| (19) |
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(11) |
EP 0 986 319 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.01.2003 Patentblatt 2003/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 08.04.1998 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: A45D 26/00 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9802/024 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9805/5000 (10.12.1998 Gazette 1998/49) |
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| (54) |
EPILATIONSGERÄT UND EPILATIONSVERFAHREN
EPILATION DEVICE AND METHOD
APPAREIL D'EPILATION ET PROCEDE PERMETTANT DE L'UTILISER
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL PT |
| (30) |
Priorität: |
06.06.1997 DE 19723910
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Braun GmbH |
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Kronberg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KNESCH, Holger
D-60318 Frankfurt (DE)
- KÖTTERHEINRICH, Klaus
D-63165 Mühlheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Vorbeck, Wolfgang, Dr. |
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Braun GmbH,
Postfach 1120 61466 Kronberg 61466 Kronberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-97/00032 US-A- 3 994 300
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GB-A- 2 293 767
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Epilationsgerät sowie ein Verfahren zur Anwendung
des Gerätes, insbesondere zum Auszupfen von Haaren der menschlichen Haut. Das Gerät
besteht im wesentlichen aus einem in der Hand haltbaren Gehäuse zur Aufnahme eines
Motors zum Antrieb einer in dem Gerät vorgesehenen, insbesondere drehbaren, Klemmvorrichtung
mit Klemmelemeneten zum Erfassen und Auszupfen der Haare, sowie mit einem Mittel zur
Verminderung des Schmerzempfindens während des Auszupfens von Haaren, wobei das Mittel
wenigstens eine Elektrode enthält.
[0002] Ein derartiges Gerät ist aus der DE 44 08 809 C1 bekannt, deren Offenbarungsgehalt
hiermit ausdrücklich in die vorliegende Anmeldung mit aufgenommen gilt. Dieses Gerät
weist insbesondere zwei Elektroden auf, die zum Auszupfen der Haare gleichzeitig mit
der Klemmvorrichtung in Kontakt mit der Haut bringbar sind. Dem Gerät ist ein Generator
für Stimulierungsstrom, insbesondere ein Impulsgenerator oder dergleichen zugeordnet,
wobei die Ausgänge des Generators an die Elektroden angeschlossen sind.
[0003] Ein allgemeines Problem der Epilations-Geräte besteht darin, einerseits die Effektivität
beim Auszupfen der Haare zu steigern und andererseits das Schmerzempfinden der Benutzerin,
bzw. des Benutzers beim Entfernen der Haare zu vermindern. Das oben genannte Gerät
macht sich demgemäß eine Nervenstimulation durch ein Einwirken von Stimulierungsstrom,
insbesondere von Stromimpulsen, auf die Haut zunutze, um durch eine Reizung bzw. Stimulierung
der darunter liegenden Nervenstrukturen eine Schmerzlinderung oder sogar Schmerzbefreiung
während der Anwendung des Gerätes zum Auszupfen der Haare zu erreichen. Während der
Benutzung des oben beschriebenen Gerätes stehen die Elektroden gemeinsam mit der Klemmvorrichtung
in Kontakt mit der Haut, wobei über die Elektroden mittels eines Impulsgenerators
oder dergleichen die zu behandelnde Haut mit Stromimpulsen beaufschlagt wird. Diese
Stromimpulse sorgen dafür, daß im menschlichen Organismus vorhandene körpereigene
Schmerzhemmsysteme elektrisch aktiviert werden und infolgedessen die Weiterleitung
von durch das Auszupfen der Haare erzeugten Schmerzimpulsen maskiert, bzw. blockiert
wird. Die Intensität des Stimulierungsstromes ist dabei individuell einzustellen,
so daß der Benutzer im Bereich zwischen den Elektroden ein Auftreten von leichtem
Kribbeln, Prickeln oder dergleichen auf der Haut verspürt, ohne daß jedoch Muskelkontraktionen
ausgelöst werden können.
[0004] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Epilationsgerät und ein Verfahren,
insbesondere zum Auszupfen von Haaren der menschlichen Haut, dahingehend weiter zu
entwickeln, daß das Schmerzempfinden während der Anwendung des Gerätes weiter reduziert
wird, beispielsweise durch eine weitere Maskierung des Zupfschmerzes und daß die Epilierstelle
auf der Haut durch den Benutzer ständig einsehbar und nicht durch das Gerät selbst
verdeckt wird. Weiterhin soll die Intensität des überlagerten, bzw. maskierenden Schmerzes
gleichmäßig und unabhängig vom Anstellwinkel des Gerätes zur Hautoberfläche sein.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem oben genannten Epilationsgerät
durch das Mittel zur Verminderung des Schmerzempfindens vor dem Auszupfen der Haare
auf der Haut ein elektrischer Funken erzeugbar ist. Bei einem solchen Epilationsgerät
ist vorteilhafterweise die Nervenstimulation durch die Funkenentladung derart positiv
beeinflußt, daß eine, wie praktische Versuche gezeigt haben, meßbare Reduzierung des
Schmerzempfindens beim Auszupfen der Haare erreicht wird. Der Auszupfvorgang wird
von dem Benutzer angenehmer empfunden als bei einem Gerät ohne die vorgeschlagene
Funkenentladung. Ferner ist die aktuelle Epilierstelle auf der Haut durch den Benutzer
jederzeit einsehbar und die Intensität der Maskierung des Zupfschmerzes ist durch
den Benutzer individuell veränderbar, so daß für die jeweilige individuelle Schmerzempfindung
eine angenehme Intensität einstellbar ist. Ferner ist die Intensität der Schmerzmaskierung
nicht abhängig vom Anstellwinkel des Gerätes und somit vorteilhafterweise zu jedem
Zeitpunkt der Epilation gewährleistet, da die Funkenentladung von dem jeweils erforderlichen
Abstand zwischen der Elektrode und der zu epilierenden Hautoberfläche abhängig ist.
[0006] In einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung enthält das Mittel zur Verminderung
des Schmerzempfindens eine Spannungsquelle, insbesondere für elektrische Spannungen
größer 0,8 KV, und wenigstens eine an diese Spannungsquelle anschließbare Elektrode,
wobei die Elektrode mindestens zeitweise einen Abstand zur Haut aufweist, so daß in
der Luftstrecke zwischen der Haut und der Elektrode der Funken erzeugbar ist.
