[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1. Eine derartige Einrichtung ist aus Signal + Draht 84(1962) Heft 6, Seiten 166 bis
171 oder aus Patent Abstracts of Japan, vol. 017, no. 99 (M-1373) & JP 04292261 A
bekannt.
[0002] Bahnübergänge variieren in Ihrer topographischen Ausgestaltung in mannigfacher Weise
durch die Anzahl der über sie führenden Gleise, der für die Sicherung des Querverkehrs
verwendeten Schaltmittel, des geforderten Schaltverhaltens dieser Schaltmittel sowie
hinsichtlich der Überwachung des Bahnüberganges; außerdem ist zu unterscheiden, ob
die Einschaltung des Bahnübergangs, d. h. die Aktivierung seiner Sicherungskomponenten,
fahrzeugbetätigt durch Gleisschaltmittel erfolgt oder von einem Stellwerk oder einer
sonstigen Steuerstelle aus vorgenommen wird. Gegebenenfalls muß ein Bahnübergang auch
vorübergehend oder dauernd an neue Gegebenheiten angepaßt werden. Hierzu ist bei einer
rechnergesteuerten Bahnübergangstechnik eine entsprechende Steuerungssoftware vorzuhalten,
die die einzelnen Projektierungsfälle berücksichtigt und gegebenenfalls an neue Bedingungen
angepaßt werden kann. Die Projektierungsparameter werden üblicherweise mittels einer
geeigneten Eingabeeinrichtung, vorzugsweise mittels eines Rechners, in einem zentralen
Softwarespeicher des Bahnüberganges abgelegt. Wegen der Vielfalt der topographischen
Ausgestaltung von Bahnübergängen variiert die Steuerungssoftware rechnergesteuerter
Bahnübergänge von Fall zu Fall mehr oder weniger erheblich. Jeder neue Bahnübergang
und jede Veränderung an einem bereits bestehenden Bahnübergang erfordert eine nahezu
komplette Neuerstellung der Steuerungssoftware mit den sich daraus ergebenden Forderungen
hinsichtlich Simulation, Test und letztendlich auch Erstellen eines Sicherheitsnachweises.
Entsprechendes gilt auch für nicht rechnergesteuerte, ausschließlich oder überwiegend
hardwaregesteuerte Bahnübergänge.
[0003] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Einrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruches 1 anzugeben, mit der es möglich ist, die Steuerungssoftware eines
Bahnüberganges auf einfache überschaubare Weise den jeweils gegebenen topographischen
Anforderungen anzupassen, wobei für die so generierte bahnübergangsspezifische Steuerungssoftware
gerade wegen ihrer Überschaubarkeit ein nur wenig aufwendiger Sicherheitsnachweis
erbracht werden kann.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1. Die Steuerung besteht danach aus einer im Prinzip beliebigen Anzahl aneinanderreihbarer
Module, den sogenannten Fahrwegobjekten, die völlig gleichartig ausgestaltet sind
und für die ein einmal erbrachter Sicherheitsnachweis immer wieder herangezogen werden
kann. Die Anschaltung der Sicherungskomponenten des Bahnüberganges erfolgt durch einen
von den Modulen gesteuerten gemeinsamen Zuordnungsbaustein, für den auch nur ein einziges
Mal ein Sicherheitsnachweis erbracht werden muß. Die individuelle Anpassung der aus
den Modulen und dem Zuordnungsbaustein bestehenden Steuerung eines konkreten Bahnüberganges
an die jeweilige Topographie geschieht durch eine individuelle Verknüpfungslogik,
die aus einer Reihe einfacher Verknüpfungsbausteine gebildet wird. Lediglich diese
Verknüpfungslogik ist für jeden neuen Bahnübergang neu zu gestalten, wobei durch die
Zuordnung der steuernden Prozeßelemente zu den nach der Erfindung vorgesehenen fahrwegorientierten
Modulen (Fahrwegobjekten) eine übersichtliche leicht nachvollziehbare Festlegung der
Verknüpfungsparameter gegeben ist.
[0005] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Einrichtung
sind in den Unteransprüchen angegeben. So läßt sich nach der Lehre des Anspruches
2 die nach der Erfindung vorgesehene Verknüpfungslogik jeweils aus einer Mehrzahl
von Standardverknüpfungen aufbauen, wobei die Anzahl dieser Standardverknüpfungen
auf z. B. fünf verschiedene Verknüpfungsbausteine begrenzt ist.
[0006] Gemäß Anspruch 3 sind die Fahrwegobjekte einschließlich ihrer Module und der Zuordnungsbaustein
Teil eines Rechners oder Rechnersystems, das die Steuerung eines Bahnüberganges oder
auch die Steuerung mehrerer Bahnübergänge wahrnimmt.
