[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung von mindestens zwei Uhren, auf eine
von dieser Anordnung abgetrennte Uhr und auf ein Verfahren zur Herstellung dieser
Anordnung, gemäss den Oberbegriffen der unabhängigen Patentansprüche.
[0002] In den vergangenen 30 Jahren haben sich Herstellungsverfahren, Aussehen, Verwendungszweck
und gesellschaftlicher Stellenwert von persönlich getragenen Uhren gewandelt. Früher
war die Herstellung von Uhren eine arbeitsintensive Präzisionsarbeit, welche von hochqualifizierten
Fachkräften ausgeführt werden musste. Die Uhren wurden hauptsächlich aus edlen, beständigen
Materialien wie Metall und Glas hergestellt. Daher war eine Uhr - meist eine mechanische
Armband- oder Taschenuhr - eine kostspielige Anschaffung, die einmal oder höchstens
einige Male im Leben getätigt wurde. Heute ist dies anders. Die Kunststofftechnologie
und die Mikroelektronik ermöglichen die billige Massenherstellung von Uhren durch
wenig qualifiziertes Personal. Der Preis für solche Uhren ist tief. Uhren werden als
modische Accessoires gekauft, gesammelt und getragen. Entsprechend gross ist die Nachfrage
nach Uhren mit originellem, sich immer wieder änderndem Design.
[0003] Eine solche Art von Uhren ist Gegenstand der Erfindung und wird, wie auch ein Herstellungsverfahren
für solche Uhren, in den unabhängigen Patentansprüchen definiert.
[0004] Die Erfindung beruht auf der Idee, eine Anordnung von mindestens zwei durch Verbindungsmittel
miteinander verbundenen Uhren zu schaffen, herzustellen sowie zu vertreiben. Uhren
der Anordnung sind voneinander trennbar. Dazu weisen die Verbindungsmittel Sollbruchstellen
auf. Somit wird die Möglichkeit geschaffen, die Uhren zu einem späteren, vom jeweiligen
Besitzer frei wählbaren Zeitpunkt voneinander zu trennen und nach Belieben zu verwenden.
Dabei weist die Anordnung ein Trägerelement auf, welches die Verbindunmlittel beinhaltet
und welches zugleich wesentlicher Bestandteil jeder einzelnen Uhr der Anordnung ist.
[0005] Fr 2 618 919 offenbart zwei voneinander abtrennbare Artnbanduhren. Die Uhren sind
durch Ausformungen an den Gehäusen oder durch separate Verbindungselemente zwischen
den Gehäusen oder Armbändem miteinander verbunden. In DE 94 17 048 U sind Armbanduhren
beschrieben, die durch an den Gehäusen angebrachte Kupplungsteile miteinander verbunden
sind. Die in den Gebrauchsmusterschriften DE 87 06 553 U und DE 85 30 739 U beschriebene
Tischuhr bzw. das Messgerät weisen mehrere Uhren, aber keine Verbindungsmittel mit
Sollbruchstellen auf und sind nicht irreversibel voneinander trennbar. Im '
Journal Suisse d'Horlogerie et de Bijouterie'
, Nr. 3,1988, S. 503, Lausanne, Suisse, ist ein Armband mit mehreren Uhren gezeigt.
Das Armband weist jedoch ebenfalls keine Sollbruchstellen auf und die Uhren sind nicht
irreversibel voneinander abtrennbar. Dasselbe gilt für das im Patent CH 682 290 offenbarte
Armband für eine einzelne Uhr.
[0006] Die Verbindungsmittel in der erfindungsgemässen Anordnung können z. B. durch ein
einziges Trägerelement und/oder durch Uhrenbestandteile wie Zifferblatt, Deckglas
und/oder Gehäuse gebildet sein bzw. sich auf einem Trägerelement befinden. Dabei kann
das Trägerelement die Zifferblätter, die Deckgläser oder die Gehäuse aller Uhren beinhalten.
In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet das Trägerelement die Zifferblätter
aller Uhren, wobei die Deckgläser mit einer ersten Fläche des Trägerelementes und
die Gehäuse mit einer zweiten Fläche des Trägerelementes verbunden sind. Die Zifferblätter,
Deckgläser und/oder Gehäuse bestehen vorzugsweise aus Kunststoff.
[0007] Die Möglichkeit zur Trennung von Uhren voneinander wird durch eine Sollbruchstelle
zwischen zwei Uhren der Anordnung erzielt. Eine Sollbruchstelle kann bspw. als Verjüngung
bzw. Querschnittsverminderung und/oder als Perforation im Verbindungsmittel realisiert
sein. In diesem Fall werden die Uhren voneinander getrennt, indem sie entlang der
Sollbruchstelle auseinandergebrochen werden.
