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EP 0 985 897 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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31.10.2001 Patentblatt 2001/44 |
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Anmeldetag: 19.07.1999 |
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Waffenrohr mit einer im Bereich der Rohrmündung angeordneten Kollimatorhalterung
Gun barrel provided with a support for a collimator which is mounted near the muzzle
end
Tube de canon comportant un support pour collimateur disposé près de la bouche du
canon
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
11.09.1998 DE 19841585
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.03.2000 Patentblatt 2000/11 |
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Patentinhaber: Rheinmetall W & M GmbH |
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29345 Unterlüss (DE) |
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Erfinder: |
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- Baumann, Berthold
29348 Eschede (DE)
- Wagner, Hartmut
29345 Unterlüss (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 275 777 US-A- 4 779 370 US-A- 5 189 245
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GB-A- 2 283 090 US-A- 4 959 908
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Waffenrohr mit einer im Bereich der Rohrmündung angeordneten
Kollimatorhalterung zur Befestigung eines Kollimators einer Feldjustieranlage, wie
aus der US 5 189 245 A bekannt.
[0002] Waffenrohre unterliegen im Schießbetrieb aufgrund des Wärmeüberganges von den im
Rohr vorhandenen heißen Pulverschwaden auf die Rohrwandung einer starken Aufheizung.
Dieses gilt insbesondere für das sogenannte Kadenzschießen. Mit zunehmender Erwärmung
des Waffenrohres kommt es häufig zu einem Absinken der Rohrmündung und somit zu einer
Verschlechterung der Treffleistung.
[0003] Aus diesem Grunde muß während des Schießbetriebes in der Regel eine Nachjustierung
der entsprechenden Waffe mittels sogenannter Feldjustieranlagen erfolgen. Diese Anlagen
ermöglichen es, über eine an der Mündung des Waffenrohres befindliche Optik (Kollimator)
die Lage der Mündung zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Dabei ist der
Kollimator mit Hilfe einer speziellen Kollimatorhalterung an der Mündung des entsprechenden
Waffenrohres befestigt.
[0004] Zur Befestigung der Kollimatorhalterung an der Rohrmündung ist es aus der US 5189
245A bekannt, diese mittels Schrauben mit dem Waffenrohr zu verbinden. Allerdings
weist eine derartige Befestigung den Nachteil auf, daß relativ breite Befestigungsstellen
an dem Waffenrohr vorhanden sein müssen. Außerdem muß für die Befestigungsschrauben
eine ausreichende Einschraubtiefe zur Verfügung stehen. Aus diesen Forderungen ergibt
sich, daß an der Mündung des entsprechenden Waffenrohres eine erhebliche Materialanhäufung
vorhanden sein muß, die sich sowohl ungünstig auf das Schwingungsverhalten als auch
auf die Mündungsabsenkung des Waffenrohres auswirkt. Schließlich hat sich gezeigt,
daß Probleme mit den sich häufig selbständig lösenden Befestigungsschrauben auftreten.
[0005] Bei der Verwendung rohrförmiger Kollimatorhalter ist bereits vorgeschlagen worden,
diese mittels zweier auf das Waffenrohr aufgeschrumpfter Ringe zu befestigen. Nachteilig
ist bei einer derartigen Befestigung unter anderem, daß sie sehr aufwendig und außerdem
wiederum mit einer erheblichen Materialanhäufung im Mündungsbereich des Waffenrohres
verbunden ist.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Waffenrohr mit einer leicht und anwenderfreundlich
montierbaren Kollimatorhalterung anzugeben, die nur zu einer geringen Erhöhung der
Masse im Bereich der Rohrmündung führt. Außerdem soll der Kollimatorhalter spielfrei
an der Waffenrohrmündung befestigbar sein.
[0007] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
[0008] Im wesentlichen liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, als Kollimatorhalterung
einen Schlitten mit einer Schwalbenschwanzführung zu verwenden, wobei die beiden seitlichen
Führungsflächen der Schwalbenschwanzführung einen keilförmigen Verlauf aufweisen.
Der Schlitten ist auf eine an der Mündung befindliche, ebenfalls um einen entsprechenden
Winkel geneigte Schwalbenschwanzaufnahme aufgeschoben. Durch die in axialer Richtung
geneigten seitlichen Führungsflächen des Schwalbenschwanzes in Verbindung mit der
Neigung der Führungsflächen aufgrund des Schwalbenschwanzprofils kommt es zu einem
Verspannen des Schlittens mit der waffenrohrseitigen Aufnahme.
