(19)
(11) EP 0 987 386 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
15.12.2004  Patentblatt  2004/51

(21) Anmeldenummer: 99113558.3

(22) Anmeldetag:  07.07.1999
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7E04H 15/20, E04H 1/12, A47K 3/32

(54)

Zelt mit einem Dach und mit Seitenwänden sowie mit einer Tragstruktur aus aufblasbaren Schläuchen

Tent with a roof and walls and a supporting structure formed of inflatable tubes

Tente avec un toit et des murs ainsi qu'une structure porteuse faite de tuyaux gonflables


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB NL

(30) Priorität: 18.09.1998 DE 19842911

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
22.03.2000  Patentblatt  2000/12

(73) Patentinhaber: Manfred Vetter GmbH & Comp.
53909 Zülpich (DE)

(72) Erfinder:
  • Vetter, Manfred
    53909 Zülpich (DE)

(74) Vertreter: Bauer, Wulf, Dr. 
Lindenallee 43
50968 Köln-Marienburg
50968 Köln-Marienburg (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
DE-A- 2 449 119
US-A- 3 909 992
DE-A- 4 040 635
US-A- 4 171 595
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Zelt nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

    [0002] Aufblasbare Zelte sind grundsätzlich bekannt, es wird beispielsweise auf die DE 32 07 542 A1 verwiesen. Weiterhin ist auch aus der DE 23 25 511 A1 ein aufblasbares Zelt bekannt.

    [0003] Das eingangs genannte Zelt ist aus der US-A-4 171 595 vorbekannt. Es ist als Jagdzelt ausgebildet. Mittels unterer Ösen 8 kann es auf einem Untergrund befestigt werden, über obere Ösen 7 kann es nach oben, z.B. in Bäumen, verspannt werden.

    [0004] Aus der DE 40 40 635 A1 ist ein aufblasbares Zelt vorbekannt. Es hat ein Tragwerk aus füllbaren Schläuchen. Auf dem Erdboden aufliegende Abschnitte des Tragwerks sind z.B. mit Wasser füllbar.

    [0005] Aus der US 3 909 992 A ist eine Art Iglu vorbekannt. Dieser Iglu hat eine aufblasbare Tragstruktur. Die aufgeblasene Tragstruktur ist nur ein Zwischenstadium während des Aufbaus. Die aufgeblasene Tragstruktur bildet eine Form, in die Füllmaterial eingefüllt werden kann. Das Füllmaterial kann z.B. Wasser sein. Der Iglu wird durch Aushärten des Füllmaterial fest. Eine Bodenplane des Iglus hat Seitenstreifen, die mit Eis, Schnee oder dergleichen belastet werden können, um den Iglu an seinem Platz zu halten.

    [0006] Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf aufblasbare Zelte für den Einsatz in Notfällen, beispielsweise Katastropheneinsatz. Gerade im Katastrophenfall ist die Zeit knapp, die man für den Aufbau einer Unterkunft hat. Diese Unterkunft soll regensicher und auch allseitig schließbar sein. Eine derartige Unterkunft ist vielseitig einsetzbar, beispielsweise als Befehlstand für eine Einsatzleitung, als Behandlungsraum für Notärzte oder als Raum für den Einbau einer Dusche, also beispielsweise zur Entseuchung.

    [0007] Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, das aufblasbare Zelt der eingangs genannten Art dahingehend weiterzubilden, dass es universell einsetzbar ist und auch auf beliebigen Untergründen, z.B. auch auf Asphalt, ausreichenden Halt findet..

    [0008] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale des Patentanspruchs 1.

    [0009] Bei diesem Zelt ist die Dusche bereits integriert. Die Wanne der Dusche, in der das Duschwasser aufgesammelt und aus der es abgeleitet wird, ist mit der Tragstruktur des Zeltes einstückig verbunden. Dadurch wird die Duschwanne bereits beim Aufbau des Zeltes erstellt, vorzugsweise wird sie zugleich beim Aufblasen der Tragstruktur mit aufgeblasen. Die Wanne hat dadurch eine feste Zuordnung zum Traggestell und damit zum Zelt. Auf diese Weise wird auch Platz gespart, weil ohnehin schon vorhandene, aufblasbare Schläuche nun zugleich in Doppelfunktion verwendet werden, um zumindest Teilstücke der Wanne zu realisieren. Auf diese Weise sind Fehlmontagen ausgeschlossen. Es wird die Zeit, die üblicherweise für den Einbau der Dusche in ein Zelt benötigt wird, gespart. Probleme, die sich mit der Zuordnung unterschiedlicher Duschen zu einem Zelt ergeben könnten, werden vermieden, weil das Zelt bereits die erforderliche Dusche in sich hat. Aufgrund der Zuordnung der Wanne der Dusche zur Tragstruktur und damit zum Zelt wird eine hohe mechanische Stabilität erzielt, die bei einer separat eingesetzten Dusche nicht erreichbar ist.

