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EP 0 987 159 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.08.2004 Patentblatt 2004/32 |
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Anmeldetag: 03.09.1999 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B61D 17/04 |
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Wagenkasten für Schienenfahrzeuge
Body for railway vehicles
Caisse de voitures ferroviaires
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
16.09.1998 DE 29816609 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Hubert
47803 Krefeld (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 790 168
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GB-A- 2 050 275
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Wagenkasten für Schienenfahrzeuge mit einem Untergestell,
Seitenwänden, Stirnwänden und einem Dach, wobei die vorgenannten Baugruppen aus Strangpreßprofilen
gebildet und durch Schweißen miteinander verbunden sind. (siehe z.B. GB-A-2050 275).
[0002] Der Wagenkasten moderner Schienenfahrzeuge wird insbesondere aus Gewichtsgründen
in einer Aluminiumbauweise erstellt, bei der größere Strangpreßprofile miteinander
durch Schweißen verbunden sind. Für den Betrieb der Schienenfahrzeuge auf verschiedenen
Gleisstrecken ist es in der Regel erforderlich, die Wagenkästen hinsichtlich ihrer
Abmessungen - vor allem in ihrer Länge und Breite-den Gegebenheiten der jeweiligen
Strecke anzupassen. Übliche Wagenkastenbreiten liegen im Maßbereich von 2700 mm bis
3200 mm. Für die Hersteller von Schienenfahrzeugen sind unterschiedlich breite Wagenkästen,
bei denen es sich ja um die tragende Struktur handelt, mit erheblichem Aufwand in
bezug auf Konstruktion, Berechnung und Fertigung verbunden.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Wagenkasten der gattungsgemäßen
Art so zu gestalten, daß im Sinne einer kostengünstigen Standardisierung unterschiedlich
breite Wagenkästen auf einfache Weise realisierbar sind.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in das Untergestell, in die
Stirnwände sowie in das Dach jeweils ein Mittelteil eingefügt ist, das durch seine
Baubreite die Breite des Wagenkastens bestimmt.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0006] Im weiteren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben,
das in der Zeichnung schematisch dargestellt ist. Die Zeichnung zeigt einen Wagenkasten
eines Schienenfahrzeuges im Schnitt quer zu Fahrzeuglängsachse.
[0007] Der Wagenkasten besteht im wesentlichen aus einem Untergestell 1, zwei Seitenwänden
2, hier nicht dargestellten Stirnwänden sowie einem Dach 3. Die vorgenannten Baugruppen
sind jeweils aus Aluminium-Strangpreßprofilen gebildet und durch Schweißen miteinander
verbunden. Um auf besonders einfache Weise unterschiedlich breite Wagenkästen herstellen
zu können, wird in das Untergestell 1, in die Stirnwände sowie in das Dach 3 jeweils
ein Mittelteil 1' oder 1'' bzw. 3' oder 3'' eingefügt und angeschweißt. Diese Mittelteile,
die wie ersichtlich eine unterschiedliche Baubreite aufweisen, bestimmen die Breite
des gesamten Wagenkastens.
[0008] Die in das Untergestell 1 einzufügenden Mittelteile 1' oder 1'' und/oder die in das
Dach 3 einzufügenden Mittelteile 3' oder 3'' können in Länge des Wagenkastens durchlaufend
ausgebildet sein. Die besagten Mittelteile definieren dadurch nicht nur die Breite,
sondern auch die Länge des Wagenkastens.
[0009] Falls das Untergestell 1 mit Vorbauten versehen ist, die sich in der Regel im Bereich
von Drehgestellen befinden, sollten die in das Untergestell 1 einzufügenden Mittelteile
1' oder 1'' zwischen diesen Vorbauten durchlaufend ausgebildet sein, wobei in diese
Vorbauten jeweils ein weiteres Mittelstück eingeschweißt wird. Bei stets gleichlangen
Vorbauten können dann durch unterschiedlich lange Mittelteile 1' oder 1'' jeweils
gewünschte Wagenkastenlängen erzielt werden.