[0009] Die Fixierung des Schlittens erfolgt durch einen Querkeil, der, wie auch die entsprechenden
waffenrohrseitigen Anlageflächen, eine Neigung besitzt. Der Querkeil drückt den Schlitten
bei der Montage in die Endposition und begrenzt die axiale Bewegung des Schlittens,
der beim Schuß aufgrund der Trägheit in Schußrichtung zu wandern versucht.
[0010] Als vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die durch die seitlichen Führungsflächen
der Schwalbenschwanzführung und die entsprechenden seitlichen Führungsflächen der
Schwalbenschwanzaufnahme gebildeten Keilwinkel zwischen 2 und 5° liegen.
[0011] Ferner hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Seitenflächen des Querkeiles
und die entsprechenden Anlageflächen der rohrfesten nutenförmigen Ausnehmung jeweils
einen Keilwinkel besitzen, der zwischen 3 und 8° liegt.
[0012] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden anhand
von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht des mündungseitigen Bereiches eines großkalibrigen Waffenrohres
mit einer erfindungsgemäßen Kollimatorhalterung vor deren Befestigung an dem Waffenrohr
und
- Fig.2
- die Fig.1 entsprechende Ansicht nach Befestigung der Kollimatorhalterung an dem Waffenrohr.
[0013] In Fig.1 ist mit 1 ein Waffenrohr bezeichnet, an dem im Bereich der Rohrmündung 2
eine Kollimatorhalterung 3 befestigt werden soll. Die Kollimatorhalterung 3 ist als
Schlitten ausgebildet, der auf seiner dem Waffenrohr 1 zugewandten Seite in Richtung
der Längsachse 4 des Waffenrohres einen vorderen und einen hinteren Fußbereich 5 und
6 aufweist. Jeder der beiden Fußbereiche 5, 6 ist mit einer Schwalbenschwanzführung
7, 8 versehen, zwischen denen der Schlitten eine nutenförmige Ausnehmung 9 aufweist.
[0014] Mindestens eine der beiden seitlichen Führungsflächen der jeweiligen Schwalbenschwanzführung
weist einen sich zur Rohrmündung 2 hin keilförmig erweiternden Verlauf auf.
[0015] Der Schlitten 3 ist auf eine im Bereich der Rohrmündung 2 angeordnete Schwalbenschwanzaufnahme
11, 12 aufschiebbar, deren mindestens eine seitliche Führungsfläche ebenfalls einen
sich zur Rohrmündung 2 hin keilförmig erweiternden Verlauf mit einem Keilwinkel 13
aufweist.
[0016] Der Schlitten 3 ist über einen Querkeil 14 sicherbar. Hierzu kann der Querkeil 14
nach der Montage des Schlittens 3 in die auf der ersten Seite 15 des Schlittens 3
vorgesehene nutenförmige Ausnehmung 9 und in eine waffenrohrfeste nutenförmige Ausnehmung
16 -die einerseits durch die der Rohrmündung abgewandte Seite 17 der vorderen Schwalbenschwanzaufnahme
11 und andererseits durch die der Rohrmündung zugewandte geneigte Seite 18 einer Stegplatte
19 des Waffenrohres 1 gebildet wird- eingeschoben werden.
[0017] Im folgenden wird kurz die Befestigung der Kollimatorhalterung 3 an dem Waffenrohr
1 erläutert:
[0018] Zunächst wird der Schlitten 3 an den am Waffenrohr 1 befindlichen Schwalbenschwanzaufnahmen
11, 12 derart angesetzt, daß sich der vordere Fußbereich 5 hinter der vorderen Schwalbenschwanzaufnahme
11 und der hintere Fußbereich 6 hinter der hinteren Aufnahme 12 befindet. Anschließend
wird dann der Schlitten 3 so weit zur Rohrmündung 2 auf die Schwalbenschwanzaufnahmen
11, 12 geschoben, bis sich der Querkeil 14 in die nutenförmige Ausnehmung 9 und in
die Ausnehmung 16 des Waffenrohres 1 einschieben läßt.
