| (19) |
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(11) |
EP 0 987 186 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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03.11.2004 Patentblatt 2004/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.08.1999 |
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| (54) |
Kartontasche mit verdecktem Originalitätsverschluss
Paperboard folder with concealed tamper-evident seal
Pochette en carton avec fermeture de garantie masquée
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH CY DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
19.09.1998 DE 19843051
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
| (73) |
Patentinhaber: Beiersdorf Aktiengesellschaft |
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20245 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Kaden, Gert
25469 Halstenbek (DE)
- Schulz, Günther
22457 Hamburg (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 242 759 DE-U- 29 606 678 US-A- 1 461 016
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DE-U- 9 202 604 US-A- 1 358 846
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 1997, no. 01, 31. Januar 1997 (1997-01-31) & JP 08
244761 A (TENYOO:KK), 24. September 1996 (1996-09-24)
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine wiederverschließbare, mit einem verdeckten Originalitätsverschluß
versehene Kartontasche, die maschinell befüllt werden kann.
[0002] Bekannt ist eine wiederverschließbare Kartontasche, die sich aus einer Vorderseite
und einer Rückseite zusammensetzt. An der Vorderseite sind zwei Laschen an den Seitenkanten
angelenkt, die um 180° nach innen geklappt werden und mit der Rückseite verklebt werden.
Da die Vorderseite und die Rückseite jeweils an ihrer Bodenkante über eine Falzlinie
miteinander verknüpft sind, ergibt sich eine nach oben offene Kartontasche, die zur
Aufnahme von flachen Produkten, insbesondere Pflaster, geeignet ist. Um die Kartontasche
zu verschließen, ist weiterhin an der oberen Kante eine weitere Lasche angelenkt,
die sich trapezförmig nach oben verjüngt. An der Lasche ist schließlich mittig ein
im wesentlichen rechteckig geformter Abschnitt vorhanden. Dieser wird in eine in der
Rückwand entsprechend vorgesehene Ausstanzung gesteckt und bildet somit einen wiederholt
zu öffnenden und zu verschließenden Verschluß. Allerdings beinhaltet der Verschluß
keine Originalitätssicherung, so daß Manipulationen am Inhalt der Kartontasche möglich
sind, ohne daß es zu registrieren wäre.
[0003] Dann ist aus der DE 296 06 678 eine wiederholt zu öffnende Klappblisterkarte bekannt,
deren Vorder- und Rückseite über eine Falzlinie miteinander verknüpft sind.
Auf der Vorderseite ist des weiteren ein Koffer aufgeklebt der zur Aufnahme eines
Produktes dient, beispielsweise eines Lippenpflegestiftes.
Der Verschluß der Klappblisterkarte erfolgt, indem auf der Vorder- bzw. Rückwand mehrere
Klebepunkte aufgebracht sind, die aus einem druckempfindlichen Kleber bestehen.
[0004] Im weiteren ist eine Faltschachtel aus dem Dokument DE-U- 9202604 bekannt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine wiederverschließbare Kartontasche zur Verfügung
zu stellen, die einen Originalitätsverschluß aufweist, d.h. einen Verschluß, der beim
erstmaligen Öffnen irreversibel zerstört wird und der dennoch das geforderte Wiederverschließen
der Kartontasche ermöglicht.
[0006] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Kartontasche, wie sie im Hauptanspruch niederlegt
ist. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildungen der Kartontasche in
zwei Ausführungsformen. Schließlich umfaßt der Erfindungsgedanke auch die Stanzzuschnitte
der beiden Ausführungsformen, die der Herstellung der Kartontasche zugrunde liegen.
[0007] Demgemäß betrifft die Erfindung eine Kartontasche aus einer Vorderwand und einer
Rückwand, die über eine Falzlinie miteinander verbunden sind und die aufeinander liegend
verklebt sind, wobei an der oberen Kante der Vorderwand eine Lasche über eine Falzlinie
angelenkt ist. In der Rückwand ist ein Ausschnitt vorhanden, in den die Lasche eingeführt
werden kann.
Vorzugsweise ist der Ausschnitt in der Rückwand mittig halbmondförmig erweitert.
Dann ist auf dem Teilbereich der Rückwand, der unterhalb der Lasche liegt, zumindest
ein Klebepunkt vorhanden, so daß bei konfektionierter Kartontasche die Lasche und
die Rückwand miteinander verklebt sind.
[0008] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Vorderwand und die Rückwand an jeweils
der unteren Kante über eine Falzlinie miteinander verbunden.
[0009] Vorteilhafterweise sind an der Vorderwand oder an der Rückwand an den seitlichen
Kanten jeweils ein Lappen über eine Falzlinie angelenkt, die um 180° nach innen geklappt
werden und über die die Verklebung der Vorderwand und der Rückwand erfolgt.