[0007] Der zentrale Zuordnungsbaustein, der die Ein- und Ausschaltung der Sicherungskomponenten
eines Bahnüberganges sowie ihre Überwachung veranlaßt, soll nach der Lehre des Anspruches
4 einen Speicher aufweisen, in dem das durch die Topographie eines Bahnüberganges
vorgegebene Zusammenwirken der Prozeßperipherie mit den Sicherungskomponenten des
Bahnüberganges hinterlegt ist. Damit ist es möglich, einen einheitlichen Zuordnungsbaustein
für unterschiedliche Bahnübergänge zu verwenden und die Anpassung dieses Zuordnungsbausteins
an einen konkreten Bahnübergang dadurch zu bewirken, daß die für den Bahnübergang
vorgesehenen Module ganz bestimmten Eingängen des Zuordnungsbausteins bzw. ganz bestimmten
Adressbereichen des Zuordnungsbausteins zugeordnet werden.
[0008] Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
für einen rechnergesteuerten Bahnübergang näher erläutert.
[0009] Die Zeichnung zeigt im oberen Teil einen Bahnübergang BÜ im Bereich zweier paralleler
Gleise G1 und G2; die beiden Gleise sind durch Weichen W1 und W2 verbunden. Links
des Bahnüberganges sind Einschaltkontakte AzE1 und AzE2 dargestellt, über die bei
Annäherung eines Zuges der Bahnübergang BÜ eingeschaltet werden kann. Im vorliegenden
Falle übernimmt dann eine Software die Sicherung des Bahnüberganges, indem sie z.
B. eine nicht dargestellte Lichtzeichenanlage anschaltet und/oder ebenfalls nicht
dargestellte Schranken absenkt. Ausgeschaltet wird der Bahnübergang über Ausschaltkontakte
AzA2 bzw. AzA4 durch den den Bahnübergang passierenden Zug. Solange die Ausschaltkontakte
innerhalb einer vorgegebenen zeitlichen Folge betätigt werden, bleiben die Sicherungskomponenten
des Bahnüberganges noch wirksam, d. h. die Lichtzeichenanlage sperrt den Bahnübergang
gegen Querverkehr und eventuell vorgesehene Schranken bleiben abgesenkt. Erst wenn
die Ausschaltkontakte nach Betätigung nicht weiter betätigt werden, erfolgt nach Ablauf
einer vorgegebenen Verzögerungszeit die Ausschaltung des Bahnüberganges und der Bahnübergang
wird für den Querverkehr freigegeben. Voraussetzung für das Ausschalten des Bahnüberganges
soll dabei noch sein, daß das jeweils zugehörige Anrückgleis zum Ausschaltzeitpunkt
nicht befahren ist.
[0010] Für die Gegenrichtung gibt es keine Einschaltkontakte. Hier ist vielmehr angenommen,
daß die Einschaltung HpE1, HpE2 des Bahnüberganges bedarfsweise von einem nicht dargestellten
Stellwerk vorgenommen wird. Für die Ausschaltung des Bahnüberganges sind in Fahrrichtung
von rechts nach links hinter dem Bahnübergang Ausschaltkontakte AzA1 und AzA3 vorgesehen,
die analog den Ausschaltkontakten AzA2 und AzA4 wirken.
[0011] Ist der Bahnübergang eingeschaltet worden und haben daraufhin die Sicherungskomponenten
des Bahnüberganges die Sicherung des Bahnüberganges übernommen, führt eine entsprechende
Überwachungsmeldung zum Anschalten eines Überwachungssignals ÜS1 bzw. ÜS2 bzw. zur
Ausgabe einer entsprechenden Überwachungsmeldung an das Stellwerk. Das Aufleuchten
des Überwachungssignals ÜS1 bzw. ÜS2 sagt dem Fahrzeugführer eines sich nähernden
Zuges, daß der Bahnübergang BÜ gegen Querverkehr gesichert ist; entsprechend geben
die vom Stellwerk aufgrund der Überwachungsmeldung des Bahnüberganges angeschalteten
Streckensignale Hp1 bzw. Hp2 die Zugfahrt in Richtung auf den Bahnübergang frei. Kommt
die Überwachung des Bahnüberganges nicht zustande, dann sperren die Signale ÜS1, ÜS2,
Hp1 bzw Hp2 das weitere Vorrücken auf den Bahnübergang. Der Triebfahrzeugführer eines
sich nähernden Zuges hat daraufhin die Bremsung einzuleiten, wobei das Einleiten dieses
Bremsvorganges durch zusätzliche Gleisschaltmittel auch zwangsweise herbeigeführt
werden kann. Es ist durch Vorgabe entsprechender Fahrgeschwindigkeiten und Anordnung
der Signale in gegebenen Abständen zum Bahnübergang sicherzustellen, daß ein sich
nähernder Zug beim Ausbleiben der Überwachungsmeldung noch rechtzeitig vor dem Bahnübergang
zum Stillstand gebracht werden kann.
