[0001] Die Erfindung betrifft ein Reinigungsmittel für harte, insbesondere metallische,
Oberflächen. Es stellt damit einen sogenannten Industriereiniger, insbesondere einen
sogenannten Neutralreiniger dar. Aufgrund seiner besonderen Kombination aus Glykolether
und Kationtensiden ist es schaumarm und kann daher bevorzugt als Spritzreiniger im
gesamten anwendungstechnisch relevanten Temperaturbereich von etwa 15 bis etwa 80
°C eingesetzt werden.
[0002] Derartige Industriereiniger werden hauptsächlich in der Automobilindustrie sowie
deren Zulieferindustrien zur Reinigung und Passivierung vorwiegend in Spritzreinigungsanlagen
verwendet. Sie eignen sich zur Zwischen- und Endreinigung spanlos sowie spangebend
bearbeiteter Teile in Aggregate- und Montagewerken. Praktisch alle relevanten Materialien,
wie Eisen und Stahl, Aluminium, Silumin, Kupfer, Messing, Zink und Kunststoffe, können
behandelt werden und die Mehrzahl aller Kontaminationen auf organischer oder anorganischer
Basis, wie Kühlschmierstoffe, Rostschutzöle, Bearbeitungsöle, Ziehhilfsmittel, Pigmente
und leichter Metallabrieb, können entfernt werden. Derartige Reinigungsmittel können
auch in üblichen Tauchverfahren Anwendung finden, jedoch ist deren Anwendung im Spritzverfahren
üblicherweise bevorzugt.
[0003] Die chemischen Basiskomponenten derartiger Industriereiniger sind üblicherweise Tenside
und organische Korrosionsinhibitoren. Die letzteren gewährleisten einen temporären
Korrosionsschutz während und nach der Behandlung. Zusätzlich enthalten derartige Reinigungsmittel
in der Regel Substanzen, die in der Lage sind, einer unerwünschten Schaumentwicklung
entgegenzuwirken. Der Einsatz solcher schauminhibierender Zusätze ist in den meisten
Fällen dadurch bedingt, daß die von den Substraten abgelösten und in den Reinigungsbädern
sich ansammelnden Verunreinigungen als Schaumbildner wirken.
[0004] Daneben kann die Verwendung von sogenannten Antischaummitteln auch aufgrund der Tatsache
erforderlich sein, daß die Reinigungsmittel selbst Bestandteile enthalten, die unter
den vorgegebenen Arbeitsbedingungen - d. h. insbesondere bei Spritzverfahren - zu
unerwünschter Schaumbildung Anlaß geben, beispielsweise anionische Tenside oder bei
der jeweiligen Arbeitstemperatur schäumende nichtionische Tenside.
[0005] Aus "Ullmans Encyklopädie der technischen Chemie", 4. Auflage, Band 22 (1982), Seiten
489 bis 493, ist die Verwendung von Fettalkohol-polyethylenglykolethern - auch Fettalkohol-ethoxylate
genannt - als Tensidkomponente in Wasch- und Reinigungsmitteln bekannt. Jedoch sind
derartige Anlagerungsprodukte von Ethylenoxid an Fettalkohole nicht allein für den
Einsatz in Spritzverfahren geeignet, da sie bei Anwendungstemperaturen im Bereich
von 15 bis 80 °C stark schäumen. Es ist ferner bekannt, Fettalkohol-ethoxylatpropoxylate
als schwach schäumende Waschrohstoffe einzusetzen; vgl. beispielsweise den vorstehend
zitierten Ullmann-Band, Seite 494.
[0006] DE-A-36 20 011 beschreibt Kationtenside auf der Basis von quartären Ammoniumverbindungen
und ihre Verwendung in Reinigungsmitteln. Die Kationtenside werden im alkalischen
pH-Wert-Bereich neben weiteren Reinigerbestandteilen verwendet.
[0007] EP-A-0 116 151 beschreibt ein Verfahren zur Regenerierung bzw. zum Recycling von
wäßrigen Entfettungs- und Reinigungslösungen durch Zusatz von kationischen Tensiden
oder kationische modifizierten Polymeren oder Gemischen daraus.
[0008] EP-A-0 054 895 beschreibt ein Tensidgemisch aus einem nichtionischen Tensid und einer
quaternären Ammoniumverbindung als kationischem Tensid zur Reinigung von harten Oberflächen.
Das nichtionische Tensid ist im Gemisch zu einem Anteil von 20 bis 95 Gew.-%, das
kationische Tensid zu einem Anteil von 5 bis 80 Gew.-% enthalten.