[0010] In einer alternativen Ausführungsform sind die Vorderwand und die Rückwand an jeweils
einer seitlichen Kante über eine Falzlinie miteinander verbunden.
[0011] In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist an der seitlichen Kante der Vorderwand
oder der Rückwand, die der seitlichen Kante gegenüberliegt, an der die Vorderwand
und die Rückwand verbunden sind, ein Lappen angelenkt ist, der um 180° nach innen
geklappt wird und über den die Verklebung der Vorderwand und der Rückwand erfolgt.
[0012] Dann hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn in der Vorderwand und in der Rückwand
im Bereich der unteren Kante Ausstanzungen vorhanden sind, die im wesentlichen kongruent
sind.
[0013] In einer weiterhin bevorzugen Ausführungsform verjüngt sich die Lasche ausgehend
von der Falzlinie trapezförmig.
[0014] Vorzugsweise ist in der Lasche eine Rillinie vorhanden, die parallel zur Sollbruchlinie
ausgerichtet ist.
[0015] Bevorzugt sind die Fläche auf der Rückwand und/oder die Fläche auf der Lasche unterhalb
des oder der Klebepunkte angestanzt. In einer alternativen Ausführungsform sind die
Fläche auf der Rückwand und/oder die Fläche auf der Lasche unterhalb des oder der
Klebepunkte durchgestanzt, wobei diese mittels Perforationslinien in der Rückwand
beziehungsweise Lasche gehalten werden.
[0016] Weiterhin kann die Fläche auf der Rückwand unterhalb des oder der Klebepunkte mittels
einer Sollbruchlinie von der restlichen Rückwand abgetrennt sein, wobei die Sollbruchlinie
insbesondere halbmondförmig ausgeführt ist.
[0017] Die beiden oben genannten vorteilhaften Merkmale können auch in Kombination bei einer
erfindungsgemäßen Kartontasche zum Einsatz kommen.
[0018] Durch die Verklebung der Lasche mit der Rückwand bei vollständig konfektionierter
Kartontasche wird ein Originalitätsverschluß dieser erzielt. Ein Aufbrechen der Lasche
führt dazu, daß aufgrund des oder der Klebepunkte entweder die Oberfläche der Rückseite
der Lasche oder die Oberfläche der Vorderseite der Rückwand (jeweils die Decklage
des Kartons) zerstört werden.
[0019] Ein leichtes Wiederverschließen kann durch die Lasche erfolgen, wobei dieses Verschließen
durch die Ausstanzung an der Rückseitenfläche der Kartontasche erreicht wird.
Dennoch ist für jedermann bei erneut geschlossener Kartontasche ersichtlich, daß ein
erstmaliges Öffnen stattgefunden hat, so daß die Entnahme von Produkten, die innerhalb
der Kartontasche vorhanden sind, nicht ohne die Zerstörung des Originalitätsverschlusses
möglich ist.
[0020] Die vorteilhafte Anstanzung der Fläche auf der Rückwand und/oder der Fläche auf der
Lasche unterhalb des oder der Klebepunkte bewirkt, daß beim Aufbrechen des Originalitätsverschlusses
nur die angestanzte Fläche ausgerissen wird auf diese Weise wird der optische Eindruck
der Kartontasche nur unerheblich eingeschränkt.
[0021] In der alternativen Ausführungsform sind die Fläche auf der Rückwand und/oder die
Fläche auf der Lasche unterhalb des oder der Klebepunkte durchgestanzt, wobei diese
mittels Perforationslinien in der Rückwand beziehungsweise Lasche gehalten werden.
Die Fläche wird somit beim Öffnen der Kartontasche aus der sie umgebenden Fläche herausgebrochen
und verbleibt auf der jeweiligen Klebefläche. Dadurch wird der erstmalige Aufbruch
der Kartontasche sehr deutlich.
[0022] Sollte die Fläche auf der Rückwand unterhalb des oder der Klebepunkte mittels einer
Sollbruchlinie von der restlichen Rückwand abgetrennt sein, erfolgt beim erstmaligen
Öffnen des Originalitätsverschlusses ein Aufbrechen der Sollbruchlinie, so daß die
besagte Fläche an der Innenseite der Lasche verbleibt. Auch auf die Art ist sofort
das erstmalige Öffnen der Kartontasche ersichtlich.
[0023] Schließlich werden vom Erfindungsgedanken auch zwei Stanzzuschnitte umfaßt, nach
denen zwei besonders vorteilhafte Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Kartontasche
gefertigt werden können.