[0008] Die erfindungsgemässe Anordnung von Uhren kann eindimensional sein in dem Sinne,
dass jeweils eine Uhr mit höchstens zwei anderen Uhren verbunden ist. Eindimensionale
Anordnungen können bspw. gerade sein, woraus ein "Uhren-(Schokolade-)Riegel" resultiert,
von dem einzelne Uhren abgebrochen werden können. Eindimensionale Anordnungen können
auch beliebig gekrümmt sein. Auch geschlossene eindimensionale (im Sinne der obigen
Definition) Formen sind möglich, bspw. ein Ring aus voneinander abtrennbaren Uhren.
[0009] Die Anordnung kann auch zweidimensional sein in dem Sinne, dass es mindestens eine
Uhr in der Anordnung gibt, welche mit mehr als zwei Uhren verbunden ist. Zweidimensionale
Anordnungen können flächendeckend sein und bspw. aus quadratisch oder rechteckig geformten
Uhren bestehen, woraus eine "Uhren-(Schokolade-)Tafel" oder ein "Uhren-(Briefmarken-)Bogen"
resultiert. Auch nicht-flächendeckende zweidimensionale Anordnungen sind möglich,
bspw. ein "Uhren-Gitter" mit Leerstellen.
[0010] An mindestens einer Uhr der erfindungsgemäsen Anordnung können Befestigungsmittel
angebracht sein. Diese ermöglichen es, die mindestens eine Uhr und/oder die Anordnung
je nach Verwendung an einem Gegenstand und/oder einer Oberfläche zu befestigen, bspw.
an einem Körperteil, einem Kleidungsstück, einer Tasche, einem Möbelstück, einem Fahrzeug,
einer Pflanze etc. Solche Befestigungsmittel können form-, stoff- oder kraftschlüssige
Verbindungen zum Gegenstand und/oder zur Oberfläche herstellen. Beispiele für Befestigungsmittel
sind Armbänder, Schnappverschlüsse, Steckbefestigungen, Mittel zum Einfädeln, Mittel
zum Aufhängen, klebbare oder klebende Flächen, Magnete etc.
[0011] Im Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemässen Anordnung werden das die Zifferblätter
aller Uhren beinhaltende Trägerelement, die Deckgläser und die Gehäuse hergestellt;
die Deckgläser sowie die Gehäuse werden mit dem Trägerelement verbunden. Das Trägerelement,
die Deckgläser und die Gehäuse werden vorzugsweise mittels Spritzgusstechnik aus Kunststoff
hergestellt. Die Deckgläser und die Gehäuse werden dann vorzugsweise auf das Trägerelement
geklebt und/oder geschweisst.
[0012] Ein vorteilhaftes Verfahren zur Herstellung eines die Zifferblätter aller Uhren beinhaltenden
Trägerelementes ist das unter der Bezeichnung "In-mold-labeling" bekannte Verfahren.
Hierbei wird eine Kunststoffolie mit dem für die Anordnung bestimmten Muster bedruckt,
in ein Spritzgusswerkzeug gelegt und mit Kunststoff bespritzt. Ein Vorteil dieses
Verfahrens gegenüber dem direkten Bedrucken von Uhrenbestandteilen besteht darin,
dass zum Bedrukken eine Folie gewählt werden kann, welche dazu speziell geeignet ist,
d. h. gute Eigenschaften bezüglich Farbwiedergabe und Farbbeständigkeit aufweist.
[0013] Natürlich ist es dem Besitzer überlassen, die Uhren voneinander zu trennen oder nicht.
Es ist auch denkbar, die Anordnung als solche oder aus mehreren Uhren bestehende Teile
davon zu verwenden. Dies kann bspw. wegen des an sich schon ungewohnten, auffälligen
Aussehens von mehreren miteinander verbundenen Uhren wünschbar sein, oder um auf den
verschiedenen Uhren der Anordnung verschiedene Zeiten einzustellen bzw. abzulesen.
[0014] Die Erfindung eröffnet ein bisher ungeahntes Spektrum an Verwendungsmöglichkeiten.
Die erfindungsgemässe Anordnung, Teile davon oder einzelne von der Anordnung abgetrennte
Uhren können als Modeaccessoires, Schmuck, Anhänger, Werbegeschenke, Anzeige-, Gruss-
oder Glückwunschkarten, Visitenkarten und vieles andere mehr verwendet werden. Dem
Design der erandungsgemässen. Anordnung und deren Uhren sind praktisch keine Grenzen
gesetzt. Die Uhren einer erfindungsgemässen Anordnung können gleich oder verschiedene
Erscheinungsbilder aufweisen. Ausserdem ist die erfindungsgemässe Anordnung günstig
und einfach herstellbar, was auch weniger bemittelten Konsumenten ermöglicht, sich
immer wieder solche Anordnungen oder Uhren anzuschaffen und so dem sich rasch änderneden
Modegeschrnack Rechnung zu tragen.