    [0010] Insgesamt wird also der Aufbau eines Duschzeltes sehr vereinfacht und erleichtert. Gerade bei Katastropheneinsätzen ist wichtig, dass Hilfsmittel, wie beispielsweise ein Duschzelt, möglichst ohne irgendwelche Probleme errichtet werden können. Dies ermöglicht die Erfindung.

    [0011] Erfindungsgemäß wird zugleich mit der Wanne auch eine Abtrennung, beispielsweise aus einem umlaufenden Vorhang, mit dem Zelt, beispielsweise lösbar, verbunden. Auf diese Weise ist die Dusche einsatzbereit, ohne dass es zusätzlicher Handgriffe bedarf. Hierbei kommt entgegen, dass die Duschabtrennung aus einem faltbarem Material erstellt werden kann. Das gesamte Zelt einschließlich der integrierten Dusche mit Abtrennung kann daher relativ klein verpackt werden. Durch Aufblasen wird es am Ort einsatzfertig gemacht.

    [0012] Durch die Wanne wird zugleich auch die Tragstruktur, auch Zeltstruktur genannt, des Zeltes verbessert. Üblicherweise ist die Tragstruktur im Eingangsbereich des aufblasbaren Zeltes nicht mit einem Bodenschlauch versehen, weil dieser das Eintreten in das Zelt behindern würde. Dadurch aber hat die Tragstruktur im Eingangsbereich eine gewisse Nachgiebigkeit, die äußeren, unteren Ecken können z.B. einfach nach außen gedrückt werden. Dem wirkt zwar die zugehörige, giebelseitige Seitenwand entgegen, letztere will man aber gerade öffnen oder mit einer Tür versehen, damit der Einstieg In die Dusche möglich ist. Durch einen unteren Querschlauch, der die unteren Ecken der Tragstruktur im Eintrittsbereich verbindet und der zudem zumindest auf einer Teilstrecke ein Teilstück der Wanne bildet, wird eine höhere Festigkeit erzielt.

    [0013] Das Zeit wird durch Lasttanks beschwert. Diese erstrecken sich vorzugsweise über die Länge einer Seitenwand, vorzugsweise sind sie an zwei gegenüberliegenden Seitenwänden vorgesehen. Durch Füllen der Lasttanks mit Wasser werden diese so schwer, dass der notwendige Halt des Zeltes auf dem Boden gegeben ist. Auf diese Weise wird das Zelt auf beliebigen Untergründen gehalten, z.B. auch auf Asphalt. Das Füllen der Lasttanks geht relativ rasch vonstatten. Üblicherweise ist bei Katastropheneinsätzen die Feuerwehr anwesend, die ausreichendes Material, insbesondere Pumpen und Schläuche, für das Füllen der Lasttanks hat.

    [0014] Die Lasttanks sind vorzugsweise als längliche, schlauchförmige Körper ausgeführt, die sich bei gleichbleibendem Querschnitt über die Länge zumindestens einer Seite des Zeltes erstrecken. Sie sind dort angeordnet, wo üblicherweise eine geschlossene Seitenwand vorliegt. Dadurch hindern sie nicht. Sie befinden sich entweder in unmittelbarer Nähe eines unteren Querschlauchs der Tragstruktur oder sind sogar in vorteilhafter Ausbildung integral mit einem derartigen Querschlauch ausgebildet. Dies bedeutet dann, dass die Tragstruktur in ihrem unteren Bereich einzelne Kammern hat, die nicht mit Luft, sondern mit Wasser füllbar sind und die auf diese Weise zugleich die Funktion der Lasttanks mit übernehmen. Das Zeit hat eine Bodenplane. Die Dusche und /oder die Lasttanks können direkt an dieser Bodenplatte befestigt, insbesondere aber auch einstückig mit ihr verbunden sein. Vorzugsweise sind an zwei gegenüberliegenden Seiten der Bodenplane längliche Lasttanks vorgesehen.

