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EP 0 987 394 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.2003 Patentblatt 2003/23 |
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Anmeldetag: 14.09.1999 |
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Scharnier
Hinge
Charnière
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES IT |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
17.09.1998 DE 29816727 U
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.03.2000 Patentblatt 2000/12 |
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Patentinhaber: Arturo Salice S.p.A. |
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I-22060 Novedrate (Como) (IT) |
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Erfinder: |
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- Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.
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| (74) |
Vertreter: Gossel, Hans K., Dipl.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 114 236
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US-A- 4 716 622
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Scharnier, vorzugsweise ein Möbelscharnier, bestehend
aus einem Scharnierarm, der auf einer in einen topfförmigen verschwenkbaren Scharnierteil
unverschieblich gehaltenen Gelenkachse schwenkbar gelagert und mit einer die Gelenkachse
überragenden Zunge oder einem zu der Gelenkachse exzentrischen Nocken oder einer Steuerkante
versehen ist, die auf einer mit einem Endbereich am schwenkbaren Scharnierteil gehalterten
und im Schließbereich ein Schließmoment erzeugenden Blattfeder gleiten.(siehe z.B.
US-A-4716622).
[0002] Bei einem aus der US-PS 5,027,474 bekannten Scharnier ähnlicher Art ist das topfförmige
Scharnierteil an seiner der offenen Seite gegenüberliegenden Seite mit einer Brücke
versehen, auf die sich eine Blattfeder abstützt, die sich an ihrem hinteren Ende auf
einen an das Schamierteil angeformten Steg abstützt und mit ihrem vorderen Ende einen
Nocken beaufschlagt, der an dem Schamierarm im Bereich der diesen lagernden Gelenkachse
angeordnet ist. In dem topfförmigen Schamierteil sind nach unten hin zwei auslaufende
Schlitze vorgesehen, in denen die Gelenkachse verschieblich geführt und von der Blattfeder
gehalten ist. Dieses bekannte Scharnier ist verhältnismäßig aufwendig, weil das topfförmige
Schamierteil mit einem besonders angeformten Steg und mit einer Halteeinrichtung für
die Blattfeder versehen ist.
[0003] Ein aus DE 36 01 682 A1 bekanntes Scharnier der eingangs angegebenen Art weist eine
Blattfeder auf, deren abgebogenes Ende in einem Schlitz des Bodens des topfförmigen
Schamierteils gehalten und deren mittlerer Teil sich gegen einen Zapfen abstützt,
der in den Scharniertopf seitlich hereinragt und an einer Seitenwand von diesem befestigt
ist. Diese Art der Befestigung der Blattfeder ist ebenfalls aufwendig und gestattet
es nur, daß das federnde Ende der Blattfeder von der Öffnungsseite des Scharniertopfs
her auf eine Steuerkante des Scharnierarms einwirkt, dessen eingerolltes Ende auf
der Gelenkachse gelagert ist.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Scharnier der eingangs angegebenen Art vorzuschlagen,
an dessen topfförmigem Scharnierteil sich die das Schließmoment erzeugende Blattfeder
in einfacher und damit eine wirtschaftliche Fertigung erlaubenden Weise befestigen
läßt.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das festgehaltene Ende der
Blattfeder in einen bodennahen Schlitz der Seitenwand des topfförmigen Schamierteils
eingesteckt und die Blattfeder mit einem Durchbruch einen Noppen oder einen Vorsprung
des Bodens des topfförmigen Scharnierteils einfaßt und daß sich der Scharnierarm durch
einen aus seinem eingerollten, die Gelenkachse einfassenden Ende herausgebogenen Zunge
oder einen Nocken auf dem federnden Ende der Blattfeder gleitend abstützt, das in
einem Ausschnitt des Bodens des topfförmigen Scharnierteils liegt.