[0009] Die DE-A-40 14 859 beschreibt eine schaumarme Tensidkombination zur Reinigung harter
Oberflächen, die aus mindestens einer quartären Ammoniumverbindung sowie mindestens
einem Alkylpolyethylenglykol-Mischether besteht. Diese Mischether weisen entweder
einen acyclischen Alkyloder Alkenylrest mit 6 bis 18 C-Atomen oder einen cyclischen
Alkylrest mit 5 bis 6 C-Atomen auf. Zusätzlich kann diese Tensidkombination Alkylethoxylate
oder Alkylethoxylatpropoxylate enthalten, die jeweils einen Alkyl- oder Alkenylrest
mit 6 bis 18 C-Atomen aufweisen.
[0010] Aus der EP-A-275 987 ist ein Reinigungsmittel für Kompressoren von Gasturbinen bekannt,
das 4 bis 95 Gew.-% Glykolether, 0,1 bis 14 Gew.-% Niotensid, 0,01 bis 6 Gew.-% Kationtensid
und 0 bis 95 Gew.-% Wasser enthält. Die EP-A-691 397 offenbart einen antimikrobiellen
Reiniger für harte Oberflächen, der als Lösemittel C
1-6-Alkanol-C
3-24-Alkylenglykolether, amphotere und/oder nichtionische Tenside. Kationtenside, Builder
und Wasser enthält. Die DE-C-41 02 709 schlägt ein Mittel zur Entfettung von Metalloberflächen
vor, das 15 bis 30 Gew.-% Addukte niederer Alkylenoxide an Fettalkohole mit Trübungspunkten
unter 50 °C, 0,5 bis 3 Gew.-% Kationtenside und 10 bis 20 Gew.-% Hilfslösemittel aus
der Gruppe der C
2-5-Alkanole und niederer Glykolether in Wasser enthält.
[0011] Demnach sind Mittel bekannt, die Fettalkoholethoxylate, Kationtenside und als Lösungsmittel
oder Lösevermittler niedere Glykole enthalten. Der Erfindung liegt die überraschende
Erkenntnis zugrunde, daß bei geeigneter Kombination von Glykolen und Kationtensiden
eine hervorragende Reinigungswirkung erzielt wird, ohne daß diese Mittel zusätzlich
Amphotenside oder tensidisch wirkende Fettalkoholalkoxylate wie beispielsweise Ethoxylate
oder Propoxylate enthalten. Dabei werden hier unter Fettalkoholalkoxylate gemäß der
Offenbarung der EP-A-691 397 Alkoxylate von Alkoholen mit mindestens 6 C-Atomen im
Alkylrest verstanden.
[0012] Alle spritzfähigen Tensidsysteme weisen in der Anwendungskonzentration von etwa 0,5
bis etwa 5 Gew.-% eine Reihe von Nachteilen auf:
1. Um Schaumarmut zu gewährleisten, erfolgt die Anwendung oberhalb des sogenannten
Trübungspunkts. Die Anwendungslösungen sind demnach durch eine dispergierte, tensidreiche
Phase eingetrübt. Diese tensidreiche Phase wird leicht durch übliche standzeitverlängernde
Maßnahmen wie zum Beispiel Skimmer, Separatoren. Zentrifugen oder Membranfiltration
abgetrennt und steht für den Reinigungsprozeß nicht mehr zur Verfügung.
2. Die üblichen nichtionischen Tensidsysteme wie zum Beispiel Fettalkohol- oder Fettaminethoxylate
oder -propoxylate sowie deren Mischether sind in der Wassergefährdungsklasse 2 eingestuft.
3. Die gut entfettenden nichtionischen Tenside, zum Beispiel Fettalkoholethoxylate
mit mehr als 4 Mol Ethylenoxid oder Fettaminethoxylate mit mehr als 5 Mol Ethylenoxid,
die bei den üblichen Anwendungstemperaturen selbst keinen Trübungspunkt aufweisen,
schäumen extrem stark und kommen für Spritzanwendungen allein nicht in Betracht. Vielmehr
müssen Antischaummittel zugesetzt werden, die zur Reinigungsleistung selbst keinen
oder nur einen geringen Beitrag leisten. Um diese Antischaummittel in die flüssigen
Reinigerkonzentrate einzuarbeiten, sind häufig Lösevermittler, sogenannte hydrotrope
Substanzen, erforderlich, um klare Konzentrate zu erhalten. Diese Lösevermittler stellen
einen weiteren Ballast dar, der selbst nicht zur Reinigungsleistung beiträgt.