[0024] So beinhaltet der erste Stanzzuschnitt eine Kartontasche, die aus einer Vorderwand
und einer Rückwand besteht, die an jeweils der unteren Kante über eine Falzlinie miteinander
verbunden sind, wobei
i) an der Vorderwand an den seitlichen Kanten jeweils ein Lappen über eine Falzlinie
angelenkt ist,
ii) an der oberen Kante über eine Falzlinie eine Lasche angelenkt ist,
iii) gegebenenfalls im Bereich der unteren Kante eine Ausstanzung vorhanden ist, wobei
iv) in der Rückwand ein Ausschnitt vorhanden ist, in den die Lasche eingeführt werden
kann und der gegebenenfalls mittig halbmondförmig erweitert ist, wobei
v) auf dem Teilbereich der Rückwand, der unterhalb der Lasche liegt, zumindest ein
Klebepunkt vorhanden ist, so daß bei konfektionierter Kartontasche die Lasche und
die Rückwand miteinander verklebt sind.
[0025] Der zweite Stanzzuschnitt betrifft eine Kartontasche, die aus einer Vorderwand und
einer Rückwand besteht, die an jeweils einer seitlichen Kante über eine Falzlinie
miteinander verbunden sind, wobei
i) an der Vorderwand an der anderen seitlichen Kante ein Lappen über eine Falzlinie
angelenkt ist,
ii) an der oberen Kante über eine Falzlinie eine Lasche angelenkt ist,
iii) gegebenenfalls im Bereich der unteren Kante eine Ausstanzung vorhanden ist, wobei
iv) in der Rückwand ein Ausschnitt vorhanden ist, in den die Lasche eingeführt werden
kann und der gegebenenfalls mittig halbmondförmig erweitert ist, wobei
v) auf dem Teilbereich der Rückwand, der unterhalb der Lasche liegt, zumindest ein
Klebepunkt vorhanden ist, so daß bei konfektionierter Kartontasche die Lasche und
die Rückwand miteinander verklebt sind.
[0026] Die erfindungsgemäße Kartontasche ist insbesondere für Kleinstmengen von Produkten,
zum Beispiel ein bis vier Pflaster, geeignet. Die Produkte können maschinell in die
Kartontasche eingeführt werden. Anschließend wird diese durch maschinelle Klebung
verschlossen.
[0027] Im folgenden soll die erfindungsgemäße Kartontasche in vorteilhaften Ausführungsformen
näher dargestellt werden anhand von mehreren Figuren, ohne damit die Erfindung unnötig
einschränken zu wollen.
[0028] Es zeigen
- die Figur 1
- den Stanzzuschnitt einer Kartontasche, bei der die Vorderwand und die Rückwand an
jeweils der unteren Kante miteinander verbunden sind und bei der auf der Rückwand
eine angestanzte Fläche vorhanden ist,
- die Figur 2
- den Stanzzuschnitt einer Kartontasche, bei der die Vorderwand und die Rückwand an
jeweils der unteren Kante miteinander verbunden sind und bei der in der Rückwand eine
Fläche mittels einer Sollbruchlinie abgetrennt ist,
- die Figur 3
- den Stanzzuschnitt der Kartontasche nach Figur 2, wobei in der Vorderwand und der
Rückwand zusätzlich Ausstanzungen vorhanden sind,
- die Figur 4
- den Stanzzuschnitt einer Kartontasche, bei der die Vorderwand und die Rückwand an
jeweils einer seitlichen Kante miteinander verbunden sind,
- die Figur 5
- den Öffnungsvorgang einer Kartontasche gemäß Figur 2.
[0029] Die Figur 1 zeigt den Stanzzuschnitt 1 einer Kartontasche, die von einer rechteckig
geformten Vorderwand 11 und einer im wesentlichen rechteckig geformten Rückwand 21
gebildet wird, wobei Vorderwand 11 und Rückwand 21 an jeweils der unteren Kante über
eine Falzlinie 111 miteinander verbunden sind.
[0030] An der Vorderseite 11 sind an den seitlichen Kanten jeweils ein Lappen 12, 13 über
eine Falzlinie 112, 113 angelenkt. Die Lappen 12, 13 erstrecken sich über die gesamte
Länge der Vorderwand 11 und verjüngen sich leicht trapezförmig nach außen hin
[0031] Zur Konfektionierung der Kartontasche werden die Lappen 12, 13 um 180° nach innen
geklappt und mit einem Klebstoffauftrag versehen. Auf diesen Klebstoffauftrag wird
die Rückwand 21 gedrückt, so daß sich eine auf drei Seiten geschlossene Kartontasche
ergibt.
[0032] An der oberen Kante der Vorderwand 11 ist über eine Falzlinie 114 eine Lasche 31
angelenkt. Die Lasche 31, die sich aus zwei Teilstücken 32, 33 zusammensetzt, die
ihrerseits durch eine Rillinie 321 getrennt sind, wobei die Rillinie 321 parallel
zur Falzlinie 114 ausgerichtet ist, verjüngt sich trapezförmig nach außen.
Die Rillinie 321 schwächt den Karton im Bereich der Lasche 31, so daß ein Brechen
des Kartons beim Einführen der Lasche 31 in den Ausschnitt 41 ausgeschlossen ist.