[0006] Bei dem erfindungsgemäßen Scharnier läßt sich die Blattfeder einfach dadurch an dem
Scharniertopf befestigen, daß dessen Seitenwand im Bereich des Bodens mit einem Einschnitt
oder mit einem zungenartigen Ausschnitt, aus dem dann eine Haltezunge einwärts gebogen
wird, versehen wird, so daß das Ende der Blattfeder in dem Schlitz oder unter der
einwärts gebogenen Zunge festgelegt werden kann. Das festgelegte Ende der Blattfeder
ist zweckmäßigerweise so zugeschnitten, daß die Seitenkanten des Endstücks an den
Seitenkanten des Einschnitts oder des Ausschnitts für die Zunge anliegen. Eine Axialverschiebung
der Blattfeder wird dadurch verhindert, daß diese mit einem Durchbruch einen Vorsprung
oder eine noppenartige Erhöhung im Boden des Scharniertopfs einfaßt, die beispielsweise
durch eine Prägung gebildet werden kann, wenn der Schamiertopf aus einem Blechstanzteil
besteht. Um dem federnden Ende der Blattfeder den erforderlichen Federweg zu ermöglichen,
ist der Boden des Schamiertopfs mit einem entsprechenden Ausschnitt versehen.
[0007] Nach einer anderen Ausführungsform wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß
das festgehaltene Ende der Blattfeder unter eine aus dem Boden des topfförmigen Schamierteils
herausgebogene Zunge greift und sich mit einer durch eine Abkröpfung gebildeten Stufe
an der durch den Freischnitt der Zunge gebildeten Kante des Bodens abstützt. Bei dieser
Ausführungsform ist die Blattfeder unter der herausgebogenen Zunge und an den den
Zungenausschnitt bildenden Kanten festgelegt, so daß auf eine zusätzliche Halterung
der Blattfeder verzichtet werden kann. Auch bei dieser Ausführungsform stützt sich
der Scharnierarm durch einen aus seinem eingerollten, die Gelenkachse einfassenden
Ende herausgebogenen Zunge oder einen Nocken auf dem federnden Ende der Blattfeder
gleitend ab, das in einem Ausschnitt des Bodens des topfförmigen Schamierteils liegt,
um den erforderlichen Federweg zu ermöglichen.
[0008] Nach einer dritten Ausführungsform wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Blattfeder durch einen zungenartigen Freischnitt des Bodens des topfförmigen
Schamierteils gebildet ist. Bei dieser Ausführungsform besteht der Schamiertopf zweckmäßigerweise
aus einem Blechstanzteil, das anschließend zumindest im Bodenbereich derart gehärtet
wird, daß die freigeschnittene Blattfeder die erforderlichen Federeigenschaften erhält.
[0009] Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, daß die Blattfeder an ihrem
federnden Endbereich mit einer bogenförmigen Krümmung versehen ist, die dem Nocken
oder der Zunge derart angepaßt ist, daß die auf diesen ausgeübte Kraft im Öffnungsbereich
etwa durch die Gelenkachse verläuft und erst im Schließbereich auf einen ein Schließmoment
erzeugenden Hebelarm wirkt.
[0010] Um nach der Montage noch eine Einstellung des Scharniers zu bewirken, ist der Scharnierarm
zweckmäßigerweise über eine selbsthemmende Exzenterverstellung an einem Haltearm verschieblich
gehalten. Eine weitere Einstellung in der Tiefe des Möbels ist möglich, wenn der Haltearm
seinerseits über eine selbsthemmende Exzenterverstellung an einer Grundplatte verschieblich
gehalten ist.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung näher
erläutert. In dieser zeigt
- Fig. 1
- einen Längsschnitt durch eine Scharnier mit Halteplatte und Grundplatte im geschlossenen
Zustand,
- Fig. 2
- das Scharnier nach Fig. 1 im geöffneten Zustand,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch eine zweite Ausführungsform eines Scharniers mit Haltearm
und Grundplatte im geschlossenen Zustand,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Blattfeder des Schamiers nach Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das topfförmige Schamierteil nach Fig. 3,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform eines Schamiers mit Haltearm und Grundplatte
im geschlossenen Zustand und
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf das topfförmige Schamierteil nach Fig. 6.