[0013] Die Erfindung stellt sich demgegenüber die Aufgabe, eine neue reinigungswirksame
Stoffkombination zur Verfügung zu stellen, die die vorstehend genannten Nachteile
nicht aufweist. Insbesondere soll eine neue reinigungsaktive Stoffkombination bereitgestellt
werden, die im praxisrelevanten Temperaturbereich von etwa 15 bis etwa 80 °C klare,
schaumarme und spritzfähige Reinigungslösungen liefert, ohne hierfür zusätzliche Entschäumer
und Lösevermittler zu benötigen.
[0014] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Reinigungsmittelkonzentrat, enthaltend Glykolether
und Kationtenside, dadurch gekennzeichnet, daß es weniger als 0,1 Gew.-% Fettalkoholalkoxylate
und/oder Amphotenside enthält und daß es
a) Glykolether der allgemeinen Formel
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n eine Zahl
im Bereich von 1 bis 5 bedeuten, und
b) Kationtenside im Gewichtsverhältnis a) zu b) zwischen 8 : 1 und 100 : 1 enthält.
[0015] Bevorzugt werden solche Glykolether der vorstehend genannten Formel eingesetzt, bei
denen R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n eine Zahl
im Bereich von 1 bis 3 bedeuten. Weiterhin ist es bevorzugt, daß das Reinigungsmittelkonzentrat
Glykolether und Kationtenside im Gewichtsverhältnis a) : b) zwischen 8 : 1 und 25
: 1 enthält.
[0016] Vorzugsweise enthält dieses Reinigungsmittelkonzentrat die Glykolether a) im Konzentrationsbereich
von etwa 5 bis etwa 200 g/l und die Kationtenside b) im Konzentrationsbereich von
etwa 0,2 bis etwa 25 g/l. Der Rest bildet Wasser oder eine wäßrige Lösung weiterer
Wirk- oder Hilfsstoffe, insbesondere Korrosionsinhibitoren.
[0017] Glykolether, die erfindungsgemäß Verwendung finden können, sind beispielsweise Tripropylenglykolmonoethylether,
Dipropylenglykol-n-butylether, Tripropylenglykol-n-butylether und Propylenglykol-Phenylether.
Bevorzugt werden Tripropylenglykolmonomethylether und Tripropylenglykol-n-butylether
eingesetzt.
[0018] Die Kationtenside b) sind vorzugsweise ausgewählt aus quartären Ammoniumverbindungen
der allgemeinen Formel
R
1-(CHOH-CHR
2)
n-N
+R
3R
4R
5 X
-
in der
R1 ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen,
R2 Wasserstoff oder ein linearer oder verweigter Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen sein
kann, wobei die Gesamtzahl der C-Atome der Reste R1 und R2 im Bereich von 10 bis 22 liegt,
n = 0 oder 1 ist,
R3 und R4 unabhängig voneinander für Methyl, Ethyl, 2-Hydroxyethyl oder Hydroxypropyl,
R5 für Alkylreste mit 1 bis 12-Atomen, einen Benzylrest oder für Alkylphenylreste mit
1 bis 3 C-Atomen im Alkylrest stehen und
wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome des quartären Ammoniumkations mindestens
9 beträgt und mindestens einer der Reste R1 und R5 mehr als 4 Kohlenstoffatome aufweist, und
X- für Halogenid, Methylsulfat oder ein Anion einer aliphatischen oder aromatischen
organischen Säure mit bis zu 15 C-Atomen stehen.
[0019] Vorzugsweise werden solche Kationtenside eingesetzt, bei denen in der angegebenen
allgemeinen Formel R
3 und R
4 für Methyl und R
5 für Benzyl stehen.
[0020] Beispiele derartiger Kationtenside sind Lauryl-dimethyl-benzylammoniumsalze oder
2-Hydroxydodecyl-dimethyl-benzylammoniumsalze. Als Anionen X
- in diesen Salzen kommen beispielsweise Halogenide, insbesondere Chlorid, oder Anionen
organischer Säuren in Betracht, die mit den quartären Ammoniumionen wasserlösliche
Salze bilden. Beispiele derartiger organischer Anionen sind Acetat, Propionat, Lactat
oder Benzoat.
[0021] Die Verwendung derartiger Kationtenside zusammen mit nichtionischen Tensiden für
schaumarme Industriereiniger ist beispielsweise aus der DE-A-40 14 859 bekannt. Dort
werden diese Kationtenside jedoch mit nichtionischen Tensiden mit Alkyl- oder Alkenylresten
mit mindestens 5, vorzugsweise mit 6 bis 18 C-Atomen kombiniert. Demgegenüber ist
es neu und überraschend, daß anstelle dieser üblichen nichtionischen Tenside die Glykolether
a) eingesetzt werden können. Da diese einen Alkylrest mit lediglich 1 bis 4 C-Atomen
aufweisen, ist es überraschend, daß sie überhaupt eine entfettende Wirkung zeigen.