    [0015] Durch die längliche Ausbildung der Lasttanks wird einerseits eine Absicherung des Zeltes über eine längere Strecke erreicht, andererseits behalten die Lasttanks trotz der notwendigen Füllmenge an Wasser eine geringe Höhe.

    [0016] Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den übrigen Ansprüchen sowie der nun folgenden Beschreibung eines nicht einschränkend zu verstehenden Ausführungsbeispiels der Erfindung, das unter Bezugnahme auf die Zeichnung im folgenden näher erläutert wird. In dieser Zeichnung zeigen:
    FIG. 1:
    eine perspektivische Darstellung eines pneumatischen Zeltes nach der Erfindung mit weggeschnittenen Zeltplanen im hinteren Bereich, so dass eine dort integriert eingebaute Dusche und weiterhin auch die pneumatische Tragstruktur sichtbar werden, und
    FIG. 2:
    eine Draufsicht auf einen Lasttank, wie er in Figur 1 zweifach vorgesehen ist.


    [0017] Wie Figur 1 zeigt, hat das aufblasbare Zelt ein Dach 20 und vier Seitenwände, von denen in Figur 1 die Giebelwand 22 und eine rechteckförmige, dachseitige Seitenwand 24 sichtbar sind. Sie sind zusammenhängend aus Zeltplane hergestellt, also einem faltbaren Planenmaterial. Weiterhin gehört zum Zelt eine Tragstruktur in Form eines Gerippes aus aufblasbaren Schläuchen. Im gezeigten Ausführungsbeispiel besteht es aus jeweils zwei unteren, auf einem Boden aufliegenden Querschläuchen 26, 27 aus acht vertikal verlaufenden Schläuchen 28, aus Dachschläuchen 30 und aus einem Firstschlauch 32. Im Ausführungsbeispiel nach Figur 1 kommunizieren alle Schläuche 26 bis 32 miteinander. Durch Aufblasen an einer Stelle wird also die gesamte Tragstruktur aufgerichtet. Auch die Schläuche 26 bis 32 sind aus einem dünnen, faltbaren Material hergestellt, so dass insgesamt das komplette, pneumatische Zelt gefaltet werden kann. Die Tragstruktur und die Abdeckung aus Dach 20 und den Seitenwänden 22, 24 ist miteinander zusammenhängend ausgebildet. Lediglich durch Aufblasen der Tragstruktur und ohne sonstige Handgriffe kann das Zelt aufgerichtet werden.

    [0018] Parallel zu den Querschläuchen 26 ist an jeder Seite jeweils ein Lasttank 34 vorgesehen.

    [0019] Er ist in Nähe der Unterkante der dachseitigen Seitenwände 24 angeordnet und befindet sich im gezeigten Ausführungsbeispiel außerhalb des eigentlichen Zeltes. Er kann aber auch im Zelt angeordnet sein. Er ist in geeigneter Weise, beispielsweise über Bänder oder durch Auflage auf eine Bodenplane 36, die in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet ist, so dem eigentlichen Zelt zugeordnet, dass die Lasttanks 34 mit ihrem Gewicht das auf einem Boden aufgebaute Zelt auf dem Boden halten. Sie übernehmen somit die Funktion von Bodenverankerungen.

    [0020] Die Lasttanks sind im wesentlichen als Schläuche ausgeführt. Figur 2 zeigt eine Draufsicht auf einen Lasttank 34. Er ist aus einem rechteckförmigen Zuschnitt aus Zeltplanenmaterial hergestellt. Entlang einer Längsnaht 38 ist er zu einer schlauchförmigen Anordnung verbunden, an den beiden Enden ist er durch Quernähte 40 geschlossen. Die Nähte 38, 40 sind durch Kleben, Schweißen oder in anderer geeigneter Weise ausgeführt. Es sind zwei Füllöffnungen 42 vorgesehen, die in größerer Entfernung voneinander angeordnet sind. Sie sind mit einer Schnellkupplung ausgestattet, wie sie auch die Feuerwehr für Feuerwehrschläuche einsetzt. Dadurch können sie mit üblichen Feuerwehrschläuchen verbunden werden. Normalerweise sind die Füllöffnungen 42 durch einen Verschluß dicht abgeschlossen. Eine der Füllöffnungen 42 dient zum Einfüllen von Wasser, die andere wird beim Füllen geöffnet, an ihr strömt Luft aus. Auf diese Weise kann der Lasttank 34 sehr rasch mit Wasser befüllt werden.