[0012] Das aus den Fig. 1 und 2 ersichtliche Scharnier besteht aus einem mit einer Abkröpfung
versehenen Schamierarm 1, der mit seinem unteren eingerollten Ende 2 eine Gelenkachse
3 einfaßt, das gleichsam eine Lagerbohrung für diese bildet. Die Gelenkachse 3 ist
in üblicher Weise in den Seitenwandungen des topfförmigen Schamierteils 4 unverschieblich
gehaltert. An dem der Gelenkachse 3 gegenüberliegenden Ende des Schamierteils 4 ist
dessen Seitenwand 5 mit einem zungenartigen Ausschnitt versehen und aus diesem ist
eine Zunge 6 in das Innere des Schamierteils 4 hineingebogen. Zwischen der unteren
Kante der Zunge 6 und dem Boden 7 des Scharnierteils 4 ist ein Schlitz 8 gebildet,
in das das hintere Ende 9 einer Blattfeder 10 eingeschoben ist. Das hintere Ende 9
der Blattfeder 10 ist mit einer geringeren Breite versehen, so daß das hintere Ende
9 mit seinen Seitenkanten an den Kanten des Zungenausschnitts anliegt. Im Abstand
von dem Schlitz 8 ist die Blattfeder 10 mit einem runden Loch 11 versehen, das einen
in dem Boden 7 eingeprägten Noppen 12 einfaßt. Auf diese Weise ist die Blattfeder
10 mit ihren flach auf dem Boden 7 liegenden teil undrehbar und in axialer Richtung
unverschieblich gehalten. Das vordere Ende 13 der Blattfeder 10 liegt in einem Freischnitt
14 des Bodens 7, so daß es in der erforderlichen Weise ausfedem kann.
[0013] Aus dem eingerollten Teil 2 des Schamierarms 1 ist eine Zunge 15 herausgebogen, die
gleichsam einen Hebelarm bildet. Das vordere federnde Ende der Blattfeder 10 ist mit
einer Krümmung 16 versehen, die im öffnungsbereich des Scharnierteils 4 konzentrisch
zu der Gelenkachse 3 ausgebildet ist und in ihrem Endbereich eine Abflachung aufweist,
so daß die Blattfeder 10 in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise im Schließbereich auf
die herausgebogene Zunge 15 ein Schließmoment ausübt.
[0014] Der Schamierarm 1 ist mit seinem hinteren Ende 18 auf der Stimseite 19 eines Haltearms
20 längsverschieblich geführt, wobei zur verdrehungsfreien Führung die Stirnseite
19 mit hochgestellten Seitenkanten 21 versehen ist. Der Scharnierarm 1 ist mit der
Stirnseite 19 des Haltearms durch einen Exzenter 22 verbunden, so daß der Schamierarm
1 relativ zu der Stimseite 19 des Haltearms 20 durch Verdrehung des Exzenters 22 beispielsweise
mit einem Schraubenzieher zur Seiteneinstellung in Richtung des Pfeils B verschoben
werden kann.
[0015] Der Haltearm 20 ist auf einer Grundplatte 24 längsverschieblich geführt, wobei die
Grundplatte an ihrem vorderen Ende mit seitlichen abgewinkelten Wangen 25 versehen
ist, die Langlöcher 26 aufweisen, in denen ein in den seitlichen Schenkeln des Haltearms
20 gehalterter Stift 27 geführt ist. Das hintere Ende des Haltearms 20 ist durch eine
Exzenterverstellung 28 mit der Grundplatte 24 verbunden, so daß durch Drehen der Exzenterverstellung
28 das Scharnier in Richtung des Pfeils A in der Tiefe eingestellt werden kann.