[0033] An der Rückwand 21 ist die obere Kante 22 bogenförmig nach innen gezogen, um bei
fertig konfektionierter Kartontasche den Zugang zum Inhalt zu erleichtern.
[0034] Weiterhin wird somit verhindert, daß zu starke Rückstellkräfte im Bereich der Lasche
31 auftreten, wenn diese in den Ausschnitt 41 gesteckt wird.
[0035] Im Bereich der oberen Kante 22 ist der Ausschnitt 41 vorhanden, der mittig eine halbmondförmige
Erweiterung 42 aufweist.
Der Ausschnitt 41 ist zum Rand hin leicht abgewinkelt, was das erstmalige Verschließen
der Kartontasche erleichtert, in dem die Lasche 31 in den Ausschnitt 41 eingesteckt
wird.
[0036] Auf dem Teilbereich 211 der Rückwand 21, der unterhalb der Lasche 31 liegt, genauer
unterhalb des Teilstücks 32 der Lasche 31, wird beim erstmaligen Verschließen nach
dem Füllvorgang ein Klebepunkt 61 gesetzt, so daß bei konfektionierter Kartontasche
das Teilstücks 32 der Lasche 31 und die Rückwand 21 miteinander verklebt sind.
[0037] Weiterhin ist die Fläche 62 auf der Rückwand 21 unterhalb des Klebepunktes 61 angestanzt.
Eine Öffnung der Kartontasche ist nur möglich, wenn die mit der Rückwand 21 verklebte
Lasche 31 abgezogen wird, so daß die Oberfläche der Fläche 62, die Decklage des Kartons,
an der Lasche 31 verbleibt.
Somit ist das erstmalige Öffnen der Kartontasche für jeden sofort ersichtlich.
[0038] In der Figur 2 ist eine alternative Ausführungsform der Kartontasche nach Figur 1
gezeigt.
Auf dem Teilbereich 211 der Rückwand 21, der unterhalb der Lasche 31 liegt, werden
ein oder mehrere Klebepunkte 61 gesetzt, so daß bei konfektionierter Kartontasche
das Teilstücks 32 der Lasche 31 und die Rückwand 21 miteinander verklebt sind.
[0039] Der Klebepunkt 61 beziehungsweise Klebebereich liegt auf einer Fläche 63, die mittels
einer halbmondförmigen Sollbruchlinie 611 von der restlichen Rückwand 21 abgetrennt
ist. Die halbmondförmige Sollbruchlinie 611 erleichtert ebenfalls bei fertig konfektionierter
Kartontasche den Zugang zum Inhalt, weiterhin wird auch hier verhindert, daß zu starke
Rückstellkräfte im Bereich der Lasche 31 auftreten, wenn diese in den Ausschnitt 41
gesteckt wird.
[0040] Beim erstmaligen Öffnen der Kartontasche erfolgt ein Aufbrechen der Sollbruchlinie
611, so daß die besagte Fläche 63 an der Innenseite des Teilstücks 32 der Lasche 31
verbleibt. Auch auf diese Art ist sofort das erstmalige Öffnen der Kartontasche ersichtlich.
[0041] Eine angestanzte Fläche auf der Rückwand 21 unterhalb des Klebepunktes, wie sie in
Figur 1 gezeigt ist, ist nicht vorgesehen.
[0042] In der Figur 3 ist der Stanzzuschnitt 1 für eine Kartontasche gemäß Figur 2 dargestellt.
In der Vorderwand 11 und in der Rückwand 21 sind lediglich im Bereich der unteren
Kanten zwei Bereiche 51, 52 durch Perforationslinien 55, 56 abgetrennt , die mittig
Ausstanzungen 53, 54 aufweisen, und zwar in Form einer Schlitz- und/oder Rundlochung.
Die Ausstanzungen 53, 54 sind weitgehend kongruent.
Die an der Vorderwand 11 angelenkten Lappen 12, 13 weisen eine Länge auf, die um die
Breite des Abschnitts 51 verringert ist.
Weiterhin sind die Abschnitte 51, 52 über Perforationslinien 55, 56 von der übrigen
Vorderwand 11 bzw. Rückwand 21 abgetrennt.
Bei der fertig konfektionierten Kartontasche werden die Bereiche 51, 52 miteinander
verklebt und bilden somit einen Aufhänger, mit Hilfe dessen die Kartontasche vorteilhaft
in den bekannten Verkaufsregalen dargeboten werden kann.
[0043] In der Figur 4 ist eine zweite Ausführungsform eines Stanzzuschnitts 1 für eine Kartontasche
gezeigt. Die Vorderwand 11 und die Rückwand 21 sind hierbei an jeweils einer seitlichen
Kante über eine Falzlinie 115 miteinander verbunden. Demgegenüber ist an der gegenüberliegenden
seitlichen Kante der Vorderwand 11 ein einziger Lappen 12 angelenkt.