[0012] Abhängig davon, von welcher Seite und auf welchem Gleis sich ein Zug einem Bahnübergang
nähert, sind unterschiedliche Überwachungs- oder Streckensignale anzuschalten; für
die Ausschaltung des Bahnüberganges kommt es dabei auch auf die Betätigung ganz bestimmter
Ausschaltkontakte an. Bei topographisch aufwendigen Bahnübergängen kann es auch sein,
daß je nach dem Gleis, auf dem sich ein Zug einem Bahnübergang nähert, am Bahnübergang
unterschiedliche Sicherungskomponenten anzuschalten sind. All dies kann von Bahnübergang
zu Bahnübergang verschieden sein und ist nicht unbedingt allein davon abhängig, auf
welchem Gleis ein Zug auf den Bahnübergang zuläuft. Beispielsweise soll dann, wenn
ein Zug von links nach rechts kommend über den Einschaltkontakt AzE2 auf dem Gleis
G2 vorrückt, die entsprechende Überwachungsmeldung das Überwachungssignal ÜS2 anschalten.
Wenn der gleiche Zug jedoch über die Weichen W1 und W2 und das Gleis G1 auf den Bahnübergang
vorrückt, soll die entsprechende Überwachungsmeldung das Überwachungssignal ÜS1 anschalten.
Dies zeigt, daß die Steuerung der Sicherungskomponenten eines Bahnüberganges einschließlich
der Signalisierung der Überwachungsmeldung an einen sich nähernden Zug stark abhängig
ist von der signaltechnischen Umgebung des Bahnüberganges. Die unterschiedlichen Abhängigkeiten
müssen im einzelnen festgelegt und auf geeignete Weise in die Steuerungssoftware implementiert
werden, wobei in einem individuellen Sicherheitsnachweis nachzuweisen ist, daß die
Sicherheit des Bahnübergangs bei allen nur denkbaren betrieblich zulässigen Fahrten
gewährleistet ist. Die Software zum Steuern und Überwachen eines Bahnüberganges ist
insbesondere für die Techniker unübersichtlich ebenso wie der reine Programmierer
Schwierigkeiten hat, das Zusammenwirken der technischen Komponenten des Bahnüberganges
zu erfassen und in eine entsprechende Steuerungssoftware umzusetzen.
[0013] Die Erfindung macht die Projektierungssoftware eines Bahnüberganges für alle Beteiligten,
also sowohl den Techniker als auch den Programmierer, überschaubar und nachvollziehbar;
dies erleichtert insbesondere auch den für jeden Bahnübergang nach wie vor zu erbringenden
Sicherheitsnachweis für die Steuerungssoftware.
[0014] Nach der Erfindung ist vorgesehen, die Steuerungssoftware eines Bahnübergangs in
einheitlich ausgebildete Softwaremodule aufzuteilen und diese fahrwegweise zu organisieren.
Bezogen auf den im oberen Teil der Zeichnung dargestellten Bahnübergang gibt es fünf
verschiedene Fahrwege über diesen. Die Fahrwege sind durch Pfeile neben den Gleisen
bezeichnet und tragen die Ziffern 1 bis 5. Diesen im Beispiel fünf möglichen Fahrwegen
sind in der Steuerungssoftware fünf Module, sogenannte Fahrwegobjekte, X1 bis X5 zugeordnet.
Alle Fahrwegobjekte sind gleichartig ausgestaltet und wirken zusammen mit je drei
ebenfalls gleichartig ausgebildeten Softwaremodulen E für Einschalten, A für Ausschalten
und Ü für Überwachen des Bahnüberganges. Bei dem mit 1 gekennzeichneten Fahrweg kommt
das Fahrwegobjekt X1 zur Anwendung und veranlaßt bei einem Einschaltauftrag für diesen
Fahrweg über einen für alle Fahrwegobjekte gemeinsamen Zuordnungsbaustein Z die Anschaltung
bestimmter Sicherungskomponenten S des Bahnüberganges. Bei der angenommenen Konstellation
des Bahnüberganges sind die anzuschaltenden Sicherungskomponenten stets die gleichen,
unabhängig davon, welcher Fahrweg den Bahnübergang beansprucht.
[0015] Konkret heiß das, daß auf den Empfang eines Einschaltsignals (Softwaremodul E) das
davon betroffene Fahrwegobjekt, z. B. X1, über den Zuordnungsbaustein Z und die nur
summarisch angedeuteten Softwaremodule Li und Schr zur Steuerung und Überwachung der
Lichtzeichen des Bahnüberganges und der Schranken auf diese einwirkt und diese aktiviert.
