, die durch Bleche 9', 10'
begrenzt werden. Der Abstand der Bleche 9', 10' kann zur Oberfläche der Walzen 2,3
in Drehrichtung DR1, DR2 kontinuierlich abnehmen, so daß auch hier ein zunehmend höherer
Druck für die Verdrängungswäsche realisiert wird. Im unteren Bereich der Walzen 2,3
sind dann Abnahmeschaber 11,12 vorgesehen, durch die die Faserstoffmatte und insbesondere
die an den Oberflächen der Walzen 2,3 noch anhaftenden Rückständen abgenommen werden
und in die Austragschnecke 6 hineinfallen. Zur besseren Zugänglichkeit bei Wartungsarbeiten,
insbesondere beim Walzenaustausch, sind aufklappbare Oberteile 13,14 vorgesehen. Im
unteren Bereich der Walzen 2,3 sind zur weiteren Reinigung der Oberflächen Spritzdüsen
15,16 angeordnet.
[0017] Fig. 2 zeigt eine analoge Darstellung zu Fig. 1, wobei gleiche Teile mit gleichen
Bezugszeichen bezeichnet sind. Ergänzend sind hier insbesondere die Hydraulikzylinder
17,18 zur gegenseitigen Anpreßung der Walzen 2,3 erkennbar. Weiters sind die Zylinder
19,20 zum Abheben der Oberteile 13,14 sowie die Anstellzylinder 21,22 für die Abnahmeschaber
11,12 erkennbar. Ebenfalls dargestellt sind im oberen Bereich Stege 23,24 für das
Bedienpersonal.
[0018] Fig. 3 zeigt nun einen Ausschnitt X aus Fig. 2, in dem die Entwässerungs- und Waschfunktion
genauer dargestellt ist. Auch hier wurden wieder dieselben Bezugszeichen wie in den
übrigen Figuren verwendet. Fig. 3 zeigt speziell die Kanäle 25 der Walzen 2,3, durch
die das Filtrat und das Waschwasser abgeführt werden. Es sind hier gut die gegen die
Drehrichtung DR1, DR2 angeordneten Einlässe 26 erkennbar, wobei der Filtrat- bzw.
der Waschwasserfluß entsprechend den Pfeilen 27 erfolgt. Aus diesen Kanälen 25 wird
die Flüssigkeit dann achsial abgeführt. Im linken unteren Teil ist die Variante mit
zusätzlichen Öffnungen 28 dargestellt, durch die Filtrat in die in Drehrichtung DR1,
DR2 vorhergehenden Kanäle fließen kann. Da in diesen Kanälen das Filtrat bereits zumindest
teilweise abgeführt wurde, kann daher das Volumen der Kanäle 25 für die Aufnahme von
Filtrat- bzw. Waschwasser aus vorhergehenden Kanälen 25 genutzt und somit die Neigung
zur Rückbefeuchtung weiter verringert werden.
[0019] Fig. 4 zeigt nun die Ansicht gemäß Pfeil IV in Fig. 2. Hieraus ist erkennbar, daß
zur besseren Verteilung der Suspensionszufuhr über die Länge der Walzen 2,3 auch mehrere
Stoffzufuhrleitungen 4,4' und entsprechend auf der Rückseite 5,5' (nicht dargestellt)
vorgesehen sein können. Ebenfalls erkennbar sind die Lagerungen 29,30 für die Wellenenden
31,32 der Walze 2 sowie das Getriebe 34. Das Filtrat wird dabei in einer Wanne unterhalb
der Walzen gesammelt.
[0020] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Varianten beschränkt, vielmehr kann
die Waschzone auch als Waschteich ausgeführt werden. Die Waschwasseraufgabe erfolgt
hier zentral, wodurch die Aufteilung auf beide Faserstoffmatten selbsttätig erfolgt.
Weiters können die Walzenmäntel auch aus gebohrten Lochblechen bestehen und ohne Siebbespannung
betrieben werden.