Gegenüber den nichtionischen Tensiden des Stands der Technik haben sie den ökologischen
Vorteil, in Wassergefährdungsklasse 1 eingestuft zu sein. Zusammen mit den Kationtensiden
bilden sie in der Anwendungskonzentration des Reinigungsmittelkonzentrats in Wasser
von etwa 0,5 bis etwa 5 Gew.-% klare Anwendungslösungen, die in Spritzverfahren schaumarm
sind und deren Reinigungsleistung mit den herkömmlichen Spritzreinigern zumindest
vergleichbar ist.
[0022] Die erfindungsgemäßen Reinigungsmittelkonzentrate sind in verdünnter wäßriger Anwendungslösung
prinzipiell ohne weitere Zusatzstoffe für Reinigungszwecke einsetzbar. Da sie schwerpunktmäßig
zur Reinigung unlackierter Metalloberflächen eingesetzt werden sollen, ist es jedoch
vorzuziehen, daß die Reinigungsmittelkonzentrate zusätzlich Korrosionsinhibitoren
enthalten. Vorzugsweise liegt deren Konzentration in den Konzentraten im Bereich von
etwa 100 bis etwa 700 g/l. Diese Korrosionsinhibitoren verhindern die Korrosion der
gereinigten blanken Metallteile, wenn diese nicht direkt weiterverarbeitet, sondern
beispielsweise feucht verpackt oder gelagert werden.
[0023] Als Korrosionsinhibitoren können beispielsweise Alkanolamine eingesetzt werden. Dabei
verwendet man vorzugsweise Monoethanolamin, Monoisopropanolamin, Triethanolamin, Triisopropanolamin
oder Mischungen hiervon. Dialkanolamine wären aufgrund ihrer hervorragenden Korrosionsschutzwirkung
ebenfalls einsetzbar. Aus toxikologischen Gründen (Gefahr der Nitrosaminbildung) vermeidet
man heutzutage jedoch den Einsatz von Dialkanolaminen.
[0024] Weiterhin können die Korrosionsinhibitoren ausgewählt sein aus verzweigten oder unverzweigten,
gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren mit 6 bis 10 C-Atomen und/oder
aus aromatischen Carbonsäuren mit 7 bis 10 C-Atomen. Bei den angestrebten üblichen
pH-Werten der sogenannten Neutralreiniger, die im Bereich von etwa 6,5 bis etwa 9
liegen, liegen die Carbonsäuren weitgehend als Anionen vor. Als Gegenionen, mit denen
die Säuren neutralisiert sein können, können beispielsweise Alkalimetallionen wie
insbesondere Natrium- oder Kaliumionen, vorzugsweise jedoch die Kationen der vorstehend
aufgeführten Alkanolamine eingesetzt werden.
[0025] Beispiele geeigneter Carbonsäuren sind Capronsäure, Caprylsäure, Ethylhexansäure,
Heptansäure, Isononansäure und Benzoesäure oder deren Derivate, insbesondere 3-Nitrobenzoesäure
oder 4-Hydroxybenzoesäure.
[0026] Als weitere Hilfs- oder Wirkstoffe können die Reinigungsmittelkonzentrate enthalten:
Buildersubstanzen wie beispielsweise Alkalimetallorthophosphate, -polyphosphate, -silicate,
-borate, -carbonate, -polyacrylate und -gluconate. Diese Buildersubstanzen haben teilweise
auch komplexierende Eigenschaften und wirken dadurch wasserenthärtend. Anstelle hiervon
oder zusätzlich hierzu können stärkere Komplexbildner wie beispielsweise 1-Hydroxyethan-1,1-diphosphonsäure
oder 2-Phosphonobutan-1,2,4-tricarbonsäure eingesetzt werden. Ethylendiamintetraacetate
und Nitrilotriacetate können ebenfalls eingesetzt werden, jedoch gegebenenfalls zu
Problemen bei der Abwasserbehandlung führen. Um die Reinigungsmittelkonzentrate und
die hieraus hergestellten Anwendungslösungen gegen Verkeimung zu schützen, können
erwünschtenfalls Biozide zugesetzt werden.