[0010] Es empfiehlt sich, den als tragende Röhre ausgelegten Wagenkasten in seiner Statik
unter Berücksichtigung von Mittelteilen 1'' und 3'' mit maximaler Baubreite zu dimensionieren,
also beispielsweise für eine Breite von 3200 mm. Zusätzlich sollte bei der statischen
Berechnung ein Wagenkasten mit maximaler Länge - z. B. mit einem Drehgestell-Mittenabstand
von 19000 mm - berücksichtigt werden. Im Falle schmalerer und ggf. auch kürzerer Wagenkästen
ist daher vorteilhaft keine neue statische Auslegung erforderlich.
[0011] Der Wagenkasten kann auch eine anderes Umgrenzungsprofil aufweisen, das beispielsweise
in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt ist.
Liste der Bezugszeichen
[0012]
- 1
- Untergestell des Wagenkastens
- 1'
- schmaleres Mittelteil
- 1"
- xbreiteres Mittelteil
- 2
- Seitenwand des Wagenkastens
- 3
- Dach des Wagenkastens
- 3'
- schmaleres Mittelteil
- 3''
- breiteres Mittelteil
1. Wagenkasten für Schienenfahrzeuge mit einem Untergestell (1), Seitenwänden (2), Stirnwänden
und einem Dach (3), wobei die vorgenannten Baugruppen aus Strangpreßprofilen gebildet
und durch Schweißen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in das Untergestell (1), in die Stirnwände sowie in das Dach (3) jeweils ein Mittelteil
(1', 1''; 3', 3'') eingefügt ist, das durch seine Baubreite die Breite des Wagenkastens
bestimmt.
2. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Untergestell (1) und/oder das in das Dach (3) eingefügte Mittelteil (1',
1'' bzw. 3', 3'') in Länge des Wagenkastens durchlaufend ausgebildet ist.
3. Wagenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in das Untergestell (1) eingefügte Mittelteil (1', 1'') zwischen Untergestell-Vorbauten
durchlaufend ausgebildet ist, wobei in diese Vorbauten jeweils ein weiteres Mittelstück
eingesetzt ist.
4. Wagenkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der als tragende Röhre ausgelegte Wagenkasten in seiner Statik unter Berücksichtigung
von Mittelteilen (1', 1''; 3', 3'') mit maximaler Baubreite dimensioniert ist.
1. Body for railway vehicles with an underframe (1), side walls (2), end walls and a
roof (3), the aforementioned subassemblies being formed from extruded profiles and
connected to one another by welding, characterized in that a middle part (1', 1''; 3', 3'') is respectively inserted into the underframe (1),
into the end walls and into the roof (3), determining by its overall width the width
of the body.
2. Body according to Claim 1, characterized in that the middle part (1', 1'' or 3', 3'') inserted into the underframe (1) and/or into
the roof (3) is formed such that it runs continuously along the length of the body.
3. Body according to Claim 1, characterized in that the middle part (1', 1'') inserted into the underframe (1) is formed such that it
runs continuously between underframe front parts, a further middle piece being respectively
fitted into these front parts.
4. Body according to one of Claims 1 to 3, characterized in that, in the static design of the body, which is given the form of load-bearing tubes,
it is made to have the dimensions of the maximum overall width, with middle parts
(1', 1''; 3', 3'') taken into account.
1. Caisse de voiture de véhicule ferroviaire, comprenant un châssis (1), des parois (2)
latérales, des parois frontales et un toit (3), les modules mentionnés ci-dessus étant
formés de profilés filés à la presse et étant assemblés entre eux par soudage, caractérisée en ce qu'il est inséré dans le bâti (1), dans les parois frontales, ainsi que dans le toit
(3) respectivement une partie (1', 1", 3', 3") médiane qui détermine par sa largeur
de construction la largeur de la caisse de voiture.
2. Caisse de voiture de véhicule ferroviaire suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la partie (1', 1 ", 3', 3") médiane insérée dans le châssis (1) et / ou dans le toit
(3) est continue dans la longueur de la caisse de voiture.
3. Caisse de voiture de véhicule ferroviaire suivant la revendication 1, caractérisée en ce que la partie (1', 1") médiane insérée dans le châssis (1) est continue entre des éléments
rapportés de châssis, une autre pièce intermédiaire étant insérée respectivement dans
ces éléments rapportés.
4. Caisse de voiture de véhicule ferroviaire suivant l'une des revendications 1 à 3,
caractérisée en ce que la caisse de voiture conçue sous la forme d'un tuyau porteur est dimensionnée dans
sa statique en tenant compte des parties (1', 1", 3', 3") médianes de largeur de construction
maximum.