[0007] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist das Epilationsgerät
mit einem Mittel versehen, welches wenigstens zwei Elektroden und eine Hochspannungsquelle,
insbesondere für Spannungen zwischen 0,8 und 3,0 KV enthält. Dabei sind die wenigstens
zwei Elektroden mit der Hochspannungsquelle verbindbar und wenigstens eine erste Elektrode
ist mindestens zeitweise in Kontakt mit der Haut bringbar und wenigstens eine zweite
Elektrode weist mindestens zeitweise einen Abstand zur Haut auf, so daß in der Luftstrecke
zwischen der zu epilierenden Haut und der ersten und/oder zweiten Elektrode der Funken
erzeugbar ist. Da die Elektroden an eine Hochspannungsquelle anschließbar sind, ist
die Abgabe der Funken vorteilhafterweise unabhängig vom Hautwiderstand und arbeitet
somit ohne Hautberührung. Ein bevorzugter Spannungsbereich liegt zwischen 1,0 und
2,5 KV. Da ferner die wenigstens eine erste Elektrode mindestens zeitweise in Kontakt
mit der Haut bringbar ist und die wenigstens eine zweite Elektrode mindestens zeitweise
einen Abstand zur Haut aufweist, ergeben sich somit vorteilhafterweise mehrere Variationsmöglichsmöglichkeiten
in der Ausführung der ersten und zweiten Elektroden:
[0008] So ist es beispielsweise möglich, die wenigstens eine erste Elektrode derart auszuführen,
daß diese kontinuierlich in Kontakt mit der zu epilierenden Haut ist und daß die wenigstens
eine zweite Elektrode diskontinuierlich in Kontakt mit der Haut bringbar ist, beispielsweise
daß die zweite Elektrode auf die Haut zu und von dieser wieder wegbewegbar ist. Dabei
findet in der Luftstrecke zwischen der zweiten Elektrode und der Haut die Funkenentladung
statt.
[0009] In einem zweiten Ausführungsbeispiel sind vorteilhafterweise sowohl die erste als
auch die zweite Elektrode derart beweglich an dem Epilationsgerät angebracht, so daß
beide Elektroden gleichzeitig oder zeitversetzt auf die Haut zu und wieder wegbewegt
werden. Der zeitliche Versatz ist dabei derart, daß beispielsweise die erste Elektrode
in Kontakt mit der Hautoberfläche steht und gleichzeitig die zweite Elektrode einen
Abstand zur Haut aufweist, so daß in der Luftstrecke zwischen der zweiten Elektrode
und der Haut eine Funkenentladung stattfindet.
[0010] Eine dritte alternative Ausführungsform besteht beispielsweise aus zwei am Epilationsgerät
quasi fest angeordneten Elektroden. Dabei ist die wenigstens eine erste Elektrode
quasi kontinuierlich in Kontakt mit der Haut und die wenigstens eine zweite Elektrode
kontinuierlich in einem vorgegebenen Abstand zur Haut angeordnet; dabei wird jedoch
die wenigstens eine zweite Elektrode elektronisch angesteuert, so daß in dem entsprechenden
Zeitpunkt vor dem Auszupfen der Haare auf der Haut ein elektrischer Funken zwischen
der zweiten Elektrode und der Haut erzeugbar ist.
[0011] Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist wenigstens eine Elektrode
mit der Klemmvorrichtung verbunden und diese Elektrode insbesondere als Klemmelement,
Bürste, Kontaktring, Kontaktscheibe oder ähnliches ausgebildet. Mit einer derartigen
Elektrode ist vorteilhafterweise ein diskontinuierlicher Kontakt mit der Haut herstellbar,
da sich die Elektrode bei Drehung der Klemmvorrichtung auf die Haut zu und von dieser
wieder wegbewegt. Eine Elektrode, welche kontinuierlich mit der Haut in Berührung
ist, ist vorteilhafterweise als Kontaktschuh, Kontaktbügel, Schleifkontakt, Saugkontakt,
Kontaktkissen oder -platte oder ähnliches ausgebildet und auf der Außenseite des Gerätegehäuses
angeordnet.
[0012] Vorteilhafterweise ist der wenigstens einen Elektrode, insbesondere einem Klemmelement,
ein separater Kontaktstift zur Verbindung mit der Hochspannungsquelle zugeordnet,
welcher im wesentlichen parallel zur Drehachse der als Drehzylinder ausgebildeten
Klemmvorrichtung verläuft. Somit kann ein für die mechanische Betätigung des Epilationsgerätes
erforderliches Bauteil, nämlich der Kontaktstift zur Ansteuerung der Klemmelemente,
auch zur elektrischen Verbindung der Klemmelemente mit der Spannungsquelle als elektrisches
Bauteil verwendet werden.
[0013] In einer besonderen Weiterbildung des Epilationsgerätes sind zwei oder mehr Elektroden,
insbesondere Klemmelemente nebeneinander auf dem Drehzylinder und in einer Reihe parallel
zur Drehachse angeordnet. Somit können vorteilhafterweise eine oder auch mehrere Reihen
von als Elektroden ausgebildete Klemmelemente auf einem Zylinder vorgesehen und alle
Klemmelemente einer Reihe gleichzeitig in Kontakt mit der zu epilierenden Haut sein.
Alternativ sind die Klemmelemente einer Reihe winklig versetzt zu den Klemmelementen
einer benachbarten Reihe angeordnet, so daß zu einem bestimmten Zeitpunkt nur zwei
Klemmelemente einer Reihe in Kontakt mit der Haut kommen und die Klemmelemente der
nachfolgenden Reihe erreichen eine zu der vorhergehenden Reihe versetzte Kontaktstelle
auf der Haut.
[0014] In einer besonderen Ausbildung der Erfindung ist der Kontaktstift einenends mit einer
Elektrode, insbesondere einem Klemmelement und/oder anderenends mit einem Schleifring
oder ähnlichem kontaktierbar, wobei der Schleifring oder ähnliches wiederum mit der
Hochspannungsquelle verbindbar ist. Somit wird vorteilhafterweise eine einfache, kostengünstige
Ausführung der elektrischen Verbindung zwischen einer, insbesondere in dem Gerätegehäuse
vorgesehenen Hochspannungsquelle und den als Elektroden ausgeführten Klemmelementen
angegeben, ohne zusätzliche Bauteile vorzusehen, welche nicht schon zur mechanischen
Betätigung der Klemmelemente erforderlich sind.
[0015] In einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Drehzylinder eine elektrisch
leitende Welle auf, welche in Buchsen in dem Gerätegehäuse gelagert ist und/oder wobei
einerseits die wenigstens eine Elektrode, insbesondere ein Klemmelement elektrisch
leitend mit der Welle und/oder andererseits wenigstens eine Buchse elektrisch leitend
mit der Hochspannungsquelle verbindbar ist. Durch die Verwendung der mechanisch erforderlichen
Teile als elektrisch leitende Teile wird vorteilhafterweise ein zusätzlicher Bauaufwand
vermieden.
[0016] In einer besonderen Ausbildung der Erfindung ist wenigstens eine Gruppe von Elektroden,
insbesondere Klemmelemente, mit gleichem elektrischem Potential vorgesehen, bevorzugt
jedoch sind wenigstens zwei Gruppen von Klemmelementen mit unterschiedlichem elektrischem
Potential vorgesehen; dabei ist zwischen den beiden Gruppen von Elektroden ein elektrisch
neutraler Bereich, insbesondere ein Isolator vorgesehen, damit es zu keinen elektrischen
Überschlägen zwischen den beiden Gruppen von Elektroden mit unterschiedlichem elektrischem
Potential kommt. Die Dicke des Isolators, bzw. der Abstand zwischen den beiden Gruppen
von Elektroden ist abhängig von dem maximal erzeugbaren Spannungswert ausgewählt.