[0027] Das vorstehend charakterisierte Reinigungsmittel stellt ein Konzentrat dar, aus dem
durch Verdünnen die anwendungsfertige Reinigungslösung bereitet werden kann. Prinzipiell
wäre es möglich, die Reinigungslösung durch Auflösen der einzelnen Wirkkomponenten
in Wasser im erforderlichen Konzentrationsbereich herzustellen. Im betroffenen Industriebereich
ist es jedoch üblich, daß der Hersteller Konzentrate liefert, die alle Wirkstoffe
im erforderlichen Mengenverhältnis enthalten und aus denen der Anwender durch einfaches
Verdünnen mit Wasser die anwendungsfertige Reinigungslösung herstellen kann. Dabei
werden die Konzentrate üblicherweise so eingestellt, daß sie als etwa 0,5 bis etwa
5 gew.-%ige wäßrige Lösung zum Einsatz kommen, d. h. daß sie zur Anwendung mit Wasser
im Verhältnis von etwa 1 : 200 bis etwa 1 : 20 verdünnt werden. Demnach umfaßt die
Erfindung auch ein anwendungsfertiges wäßriges Reinigungsmittel, das dadurch erhältlich
ist, daß man das Reinigungskonzentrat gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
7, wie es vorstehend näher beschrieben ist, im Verhältnis 1 : 200 bis 1 : 20 mit Wasser
verdünnt. Insbesondere verwendet man dieses wäßrige Reinigungsmittel zur Entfettung
von Metallteilen in Spritzanlagen, wobei hierfür eine Temperatur im Bereich von etwa
15 bis etwa 80 °C und insbesondere im Bereich von etwa 15 bis etwa 30 °C eingestellt
wird.
Ausführungsbeispiele
Beispiel 1
[0028] Erfindungsgemäße wäßrige Anwendungslösungen sowie Vergleichslösungen nach dem Stand
der Technik wurden hinsichtlich Reinigungsergebnis, Tensidabscheidung und Schaumverhalten
miteinander verglichen. Hierfür wurden zunächst durch Vermischen der einzelnen Komponenten
Reinigungsmittelkonzentrate hergestellt. Für die Anwendungstests wurden diese wie
nachstehend angegeben mit Wasser verdünnt.
Versuchsergebnisse:
[0029] Eine Reiniger-Basisformulierung, die aus 30 % Triethanolamin und 4 % Isononansäure
sowie als Rest zu 100 % aus Wasser besteht, wird mit verschiedenen "Tensiden" versetzt
und anschließend einem Reinigungs-, Tensidabscheide- und Schaumtest unterzogen (alle
Prozentangaben sind Gewichtsprozente).
[0030] Tenside:
a) 5,0 % Tripropylenglykolmonomethylether 0,5 % 2-Hydroxydodecyl-dimethyl-benzyl-ammonium-benzoat
b) 5,0 % Kokosamin + 12 EO
c) 5,0 % Fettalkohol C12/14 + 3 EO + 6 PO
d) 5,0 % Octanol + 4,5 EO-butylether mit eingeengter Homologenverteilung jeweils zu
100 % aufgefüllt mit Kondenswasser.
| Tensidmischung |
a (erfindungsgemäß) |
b (Vergleich) |
c (Vergleich) |
d (Vergleich) |
| Reinigungsergebnis |
++ |
++ |
-- |
-- |
| Tensidabscheidung |
++ |
++ |
-- |
-- |
| Schaumverhalten |
+ |
-- |
+ |
++ |
| ++ = sehr gute Reinigung, keine Tensidabscheidung, kein Schaum |
| + = gute Reinigung, Schaumhöhe im Spritzverfahren <= 1,5 cm |
| -- = praktisch keine Reinigung, starke Tensidabscheidung, starke Schaumentwicklung |
Beispiel 2
[0031] Es wurden weitere erfindungsgemäße wäßrige Anwendungslösungen mit unterschiedlichen
Glykolethern e), f) und g) getestet:
Reinigerformulierung:
[0032]
1,2 Gew.-% Citronensäure
1,5 Gew.-% Isononansäure
10,4 Gew.-% Borsäure
3.8 Gew.-% Triethanolamin
11.2 Gew.-% Monoethanolamin
2,0 Gew.-% Glykolether e), f) oder g)
0,15 Gew.-% 2-Hydroxydodecyl-dimethyl-benzyl-ammonium-benzoat (50 %ige Lösung)
Rest Wasser
Glykolether
[0033]
e) Dipropylenglykol-n-butylether
f) Tripropylenglykol-n-butylether
g) Propylenglykol-phenylether
Versuchsergebnisse:
[0034]
| Glykolether |
e |
f |
g |
| Reinigungsergebnis |
++ |
++ |
+ |
| Tensidabscheidung |
++ |
++ |
++ |
| Schaumverhalten |
+ |
+ |
+ |
Beschreibung der Testmethoden:
1. Reinigungstest
[0035] Stahlbleche der Qualität St 1405 werden mit Tensidlösung manuell vorgereinigt und
mit Läppaste (Originalschmutz aus der Praxis) beschmutzt. Nach 2-tägiger. Lagerung
im Wärmeschrank bei 60 °C werden sie mit einer 2 %igen Reinigerlösung in einer Laborspritzanlage
bei 60 °C 10 min bespritzt. Die Oberflächen werden visuell beurteilt und die Restverschmutzung
gravimetrisch bestimmt.