    [0021] Wie Figur 1 zeigt, erstrecken sich die beiden Lasttanks 34 praktisch über die gesamte Seitenlänge des Zeltes, also der dachseitigen Seitenwände 24.

    [0022] Die Lasttanks 34 können beliebig ausgeführt sein. Die dargestellte schlauchförmige Ausbildung ist nicht einschränkend zu verstehen. Bei länglicher Ausbildung entlang der für den Zugang zum Zelt nicht genutzten, üblicherweise geschlossenen Seitenwände 24 ist jedoch eine besonders günstige Ausbildung erreicht.

    [0023] Das Fassungsvermögen der Lasttanks 34 wird so gewählt, dass ein ausreichendes Gewicht erzielt wird, um das gesamte Zelt auch bei Windböen auf dem Boden zu halten. Üblicherweise liegt das Volumen der Lasttanks oberhalb von 1000 Litern, z.B. auch oberhalb von 3000 Liter.

    [0024] Nicht dargestellt ist eine andere Variante des aufblasbaren Zeltes. Bei ihr sind nun nicht mehr separate Lasttanks 34 außerhalb des eigentlichen Zeltes vorgesehen, vielmehr werden zumindest einige der unteren Querschläuche 26, 27 als Lasttank 34 ausgebildet.

    [0025] Hierzu sind sie vorzugsweise miteinander verbunden und es sind Füllöffnungen 42 an geeigneter Stelle vorgesehen. Weiterhin sind sie vorzugsweise von dem pneumatischen Teil der Tragstruktur separiert. Sie bilden durchgehende, für sich abgeschlossene Schlauchkammern, an die die vertikalen Schläuche 28 stumpf angesetzt sind. Es ist möglich, die Gesamtheit der Querschläuche 26 für sich allein auch mit Luft zu befüllen, sie können aber eben auch als Lasttank 34 mit Wasser befüllt werden. Der pneumatische Bereich der Tragstruktur beginnt oberhalb der beiden Querschläuche 26.

    [0026] Der am unteren Ende der Seitenwand 22 verlaufende Querschlauch 27 ist nur im hinteren Bereich des Zeltes vorgesehen. Am anderen Ende, das durch eine Tür erkenntlich ist, ist kein derartiger Querschlauch 27 ausgebildet. Dadurch wird der Zugang dort nicht behindert.

    [0027] Der genannte Querschlauch 27 bildet zusammen mit Teilstücken der beiden Querschläuche 26 sowie mit einem aufblasbaren Schlauch 48 ähnlicher Ausbildung eine Wanne 50. Der aufblasbare Schlauch 48 verläuft zwischen den Verbindungspunkten der beiden unteren Querschläuche 26 und der zweiten vertikalen Schläuche 28, von hinten gesehen. Die Wanne 50 ist noch einmal unterteilt durch einen Querschlauch 52. Dadurch wird sie in zwei Teilwannen unterteilt. Alle genannten Schläuche, die die Wanne 50 bilden oder unterteilen, kommunizieren mit den übrigen Schläuchen, so dass durch einen Aufblasvorgang die gesamte Struktur aufgerichtet werden kann. Es ist jedoch auch möglich, die Bodenschläuche voneinander separiert auszubilden, so dass sie einzeln befüllt werden müssen.

    [0028] Eine Teilwanne ist als Dusche ausgebildet. Hierzu ist sie mittels eines durchsichtigen, umlaufenden Duschvorhangs, der eine Abtrennung 54 bildet, abgeteilt, so dass das beim Duschen spritzende Wasser sich auch tatsächlich in der Teilwanne sammelt. Es ist auch eine Brause eingezeichnet.