[0044] Zur Konfektionierung der Kartontasche wird dieser Lappen 12 um 180° nach innen geklappt
und mit einem Klebstoffauftrag versehen, auf den die Rückwand 21 gedrückt wird.
[0045] Die weiteren Merkmale der Stanzzuschnitte 1 entsprechen derjenigen, wie sie bereits
zu der Figur 2 und der Figur 3 erläutert worden sind.
[0046] Durch die Art der Verknüpfung von Vorderwand 11 und Rückwand 21 ist die Rückwand
21 gegenüber Rückwand 21 aus Figur 3 lediglich um 180° gedreht ausgerichtet; ansonsten
sind beide identisch.
[0047] In der Figur 5 ist der Vorgang des Öffnens der erfindungsgemäßen Kartontasche gemäß
Figur 2 dargestellt. Das zweite Teilstück 33 der Lasche 31 dient als Anfasser, um
die halbmondförmige Fläche 63 von der Rückwand 21 zu trennen, die dabei an dem ersten
Teilstück 32 verbleibt.
Die Öffnung erfolgt durch Ziehen am zweiten Teilstück 33 in Pfeilrichtung.
1. Kartontasche aus einer Vorderwand (11) und einer Rückwand (21), die über eine Falzlinie
(111, 115) miteinander verbunden sind und die aufeinander liegend verklebt sind, wobei
an der oberen Kante der Vorderwand (11) eine Lasche (31) über eine Falzlinie (114)
angelenkt ist, wobei die Lasche (31) sich aus zwei Teilbereichen (32, 33) zusammensetzt
und der Teilbereich (32) an der Falz (114) anliegt,
in der Rückwand (21) ein Ausschnitt (41) vorhanden ist, in den die Lasche (31) eingeführt
werden kann, auf dem Teilbereich (211) der Rückwand (21), der von dem Teilstück (32)
überdeckt wird, zumindest ein Klebepunkt (61) vorhanden ist, so dass bei konfektionierter
Kartontasche die Lasche (31) und die Rückwand (21) miteinander verklebt sind,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Fläche (63) auf der Rückwand (21), auf der sich der oder die Klebepunkte (61)
befinden, mittels einer Sollbruchlinie (611) von der restlichen Rückwand (21) abgetrennt
ist, die insbesondere halbmondförmig ausgeführt ist.
2. Kartontasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (11) und die Rückwand (21) an jeweils der unteren Kante über eine
Falzlinie (111) miteinander verbunden sind.
3. Kartontasche nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorderwand (11) oder an der Rückwand (21) an den seitlichen Kanten jeweils
ein Lappen (12, 13) über eine Falzlinie (112, 113) angelenkt sind, die um 180° nach
innen geklappt werden und über die die Verklebung der Vorderwand (11) und der Rückwand
(21) erfolgt.
4. Kartontasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (11) und die Rückwand (21) an jeweils einer seitlichen Kante über
eine Falzlinie (115) miteinander verbunden sind.
5. Kartontasche nach den Ansprüchen 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der seitlichen Kante der Vorderwand (11) oder der Rückwand (21), die der seitlichen
Kante gegenüberliegt, an der die Vorderwand (11) und die Rückwand (21) verbunden sind,
ein Lappen (12) angelenkt ist, der um 180° nach innen geklappt wird und über den die
Verklebung der Vorderwand (11) und der Rückwand (21) erfolgt.
6. Kartontasche nach einem der Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Vorderwand (11) und in der Rückwand (21) im Bereich der unteren Kante Ausstanzungen
(53, 54) vorhanden sind, die im wesentlichen kongruent sind.
7. Kartontasche nach einem der Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lasche (31) ausgehend von der Falzlinie (114) trapezförmig verjüngt.
8. Kartontasche nach einem der Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Lasche (31) eine Rilllinie (321) vorhanden ist, die parallel zur Falzlinie
(114) ausgerichtet ist.
9. Kartontasche nach einem der Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche (62) auf der Rückwand (21) und/oder die Fläche auf der Lasche (31) unterhalb
des oder der Klebepunkte (61) angestanzt sind oder durchgestanzt und mittels Perforationslinien
in der Rückwand (21) beziehungsweise Lasche (31) gehalten werden.
10. Kartontasche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausschnitt (41) in der Rückwand (21) mittig halbmondförmig erweitert ist.