Somit können auf einfache Weise innerhalb der zum Epilieren notwendigen Klemmvorrichtung,
insbesondere des Drehzylinders, beide Gruppen von Elektroden mit unterschiedlichem
elektrischem Potential angeordnet werden, ohne zusätzliche Bauteile an dem Gerät vorzusehen.
[0017] Vorteilhafterweise enthalten die wenigstens zwei Gruppen von Elektroden, insbesondere
Klemmelemente, mit unterschiedlichem Potential bevorzugt jeweils die gleiche Anzahl
von Klemmelementen, wobei jede Gruppe einen im wesentlichen ringförmigen Bereich auf
der Mantelfläche des Klemmzylinders einnimmt und beim Anliegen einer Gleichspannung
die Mantelfläche bevorzugt je einen Bereich positiven und einen Bereich negativen
Potentials aufweist. Damit wird auf einfache Weise eine sichere Kontaktierung der
beiden unterschiedlichen Potentiale auf der zu epilierenden Haut gewährleistet.
[0018] Gemäß einer besonderen Ausbildung der Erfindung sind die Elektroden, insbesondere
die Klemmelemente, der ersten Gruppe mit negativem Potential in Umfangsrichtung des
Klemmzylinders so zueinander beabstandet, daß nahezu ständig ein Klemmelement in Kontakt
mit der Haut ist, so daß vorteilhafterweise eine kontinuierliche Verbindung dieses
Potentials mit der Haut ermöglicht wird. Dagegen weisen die Elektroden, insbesondere
die Klemmelemente der zweiten Gruppe mit positivem Potential in Umfangsrichtung des
Klemmzylinders einen größeren Abstand zueinander auf, als die Elektroden der ersten
Gruppe, so daß zwischen zwei in Drehrichtung des Zylinders aufeinanderfolgenden Klemmelelementen
ein solcher Abstand besteht, daß zeitweise keines der Klemmelemente der zweiten Gruppe
in Kontakt mit der Haut ist. Durch eine derartige Beabstandung der Klemmelemente der
zweiten Gruppe wird eine vorteilhafte diskontinuierliche Kontaktierung der Elektroden
mit der Haut vorgeschlagen.
[0019] Da die Klemmelemente vorzugsweise als streifenförmige Lamellen vorgesehen und diametral
in einem Drehzylinder angeordnet sind, können benachbarte Klemmelemente derart winklig
versetzt zueinander angeordnet sein, so daß, wenn ein Klemmelement von der Haut wegbewegt
wird, das benachbarte nachfolgende Element gerade in Kontakt mit der Haut gelangt.
Damit wird auf einfache Weise sichergestellt, daß ständig ein Klemmelement auf der
Haut aufliegt. Die Klemmelemente der zweiten Gruppe können dabei durchaus mit derselben
Verteilung auf dem Drehzylinder angeordnet sein, wie die Klemmelemente der ersten
Gruppe. Jedoch ist beispielsweise nur jedes zweite Klemmelement der zweiten Gruppe
als Elektrode ausgebildet, so daß nach dem Lösen des ersten Klemmelementes von der
Haut und vor dem Erreichen des dritten Klemmelementes auf der Haut sich kein als Elektrode
ausgebildetes Klemmelement der zweiten Gruppe in Kontakt mit der Haut befindet. Somit
ist auf einfache Weise eine Ausbildung der Klemmelemente als Elektroden vorgeschlagen,
welche beliebige Variationsmöglichkeiten bezüglich der Kontaktierung zwischen den
Elektroden und der Haut ermöglicht.
[0020] In einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist eine Regel-, bzw. Steuereinrichtung,
insbesondere ein elektrischer, bzw. elektronischer Schaltkreis vorgesehen, welcher
die Spannungsversorgung steuert, insbesondere die der zweiten Elektrode, falls sich
die erste und die zweite Elektrode in Dauerkontakt mit der Haut befinden. Weiterhin
reduziert die Regeleinrichtung nach Berührung der zweiten Elektrode mit der Haut den
elektrischen Strom. Somit wird einerseits eine Regelung vorgeschlagen, welche eine.
erste und zweite Elektrode ermöglicht, wobei beide Elektroden quasi fest an dem Epilationsgerät
angeordnet sind, d.h. daß die ersten Elektroden als Klemmelemente auf einem Drehzylinder
ausgebildet sind, wobei deren Abstand zueinander in Umfangsrichtung so gering gewählt
ist, daß sich während der Benutzung jederzeit ein Klemmelement in Kontakt mit Haut
befindet. Außerdem ist durch diese Regeleinrichtung sichergestellt, daß nur noch ein
sehr geringer, nicht mehr spürbarer Strom von der Elektrode in die Haut fließt, sobald
der positive und der negative Pol gleichzeitig in Kontakt mit der Haut sind.
[0021] In einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung, welche auch eine eigenständige
Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe darstellt, ist ein Verfahren zum Auszupfen von
Haaren der menschlichen Haut angegeben, wobei das Verfahren insbesondere einen Verfahrensschritt
zur Verminderung des Schmerzempfindens während des Auszupfens von Haaren mittels eines
elektrisch betreibbaren Epilationsgerätes mit wenigstens einer Elektrode aufweist.
Erfindungsgemäß wird unmittelbar vor dem Auszupfen der Haare auf der Haut ein elektrischer
Funken erzeugt. Die Erfindung macht sich eine Nervenstimulation durch ein Einwirken
von Stimulierungsstrom, insbesondere durch Funkenentladung auf der Haut zunutze. Vorteilhafterweise
wird durch diese Reizung, bzw. Stimulierung der Nervenstrukturen eine Schmerzlinderung
durch Maskierung des Zupfschmerzes während der Anwendung des Gerätes zum Auszupfen
der Haare erreicht.
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens verbindet man wenigstens eine
Elektrode mit einer Spannungsquelle, insbesondere für elektrische Spannungen größer
0,8 KV und beabstandet die Elektrode mindestens zeitweise zur Haut derart, daß man
in der Luftstrecke zwischen der Haut und der Elektrode den Funken erzeugt.
[0023] In einer besonderen Ausbildungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens verbindet man
wenigstens zwei Elektroden mit einer Hochspannungsquelle, insbesondere für Spannungen
zwischen 0,8 und 3,0 KV, bevorzugt jedoch zwischen 1,0 und 2,5 KV. Bevorzugt bringt
man wenigstens eine erste Elektrode mindestens zeitweise in Kontakt mit der zu epilierenden
Haut und/oder beabstandet wenigstens eine zweite Elektrode mindestens zeitweise derart
zur Haut, so daß man in der Luftstrecke zwischen der Haut und der ersten und/oder
zweiten Elektrode einen Funken erzeugt. Durch eine derartige Ausführung des Verfahrens
erreicht man vorteilhafterweise ein Prickeln bzw. Kribbeln auf der Haut, welche den
Epilationsschmerz spürbar maskiert. Besonders zweckmäßig ist es, die Funkenentladung
dadurch zu realisieren, daß bei einem Epilationsgerät der oben genannten Art die Funkenentladung
in Abhängigkeit von dem zyklischen Auszupfen der Haare gesteuert wird, insbesondere
in dem jedem Auszupfvorgang örtlich und/oder zeitlich ein Funken vorausgeschickt wird.