    [0029] Die Abtrennung 54 kann nachträglich, nach Aufblasen des Zeltes, angebracht werden. Es ist aber auch möglich, die Abtrennung 54 bereits einstückig mit auszubilden, also mit den entsprechenden Teilen des Zeltes, insbesondere der Tragstruktur, zu verbinden. Zwei der oberen Ecken der Abtrennung 54 befinden sich im unmittelbaren Bereich von Schläuchen 28 bzw. 30, zwei weitere, unter dem Firstschlauch 32 befindliche Ecken sind über Gurte abgehängt. Auf diese Weise kann das Zelt einstückig mit seiner Abtrennung 54 aufgebaut werden.

    [0030] Die Abtrennung 54 ist nach unten in geeigneter Weise in die Teilwanne fortgeführt. Vorzugsweise ist die Abtrennung sogar unten weitgehend geschlossen, so dass vermieden wird, dass der untere Rand der Abtrennung über den wulstförmigen Außenrand der Wanne 50 gelangen kann.


    Ansprüche

    1. Zeit mit einem Dach (20), Seitenwänden (22, 24) und einer Bodenplane (36), die jeweils aus faltbarem Planenmaterial gefertigt sind, und mit einer Tragstruktur aus aufblasbaren Schläuchen (26 - 32), die dem Dach (20) und den Seitenwänden (22, 24) zugeordnet ist und die aus faltbarem, flachem Material hergestellt ist, wobei die Tragstruktur mindestens einen unteren Querschlauch (26) aufweist und im Zelt ein integriertes Duschabteil vorgesehen ist, das eine Wanne (50) aufweist, die von aufblasbaren Schläuchen (26, 27, 48) begrenzt ist, von denen mindestens ein Teilstück durch den mindestens einen unteren Querschlauch (26) der Tragstruktur gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass längliche, mit Wasser füllbare Lasttanks (34) vorgesehen sind, die der Tragstruktur zugeordnet sind, sich an den unteren Endbereichen zumindest einiger Seitenwände (24) befinden und die mit ihrem Gewicht das auf einem Boden aufgebaute Zelt auf dem Boden halten, und dass die Bodenplane (36) Seitenstreifen aufweist, die außerhalb des eigentlichen Zeltes liegen und auf denen die Lasttanks (34) angeordnet werden können.
     
    2. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wanne (50) rechteckförmig ist und dass mindestens eine Rechteckseite durch ein Teilstück eines unteres Querschlauchs (26) gebildet wird, vorzugsweise dass zwei Rechteckseiten durch Teilstücke unterer Querschläuche (26, 27) gebildet werden.
     
    3. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aufblasbaren Schläuche (26, 27, 48), die die Wanne (50) begrenzen, mit den Schläuchen der Tragstruktur kommunizieren, so dass beim Aufblasen der Tragstruktur auch die aufblasbaren Schläuche der Wanne (50) aufgeblasen werden.
     
    4. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich oberhalb der Wanne (50) eine Duschabtrennung (54) befindet, die mit der Tragstruktur - vorzugsweise lösbar - verbunden ist.
     
    5. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Duschwanne (50) unterteilt ist in einen Duschteil, der durch die Abtrennung (54) abgegrenzt ist, und einen Bereich, der als Eintritt oder als Austritt benutzt werden kann und in dem man beispielsweise eine Schutzkleidung ausziehen kann.
     
    6. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasttanks (34) jeweils eine verschließbare Einfüllöffnung (42) und eine verschließbare Lüftungsöffnung (42) haben.
     
    7. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Lasttank (34) mit der Tragstruktur verbunden ist.
     
    8. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplane (36) mit der Tragstruktur lösbar verbunden ist.
     
    9. Zeit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Dach (20), die Seitenwände (22, 24), die Tragstruktur und gegebenenfalls die Bodenplane (36) so zusammenhängen, insbesondere lösbar miteinander verbunden sind, dass das Zelt lediglich durch Aufblasen aufrichtbar ist.
     


    Claims

    1. A tent with a roof (20), side walls (22, 24) and a canvas floor (36), each made of a foldable canvas material, and with a supporting structure consisting of inflatable hoses (26 - 32) that are associated with the roof (20) and the side walls (22, 24) and are made of foldable, planar material, said supporting structure comprising at least one lower transverse hose (26) and an integrated shower compartment being provided in said tent, said shower compartment comprising a basin (50) defined by inflatable hoses (26, 27, 48), at least a portion thereof being formed by the at least one lower transverse hose (26) of the supporting structure, characterized in that elongate, water fillable ballast tanks (34) are provided, said ballast tanks being associated with the supporting structure, located in the bottom end regions of at least some side walls (24) and bearing with their weight on the tent erected on a ground so as to retain it on said ground and that the canvas floor (36) comprises side strips that can be located outside of the actual tent and on which the ballast tanks (34) can be disposed.
     