Für Bahnübergänge mit einer aufwendigeren Topographie, beispielsweise mit drei oder
mehr Gleisen und zwischen den Gleisen liegenden Inselbereichen, ist aber auch denkbar,
daß unterschiedliche Fahrwegobjekte über den Zuordnungsbaustein auf unterschiedliche
Sicherungskomponenten S des Bahnüberganges einwirken, beispielsweise auf an unterschiedlichen
Orten installierte Lichtzeichen und/oder auf unterschiedliche Schrankenanlagen, wobei
z. B. das Absenken der Schrankenanlagen in an sich bekannter Weise noch davon abhängig
gemacht sein kann, daß bestimmte festgelegte Gefahrenräume zum Zeitpunkt des Absenkens
der Schranken freigemeldet sein müssen, so daß es nicht zum Einschließen von Querverkehr
zwischen zusammenwirkenden Schranken kommen kann.
[0016] Hat ein Fahrwegobjekt über den Zuordnungsbaustein die Sicherungskomponenten des Bahnüberganges
aktiviert, so gibt es eine entsprechende Überwachungsmeldung von den Sicherungskomponenten
über den Zuordnungsbaustein zu dem veranlassenden Fahrwegobjekt. Das Fahrwegobjekt
veranlaßt daraufhin über sein Softwaremodul Ü das Anschalten des Überwachungssignals,
auf das der angekündigte Zug vorrückt, bzw. er veranlaßt die Ausgabe einer entsprechenden
Überwachungsmeldung an das Stellwerk, das nun seinerseits die Fahrt über den Bahnübergang
für den Zug, für den der Bahnübergang eingeschaltet wurde, freigibt.
[0017] Die Verknüpfung der den einzelnen Fahrwegobjekten zugeordneten Softwaremodule E,
A und Ü mit der Prozeßperipherie P des Bahnüberganges und den Signalen, welche die
sich nähernden Züge vom Einschaltzustand des Bahnüberganges unterrichten, geschieht
über eine Verknüpfungslogik VL zwischen den Softwaremodulen der Steuerung und der
Peripherie des Bahnüberganges. Diese Verknüpfungslogik besteht aus jeweils einem oder
mehreren Standardverknüpfungen der Funktionen UND, ODER, NICHT, Verteilen oder Verbinden;
die im unteren Teil der Zeichnung angegebene Legende bezeichnet die Funktion der einzelnen
Standardverknüpfungen.
[0018] Bei dem angenommenen Fahrweg 1 veranlaßt ein sich dem Bahnübergang von links nach
rechts auf dem Gleis G2 näherndes Fahrzeug mit dem Betätigen der Einschaltkontakte
AzE2 das Absetzen eines Einschaltauftrages an das dem Fahrweg 1 zugeordnete Fahrwegobjekt
X1. Dies geschieht durch eine UND-Verknüpfung Vu eines von den Einschaltkontakten
AzE2 stammenden Einschaltsignals mit dem Weichenlagekennzeichen + für die im Fahrweg
liegende Weiche W1. Beide Bedingungen, die Betätigung der Einschaltkontakte und die
Vorgabe der konkreten Weichenlage, beschreiben eindeutig den Fahrweg über den Bahnübergang
und bestimmen damit auch eindeutig, an welchem Signal die Überwachungsmeldung zur
Anzeige zu bringen ist. Dem Fahrweg 1 und damit dem Fahrwegobjekt X1 ist das Überwachungssignal
ÜS2 fest zugeordnet. Das Fahrwegobjekt X1 hat gar keine Möglichkeit, die beim Erfüllen
der Sicherungsanforderungen an den Bahnübergang bei ihm auflaufende Überwachungsmeldung
über sein Softwaremodul Ü an ein anderes Signal weiterzugeben als an das, durch den
Fahrweg 1 beanspruchte Überwachungssignal ÜS2.
[0019] Für den Fahrweg 3 werden bei einem sich dem Bahnübergang nähernden Zug zwar ebenfalls
die Einschaltkontakte AzE2 betätigt; die Lagebeanspruchung der Weiche W1 ist jedoch
eine andere als bei dem zuvor angenommenen Fahrweg 1. Aus diesem Grunde erfolgt der
Anstoß für das Einschalten des Bahnüberganges über das Fahrwegobjekt X3 in Abhängigkeit
von einer UND-Verknüpfung Vu der Einschaltkontaktbetätigung AzE2 und der Negierung
der Weichenlage W1+; letzteres geschieht über ein Negationsglied Vn. Wegen der Mehrfachausnutzung
sowohl der Einschaltkontaktbetätigung als auch des Weichenlagekennzeichens der Weiche
W1 sowohl für die Beaufschlagung des Fahrwegobjektes X1 als auch des Fahrwegobjektes
X3 erfolgt die Ansteuerung der Einschaltsoftwaremodule E dieser Objekte über Standardverknüpfung
Va zur entkoppelten Aufteilung der Befahrungsmeldung und der Weichenlagebeanspruchung
auf die beiden Fahrwegobjekte; die Standardverknüpfungen Va und Vu sind kaskadiert
angeordnet.