[0015] Im folgenden wird die Erfindung anhang der Zeichnungen detailliert beschrieben. Dabei
zeigen:
- Fig. 1-5
- schematische Draufsichten auf verschiedene erfindungsgemässe Anordnungen von Uhren,
- Fig. 6-9, 11
- schematische Seitenansichten verschiedener erfindungsgemässer Anordnungen,
- Fig. 13-16
- verschiedene Ansichten einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen Anordnung,
- Fig. 17-21
- verschiedene Ansichten einer von der bevorzugten Anordnung abgetrennten erfindungsgemässen
Uhr und
- Fig. 22-24
- verschiedene Querschnitte durch eine erfindungsgemässe Uhr.
[0016] Die
Figuren 1-5 zeigen schematische Draufsichten auf verschiedene erfindungsgemässe Anordnungen von
Uhren und gehen hauptsächlich auf mögliche Formen von Anordnungen ein. Verbindungsmittel,
welche die Uhren verbinden, sind in den Figuren 1-5 nur angedeutet; auf sie wird anlässlich
der Figuren 6-15 detaillierter eingegangen.
[0017] In
Figur 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Anordnung dargestellt.
Vier Uhren 1.1-1.4 sind in einer geraden eindimensionalen Anordnung durch Verbindungsmittel
2.1-2.3 miteinander verbunden, woraus eine Anordnung ähnlich einem Schokoladeriegel
resultiert. Die Anordnung ist eindimensional in dem Sinne, dass jeweils eine Uhr mit
höchstens zwei anderen Uhren verbunden ist. Die Uhren 1.1-1.4 sind vorzugsweise voneinander
trennbar, bspw. an Sollbruchstellen 3.1-3.1, welche sich auf den Verbindungsmitteln
2.1-2.3 zwischen jeweils zwei Uhren 1.1-1.4 befinden. Die Uhren 1.1-1.4 der Anordnung
können, wie in Fig. 1, verschiedene Erscheinungsbilder aufweisen; dies gibt einem
Besitzer die Möglichkeit, je nach Tagesform, Laune, Wetter, Anlass, Kleidung etc.
eine passende Uhr 1.1-1.4 auszuwählen und zu tragen. Selbstverständlich können nicht
nur die Muster, sondern auch die Formen der Uhren verschieden sein. Die Uhren der
Anordnung können auch, wie in den folgenden Figuren, gleiche Erscheinungsbilder aufweisen.
[0018] Figur 2 zeigt eine zweidimensionale, bspw. T-förmige Anordnung von fünf Uhren 1.1-1.5. Diese
Anordnung ist zweidimensional in dem Sinne, dass es mindestens eine Uhr 1.2 in der
Anordnung gibt, welche mit mehr als zwei Uhren 1.1, 1.3, 1.4 verbunden ist. Die eindimensionale
Anordnung von sechs Uhren 1.1-1.6 in
Figur 3 ist O-förmig, diejenige von vier Uhren 1.1-1.4 in
Figur 4 kleeblattförmig. Die in
Figur 5 gezeigte zweidimensionale Anordnung von neun Uhren 1.1-1.9 gleicht einer Schokoladetafel
oder einem Briefmarkenbogen. Um die Figur 5 nicht mit Bezugszeichen zu überladen,
sind nur zwei Verbindungsmittel 2.1, 2.2 und zwei Sollbruchstellen 3.1, 3.2 bezeichnet.
[0019] Die
Figuren 6-9, 11 zeigen schematische Seitenansichten verschiedener erfindungsgemässer eindimensionaler
Anordnungen mit jeweils vier Uhren 1.1-1.4 und gehen hauptsächlich auf die Verbindungsmittel
zwischen den Uhren 1.1-1.4 ein. Von den Uhren 1.1-1.4 sind fallweise die Hauptbestandteile
Deckglas 11.1-11.4, Zifferblatt 12.1-12.4 sowie Gehäuse 13.1-13.4 dargestellt.