[0024] In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird bei einem oben genannten
Epilationsgerät und einem Verfahren durch das Mittel zur Verminderung des Schmerzempfindens
vor dem Auszupfen der Haare auf der Haut ein elektrischer Funken erzeugt, welcher
einen zusätzlichen Schmerz hervorruft. Dieser entspricht dem Schmerz beim Auszupfen
der Haare hinsichtlich seiner Schmerzcharakteristik. Er weist aber bevorzugt eine
geringere Schmerzintensität als der Schmerz beim Auszupfen der Haare auf.
[0025] Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung
näher dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der Erfindung,
auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Ansprüche und deren Rückbeziehung.
[0026] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Epilationsgerät mit zwei Gruppen an dem Drehzylinder angeordneter erster und zweiter
Elektroden in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 2
- ein Epilationsgerät mit ersten Elektroden auf der Gehäuseaußenseite und zweiten Elektroden
an dem Drehzylinder in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 3
- ein Epilationsgerät mit einer Gruppe zweiter Elektroden auf einem separaten Träger
in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 4
- einen Drehzylinder mit einer Gruppe erster und zweiter Elektroden im Längsschnitt
und
- Fig. 5
- einen Drehzylinder gemäß Schnitt entlang der Linie 80 - 80 in Fig. 4.
[0027] Ein erfindungsgemäßes Epilationsgerät (Fig. 1) besteht im wesentlichen aus einem
Griffstück 4 und einem daraufgesetzten Zupfkopf 6. In dem Gehäuse 8 ist ein, der Einfachheit
halber nicht dargestellter Motor, sowie ein Getriebe zum Antrieb der in dem Zupfkopf
vorgesehenen Klemmvorrichtung 14 angeordnet. In dem Gehäuse 8 ist ferner eine Hochspannungsquelle
vorgesehen, welche mit dem Motor an eine Versorgungsspannung, insbesondere an eine
Netzspannung oder eine Gleichspannung eines Akkumulators oder einer Batterie anschließbar
ist. Die Hochspannung kann dabei eine Gleichspannung oder eine Wechselspannung, eine
pulsierende, eine modulierte oder eine ähnliche Spannung sein oder auch aus Impulspaketen
bestehen.
[0028] Auf der Vorderseite des Gehäuses 8 ist ein Schalter 10 zum Ein- und Ausschalten des
Epilationsgerätes, bzw. zur Einstellung einer Schaltstufe vorgesehen. Ein separater
Regler 12 ist zur individuellen Einstellung der Hochspannungsquelle durch den Benutzer
vorgesehen.
[0029] Die Klemmvorrichtung 14 ist als an sich bekannter Drehzylinder 14 mit versetzt zueinander
angeordneten Klemmelementen 16 ausgestattet. Diese Klemmelemente 16 sind auf der Mantelfläche
des Drehzylinders 14 derart angeordnet, so daß sich jeweils zwei Klemmelemente 16
in einer Reihe und im wesentlichen parallel zur Drehachse des Drehzylinders befinden.
Die Klemmelemente können jedoch auch jede andere beliebige Anordnung auf der Mantelfläche
des Drehzylinders 14 aufweisen. Eine Gruppe der Klemmelemente 16 ist dabei als erste
Elektroden 18, beispielsweise mit positivem elektrischem Potential, und eine Gruppe
Klemmelemente 16 als zweite Elektroden 20, beispielsweise mit negativem Potential,
ausgebildet und an die Hochspannungsquelle angeschlossen. Dadurch wird erreicht, daß
bei Drehung des Zylinders 14 wenigstens eine der ersten Elektroden 18 zeitweise in
Kontakt mit der zu epilierenden Haut bringbar ist und daß wenigstens eine der zweiten
Elektroden 20 mindestens zeitweise ein Abstand zu der zu epilierenden Haut aufweist,
so daß in der Luftstrecke zwischen der Haut und der ersten und/oder der zweiten Elektrode
ein Funken erzeugbar ist.
[0030] Dabei können sowohl alle Klemmelelemente der ersten Gruppe 18 als auch der zweiten
Gruppe 20 als Elektroden ausgebildet sein, so daß bei Annäherung jedes einzelnen Klemmelementes
16 an die zu epilierende Haut ein Funken erzeugbar ist. Alternativ können jedoch auch
eine unterschiedliche Anzahl von Klemmelementen 16 der ersten Gruppe 18 und der zweiten
Gruppe 20 als Elektroden ausgebildet sein. Dadurch ist eine Beeinflussung der Anzahl
der Funkenentladungen pro Umdrehung des Drehzylinders 14 als auch eine Beeinflussung
des örtlichen und zeitlichen Abstandes der Funkenentladungen zueinander erreichbar.
Bevorzugt sind bei einer als Gleichspannung anliegenden Hochspannung alle Klemmelemente
16 der ersten Gruppe 18 und nur jedes zweite Klemmelement 16 der zweiten Gruppe 20
mit der Spannungsquelle verbunden.
[0031] Alternativ zu dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kann ein Griffstück 4 (Fig.
2) auch mit einem Zupfkopf 22 ausgestattet sein, welcher eine Klemmvorrichtung 24
mit Klemmelementen 26 aufweist. Dabei weisen beispielsweise alle Klemmelemente 26
des Zylinders 24 als zweite Elektroden 28 das selbe elektrische Potential auf. Die
ersten Elektroden 30 und 32 sind als Schleifkontakte ausgebildet und auf der Oberseite
des Gehäuses 34 derart angebracht, daß diese während der Benutzung des Gerätes kontinuierlich
auf der Haut des Benutzers aufliegen. Somit wird durch die Elektroden 30 und 32 ein
Dauerkontakt mit der Haut und durch die mit dem Drehzylinder 24 umlaufenden Klemmelemente
26 ein zeitweiser Kontakt zur Haut erzeugt. Dadurch wird vor der Annäherung der Klemmelemente
26 an die zu epilierende Haut jeweils ein Funken in der Luftstrecke zwischen der Haut
und der jeweiligen Elektrode 28 erzeugt. Die ersten Elektroden können auch an jeder
anderen beliebigen Stelle an der Gehäuseaußenseite angeordnet oder auch als beispielsweise
Kontaktkissen ausgebildet und über ein Kabel mit der Hochspannungsquelle verbunden
sein.