[0020] Hat das Fahrwegobjekt X3 aufgrund des Einschaltanstoßes durch die Einschaltkontakte
AzE2 über den Zuordnungsbaustein Z die Einschaltung des Bahnüberganges veranlaßt und
haben daraufhin die Sicherungskomponenten S des Bahnüberganges dessen Sicherung übernommen,
so gibt es über den Zuordnungsbaustein eine entsprechende Rückmeldung an das Fahrwegobjekt
X3. Dieses veranlaßt daraufhin über sein Softwaremodul Ü das Anschalten des Überwachungssignals
ÜS1 im weiteren Verlauf des Fahrweges 3.
[0021] Da dieses Überwachungssignal auch bei dem Fahrweg 2 angeschaltet werden soll, ist
dem Überwachungssignal eine ODER-Verknüpfung Vo vorgeschaltet, in der die Überwachungsaufträge
der beiden Fahrwegobjekte X2 und X3 verknüpft sind.
[0022] Das Ausschalten des Bahnüberganges (Deaktivieren seiner Sicherungskomponenten) geschieht
fahrzeuggesteuert mit dem Betätigen der Ausschaltkontakte AzA4 (Fahrweg 1) bzw. AzA2
(Fahrweg 2 und 3). Für den Ausschaltanstoß an das jeweilige Ausschaltsoftwaremodul
A der Fahrwegobjekte X1 bis X5 stehen in der Zeichnung vereinfacht die Ausschaltfunktionen
A2 und A1, die schaltungsmäßig je nach Fahrrichtung die Betätigung der Ausschaltkontakte
AzA3 bzw. AzA4 oder AzA1 bzw. AzA2 und den Ablauf einer vorgegebenen Verzögerungszeit
für den Ausschaltvorgang beinhalten. Die Ausschaltung des Bahnüberganges soll aber
nicht nur von der Betätigung der Ausschaltkontakte und dem Ablauf der vorgegebenen
Verzögerungszeit abhängig sein; der Ausschaltvorgang soll nur dann stattfinden dürfen,
wenn die durch den abzuhandelnden Fahrweg vorgegebene Zulaufstrecke auf den Bahnübergang
freigemeldet ist. So soll verhindert werden, daß ein Bahnübergang durch einen ersten
Zug ausgeschaltet wird während sich auf dem gleichen Fahrweg ein folgender Zug dem
Bahnübergang nähert der selbst keinen neuen Einschaltauftrag setzt. Die Freimeldung
der Zulaufstrecken zwischen den Einschaltkontakten AzE1 bzw. AzE2 und den Ausschaltkontakten
AzA1 bzw. AzA3 wird in der Zeichnung durch die Peripheriemeldungen E1 bzw. E2 angedeutet.
[0023] Für den Fahrweg 1 ist die Ausschaltung außer von der Ausschaltfunktion A2 (z. B.
Ausschaltkontakte AzA4 betätigt und Verzögerungszeit verstrichen) abhängig gemacht
vom Vorhandensein der Freimeldung E2; beide Peripheriemeldungen sind über die Standardverknüpfung
Vu UND-verknüpft. Beim Vorliegen der Ausschaltbedingungen veranlaßt das Ausschalt-Softwaremodul
A des Fahrwegobjektes X1 über den Zuordnungsbaustein Z die Deaktivierung der Sicherungskomponenten
des Bahnübergangs. Die entsprechende Rückmeldung des Meldezustandes über die Deaktivierung
der Sicherungskomponenten veranlaßt das Fahrwegobjekt X1, über seinen Überwachungs-Softwaremodul
Ü das Überwachungssignal ÜS2 abzuschalten.
[0024] Für den Fahrweg 2 ist die Ausschaltung des Bahnübergangs außer vom Vorliegen der
Peripheriemeldung A1 (z. B. AzA2 betätigt, Verzögerungszeit abgelaufen) abhängig von
der Freimeldung des durch den Fahrweg 2 beanspruchten Zulaufgleises auf den Bahnübergang.
Sofern das Zulaufgleis zwischen den Einschaltkontakten AzE1 und den Ausschaltkontakten
AzA1 freigemeldet ist, veranlaßt die entsprechende Peripheriemeldung E1 im Zusammenwirken
mit den übrigen Ausschaltbedingungen das Ausschalten des Bahnüberganges. Das Zusammenwirken
der Ausschaltbedingungen wird realisiert durch die UND-Verknüpfung der entsprechenden
Peripheriesignale, jeweils kaskadiert mit Standardverknüpfungen für das rückwirkungsfreie
Aufteilen der entsprechenden Meldung zur Ausschaltung des über andere Fahrwege eingeschalteten
Bahnübergangs.