    2. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the basin (50) is rectangular and that at least one side of the rectangle is formed by a portion of a lower transverse hose (26), preferably that two sides of the rectangle are formed by portions of lower transverse hoses (26, 27).
     
    3. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the inflatable hoses (26, 27, 48) defining the basin (50) communicate with the hoses of the supporting structure so that the inflatable hoses of the basin (50) are inflated upon inflating the supporting structure.
     
    4. The tent in accordance with claim 1, characterized in that a shower partition (54) is located above the basin (50), said partition being, preferably detachably, connected to the supporting structure.
     
    5. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the shower basin (50) is divided into a shower area that is separated by the partition (54) and an area that can be used for entering or exiting said basin and in which it is for example possible to take off protective garments.
     
    6. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the ballast tanks (34) have a closable filling port (42) and a closable vent port (42) each.
     
    7. The tent in accordance with claim 1, characterized in that at least one ballast tank (34) is connected to the supporting structure.
     
    8. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the canvas floor (36) is detachably connected to the supporting structure.
     
    9. The tent in accordance with claim 1, characterized in that the roof (20), the side walls (22, 24), the supporting structure and possibly the canvas floor (36) are joined together, more specifically detachably connected together, in such a manner that the tent may be erected by mere inflation.
     


    Revendications

    1. Tente avec un toit (20), des parois latérales (22, 24) et une bâche de fond (36), réalisés chacun dans une bâche pliable, et avec une structure porteuse constituée de tuyaux flexibles gonflables (26 - 32) associés au toit (20) et aux parois latérales (22, 24) et réalisés en un matériau plat pliable, la structure porteuse comportant au moins un tuyau flexible transversal inférieur (26) et un compartiment douche comportant un bac receveur (50) étant intégré dans la tente, le bac receveur étant délimité par des tuyaux flexibles gonflables (26, 27, 48) dont une partie au moins est formée par l'au moins un tuyau flexible transversal inférieur (26) de la structure porteuse, caractérisé en ce que sont prévus des réservoirs de lestage (34) qui sont destinés à être remplis d'eau, sont associés à la structure porteuse, se situent aux régions d'extrémité inférieures de quelques-unes des parois latérales (24) et retiennent par leur poids la tente montée sur un sol et que la bâche de fond (36) comporte des bandes latérales qui se situent en dehors de la tente proprement dite et sur lesquelles peuvent être disposés les réservoirs de lestage (34).
     
    2. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bac receveur (50) est rectangulaire et qu'au moins un côté du rectangle est formé par un segment d'un tuyau flexible transversal inférieur (26), que de préférence deux côtés du rectangle sont formés par des segments de tuyaux flexibles transversaux inférieurs (26, 27).
     
    3. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que les tuyaux flexibles gonflables (26, 27, 48) délimitant le bac receveur (50) communiquent avec les tuyaux flexibles de la structure porteuse de sorte que les tuyaux flexibles gonflables du bac receveur (50) sont gonflés en même temps que la structure porteuse.
     
    4. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une cloison de douche (54), qui est reliée - de préférence de façon amovible - à la structure porteuse, se situe au-dessus du bac receveur (50).
     
    5. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que le bac receveur (50) est divisé en une partie douche délimitée par la cloison (54) et en une zone susceptible d'être utilisée pour entrer ou sortir de la douche et dans laquelle il est possible d'enlever des vêtements de protection par exemple.
     
    6. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que les réservoirs de lestage (34) ont chacun un orifice de remplissage obturable (42) et un orifice d'aération obturable (42).
     
    7. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins un réservoir de lestage (34) est relié à la structure porteuse.
     
    8. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que la bâche de fond (36) est reliée de façon amovible à la structure porteuse.
     
    9. Tente selon la revendication 1, caractérisée en ce que le toit (20), les parois latérales (22, 24), la structure porteuse et éventuellement la bâche de fond (36) sont reliés, notamment assemblés de façon amovible, de sorte que la tente peut être montée par simple gonflage seulement.
     




    Zeichnung