[0036] Sehr gute Reinigung bedeutet, daß >99% der Verschmutzung entfernt wurde, praktisch
keine Reinigung bedeutet ein Ergebnis <70 %.
2. Tensidabscheidung
[0037] In einem 1000 ml Becherglas (hohe Form) wird eine 2 %ige Reinigerlösung in Wasser
von 20 °dH angesetzt, 5 min auf einem Magnetrührer bei ca. 600 Umdrehungen pro Minute
gerührt und anschließend 24 Std bei 60 °C ohne Badbewegung im Wärmeschrank gelagert.
Beurteilt wird das Aussehen der Lösung sowie die Abscheidung auf der Flüssigkeitsoberfläche.
[0038] Bewertungskriterien:
++ = keine erkennbaren Abscheidungen
o = Abscheidungen sichtbar, Lösung deutlich trüb
-- = starke Abscheidungen, klare Lösung
3. Schaumverhalten
[0039] Aus den Konzentraten gemäß Rezepturen a bis d wurden 2 gew-%ige Reinigerlösungen
in Wasser mit einem Härtegrad entsprechend 20 °dH hergestellt. Jeweils 10 I dieser
Lösung wurden mit Temperaturen im Bereich zwischen etwa 30 und etwa 45 °C in einer
eindüsigen Spritzanlage mit einem Spritzdruck von 5 bar für eine Zeitdauer von 60
Minuten gespritzt. Während des Betriebs der Spritzanlage wurde die Schaumhöhe gemessen,
die definiert ist als die Höhe des Schaumes über dem Flüssigkeitsniveau im Ausgangszustand.
[0040] Die Bewertung ist wie folgt:
++ = kein Schaum
+ = Schaumhöhe <1,5 cm
o = Schaumhöhe <4,0 cm
- = Schaumhöhe <5,5 cm
-- = Anlage schaltet sich ab, da Schaumhöhe >5,5 cm
[0041] Wie den Versuchsergebnissen zu entnehmen ist, bieten die erfindungsgemäßen Mittel
deutliche Vorteile zu bestehenden Systemen.
1. Reinigungsmittelkonzentrat, enthaltend Glykolether und Kationtenside,
dadurch gekennzeichnet, daß es weniger als 0,1 Gew.-% Fettalkoholalkoxylate und/oder Amphotenside enthält und
daß es
a) Glykolether der allgemeinen Formel
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n eine Zahl
im Bereich von 1 bis 5 bedeuten, und
b) Kationtenside
im Gewichtsverhältnis a) zu b) zwischen 8 : 1 und 100 : 1 enthält.
2. Reinigungsmittelkonzentrat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Glykolether der allgemeinen Formel
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H
enthält, wobei R einen Alkylrest mit 1 bis 4 C-Atomen oder einen Phenylrest und n
eine Zahl im Bereich von 1 bis 3 bedeuten.
3. Reinigungsmittelkonzentrat nach einem oder beiden der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß es Glykolether a) und Kationtenside b) im Gewichtsverhältnis a) zu b) zwischen 8
: 1 und 25 : 1 enthält.
4. Reinigungsmittelkonzentrat nach einem oder mehreren der Ansprüch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es 5 bis 200 g/l Glykolether a) und 0,2 bis 25 g/l Kationtenside b) und als Rest
Wasser oder eine wässrige Lösung weiterer Wirkoder Hilfsstoffe enthält.
5. Reinigungsmittelkonzentrat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kationtenside b) ausgewählt sind aus quartären Ammoniumverbindungen der allgemeinen
Formel
R
1-(CHOH-CHR
2)
n-N
+R
3R
4R
5 X
-
in der
R1 ein linearer oder verzweigter Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen,
R2 Wasserstoff oder ein linearer oder verweigter Alkylrest mit 1 bis 22 C-Atomen sein
kann, wobei die Gesamtzahl der C-Atome der Reste R1 und R2 im Bereich von 10 bis 22 liegt,
n = 0 oder 1 ist,
R3 und R4 unabhängig voneinander für Methyl, Ethyl, 2-Hydroxyethyl oder Hydroxypropyl,
R5 für Alkylreste mit 1 bis 12-Atomen, einen Benzylrest oder für Alkylphenylreste mit
1 bis 3 C-Atomen im Alkylrest stehen und
wobei die Gesamtzahl der Kohlenstoffatome des quartären Ammoniumkations mindestens
9 beträgt und mindestens einer der Reste R1 und R5 mehr als 4 Kohlenstoffatome aufweist, und
X- für Halogenid, Methylsulfat oder ein Anion einer aliphatischen oder aromatischen
organischen Säure mit bis zu 15 C-Atomen stehen.