[0020] Figur 6 zeigt eine erfindungsgemässe Anordnung von Uhren 1.1-1.4. In dieser bevorzugten Ausführungsform
befinden sich die Verbindungsmittel 2.1-23 zwischen den Uhren 1.1-1.4 auf einem einzigen
Trägerelement 20 bzw. werden durch dieses Trägerelement 20 gebildet. Das Trägerelement
20 beinhaltet die Zifferblätter 12.1-12.4 aller Uhren 1.1-1.4. Es lässt sich also
auch sagen, dass die Verbindungsmittel 2.1-2.3 zwischen den Uhren 1.1-1.4 durch ihre
Zifferblätter 12.1-12.4 gebildet sind. Das Trägerelement 20 ist vorzugsweise eine
relativ starre Kunststoffplatte. Zwischen den Uhren 1.1-1.4 befinden sich im Trägerelement
20 Sollbruchstellen 3.1-3.3, welche bspw. als Verjüngungen bzw. Querschnittverminderungen
im Trägerelement 20 realisiert sind. Die Deckgläser 11.1-11.4 sind mit einer ersten
Fläche 21 des Trägerelementes 20 verbunden und die Gehäuse 13.1-13.4 sind mit einer
zweiten Fläche 22 des Trägerelementes 20 verbunden. Diese Verbindungen sind vorzugsweise
stoffschlüssig; Deckgläser 11.1-11.4 und Gehäuse 13.1-13.4 sind bspw. auf das Trägerelement
20 geklebt und/oder geschweisst. Trägerelement 20, Deckgläser 11.1-11.4 und Gehäuse
13.1-13.4 bestehen vorzugsweise aus Kunststoff; die in dieser Schrift verwendete Bezeichnung
"Deckglas" stammt von konventionellen Uhren und steht dazu nicht im Widerspruch, sagt
also an sich noch nichts über das Material aus.
[0021] Die Ausführungsform von Fig. 6 wird vorzugsweise hergestellt, indem zunächst das
die Zifferblätter 12.1-12.4 beinhaltende Trägerelement 20, die Deckgläser 11.1-11.4
sowie die Gehäuse 13.1-13.4 hergestellt werden, bspw. aus Kunststoff mittels Spritzgusstechnik.
Dann werden die Deckgläser 11.1-11.4 sowie die Gehäuse 13.1-13.4 mit dem Trägerelement
20 verbunden, bspw. durch Kleben und/oder Schweissen, wobei Ultraschallschweissen
eingesetzt werden kann.
[0022] Das Trägerelement 20 wird vorteilhafterweise mit dem bekannten "In-mold-labeling"-Verfahren
hergestellt. Hierbei wird eine Kunststoffolie 23 mit dem für die Anordnung bestimmten
Muster bedruckt, in ein (nicht dargestelltes) Spritzgusswerkzeug gelegt und mit Kunststoff
bespritzt. Die Kunststoffolie befindet sich dann auf der ersten Fläche 21 des Trägerelementes
20. Zum Bedrucken kann eine Folie 23 gewählt werden, welche dazu speziell geeignet
ist, d. h. gute Eigenschaften bezüglich Farbwiedergabe und Farbbeständigkeit aufweist.
Dieses Verfahren kann sich als vorteilhafter erweisen, als das Trägerelement 20 direkt
zu bedrucken.
[0023] In der Anordnung von
Figur 7 sind die Verbindungsmittel 2.1-2.3 zwischen den Uhren 1.1-1.4 durch ihre Deckgläser
11.1-11.4 gebildet. Die voneinander durch Sollbruchstellen 3.1-3.3 abgegrenzten Deckgläser
11.1-11.4 können als ein Trägerelement 20 der Anordnung aufgefasst werden. Die (gestrichelt
angedeuteten) Zifferblätter 12.1-12.4 können bspw. zwischen Deckgläsern 11.1-11.4
und Gehäusen 13.1-13.4 befestigt bzw. eingeklemmt sein.
[0024] In der Anordnung von
Figur 8 sind die Verbindungsmittel 2.1-2.3 zwischen den Uhren 1.1-1.4 durch ihre Gehäuse
13.1-13.4 gebildet. Auch die voneinander durch Sollbruchstellen 3.1-3.3 abgegrenzten
Gehäuse 13.1-13.4 können ein Trägerelement 20 bilden.
[0025] Figur 9 zeigt eine Anordnung von vier Uhren 1.1-1.4. Davon sind je zwei Uhren 1.1, 1.2 bzw.
1.3, 1.4 über ihre Zifferblätter 12.1, 12.2 bzw. 12.3, 12.4, welche erste Verbindungsmittel
2.1 bzw. 2.2 bilden, miteinander verbunden und bilden so zwei Teilanordnungen 10.1,
10.2. In diesem Beispiel sind die je zwei über ihre Zifferblätter 12.1, 12.2 miteinander
verbundenen Uhren 1.1, 12 einer Teilanordnung 10.1 nicht voneinander trennbar, weil
sich zwischen ihnen keine Sollbruchstelle befindet. Hingegen sind die zwei Teilanordnungen
10.1, 10.2 oder die zwei mittleren Uhren 1.2, 1.3 der Anordnung voneinander trennbar.
Ein zweites Verbindungsmittel 2.5, welches die zwei mittleren Uhren 1.2, 1.3 verbindet,
besteht bspw. aus zwei biegbaren Bändern 24.1, 242, welche an den Zifferblättern 12.2,
12.3 angeklebt sind. Das zweite Verbindungmittel 2.5 ist nachträglich von den Uhren
1.2, 1.3 entfernbar.