[0032] In einer weiteren Ausbildungsform (Fig. 3) ist ein Zupfkopf 36 vorgesehen, welcher
einen Drehzylinder 38 aufweist, der im wesentlichen dem in Fig. 2 entspricht. Dabei
sind die Klemmelemente 40 als eine Gruppe erster Elektroden ausgebildet und eine Gruppe
zweiter Elektroden 46 ist auf einem separaten Träger 44, der sich im wesentlichen
parallel zur Längsachse des Drehzylinders 38 an der Gehäuseaußenseite erstreckt, angeordnet.
Die Elektroden 46 sind derart ausgebildet, daß sie während der Benutzung in einem
geringen Abstand, vorzugsweise ca. 0,6 mm, über die Hautoberfläche geführt werden.
Die Klemmelemente 40 des Drehzylinders 38 dagegen sind derart auf der Mantelfläche
des Zylinders 38 angeordnet, so daß sich während der Benutzung nahezu ohne Unterbrechung
ständig ein Klemmelement 40 in Kontakt mit der Haut befindet. Zur Erzeugung einer
Funkenentladung zwischen den zweiten Elektroden 46 und der Haut werden die zweiten
Elektroden 46 durch eine im Gehäuse 8 befindliche und nicht dargestellte Regler- und
Steuereinrichtung geregelt, derart, daß jeweils nur an einer der Elektroden 46 die
Hochspannung anliegt.
[0033] Der Drehzylinder 14 (Fig. 4) besteht im wesentlichen aus den Klemmelementen 16, welche
in eine Gruppe erster Elektroden 18 und einer Gruppe zweiter Elektroden 20 unterteilt
ist, wobei beispielsweise die Elektroden 18 ein positives und die Elektroden 20 ein
negatives Potential aufweisen. Zwischen den beiden Elektrodengruppen 18 und 20 befindet
sich ein Isolator 48, welcher ein Überspringen der Funken zwischen den beiden Elektrodengruppen
18 und 20 verhindern soll. Der Drehzylinder 14 ist drehbar auf einer Welle 50 gelagert,
welche an ihren beiden Enden mittels Buchsen 52 und 54 in dem Gehäuse 34 des Zupfkopfs
geführt sind. Die Klemmelemente 16 wiederum sind auf Hülsen 60 und 62 angeordnet,
welche mit der Welle 50 verbunden sind. An den beiden Stirnseiten des Drehzylinders
14 ist einerseits eine Kontaktscheibe 56 und andererseits eine Scheibe 58 vorgesehen,
wobei die Kontaktscheibe 56 mit Kontaktstiften 64, 66 verbunden ist und diese wiederum
mit den Klemmelementen 16 der ersten Elektrodengruppe 18 in Kontakt sind. Die Kontaktscheibe
56 ist ferner mit einem Schleifstift 68 in Verbindung, welcher an eine Hochspannungsquelle
70 angeschlossen ist, so daß über den Schleifstift 68, die Kontaktscheibe 56 und die
Kontaktstifte 64 und 66 ein elektrisches Potential an die Klemmelemente 16 der ersten
Elektrodengruppe 18 anlegbar ist.
[0034] Der zweite Pol der Hochspannungsquelle 70 ist über die Buchse 54, die Welle 50 und
die Hülse 62 mit den Klemmelementen 16 der zweiten Elektrodengruppe 20 verbunden.
Diese elektrisch leitenden Teile sind aus elektrisch leitendem Werkstoff, vorzugsweise
aus Messing, Nickel, Kupfer, Kohlenstoff oder eisenhaltigem Werkstoff hergestellt
oder mit einer elektrisch leitenden Beschichtung versehen.
[0035] Die Buchse 52, die Hülse 60 und der scheibenförmige Isolator 48 sind aus elektrisch
isolierendem Material hergestellt, so daß eine Funkenentladuntg zwischen den Elektroden
der ersten Gruppe 18 und denen der zweiten Gruppe 20 vermieden wird.
[0036] Der Drehzylinder 14 (Fig. 5) ist im wesentlichen diametral von einem streifenförmigen
Klemmelement 16 durchsetzt und drehbar mittels der Hülse 62 auf der Welle 50 gelagert.
Bei Benutzung des Epilationsgerätes wird der Drehzylinder 14 in Drehrichtung 72 über
die zu epilierende Hautoberfläche 78 bewegt. Dabei nähert sich das Klemmelement 16
der Haut 78, so daß bei Erreichen eines Abstands 74 ein Funken 76 zwischen dem als
Elektrode ausgebildeten Klemmelement 16 und der Haut 78 erzeugt wird. Der Funken 76
springt dann über, wenn die elektrische Durchschlagfestigkeit der Luft überwunden
ist, d.h. wenn sich das spannungsbeaufschlagte Klemmelement 16 der Haut um den erforderlichen
Abstand 74 genähert hat. Die Luftstrecke zwischen der zu epilierenden Haut und der
Elektrode liegt - bei einer Entladespannung bis 5 KV - bei bis zu einem Millimeter
Abstand; insbesondere beginnt bei ca. 0,6 mm Luftstrecke die Funkenentladung.
[0037] Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird eine elektrische Spannung von ca.
1,0 bis 2,5 KV eingestellt. Diese Spannung entlädt sich als Funktion umgekehrt proportional
zum Abstand 74, so daß bei einem Abstand 74 von ca. 0,6 mm eine erste Funkenentladung
erzeugbar ist und bei einem Abstand von ca. 0 mm, d.h. das elektrisch leitende Klemmelement
16 befindet sich in Kontakt mit der Haut, findet eine Funkenentladung mit einer Frequenz
von ca. 2,5 kHz statt.
1. Epilationsgerät, insbesondere zum Auszupfen von Haaren der menschlichen Haut, mit
einem in der Hand haltbaren Gehäuse zur Aufnahme eines Motors zum Antrieb einer in
dem Gerät vorgesehenen, insbesondere drehbaren, Klemmvorrichtung mit Klemmelementen
zum Erfassen und Auszupfen der Haare, sowie mit einem Mittel zur Verminderung des
Schmerzempfindens während des Auszupfens von Haaren, wobei das Mittel wenigstens eine
Elektrode enthält, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Mittel, insbesondere vor dem Auszupfen der Haare auf der Haut, ein elektrischer
Funken (76) erzeugbar ist.
2. Epilationsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel eine Spannungsquelle, insbesondere für elektrische Spannungen größer 0,8
KV, und wenigstens eine, an diese Spannungsquelle anschließbare Elektrode (18, 20,
28, 30, 32, 46) enthält und daß die wenigstens eine Elektrode (18, 20, 28, 30, 32,
46) mindestens zeitweise einen Abstand (74) zur Haut (78) aufweist, so daß in der
Luftstrecke zwischen der Haut (78) und der Elektrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) der
Funken (76) erzeugbar ist.
3. Epilationsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel wenigstens zwei Elektroden (18, 20, 28, 30, 32, 46) und eine Hochspannungsquelle
(70), insbesondere für Spannungen zwischen 0,8 und 3,0 KV enthält und die wenigstens
zwei Elektroden (18, 20, 28, 30, 32, 46) mit der Hochspannungsquelle (70) verbindbar
sind und daß wenigstens eine erste Elektrode (18, 30, 32) mindestens zeitweise in
Kontakt mit der Haut (78) bringbar ist und daß wenigstens eine zweite Elektrode (20,
28, 46) mindestens zeitweise einen Abstand zur Haut (78) aufweist, so daß in der Luftstrecke
zwischen der Haut (78) und der ersten und/oder zweiten Elektrode (18, 20, 28, 30,
32, 46) der Funken (76) erzeugbar ist.
4. Epilationsgerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Elektrode (18, 20, 28) mit der Klemmvorrichtung (14, 24, 38) verbunden
und insbesondere als Klemmelement, Bürste, Kontaktring, Kontaktscheibe o.ä. ausgebildet
und/oder als Kontaktschuh, Kontaktbügel, Schleifkontakt, Saugkontakt, Kontaktkissen
oder -platte o.ä. ausgebildet und auf der Außenseite des Gehäuses (8, 34, 42) vorgesehen
ist.
5. Epilationsgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der wenigstens einen Elektrode (18), insbesondere einem Klemmelement (16), ein separater
Kontaktstift (64, 66) zur Verbindung mit der Spannungsquelle (70) zugeordnet ist,
welcher im wesentlichen parallel zur Drehachse der als Drehzylinder (14) ausgebildeten
Klemmvorrichtung verläuft.
6. Epilationsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Elektroden, insbesondere Klemmelemente (16, 26, 40), in einer Reihe
nebeneinander auf dem Drehzylinder (14, 24, 38) angeordnet sind und/oder die Klemmelemente
(16, 26, 40) einer Reihe winklig versetzt sind zu den Klemmelementen einer benachbarten
Reihe.
7. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktstift (64,66) einenends mit einer Elektrode, insbesondere einem Klemmelement
(16), und/oder anderenends mit einem Schleifring (56) o.ä. kontaktierbar ist, wobei
der Schleifring o.ä. mit der Hochspannungsquelle (70) verbindbar ist.
8. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzylinder (14) eine elektrisch leitende Welle (50) aufweist, welche in Buchsen
(52, 54) in dem Gehäuse (34) gelagert ist und/oder wobei einerseits die wenigstens
eine Elektrode, insbesondere das Klemmelement (16), elektrisch leitend mit der Welle
(50) und/oder andererseits wenigstens eine Buchse (52) mit der Hochspannungsquelle
(70) verbindbar ist.
9. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Gruppe von Elektroden (18, 20) mit gleichem elektrischen Potential,
bevorzugt jedoch wenigstens zwei Gruppen von Elektroden (18, 20) mit unterschiedlichem
elektrischem Potential vorgesehen sind, wobei zwischen den beiden Gruppen von Elektroden
(18, 20) mit unterschiedlichem Potential ein elektrisch neutraler Bereich, insbesondere
ein elektrischer Isolator (48) vorgesehen ist.
10. Epilationsgerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens zwei Gruppen von Elektroden (18, 20), insbesondere Klemmelemente (16),
mit unterschiedlichem Potential bevorzugt jeweils die gleiche Anzahl Klemmelemente
(16) enthalten und/oder daß jede Gruppe (18, 20) einen im wesentlichen ringförmigen
Bereich auf der Mantelfläche des Klemmzylinders (14) einnimmt, wobei die Mantelfläche
bevorzugt je einen Bereich positiven und einen Bereich negativen Potentials aufweist.
11. Epilationsgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden, insbesondere die Klemmelemente (16) der ersten Gruppe (18), mit negativem
Potential, in Umfangsrichtung des Klemmzylinders (14) so zueinander beabstandet sind,
daß nahezu ständig eine Elektrode, insbesondere ein Klemmelement (16), in Kontakt
mit der Haut ist und/oder daß die Elektroden, insbesondere die Klemmelemente (16)
der zweiten Gruppe (70), mit positivem Potential, in Umfangsrichtung des Klemmzylinders
(14) so zueinander beabstandet sind, daß zwischen zwei in Drehrichtung (72) des Zylinders
(14) aufeinanderfolgenden Elektroden ein derartiger Abstand besteht, so daß zeitweise
keine Elektrode, insbesondere kein Klemmelement (16), der zweiten Gruppe (20) in Kontakt
mit der Haut (78) ist.
12. Epilationsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Regel-, bzw. Steuereinrichtung, insbesondere ein elektrischer/elektronischer
Schaltkreis, vorgesehen ist, welcher die Spannungsversorgung der zweiten Elektrode
(20) steuert, falls sich diese in Dauerkontakt mit der Haut (78) befindet und/oder
nach Berührung der zweiten Elektrode (20) mit der Haut (78) den elektrischen Strom
reduziert.
13. Verfahren zum Auszupfen von Haaren der menschlichen Haut, insbesondere mit einem Verfahrensschritt
zur Verminderung des Schmerzempfindens während des Auszupfens von Haaren mittels eines
elektrisch betreibbaren Epilationsgerätes mit wenigstens einer Elektrode, dadurch gekennzeichnet, daß man unmittelbar vor dem Auszupfen der Haare auf der Haut (78) einen elektrischen
Funken (76) erzeugt.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß man wenigstens eine Elektrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) mit einer Spannungsquelle
(70), insbesondere für elektrischen Spannungen größer 0,8 KV, verbindet und die wenigstens
eine Elektrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) mindestens zeitweise zur Haut (78) beabstandet,
so daß man in der Luftstrecke zwischen der Haut (78) und der Elektrode (18, 20, 28,
30, 32, 46) den Funken (76) erzeugt.
15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß man wenigstens zwei Elektroden (18, 20, 28, 30, 32, 46) mit einer Hochspannungsquelle
(70), insbesondere für Spannungen zwischen 0,8 und 3,0 KV, verbindet und/oder daß
man wenigstens eine erste Elektrode (18, 30, 32) mindestens zeitweise in Kontakt mit
der Haut (78) bringt und/oder wenigstens eine zweite Elektrode (20, 28, 46) mindestens
zeitweise zur Haut (78) beabstandet, so daß man in der Luftstrecke zwischen der Haut
und der ersten und/oder zweiten Elektrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) den Funken erzeugt.
16. Vorrichtung und Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Mittel zur Verminderung des Schmerzempfindens vor dem Auszupfen der Haare
auf der Haut ein elektrischer Funken (76) erzeugbar ist und der Funken (76) einen
zusätzlichen Schmerz hervorruft, der dem Schmerz beim Auszupfen der Haare hinsichtlich
der Schmerzcharakteristik entspricht, aber bevorzugt eine geringere Schmerzinentsität
aufweist.