11. Stanzzuschnitt (1) für eine Kartontasche, die aus einer Vorderwand (11) und einer
Rückwand (21) besteht, die an jeweils der unteren Kante über eine Falzlinie (111)
miteinander verbunden sind, wobei
an der Vorderwand (11) an den seitlichen Kanten jeweils ein Lappen (12, 13) über eine
Falzlinie (112, 113) angelenkt sind, an der oberen Kante über eine Falzlinie (114)
eine Lasche (31) angelenkt ist, die sich aus zwei Teilbereichen (32, 33) zusammensetzt
und der Teilbereich (32) an der Falz (114) anliegt,
gegebenenfalls im Bereich der unteren Kante eine Ausstanzung (53) vorhanden ist, wobei
in der Rückwand (21) ein Ausschnitt (41) vorhanden ist, in den die Lasche (31) eingeführt
werden kann und der gegebenenfalls mittig halbmondförmig erweitert ist,
wobei auf dem Teilbereich (211) der Rückwand (21), der von dem Teilstück (32) bei
fertig konfektionierter Kartontasche überdeckt wird, zumindest ein Klebepunkt (61)
vorhanden ist, so dass bei konfektionierter Kartontasche die Lasche (31) und die Rückwand
(21) miteinander verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fläche (63) auf der Rückwand (21), auf der sich der oder die Klebepunkte (61)
befinden, mittels einer Sollbruchlinie (611) von der restlichen Rückwand (21) abgetrennt
ist, die insbesondere halbmondförmig ausgeführt ist.
12. Stanzzuschnitt für eine Kartontasche, die aus einer Vorderwand (11) und einer Rückwand
(21) besteht, die an jeweils einer seitlichen Kante über eine Falzlinie (115) miteinander
verbunden sind, wobei
an der Vorderwand (11) an der anderen seitlichen Kante ein Lappen (12) über eine Falzlinie
(112) angelenkt ist,
an der oberen Kante über eine Falzlinie (114) eine Lasche (31) angelenkt ist, die
sich aus zwei Teilbereichen (32, 33) zusammensetzt und der Teilbereich (32) an der
Falz (114) anliegt,
gegebenenfalls im Bereich der unteren Kante eine Ausstanzung (53) vorhanden ist, wobei
in der Rückwand (21) ein Ausschnitt (41) vorhanden ist, in den die Lasche (31) eingeführt
werden kann und der gegebenenfalls mittig halbmondförmig erweitert ist,
wobei auf dem Teilbereich (211) der Rückwand (21), der von dem Teilstück (32) bei
fertig konfektionierter Kartontasche überdeckt wird, zumindest ein Klebepunkt (61)
vorhanden ist, so dass bei konfektionierter Kartontasche die Lasche (31) und die Rückwand
(21) miteinander verklebt sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fläche (63) auf der Rückwand (21), auf der sich der oder die Klebepunkte (61
befinden, mittels einer Sollbruchlinie (611) von der restlichen Rückwand (21) abgetrennt
ist, die insbesondere halbmondförmig ausgeführt ist.
1. Cardboard pocket pack comprising a front wall (11) and a rear wall (21) which are
connected to one another via a folding line (111, 115) and which are adhesively bonded
as they lie one upon the other, it being the case that
a flap (31) is articulated on the top edge of the front wall (11) via a folding line
(114), said flap (31) being made up of two sub-regions (32, 33) and the sub-region
(32) butting against the fold (114),
in the rear wall (21) there is provided a cutout (41) into which the flap (31) can
be introduced, and
on the sub-region (211) of the rear wall (21), said sub-region being covered over
by the portion (32), there is provided at least one spot of adhesive (61), with the
result that, when the cardboard pocket pack has been assembled, the flap (31) and
the rear wall (21) are adhesively bonded to one another,
characterized in that a surface area (63) on the rear wall (21), on which the spot or spots of adhesive
(61) are located, is separated off from the rest of the rear wall (21) by means of
a predetermined tearing line (611), which is designed, in particular, in the form
of a half-moon.
2. Cardboard pocket pack according to Claim 1, characterized in that the front wall (11) and the rear wall (21) are connected to one another via a folding
line (111) at the bottom edge in each case.
3. Cardboard pocket pack according to Claim 1 or 2, characterized in that in each case one tab (12, 13) is articulated on the lateral edges of the front wall
(11) or of the rear wall (21) via a folding line (112, 113), and said flaps are swung
inwards through 180° and used to bond the front wall (11) and the rear wall (21) adhesively.
4. Cardboard pocket pack according to Claim 1, characterized in that the front wall (11) and the rear wall (21) are connected to one another via a folding
line (115) at a lateral edge in each case.
5. Cardboard pocket pack according to Claim 1 or 4, characterized in that a tab (12) is articulated on that lateral edge of the front wall (11 ) or of the
rear wall (21) which is located opposite the lateral edge at which the front wall
(11) and the rear wall (21) are connected, and said tab is swung inwards through 180°
and used to bond the front wall (11) and the rear wall (21) adhesively.
6. Cardboard pocket pack according to one of Claims 1 to 5, characterized in that punched-out clearances (53, 54) are provided in the region of the bottom edge of
the front wall (11) and of the rear wall (21) and are essentially congruent.