[0019] Mit Hilfe einer ersten Schraube 20, die in die Stirnseite des Querkeiles 14 von der
der ersten Seite 15 gegenüberliegenden zweiten Seite 21 des Schlittens 3 eingreift,
wird der Querkeil 14 anschließend bis zur beidseitigen Anlage am Waffenrohr 1 gezogen,
so daß der Schlitten 3 gegebenenfalls noch weiter axial auf die Schwalbenschwanzaufnahmen
11, 12 durch die Keilschräge 13 gedrückt wird.
[0020] Die derart erreichte Verspannung zwischen den Schwalbenschwanzaufnahmen 11, 12 und
den Führungen 7, 8 des Schlittens 3 ist spielfrei, Eine zusätzliche am Querkeil 14
angebrachte Paßfeder (aus Übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt), die in eine
Nut am Schlitten eingreift, verhindert ein axiales Wandern des Schlittens 3 während
des Beschusses in Richtung der Rohrmündung 2.
[0021] Sicherheitshalber kann der Querkeil 14 mit einer zweiten Schraube 22 am Schlitten
3 befestigt werden, die radial durch ein Langloch 23 am Schlitten 3 in den Querkeil
14 eingreift. Diese Schraube hat außerdem die Aufgabe, den eingebauten Querkeil 14
radial gegen den Schlitten 3 nach außen zu ziehen und somit von der Auflage am Rohr
in der nutenförmigen Ausnehmung 16 abzuheben. Sowohl die erste wie die zweite Schraube
20, 22 sollten vorzugsweise gegen Lösen gesichert sein.
[0022] Sofern erforderlich, kann der Schlitten 3 problemlos wieder entfernt werden. Hierzu
wird zunächst der Querkeil 14 gelöst und aus dem Schlitten 3 herausgezogen. Anschließend
wird dann der Schlitten 3 durch leichten Druck auf seine entgegen der Schußrichtung
befindliche Stirnseite von den Schwalbenschwanzaufnahmen 11, 12 geschoben.
[0023] Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel
beschränkt. So braucht beispielsweise der Schlitten nicht zwei getrennte Fußbereiche
mit Schwalbenschwanzführungen aufzuweisen, sondern es kann auch nur eine einzige z.B.
durchgehende Schwalbenschwanzführung verwendet werden.
[0024] Außerdem müssen nicht beide seitliche Führungsflächen der jeweiligen Schwalbenschwanzführung
gegenüber der Längsachse des Waffenrohres geneigt ausgebildet sein, sondern es reicht
aus, wenn nur eine seitliche Führungsfläche eine entsprechende Neigung besitzt.
Bezugszeichenliste
[0025]
- 1
- Waffenrohr
- 2
- Rohrmündung
- 3
- Kollimatorhalterung, Schlitten
- 4
- Längsachse
- 5
- vordere Fußbereich
- 6
- hintere Fußbereich
- 7,8
- Schwalbenschwanzführung, Führung
- 9
- nutenförmige Ausnehmung
- 10
- Keilwinkel der Schwalbenschwanzaufnahme am Schlitten
- 11,12
- Schwalbenschwanzaufnahmen, Aufnahmen
- 13
- Keilwinkel der Schwalbenschwanzaufnahme am Rohr
- 14
- Querkeil
- 15
- erste Seite (Schlitten)
- 16
- nutenförmige Ausnehmung (Waffenrohr), Ausnehmung
- 17
- Seite (vordere Schwalbenschwanzaufnahme), Anlagefläche
- 18
- Seite (Stegplatte), geneigte Anlagefläche
- 19
- Stegplatte
- 20
- erste Schraube
- 21
- zweite Seite (Schlitten)
- 22
- zweite Schraube
- 23
- Langloch
1. Waffenrohr mit einer im Bereich der Rohrmündung (2) angeordneten Kollimatorhalterung
(3) zur Befestigung eines Kollimators einer Feldjustieranlage mit den Merkmalen:
a) die Kollimatorhalterung (3) ist als Schlitten mit einer sich in Richtung der Längsachse
(4) des Waffenrohres (1) erstreckenden Schwalbenschwanzführung (7,8) ausgebildet;
b) mindestens eine der beiden seitlichen Führungsflächen der Schwalbenschwanzführung
(7, 8) weist einen sich zur Rohrmündung (2) hin keilförmig ändernden Verlauf auf;
c) der Schlitten (3) ist auf eine an der Rohrmündung (2) befestigte Schwalbenschwanzaufnahme
(11,12) aufgeschoben, deren mindestens eine seitliche Führungsfläche ebenfalls einen
entsprechenden sich zur Rohrmündung (2) hin keilförmig ändernden Verlauf aufweist;
d) der Schlitten (3) ist über einen Querkeil (14), der in eine auf einer ersten Seite
(15) des Schlittens (3) vorgesehene nutenförmige Ausnehmung (9) und in eine waffenrohrfeste
nutenförmige Ausnehmung (16) im Bereich der Schwalbenschwanzaufnahme (11, 12) einschiebbar
ist, gegen axiales Verschieben gesichert.
2. Waffenrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die seitlichen Führungsflächen der Schwalbenschwanzführung (7,8) und die
entsprechenden seitlichen Führungsflächen der Schwalbenschwanzaufnahme (11,12) gebildeten
Keilwinkel zwischen 2 und 5° liegen.
3. Waffenrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen des Querkeiles (14) und die entsprechenden Anlageflächen (17, 18)
der rohrfesten nutenförmigen Ausnehmung (16) jeweils einen Keilwinkel besitzen, der
zwischen 3 und 8° liegt.
4. Waffenrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitten (3) auf seiner dem Waffenrohr (1) zugewandten Seite in Richtung der
Längsachse (4) des Waffenrohres (1) einen vorderen und einen hinteren Fußbereich (5,6)
aufweist, wobei jeder der beiden Fußbereiche (5,6) mit einer Schwalbenschwanzführung
(7,8) versehen ist, und daß an dem Waffenrohr (1) zwei entsprechende getrennte Schwalbenschwanzaufnahmen
(11,12) angeordnet sind.
5. Waffenrohr nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die nutenförmige Ausnehmung (9) des Schlittens (3) zum Einbringen des Querkeiles
(14) zwischen den beiden Fußbereichen (5,6) angeordnet ist.
6. Waffenrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die Stirnseite des Querkeiles (14) von der der ersten Seite (15) gegenüberliegenden
zweiten Seite (21) des Schlittens (3) eine erste Schraube (20) eingreift, derart,
daß beim Anziehen der Schraube (20) der Querkeil (14) in die waffenrohrfeste nutenförmige
Ausnehmung (16) gezogen und der Schlitten (3) axial auf die Schwalbenschwanzaufnahme
(11, 12) gedrückt wird.
7. Waffenrohr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fixierung des Querkeiles (14) eine zweite Schraube (22) vorgesehen ist, die durch
ein in dem Schlitten (3) angeordnetes Langloch (23) radial in den Querkeil (14) eingreift.
1. Gun barrel with a collimator mounting (3) arranged in the region of the muzzle (2)
of the barrel for the purpose of fastening a collimator of a field-adjusting apparatus,
with the following features:
a) the collimator mounting (3) takes the form of a slide with a dovetail guide (7,
8) extending in the direction of the longitudinal axis (4) of the gun barrel (1);
b) at least one of the two lateral guide surfaces of the dovetail guide (7, 8) exhibits
a contour that changes in wedge-shaped manner towards the muzzle (2) of the barrel;
c) the slide (3) is pushed onto a dovetail socket (11, 12) fastened to the muzzle
(2) of the barrel, the at least one lateral guide surface of said dovetail socket
likewise exhibiting a corresponding contour that changes in wedge-shaped manner towards
the muzzle (2) of the barrel;
d) the slide (3) is secured against axial displacement with the aid of a cotter (14)
which is capable of being inserted into a groove-shaped recess (9) provided on a first
side (15) of the slide (3) and into a groove-shaped recess (16) fixed with respect
to the gun barrel in the region of the dovetail socket (11, 12).
2. Gun barrel according to Claim 1, characterised in that the wedge angles which are formed by the lateral guide surfaces of the dovetail guide
(7, 8) and the corresponding lateral guide surfaces of the dovetail socket (11, 12)
are between 2 and 5°.
3. Gun barrel according to Claim 1 or 2, characterised in that the lateral surfaces of the cotter (14) and the corresponding abutment surfaces (17,
18) of the groove-shaped recess (16) which is fixed with respect to the barrel each
have a wedge angle between 3 and 8°.