1. Vorrichtung zur Entwässerung und Wäsche von Faserstoffsuspensionen mit zwei gegensinnig
drehenden Walzen, einer Stoffaufgabe (4, 5) und einer Stoffabnahme (6), wobei der
Stoffauflauf (4, 5) an beiden Walzen (2, 3) getrennt und zum Austrag der Filtermatte
unterhalb des Spaltes zwischen den beiden Walzen (2, 3) eine Austragsschnecke (6)
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoffauflauf (4, 5) im unteren Bereich der Walzen (2, 3) vorgesehen ist, die
Achsen der Walzen (2, 3) in einer horizontalen Ebene liegen, die Walzen (2, 3) Kanäle
(25) zur Filtratabfuhr und die Kanäle (25) gegen die Drehrichtung (DR1, DR2) angeordnete
Einlässe (26) aufweisen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stoffauflauf (4, 5) ein Leitblech (7, 8) anschließt, dessen Abstand zur Walzenoberfläche
kontinuierlich abnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich der beiden Walzen (2, 3) eine Waschzone (9", 10") angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Waschzone (9", 10") durch ein Trennblech (9', 10') abgetrennt ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanäle (25) zusätzliche Öffnungen (28) aufweisen, die mit dem in Drehrichtung
(DR1, DR2) vorhergehenden Kanal (25) in Verbindung stehen.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenoberfläche als Lochblech mit großen Löchern ausgeführt ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher des Lochbleches einen Durchmesser im Bereich von 10 bis 25 mm aufweisen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen einzeln mit Sieben bespannt sind.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß abklappbare Oberteile (13, 14) vorgesehen sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß beide Walzen (2, 3) gegeneinander anpreßbar sind.
1. Device for dewatering and washing fibre stock suspensions with two counter-rotating
rolls, a stock feed (4, 5) and a stock discharge (6), in which the headbox (4, 5)
is separate at the two rolls (2, 3), and a discharge screw (6) is arranged for discharge
of the filter mat below the gap between the two rolls (2, 3), characterized by the headbox (4, 5) being foreseen in the lower section of the rolls (2, 3), the axes
of the rolls (2, 3) being placed on a horizontal plane, the rolls (2, 3) having channels
(25) for filtrate discharge and the channels (25) having inlets (26) arranged against
the sense of rotation (DR1, DR2).
2. Device according to claim 1, characterized by a guide plate (7, 8), whose distance to the roll surface decreases continually, joining
the headbox (4, 5).
3. Device according to claim 1 or 2, characterized by a wash zone (9", 10") being arranged in the upper section of the two rolls (2, 3).
4. Device according to claim 3, characterized by the wash zone (9", 10") being separated by a separative plate (9', 10').
5. Device according to one of the claims 1 to 4, characterized by the channels (25) having additional openings (28) connected to the previous channel
(25) viewed in the sense of rotation (DR1, DR2).
6. Device according to one of the claims 1 to 5, characterized by the surface of the rolls being designed as a perforated plate having large holes.
7. Device according to claim 6, characterized by the holes in the perforated plate having a diameter in the range of 10 to 25 mm.
8. Device according to one of the claims 1 to 7, characterized by the rolls being individually clothed with wires.
9. Device according to one of the claims 1 to 8, characterized by upper parts (13, 14) being suitable for folding down.
10. Device according to one of the claims 1 to 9, characterized by both rolls (2, 3) being suitable for being pressed against each other.
1. Dispositif de déshydratation et de lavage de suspensions de pâtes fibreuse, ayant
deux rouleaux à contre-rotation, une alimentation de pâte (4, 5) et une décharge de
pâte (6), dans lequel la caisse de tête (4, 5) est séparée au niveau des rouleaux
(2, 3), et une vis de décharge (6) est disposée pour la décharge de la nappe filtrée
audessous de la fente entre les deux rouleaux (2, 3), caractérisé en ce que la caisse de tête (4, 5) est prévue dans la zone inférieure des rouleaux (2, 3),
les axes des rouleaux (2, 3) se trouvant au plan horizontal, les rouleaux (2, 3) ayant
des canaux (25) pour la décharge du filtrat et les canaux (25) ayant des entrées (26)
disposées en sens inverse de rotation (DR1, DR2).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une plaque de guide (7, 8), dont la distance à la surface du rouleau diminue de façon
constante, joint la caisse de tête (4, 5).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'une zone de lavage (9", 10") est disposée dans la zone supérieure des deux rouleaux
(2, 3).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la zone de lavage (9", 10") est séparée par une plaque séparative (9', 10').
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les canaux (25) ont des ouvertures supplémentaires (28) qui sont connectées au canal
précédent (25) vu au sens de rotation (DR1, DR2).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que la surface des rouleaux est réalisée avec des tôles perforées à trous larges.
7. Dispositif selon la revendication 6, caractérisé en ce que les trous de la tôle perforée ont un diamètre allant de 10 à 25 mm.
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les rouleaux sont individuellement habillés de toiles.
9. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que des parties supérieures basculantes (13, 14) sont prévues.
10. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les deux rouleaux (2, 3) peuvent être pressés l'un contre l'autre.