[0026] Figur 11 zeigt eine Anordnung mit weiteren verschiedenen Verbindungsmitteln 2.1-2.4 zwischen
Uhren 1.1-1.5. Ein erstes Verbindungsmittel 2.1 kann bspw. als dünner Stab oder als
dünne Platte ausgebildet und aus den zwei zu verbindenden Uhren 1.1, 1.2 herausgeformt
oder an ihnen angebracht sein. Das erste Verbindungsmittel 2.1 bildet wegen seines
kleinen Querschnitts gleichzeitig eine Sollbruchstelle 3.1. Ein zweites Verbindungsmittel
2.2 ist als formschlüssige reversible Verbindung ausgestaltet, bspw. als (schematisch
dargestellter) Schnappverschluss mit einem Einschiebeteil 2.21, welches von zwei flexiblen
Teilen 2.22, 2.23 gehalten wird. Ein drittes Verbindungsmittel 2.3 ist als stoffschüssige
Verbindung ausgestaltet, bspw. als reversible oder nicht reversible Klebung. Ein viertes
Verbindungsmittel 2.4 ist als kraftschlüssige Verbindung asgestaltet, bspw. als magnetische
Verbindung mit zwei Permanentmagneten 2.41, 2.42.
[0027] Selbstverständlich haben die in den Figuren 6-9, 11 schematisch dargestellten Verbindungsmittel
2.1-2.6 nur beispielhaften Charakter. Bei Kenntnis der Erfindung ist es dem Fachmann
möglich, die Verbindungsmittel anders zu gestalten und/oder sie miteinander zu kombinieren
und so weitere, hier nicht dargestellte Anordnungen zu schaffen, weiche jedoch auch
zur vorliegenden Erfindung gehören.
[0028] Die
Figuren 13-16 zeigen verschiedene Ansichten einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Anordnung. Die Anordnung entspricht etwa derjenigen der Figuren 1 und 6. Sie hat vier
in einer Reihe angeordnete Uhren 1.1-1.4, welche über ihre Zifferblätter 12.1-12.4
miteinander verbunden sind; Verbindungsmittel 2.1-2.3 werden also durch Anformungen
an den Zifferblättern 12.1-12.4 gebildet. Die Zifferblätter 12.1-12.4 werden von einem
einzigen Trägerelement 20 beinhaltet. Das Trägerelement 20 weist Sollbruchstellen
3.1-3.3 in Form von Perforationen und Querschnittsverminderungen zwischen den Uhren
auf. Die einzelnen Uhren 1.1-1.4 sind bspw. quadratisch; jede Uhr 1.1-1.4 weist an
allen vier Seiten eine Zähnung auf, so dass sie durch ihre Form an eine Briefmarke
erinnert. In den Figuren 12-16 sind Deckgläser 11.1-11.4 sowie Gehäuse 13.1-13.4,
Aufzugskronen 14.1-14.4 und Zeitanzeigemittel 15.1-15.4, bspw. Zeiger, der Uhren 1.1-1.4
erkennbar. In Fig. 15 sieht man ausserdem Gehliusedeckel 16.1-16.4, unter welchen
sich (nicht dargestellte) Uhrwerke und Batterien befinden, und herstellungsbedingte
Schweissaugen 17.11-17.14. 17.21-17.24, 17.31-17.34, 17.41-17.44 (siehe Fig. 24).
[0029] Figur 13 zeigt eine perspektivische Ansicht der Anordnung,
Figur 14 eine Draufsicht von oben,
Figur 15 eine Draufsicht von unten und
Figur 16 eine Seitenansicht von der Seite der Aufzugskronen 14.1-14.4 her, d. h. aus Richtung
"3 Uhr".
[0030] In den
Figuren 17-21 ist eine einzelne erfindungsgemässe Uhr 1, welche aus der in den Figuren 13-16 gezeigten
Anordnung abgetrennt ist, dargestellt. Diese erfindungsgemäse Uhr 1 ist u. a. dadurch
von zum Stand der Technik gehörenden Uhren unterscheidbar, dass sie Verbindungsmittel
zum Verbinden mit anderen Uhren und/oder Spuren von früher existierenden Verbindungsmitteln
aufweist. Die hier dargestellte Uhr war (wie in Fig. 6-12) ursprünglich auf mindestens
einer ersten Seite 25 über das Zifferblatt 12 mit einer anderen Uhr verbunden. Nach
dem Abtrennen der Uhr 1 entlang einer Sollbruchstelle lässt sich die Bruchfläche 26
auf der ersten Seite 25 aufgrund ihrer Struktur klar als Bruchstelle identifizieren,
wodurch sich die erfindungsgemässe Uhr 1 von einer ähnlichen, aber als Einzeluhr hergestellten
Uhr unterscheidet. Andere Spuren von früher existierenden Verbindungsmitteln sind
bspw. (nicht dargestellte) Klebstoffrückstände.