[0016] Das topfförmige Schamierteil 5 ist in üblicher Weise in eine flache Sacklochbohrung
beispielsweise einer Tür eingesetzt und mit dieser durch einen Flansch 29 verbunden,
der Teil des topfförmigen Schamierteils ist.
[0017] Aus den Fig. 3 bis 5 ist eine andere Ausführungsform des Scharniers ersichtlich,
das sich von dem Scharnier nach den Fig. 1 und 2 nur durch die Art der Ausbildung
und Halterung der Blattfeder 30 unterscheidet. Aus dem Boden 7 des topfförmigen Schamierteils
4 ist eine Zunge 31 durch einen entsprechenden Freischnitt herausgebogen worden. Die
Blattfeder 30 ist mit einem hinteren abgekröpften Teil 32 geringerer Breite versehen.
Der hintere schmalere Teil 32 der Blattfeder 30 liegt mit seinen Seitenkanten 33 an
den Seitenkanten 34 des Freischnitts an. Die durch die Abkröpfung 35 gebildete Stufe
liegt in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise an der vorderen Kante 36 des Freischnitts
an, so daß die Blattfeder zwischen der Zunge 31 und der vorderen Seitenkante des Freischnitts
36 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise undrehbar und in Längsrichtung unverschieblich
gehalten ist. Zur Verbesserung der federnden Eigenschaften ist das vordere federnde
Ende der Blattfeder 30 S-förmig gekrümmt. Der vordere gekrümmte Bereich ist in gleicher
Weise gekrümmt wie der vordere Bereich 16 der Blattfeder 10 nach den Fig. 1 und 2,
um die gewünschte Schließcharakteristik zu erreichen.
[0018] Das dritte aus den Fig. 6 und 7 ersichtliche Ausführungsbeispiel des Scharniers unterscheidet
sich von dem in den Fig. 1 und 2 dadurch, daß die Blattfeder 40 in der dargestellten
Weise aus dem Boden 7 des topfförmigen Scharnierteils 5 herausgeschnitten ist. Das
topfförmige Schamierteil 5 besteht aus einem Blechstanzteil, dessen Material derart
gehärtet werden kann, daß die freigeschnittene Zunge 40 die erforderlichen federnden
Eigenschaften erhält.
1. Scharnier, vorzugsweise Möbelscharnier, bestehend aus einem Schamierarm (1), der auf
einer in einem topfförmigen verschwenkbaren Schamierteil (4) unverschieblich gehalterten
Gelenkachse (3) schwenkbar gelagert und mit einer die Gelenkachse (3) überragenden
Zunge (15) oder einem zu der Gelenkachse exzentrischen Nocken oder einer Steuerkante
versehen ist, die auf einer mit einem Endbereich am schwenkbaren Scharnierteil (4)
gehalterten und im Schließbereich ein Schließmoment erzeugenden Blattfeder (10) gleiten,
dadurch gekennzeichnet,
daß das festgehaltene Ende (9) der Blattfeder (10) in einem bodennahen Schlitz (8) der
Seitenwand (5) des topfförmigen Scharnierteils (4) eingesteckt und die Blattfeder
(10) mit einem Durchbruch (11) einen Noppen (12) oder einen Vorsprung des Bodens (7)
des topfförmigen Schamierteils (4) einfaßt und daß sich der Scharnierarm (1) durch
eine aus seinem eingerollten, die Gelenkachse (3) einfassenden Ende herausgebogenen
Zunge (15) oder durch einen Nocken auf dem federnden Ende (13) der Blattfeder (10)
gleitend abstützt, das in einem Ausschnitt (14) des Bodens (7) des topfförmigen Scharnierteils
(4) liegt.