4. Gun barrel according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the slide (3) exhibits on its side facing towards the gun barrel (1) in the direction
of the longitudinal axis (4) of the gun barrel (1) a front and a rear base region
(5, 6), each of the two base regions (5, 6) being provided with a dovetail guide (7,
8), and in that two corresponding separate dovetail sockets (11, 12) are arranged on the gun barrel
(1).
5. Gun barrel according to Claim 4, characterised in that the groove-shaped recess (9) in the slide (3) is arranged between the two base regions
(5, 6) for the purpose of introducing the cotter (14).
6. Gun barrel according to one of Claims 1 to 5, characterised in that a first screw (20) engages the front side of the cotter (14) from the second side
(21) of the slide (3) located opposite the first side (15) in such a manner that when
the screw (20) is tightened the cotter (14) is drawn into the groove-shaped recess
(16) which is fixed with respect to the gun barrel and the slide (3) is pressed axially
onto the dovetail socket (11, 12).
7. Gun barrel according to one of Claims 1 to 6, characterised in that with a view to fixing the cotter (14) a second screw (22) is provided which engages
the cotter (14) radially through an elongated hole (23) arranged in the slide (3).
1. Tube d'arme comportant un support de collimateur (3) disposé dans la zone de la bouche
de tube (2), pour la fixation d'un collimateur d'une installation d'ajustage de champ,
présentant les caractéristiques suivantes :
a) le support de collimateur (3) est conformé en chariot avec un guide à queue d'aronde
(7, 8) qui s'étend dans la direction de l'axe longitudinal (4) du tube d'arme (1)
;
b) l'une au moins des deux surfaces latérales de guidage du guide à queue d'aronde
(7, 8) présente un tracé qui évolue en forme de coin vers la bouche de tube (2) ;
c) le chariot (3) est glissé sur un élément de montage en queue d'aronde (11, 12),
qui est fixé à la bouche de tube (2) et dont au moins une surface latérale de guidage
présente également un tracé correspondant qui évolue en forme de coin vers la bouche
de tube (2) ;
d) le chariot (3) est bloqué contre un coulissement axial par l'intermédiaire d'un
coin transversal (14) qui peut être introduit dans un évidement (9) en forme de rainure,
prévu sur un premier côté (15) du chariot (3), ainsi que dans un évidement (16) en
forme de rainure, solidaire du tube d'arme, dans la région de l'élément de montage
en queue d'aronde (11, 12).
2. Tube d'arme selon la revendication 1, caractérisé en ce que les angles de coin, formés par les surfaces latérales de guidage du guide à queue
d'aronde (7, 8) et par les surfaces latérales de guidage correspondantes de l'élément
de montage en queue d'aronde (11, 12), sont compris entre 2° et 5°.
3. Tube d'arme selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les surfaces latérales du coin transversal (14) et les surfaces de contact (17, 18)
correspondantes de l'évidement (16) en forme de rainure, solidaire du tube, présentent
chacune un angle de coin qui est compris entre 3° et 8°.
4. Tube d'arme selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que sur son côté tourné vers le tube d'arme (1), le chariot (3) présente, dans la direction
de l'axe longitudinal (4) du tube d'arme (1), une zone de pied avant (5) et une zone
de pied arrière (6), chacune des deux zones de pied (5, 6) étant pourvue d'un guide
à queue d'aronde (7, 8), et en ce que sur le tube d'arme (1) sont disposés deux éléments de montage en queue d'aronde (11,
12) correspondants, séparés.
5. Tube d'arme selon la revendication 4, caractérisé en ce que l'évidement (9) en forme de rainure du chariot (3), destiné à l'introduction du coin
transversal (14), est disposé entre les deux zones de pied (5, 6).
6. Tube d'arme selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'à partir du deuxième côté (21) du chariot (3), opposé au premier côté (15), une première
vis (20) s'engage dans le côté frontal du coin transversal (14), de manière que lorsque
l'on serre la vis (20), le coin transversal (14) est tiré dans l'évidement (16) en
forme de rainure, solidaire du tube d'arme, et le chariot (3) est pressé axialement
sur l'élément de montage en queue d'aronde (11, 12).
7. Tube d'arme selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que pour la fixation du coin transversal (14), il est prévu une deuxième vis (22) qui
s'engage radialement dans le coin transversal (14) à travers un trou oblong (23) prévu
dans le chariot (3).