[0031] Figur 17 zeigt eine perspektivische Ansicht der Uhr,
Figur 18 eine Draufsicht von oben,
Figur 19 eine Draufsicht von unten,
Figur 20 eine Seitenansicht von der Seite der Aufzugskrone her, d. h. aus Richtung "3 Uhr",
und
Figur 21 eine Seitenansicht aus "Richtung 12 Uhr". Bei Figur 21 könnte es sich übrigens ebensogut
um eine Seitenansicht der ganzen in Fig. 13-16 gezeigten Anordnung handeln. In Figur
19 sind ein Gehäusedeckel 16 und Schweissaugen 17.1-17.4 (vgl. Fig. 24) sichtbar.
[0032] An Uhren der erfindungsgemäsen Anordnung können (nicht dargestellte) Befestigungsmittel
zum Befestigen der Uhren an Gegenständen und/oder Oberflächen angebracht sein. Beispiele
für Befestigungsmittel sind Armbänder, Schnappverschlüsse, Steckbefestigungen, Mittel
zum Einfädeln, Mittel zum Aufhängen, klebbare oder kleberide Flächen, Magnete etc.
Solche Befestigungsmittel sind an sich bekannt, und es ist für den Fachmann leicht,
sie an geeigneten Stellen der erfindungsgemässen Uhren anzubringen.
[0033] In den
Figuren 22-24 sind verschiedene Querschnitte durch eine erfindungsgemässe, in den Fig. 17-21 dargestellte
Uhr 1 gezeigt. Die Schnittebenen sind in den Figuren 18 und 19 angedeutet. In allen
diesen Figuren 22-24 sind die drei Hauptbestandteile Deckglas 11, Zifferblatt 12 und
Gehäuse 13 sichtbar. Deckglas 11 und Gehäuse 13 sind vorzugsweise stoffschüssig mit
dem Zifferblatt 12 verbunden, bspw. darauf geklebt und/oder geschweisst. Für die Aufnahme
und genaue Positionierung von Deckglas 11 und/oder Gehäuse 13 sind Vertiefungen bzw.
Rillen 24 im Zifferblatt 12 angebracht.
[0034] Figur 22 zeigt einen Querschnitt entlang der Geraden "9 Uhr - 3 Uhr". Schematisch dargestellt
ist ein Uhrwerk 4 zwischen Zifferblatt 12 und Gehäuse 13, Zeigerwellen 5, eine Aufzugswelle
6 und eine darauf aufgesetzte Aufzugskrone 14. Zeiger sind der Einfachheit halber
nicht gezeichnet. Im Gehäuse befindet sich ein Öffnung 30, durch welche das Uhrwerk
4 und/oder eine (nicht dargestellte) Batterie einsetzbar oder herausnehmbar ist; die
Öffnung 30 ist mit einem Deckel 16 verschlossen.
[0035] Figur 23 zeigt einen Querschnitt durch die erfindungsgemässe Uhr 1 entlang der Geraden "6
Uhr - 12 Uhr". Verbindungsmittel zu anderen Uhren oder Spuren davon können bspw. an
einer ersten Seite 25.1 und/oder einer zweiten Seite 25.2 angebracht sein, falls die
dargestellte Uhr 1 von einer Anordnung gemäss Fig. 13-16 abgetrennt ist; sie sind
aber in Fig. 23 der Einfachheit halber nicht eingezeichnet.
[0036] Die Querschnittsebene von
Figur 24 verläuft parallel zu derjenigen von Fig. 23, jedoch am Rand der erfindungsgemässen
Uhr 1, so dass Schweissaugen 17.1, 17.4 sichtbar sind. Solche Schweissaugen 17.1,
17.4 können stoffschlüssige Verbindungen zwischen Zifferblatt 12 und Gehäuse 13 aus
Kunststoff bilden. Zur Herstellung solcher Verbindungen sind an entsprechenden Stellen
Ausnehmungen 27.1, 27.4 bzw. Noppen 37.1, 37.4 vorgesehen. Die zu verbindenden Teile
12, 13 werden gegenseitig positioniert und aufeinandergelegt. An mindestens eines
der Teile 12, 13 wird eine (nicht dargestellte) Ultraschallschwingung angelegt, wodurch
die beiden Teile 12, 13 zusammengeschweisst werden. Dabei weicht sich zunächst überlappendes
Material 28.11, 18.12, 28.41, 28.42 in dafür vorgesehene Hohlräume 29.11, 29.12, 29.41,
29.42 aus, wodurch eine optimierte Verbindung erreicht wird. Ebenfalls sichtbar ist
die Aufzugswelle 6.
[0037] Die Figuren zeigen jeweils analoge Uhren 1, 1.1-1.9 mit Zeigern 15. Selbstverständlich
umfasst dier Erfindung auch Uhren mit anderen Zeitanzeigemitteln, bspw. digitale Uhren.