7. Cardboard pocket pack according to one of Claims 1 to 6, characterized in that the flap (31) tapers trapezoidally from the folding line (114).
8. Cardboard pocket pack according to one of Claims 1 to 7, characterized in that a grooved line (321) is provided on the flap (31) and is aligned parallel to the
folding line (114).
9. Cardboard pocket pack according to one of Claims 1 to 8, characterized in that the surface area (62) on the rear wall (21) and/or the surface area on the flap (31)
beneath the spot or spots of adhesive (61) have/has been punched part of the way through
or are/is punched right the way through and retained in the rear wall (21) and/or
flap (31) by means of perforation lines.
10. Cardboard pocket pack according to one of Claims 1 to 9, characterized in that the cutout (41) in the rear wall (21) is widened centrally in the form of a half-moon.
11. Punched blank (1) for a cardboard pocket pack which comprises a front wall (11) and
a rear wall (21) which are connected to one another via a folding line (111) at the
bottom edge in each case, it being the case that
in each case one tab (12, 13) is articulated on the lateral edges of the front wall
11 via a folding line 112, 113,
a flap (31) is articulated on the top edge via a folding line (114), said flap (31)
being made up of two sub-regions (32, 33) and the sub-region (32) butting against
the fold (114),
a punched-out clearance (53) is provided, if appropriate, in the region of the bottom
edge,
it being the case that in the rear wall (21) there is provided a cutout (41) into
which the flap (31) can be introduced and which is widened, if appropriate, centrally
in the form of a half-moon,
and it being the case that on the sub-region (211) of the rear wall (21), said sub-region
being covered over by the portion (32) when the cardboard pocket pack has been assembled,
there is provided at least one spot of adhesive (61), with the result that, when the
cardboard pocket pack has been assembled, the flap (31) and the rear wall (21) are
adhesively bonded to one another, characterized in that a surface area (63) on the rear wall (21), on which the spot or spots of adhesive
(61) are located, is separated off from the rest of the rear wall (21) by means of
a predetermined tearing line (611), which is designed, in particular, in the form
of a half-moon.
12. Punched blank for a cardboard pocket pack which comprises a front wall (11) and a
rear wall (21) which are connected to one another via a folding line (115) at a lateral
edge in each case, it being the case that a tab (12) is articulated on the other lateral
edge of the front wall (11) via a folding line (112),
a flap (31) is articulated on the top edge via a folding line (114), said flap (31)
being made up of two sub-regions (32, 33) and the sub-region (32) butting against
the fold (114),
a punched-out clearance (53) is provided, if appropriate, in the region of the bottom
edge,
it being the case that in the rear wall (21) there is provided a cutout (41) into
which the flap (31) can be introduced and which is widened, if appropriate, centrally
in the form of a half-moon,
and it being the case that on the sub-region (211) of the rear wall (21), said sub-region
being covered over by the portion (32) when the cardboard pocket pack has been assembled,
there is provided at least one spot of adhesive (61), with the result that, when the
cardboard pocket pack has been assembled, the flap (31) and the rear wall (21) are
adhesively bonded to one another, characterized in that a surface area (63) on the rear wall (21), on which the spot or spots of adhesive
(61) are located, is separated off from the rest of the rear wall (21) by means of
a predetermined tearing line (611), which is designed, in particular, in the form
of a half-moon.
1. Pochette en carton constituée d'une paroi avant (11) et d'une paroi arrière (21),
qui sont connectées l'une à l'autre par le biais d'une ligne de pliure (111, 115)
et qui sont collées ensemble l'une sur l'autre, dans laquelle
une languette (31) est articulée au niveau du bord supérieur de la paroi avant (11)
par le biais d'une ligne de pliure (114), la languette (31) se composant de deux régions
partielles (32, 33) et la région partielle (32) étant adjacente au pli (114),
une découpure (41) est prévue dans la paroi arrière (21), dans laquelle la languette
(31) peut être introduite,
au moins un point de colle (61) est prévu sur la région partielle (211) de la paroi
arrière (21) qui est recouverte par la pièce partielle (32), de sorte que lorsque
l'on assemble la pochette en carton, la languette (31) et la paroi arrière (21) soient
collées ensemble,
caractérisée en ce qu'une face (63) sur la paroi arrière (21) sur laquelle se trouvent le ou les points
de colle (61), est séparée au moyen d'une ligne destinée à la rupture (611) du reste
de la paroi arrière (21) et est réalisée notamment en forme de demi-lune.
2. Pochette en carton selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi avant (11) et la paroi arrière (21) sont connectées l'une à l'autre au niveau
du bord inférieur respectif par le biais d'une ligne de pliure (111).