1. An epilation appliance, in particular for epilation of the human skin, with a hand-holdable
housing which accommodates a motor for driving a clamping device, particularly a rotary
clamping device, which is provided in the appliance and equipped with clamping elements
to grip and pluck the hairs, and with a device for reducing the sense of pain during
the extraction of hairs, said device comprising at least one electrode, characterized in that said device is operable to produce an electric spark (76) on the skin, in particular
prior to the extraction of the hairs.
2. The epilation appliance as claimed in claim 1, characterized in that said device is equipped with a voltage source, in particular for electric voltages
greater than 0.8 KV, and at least one electrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) connectable
to said voltage source, and said at least one electrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) is
at least temporarily a distance (74) away from the skin (78), thus enabling the spark
(76) to be produced in the air gap between the skin (78) and the electrode (18, 20,
28, 30, 32, 46).
3. The epilation appliance as claimed in claim 1 or 2, characterized in that said device comprises at least two electrodes (18, 20, 28, 30, 32, 46) and a high-voltage
source (70), in particular for voltages of between 0.8 and 3.0 KV, and said at least
two electrodes (18, 20, 28, 30, 32, 46) are connectable to the high-voltage source
(70), and at least one first electrode (18, 30, 32) is movable at least temporarily
into contact with the skin (78) and at least one second electrode (20, 28, 46) is
at least temporarily a distance away from the skin (78), thus enabling the spark (76)
to be produced in the air gap between the skin (78) and the first and/or second electrode
(18, 20, 28, 30, 32, 46).
4. The epilation appliance as claimed in claim 1, 2 or 3, characterized in that at least one electrode (18, 20, 28) is connected to the clamping device (14, 24,
38) and constructed in particular as a clamping element, brush, contact ring, contact
disk or the like and/or is constructed as a contact shoe, contact bridge, sliding
contact, suction contact, contact pad or contact plate or the like and arranged on
the outside of the housing (8, 34, 42).
5. The epilation appliance as claimed in claim 4, characterized in that a separate contact pin (64, 66) for connecting to the high-voltage source (70) and
extending essentially parallel to the axis of rotation of the clamping device constructed
as a rotary cylinder (14) is allocated to the at least one electrode (18), in particular
a clamping element (16).
6. The epilation appliance as claimed in claim 5, characterized in that two or more electrodes, in particular clamping elements (16, 26, 40), are arranged
side by side on the rotary cylinder (14, 24, 38) in a row, and/or the clamping elements
(16, 26, 40) of one row are arranged at an angular offset to the clamping elements
of a neighboring row.
7. The epilation appliance as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the contact pin (64, 66) is adapted to make contact at the one end with an electrode,
in particular a clamping element (16), and/or at the other end with a sliding ring
(56) or the like, said sliding ring or the like being connectable in turn to the high-voltage
source (70).
8. The epilation appliance as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the rotary cylinder (14) has an electrically conductive shaft (50) that is carried
in bushings (52, 54) in the housing (34), and/or said at least one electrode, particularly
the clamping element (16), is joinable to the shaft (50) by an electrically conductive
connection on the one hand, and/or at least one bushing (52) is joinable to the high-voltage
source (70).
9. The epilation appliance as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that provision is made for at least one group of electrodes (18, 20) of equal electric
potential, but preferably at least two groups of electrodes (18, 20) of unequal electric
potential, wherein between the two groups of electrodes (18, 20) of unequal potential
an electrically neutral area, particularly an electric insulator (48) is provided.
10. The epilation appliance as claimed in claim 9, characterized in that the at least two groups of electrodes (18, 20), in particular clamping elements (16),
of unequal potential contain preferably the same number of clamping elements (16)
and/or each group (18, 20) occupies an essentially annular area on the shell face
of the clamping cylinder (14), said shell face preferably having one area of positive
potential and one area of negative potential.
11. The epilation appliance as claimed in claim 10, characterized in that the electrodes, in particular the clamping elements (16), of the first group (18)
with negative potential are in spaced relation to each other in the circumferential
direction of the clamping cylinder (14) in such a way that one electrode, in particular
one clamping element (16), is in contact with the skin practically all the time, and/or
the electrodes, in particular the clamping elements (16), of the second group (70)
with positive potential are in spaced relation to each other in the circumferential
direction of the clamping cylinder (14) in such manner that the distance formed between
two consecutive electrodes in the direction of rotation (72) of the cylinder (14)
is such that temporarily none of the electrodes, in particular none of the clamping
elements (16) of the second group (20) is in contact with the skin (78).
12. The epilation appliance as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that provision is made for a control device, in particular an electric/electronic circuit,
which controls the voltage supply to the second electrode (20), should said second
electrode be in permanent contact with the skin (78), and/or which reduces the electric
current after the second electrode (20) touches the skin (78).
13. A method for the epilation of the human skin, involving in particular a step for reducing
the sense of pain during the extraction of hairs by means of an electrically operable
epilation appliance with at least one electrode, characterized in that an electric spark (76) is produced on the skin (78) directly prior to the extraction
of the hairs.
14. The method as claimed in claim 13, characterized in that at least one electrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) is connected to a voltage source
(70), in particular for electric voltages greater than 0.8 KV, and said at least one
electrode (18, 20, 28, 30, 32, 46) is positioned at least temporarily a distance from
the skin (78) so that the spark (76) is produced in the air gap between the skin (78)
and the electrode (18, 20, 28, 30, 32, 46).
15. The method as claimed in claim 13 or 14, characterized in that at least two electrodes (18, 20, 28, 30, 32, 46) are connected to a high-voltage
source (70), in particular for voltages of between 0.8 and 3.0 KV, and/or at least
one first electrode (18, 30, 32) is brought, at least temporarily, into contact with
the skin (78), and/or at least one second electrode (20, 28, 46) is positioned, at
least temporarily, a distance from the skin (78) so that the spark is produced in
the air gap between the skin and the first and/or second electrode (18, 20, 28, 30,
32, 46).
16. The device and the method as claimed in any one of the preceding claims, characterized in that the device for reducing the sense of pain is operable to produce an electric spark
(76) on the skin prior to the extraction of the hairs, said spark (76) provoking an
additional pain corresponding in its pain characteristic to the pain of epilation,
but preferably having a lower pain intensity.
1. Appareil d'épilation, notamment pour retirer de poils de la peau humaine, comportant
un boîtier pouvant être tenu à la main et destiné à loger un moteur pour l'entraînement
d'un dispositif de serrage, notamment rotatif, prévu dans l'appareil et comportant
des éléments de serrage pour saisir et retirer les poils, ainsi qu'un moyen pour éviter
la sensation douloureuse pendant l'épilation, le moyen contenant au moins une électrode,
caractérisé en ce qu'une étincelle électrique (76) peut être produite par le moyen, notamment avant le
retrait des poils sur la peau.
2. Appareil d'épilation selon la revendication 1, caractérisé en ce que le moyen contient une source de tension, notamment pour des tensions électriques
supérieures à 0,8 kV et notamment une électrode (18, 220, 28, 30, 32, 46) pouvant
être raccordée à cette source de tension, et que la au moins une électrode (18, 20,
26, 28, 30, 32, 46) se situe au moins par endroits à une distance (74) telle de la
peau (78) que l'étincelle (76) peut être produite dans l'interstice d'air entre la
peau (78) et l'électrode (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46).