1. Anordnung von mindestens zwei Uhren (1.1-1.9), wobei die Uhren (1.1-1.9) der Anordnung
durch Verbindungsmittel (2.1-2.6) verbunden sind, und wobei die Verbindungsmittel
(2.1-2.6) Sollbruchstellen (3.1-3.4) aufweisen, so dass Uhren (1.1-1.9) irreversibel
voneinander trennbar sind, gekennzeichnet durch ein Trägerelement (20), welches die Verbindungsmittel (2.1-2.6) beinhaltet und zugleich
wesentlicher Bestandteil (11.1-11.4, 12.1-12.4, 13.1-13.4) jeder einzelnen Uhr (1.1-1.9)
der Anordnung ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Uhr (1.1-1.9) der Anordnung ein Deckglas (11.1-11.4), ein Zifferblatt (12.1-12.4)
und ein Gehäuse (13.1-13.4) aufweist, und dass das Trägerelement (20) die Deckgläser
(11.1-11.4), die Zifferblätter (12.1-12.4) und/oder die Gehäuse (13.1-13.4) aller
Uhren (1.1-1.9) beinhaltet.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) die Zifferblätter (12.1-2.4) aller Uhren (1.1-1.4) beinhaltet
und dass die Deckgläser (11.1-11.4) mit einer ersten Fläche (21) des Trägerelementes
(20) und die Gehäuse (13.1-13.4) mit einer zweiten Fläche (22) des Trägerelementes
(20) verbunden sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckgläser (11.1-11.4) und die Gehäuse (13.1-13.4) stoffschlüssig mit dem Trägerelement
(20) verbunden sind.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, dass die Sollbruchstelle (3.1-3.4) als Verjüngung bzw. Querschnittsverminderung und/oder
als Perforation im Verbindungsmittel (2.1-2.6) realisiert ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckgläser (11.1-11.4), die Zifferblätter (12.1-12.4) und die Gehäuse (13.1-13.4)
aus Kunststoff bestehen.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, dass die Uhren (1.1-1.4) verschiedene Erscheinungsbilder aufweisen.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Uhr (1.4) der Anordnung Befestigungsmittel (2.41) zum Befestigen
der mindestens einen Uhr (1.4) und/oder der Anordnung an einem Gegenstand und/oder
einer Oberfläche angebracht sind.
9. Uhr (1), dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1-8 abgetrennt ist.
10. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20), die Deckgläser (11.1-11.4) sowie die Gehäuse (13.1-13.4)
hergestellt werden und die Deckgläser (11.1-11.4) sowie die Gehäuse (13.1-13.4) mit
dem Tragerelemeal (20) verbunden werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20), die Deckgläser (11.1-11.4) und die Gehäuse (13.1-13.4) aus
Kunststoff mittels Spritzgusstechnik hergestellt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerelement (20) hergestellt wird, indem eine Kunststoffolie (23) bedruckt
wird, in ein Spritzgusswerkzeug gelegt und mit Kunststoff bespritzt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 10-12, dadurch gekennzeuchnet, dass die Deckgläser (11.1-11.4) und die Gehäuse (13.1.-13.4) auf das Trägerelement
(20) geklebt und/oder geschwcisst werden.
1. Arrangement of at least two watches (1.1-1.9), wherein the watches of the arrangement
are connected by connecting means (2.1-2.6), and wherein the connecting means (2.1-2.6)
comprise preset breaking points (3.1-3.4), such that watches are irreversibly separatable
from one another, characterized by a carrier element (20), which contains the connecting means (2.1-2.6) and at the
same time is a substantial component (11.1-11.4, 12.1-12.4, 13-1-13.4) of each individual
watch (1.1-1.9).
2. Arrangement according to claim 1, characterized in that each watch (1.1-1.9) of the arrangement comprises a cover glass (11.1-11.4), a dial
(12.1-12.4) and a case (13.1-13.4), and that the carrier element (20) contains the
cover glasses (11.1-11.4), dials (12.1-12.4) and cases of all watches (1.1-1.9).
3. Arrangement according to claim 2, characterized in that the carrier element (20) contains the dials (12.1-12.4) of all watches (1.1-1.4)
and that the cover glasses (11.1-11.4) are connected to a first surface (21) of the
carrier element (20) and the cases (13.1-13.4) are connected to a second surface (22)
of the carrier element (20).
4. Arrangement according to claim 3, characterized in that the cover glasses (11.1-11.4) and the cases (13.1-13.4) are joined in a substance
to substance bond to the carrier elements (20).
5. Arrangement according to one of claims 1 to 4, characterized in that the preset breaking point (3.1-3.4) is designed in the form of a constriction or
cross-sectional reduction and/or as a perforation in the connecting means.