[0025] Für den Fahrweg 3 sind die Ausschaltbedingungen das Vorliegen der Ausschaltfunktion
A1 (z. B. Ausschaltkontakte AzA2 befahren, Verzögerungszeit abgelaufen) und die Freimeldung
des Zulaufgleises zwischen den Einschaltkontakten AzE2 und den Ausschaltkontakten
AzA1 (Peripheriemeldung E1). Die entsprechenden, untereinander UND-verknüpften Peripheriemeldungen
veranlassen das Ausschaltsoftwaremodul A des Fahrwegobjektes X3, die Sicherungskomponenten
des Bahnüberganges zu deaktivieren. Die Rückmeldung des Meldezustandes dieser Sicherungskomponenten
über den Zuordnungsbaustein an das Fahrwegobjekt X3 veranlaßt dort über das Überwachungssoftwaremodul
das Abschalten des Überwachungssignals ÜS1.
[0026] Für die Fahrwege 4 und 5 ist die Ausschaltung des Bahnüberganges allein abhängig
vom Vorliegen der Ausschaltfunktion A1 bzw. A2. Die zusätzlich erforderliche Überwachung
des Freizustandes der Zulaufgleise geschieht durch das steuernde Stellwerk bzw. eine
sonstige Schaltvorrichtung.
[0027] Grundsätzlich ist es möglich, die Freimeldung der Zulaufgleise auch durch gesonderte
Gleisfreimeldeeinrichtungen zu bewirken und/oder die zu überwachenden Gleise in ihrer
Länge zu begrenzen.
[0028] Die Softwaremodule der Einschaltung, der Ausschaltung und der Überwachung sowie die
Softwaremodule der Fahrwegobjekte bilden zusammen mit den Softwaremodulen für die
Steuerung und Überwachung der Sicherungskomponenten und dem Zuordnungsbaustein die
Steuerungssoftware eines Rechners oder Rechnersystems R für die Steuerung und Überwachung
eines oder mehrerer Bahnübergänge. Die vorgenannten Softwaremodule sind stets und
ständig gleich ausgebildet; lediglich die Anzahl der Fahrwegobjekte und damit auch
die Anzahl der Softwaremodule für das Einschalten, Ausschalten und Überwachen des
Bahnübergänges und die Anzahl der Softwaremodule für die Steuerung und Überwachung
der Sicherungskomponenten können von Fall zu Fall variieren. Damit gibt es für die
Steuerung des Bahnüberganges eine einheitliche Software, die nur einmal erstellt wird
und für die auch nur ein einziges Mal ein Sicherheitsnachweis zu erbringen ist. Die
Anpassung dieser Software an die Topographie des jeweils zu steuernden Bahnüberganges
erfolgt ausschließlich über die Verknüpfungslogik, die ihrerseits aus jeweils einigen
wenigen Standardverknüpfungen besteht. Welche Standardverknüpfungen im einzelnen zu
verwenden ist, ist leicht abzuleiten und damit für den Sicherheitsnachweis auch leicht
nachzuvollziehen. Dort, wo eine Abhängigkeit von zwei verschiedenen Eingangsgrößen
gegeben ist, kommt eine UND-Verknüpfung zur Anwendung; dort wo wahlweise von dem einen
oder anderen Fahrwegobjekt auf die Peripherie zuzugreifen ist, kommt eine ODER-Verknüpfung
zur Anwendung; dort wo Zustände bei mehr als einem Fahrwegobjekt eine Rolle spielen,
wird ein Aufteiler Va verwendet und dort wo eine Negierung stattzufinden hat, wird
ein Negationsglied verwendet.
[0029] Eine gleichartige Steuerungsfunktion wie sie vorstehend anhand eine rechnergesteuerten
Bahnüberganges erläutert wurde, kann mit Vorteil auch für hardwaregesteuerte Bahnübergänge
oder Mischformen aus hard- und softwaregesteuerten Bahnübergängen verwendet werden.
Auch dort ergibt sich durch Modulbauweise der Steuerungselemente und eingangsseitige
Verknüpfung dieser Elemente entsprechend der Topographie des Bahnüberganges ein überschaubarer
Aufbau der Steuerung des Bahnüberganges.