3. Appareil d'épilation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le moyen contient au moins deux électrodes (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46) et une source
de haute tension (70), notamment pour des tensions comprises entre 0,8 et 3,0 kV et
que les au moins deux électrodes (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46) peuvent être reliées
à la source de haute tension (70) et qu'au moins une première électrode (18, 20, 26,
28, 30, 32) peut être amenée au moins par instants en contact avec la peau (78) et
qu'au moins une seconde électrode (20, 28, 46) se situe au moins par endroits une
distance telle par rapport à la peau (78), que l'étincelle (76) peut être produite
dans l'interstice d'air entre la peau (78) et la première et/ou la seconde électrode
(18, 20, 26, 28, 30, 32, 46).
4. Appareil d'épilation selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé en ce qu'au moins une électrode (18, 20, 26, 28) est reliée au dispositif de serrage (14, 24,
38) et est agencée notamment en tant qu'élément de serrage, brosse, bague de contact,
disque de contact et analogue et/ou est agencée sous la forme d'un patin de contact,
d'un étrier de contact, d'un contact en boucle, d'un contact à aspiration, d'un coussinet
ou d'une plaque de contact ou analogue et est prévue sur le côté extérieur (8, 34,
40) du boîtier (8, 34, 42).
5. Appareil d'épilation selon la revendication 4, caractérisé en ce qu'à la au moins une électrode (18), notamment à un élément de serrage (16), est associé
une tige séparée de contact (64, 66) pour la liaison avec la source de tension (70),
tige qui s'étend essentiellement parallèlement à l'axe de rotation du dispositif de
serrage agencé sous la forme d'un cylindre rotatif (14).
6. Appareil d'épilation selon la revendication 5, caractérisé en ce que deux ou plus de deux électrodes, notamment des éléments de serrage (16, 26, 40),
sont disposées côté-à-côte selon une rangée sur le cylindre rotatif (14, 24, 38) et/ou
que les éléments de serrage (16, 26, 40) d'une rangée sont décalés angulairement par
rapport aux éléments de serrage d'une rangée voisine.
7. Appareil d'épilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un contact peut être établi avec la tige de contact (64, 66) à une extrémité en utilisant
une électrode, notamment un élément de serrage (16), et/ou à l'autre extrémité en
utilisant une bague coulissante (56) ou analogue, la bague coulissante pouvant être
reliée notamment à la source de haute tension (70).
8. Appareil d'épilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le cylindre rotatif (14) comporte un arbre électriquement conducteur (50), qui est
monté dans des douilles (52, 54) situées dans un boîtier (34) et/ou dans lequel d'une
part la au moins une électrode, notamment l'élément de serrage, (16), peut être reliée
d'une manière électriquement conductrice à l'arbre (50) et/ou d'autre part au moins
une douille (58) peut être reliée à la source de haute tension (70).
9. Appareil d'épilation selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu au moins un groupe d'électrodes (18, 20) placées au même potentiel électrique,
mais de préférence au moins deux groupes d'électrodes (18, 20) placées à des potentiels
électriques différents, une zone électriquement neutre, notamment un isolant électrique
(48), étant prévue entre les deux groupes d'électrodes (18, 20) ayant des potentiels
différents.
10. Appareil d'épilation selon la revendication 9, caractérisé en ce que les au moins deux groupes d'électrodes (18, 20), notamment les éléments de serrage
(16), situés à des potentiels différents contiennent de préférence respectivement
le même nombre d'éléments de serrage (16) et/ou que chaque groupe (18, 20) occupe
une zone de forme essentiellement annulaire sur la surface enveloppe du cylindre de
serrage (14), la surface enveloppe possédant de préférence respectivement une partie
à potentiel positif et une partie à potentiel négatif.
11. Appareil d'épilation selon la revendication 10, caractérisé en ce que les électrodes, notamment les éléments de serrage (16) du premier groupe (18), possédant
un potentiel négatif, sont distantes les unes des autres dans la direction circonférentielle
du cylindre de serrage (14) de telle sorte qu'une électrode, notamment un élément
de serrage (16), est presque en permanence en contact avec la peau et/ou que les électrodes,
notamment les éléments de serrage (16) du second groupe (70), placées au potentiel
positif, sont distantes réciproquement dans la direction circonférentielle du cylindre
de serrage (14) de telle sorte qu'il existe entre deux électrodes qui se succèdent
dans le sens de rotation (72) du cylindre (14), une distance telle que par instants
aucune électrode, notamment aucun élément de serrage (16) du second groupe (20), n'est
en contact avec la peau (78).
12. Appareil d'épilation selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu un dispositif de régulation ou de commande, notamment un circuit électrique/électronique,
qui commande l'alimentation en tension de la seconde électrode (20), dans le cas où
cette dernière est en contact permanent avec la peau (78) et/ou réduit le courant
électrique après le contact de la seconde électrode (20) avec la peau (78).
13. Procédé d'épilation pour retirer des poils de la peau humaine, notamment à l'aide
d'une étape opératoire réduisant la sensation de douleur pendant le retrait des poils
à l'aide d'un appareil d'épilation pouvant fonctionner électriquement et comportant
au moins une électrode, caractérisé en ce qu'on produit une étincelle électrique (76) juste avant le retrait des poils de la peau
(78).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce qu'on relie au moins une électrode (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46) à une source de tension
(70), notamment pour des tensions électriques supérieures à 0,8 kV et qu'on écarte
au moins par instants la au moins une électrode (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46) par rapport
à la peau (78) et qu'on produit l'étincelle (76) dans l'interstice d'air entre la
peau (78) et l'électrode (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46).
15. Procédé selon la revendication 13 ou 14, caractérisé en ce qu'on relie au moins deux électrodes (18, 20, 26, 28, 30, 32, 46) à une source de haute
tension (70), notamment pour des tensions comprises entre 0,8 et 3,0 kV et/ou qu'on
place au moins une première électrode (18, 30, 32) au moins par instants en contact
avec la peau (78) et/ou qu'on écarte au moins une seconde électrode (20, 28, 46) au
moins par instants par rapport à la peau (78) de telle sorte qu'on produit l'étincelle
dans l'interstice d'air entre la peau et la première et/ou la seconde électrode ((18,
20, 26, 28, 30, 32, 46).
16. Dispositif et procédé selon l'une des revendications précédentes, caractérisés en ce qu'une étincelle électrique (76) peut être produite sur la peau à l'aide du moyen visant
à réduire la sensation à la douleur avant le tirage des poils, et que l'étincelle
(76) provoque une douleur supplémentaire, qui correspond à la douleur intervenant
lors du tirage des poils ce qui concerne la caractéristique de douleur, mais possède
de préférence une intensité de douleur plus faible.