2. Scharnier nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das festgehaltene Ende (32) der Blattfeder (30) unter eine aus dem Boden (7) des
topfförmigen Scharnierteils (4) herausgebogenen Zunge (31) greift und sich mit einer
durch eine Abkröpfung (35) gebildeten Stufe an der durch den Freischnitt der Zunge
(31) gebildeten Kante (36) des Bodens (7) abstützt und daß sich der Scharnierarm (1)
durch eine aus seinem eingerollten, Gelenkachse (3) einfassenden Ende (2) herausgebogenen
Zunge (15) oder durch einen Nocken auf dem federnden Ende der Blattfeder (30) gleitend
abstützt, das in einem Ausschnitt (14) des Bodens des topfförmigen Scharnierteils
(4) liegt.
3. Scharnier nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder (40) durch einen zungenartigen Freischnitt des Bodens (7) des topfförmigen
Scharnierteils (4) gebildet ist und daß sich der Scharnierarm (1) durch eine aus seinem
eingerollten, die Gelenkachse (3) einfassenden Ende (2) herausgebogenen Zunge (15)
oder durch einen Nocken auf dem federnden Ende der Blattfeder (40) gleitend abstützt.
4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder an ihrem federnden Endbereich mit einer bogenförmigen Krümmung (16)
versehen ist, die der Zunge (15) oder dem Nocken derart angepaßt ist, daß die auf
diese ausgeübte Kraft im Öffnungsbereich etwa durch die Gelenkachse (3) verläuft und
erst im Schließbereich auf einen ein Schließmoment erzeugenden Hebelarm wirkt.
5. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schamierarm (1) über eine selbsthemmende Exzenterverstellung (22) an einem Haltearm
(20) verschieblich gehalten ist.
6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Haltearm (20) auf einer Grundplatte (24) verschieblich geführt und durch eine
selbsthemmende Exzenterverstellung (28) in Längsrichtung verstellbar ist.
1. A hinge, preferably a furniture hinge, consisting of a hinge arm (1) which is pivotally
supported on a joint axle (3) undisplaceably held in a cup-shaped pivotal hinge part
(4) and is provided with a tongue (15) projecting over the joint axle (3) or with
a cam eccentric with respect to the joint axle or with a control edge which slide
on a leaf spring (10) held at an end region on the pivotal hinge part (4) and producing
a closing torque in the closing region,
characterized in that
the fixedly held end (9) of the leaf spring (10) is inserted in a slot (8) of the
side wall (5) of the cup-shaped hinge part close to the base and the leaf spring (10)
encloses with an opening (11) a knob (12) or a projection of the base (7) of the cup-shaped
hinge part (4); and in that the hinge arm (1) is slidingly supported by a tongue (15) bent out of its rolled-in
end enclosing the joint axle (3) or by a cam on the resilient end (13) of the leaf
spring (10), which end (13) is disposed in a section (14) of the base of the cup-shaped
hinge part (4).
2. A hinge in accordance with the preamble of claim 1,
characterised in that
the fixedly held end (32) of the leaf spring (30) engages underneath a tongue (31)
bent out of the base (7) of the cup-shaped hinge part (4) and is supported with a
step formed by a crank (35) on the edge (36) of the base (7) formed by the cut-out
of the tongue (31); and in that the hinge arm (1) is slidingly supported by a tongue (15) bent out of its rolled-in
end (2) enclosing the joint axle (3) or by a cam on the resilient end of the leaf
spring (30), which end is disposed in a section (14) of the base (7) of the cup-shaped
hinge part (4).
3. A hinge in accordance with the preamble of claim 1, wherein the leaf spring (40) is
formed by a tongue-like cut-out of the base (7) of the cup-shaped hinge part (4);
and in that the hinge arm (1) is slidingly supported by a tongue (15) bent out of
its rolled-in end (2) enclosing the joint axle (3) or by a cam on the resilient end
of the leaf spring (40).