1. Einrichtung zur Steuerung von Bahnübergängen (Bü), die von einer Steuerstelle aus
oder fahrzeuggesteuert durch streckenseitige Prozeßelemente (AzE1,AzE2) ein- und fahrzeuggesteuert
durch streckenseitige Prozeßelemente (AzA1-AzA4) ausgeschaltet werden, wobei eine
Projektierungssoftware für die topographiegerechte Umsetzung der Ein- und Ausschaltsignale
in Steueranweisungen für die Sicherungskomponenten (S) des Bahnüberganges sorgt, und
wobei die Prozeßelemente (AzA1-AzA4, AzE1, AzE2), Signale (ÜS1, ÜS2, Hp1, Hp2) und
Weichen (W1, W2) eine Prozeßperipherie (P) des Bahnübergangs (Bü) bilden,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerung für jeden Bahnübergang (BÜ) aus einer der Anzahl der über ihn stellbaren
Fahrwege (1 bis 5) entsprechende Zahl gleichartig ausgebildeter Module, sogenannter
Fahrwegobjekte (X1 bis X5), besteht, denen je ein Modul für die Behandlung des Einschaltens
(E), ein Modul für die Behandlung des Ausschaltens (A) und ein Modul für die Behandlung
des Überwachens (Ü) des Bahnüberganges zugeordnet sind, wobei diese Module für das
Einschalten, Ausschalten und Überwachen des Bahnüberganges über gleichartig ausgestaltete
Schnittstellen zur Prozeßperipherie (P) verfügen,
daß alle Fahrwegobjekte (X1-X5) über einheitliche Schnittstellen in Verbindung stehen
mit einem gemeinsamen Zuordnungsbaustein (Z), welcher die ihm von einem Fahrwegobjekt
zugeführten Ein-bzw. Ausschaltsignale über weitere Module (Li, Schr) umsetzt in An-
bzw. Abschaltbefehle für die von diesem beanspruchten Sicherungskomponenten (S) des
Bahnüberganges
und daß zwischen der Prozeßperipherie (P) eines konkreten Bahnüberganges und den Modulen
für das Einschalten, Ausschalten und Überwachen des Bahnüberganges der zugehörigen
Fahrwegobjekte (X1 bis X5) eine Verknüpfungslogik (VL) vorgesehen ist, in der die
Fahrwegbeanspruchungen der einzelnen Module für das Einschalten, Ausschalten und Überwachen
des Bahnüberganges durch die Prozeßperipherie des Bahnüberganges hinterlegt sind und
die so beschaffen ist, daß sie eine entsprechende Verknüpfung der Prozeßperipherie
(P) mit den Modulen (A, E, Ü) siehe das vorhergehende Blatt der Fahrwegobjekte (X1
bis X5) vornimmt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Verknüpfungslogik (VL) für jedes der Module siehe das vorhergehende Blatt eines
Fahrwegobjektes (X1-X5) durch eine oder mehrere, dann kaskadierte Standardverknüpfungen
(Va, Vu, Vo, Vn, Vv) der Funktion Verteilen, UND, Oder, Negieren oder Verbinden dargestellt
ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Bahnübergang ein Rechner oder Rechnersystem (R) zugeordnet ist, in dem mindestens
die Funktionen des gemeinsamen Zuordnungsbausteines (Z) sowie die der Fahrwegobjekte
(X1 bis X5) und die der Module (A, E, Ü) siehe das vorhergehende Blatt und der weiteren
Module (Li, Schr) implementiert sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner bzw das Rechnersystem (R) einen Speicher aufweist, in dem das durch die
Topographie des Bahnüberganges vorgegebene Zusammenwirken seiner Prozeßelemente mit
den Sicherungskomponenten (S) des Bahnüberganges hinterlegt ist.
1. Apparatus for the control of level crossings (Bü) which are switched on from a control
point or, under vehicle control, by section-side process elements (AzE1, AzE2) and
are switched off, under vehicle control, by section-side process elements (AzA1 -
AzA4), planning software ensuring the topography-related conversion of the switch-on
and switch-off signals into control instructions for the safety components (S) of
the level crossing, and the process elements (AzA1-AzA4, AzE1, AzE2), signals (ÜS1,
ÜS2, Hp1, Hp2) and points (W1, W2) forming a process periphery (P) of the level crossing
(Bü), characterized in that the control for each level crossing (BÜ) consists of a number of identically designed
modules, so-called route objects (X1 to X5), the said number corresponding to the
number of routes (1 to 5) capable of being controlled over the said level crossing,
which route objects are each assigned a module for handling the switching-on (E),
a module for handling the switching-off (A) and a module for handling the monitoring
(Ü) of the level crossing, these modules for the switching-on, switching-off and monitoring
of the level crossing having identically designed interfaces with the process periphery
(P), in that all the route objects (X1-X5) are connected via uniform interfaces to a common assignment
unit (Z) which, via further modules (Li, Schr), converts the switch-on and switch-off
signals, supplied to it by a route object, respectively into cut-in and cut-off commands
for the safety components (S) of the level crossing, the said safety components being
claimed by the said route object, and in that, between the process periphery (P) of an actual level crossing and the modules for
the switching-on, switching-off and monitoring of the level crossing of the associated
route objects (X1 to X5), there is linking logic (VL), in which the route occupations
of the individual modules for the switching-on, switching-off and monitoring of the
level crossing are filed by the process periphery of the level crossing and which
is such that it executes corresponding linking of the process periphery (P) to the
modules (A, E, Ü) for the switching-on, switching-off and monitoring of the level
crossing, of the route objects (X1 to X5).