6. Reinigungsmittelkonzentrat nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der allgemeinen Formel der Kationtenside R3 und R4 für Methyl und R5 für Benzyl stehen.
7. Reinigungsmittelkonzentrat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es als weitere Wirkstoffe 100 bis 700 g/l Korrosionsinhibitoren enthält.
8. Reinigungsmittelkonzentrat nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrosionsinhibitoren ausgewählt sind aus Akanolaminen und/oder aus verzweigten
oder unverzweigten, gesättigten oder ungesättigten aliphatischen Carbonsäuren mit
6 bis 10 C-Atomen und/oder aus aromatischen Carbonsäuren mit 7 bis 10 C-Atomen.
9. Reinigungsmittelkonzentrat nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß es zusätzlich Buildersubstanzen, Biozide und/oder Komplexbildner enthält:
10. Wässriges Reinigungsmittel, das dadurch erhältlich ist, daß man ein Reinigungsmittelkonzentrat
nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 im Verhältnis 1 : 200 bis 1 : 20 mit
Wasser verdünnt.
11. Verwendung des wässrigen Reinungsmittels nach Anspruch 10 zur Entfettung von Metallteilen
in Spritzanlagen.
1. A cleaning agent concentrate, containing glycol ethers and cationic surfactants,
characterized in that it contains less than 0.1 wt. % of fatty alcohol alkoxylates and/or amphoteric surfactants
and that it contains:
(a) glycol ethers corresponding to the general formula:
R-O-(CH2-CH(CH3)O)n-H,
wherein R represents an alkyl group having 1 to 4 carbon atoms or a phenyl group;
and n represents a number of from 1 to 5; and
(b) cationic surfactants;
in the weight ratio (a) to (b) between 8 : 1 and 100 : 1.
2. A cleaning agent concentrate as claimed in claim 1 wherein it contains glycol ethers
corresponding to the general formula:
R-O-(CH2-CH(CH3)O)n-H,
wherein R represents an alkyl group having 1 to 4 carbon atoms or a phenyl group;
and n represents a number of from 1 to 3.
3. A cleaning agent concentrate as claimed in claim 1 or claim 2 wherein it contains
glycol ethers (a) and cationic surfactants (b) in the weight ratio (a) to (b) between
8 : 1 and 25 : 1.
4. A cleaning agent concentrate as claimed in any of claims 1 to 3 wherein it contains
5 to 200 g/l of glycol ethers (a) and 0.2 to 25 g/l of cationic surfactants (b) and
water or an aqueous solution of further active or auxiliary substances as the remainder.
5. A cleaning agent concentrate as claimed in any of claims I to 4 wherein the cationic
surfactants (b) are selected from quaternary ammonium compounds of the general formula:
R
1-(CHOH-CHR
2)
n-N
+R
3R
4R
5X
-
wherein
R1 represents a straight or branched alkyl group having 1 to 22 carbon atoms;
R2 may represent hydrogen or a straight or branched alkyl group with 1 to 22 carbon
atoms; wherein the total number of carbon atoms of the groups R1 and R2 is from 10 to 22;
n represents 0 or 1,
R3 and R4 independently represent methyl, ethyl, 2-hydroxyethyl or hydroxypropyl;
R5 represents alkyl groups having 1 to 12 carbon atoms, a benzyl group or for alkylphenyl
groups having 1 to 3 carbon atoms in the alkyl group; and
wherein the total number of carbon atoms of the quaternary ammonium cation is at least
9 and at least one of the groups R' and R5 has more than 4 carbon atoms; and
X- represents halide, methyl sulfate or an anion of an aliphatic or aromatic organic
acid having up to 15 carbon atoms.
6. A cleaning agent concentrate as claimed in claim 5 wherein, in the general formula
of the cationic surfactants, R3 and R4 represent methyl and R5 represents benzyl.
7. A cleaning agent concentrate as claimed in any of claims 1 to 6 wherein it contains
100 to 700 g/l of corrosion inhibitors as further active substances.