3. Pochette en carton selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un rabat (12, 13) est articulé à chaque fois par le biais d'une ligne de pliure (112,
113) sur la paroi avant (11) ou sur la paroi arrière (21) au niveau des bords latéraux,
lequel est rabattu de 180° vers l'intérieur et par le biais duquel a lieu le collage
de la paroi avant (11) et de la paroi arrière (21).
4. Pochette en carton selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi avant (11) et la paroi arrière (21) sont connectées l'une à l'autre au niveau
d'un bord latéral respectif par le biais d'une ligne de pliure (115).
5. Pochette en carton selon les revendications 1 ou 4, caractérisée en ce qu'un rabat (12) est articulé au niveau du bord latéral de la paroi avant (11) ou de
la paroi arrière (21), qui est opposé au bord latéral au niveau duquel la paroi avant
(11) et la paroi arrière (21) sont connectées, lequel est rabattu vers l'intérieur
de 180° et par le biais duquel a lieu le collage de la paroi avant (11) et de la paroi
arrière (21).
6. Pochette en carton selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'on prévoit dans la paroi avant (11) et dans la paroi arrière (21) dans la région
du bord inférieur, des estampages (53, 54) qui sont essentiellement en coïncidence.
7. Pochette en carton selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la languette (31) se rétrécit en forme de trapèze à partir de la ligne de pliure
(114).
8. Pochette en carton selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que l'on prévoit sur la languette (31) une ligne formant rainure (321) qui est orientée
parallèlement à la ligne de pliure (114).
9. Pochette en carton selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que la face (62) sur la paroi arrière (21) et/ou la face sur la languette (31) sont découpées
ou estampées en dessous du ou des points de colle (61) et sont maintenues au moyen
de lignes de perforation dans la paroi arrière (21), respectivement la languette (31).
10. Pochette en carton selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que la découpe (41) dans la paroi arrière (21) est élargie au centre en forme de demi-lune.
11. Pièce découpée par estampage (1) pour une pochette en carton, qui se compose d'une
paroi avant (11) et d'une paroi arrière (21), qui sont connectées l'une à l'autre
au niveau du bord inférieur respectif par le biais d'une ligne de pliure (111), dans
laquelle
un rabat (12, 13) est articulé à chaque fois par le biais d'une ligne de pliure (112,
113) sur la paroi avant (11) au niveau des bords latéraux,
une languette (31) est articulée au niveau du bord supérieur par le biais d'une ligne
de pliure (114), la languette (31) se composant de deux régions partielles (32, 33)
et la région partielle (32) étant adjacente au pli (114),
éventuellement, un estampage (53) est prévu dans la région du bord inférieur, une
découpe (41) étant prévue dans la paroi arrière (21), dans laquelle la languette (31)
peut être introduite et qui est éventuellement élargie au centre en forme de demi-lune,
au moins un point de colle (61) étant prévu sur la région partielle (211) de la paroi
arrière (21) qui est recouverte par la pièce partielle (32) lorsque la pochette en
carton est assemblée définitivement, de sorte que lorsque l'on assemble la pochette
en carton, la languette (31) et la paroi arrière (21) soient collées ensemble,
caractérisée en ce qu'une face (63) sur la paroi arrière (21) sur laquelle se trouvent le ou les points
de colle (61), est séparée au moyen d'une ligne destinée à la rupture (611) du reste
de la paroi arrière (21) et est réalisée notamment en forme de demi-lune.
12. Pièce découpée par estampage pour une pochette en carton, qui se compose d'une paroi
avant (11) et d'une paroi arrière (21) qui sont connectées l'une à l'autre au niveau
d'un bord latéral respectif par le biais d'une ligne de pliure (115), dans laquelle
un rabat (12) est articulé par le biais d'une ligne de pliure (112) sur la paroi avant
(11) au niveau de l'autre bord latéral,
une languette (31) est articulée au niveau du bord supérieur par le biais d'une ligne
de pliure (114), la languette (31) se composant de deux régions partielles (32, 33)
et la région partielle (32) étant adjacente au pli (114),
éventuellement, un estampage (53) est prévu dans la région du bord inférieur, une
découpe (41) étant prévue dans la paroi arrière (21), dans laquelle la languette (31)
peut être introduite et qui est éventuellement élargie au centre en forme de demi-lune,
au moins un point de colle (61) étant prévu sur la région partielle (211) de la paroi
arrière (21) qui est recouverte par la pièce partielle (32) lorsque la pochette en
carton est assemblée définitivement, de sorte que lorsque l'on assemble la pochette
en carton, la languette (31) et la paroi arrière (21) soient collées ensemble,
caractérisée en ce qu'une face (63) sur la paroi arrière (21) sur laquelle se trouvent le ou les points
de colle (61), est séparée au moyen d'une ligne destinée à la rupture (611) du reste
de la paroi arrière (21) et est réalisée notamment en forme de demi-lune.