2. Apparatus according to Claim 1, characterized in that the linking logic (VL) for each of the modules, of a route object (X1-X5) is represented
by one or more, in that case cascaded standard operations (Va, Vu, Vo, Vn, Vv) of the distribution, AND,
OR, negation or connection functions.
3. Apparatus according to Claim 1 or 2, characterized in that each level crossing is assigned a computer or computer system (R), in which at least
the functions of the common assignment unit (Z) and those of the route objects (X1
to X5) and those of the modules (A, E, Ü) for the switching-on, switching-off and
monitoring of the level crossing, and of the further modules (Li, Schr) are implemented.
4. Apparatus according to Claim 3, characterized in that the computer or computer system (R) has a memory which files the interaction of the
process elements of the level crossing with its safety components (S), the said interaction
being predetermined by the topography of the level crossing.
1. Dispositif de commande de passage (Bü) à niveau qui sont connectés à partir d'un poste
de commande ou de manière commandée par véhicule par des éléments (AzE1, AzE2) de
processus sur l'itinéraire et qui sont déconnectés de manière commandée par véhicule
par des éléments (AzA1 à AzA4) de processus sur l'itinéraire, un logiciel de planification
assurant la conversion conforme à la topographie des signaux de connexion et de déconnexion
en instructions de commande pour les composants (S) de sécurité du passage à niveau,
et les éléments (AzA1 à AzA4, AzE1, AzE2) de processus, des signaux (ÜS1, ÜS2, Mp1,
Mp2) et des aiguillages (W1, W2) formant une périphérie (P) de processus du passage
(Bü) à niveau, caractérisés
en ce que la commande pour chaque passage (Bü) à niveau est constituée d'un nombre correspondant
au nombre de voies (1 à 5) de communication pouvant être réglées par son intermédiaire
de modules réalisés de la même façon appelés objets (X1 à X5) de voies de communication,
à chacun desquels il est associé un module pour le traitement de la connexion (E),
un module pour le traitement de la déconnexion (A) et un module pour le traitement
de la surveillance (Ü) du passage à niveau, ces modules disposant pour la connexion,
la déconnexion et la surveillance du passage à niveau, d'interfaces avec la périphérie
(P) de processus qui sont réalisées de la même façon,
en ce que tous les objets (X1 à X5) de voies de communication sont en liaison par l'intermédiaire
d'interfaces unitaires avec un composant (Z) d'association commun, qui convertit les
signaux de connexion et de déconnexion qui lui sont envoyés par un objet de voies
de communication par l'intermédiaire de modules (Li, Schr) supplémentaires en instructions
de connexion et de déconnexion pour les composants (S) de sécurité du passage à niveau
sollicités par l'objet de voies de communication
et en ce qu'il est prévu entre la périphérie (P) de processus d'un passage à niveau concret et
les modules pour la connexion, la déconnexion et la surveillance du passage à niveau,
des objets (X1 à X5) de voies de communication associés, une logique (VL) de combinaison
dans laquelle les sollicitations de voies de communication des modules individuels
pour la connexion, la déconnexion et la surveillance du passage à niveau sont mises
en mémoire par la périphérie de processus du passage à niveau et qui est réalisée
de manière à effectuer une combinaison adéquate de la périphérie (P) de processus
avec les modules (A, E, Ü) de connexion, de déconnexion et de surveillance du passage
à niveau des objets (X1 à X5) de voies de communication.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisés en ce que la logique (VL) de combinaison pour chacun des modules pour la connexion, la déconnexion
et la surveillance du passage à niveau d'un objet (X1 à X5) de voies de communication
est représentée par une ou plusieurs combinaisons (Va, Vu, Vo, Vn, Vv) normalisées
en cascade de la fonction distribuée, et, ou, inversée ou reliée.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisés en ce qu'il est associé à chaque passage à niveau un ordinateur ou un système (R) d'ordinateur
dans lequel au moins les fonctions du composant (Z) d'association commun ainsi que
celles des objets (X1 à X5) de voies de communication et celles des modules (A, E,
Ü) pour la connexion, la déconnexion et la surveillance du passage à niveau et des
modules (Li, Schr) supplémentaires sont mises en oeuvre.
4. Dispositif suivant la revendication 3, caractérisés en ce que l'ordinateur ou le système (R) d'ordinateur comporte une mémoire dans laquelle la
coopération prescrite par la topographie du passage à niveau de ces éléments de processus
avec le composant (S) de sécurité du passage à niveau est mise en mémoire.