4. A hinge in accordance with any of claims 1 to 3, wherein the leaf spring is provided
at its resilient end region with an arc-shaped curvature (16) which is matched to
the tongue (15) or to the cam such that the force exerted on it in the opening region
extends approximately through the joint axle (3) and only acts on a lever arm generating
a closing torque in the closing region.
5. A hinge in accordance with any of claims 1 to 4, wherein the hinge arm (1) is displaceably
held at a holding arm (20) via a self-locking eccentric adjustment (22).
6. A hinge in accordance with any of claims 1 to 5, wherein the holding arm (20) is displaceably
guided on a base plate (24) and is adjustable in the longitudinal direction by a self-locking
eccentric adjustment (28).
1. Charnière, de préférence charnière pour meubles, constituée par un bras de charnière
(1) qui est monté mobile en pivotement sur un axe d'articulation (3) retenu de façon
immobile dans une partie de chamière (4) mobile en pivotement et en forme de pot,
et qui est pourvu d'une languette (15) dépassant au-delà de l'axe d'articulation (3)
ou d'une came excentrique par rapport à l'axe d'articulation ou d'une arête de commande,
qui coulissent sur un ressort à lame (10) retenu par une zone d'extrémité sur la partie
de charnière (4) mobile en pivotement et générant un couple de fermeture dans la zone
de fermeture,
caractérisée en ce que
l'extrémité retenue (9) du ressort à lame (10) est enfichée dans une fente (8), située
à proximité du fond, de la paroi latérale (5) de la partie de charnière (4) en forme
de pot, et le ressort à lame (10) englobe par une traversée (11) une came (12) ou
une saillie du fond (7) de la partie de charnière (4) en forme de pot, et en ce que le bras de charnière (1) prend appui en coulissement contre l'extrémité élastique
(13) du ressort à lame (10) par une languette (15) pliée hors de son extrémité enroulée
entourant l'axe d'articulation (3) ou par une came, extrémité élastique qui se situe
dans une découpe (14) du fond (7) de la partie de charnière (4) en forme de pot.
2. Charnière selon le préambule de la revendication 1,
caractérisée en ce que
l'extrémité retenue (32) du ressort à lame (30) s'engage au-dessous d'une languette
(31) pliée hors du fond (7) de la partie de charnière (4) en forme de pot et prend
appui par un gradin formé par un coude (35) contre l'arête (36) du fond (7) formée
par la découpe de la languette (31), en ce que le bras de charnière (1) prend appui en coulissement contre l'extrémité élastique
du ressort à lame (30) par une languette (15) pliée hors de son extrémité (2) enroulée
entourant l'axe d'articulation (3) ou par une came, extrémité élastique qui se situe
dans une découpe (14) du fond de la partie de charnière (4) en forme de pot.
3. Charnière selon le préambule de la revendication 1, caractérisée en ce que le ressort à lame (40) est formé par une découpe en forme de languette du fond (7)
de la partie de charnière (4) en forme de pot, et en ce que le bras de charnière (1) prend appui en coulissement contre l'extrémité élastique
du ressort à lame (40) par une languette (15) pliée hors de son extrémité (2) enroulée
entourant l'axe d'articulation (3) ou par une came.
4. Charnière selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le ressort à lame est pourvu, dans sa zone d'extrémité élastique, d'une courbure
(16) en forme arquée qui est adaptée à la languette (15) ou à la came de telle sorte
que la force exercée sur celle-ci traverse, dans la zone d'ouverture, approximativement
l'axe d'articulation (3) et agit uniquement dans la zone de fermeture sur un bras
de levier générant un couple de fermeture.
5. Charnière selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le bras de charnière (1) est tenu mobile en translation sur un bras de maintien (20)
via un organe de réglage excentrique (22) à auto-blocage.
6. Charnière selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que le bras de maintien (20) est guidé mobile en translation sur une plaque de base (24)
et réglable en direction longitudinale par un organe de réglage excentrique (28) à
auto-blocage.