6. Arrangement according to one of claims 1 to 5, characterized in that the covering glasses (11.1-11.4), the dials (12.1-12.4) and the cases (13.1-13.4)
consist of plastic.
7. Arrangement according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the watches (1.1-1.4) have different appearances.
8. Arrangement according to one of claims 1 to 7, characterized in that on at least one watch (1.4) of the arrangement fastening means (2.41) are attached
for fastening the at least one watch (1.4) and/or the arrangement to an object and/or
a surface.
9. Watch (1), characterized in that it is separated from an arrangement according to one of claims 1 to 8.
10. Method for the manufacture of an arrangement according to claim 3 or 4, characterized in that the carrier element (20), the cover glasses (11.1-11.4) as well as the cases (13.1-13.4)
are manufactured and the cover glasses (11.1-11.4) as well as the cases (13.1-13.4)
are connected to the carrier element (20).
11. Method according to claim 10, characterized in that the carrier element (20), the cover glasses (11.1-11.4) and the cases (13.1-13.4)
are manufactured from plastic by means of injection moulding.
12. Method according to claim 10, characterized in that the carrier element (20) is manufactured in that a plastic film (23) is printed, placed in an injection mould and sprayed with plastic.
13. Method according to one of claims 10 to 12, characterized in that the covering glasses (11.1-11.4) and the cases (13.1-13.4) are bonded and/or welded
to the carrier element (20).
1. Agencement d'au moins deux montres (1.1 - 1.9), les montres (1.1 - 1.9) de l'agencement
étant reliées par des moyens de liaison (2.1 - 2.6) et les moyens de liaison (2.1
- 2.6) présentant des points de rupture théorique (3.1 - 3.4), pour que les montres
(1.1 - 1.9) puissent être séparées de façon irréversible l'une de l'autre, caractérisé par un élément support (20) qui contient les moyens de liaison (2.1 - 2.6) et qui est
simultanément un élément essentiel (11.1 - 11.4, 12.1 - 12.4, 13.1 - 13.4) de chaque
montre individuelle (1.1 - 1.9).
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce que chaque montre (1.1 - 1.9) de l'agencement comporte une calotte (11.1 - 11.4), un
cadran (12.1 - 12.4) et un boîtier (13.1 - 13.4) et en ce que l'élément support (20) contient les calottes (11.1 - 11.4), les cadrans (12.1 - 12.4)
et/ou les boîtiers (13.1 - 13.4) de toutes les montres (1.1 - 1.9).
3. Agencement selon la revendication 2, caractérisé en ce que l'élément support (20) contient les cadrans (12.1 - 12.4) de toutes les montres (1.1
- 1.4) et en ce que les calottes (11.1 - 11.4) sont reliées à une première surface (21) de l'élément
support (20) et les boîtiers (13.1 - 13.4) sont reliés à une deuxième surface (22)
de l'élément support (20).
4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé en ce que les calottes (11.1 - 11.4) et les boîtiers (13.1 - 13 .4) sont reliés par complémentarité
de matière avec l'élément support (20).
5. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 - 4, caractérisé en ce que la zone de rupture théorique (3.1 - 3.4) est réalisée sous la forme d'un rétrécissement,
respectivement d'une diminution de la section transversale et/ou de perforations dans
le moyen de liaison (2.1 - 2.6).
6. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que les calottes (11.1 - 11.4), les cadrans (12.1 - 12.4) et les boîtiers (13.1 - 13.4)
sont en matière plastique.
7. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que les montres (1.1 - 1.4) présentent différentes apparences.
8. Agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que des moyens de fixation (2.41) pour la fixation d'au moins la montre (1.4) et/ou de
l'agencement sont montés sur au moins une montre (1.4), sur un objet et/ou sur une
surface.
9. Montre (1) caractérisée en ce qu'elle est détachée d'un agencement selon l'une quelconque des revendications 1 à 8.
10. Procédé de fabrication d'un agencement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce qu'on fabrique l'élément support (20), les calottes (11.1 - 11.4), ainsi que les boîtiers
(13.1 - 13.4) et en ce qu'on relie les calottes (11.1 - 11.4), ainsi que les boîtiers (13.1 - 13.4) avec l'élément
support (20).
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'on fabrique l'élément support (20), les calottes (11.1 - 11.4) et les boîtiers (13.1
- 13.4) en matière plastique, par technique de moulage par injection.
12. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'on fabrique l'élément support (20) en imprimant un film en matière plastique (23),
en le posant dans un outil de moulage par injection et en l'arrosant de matière plastique.
13. Procédé selon l'une quelconque des revendications 10 - 12, caractérisé en ce qu'on colle et/ou qu'on soude les calottes (11.1 - 11.4) et les boîtiers (13.1 - 13.4)
sur l'élément support (20).