8. A cleaning agent concentrate as claimed in claim 7 wherein the corrosion inhibitors
are selected from alkanolamines and/or from branched or unbranched, saturated or unsaturated
aliphatic carboxylic acids having 6 to 10 carbon atoms and/or from aromatic carboxylic
acids having 7 to 10 carbon atoms.
9. A cleaning agent concentrate as claimed in any of claims 1 to 8 wherein it additionally
contains builder substances, biocides and/or complexing agents.
10. An aqueous cleaning agent, which may be obtained by diluting a cleaning agent concentrate
as claimed in any of claims 1 to 9 with water in the ratio 1 : 200 to 1 : 20.
11. A use of the aqueous cleaning agent according to claim 10 for degreasing metal components
in spray installations.
1. Concentré de détergent, renfermant du glycoléther et des tensioactifs cationiques,
caractérisé en ce qu'il contient moins de 0,1 % en poids d'alcoxylates d'alcools gras et/ou d'agents de
surface ampholytiques et
en ce qu'il renferme
a) des glycoléthers de la formule générale
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
dans laquelle R représente un radical alkyle comportant 1 à 4 atomes de C ou un radical
phényle, et n correspond à un nombre compris dans l'intervalle de 1 à 5, et
b) des tensioactifs cationiques,
a) et b) étant entre eux dans un rapport pondéral compris entre 8:1 et 100:1.
2. Concentré de détergent selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'il renferme des glycoléthers de la formule générale
R-O-(CH2-CH(CH3)-O)n-H,
dans laquelle R représente un radical alkyle comportant 1 à 4 atomes de C ou un radical
phényle, et n correspond à un nombre compris dans l'intervalle de 1 à 3.
3. Concentré de détergent selon une des deux ou les deux revendications 1 et 2, caractérisé en ce qu'il contient les glycoléthers a) et les tensioactifs cationiques b) dans un rapport
pondéral a):b) compris entre 8:1 et 25:1.
4. Concentré de détergent selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il contient 5 à 200 g/l des glycoléthers a) et 0,2 à 25 g/l des tensioactifs cationiques
b) et comme reste, de l'eau ou une solution aqueuse d'autres substances actives ou
adjuvantes
5. Concentré de détergent selon une ou plusieurs des revendications 1 et 4,
caractérisé en ce que les surfactifs cationiques b) sont sélectionnés parmi les composés d'ammonium quaternaire
de la formule générale
R
1-(CHOH-CHR
2)
n-N
+R
3R
4R
5X
-
dans laquelle
R1 peut représenter un radical alkyle linéaire ou ramifié. comportant 1 à 22 atomes
de C,
R2 peut correspondre à l'hydrogène ou à un radical alkyle linéaire ou ramifié possédant
1 à 22 atomes de C, le nombre total d'atomes de C des. radicaux R1 et R2 étant compris dans l'intervalle de 10 à 22,
n est égal à 0 ou à 1,
R3 et R4 représentent indépendamment l'un. de l'autre un méthyle, un éthyle, un 2-hydroxyéthyle
ou un hydroxypropyle,
R5 correspond à des radicaux alkyle comportant 1 à 12 atomes de C, à un radical benzyle
ou à des radicaux alkylphényle avec 1 à 3 atomes de C dans le radical alkyle et
le nombre total des atomes de carbone du cation ammonium quaternaire atteignant au
moins 9 et au moins un des radicaux R1 et R5 présentant plus de 4 atomes de carbone, et
X- représente un halogénure, un méthylsulfate ou un anion d'un acide organique aliphatique
ou aromatique comportant jusqu'à 15 atomes de C.
6. Concentré de détergent selon la revendication 5, caractérisé en ce dans la formule
générale des tensioactifs cationiques, R3 et R4 représentent un méthyle et R5 correspond à un benzyle.
7. Concentré de détergent selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'il contient comme autres substances actives, 100 à 700 g/l d'inhibiteurs de corrosion.
8. Concentré de détergent selon la revendication 7, caractérisé en ce que les inhibiteurs de corrosion sont sélectionnés parmi les alcanolamines et/ou les
acides carboxyliques aliphatiques saturés ou insaturés, linéaires ou ramifiés, comportant
6 à 10 atomes de C et/ou les acides carboxyliques aromatiques possédant 7 à 10 atomes
de C.
9. Concentré de détergent selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce qu'il contient en plus des substances adjuvantes, des biocides et/ou des agents complexants.
10. Détergent aqueux, qui est obtenu en diluant à l'eau un concentré de détergent selon
une ou plusieurs des revendications 1 à 9, dans un rapport 1:200 à 1:20.
11. Utilisation du détergent aqueux selon la revendication 10 pour dégraisser les pièces
métalliques dans des installations de pulvérisation.